Çoklu Yabancı Dil Eğitim Modeli Almanca
MEB Türkiye Yüzyılı Maarif Modeli'ne uygun öğrenme çıktıları, süreç bileşenleri ve detaylı müfredat bilgileri.
5 Öğretim Programı Unsurları
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W1. Gerechtigkeit
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W5. Einfühlungsvermögen
W6. Ehrlichkeit
W10. Bescheidenheit
W12. Geduld
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.5.1.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör/Sehverstehen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ vorbereiten, um vertraute Redemittel, Namen, Buchstaben und Fragen zum Befinden zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen/erfassen grundlegende, konkrete und einfache Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im vorliegenden Inhalt.
c) Die Schüler machen auf der Grundlage ihres Vorwissens und ihrer Erfahrungen Vermutungen über den Inhalt.
DE.5.1.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen anhand der visuellen/auditiven Elemente, die den Zielinhalt umgeben, Vermutungen über den Inhalt.
b) Die Schüler erfassen durch Zuhören/Zusehen den allgemeinen Inhalt des vorliegenden Materials.
c) Die Schüler erkennen konkrete/einfache/grundlegende Details und Bestandteile im ganzheitlichen Inhalt.
DE.5.1.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ spontan, authentisch und angemessen in der mündlichen Kommunikation mit anderen erkennen, auswählen und anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören sich den aktuellen Inhalt aufmerksam an und achten dabei auf die zielgerichteten Ausspracheelemente.
b) Die Schüler wiederholen die zielgerichteten Ausspracheelemente und festigen diese dadurch.
c) Die Schüler erkennen die zielgerichteten Ausspracheelemente aus dem Inhalt in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler wenden die zielgerichteten Ausspracheelemente in neuen Kontexten spontan, korrekt, natürlich und situationsgerecht an.
e) Die Schüler verwenden die zielgerichteten Ausspracheelemente auch in anderen
f) Kommunikationssituationen spontan, korrekt, natürlich und situationsgerecht.
DE.5.1.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Leseverstehen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ vorbereiten und zentrale Informationen durch schnelles Lesen erfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.5.1.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können die Bedeutung einfacher Texte aus dem Alltag (z. B. Steckbrief, Dialog) durch genaues Lesen verstehen. Sie reflektieren anschließend ihre Gedanken und Eindrücke und können eigene Texte verfassen und präsentieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.5.1.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ sicher erkennen, auswählen und anwenden. Sie können diesen Wortschatz spontan, altersgerecht und kommunikativ angemessen verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.5.1.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grammatischen Zielstrukturen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ spontan, authentisch und situationsgerecht erkennen und anwenden – ohne explizite Regelkenntnisse. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.5.1.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf einfache Schreibaufgaben vorbereiten und eigene kurze schriftliche Inhalte passend zum Thema „Ich und Du“ verfassen. Sie lernen, persönliche Informationen strukturiert und korrekt aufzuschreiben und mit anderen zu teilen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.5.1.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf einfache mündliche Äußerungen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um diese mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung zu bringen.
DE.5.1.SP3.3. - Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können kurze Aussagen und einfache Dialoge situationsgerecht organisieren und gelernte Redemittel in neuen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DER SCHULALLTAG
Unterthemen: Die Schulfächer; Die Wochentage und die Tageszeiten; Mein Stundenplan
Zielwortschatz im Gebrauch:
Schulfächer:
Mathe, Deutsch, Englisch, Musik, Kunst, Sport, Sachkunde, Religion, Informatik Wochentage: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag
Tageszeiten und Uhrzeiten:
Morgen, Vormittag, Mittag, Nachmittag, Abend, Nacht um acht Uhr, halb neun, zehn nach drei Verben und Redemittel: haben, beginnen, enden, lernen, mögen, finden
-Ich habe Mathe am Montag.
-Mein Lieblingsfach ist Musik.
-Wann beginnt der Unterricht?
– Um acht Uhr
Weitere Ausdrücke:
Stundenplan, Schulalltag, Lieblingsfach, Pause, Stunde
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen) Präsensformen häufiger Verben Die Schüler verwenden Verben wie haben, sein, lernen, mögen, beginnen und enden im Präsens. Beispiele:
-Ich habe am Montag Mathe.
-Die Schule beginnt um acht Uhr.
-Wir lernen Deutsch.
-Ich mag Musik. Wochentage und Satzstruktur mit Zeitangabe Die Schüler lernen, einfache Sätze mit Zeitangaben (Wochentag + Uhrzeit) zu bilden. Beispiele:
-Am Dienstag habe ich Sport.
-Um neun Uhr beginnt der Unterricht.
-Am Vormittag haben wir Mathe. Satzmuster mit Subjekt + Verb + Ergänzung Die Schüler üben vollständige Aussagesätze in einfacher Struktur. Beispiele:
-Ich habe fünf Stunden.
-Wir machen Hausaufgaben.
-Der Unterricht endet um drei Uhr. Fragen und Antworten zum Schulalltag
Die Schüler stellen einfache W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen und beantworten diese korrekt. Beispiele:
-Was hast du am Donnerstag?
– Ich habe Deutsch. -Wann beginnt der Unterricht?
– Um acht Uhr. -Hast du heute Sport?
– Ja, ich habe Sport. Meinungen äußern mit „finden“ und „mögen“ Die Schüler drücken Vorlieben und Meinungen aus. Beispiele:
-Ich mag Englisch.
-Ich finde Musik toll.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die Schüler wenden grundlegende grammatische Strukturen an, um über ihren Schulalltag zu sprechen, Informationen auszutauschen und persönliche Vorlieben auszudrücken Informationen geben über den Stundenplan Struktur:
Beispiele: -Ich habe am Montag Mathe.
-Wir haben um zehn Uhr Englisch.
Die Schüler lernen, den eigenen Stundenplan zu beschreiben. Fragen zum Schulalltag stellen und beantworten Struktur: W-Fragen - Ja-Nein-Fragen im Präsens Beispiele:
-Wann beginnt der Unterricht?
– Um acht Uhr. -Was hast du heute?
– Ich habe Musik.
Die Schüler üben, Informationen zu erfragen und zu geben. Meinungen und Vorlieben äußern Struktur: Beispiele:
-Ich mag Deutsch.
-Ich finde Kunst langweilig.
Die Schüler drücken ihre Meinung über Fächer aus. Tagesablauf beschreiben Struktur:
Temporale Angaben + Verbformen im Präsens Beispiele:
-Am Morgen habe ich Sport.
-Am Nachmittag lernen wir Englisch.
Die Schüler lernen, ihren typischen Schultag sprachlich darzustellen.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Typische Redemittel und Wendungen:
-Was hast du am …?“
-Ich habe am … Mathe.“
-Am Montag beginnt die Schule um acht Uhr.“
-Mein Lieblingsfach ist …“
-Am Vormittag haben wir …“
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Phonologische Schwerpunkte:
Aussprache der Wochentage Beispiele:
-Mon-tag, Diens-tag, Don-ners-tag
-Betonung liegt jeweils auf der ersten Silbe. Silbenstruktur und Betonung bei Schulfächern Beispiele:
-Ma-the-ma-tik - Betonung auf „tik“
-Eng-lisch - Einsilbig, klarer Auslaut Intonation in Fragesätzen Beispiele:
-Was hast du am Dienstag? - Steigende Intonation am Satzende
-Hast du heute Englisch? - Steigende Intonation bei Ja-/Nein-Frage
-Wann beginnt der Unterricht?- Betonung auf „wann“, fallend am Ende Die Schüler sprechen rhythmisch und mit angemessenen Pausen. Beispiel:
-Am Montag... (kurze Pause) ...habe ich Mathe und Sport. Artikulation häufiger Verben im Präsens Beispiele:
-Ich habe..., du lernst..., wir mögen..., er beginnt...
Unterscheidung kurzer und langer Vokale
-Sport (kurzer Vokal) -Musik (langer Vokal auf „i“)
-Deutsch (Doppellaut [eu])
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Gezielte Übungen zur Aussprache:
-Rhythmisches Sprechen von Wochentagen und Tageszeiten
-Chorsprechen einfacher Redemittel:
-Ich habe am … -Betonung und Intonation bei der Präsentation des Stundenplans (-Am Mittwoch habe ich drei Stunden.)
-Partnerübungen zu Frage-Antwort-Mustern: -Was hast du am Freitag?
-Ich habe Kunst.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
WICHTIGER HINWEIS: Die folgenden Bewertungselemente sind nicht verpflichtend für jede Unterrichtsstunde, sondern bieten eine Auswahl für Lehrkräfte. Sie können je nach Klassensituation, Lernzielen und individuellen Bedürfnissen der Schüler eingesetzt werden. Leistungsaufgabe (Produktorientiert) Projektname: „Mein Stundenplan
– Mein Schulalltag“ Aufgabe: Die Schüler erstellen eine kreative Darstellung ihres Stundenplans in Kombination mit kurzen schriftlichen und/oder mündlichen Aussagen über ihren Schulalltag. Dabei sollen sie
-die Wochentage und Tageszeiten benennen
-ihre Schulfächer vorstellen
-ihr Lieblingsfach nennen und begründen
-einfache Aussagen zu Beginn- und Endzeiten des Unterrichts machen Formate:
-Stundenplan-Plakat mit Bildern und Sätzen -Kleines Präsentationsvideo
-Interview im Partnerformat (Rollenspiel) Bewertungskriterien (Beispiele):
-korrekte Verwendung von Wochentagen, Uhrzeiten und Fächern
-verständliche Aussprache und Intonation (bei mündlicher Präsentation)
-angemessene Satzstrukturen und Redemittel
-kreative und strukturierte Darstellung
-Beteiligung an Gruppenarbeit Bewertung: Erfolgt anhand eines Rasters, einer Punkteskala (z. B. 1–5 Sterne) odereines Beurteilungsbogens mit schriftlichem Feedback.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Die Schüler bringen durch ihre bisherige Schul- und Alltagserfahrung bereits ein grundlegendes Verständnis für die Themen Wochentage, Tageszeiten, Fächer und Stundenpläne mit.
Auch in ihrer Muttersprache haben sie diese Konzepte verinnerlicht, was den Zugang zum neuen Wortschatz und zu Strukturen im Deutschen erleichtert. Zudem haben die Schüler in vorangegangenen Lektionen (z. B. -Meine Schule bereits relevante Begriffe wie Klassenzimmer, Schulsachen oder Lehrer gelernt – diese werden nun erweitert und vertieft.
Vorbewertungsprozess
Bevor mit neuen Inhalten begonnen wird, überprüft die Lehrkraft mithilfe kleiner Übungen, welche Begriffe und Redemittel aus dem Vorjahr oder den ersten Lektionen noch präsent sind. Beispielaktivität:
-Ein kurzes Spiel mit Uhrzeiten und Wochentagen (z. B. -Wann beginnt Mathe?
– Um acht Uhr
-Memory-Spiel mit Fachbegriffen
Diese Aktivitäten helfen festzustellen, welche Schüler zusätzliche Unterstützung brauchen oder welche Themen kurz wiederholt werden sollten.
Brückenbauen
Die Schüler können das Konzept „Ich und Du“ und seine Bestandteile – sich vorstellen, das Alphabet, Begrüßung und Verabschiedung, Nach dem Befinden fragen – durch ihr bereits vorhandenes Vorwissen (etwa durch gedankliche Erinnerung in der Erstsprache) aktivieren und so eine Verbindung zu den aktuellen Lernaktivitäten im Thema herstellen, ohne dabei direkt ins Deutsche zu übersetzen.
Um dieses Vorwissen zu aktivieren, kann zu Beginn des Unterrichts ein kurzer Ausschnitt aus einem altersgerechten und didaktisch passenden Film oder einer Serie gezeigt werden, der eine typische Begrüßungs- oder Vorstellungs-Szene beinhaltet. Diese Szene vermittelt den Schülern einen ersten Eindruck vom Thema.
Anschließend fragt die Lehrkraft auf Deutsch, ob die Schüler verstanden haben, worum es in der Szene ging.
Die Schüler sollen dann ein bekanntes deutsches Wort, das sie mit dem Gesehenen in Verbindung bringen, auf einen Zettel schreiben und diesen in eine vorbereitete Box werfen. Danach werden keine weiteren Fragen gestellt – stattdessen wartet die Lehrkraft, bis die nächste visuelle Einheit (z. B. eine digitale Geschichte zum Einstieg ins Thema) gezeigt wird. So können die Schüler überprüfen, ob ihre ersten Assoziationen oder Vermutungen zum Thema richtig waren oder nicht
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.1, N2.4, SELK2.3). Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen. Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein (N1.1, N2.5, SELK2.1, W12.1). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W12.1, KK2.2).
Nach diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema. Im Beispielthema „Ich und du“ beginnt der Unterricht mit einer persönlichen Ansprache wie „Wie heißt du?“ oder „Wer bist du?“. Die Schüler werden eingeladen, spontan ihren Namen zu nennen. Auf diese Weise wird das Thema „Sich vorstellen“ eingeführt (N1.1, N2.5, N3.8, SELK1.1, SELK2.3, W3.1, W4.2, BK2). Ziel ist es, die Schüler emotional zu aktivieren und sie auf das Thema einzustimmen. Gleichzeitig erkennen die Schüler, dass sie ihre Identität im Unterricht einbringen dürfen und werden ermutigt, erste sprachliche Äußerungen in Deutsch zu machen (N1.1, N2.4, SELK2.1, SELK2.3, W5.1).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck, Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Ausspracheverwendung) werden integriert und themenzentriert eingesetzt. Durch ein zentrales Thema und passende Unterthemen bauen die Schüler zunächst über rezeptive Fertigkeiten Hintergrundwissen auf, bevor sie zu produktiven Aufgaben übergehen. Diese Kompetenzen werden sinnvoll und zielgerichtet miteinander kombiniert, um die Lernziele des Themas zu unterstützen. Obwohl sie in den Lehr- und Lernpraktiken von rezeptiv zu produktiv aufgebaut sind, werden sie immer in enger Verbindung zueinander genutzt. Jede Aktivität baut dabei auf der vorhergehenden auf, um die Sprachentwicklung zu fördern und die kommunikative Kompetenz zu stärken. Das Thema zeichnet sich durch eine ausgewogene Integration aller Fertigkeiten aus, wobei die Schüler sich zunächst mit Input (Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen) beschäftigen und anschließend durch Output (mündlicher und schriftlicher Ausdruck) antworten – unterstützt durch ihren Wortschatz, ihre Grammatik und ihre phonologischen Fähigkeiten.
DE.5.1.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN:
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“, indem sie sich an Alltagssituationen erinnern. Dabei rufen sie bekannte Begrüßungen, Namen und Gefühlsäußerungen ab und bereiten sich so gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, KK2.2, KK2.4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder oder kurze Videosequenzen und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2, KK2.4). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der Hörtexte. Sie überlegen beispielsweise, wer sich vorstellen könnte, wie ein Name ausgesprochen wird oder wie sich jemand fühlt (N1.3, N3.6, SELK2.3, BK4, KK2.3). Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/ Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, KK2.2, KK2.4).
DE.5.1.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/Sehverstehen durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Im nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W3.1, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen, z. B. Namen, Befinden oder Buchstaben, den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu. Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N1.3, N3.2, SELK2.3, SELK3.2, KK2.5). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten bewusst zu erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen (N2.4, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.4, KK2.5).
DE.5.1.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nachdem Befinden fragen“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache, Intonation und die klare Artikulation einzelner Buchstaben und Wörter (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2, KK2.4). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese deutlich und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach, zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, KK2.4). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern oder deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.7). Zusätzlich festigen die Schüler Diphthonge, Betonungsmuster und weitere zentrale Ausspracheelemente gezielt durch rhythmisches Sprechen und gezielte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, W3.1, KK2.5). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten zu erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen nutzen die Schüler die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen. Dabei setzen sie u. a. Frageintonation und Ausrufebetonung wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.4, KK2.7).
DE.5.1.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ vor. Sie aktivieren dabei zunächst ihr Vorwissen zu Namen, Buchstaben und Gefühlen, indem sie visuelle Impulse wie Bilder, Schlüsselwörter oder Überschriften betrachten (N1.1, N3.2, N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.5). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen zum Textinhalt und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W3.1). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte. Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales Lesen und schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.4, KK2.5,). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen, z. B. Namen, Buchstaben oder Ausdrücken zum Befinden. Dadurch lernen sie, zentrale Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu identifizieren und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N2.5, N3.5, SELK3.1, SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.2, KK2.7).
DE.5.1.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nach der ersten Orientierung im Leseprozess arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung einfacher alltagsnaher Texte wie z. B. Steckbriefe oder Begrüßungsdialoge. In einer Puzzle-Leseaktivität lesen sie arbeitsteilig in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte (N1.2, N2.5, H3.5). Anschließend tauschen sie ihr Textverständnis aus, rekonstruieren gemeinsam den Gesamtinhalt und reflektieren dabei, ob ihre ursprünglichen Vermutungen zum Text zutreffend waren (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, W3.4, BK1, KK2.7). Darauf aufbauend vergleichen die Schüler verschiedene Texte miteinander und ordnen gelesene Informationen gezielt nach Kategorien wie Name, Herkunft oder Befinden. Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen und üben, das Gelesene strukturiert zu erfassen. Unterstützt durch gezielte Fragetypen (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständnis (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4, BK1, W1.1, W3.4, W10.1, W16.3, KK2.4). Im weiteren Verlauf schreiben die Schüler eigene Texte, z. B. kurze Steckbriefe oder Begrüßungsdialoge. Sie bringen ihre Gedanken, Eindrücke und sprachlichen Kenntnisse ein und äußern sich schriftlich zu Inhalten, die sie zuvor gelesen haben. Ihre eigenen Texte präsentieren sie anschließend in Partnerarbeit, Kleingruppen oder z. B. an einer Galerie-Wand im Klassenraum, um den kommunikativen Austausch zu fördern (N3.2, N3.5, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.5).
DE.5.1.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Bevor die Schüler mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ aktiv arbeiten, erraten sie zunächst anhand von Bildern, Geräuschen, Szenen oder Wörtern in kurzen Hör-, Seh- oder Lesetexten die thematischen Schwerpunkte. Dadurch bauen sie gezielt erste Erwartungen auf (N1.1, N3.2). Anschließend scannen die Schüler die vorliegenden Materialien und erkennen dabei zentrale Wortfelder, die sie thematisch sortieren und strukturieren. Mit Unterstützung von Bildkarten, Textausschnitten und Hörbeispielen identifizieren sie die Zielwörter und trainieren deren Verwendung (N1.5, W3.4, W12.1, BK1, BK4, KK2.4, KK2.5). Im nächsten Schritt sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und mehrmals, zunächst im Gruppenverband, später auch einzeln nach. Dabei festigen sie ihre Aussprache und Verwendungsfähigkeit (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, SELK1.1, SELK2.1, BK1). Daraufhin ordnen die Schüler die Zielwörter durch sinnvolles Zuordnen von visuellen oder kontextuellen Hinweisen ein und entwickeln dadurch ein differenziertes Verständnis der Wortbedeutungen (BK4, KK2.4, KK2.5). In ersten Anwendungssituationen wählen die Schüler die passenden Wörter situationsgerecht aus, z. B. beim Kennenlernen oder beim formulierten Fragen nach dem Befinden. Schließlich wenden sie den Zielwortschatz spontan und angemessen in kurzen Dialogen oder in Schreibaufgaben an (N1.3, N3.2, N3.3, W3.1, SELK2.3, KK2.4). Die Lernleistung wird dabei gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.
DE.5.1.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale sprachliche Bausteine. Dazu zeigt sie die digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und stoppt an den Stellen, an denen die Zielstrukturen verwendet werden (N3.2, SELK2.3, SELK1.1, W3.1., KK2.2). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrmals, ohne explizite Regelvermittlung. Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder oder verweist auf Satzteile im Film sowie auf die parallel dargestellten Sätze an der Tafel oder am Smartboard. Dadurch erkennen die Schüler die Zielstrukturen situativ und automatisch im Kontext (N1.3, SELK3.1, W3.4, KK2.4). Anschließend suchen die Schüler in der schriftlichen Version der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Sätze und vergleichen diese (N3.2, SELK3.2, KK2.7). Unterstützend arbeiten sie mit farblich oder fett hervorgehobenen Satzbeispielen, um die Aufmerksamkeit gezielt auf die Strukturen zu lenken (W3.1, KK2.4, KK2.5). Danach übertragen sie die Sätze in ihr Heft und formulieren eigene Sätze mit den Zielstrukturen. Zunächst erfolgt ein Austausch in Partnerarbeit, danach im Plenum (N3.2, SELK2.2, SELK3.2, W3.1, W3.4, W4.2, KK2.2). Die Lehrkraft und die Mitschüler geben Feedback; eine Checkliste mit Symbolen unterstützt die Rückmeldung (SELK2.2, KK2.5). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen in weiteren kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vor. Die Schüler erkennen diese Strukturen erneut und wenden sie gezielt in Übungen und Dialogspielen an (SELK3.2, W3.1, W4.2, KK2.2, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Zur Festigung der Strukturen organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten (z. B. Spielepakete mit Fokus auf Zielstrukturen), in denen die Schüler die Satzmuster situativ und authentisch anwenden (N1.1, N2.5, N3.5, W4.4). Die Überprüfung erfolgt gemäß den Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.5.1.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zum Thema „Ich und Du“ zu verfassen. Zunächst aktivieren die Schüler ihr Vorwissen, um erste kurze Sätze über sich selbst zu formulieren (N1.1, N1.2, N3.2, W3.1, KK2.2). Anhand von Beispielsätzen und Steckbriefmodellen verstehen die Schüler, worum es in der Schreibaufgabe geht und welche sprachlichen Mittel sie dafür nutzen können. Sie erstellen daraufhin eigene kurze Texte über sich selbst und strukturieren persönliche Informationen klar und korrekt (N2.4, SELK1.1, SELK3.2). Beim Verfassen ihrer Texte verwenden die Schüler gezielt einfache Satzmuster und den im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz, um über sich selbst zu schreiben (SELK3.1, SELK2.3, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre geschriebenen Texte mit Mitschülern aus, lesen gegenseitig ihre Ergebnisse und geben sich Feedback. Dieser Austausch fördert die schriftliche Kommunikation und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N2.4, N3.5, W3.2, W6.2, KK2.7). Die Reflexion über den Schreibprozess erfolgt in einer abschließenden Phase, in der die Schüler ihre Gedanken und Erfahrungen zum Schreiben äußern und im Dialog mit ihren Mitschülern Rückmeldungen austauschen (N1.3, N2.5, N3.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.5, KK2.7). Die Bewertung der Schreibprodukte und des Schreibprozesses erfolgt gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.5.1.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dabei zu unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu machen. Im Fokus stehen die Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“. Die Schüler verwenden dabei den Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen, die zur jeweiligen Gesprächssituation passen (N3.2, SELK3.1, W3.2, W6.2, BK1). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext verwendet werden (FK4, KK2.4). In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie die gehörten Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten nach oder erklären sie in einfachen Sätzen (N1.3, SELK3.1, W3.1, W10.1, KK2.4). Anschließend bereiten sie sich auf typische Gesprächssituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel einüben und planen, welche Informationen sie im Dialog weitergeben möchten. Dabei achten sie auf eine angemessene Aussprache und trainieren einfache Fragen und Antworten im Dialog (N2.5, N3.2, N3.8, SELK2.2, SELK3.1, W4.2, BK1). In den späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft neue Sprechanlässe, z. B. durch Bildgeschichten, pantomimische Szenen, Videoelemente oder Dialoge. Diese geben den Schülern die Möglichkeit, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – z. B. durch Erklärungen, Fragen und einfache Schlussfolgerungen (N1.3, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.7).
DE.5.1.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche Produkte zu erstellen und aktiv anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“. Dabei kommunizieren die Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und außerhalb der Schule und wenden dabei Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W3.1, W16.3). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze aus und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bild- oder Satzkarten unterstützen sie bei der Planung von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren. In den folgenden Phasen führen die Schüler kurze Dialoge durch, wobei sie passende Intonation und Körpersprache anwenden (W4.2, W12.1, W14.1). Zusätzlich werden sie dazu angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen einzusetzen und dabei ihren eigenen Lernfortschritt im Bereich Sprechen bewusst zu reflektieren. Zur Festigung und Wiederholung werden u. a. Bildgeschichten und visuelle Elemente eingesetzt (N1.1, N3.2, W3.1, KK2.2, KK2.7).Diese Elemente bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe und helfen den Schülern, ihre Sprachverwendung zu vertiefen. Zum Abschluss der Einheit reflektieren die Schüler in kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle dazu (N3.6, N3.7, SELK1.2, SELK1.3, SELK3.2, W3.1, W4.2), tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N2.4, N3.5, SELK2.2, W4.2, W6.2, BK1). Die Lernleistung wird gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel: Die Schüler denken über typische Situationen aus dem Alltag nach, in denen sie sich vorstellen, jemanden begrüßen/verabschieden oder nach dem Befinden fragen – und wenden dabei den Zielwortschatz und die grundlegenden Redemittel auf Deutsch an.
Aktivität: „Meine erste Begegnung“ – ein Rollenspiel
Die Lehrkraft teilt die Klasse in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe erhält eine Aufgabe:
Sie sollen eine kurze Alltagsszene als Rollenspiel entwerfen – zum Beispiel:
ein erstes Kennenlernen in der Schule, ein Gespräch auf dem Pausenhof, eine Begegnung im Alphabetisierungskurs.
Die Schüler überlegen gemeinsam, welche Redemittel sie verwenden können, z. B. – -
Hallo, ich heiße …
Wie heißt du? Ich heiße …
Und du? Wie geht’s?
– Gut, danke. Tschüss! Sie schreiben kurze Dialoge (2–3 Sätze pro Schüler), üben diese und stellen sie dann der Klasse vor.
Jede Gruppe führt ihre Szene zweimal auf – einmal normal, einmal übertrieben (z. B. mit Emotionen oder Gestik).
Am Ende bewerten sich die Gruppen gegenseitig mit Sternen (z. B. 3–5 Sterne) und nennen, was ihnen gefallen hat.
Unterstützung
Ziel: Die Schüler denken über alltägliche Begrüßungs- und Vorstellungssituationen nach und präsentieren einfache Dialoge mithilfe vorgegebener Fragen und Sätze. Dabei verwenden sie gezielt den Wortschatz und die Redemittel zum Thema „Ich und Du“.
Aktivität: „Begrüßungskarten mit Fragen und Satzanfängen“
Die Lehrkraft teilt die Klasse in zwei Gruppen.
Jede Gruppe erhält ein großes Plakat sowie Karten mit
Lückensätzen und Fragen, z. B. -Wie heißt?
-Ich heiße.– Wer bist?
-Ich bin.
-Wie geht es dir?
-Mir geht es gut.
Die Schüler überlegen gemeinsam, wie man diese Sätze sinnvoll vervollständigen kann.
Sie stellen sich gegenseitig Fragen, beantworten diese und schreiben vollständige Dialoge auf das Plakat. Beispiel:
-Hallo! Wie heißt du?
-Ich heiße Lara. Und du?
-Ich bin Jonas. Jeder Schüler trägt 2–3 Sätze bei. Am Ende stellt jede Gruppe ihre Dialoge der Klasse vor.
Die andere Gruppe bewertet mit Sternen (z. B. 3–5 Sterne) und nennt, was gut gefallen hat.
Die Lehrkraft gibt gezieltes, lobendes Feedback.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.5.2.H1.1.– Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Hör-und Sehverstehen zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ vorbereiten, um relevante Redemittel, Zahlenangaben, Herkunftsländer, Sprachen und Wohnorte zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.5.2.H1.2.–Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts.
DE.5.2.P3.1. - Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die lautlichen Merkmale (Aussprache, Betonung und Intonation) zu den Themen Alter, Zahlen, Länder, Sprachen, Herkunft und Wohnort korrekt und bewusst erkennen. Sie können diese Kenntnisse in einfachen Kommunikationssituationen angemessen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.5.2.L2.1. –Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Leseverstehen zu einfachen Texten über Alter, Zahlen, Herkunft, Länder und Sprachen vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und erste inhaltliche Vermutungen auf Grundlage von Textmerkmalen anstellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.5.2.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen einfacher Texte zu den Themen Alter, Länder, Sprachen, Herkunft und Wohnort zentrale Informationen erkennen und verstehen. Sie können zudem eigene Gedanken und Eindrücke zum Gelesenen formulieren und austauschen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.5.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den themenspezifischen Wortschatz zu Alter, Zahlen, Ländern, Sprachen, Herkunft und Wohnort erkennen, verstehen und diesen im eigenen Sprachgebrauch angemessen, spontan und altersgerecht anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.5.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grammatikalische Strukturen wie Personalpronomen, konjugierte Formen von sein und kommen, sowie einfache Fragesätze erkennen und in altersgerechten Kommunikationssituationen korrekt, authentisch und spontan anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.5.2.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf das Schreiben eines kurzen Vorstellungstextes vorbereiten, analysieren ein Modell, verfassen eigene Texte und können die gelernten Strukturen und Inhalte in unterschiedlichen Schreibkontexten anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.5.2.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf einfache Sprechsituationen vorbereiten, indem sie die Modellbeispiele verstehen und die zentralen Redemittel aktivieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um diese mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung zu bringen.
DE.5.2.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können eine strukturierte Selbstdarstellung formulieren und präsentieren. Sie können die gelernten sprachlichen Mittel flexibel in neuen Gesprächssituationen anwenden und ihre Erfahrungen im Sprechen reflektieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DAS BIN ICH
Unterthemen: Das Alter und Zahlen; Die Länder und die Sprachen; Die Herkunft und der Wohnort.
Zielwortschatz im Gebrauch: Wortschatz zur Vorstellung der eigenen Person: heißen, sein, kommen aus, wohnen, der Vorname, der Nachname, das Alter, die Sprache, das Land, ich heiße, ich bin, ich komme aus, ich wohne in Wortschatz zu Ländern und Sprachen: Türkiye, Deutschland, Österreich, England, Spanien, Japan, Aserbaidschan, die Schweiz, Türkisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Japanisch, Aserbaidschanisch, ich spreche, ich komme aus Türkiye, ich spreche Türkisch.
Wortschatz zu Zahlen und Alter: null, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf, zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn, sechzehn, siebzehn, achtzehn, neunzehn, zwanzig, ich bin zehn Jahre alt Wortschatz zum Fragen und Antworten: wie heißt du, ich heiße, wie alt bist du, ich bin … Jahre alt, woher kommst du, ich komme aus, wo wohnst du, ich wohne in, ich spreche Sonstiger Basiswortschatz: und
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen) Die Zielgrammatik für diese Lektion umfasst grundlegende Strukturen zur Selbstdarstellung und zur Beschreibung von Alter, Herkunft, Wohnort und Sprache. Die folgenden grammatischen Elemente stehen im Fokus des Sprachgebrauchs im Präsens (Gegenwart).
Verben im Präsens (Gegenwart)
Die wichtigsten Verben für diese Lektion sind: sein, kommen, wohnen, sprechen Diese Verben werden in einfachen Aussagen und Fragen verwendet.
Beispiele:
–Ich bin zehn Jahre alt.
–Er ist elf (Jahre alt)
–Ich komme aus Türkiye.
–Sie wohnt in Ankara. Personalpronomen im Singular
Die Personalpronomen in der Einzahl sind zentral für einfache Aussagen und Fragen.
Formen: ich, du, er, sie
Beispiele:
–Ich heiße Lara.
–Du kommst aus Deutschland.
–Er ist zehn Jahre alt.
–Sie wohnt in Izmir.
Die Schüler verwenden einfache Aussagesätze mit klarer Wortstellung.
Beispiele:
–Ich heiße Ahmet.
–Ich wohne in Bursa.
–Ich spreche Englisch und Deutsch.
Fragesätze im Präsens mit
W-Fragen W-Fragen werden verwendet, um persönliche Informationen zu erfragen.
Beispiele:
–Wie heißt du?
–Woher kommst du?
–Wo wohnst du?
Antworten folgen meist dem Muster:
–Ich heiße …
–Ich komme aus …
–Ich wohne in …
–Ich spreche …
Zahlen und Altersangaben Zahlen von 0 bis 20 werden mit dem Verb „sein“ zur Altersangabe verbunden.
Beispiele:
–Ich bin neun Jahre alt.
–Er ist zwölf.
–Wie alt bist du?– Ich bin elf.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die grammatischen Strukturen in dieser Lektion dienen dazu, sich selbst in einfacher Form vorzustellen und persönliche Informationen wie Name, Alter, Herkunft, Wohnort und Sprachkenntnisse korrekt und verständlich auszudrücken. Verwendung des Verbs „sein“ im Präsens Funktion: persönliche Angaben zum
Alter, Beruf oder Zustand machen Beispiele:
–Ich bin zehn Jahre alt.
–Wie alt bist du? Verwendung des Verbs „kommen“ im Präsens Funktion: über die Herkunft einer Person sprechen Beispiele:
–Ich komme aus Türkiye.
–Woher kommst du?
Verwendung des Verbs „wohnen“ im Präsens Funktion: über den Wohnort sprechen Beispiele:
–Ich wohne in Ankara.
–Wo wohnst du?
Verwendung des Verbs „sprechen“ im Präsens Funktion: sprachliche Fähigkeiten angeben Beispiele:
–Ich spreche Deutsch und Türkisch. Personalpronomen im Singular (ich, du, er, sie) Funktion: über sich selbst und andere sprechen Beispiele:
–Ich heiße Can.
–Er kommt aus Deutschland.
–Sie ist elf Jahre alt. W-Fragen im Präsens
–Wie heißt du?
–Woher kommst du?
Funktion: das eigene Alter nennen oder nach dem Alter fragen Beispiele:
Zahlen und Altersangaben mit „sein“
–Ich bin neun Jahre alt.
–Er ist zwölf Jahre alt.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Fragen und Antworten zur Person:
–Wie heißt du? –Ich heiße Lara
–Wie alt bist du?
–Ich bin zehn Jahre alt
–Woher kommst du?
–Ich komme aus Türkiye.
–Wo wohnst du?
–Ich wohne in Ankara.
–Ich spreche Türkisch und Deutsch.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
In dieser Lektion begegnen die Lernenden verschiedenen lautlichen Besonderheiten, die für eine verständliche und natürliche Aussprache wichtig sind. Wortakzente liegen im Deutschen in der Regel auf der ersten Silbe. Das gilt insbesondere für wichtige Wörter dieser Lektion wie heißen, kommen, wohnen, Türkiye, Japan oder Berlin. Bei der Aussprache ist zwischen langen und kurzen Vokalen zu unterscheiden. Wörter wie sie enthalten ein langes i, während bin ein kurzes i zeigt. Ebenso wird in wohnt das o lang gesprochen, in fünf hingegen kurz. Die Umlaute ä, ö, ü treten in zentralem Wortschatz wie Österreich, Schüler oder fünf auf und erfordern gezielte Übung in der Artikulation.
Konsonantenverbindungen wie tsch, sch oder ch erscheinen in Wörtern wie Deutsch, Sprache oder Türkisch. Diese Laute müssen deutlich ausgesprochen werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Fragesätze mit W-Fragewörtern wie „Wie heißt du?“ oder Wo wohnst du? haben in der Regel eine fallende Intonation.
Zahlenwörter bringen weitere Artikulationsmerkmale mit sich, beispielsweise das [ç] in ich, das [s] in sie oder das [ts] in zehn. Diese Laute sollten in Ausspracheübungen bewusst herausgearbeitet werden. Für den Sprechfluss ist es hilfreich, Vorstellungssätze rhythmisch zu üben. Beispielsätze wie Ich heiße Ali, Ich bin elf Jahre alt, Ich wohne in Ankara oder Ich spreche Deutsch und Türkisch eignen sich sehr gut für wiederholtes
Nachsprechen im natürlichen Sprachrhythmus.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Zur gezielten Aussprachepraxis im sozialen Kontext eignen sich kurze, häufig verwendete Wendungen, die im Unterricht laut und rhythmisch wiederholt werden können.
Typische Äußerungen sind:
–Ich heiße …
–Ich bin … Jahre alt
–Ich komme aus …
–Ich wohne in …
–Ich spreche …
–Wie heißt du?
–Woher kommst du?
–Wo wohnst du?
Diese einfachen Sätze unterstützen die korrekte Aussprache von Lauten wie ch, sch, Umlauten und Betonungsmustern und fördern die kommunikative Sicherheit.
Diese Merkmale werden durch gezielte Ausspracheübungen (z.B. Nachsprechen, Rhythmusübungen, Partnerarbeit) altersgerecht eingeführt und gefestigt.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
WICHTIGER HINWEIS: Eine Bewertungs- und Beurteilungsliste ist für die Themen vorgesehen. (Siehe Abschnitt 1.2: Prinzipien für die Umsetzung des DaF-Lehrplans). Die Elemente im Bewertungsteil müssen nicht in jeder Unterrichtsstunde verwendet werden. Sie sind als optionale Auswahl für Lehrkräfte oder Schulbuchautoren gedacht. Für jede Stunde können Elemente ausgewählt werden, je nach Bedürfnislage der Schüler, Lernzielen und den Präferenzen der Lehrperson.
LEISTUNGSAUFGABE: Die Schüler erstellen ein Projekt mit dem Titel „Das bin ich“, das die Themen Alter, Zahlen, Herkunft, Wohnort und Sprache abdeckt. Sie gestalten ein Plakat, einen Steckbrief oder ein Vorstellungsvideo, in dem sie einfache Sätze zur Selbstvorstellung verwenden: sie nennen ihren Namen, ihr Alter, ihr Herkunftsland, ihren Wohnort und welche Sprachen sie sprechen. Sie verwenden dabei passende Satzmuster wie Ich bin zehn Jahre alt, Ich komme aus Türkiye, Ich wohne in Ankara, Ich spreche Türkisch und Deutsch. Zusätzlich können sie Zeichnungen, Länderflaggen oder Zahlenbilder einbinden. Das Projekt soll zeigen, wie Schüler sich selbstständig und sozial angemessen auf Deutsch vorstellen können. Die Präsentation erfolgt in der Klasse. Die Bewertung erfolgt anhand eines Bewertungsrasters, einer Punkteskala und/oder eines Beurteilungsschemas.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft/Vorbereitung
Dieses Thema basiert auf dem Vorwissen der Schüler zum Thema „Das bin ich“ – also auf den Bereichen Alter, Zahlen, Herkunft, Wohnort und Sprache.
Da die Schüler die 5. Klasse der Sekundarstufe besuchen, wird davon ausgegangen, dass sie in ihrer Erstsprache bereits wissen, wie sie Angaben zu Alter, Wohnort oder Herkunft machen, auch wenn sie diese Inhalte auf Deutsch noch nicht ausdrücken können.
Dieses vorhandene Wissen in der Erstsprache erleichtert den Zugang zu neuen sprachlichen Strukturen im Deutschen und dient als Grundlage für den Aufbau neuer Inhalte.
Zudem wird erwartet, dass die Schüler bereits über einfache Zahlen, Länderbezeichnungen und Formulierungen wie Ich heiße… oder Ich bin… Jahre alt verfügen. Diese Elemente werden zu Beginn des Schuljahres im Rahmen eines Wiederholungsprogramms aktiviert. So kann der Lernprozess stufenweise auf bekanntem Wissen aufgebaut werden.
Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler über die physischen, kognitiven, sozialen und affektiven Voraussetzungen verfügen, um über sich selbst zu sprechen.
Das Wiederholen und Üben von relevantem Wortschatz und einfachen Satzstrukturen (z. B. Alter nennen, Herkunft benennen, Sprache angeben) erleichtert den Einstieg.
Zum Beispiel kann ein Mini-Dialogspiel zum Thema Name – Alter – Herkunft – Sprache durchgeführt werden.
So wird überprüft, welche Redemittel und Satzstrukturen aus der Vorzeit erinnert und angewendet werden können.
Auf dieser Grundlage entscheidet die Lehrkraft, ob einzelne Aspekte erneut geübt werden sollen, bevor neue Inhalte eingeführt werden.
(Diese Vorübungen können durch kurze Beobachtungsraster oder Checklisten begleitet und dokumentiert werden.)
Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen über persönliche Angaben – etwa durch gedankliche Rückverbindungen zur Muttersprache oder zu Alltagssituationen. Zum Einstieg kann ein kurzes Video oder eine Szene gezeigt werden, in der sich Kinder vorstellen – z. B. mit Sätzen wie Ich heiße Paul. Ich bin zehn Jahre alt. Ich wohne in Berlin.
Anschließend fragt die Lehrkraft: Was habt ihr verstanden? Welche Wörter kennt ihr schon? Die Schüler notieren ein bekanntes Wort auf einen Zettel und legen es in eine vorbereitete Box.
Die Lehrkraft greift diese Wörter in der nächsten Unterrichtsphase wieder auf, wenn z. B. ein digitaler Lückentext oder ein Hörbeispiel verwendet wird.
So wird überprüft, ob die ersten Assoziationen korrekt waren und gleichzeitig die Verbindung zwischen Vorwissen und neuem Lerninhalt geschaffen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln. Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen. Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein. Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, KK2.2). Nach diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema. Im Beispielthema „Das bin ich“ beginnt der Unterricht mit einer einfachen Frage wie „Wie alt bist du?“, „Woher kommst du?“ (N3.8, W3.1). Die Schüler werden eingeladen, spontan kurze Antworten zu geben, z. B. durch das Nennen ihres Alters, ihres Herkunftslandes oder einer gesprochenen Sprache. Auf diese Weise wird das Thema „Das Alter, Länder, Sprachen, Herkunft und Wohnort“ eingeführt. Ziel ist es, die Schüler emotional zu aktivieren und sie auf das Thema einzustimmen. Gleichzeitig erkennen die Schüler, dass sie im Unterricht persönliche Informationen einbringen dürfen und werden ermutigt, erste einfache Aussagen über sich selbst in Deutsch zu machen (N1.1, N2.4, SELK2.1, SELK2.3, W4.2).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck, Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Ausspracheverwendung) werden integriert und themenzentriert eingesetzt. Im Rahmen des Themas „Das bin ich“ und seiner Unterthemen Das Alter und Zahlen, Die Länder und die Sprachen sowie Die Herkunft und der Wohnort bauen die Schüler zunächst über rezeptive Fertigkeiten (Hören, Lesen) ihr Hintergrundwissen zu persönlichen Angaben auf, bevor sie zu produktiven Aufgaben (Sprechen, Schreiben) übergehen. Diese Kompetenzen werden sinnvoll und zielgerichtet miteinander kombiniert, um die Lernziele des Themas zu unterstützen. Obwohl sie in den Lehr- und Lernpraktiken von rezeptiv zu produktiv aufgebaut sind, werden sie immer in enger Verbindung zueinander genutzt. Jede Aktivität baut dabei auf der vorhergehenden auf, um die Sprachentwicklung zu fördern und die kommunikative Kompetenz zu stärken – z. B. vom Erkennen von Länder- und Sprachnamen in Hörtexten über das Lesen einfacher Vorstellungstexte bis hin zum selbstständigen Formulieren eigener Sätze zu Alter, Herkunft und Sprache. Das Thema zeichnet sich durch eine ausgewogene Integration aller Fertigkeiten aus, wobei die Schüler sich zunächst mit Input (Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen, z. B. kurze Dialoge zu Name, Alter, Herkunft) beschäftigen und anschließend durch Output (mündlicher und schriftlicher Ausdruck, z. B. eigenes Vorstellen, Steckbrief schreiben) antworten – unterstützt durch den thematischen Wortschatz, die Grammatikstrukturen (sein, kommen, wohnen, sprechen) und die gezielte Ausspracheübungen (z. B. ch-, sch-, Umlaute).
DE.5.2.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN:
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“, indem sie sich an Alltagssituationen erinnern, in denen sie über ihr Alter, ihre Herkunft oder ihre Sprachkenntnisse sprechen. Dabei rufen sie bekannte Zahlwörter, Ländernamen, Sprachbezeichnungen und einfache Vorstellungsformeln ab und bereiten sich so gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder von Ländern und Flaggen, Karten, Personen mit Namensschildern oder kurze Videosequenzen und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, H3.2, N3.6, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2, KK2.4). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der Hörtexte. Sie überlegen beispielsweise, wie alt eine Person sein könnte, aus welchem Land sie stammt oder welche Sprache sie spricht. Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, BK4, KK2.2, KK2.4).
DE.5.2.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/ Sehverstehen durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/ Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Im nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche, z. B. Sätze zu Alter, Herkunft oder Sprachkenntnissen (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W3.1, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen – wie Zahlen, Ländernamen, Sprachen oder Wohnorte – den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu. Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N1.3, N3.2, SELK2.3, SELK3.2, BK4, KK2.5). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten bewusst zu erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen – etwa beim Vorstellen der eigenen Person mit Angaben zu Alter, Herkunft und Sprache (N2.4, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.4, KK2.5). DE.5.2.P1.e zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, BK4, KK2.2, KK2.4).
DE.5.2.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/ Sehverstehen durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/ Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Im nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche, z. B. Sätze zu Alter, Herkunft oder Sprachkenntnissen (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W3.1, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen – wie Zahlen, Ländernamen, Sprachen oder Wohnorte – den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu. Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N1.3, N3.2, SELK2.3, SELK3.2, BK4, KK2.5). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten bewusst zu erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen – etwa beim Vorstellen der eigenen Person mit Angaben zu Alter, Herkunft und Sprache (N2.4, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.4, KK2.5).
DE.5.2.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache, Intonation und die klare Artikulation der themenrelevanten Wörter wie Zahlwörter, Ländernamen, Sprachbezeichnungen und einfache Vorstellungsformeln (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2, KK2.4). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen – z. B. „Ich bin zehn Jahre alt“, „Ich komme aus Deutschland“, „Ich spreche Türkisch“ – das Video an und spricht diese deutlich und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach, zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N1.1, N3.2, H3.2, H3.6, SELK1.2, SELK2.1, W4.2, KK2.4). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Landesflaggen, Karten, Zahlkarten) oder deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.7). Zusätzlich festigen die Schüler zentrale Ausspracheelemente wie Umlaute (ä, ö, ü), Diphthonge, Betonungsmuster und die Aussprache von Lauten wie [ç] in „ich“ oder [ʃ] in „Sprechen“ durch rhythmisches Sprechen und gezielte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, KK2.5). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten zu erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen – etwa beim Vorstellen ihrer Person mit Angaben zu Alter, Herkunft und Sprache – nutzen sie die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen. Dabei setzen sie u. a. Frageintonation und Ausrufebetonung wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.4, KK2.7).
DE.5.2.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ vor. Sie aktivieren dabei zunächst ihr Vorwissen zu Zahlwörtern, Ländernamen, Sprachbezeichnungen und einfachen Vorstellungsformeln, indem sie visuelle Impulse wie Bilder, Schlüsselwörter, Karten oder Überschriften betrachten (N1.1, N3.2, N1.2, N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.5). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen zum Textinhalt – z. B. zu Alter, Herkunft oder Sprachkenntnissen von Personen – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, N3.2, SELK2.1, SELK2.3, W3.1, KK2.2). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte. Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales Lesen und schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, BK1, KK2.4, KK2.5). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen, z. B. Alter, Ländernamen, Sprachen oder Wohnorten (W3.1, W3.2). Dadurch lernen sie, zentrale Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu identifizieren und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N2.4, N2.5, N3.5, SELK3.2, KK2.2).
DE.5.2.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nach der ersten Orientierung im Leseprozess arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung einfacher alltagsnaher Texte wie z. B. Steckbriefe, kurze Vorstellungstexte oder Dialoge zu Alter, Herkunft und Sprache. In einer Puzzle-Leseaktivität lesen sie arbeitsteilig in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte (N1.2, N2.5, KK2.4). Anschließend tauschen sie ihr Textverständnis aus, rekonstruieren gemeinsam den Gesamtinhalt und reflektieren dabei, ob ihre ursprünglichen Vermutungen zum Text zutreffend waren (N2.4, N3.5, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.7). Darauf aufbauend vergleichen die Schüler verschiedene Texte miteinander und ordnen gelesene Informationen gezielt nach Kategorien wie Name, Alter, Herkunft, Sprache oder Wohnort. Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen und üben, das Gelesene strukturiert zu erfassen. Unterstützt durch gezielte Fragetypen (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständnis (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4, BK1). Im weiteren Verlauf schreiben die Schüler eigene Texte, z. B. kurze Steckbriefe oder Dialoge, in denen sie sich vorstellen und Angaben zu Alter, Herkunft und Sprache machen. Sie bringen ihre Gedanken, Eindrücke und sprachlichen Kenntnisse ein und äußern sich schriftlich zu Inhalten, die sie zuvor gelesen haben. Ihre eigenen Texte präsentieren sie anschließend in Partnerarbeit, Kleingruppen oder z. B. an einer Galerie-Wand im Klassenraum, um den kommunikativen Austausch zu fördern (N3.2, N3.5, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.5).
DE.5.2.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Bevor die Schüler mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ aktiv arbeiten, erraten sie zunächst anhand von Bildern (z. B. Länderflaggen, Karten, Zahlenbilder), Geräuschen, Szenen oder Wörtern in kurzen Hör-, Seh- oder Lesetexten die thematischen Schwerpunkte. Dadurch bauen sie gezielt erste Erwartungen auf (N1.1, N3.2, N3.5, SELK2.3, W3.1, BK4, KK2.4, KK2.7). Anschließend scannen die Schüler die vorliegenden Materialien und erkennen dabei zentrale Wortfelder – wie Zahlwörter, Ländernamen, Sprachen, Wohnorte – die sie thematisch sortieren und strukturieren. Mit Unterstützung von Bildkarten, Textausschnitten und Hörbeispielen identifizieren sie die Zielwörter und trainieren deren Verwendung (W3.1, W4.2, BK4). Im nächsten Schritt sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und mehrmals, zunächst im Gruppenverband, später auch einzeln nach. Dabei festigen sie ihre Aussprache (z. B. von Umlauten oder dem Laut [ç] in „ich“) und ihre Verwendungsfähigkeit (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, BK1). Daraufhin ordnen die Schüler die Zielwörter durch sinnvolles Zuordnen von visuellen oder kontextuellen Hinweisen ein und entwickeln dadurch ein differenziertes Verständnis der Wortbedeutungen – z. B. indem sie Länder mit den entsprechenden Sprachen oder Personen mit Altersangaben verbinden (N1.1, BK4). In ersten Anwendungssituationen wählen die Schüler die passenden Wörter situationsgerecht aus, z. B. beim Vorstellen der eigenen Person, beim Nennen ihres Alters oder beim Formulieren von Sätzen wie „Ich komme aus …“ oder „Ich spreche …“. Schließlich wenden sie den Zielwortschatz spontan und angemessen in kurzen Dialogen oder in Schreibaufgaben (z. B. Steckbrief) an (N1.3, N3.2, SELK2.3, KK2.4). Die Lernleistung wird dabei gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.
DE.5.2.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale sprachliche Bausteine (N3.2). Dazu zeigt sie die digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und stoppt an den Stellen, an denen die Zielstrukturen verwendet werden – z. B. Sätze mit sein, kommen, wohnen und sprechen sowie W-Fragen zu Alter, Herkunft und Sprache (N3.2, SELK2.3, SELK1.1, W3.1, BK2). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrmals, ohne explizite Regelvermittlung. Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder (z. B. Flaggen, Landkarten, Zahlenbilder) oder verweist auf Satzteile im Film sowie auf die parallel dargestellten Sätze an der Tafel oder am Smartboard. Dadurch erkennen die Schüler die Zielstrukturen situativ und automatisch im Kontext (N1.3, SELK1.1, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.2). Anschließend suchen die Schüler in der schriftlichen Version der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Sätze und vergleichen diese – z. B. „Ich komme aus …“, „Ich wohne in …“, „Ich spreche …“, „Ich bin … Jahre alt“ (H3.2, SELK3.2, KK2.4, KK2.7, KK2.13). Unterstützend arbeiten sie mit farblich oder fett hervorgehobenen Satzbeispielen (W3.1, KK2.5), um die Aufmerksamkeit gezielt auf die Strukturen zu lenken. Danach übertragen sie die Sätze in ihr Heft und formulieren eigene Sätze mit den Zielstrukturen. Zunächst erfolgt ein Austausch in Partnerarbeit, danach im Plenum (N3.2, SELK3.2, W3.4, KK2.12). Lehrkraft und Mitschüler geben Feedback; eine Checkliste mit Symbolen unterstützt die Rückmeldung (SELK2.2, KK2.5). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen in weiteren kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vor. Die Schüler erkennen diese Strukturen erneut und wenden sie gezielt in Übungen und Dialogspielen an (SELK3.2, W4.2, KK2.2, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Zur Festigung der Strukturen organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten (z. B. Rollenspiele oder Brettspiele mit Fokus auf Zielstrukturen), in denen die Schüler die Satzmuster situativ und authentisch anwenden – etwa beim Vorstellen der eigenen Person mit Alter, Herkunft und Sprache (N1.1, N2.5, N3.5, W3.4, W4.2). Die Überprüfung erfolgt gemäß den Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.5.2.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zum Thema „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ zu verfassen. Zunächst aktivieren die Schüler ihr Vorwissen, um erste kurze Sätze über sich selbst zu formulieren – z. B. zu ihrem Alter, ihrer Herkunft, ihrem Wohnort und den Sprachen, die sie sprechen (N1.1, N1.2, N3.2, W3.1, KK2.2). Anhand von Beispielsätzen und Steckbriefmodellen verstehen die Schüler, worum es in der Schreibaufgabe geht und welche sprachlichen Mittel sie dafür nutzen können. Sie erstellen daraufhin eigene kurze Texte über sich selbst und strukturieren persönliche Informationen klar und korrekt (N2.4, SELK1.1, SELK3.2, W3.1). Beim Verfassen ihrer Texte verwenden die Schüler gezielt einfache Satzmuster (z. B. „Ich bin … Jahre alt.“, „Ich komme aus …“, „Ich wohne in …“, „Ich spreche …“) und den im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz, um über sich selbst zu schreiben (N3.2, SELK3.1, SELK2.3, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre geschriebenen Texte mit Mitschülern aus, lesen gegenseitig ihre Ergebnisse und geben sich Feedback. Dieser Austausch fördert die schriftliche Kommunikation und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N2.4, N3.5, SELK2.3, W3.2). Die Reflexion über den Schreibprozess erfolgt in einer abschließenden Phase, in der die Schüler ihre Gedanken und Erfahrungen zum Schreiben äußern und im Dialog mit ihren Mitschülern Rückmeldungen austauschen (N1.3, N2.5, N3.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.5, KK2.7). Die Bewertung der Schreibprodukte und des Schreibprozesses erfolgt gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.5.2.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dabei zu unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu machen. Im Fokus stehen die Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“. Die Schüler verwenden dabei den Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen, die zur jeweiligen Gesprächssituation passen (N3.2, SELK3.1, W3.1, BK1). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/ Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext verwendet werden – z. B. Sätze wie „Ich bin … Jahre alt.“, „Ich komme aus …“, „Ich wohne in …“, „Ich spreche …“ (KK2.4). In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie die gehörten Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten nach oder erklären sie in einfachen Sätzen (N1.3, SELK3.1, W3.4, W10.1, BK4, KK2.7, KK2.13). Anschließend bereiten sie sich auf typische Gesprächssituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel einüben und planen, welche Informationen sie im Dialog weitergeben möchten. Dabei achten sie auf eine angemessene Aussprache und trainieren einfache Fragen und Antworten im Dialog, z. B. „Wie alt bist du?“, „Woher kommst du?“ (N2.5, N3.2, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, BK1). In den späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft neue Sprechanlässe, z. B. durch Bildgeschichten, pantomimische Szenen, Videoelemente oder Dialoge. Diese geben den Schülern die Möglichkeit, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – z. B. durch Erklärungen, Fragen und einfache Schlussfolgerungen zu Alter, Herkunft und Sprache (N1.3, SELK3.2, W4.4, BK4, KK2.2, KK2.7).
DE.5.2.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche Produkte zu erstellen und aktiv anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ (N1.5, W3.1). Dabei kommunizieren die Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und außerhalb der Schule und wenden dabei Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W4.2). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze aus – z. B. „Ich bin … Jahre alt.“, „Ich komme aus …“, „Ich wohne in …“, „Ich spreche …“ – und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bild- oder Satzkarten unterstützen sie bei der Planung von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren (BK4). In den folgenden Phasen führen die Schüler kurze Dialoge durch, wobei sie passende Intonation und Körpersprache anwenden. Zusätzlich werden sie dazu angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen einzusetzen, z. B. in Begegnungen mit anderen Personen oder in fiktiven Alltagsszenen, und dabei ihren eigenen Lernfortschritt im Bereich Sprechen bewusst zu reflektieren. Zur Festigung und Wiederholung werden u. a. Bildgeschichten, Landkarten, Flaggenkarten und visuelle Elemente eingesetzt (N1.1, N3.2, BK4, KK2.2, KK2.7). Diese Elemente bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe und helfen den Schülern, ihre Sprachverwendung zu vertiefen. Zum Abschluss der Einheit reflektieren die Schüler in kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle dazu, tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N2.4, N3.5, SELK1.2, SELK2.3, SELK3.2, W3.1, W4.2, BK1). Die Lernleistung wird gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel:
Die Schüler sprechen über Alter, Herkunft, Wohnort und Sprache in Alltagssituationen und verwenden dabei den Zielwortschatz und typische Satzmuster.
Aktivität:
-Meine Vorstellung auf der Bühne
– ein freies Rollenspiel Die Schüler erstellen in Kleingruppen kurze Szenen, in denen sie sich vorstellen
– z. B. auf dem Schulhof, im Kursraum oder beim Sprachenfest. Beispielsätze:
–Ich heiße …
–Ich bin … Jahre alt
–Ich komme aus …
–Ich spreche …
Die Szenen werden erst normal, dann mit verteilten Rollen und übertriebenen Emotionen gespielt. Die Klasse bewertet die Gruppen mit Sternen und benennt positive Aspekte.
Unterstützung
Ziel:
Die Schüler üben das Vorstellen mit Hilfe von Karten mit Satzanfängen, Ländernamen, Zahlen oder Piktogrammen.
Aktivität:
„Steckbrief zum Ausschneiden“
Die Lehrkraft verteilt vorbereitete Satzbausteine auf Karten (z. B. Ich heiße …, Ich bin … Jahre alt, Ich komme aus …, Ich spreche …).
Die Schüler kleben die Bausteine auf ein Steckbrief-Poster, ordnen sie richtig an und ergänzen mit eigenen Angaben.
Dann stellen sie sich paarweise gegenseitig vor und präsentieren sich der Klasse.
Die andere Gruppe gibt Feedback mit Sternen. Die Lehrkraft lobt besonders verständliche Aussprache und passende Wortwahl.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W1. Gerechtigkeit
W2.Familienzusammenhalt
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W9. Barmherzigkeit
W10. Bescheidenheit
W14. Respekt
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.5.3.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich auf das Hör/Sehverstehen zum Thema Familienmitglieder und Berufe in der Familie vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und anhand von Bildern und Kontexten Vermutungen äußern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.5.3.H1.2. - Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen zum Thema Familie und Berufe von Familienmitgliedern durch bedeutende Details beim Zuhören oder Zuschauen erfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.5.3.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die lautlichen Besonderheiten der thematischen Wörter zum Thema Familie und Berufe von Familienmitgliedern erkennen und wenden diese beim Sprechen korrekt, bewusst und verständlich an. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.5.3.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich auf das Leseverstehen vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen zu Familienmitgliedern und Berufen aktivieren und anhand von Bildern oder Titeln erste Vermutungen zum Textinhalt anstellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.5.3.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen einfacher Texte zu den Themen Familie und Berufe zentrale Informationen erkennen und verstehen. Sie sollen eigene Gedanken und Schlussfolgerungen zum Gelesenen formulieren und austauschen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.5.3.W2.1. - Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können gezielt den Wortschatz zu Familienmitgliedern erkennen oder verwenden und die Berufe von Familienangehörigen im altersgerechten, kommunikativen Kontext verstehen und verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.5.3.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen erkennen und verwenden, um Familienmitglieder zu benennen, einfache Beziehungen auszudrücken und Berufe korrekt in Sätzen darzustellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.5.3.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf das Schreiben einfacher Vorstellungstexte über ihre Familie vorbereiten und aktivieren relevantes Vorwissen. Sie können eigene strukturierte Texte mit korrekten sprachlichen Mitteln verfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.5.3.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf das Schreiben einfacher Vorstellungstexte über ihre Familie vorbereiten und aktivieren relevantes Vorwissen. Sie können eigene strukturierte Texte mit korrekten sprachlichen Mitteln verfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.5.3.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf einfache Gesprächssituationen über ihre Familie vorbereiten und aktivieren ihr Vorwissen um sich an Modelltexten zu orientieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um diese mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung zu bringen.
DE.5.3.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können einen Sprechbeitrag zur Vorstellung ihrer Familie planen und präsentieren. Sie können die gelernten sprachlichen Mittel flexibel in neuen Gesprächssituationen anwenden und ihre Sprecherfahrungen reflektieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
MEINE FAMILIE
Unterthemen: Die Familienmitglieder; Die Berufe von Familienmitgliedern
Zielwortschatz im Gebrauch:
Mutter, Vater, Schwester, Bruder, Oma, Opa, Tante, Onkel, Eltern, Geschwister, Mann, Frau, Kind, Baby, Einzelkind, Familienstammbaum, Großeltern, Großvater, Großmutter
Wortschatz zu Berufen von Familienmitgliedern:
der Lehrer, die Lehrerin, der Arzt, die Ärztin, der Ingenieur, die Ingenieurin, der Architekt, die Architektin, der Polizist, die Polizistin, der Koch, die Köchin, der Rentner, die Rentnerin
Adjektive: nett, jung, freundlich, alt Typische
Sprachhandlungen:
–Wer ist das?
–Das ist meine Mutter.
–Was ist dein Vater von Beruf?
–Meine Schwester ist freundlich.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen):
Die in dieser Lektion vermittelten grammatischen Strukturen dienen dazu, einfache Informationen über Familienmitglieder, ihre Eigenschaften und Berufe sprachlich korrekt und funktional auszudrücken. Beispielsätze:
–Das ist meine Mutter.
–Ich habe zwei Brüder.
–Meine Großeltern wohnen in Ankara.
–Wir sind fünf Personen in unserer Familie.
–Mein Vater ist Lehrer. –Meine Mutter ist Ärztin.
–Mein Onkel ist Ingenieur.
–Meine Schwester ist Polizistin.
Adjektive zur Personenbeschreibung:
nett, freundlich, jung, alt, lustig, fleißig
Beispielsätze:
–Meine Oma ist sehr nett.
–Mein Bruder ist jünger als ich.
–Mein Vater ist freundlich und fleißig.
Sprachhandlungen mit Zielwortschatz
–Wer ist das?
– Das ist mein Onkel.
–Was ist dein Vater von Beruf?
– Er ist Arzt. –Hast du Geschwister?
– Ja, ich habe eine Schwester.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch:
Die in dieser Lektion vermittelten grammatischen Strukturen dienen dazu, einfache Informationen über Familienmitglieder, ihre Eigenschaften und Berufe sprachlich korrekt und funktional auszudrücken. Possessivartikel: mein / meine
Funktion: Drückt Zugehörigkeit aus und ermöglicht das Benennen von Familienbeziehungen.
Beispiele:
– Das ist mein Vater.
–Meine Schwester ist elf Jahre alt.
–Ich habe meine Oma sehr lieb. Verb „sein“ im Präsens
Funktion: Wird verwendet, um Identität, Beruf oder Eigenschaften einer Person zu beschreiben.
Beispiele:
–Mein Vater ist Lehrer.
–Meine Tante ist freundlich.
–Ich bin Einzelkind. Verb „haben“ im Präsens
Funktion: Dient zur Beschreibung des Besitzes oder zur Angabe von Familienmitgliedern.
Beispiele:
–Ich habe zwei Brüder.
–Wir haben eine große Familie.
–Hast du Geschwister? Fragesätze mit W-Fragen
Funktion: Ermöglichen das gezielte Nachfragen zu Personen, Beziehungen und Berufen.
Beispiele:
–Wer ist das?
– Das ist mein Onkel.
–Wie heißt deine Schwester?
– Sie heißt Elif.
–Was ist deine Mutter von Beruf?
– Sie ist Ärztin. Einfache Aussagesätze:
Funktion: Ermöglichen klare Aussagen über Personen und ihre Beziehungen.
Beispiele:
–Das ist meine Mutter.
–Ich heiße Yusuf.
–Mein Bruder wohnt in Ankara.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Vorstellen:
–Das ist meine Mutter.
–Mein Vater heißt Ali.
–Ich habe zwei Geschwister.
Fragen stellen: –Wer ist das?
–Wie heißt dein Bruder?
–Was ist dein Vater von Beruf? Antworten geben:
–Das ist mein Onkel.
–Er heißt Murat.
–Mein Vater ist Lehrer. Emotionen ausdrücken:
–Ich mag meine Schwester sehr.
Phonologische Merkmale im Gebrauch Besonderheiten:
-ch in ich, Geschwister, Oma spricht Deutsch
-sch in Schule, Schwester, schön
-ei in mein, dein, heißt
-au in Haus, auch
-eu/äu in Freundlich, heute Intonation:
-W-Fragen → steigende Intonation am Satzende: Wer ist das?
-Aussagesätze → fallende Intonation: Das ist mein Bruder. Wortbetonung:
-Geschwister, Familie → Betonung auf der zweiten Silbe -Bruder, Mutter → Betonung auf der ersten Silbe
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Das deutliche und freundliche Vorstellen von Familienmitgliedern üben (z. B. in Rollenspielen). Fragen und Antworten klar aussprechen und richtige Intonation einsetzen.
Wörter mit ch / sch / ei / au gezielt phonetisch üben (z. B. in Reim- und Singspielen). Dialoge laut und deutlich vor der Klasse oder im Partneraustausch sprechen.
Auf Satzrhythmus und natürliche Betonung achten, z. B.: Das ist mein Vater. Meine Mutter heißt Aylin. Wer ist das?
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS WICHTIGER HINWEIS:
Eine Bewertungstabelle für das Thema „Meine Familie“ dient als Orientierungshilfe für Lehrkräfte und kann flexibel an die Bedürfnisse der Lerngruppe angepasst werden. Die in diesem Abschnitt genannten Indikatoren müssen nicht in jeder Stunde verwendet werden, sondern stehen als Auswahl zur Verfügung – abhängig von den Zielen, dem Lernstand und der Unterrichtssituation. Leistungsaufgabe (Produktorientierte Bewertung)
Projekt: „Das ist meine Familie“
Die Schüler erstellen ein kreatives Projekt, in dem sie ihre eigene Familie vorstellen. Dabei verwenden sie den gelernten Wortschatz (z. B. Mutter, Vater, Beruf), einfache Satzstrukturen (z. B. Das ist meine Schwester.
Sie ist Lehrerin.) und passende Redemittel (z. B. Wer ist das? – Das ist mein Bruder.).
Mögliche Formate:
–ein Poster mit Zeichnungen und kurzen Beschreibungen
–ein Steckbrief pro Familienmitglied
–ein selbst eingesprochenes Video oder Audio
–ein Stammbaum mit Sätzen zu jeder Person Bewertungskriterien:
–Richtigkeit und Vielfalt des Wortschatzes –Anwendung der Zielgrammatik (Possessivpronomen, Verbformen)
–Verständlichkeit und sprachliche Angemessenheit der Präsentation
–Kreativität und visuelle Gestaltung
–mündliche oder schriftliche Reflexion über die eigene Familie Beurteilungsformate:
–Punkteskala
–Bewertungsraster
–Peer-Feedback
–Rückmeldung der Lehrkraft in schriftlicher oder mündlicher Form
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema „Meine Familie“ knüpft direkt an das Vorwissen der Schüler über familiäre Beziehungen und Rollen an. Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler die Konzepte wie „Mutter“, „Vater“, „Bruder“, „Beruf“ usw. bereits aus ihrer Muttersprache oder ihrem Alltag kennen. Diese vertrauten Inhalte erleichtern den Zugang zu neuem Wortschatz und grammatischen Strukturen im Deutschen.
Die emotionale Nähe zum Thema unterstützt zusätzlich die Motivation und den persönlichen Bezug. Vor dem Einstieg in die Lektion kann durch eine kurze Wiederholungseinheit zu Pronomen und dem Verb „sein“ / „haben“ der Übergang zur neuen Thematik erleichtert werden.
Vorbewertungsprozess
Vor Beginn der Unterrichtseinheit wird das Vorwissen der Schüler mithilfe kleiner Aufgaben oder interaktiver Formate aktiviert, z. B.:
–Mindmap „Wer gehört zu meiner Familie?“
–Steckbrief-Übung zu bekannten Personen (z. B. Stars oder fiktive Figuren)
–Bildkarten mit Familienmitgliedern sortieren und benennen
Diese Aufgaben geben Hinweise darauf, inwiefern die Schüler bereits Strukturen wie „mein Vater ist …“ oder „Ich habe zwei Geschwister“ kennen und anwenden können. Lehrkräfte können gezielt beobachten und ggf. gezielt wiederholen, bevor neue Inhalte eingeführt werden.
Brückenbauen
Die Schüler verbinden ihr Alltagswissen mit den neuen Lerninhalten, indem sie eigene Familienmitglieder vorstellen und Berufe oder Eigenschaften zuordnen.
Als Einstieg kann ein kurzes Video oder Bildmaterial verwendet werden, das eine Familie und ihre Mitglieder zeigt. Die Schüler identifizieren Begriffe wie „Mutter“, „Opa“ oder „Lehrer“ visuell, bevor sie diese sprachlich verarbeiten.
Eine weitere Brücke kann über den Einsatz eines Familienstammbaums geschlagen werden. Hier tragen die Schüler Namen, Beziehungen und Berufe ein und formulieren erste Sätze auf Deutsch dazu.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln. Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N1.5, W3.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein (N2.5, N3.2, SELK1.3, W3.1). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, KK2.2). Nach diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema. Im Beispielthema „Meine Familie“ beginnt der Unterricht mit einer einfachen Frage wie „Wer ist das?“, „Wie heißt dein Vater?“ oder „Was ist deine Mutter von Beruf?“ (N3.6, N3.8, W3.1). Die Schüler werden eingeladen, spontan kurze Antworten zu geben, z. B. durch das Nennen von Familienmitgliedern oder deren Berufen. Auf diese Weise wird das Thema „Familienmitglieder und Berufe von Familienmitgliedern“ eingeführt (W2.2). Ziel ist es, die Schüler emotional zu aktivieren und sie auf das Thema einzustimmen. Gleichzeitig erkennen die Schüler, dass sie persönliche Bezüge in den Unterricht einbringen dürfen, und werden ermutigt, erste sprachliche Äußerungen in Deutsch zu machen (N1.1, N2.4, SELK2.1, SELK2.3, W2.2, W14.1, KK2.13).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck, Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Ausspracheverwendung) werden integriert und themenzentriert eingesetzt. Im Rahmen des Themas „Meine Familie“ und seiner Unterthemen „Die Familienmitglieder“ sowie „Die Berufe von Familienmitgliedern“ bauen die Schüler zunächst über rezeptive Fertigkeiten (Hören, Lesen) ihr Hintergrundwissen zu familiären Beziehungen, Berufen und Eigenschaften auf, bevor sie zu produktiven Aufgaben (Sprechen, Schreiben) übergehen. Diese Kompetenzen werden sinnvoll und zielgerichtet miteinander kombiniert, um die Lernziele des Themas zu unterstützen. Obwohl sie in den Lehr- und Lernpraktiken von rezeptiv zu produktiv aufgebaut sind, werden sie stets in enger Verbindung zueinander genutzt. Jede Aktivität baut dabei auf der vorhergehenden auf, um die Sprachentwicklung zu fördern und die kommunikative Kompetenz zu stärken – z. B. vom Erkennen von Familienbegriffen in Hörtexten über das Lesen einfacher Steckbriefe bis hin zum selbstständigen Vorstellen der eigenen Familie. Das Thema zeichnet sich durch eine ausgewogene Integration aller Fertigkeiten aus, wobei die Schüler sich zunächst mit Input (Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen) beschäftigen und anschließend durch Output (mündlicher und schriftlicher Ausdruck) reagieren – unterstützt durch thematischen Wortschatz, Zielgrammatik (z. B. Possessivartikel mein/meine, Verben sein, haben) und gezielte Ausspracheübungen (z. B. ch-, sch-, ei-, au-, eu/äu-Laute).
DE.5.3.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN:
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“, indem sie sich an Alltagssituationen erinnern, in denen sie über ihre Familie sprechen. Dabei rufen sie bekannte Begriffe aus ihrer Muttersprache ab, z. B. „Mutter“, „Bruder“, „Arzt“, und verknüpfen diese mit den deutschen Begriffen. So bereiten sie sich gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (H1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, KK2.4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder von Familienmitgliedern, Stammbaumdarstellungen oder kurze Videosequenzen und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, BK4, KK2.2, KK2.4). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der Hörtexte. Sie überlegen beispielsweise, welche Personen vorgestellt werden, welche Berufe genannt werden oder welche Beziehungen zwischen den Personen bestehen könnten. Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N3.6, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, KK2.2, KK2.4).
DE.5.3.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/Sehverstehen durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema (H3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Im nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche – z. B. „Das ist mein Vater.“, „Meine Mutter ist Ärztin.“, „Ich habe zwei Schwestern.“ (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W2.2, W10.1, W14.1, BK5, KK2.12, KK2.13). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen – wie Namen, Berufe oder Eigenschaften – den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu. Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N1.3, N3.2, SELK2.3, KK2.5). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten bewusst zu erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen – etwa beim Vorstellen ihrer Familie oder beim Beschreiben von Berufen (N2.4, SELK1.1, SELK1.2, BK4, KK2.4, KK2.5).
DE.5.3.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache, Intonation und die klare Artikulation der themenrelevanten Wörter – z. B. Mutter, Bruder, Arzt, Polizistin, freundlich (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, BK4, KK2.2). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese deutlich und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach – zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, W3.1, KK2.7). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Familienfotos, Berufe-Symbole, Stammbaumabbildungen) oder deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.3, KK2.7). Zusätzlich festigen die Schüler zentrale Ausspracheelemente wie ch in ich, Geschwister, sch in Schule, Schwester, ei in mein, dein, au in auch, Haus sowie eu/äu in freundlich, heute gezielt durch rhythmisches Sprechen und wiederholte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, KK2.5). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten zu erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen – etwa beim Vorstellen von Familienmitgliedern oder beim Beschreiben ihrer Berufe – nutzen die Schüler die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen. Dabei setzen sie u. a. Frageintonation und Ausrufebetonung wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.3, KK2.7).
DE.5.3.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“ vor. Sie aktivieren dabei zunächst ihr Vorwissen zu Familienbeziehungen, Berufsbezeichnungen und Eigenschaften, indem sie visuelle Impulse wie Bilder von Familienmitgliedern, Stammbaumdarstellungen, Schlüsselwörter oder Überschriften betrachten (N1.1, N3.2, N1.2, N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.8). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen zum Textinhalt – z. B. wer in einem Text vorkommen könnte, welche familiären Beziehungen dargestellt werden oder welche Berufe die Personen haben – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, BK4). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte, wie z. B. Steckbriefe oder kurze Beschreibungen von Familienmitgliedern. Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales Lesen und schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK3.1, W2.1, KK2.4, KK2.5). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen – z. B. Namen, Berufe oder Eigenschaften – und identifizieren gezielt diese Details. Dadurch lernen sie, relevante Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu finden und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N2.4, N2.5, N3.5, SELK3.1, SELK3.2, KK2.2, KK2.7).
DE.5.3.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nach der ersten Orientierung im Leseprozess arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung einfacher alltagsnaher Texte wie z. B. Steckbriefe, kurze Familienbeschreibungen oder Dialoge über Berufe von Familienmitgliedern. In einer Puzzle-Leseaktivität lesen sie arbeitsteilig in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte (N1.2, N2.5, N3.5, SELK3.2, SELK2.2, W3.1, KK2.4). Anschließend tauschen sie ihr Textverständnis aus, rekonstruieren gemeinsam den Gesamtinhalt und reflektieren dabei, ob ihre ursprünglichen Vermutungen zum Text zutreffend waren (N2.4, W3.1, KK2.11). Darauf aufbauend vergleichen die Schüler verschiedene Texte miteinander und ordnen gelesene Informationen gezielt nach Kategorien wie Name, Beziehung, Beruf oder Eigenschaft. Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen und üben, das Gelesene strukturiert zu erfassen. Unterstützt durch gezielte Fragetypen (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständnis (N3.8, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4, BK1, KK2.4). Im weiteren Verlauf schreiben die Schüler eigene Texte, z. B. kurze Steckbriefe oder Beschreibungen ihrer Familienmitglieder. Sie bringen ihre Gedanken, Eindrücke und sprachlichen Kenntnisse ein und äußern sich schriftlich zu Inhalten, die sie zuvor gelesen haben. Ihre eigenen Texte präsentieren sie anschließend in Partnerarbeit, Kleingruppen oder z. B. an einer Galerie-Wand im Klassenraum, um den kommunikativen Austausch zu fördern (N3.2, N3.5, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.13, KK2.16).
DE.5.3.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Bevor die Schüler mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“ aktiv arbeiten, erraten sie zunächst anhand von Bildern (z. B. Familienfotos, BerufeSymbole), Geräuschen, Szenen oder Wörtern in kurzen Hör-, Seh- oder Lesetexten die thematischen Schwerpunkte. Dadurch bauen sie gezielt erste Erwartungen auf (N1.1, N3.2, N3.5, SELK2.3, W3.1, BK4, KK2.11). Anschließend scannen die Schüler die vorliegenden Materialien und erkennen dabei zentrale Wortfelder – wie Mutter, Vater, Schwester, Bruder, Oma, Opa sowie Berufe wie Lehrer/Lehrerin, Arzt/Ärztin, Ingenieur/In, Polizist/In – die sie thematisch sortieren und strukturieren. Mit Unterstützung von Bildkarten, Textausschnitten und Hörbeispielen identifizieren sie die Zielwörter und trainieren deren Verwendung (N3.2, W2.2, BK4, KK2.13). Im nächsten Schritt sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und mehrmals, zunächst im Gruppenverband, später auch einzeln nach. Dabei festigen sie ihre Aussprache (z. B. ch-, sch-, ei-, au-, eu/äu-Laute) und ihre Verwendungsfähigkeit (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, SELK1.1, SELK2.1, W3.1, W4.2, BK1). Daraufhin ordnen die Schüler die Zielwörter durch sinnvolles Zuordnen von visuellen oder kontextuellen Hinweisen ein und entwickeln dadurch ein differenziertes Verständnis der Wortbedeutungen – z. B., indem sie Familienmitglieder mit deren Berufen oder Eigenschaften verbinden (SELK3.1, SELK3.2, KK2.2, KK2.13, KK2.16). In ersten Anwendungssituationen wählen die Schüler die passenden Wörter situationsgerecht aus, z. B. beim Vorstellen ihrer Familie oder beim Nennen der Berufe von Familienmitgliedern. Schließlich wenden sie den Zielwortschatz spontan und angemessen in kurzen Dialogen oder in Schreibaufgaben (z. B. Familiensteckbrief, Stammbaum) an (N1.3, N3.2, SELK2.3, BK4, KK2.3, KK2.13). Die Lernleistung wird dabei gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.
DE.5.3.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale sprachliche Bausteine. Dazu zeigt sie die digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und stoppt an den Stellen, an denen die Zielstrukturen verwendet werden – z. B. Possessivartikel mein/meine, Verb sein im Präsens, Verb haben im Präsens sowie W-Fragen zu Personen und Berufen (N3.2, SELK2.3, SELK1.1, W3.1, KK2.2). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrmals, ohne explizite Regelvermittlung. Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder (z. B. Familienfotos, Stammbaumabbildungen, Berufssymbole) oder verweist auf Satzteile im Film sowie auf die parallel dargestellten Sätze an der Tafel oder am Smartboard. Dadurch erkennen die Schüler die Zielstrukturen situativ und automatisch im Kontext (N1.3, SELK3.1, W3.2, KK2.2, KK2.7). Anschließend suchen die Schüler in der schriftlichen Version der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Sätze und vergleichen diese – z. B. „Das ist meine Mutter.“, „Mein Vater ist Lehrer.“, „Ich habe zwei Brüder.“ (N3.2, SELK3.2, KK2.4, KK2.7). Unterstützend arbeiten sie mit farblich oder fett hervorgehobenen Satzbeispielen (W3.2, KK2.13, KK2.16), um die Aufmerksamkeit gezielt auf die Strukturen zu lenken. Danach übertragen sie die Sätze in ihr Heft und formulieren eigene Sätze mit den Zielstrukturen. Zunächst erfolgt ein Austausch in Partnerarbeit, danach im Plenum (N3.2, SELK2.2, SELK3.2, W4.2, KK2.2). Lehrkraft und Mitschüler geben Feedback; eine Checkliste mit Symbolen unterstützt die Rückmeldung (SELK2.2, KK2.5). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen in weiteren kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vor. Die Schüler erkennen diese Strukturen erneut und wenden sie gezielt in Übungen und Dialogspielen an (SELK3.2, W3.1, W4.2, KK2.2, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Zur Festigung der Strukturen organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten (z. B. „Familien-Bingo“ oder Rollenspiele mit Berufen), in denen die Schüler die Satzmuster situativ und authentisch anwenden (N1.1, N2.5, N3.5, W3.2). Die Überprüfung erfolgt gemäß den Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.5.3.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“ zu verfassen. Zunächst aktivieren die Schüler ihr Vorwissen, um erste kurze Sätze über ihre Familie zu formulieren – z. B. „Das ist meine Mutter.“, „Mein Vater ist Lehrer.“, „Ich habe zwei Brüder.“ (N1.1, N1.2, N3.2, W3.1, KK2.2). Anhand von Beispielsätzen, Steckbriefmodellen oder StammbaumBeispielen verstehen die Schüler, worum es in der Schreibaufgabe geht und welche sprachlichen Mittel sie dafür nutzen können. Sie erstellen daraufhin eigene kurze Texte über ihre Familie und strukturieren persönliche Informationen klar und korrekt (N2.4, SELK1.1, SELK3.2, W2.2, W3.2, ). Beim Verfassen ihrer Texte verwenden die Schüler gezielt einfache Satzmuster (z. B. „Das ist mein Bruder.“, „Meine Oma ist sehr nett.“, „Meine Tante ist Ärztin.“) und den im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz, um ihre Familie zu beschreiben (N3.2, SELK3.1, SELK2.3, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre geschriebenen Texte mit Mitschülern aus, lesen gegenseitig ihre Ergebnisse und geben sich Feedback. Dieser Austausch fördert die schriftliche Kommunikation und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N2.4, N3.5, W4.2, KK2.16). Die Reflexion über den Schreibprozess erfolgt in einer abschließenden Phase, in der die Schüler ihre Gedanken und Erfahrungen zum Schreiben äußern und im Dialog mit ihren Mitschülern Rückmeldungen austauschen (N1.3, N2.5, N3.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.7). Die Bewertung der Schreibprodukte und des Schreibprozesses erfolgt gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.5.3.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dabei zu unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu machen. Im Fokus stehen die Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“. Die Schüler verwenden dabei den Zielwortschatz, grammatische Strukturen (z. B. Possessivartikel mein/meine, Verben sein und haben) sowie soziale sprachliche Wendungen, die zur jeweiligen Gesprächssituation passen (N3.2, SELK3.1, W3.1, BK1). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext verwendet werden – z. B. „Das ist meine Mutter.“, „Mein Vater ist Lehrer.“, „Ich habe zwei Geschwister.“ (KK2.4, KK2.16). In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie die gehörten Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten nach oder erklären sie in einfachen Sätzen (N1.3, N3.2, SELK3.1, W3.2, KK2.13). Anschließend bereiten sie sich auf typische Gesprächssituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel einüben und planen, welche Informationen sie im Dialog weitergeben möchten. Dabei achten sie auf eine angemessene Aussprache und trainieren einfache Fragen und Antworten im Dialog – z. B. „Wer ist das?“, „Wie heißt deine Schwester?“, „Was ist dein Vater von Beruf?“ (N2.5, N3.8, SELK2.2, SELK3.1, W4.2, BK1). In den späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft neue Sprechanlässe, z. B. durch Bildgeschichten, pantomimische Szenen, Videoelemente oder Dialoge. Diese geben den Schülern die Möglichkeit, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – z. B. beim Vorstellen ihres Familienstammbaums oder beim Beschreiben der Berufe von Familienmitgliedern (N1.3, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.13).
DE.5.3.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche Produkte zu erstellen und aktiv anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“. Dabei kommunizieren die Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und außerhalb der Schule und wenden dabei Zielwortschatz, grammatische Strukturen (Possessivartikel mein/meine, Verben sein und haben) sowie soziale sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W3.2). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze aus – z. B. „Das ist meine Mutter.“, „Mein Vater ist Arzt.“, „Ich habe zwei Schwestern.“, „Meine Oma ist sehr nett.“ – und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bildoder Satzkarten unterstützen sie bei der Planung von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren (BK4). In den folgenden Phasen führen die Schüler kurze Dialoge durch, wobei sie passende Intonation und Körpersprache anwenden. Zusätzlich werden sie dazu angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen einzusetzen, z. B. beim Vorstellen von Familienmitgliedern in einer fiktiven Begegnung oder bei einem „Familienfest“-Rollenspiel, und dabei ihren eigenen Lernfortschritt im Bereich Sprechen bewusst zu reflektieren. Zur Festigung und Wiederholung werden u. a. Bildgeschichten, Stammbaumabbildungen und visuelle Elemente eingesetzt (N1.1, N3.2, W3.1, KK2.2, KK2.13). Diese Elemente bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe und helfen den Schülern, ihre Sprachverwendung zu vertiefen. Zum Abschluss der Einheit reflektieren die Schüler in kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle dazu (SELK1.2, SELK2.3, SELK3.2, W3.2), tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N2.4, N3.5, SELK2.2, W4.2, BK1). Die Lernleistung wird gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung:
Ziel: Eigene Familie in vollständigen Sätzen vorstellen und zusätzliche Informationen hinzufügen. Aktivität:
–Schüler erstellen ein Poster oder digitales Steckbriefbuch mit mindestens fünf Familienmitgliedern.
–Sie ergänzen Informationen wie Alter, Wohnort, Beruf, Eigenschaften.
–Die Schüler formulieren selbstständig Fragen an andere:
-Was ist dein Vater von Beruf?
– Mein Vater ist Architekt.
Unterstützung (für lernschwächere Schüler):
Ziel: Vertraut werden mit Basisvokabular und einfachen Strukturen durch gelenkte Übungen.
Aktivität: – Partnerarbeit mit Bildkarten (z. B. Mutter – Vater – Arzt – Lehrer).
–Lückensätze mit Strukturhilfe:
-Das ist meine Mutter.
– Er ist mein Bruder.
– Meine Tante heißt Ayşe.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W10. Bescheidenheit
BK1. Informationskompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.5.4.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Hör- und Sehverstehen zum Thema Schulsachen, Klassenzimmer, Schulräume vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und erste Vermutungen äußern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt. c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.5.4.H1.2. - Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen aus Hör- oder Sehtexten durch gezieltes Zuhören und Beobachten erfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.5.4.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale lautliche Merkmale des Wortschatzes zum Thema Schulsachen, Klassenzimmer, Schulräume korrekt, bewusst und verständlich im mündlichen Sprachgebrauch erkennen und verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.5.4.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich auf den Prozess für das Leseverstehen zu den Unterthemen Schulsachen, Klassenzimmer und Schulräume vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren, visuelle Hinweise deuten und erste Vermutungen zum Textinhalt formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.5.4.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen einfacher Texte über Schule zentrale Informationen zusammenführen. Sie können Bedeutungen im Lesetext erschließen und eigene Gedanken und Eindrücke formulieren und austauschen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.5.4.W2.1. - Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den themenbezogenen Wortschatz aus dem schulischen Alltag kontextbezogen erkennen und verwenden sie sinnvoll in einfachen Sätzen und Aufgabenformaten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.5.4.G1.1. - Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatikalische Strukturen erkennen und anwenden, um Gegenstände und Räume in der Schule zu beschreiben. Sie können kurze Aussagen und Fragen im Präsens formulieren und passende Artikel sowie Possessivpronomen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.5.4.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Schreiben einfacher Aussagen und kurzer Texte zum Thema „Meine Schule“ vorbereiten, indem sie Wortschatz und Satzmuster aktivieren und strukturierte Planungshilfen nutzen. Anschließend können sie kurze strukturierte Texte zu Schulsachen und Schulräumen verfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.5.4.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich auf einfache Gesprächssituationen über Schulsachen und Schulräume vorbereiten und einfache Frage- und Antwortstrukturen üben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um diese mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung zu bringen.
DE.5.4.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können kurze Dialoge über ihre Schule führen, persönliche Aussagen machen und Informationen präsentieren. Sie können ihre mündlichen Fähigkeiten reflektieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
MEINE SCHULE
Unterthemen: Die Schulsachen; Das Klassenzimmer; Die Schulräume
Zielwortschatz im Gebrauch
Im Themenbereich „Meine Schule“ lernen die Schüler Wortschatz zu Schulsachen, Klassenzimmer und Schulräumen und setzen ihn in realitätsnahen Situationen ein.
Wortschatz zu Schulräume, Schulsachen und Klassenzimmergegenstände: die Bibliothek, die Turnhalle, die Kantine, das Lehrerzimmer, der Musikraum, der Schulhof die Tafel, der Stuhl, der Tisch, die Landkarte, der Stift, das Heft, die Schultasche, das Buch, die Schere, der Kleber, der Spitzer, der Radiergummi, das Mäppchen Farben und Eigenschaften: schwarz, weiß, blau, grün, rot, gelb, braun, lila, orange, hell, dunkel, groß, klein Verben im Schulkontext: packen, zeigen, nehmen, lesen, singen, spielen, Sport machen Beispiele im Gebrauch:
–Ich habe einen Stift und ein Heft in meiner Tasche.
–Mein Heft ist grün.
–Die Tasche ist groß und rot.
–Ich packe meine Schulsachen in den Rucksack.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Nomen mit bestimmtem/unbestimmtem Artikel im Nominativ:
–der Tisch, die Tafel, das Heft, ein Buch, eine Schere
-Das ist ein Stift. -Ich sehe eine Landkarte. Possessivpronomen (mein / dein) im Singular:
–mein Heft, dein Buch, meine Tasche
-Das ist mein Radiergummi.“
Verb „haben“ im Präsens:
-Ich habe einen Bleistift.
-Du hast ein Mäppchen.“ Verb „sein“ im Präsens:
„Die Schere ist neu.
-Der Tisch ist groß. Farben und Adjektive mit Nomen:
-Der Stift ist rot.
-Die Tasche ist groß und blau.
W-Fragen: -Was ist das?
-Das ist ein Heft.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die grammatischen Strukturen dieser Lektion unterstützen die Schüler dabei, reale Gegenstände, Räume und Situationen aus ihrem Schulalltag sprachlich zu beschreiben und sich darüber auszutauschen. Nomen mit Artikel (der/die/das, ein/eine) Funktion:
Bezeichnen und identifizieren konkrete Gegenstände im Klassenzimmer.
Beispiele:
–Das ist die Tafel.
–Ich habe ein Heft. Possessivpronomen (mein / dein) Funktion: Besitzverhältnisse ausdrücken, persönliche Zugehörigkeit benennen.
Aussagen über den eigenen Besitz machen.
Beispiele:
–Das ist mein Buch.“ Verb „haben“ im Präsens Funktion: Beispiele:
–Ich habe einen Stift. Verb „sein“ im Präsens Funktion:
–Die Schere ist neu.
Merkmale oder Zustände von Gegenständen oder Räumen beschreiben.
Beispiele:
–Der Tisch ist groß.“ Adjektivnutzung zur Beschreibung Funktion:
Gegenstände und Räume mithilfe von Farben und Eigenschaften differenzieren.
Beispiele:
–Meine Tasche ist blau.
W-Fragen zur Erkundung und Kommunikation Funktion:
Nach unbekannten Gegenständen fragen, Informationen einholen.
Beispiele:
-Was ist das?
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Redemittel im Klassenzimmer:
-Was ist das?“
-Das ist ein Heft.
-Hast du ein Heft?
-Hier ist mein Heft. Mein Heft ist grün.
-Wo ist mein Radiergummi?“
-Ich packe meine Sachen ein.
Phonologische Merkmale im Gebrauch Diphthonge:
-ei in „mein“, au in „blau“, eu/äu in „neu“ Konsonantenverbindungen:
-sch in „Schule“, sp in „Sport“, st in „Stift“ Wortbetonung:
-Erste Silbe betont: „Tafel“, „Tasche“, „Bücher“
-Satzbetonung z.B.: „Ich habe einen Bleistift.“ Intonation:
-Frageintonation: „Was ist das?“
-Aussageintonation: „Die Tasche ist groß.“ Konsonantenverbindungen: sch, st, sp Beispiele: Schule, Stuhl, Sport, Tafel
–Umlaute: ä, ö, ü Beispiele: Müll, Bücher, Besondere Laute im Klassenzimmerwortschatz:
Beispiele:
–ch in Buch –ß in Heftgröße –z in Zimmer –v in Vokabel Wortbetonung in zusammengesetzten Nomen: Betonung auf der ersten Silbe:
Beispiele:
–Klassenzimmer - Klassenzimmer –Schulhof - Schulhof –Turnhalle - Turnhalle –Hausaufgabe - Hausaufgabe Aussagesätze mit fallender Intonation:
Beispiele:
–Ich habe Deutsch.“
–Das ist die Tafel.“ Satzbetonung variieren:
Beispiele:
–Ich habe Deutsch.“ (Fokus auf Fach)
–Das ist mein Heft.“ (Fokus auf Besitz) –Diphthonge richtig aussprechen
–ei → [ai]: Bleistift, schreiben
–au → [au]: Pause, Hausaufgabe
–eu/äu → [ɔɪ]: heute, Deutsch
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Praktische Wendungen:
-Ich spreche laut und deutlich.
-Kannst du das Wort noch einmal sagen?“
-Wie sagt man das auf Deutsch?“
-Ich übe die Wörter mit meinem Partner.
-Ich lese die Wörter langsam und deutlich.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS WICHTIGER HINWEIS:
Die Bewertung erfolgt format- und prozessorientiert. Nicht alle Bewertungskriterien müssen in jeder Unterrichtsstunde eingesetzt werden. Lehrkräfte wählen flexibel – je nach Lernziel, Thema und Klassendynamik.
LEISTUNGSAUFGABE: Projekt: „Mein Klassenzimmer / Meine Schulsachen“ Die Schüler erstellen ein visuelles oder schriftliches Produkt, in dem sie wichtige Schulgegenstände, Farben oder Räume benennen und beschreiben. Als mögliche Formate eignen sich beispielsweise ein gezeichnetes Klassenzimmer mit Beschriftungen, ein Poster mit dem Titel „Was ist in meiner Tasche?“, ein kurzer Text oder ein Video mit einfachen Aussagen (z. B. „Das ist mein Buch. Es ist rot.“) oder ein Steckbrief über die Turnhalle, die Bibliothek oder den Musikraum.
Bewertungskriterien: Die Bewertung erfolgt nach der korrekten Anwendung des Zielwortschatzes (z. B. Tafel, Heft, Mäppchen), der Verwendung passender Satzmuster mit haben, sein, mein/dein sowie Fragen wie „Was ist das?“. Weiterhin werden die Verständlichkeit der Präsentation (Aussprache, Lesbarkeit, Klarheit), die Kreativität und die individuelle Umsetzung sowie eine Selbst- oder Paar-Reflexion über das eigene Produkt berücksichtigt. Beurteilungsformen: Zur Beurteilung können eine Punkte- oder Sterneskala, Checklisten mit Ich-kann-Sätzen sowie Rückmeldungen durch Mitschüler oder die Lehrkraft eingesetzt werden.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen:
Bereitschaft / Vorbereitung Das Thema „Meine Schule“ baut auf dem Vorwissen der Schüler auf, das sie bereits aus ihrem schulischen Alltag mitbringen. Begriffe wie Tafel, Buch, Klassenraum, Sporthalle oder Stuhl sind ihnen in der Erstsprache vertraut und bilden eine solide Grundlage für das Sprachenlernen.
Da es sich um Schüler der 5. Klasse handelt, wird davon ausgegangen, dass sie bereits einfache Gegenstände benennen, Farben unterscheiden und einfache Aussagen machen können. Diese Fähigkeiten werden durch gezielte Wiederholungsübungen reaktiviert und in den aktuellen Lernprozess eingebettet.
Vorbewertungsprozess
Die Lehrkraft überprüft zu Beginn der Lektion, über welche Kenntnisse und Ausdrucksweisen die Schüler bereits verfügen.
Dies geschieht z. B. durch: -ein gemeinsames Brainstorming: -Was gibt es alles im Klassenzimmer?
-ein Memory-Spiel mit Schulgegenständen
-ein Arbeitsblatt mit Lückensätzen: -Das ist eine Tafel. Ich habe ein Heft.
Anhand der Beobachtungen entscheidet die Lehrkraft, welche Schüler Unterstützung brauchen und welche weiterführenden Aufgaben bearbeiten können.
Brückenbauen
Zur Aktivierung des Vorwissens zeigt die Lehrkraft ein kurzes Video oder Bildmaterial eines deutschen Klassenzimmers oder einer Schule. Anschließend schreiben die Schüler auf kleine Zettel, welche Dinge sie erkannt haben (z. B. „Stuhl“, „Buch“, „Lehrer“).
Diese Zettel werden gesammelt und als Wortwolke an der Tafel geordnet.
Im Anschluss werden die Begriffe in Partnerarbeit in kurze Sätze eingebaut, z. B.:
–Das ist die Tafel.
–Ich habe ein Buch.
-Der Stuhl ist blau.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln. Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N3.2, BK4). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein. Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5,N3.2, SELK1.1, W3.1, KK2.2). Nach diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema. Im Beispielthema „Meine Schule“ beginnt der Unterricht mit einfachen Fragen wie „Was ist das?“ oder „Ist das dein Stift?“ (N3.8, W3.1). Die Schüler werden eingeladen, spontan kurze Antworten zu geben, z. B. durch das Benennen von Gegenständen im Klassenzimmer oder das Beschreiben ihrer Farbe und Größe. Auf diese Weise wird das Thema „Schulsachen, Klassenzimmer und Schulräume“ eingeführt. Ziel ist es, die Schüler emotional zu aktivieren und sie auf das Thema einzustimmen. Gleichzeitig erkennen die Schüler, dass sie persönliche Bezüge zu ihrem eigenen Schulalltag in den Unterricht einbringen dürfen, und werden ermutigt, erste sprachliche Äußerungen in Deutsch zu machen (N1.1, N2.4, SELK2.1, SELK2.3, W3.2).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA:
Im Rahmen des Themas „Meine Schule“ werden die vier grundlegenden Sprachkompetenzen – Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – gezielt miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt. Der Wortschatz zu Schulsachen, Klassenzimmer und Schulräumen wird zunächst über Hör- und Sehverstehen eingeführt, z. B. durch das Hören kurzer Dialoge im Klassenzimmer oder das Betrachten von Bildern, auf denen Gegenstände und Räume benannt werden. Beim Hörverstehen achten die Schüler auf zentrale Wörter wie „Tafel“, „Heft“ oder „Turnhalle“ und ordnen diese gezielt den passenden Bildern oder Situationen zu. Das Sprechen wird sowohl in gelenkten als auch in freien Aktivitäten gefördert. In Partner- oder Gruppenübungen üben die Schüler einfache Frage-Antwort-Muster wie „Was ist das?“ – „Das ist ein Buch.“. Durch Rollenspiele im Klassenzimmer werden authentische Kommunikationssituationen nachgestellt, z. B. das Ausleihen eines Stiftes oder das Fragen nach einem bestimmten Raum. Das Lesen erfolgt an kurzen, altersgerechten Texten oder Listen, z. B. einer Materialliste oder einer einfachen Raumübersicht. Die Schüler identifizieren bekannte Wörter und verstehen den Zusammenhang zwischen Bild und Text. Beim Schreiben notieren die Schüler kurze Sätze zu Gegenständen in ihrer Schultasche oder beschriften ein gezeichnetes Klassenzimmer. Sie formulieren einfache Sätze wie „Mein Heft ist blau.“ oder „Das ist die Bibliothek“. Durch diese enge Verzahnung der Sprachkompetenzen wird sichergestellt, dass die Schüler den Zielwortschatz und die grammatischen Strukturen nicht isoliert, sondern im kommunikativen Zusammenhang anwenden. Die Arbeit mit realitätsnahen Beispielen aus dem eigenen Schulalltag fördert das Verständnis, die Merkfähigkeit und die Bereitschaft, die neue Sprache aktiv zu nutzen.
DE.5.4.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“, indem sie sich an Alltagssituationen aus ihrem eigenen Schulalltag erinnern. Dabei rufen sie bekannte Begriffe aus ihrer Muttersprache ab, z. B. „Tafel“, „Buch“, „Sporthalle“, und verknüpfen diese mit den deutschen Begriffen. So bereiten sie sich gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK1, BK4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder von Klassenzimmern, Schulhöfen oder kurzen Videosequenzen einer Schule und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.2). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der Hörtexte. Sie überlegen beispielsweise, welche Gegenstände im Klassenzimmer gezeigt werden, welche Räume genannt werden, oder welche Farben und Eigenschaften beschrieben werden könnten. Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1).
DE.5.4.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/Sehverstehen durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema, z. B. durch das Erkennen von bekannten Gegenständen oder Räumen in einer Schule (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, BK4). Im nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche, z. B. „Das ist mein Heft“, „Die Turnhalle ist groß“ (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen nach bestimmten Kategorien, wie z. B. Schulgegenstände, Räume, Farben oder Eigenschaften. Sie vergleichen die gehörten oder gesehenen Inhalte und ziehen einfache Schlussfolgerungen. Unterstützt durch gezielte Fragen (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständnis und lernen, relevante Details zu erkennen und wiederzugeben (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4, BK1, KK2.4).
DE.5.4.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache, Intonation und die klare Artikulation der themenrelevanten Wörter – z. B. Tafel, Stuhl, Bibliothek, Turnhalle, Radiergummi, groß, blau (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese deutlich und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach – zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, KK2.4). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Schulsachen, Klassenzimmergegenstände, Schulräume) oder deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.7). Zusätzlich festigen die Schüler zentrale Ausspracheelemente wie sch in Schule, Stuhl, Tasche, sp in Sport, Spitzer, st in Stift, ch in Buch, Mäppchen, au in Pause, Hausaufgabe, sowie eu/äu in neu, Deutsch gezielt durch rhythmisches Sprechen und wiederholte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, W3.2, KK2.5). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten zu erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen – etwa beim Beschreiben des Klassenzimmers oder beim Benennen von Schulsachen – nutzen die Schüler die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen. Dabei setzen sie u. a. Frageintonation und Aussagesatzintonation wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.4).
DE.5.4.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ vor. Sie aktivieren dabei zunächst ihr Vorwissen zu Gegenständen und Orten aus ihrem Schulalltag, indem sie visuelle Impulse wie Bilder von Schulräumen (z. B. Bibliothek, Turnhalle, Musikraum), Klassenzimmergegenständen (z. B. Tafel, Stuhl, Tisch) oder Schulmaterialien (z. B. Heft, Stift, Schultasche) sowie passende Überschriften oder Schlüsselwörter betrachten (N1.1, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.16). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen zum Textinhalt – z. B. welche Gegenstände in einem Klassenzimmer vorkommen könnten, wie diese aussehen oder welche Farben und Eigenschaften sie haben – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.16). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte, wie z. B. Beschreibungen eines Klassenzimmers, Steckbriefe zu Schulräumen oder kurze Dialoge im Klassenzimmer. Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales Lesen und schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, KK2.4, KK2.5). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen – z. B. Namen von Gegenständen, deren Farben, Eigenschaften oder Positionen im Raum – und identifizieren gezielt diese Details. Dadurch lernen sie, relevante Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu finden und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N2.4, N2.5, SELK3.1, SELK3.2, W10.1, KK2.2, KK2.7).
DE.5.4.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nach der vorbereitenden Phase vertiefen die Schüler ihr Leseverständnis zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ durch gezielte, strukturierte Leseaufgaben. Sie lesen kurze, themenbezogene Texte – wie Dialoge im Klassenzimmer, Beschreibungen von Schulräumen oder Inventarlisten – und erschließen dabei unbekannte Wörter mithilfe von Bildern, Kontext und bekannten Wortteilen. Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess, indem sie Strategien wie das Erkennen von zusammengesetzten Nomen oder das Ableiten der Bedeutung aus Farbangaben und Adjektiven modellhaft vormacht (N1.3, N2.4, SELK2.3, W3.1, KK2.4, KK2.5). Im Anschluss markieren die Schüler wichtige Textstellen und ordnen die Informationen inhaltlich – z. B. nach Kategorien wie „Gegenstände“, „Farben“, „Eigenschaften“ oder „Orte“. Dabei reflektieren sie, wie sie zu ihren Bedeutungserschließungen gekommen sind, und tauschen sich in Partnerarbeit über ihre Vorgehensweise aus. Durch gezielte Fragen wie „Wo ist die Tafel?“, „Welche Farbe hat die Tasche?“ oder „Wie groß ist der Tisch?“ üben sie sowohl das globale als auch das selektive Lesen (N2.4, SELK3.1, W3.1). Schließlich formulieren die Schüler eigene Gedanken zum Leseprozess, indem sie angeben, welche Strategien ihnen beim Verstehen besonders geholfen haben – etwa das Nutzen von Bildinformationen, das Wiedererkennen bekannter Satzmuster oder das bewusste Lesen von Schlüsselwörtern. So entwickeln sie ein zunehmendes Bewusstsein für ihr eigenes Leseverhalten und stärken ihre Fähigkeit, neue Texte eigenständig zu erschließen (N2.5, SELK3.1, W3.2, KK2.5, KK2.16).
DE.5.4.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Wortschatzarbeit zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale Begriffe wie Heft, Bleistift, Tafel, Stuhl, Klassenzimmer, Bibliothek oder Turnhalle. Mithilfe von Bildern, realen Gegenständen aus dem Unterrichtsraum oder kurzen Videosequenzen verknüpfen die Schüler die neuen Wörter direkt mit ihrer Bedeutung und Aussprache (N1.1, N1.2, SELK1.1, W3.1, KK2.2, KK2.18). Anschließend wiederholen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und mehrmals, zunächst im Chor, dann in kleinen Gruppen und schließlich einzeln. Dabei achten sie auf die korrekte Aussprache, Betonung und gegebenenfalls auf Artikel und Pluralformen (N2.4, N2.5, SELK1.2, SELK3.1, W3.2, KK2.4). Die Lehrkraft setzt hierfür abwechslungsreiche Methoden ein, z. B. Wort-Bild-Zuordnungen, Memory-Spiele, Suchspiele im Klassenzimmer oder digitale Quizformate. Im nächsten Schritt wenden die Schüler den Zielwortschatz aktiv in kurzen Sätzen und Dialogen an, z. B. „Das ist mein Heft.“, „Die Bibliothek ist groß.“. Sie üben, die Wörter in passenden Kontexten zu verwenden und kombinieren sie mit bereits bekanntem Vokabular (N3.2, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.13). Zur Festigung nutzen die Schüler den neuen Wortschatz auch in kreativen und spielerischen Aktivitäten wie Bildergeschichten, Raumplänen oder Klassenzimmer-Beschreibungen. So wird sichergestellt, dass die Wörter nicht nur passiv erkannt, sondern auch sicher und flexibel im aktiven Sprachgebrauch eingesetzt werden (N3.5, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.17).
DE.5.4.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale sprachliche Strukturen. Dazu zeigt sie eine digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und stoppt an den Stellen, an denen die Zielstrukturen verwendet werden, z. B. „Das ist…“, „Wo ist…?“, „Hier ist…“ (N3.2, SELK2.3, SELK1.1, W3.1, KK2.2). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrmals, ohne dass zu diesem Zeitpunkt explizit grammatische Regeln erklärt werden. Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder oder reale Gegenstände und verweist auf die parallel dargestellten Sätze an der Tafel oder am Smartboard. Dadurch erkennen die Schüler die Zielstrukturen situativ und automatisch im Kontext (N1.3, SELK1.1, SELK3.1, W3.2, KK2.2). Im nächsten Schritt suchen die Schüler in der schriftlichen Version der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Satzmuster und vergleichen diese (N3.2, SELK3.2, KK2.4). Farblich oder fett hervorgehobene Beispiele lenken gezielt die Aufmerksamkeit auf die Strukturen (W3.2, KK2.4, KK2.13). Danach übertragen die Schüler die Sätze in ihr Heft und formulieren eigene Sätze mit den Zielstrukturen. Dies geschieht zunächst in Partnerarbeit, anschließend im Plenum (N3.2, SELK2.2, SELK3.2, W3.1, KK2.2). Lehrkraft und Mitschüler geben Feedback, unterstützt durch eine Checkliste mit Symbolen (SELK2.2, KK2.5). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen in weiteren kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vor. Die Schüler erkennen die Strukturen erneut und wenden sie in Übungen, Dialogspielen und kommunikativen Aktivitäten an (SELK3.2, W3.1, KK2.2, KK2.4, KK2.16). Zur Festigung organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten, in denen die Schüler die Satzmuster situativ und authentisch anwenden (N1.1, N2.5, N3.5, W4.2). Die Überprüfung erfolgt gemäß den Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.5.4.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden gezielte Schreibaktivitäten durchgeführt, um die Schüler darauf vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ zu verfassen. Zunächst aktivieren die Schüler ihr Vorwissen, indem sie bekannte Wörter und Strukturen zu den Themen benennen und im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz wiederholen (N1.1, N1.2, W3.1, KK2.16). Anhand von Beispielsätzen, kurzen Texten und Steckbriefen erkennen die Schüler, welche sprachlichen Mittel für die Schreibaufgabe passend sind. Die Lehrkraft erläutert den Schreibauftrag und zeigt, wie Sätze sinnvoll miteinander verbunden werden können. Daraufhin verfassen die Schüler eigene kurze Texte, z. B. Beschreibungen ihres Klassenzimmers oder Listen ihrer Schulsachen, und achten dabei auf eine klare Struktur (N2.4, SELK1.1, SELK3.2, W3.1). Beim Schreiben nutzen die Schüler gezielt einfache Satzmuster und wenden den Zielwortschatz an, um ihre Gedanken schriftlich festzuhalten (N3.2, SELK3.1, SELK2.3, KK2.4). Anschließend tauschen sie ihre Texte mit Mitschülern aus, lesen gegenseitig die Ergebnisse und geben einander Feedback. Dieser Austausch fördert die schriftliche Kommunikation und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N2.4, N3.5, W4.2, KK2.4, KK2.13). In einer abschließenden Reflexionsphase äußern die Schüler ihre Erfahrungen und Gedanken zum Schreiben, besprechen Verbesserungsmöglichkeiten und notieren wichtige Erkenntnisse (N1.3, N2.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.5, KK2.13). Die Bewertung der Schreibprodukte erfolgt gemäß den Kriterien der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.5.4.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dabei zu unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ zu machen. Die Schüler verwenden dabei den erarbeiteten Zielwortschatz, passende grammatische Strukturen und gebräuchliche Redemittel für typische Gesprächssituationen (N3.2, SELK3.1, W3.2, BK1). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/Sehverstehen und Lesen, wie die sprachlichen Strukturen im Kontext verwendet werden (KK2.4). In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie die gehörten Inhalte, geben diese in eigenen Worten wieder oder formulieren sie in einfachen Sätzen (N1.3, N3.2, SELK3.1, W3.2). Anschließend bereiten sich die Schüler auf Dialogsituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel einüben und planen, welche Informationen sie im Gespräch weitergeben möchten. Dabei legen sie besonderen Wert auf eine klare Aussprache und trainieren einfache Fragen und Antworten, z. B. zum Beschreiben von Gegenständen im Klassenzimmer oder zum Nennen von Schulräumen (N2.5, N3.2, N3.8, SELK2.2, SELK3.1, BK4). In den späteren Unterrichtsphasen schafft die Lehrkraft neue Sprechanlässe, etwa durch Bildkarten, pantomimische Darstellungen, kurze Videos oder Rollenspiele. Diese ermöglichen es den Schülern, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – z. B. beim Erklären, Fragenstellen oder Beschreiben von Szenen im Klassenzimmer (N1.3, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.13, KK2.16).
DE.5.4.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche Produkte zu erstellen und aktiv anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“. Dabei kommunizieren die Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und außerhalb der Schule und wenden den Zielwortschatz, passende grammatische Strukturen und gebräuchliche Redemittel des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W3.2). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze aus und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bild- oder Satzkarten unterstützen sie bei der Planung von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren. In den folgenden Phasen führen die Schüler kurze Dialoge durch, wobei sie auf eine passende Intonation und Körpersprache achten. Zusätzlich werden sie dazu angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen einzusetzen, z. B. beim Nachfragen, Erklären oder Beschreiben eines Schulraums. Dabei reflektieren sie bewusst ihren eigenen Lernfortschritt im Bereich Sprechen. Zur Festigung und Wiederholung werden u. a. Bildgeschichten und visuelle Elemente eingesetzt (N1.1, N3.2, W3.1, KK2.2). Diese Elemente bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe und helfen den Schülern, ihre Sprachverwendung zu vertiefen. Zum Abschluss der Einheit reflektieren die Schüler in kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle dazu (N3.6, SELK1.2, SELK2.3, SELK3.2, W4.2, BK1), tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N2.4, N3.5, SELK2.2, W3.1, W3.2, W4.2, BK1). Die Lernleistung wird gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung (für stärkere Schüler)
Ziel: Die Schüler können mit vollständigen Sätzen über den Klassenraum und Schulmaterial sprechen.
Aktivität: Pantomime-Spiel -Wo bin ich? Die Schüler raten, in welchem Raum sich ihr Klassenkamerad oder ihre Klassenkameradin befindet. Der/die beschreibende Schüler/in stellt den Raum mit Gesten, Mimik und eventuell mit Hilfsmitteln dar (z. B. in der Bibliothek, in der Turnhalle, im Musikraum). Die Mitschüler formulieren vollständige Sätze, um ihre Vermutungen zu äußern, z. B.: – Ich glaube, du bist in der Bibliothek.– Du bist in der Turnhalle. Am Ende werden die Rollen getauscht, sodass jeder Schüler mindestens einmal beschreiben und raten kann.
Unterstützung (für Schüler mit Förderbedarf)
Ziel: Die Schüler können grundlegende Wörter benennen und einfache Strukturen wiedergeben.
Aktivität:
-Zeig mir und sag Die Lehrkraft zeigt Bilder von Schulgegenständen.
Die Schüler benennen diese laut oder zeigen auf entsprechende Kärtchen.
Mit Hilfe von Satzanfängen wie
–Das ist … .
–Ich habe …,
–Das Buch ist …
Die Sätze werden gemeinsam gesprochen und visuell gestützt (z. B. durch Satzbausteine an der Tafel).
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W6. Ehrlichkeit
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.5.5.H1.1.– Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel:
Die Schüler können sich auf das Hör/Sehverstehen vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen zu Schulfächern, Wochentagen und Tageszeiten aktivieren, wichtige Begriffe identifizieren und gezielte Erwartungen an den Inhalt entwickeln. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.5.5.H1.2.– Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel:
Die Schüler können zentrale Informationen aus einem Text für Hör- oder Sehverstehen verstehen, indem sie wichtige Details zu Schulfächern, Tagen und Zeiten gezielt herausfiltern und in Zusammenhang setzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts.
DE.5.5.P3.1.-Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel:
Die Schüler können charakteristische Lautverbindungen, Silbenbetonungen und Intonationsmuster im Zusammenhang mit Wochentagen, Tageszeiten und Schulfächern erkennen und üben. Sie können damit ihre Aussprache und Hörwahrnehmung verbessern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.5.5.L2.1.– Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zu Wochentagen, Schulfächern und Tageszeiten aktivieren und bereiten sich auf das Leseverstehen durch gezielte Beobachtung und Erwartungshaltung vor. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.5.5.L2.3. –Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen aus Texten über Stundenpläne, Schulfächer und Tagesabläufe erfassen. Sie können Inhalte vergleichen, eigene Meinungen äußern und ihr Textverständnis reflektieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.5.5.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zielgerichtet den thematischen Wortschatz zu Schulfächern, Wochentagen, Tageszeiten und Stundenplänen im schriftlichen und mündlichen Sprachgebrauch erkennen und verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.5.5.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen im Zusammenhang mit dem Schulalltag erkennen und sie können diese in einfachen Sätzen korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.5.5.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können einfache schriftliche Texte zu ihrem Stundenplan und zu ihren Schulfächern planen und verfassen. Sie können dabei gelernte Strukturen und Wortschatz korrekt anwenden und stellen persönliche Vorlieben dar. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht
DE.5.5.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich und gedanklich auf die mündliche Kommunikation zum Thema „Schulalltag“ vorbereiten und können den relevanten Wortschatz aktivieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.5.5.SP3.3. –Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können über ihren Stundenplan und Schulalltag sprechen, einfache Dialoge führen und ihre mündliche Leistung reflektieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DER SCHULALLTAG
Unterthemen: Die Schulfächer; Die Wochentage und die Tageszeiten; Mein Stundenplan
Zielwortschatz im Gebrauch: Schulfächer: Mathe, Deutsch, Englisch, Musik, Kunst, Sport, Sachkunde, Religion, Informatik Wochentage: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag
Tageszeiten und Uhrzeiten: Morgen, Vormittag, Mittag, Nachmittag, Abend, Nacht um acht Uhr, halb neun, zehn nach drei Verben und Redemittel: haben, beginnen, enden, lernen, mögen, finden
-Ich habe Mathe am Montag.
-Mein Lieblingsfach ist Musik.
-Wann beginnt der Unterricht?
– Um acht Uhr.
Weitere Ausdrücke:
Stundenplan, Schulalltag, Lieblingsfach, Pause, Stunde
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Präsensformen häufiger Verben
Die Schüler verwenden Verben wie haben, sein, lernen, mögen, beginnen und enden im Präsens. Beispiele:
-Ich habe am Montag Mathe.
-Die Schule beginnt um acht Uhr.
-Wir lernen Deutsch.
-Ich mag Musik. Wochentage und Satzstruktur mit Zeitangabe
Die Schüler lernen, einfache Sätze mit Zeitangaben (Wochentag + Uhrzeit) zu bilden. Beispiele:
-Am Dienstag habe ich Sport.
-Um neun Uhr beginnt der Unterricht.
-Am Vormittag haben wir Mathe. Satzmuster mit Subjekt + Verb + Ergänzung
Die Schüler üben vollständige Aussagesätze in einfacher Struktur. Beispiele:
Ich habe fünf Stunden.
-Wir machen Hausaufgaben.
-Der Unterricht endet um drei Uhr. Fragen und Antworten zum Schulalltag
Die Schüler stellen einfache W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen und beantworten diese korrekt. Beispiele:
-Was hast du am Donnerstag?
– Ich habe Deutsch.
-Wann beginnt der Unterricht?
– Um acht Uhr. -Hast du heute Sport?
– Ja, ich habe Sport. Meinungen äußern mit „finden“ und „mögen“
Die Schüler drücken Vorlieben und Meinungen aus. Beispiele:
-Ich mag Englisch.
-Ich finde Musik toll.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die Schüler wenden grundlegende grammatische Strukturen an, um über ihren Schulalltag zu sprechen, Informationen auszutauschen und persönliche Vorlieben auszudrücken Informationen geben über den Stundenplan Struktur: Beispiele:
-Ich habe am Montag Mathe. -Wir haben um zehn Uhr Englisch.
Die Schüler lernen, den eigenen Stundenplan zu beschreiben. Fragen zum Schulalltag stellen und beantworten Struktur:
W-Fragen - Ja-Nein-Fragen im Präsens Beispiele:
-Wann beginnt der Unterricht?
– Um acht Uhr.
-Was hast du heute?
– Ich habe Musik.
Die Schüler üben, Informationen zu erfragen und zu geben.Meinungen und Vorlieben äußern Struktur: Beispiele:
-Ich mag Deutsch.
-Ich finde Kunst langweilig.
Die Schüler drücken ihre Meinung über Fächer aus. Tagesablauf beschreiben Struktur: Temporale Angaben + Verbformen im Präsens Beispiele:
-Am Morgen habe ich Sport.
-Am Nachmittag lernen wir Englisch.
Die Schüler lernen, ihren typischen Schultag sprachlich darzustellen.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Typische Redemittel und Wendungen:
-Was hast du am …?“
-Ich habe am … Mathe.“
-Am Montag beginnt die Schule um acht Uhr.“
-Mein Lieblingsfach ist …“
-Am Vormittag haben wir …“
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Phonologische Schwerpunkte: Aussprache der Wochentage Beispiele:
-Mon-tag, Diens-tag, Don-ners-tag
-Betonung liegt jeweils auf der ersten Silbe. Silbenstruktur und Betonung bei Schulfächern Beispiele:
-Ma-the-ma-tik - Betonung auf „tik“ -Eng-lisch - Einsilbig, klarer Auslaut Intonation in Fragesätzen Beispiele:
-Was hast du am Dienstag?
-Steigende Intonation am Satzende
-Hast du heute Englisch?
-Steigende Intonation bei Ja-/Nein-Frage -Wann beginnt der Unterricht? - Betonung auf „wann“, fallend am Ende
Die Schüler sprechen rhythmisch und mit angemessenen Pausen. Beispiel:
-Am Montag... (kurze Pause) ...habe ich Mathe und Sport. Artikulation häufiger Verben im Präsens Beispiele:
-Ich habe..., du lernst..., wir mögen..., er beginnt...
Unterscheidung kurzer und langer Vokale
-Sport (kurzer Vokal)
-Musik (langer Vokal auf „i“)
-Deutsch (Doppellaut [eu])
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Gezielte Übungen zur Aussprache:
-Rhythmisches Sprechen von Wochentagen und Tageszeiten
-Chorsprechen einfacher Redemittel: -Ich habe am …
-Betonung und Intonation bei der Präsentation des Stundenplans (-Am Mittwoch habe ich drei Stunden.)
-Partnerübungen zu Frage-Antwort-Mustern:
-Was hast du am Freitag?
-Ich habe Kunst.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
WICHTIGER HINWEIS:
Die folgenden Bewertungselemente sind nicht verpflichtend für jede Unterrichtsstunde, sondern bieten eine Auswahl für Lehrkräfte. Sie können je nach Klassensituation,
Lernzielen und individuellen Bedürfnissen der Schüler eingesetzt werden.
Leistungsaufgabe (Produktorientiert)
Projektname: „Mein Stundenplan – Mein Schulalltag“
Aufgabe: Die Schüler erstellen eine kreative Darstellung ihres Stundenplans in Kombination mit kurzen schriftlichen und/oder mündlichen Aussagen über ihren Schulalltag. Dabei sollen sie
-die Wochentage und Tageszeiten benennen -ihre Schulfächer vorstellen
-ihr Lieblingsfach nennen und begründen
-einfache Aussagen zu Beginn- und Endzeiten des Unterrichts machen Formate:
-Stundenplan-Plakat mit Bildern und Sätzen
-Kleines Präsentationsvideo
-Interview im Partnerformat (Rollenspiel)
Bewertungskriterien (Beispiele):
-korrekte Verwendung von Wochentagen, Uhrzeiten und Fächern
-verständliche Aussprache und Intonation (bei mündlicher Präsentation)
-angemessene Satzstrukturen und Redemittel
-kreative und strukturierte Darstellung
-Beteiligung an Gruppenarbeit Bewertung: Erfolgt anhand eines Rasters, einer Punkteskala (z. B. 1–5 Sterne) odereines Beurteilungsbogens mit schriftlichem Feedback.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Die Schüler bringen durch ihre bisherige Schul- und Alltagserfahrung bereits ein grundlegendes Verständnis für die Themen Wochentage, Tageszeiten, Fächer und Stundenpläne mit.
Auch in ihrer Muttersprache haben sie diese Konzepte verinnerlicht, was den Zugang zum neuen Wortschatz und zu Strukturen im Deutschen erleichtert. Zudem haben die Schüler in vorangegangenen Lektionen (z. B. -Meine Schule bereits relevante Begriffe wie Klassenzimmer, Schulsachen oder Lehrer gelernt – diese werden nun erweitert und vertieft.
Vorbewertungsprozess
Bevor mit neuen Inhalten begonnen wird, überprüft die Lehrkraft mithilfe kleiner Übungen, welche Begriffe und Redemittel aus dem Vorjahr oder den ersten Lektionen noch präsent sind. Beispielaktivität:
-Ein kurzes Spiel mit Uhrzeiten und Wochentagen (z. B. -Wann beginnt Mathe?
– Um acht Uhr
-Memory-Spiel mit Fachbegriffen
Diese Aktivitäten helfen festzustellen, welche Schüler zusätzliche Unterstützung brauchen oder welche Themen kurz wiederholt werden sollten.
Brückenbauen
Zur Aktivierung des Vorwissens wird eine Szene aus einem altersgerechten Kurzfilm oder Comic gezeigt, in der ein Schüler seinen Stundenplan erklärt oder über seinen Lieblingsschultag spricht. Die Schüler hören und sehen zu und notieren auf Deutsch 1–2 Wörter, die sie verstanden haben.
Im Plenum wird besprochen, was erkannt wurde. Auf diese Weise verknüpfen sie ihre Erfahrungen mit neuen sprachlichen Strukturen.
Zielsetzung des Einstiegs
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Der Schulalltag“ begonnen wird, führen die Schüler eine kurze, thematisch vorbereitende Aktivität durch, um emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess eingestimmt zu werden. Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier auf das Thema entwickeln (N1.1, N1.5, W3.1, SELK3.2). Die Aktivität soll außerdem das Vorwissen zu den Unterthemen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und die Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ aktivieren und die Verbindung zu bisherigen Erfahrungen im Schulkontext herstellen (N3.2, W3.1, W3.2, Bk1, KK2.12). Geeignete Einstiegsaktivitäten können z. B. ein kurzes Bewegungsspiel mit Wochentagen, ein Lied zu den Fächern, ein Ratespiel mit Uhrzeiten oder ein kleines Memory mit Bildkarten zu den Schulfächern sein (BK4). Entscheidend ist, dass die Aktivität leicht verständlich ist, ohne lange Erklärungen auskommt und allen Schülern den direkten Zugang zum Thema ermöglicht. Durch diese vorbereitende Phase werden Neugier und intrinsische Motivation gestärkt, wodurch die Schüler offener für die anschließenden Lernphasen sind und die neuen Inhalte leichter aufnehmen können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, KK2.3).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Der Schulalltag“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – sowie unterstützende Fertigkeiten wie Aussprache und Wortschatz gezielt miteinander verknüpft. Die Schüler hören und sehen authentische oder altersgerechte Hör-/ Sehimpulse, in denen Schulfächer, Wochentage, Tageszeiten und Stundenpläne thematisiert werden, und entnehmen daraus gezielt relevante Informationen (Hör- und Sehverstehen). Durch gezielte Aufgaben und Fragen zum Material üben sie das Erkennen von Hauptinformationen sowie das Verstehen einzelner Details. Beim Sprechen wenden die Schüler den neuen Wortschatz aktiv an, indem sie in Partner- oder Gruppenarbeit über ihren eigenen Stundenplan sprechen, Fragen zum Schulalltag stellen und beantworten sowie Meinungen und Vorlieben äußern. Rollenspiele, Präsentationen oder Interviews fördern die kommunikative Sicherheit. Das Lesen erfolgt anhand kurzer, klar strukturierter Texte wie Steckbriefe, Stundenpläne oder kurze Beschreibungen des Schulalltags. Hierbei werden sowohl globales als auch selektives Lesen trainiert, um den Schülern den gezielten Umgang mit schriftlichen Informationen zu erleichtern. Beim Schreiben verfassen die Schüler einfache Sätze oder kurze Texte zu ihrem Schulalltag, z. B. eine Beschreibung des eigenen Stundenplans oder ihres Lieblingsfachs. Satzmuster, Redemittel und visuelle Hilfen unterstützen sie dabei, die neuen Strukturen korrekt anzuwenden. Unterstützend dazu wird im Aussprachetraining die korrekte Artikulation von Wochentagen, Fächern, Uhrzeiten und Redemitteln geübt. Der Zielwortschatz und die Zielgrammatik (z. B. Präsensformen, Satzbau mit Zeitangaben) werden in allen Phasen konsequent integriert, sodass die Schüler die sprachlichen Mittel nicht isoliert, sondern eingebettet in sinnvolle Kommunikationssituationen lernen und anwenden.
DE.5.5.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“, indem sie sich an Alltagssituationen erinnern, in denen sie über ihren Schulalltag sprechen. Dabei rufen sie bekannte Begriffe aus ihrer Muttersprache ab, z. B. „Mathe“, „Montag“, „Morgen“, und verknüpfen diese mit den deutschen Begriffen. So bereiten sie sich gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (N1.1, N2.5, SELK1.1, W3.2, KK2.2, KK2.11, KK2.16). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder von Stundenplänen, Symbolen für Schulfächer oder kurze Videosequenzen zum Thema „Schulalltag“ und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK2, KK2.2, KK2.12). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der Hörtexte. Sie überlegen beispielsweise, welche Fächer an bestimmten Tagen vorkommen, zu welcher Uhrzeit der Unterricht beginnt oder welche Meinungen zu einzelnen Schulfächern geäußert werden könnten. Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, KK2.2, KK2.17).
DE.5.5.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für das Hör-/Sehverstehen durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, BK4). Im nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche, z. B. „Am Montag habe ich Mathe“, „Der Unterricht beginnt um acht Uhr“ oder „Mein Lieblingsfach ist Musik“ (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W3.2, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen den passenden Kategorien zu – etwa Wochentagen, Fächern, Uhrzeiten oder Meinungen zu Schulfächern. Dabei lernen sie, wichtige Details von weniger relevanten Informationen zu unterscheiden und sich auf die für die Aufgabenstellung notwendigen Inhalte zu konzentrieren (N2.4, N2.5, N3.2, N3.6, W3.2, KK2.2, KK2.). Zum Abschluss der Phase geben die Schüler die erfassten Details in eigenen Worten wieder – mündlich oder schriftlich – und verknüpfen diese mit bereits gelernten Strukturen. Auf diese Weise vertiefen sie sowohl ihr thematisches Wissen als auch ihre Fähigkeit, Informationen aus auditiven und visuellen Quellen präzise zu entnehmen und zu verwenden (N3.2, SELK2.1, BK1, BK4).
DE.5.5.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst ausgewählte Hör-/Sehimpulse, z. B. kurze Dialoge oder digitale Einführungsgeschichten, und achten bewusst auf Aussprache, Intonation und die deutliche Artikulation der themenrelevanten Wörter – etwa Montag, Mathematik, beginnt, Sport, Lieblingsfach (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK2, BK4, KK2.2, KK2.4). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese klar und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen sie anschließend rhythmisch und mehrfach – zunächst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich einzeln (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, W3.2, KK2.4). Zur zusätzlichen Veranschaulichung zeigt die Lehrkraft passende Bilder oder Symbole (z. B. Uhrzeiten, Fächerpiktogramme, Wochentags-Karten) und deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.16). Besonderes Augenmerk liegt auf der korrekten Aussprache der Wochentage (Mon-tag, Diens-tag, Don-ners-tag – Betonung auf der ersten Silbe), der Silbenstruktur bei Fächern (Ma-the-ma-tik, Englisch), sowie auf typischen Lautverbindungen und Doppellauten wie eu in Deutsch, ei in mein, au in Pause (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, W3.1, KK2.5). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese Ausspracheelemente auch in spontanen Gesprächssituationen sicher zu verwenden, z. B. beim Vorstellen des Stundenplans oder beim Beantworten von Fragen zum Schulalltag. Dabei setzen sie Frageintonation („Wann beginnt der Unterricht?“) und Redemittelrhythmus („Am Montag habe ich Mathe“) bewusst ein, um ihre Kommunikation flüssig und verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, N3.8, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.16).
DE.5.5.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ vor. Sie aktivieren zunächst ihr Vorwissen, indem sie visuelle Impulse wie Abbildungen von Unterrichtsfächern, Wochentags-Karten, Tagesablaufbildern oder Stundenplänen betrachten und benennen (N1.1, N3.2, N1.2, N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.12, KK2.16). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen ihrem eigenen Schulalltag und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Inhalten aufzubauen. Sie formulieren einfache Vermutungen – z. B. welche Fächer im Text vorkommen könnten, an welchen Tagen Unterricht stattfindet oder zu welchen Uhrzeiten der Unterricht beginnt und endet – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, N3.2, SELK2.1, SELK3.2, W3.2, 2.2KK). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte, wie z. B. Stundenplanbeschreibungen, einfache Dialoge oder kleine Berichte zum Schulalltag. Dabei wenden sie Lesestrategien wie globales Lesen und schnelles Erfassen von Überschriften oder Schlüsselwörtern an, um den Gesamtüberblick zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, W3.1, KK2.4, KK2.13). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen – z. B. Wochentagen, Uhrzeiten, Fächern oder Aussagen zu Lieblingsfächern – und identifizieren gezielt diese Details. So lernen sie, relevante Informationen schnell im Text zu finden und für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen (N2.4, N2.5, N3.5, SELK3.1, SELK3.2, BK4, KK2.2, KK2.12).
DE.5.5.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nachdem die Schüler erste Informationen aus den Texten zum Thema „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ entnommen haben, arbeiten sie gezielt daran, die Bedeutung unbekannter Wörter und Redemittel im Kontext zu erschließen. Dabei nutzen sie visuelle Hinweise wie Bilder, Piktogramme oder Tabellen, den Textzusammenhang sowie ihnen bekannte sprachliche Strukturen, um die Inhalte zu verstehen (N1.2, N3.2, SELK2.1, SELK3.2, W3.1, KK2.2). Die Schüler markieren im Text zentrale Schlüsselwörter, die zur inhaltlichen Erschließung beitragen – z. B. Fachbezeichnungen, Zeitangaben, Aussagen zu Lieblingsfächern oder Tätigkeiten im Schulalltag. Anschließend ordnen sie diese Informationen thematisch und vergleichen sie mit ihren eigenen Erfahrungen im Unterricht (N1.1, N3.5, N3.6, SELK3.2, KK2.13). Im nächsten Schritt besprechen die Schüler im Partner- oder Gruppenaustausch, wie sie die gelesenen Inhalte verstanden haben, und formulieren dazu eigene Sätze – etwa zur Beschreibung eines Stundenplans oder zum Ausdruck einer Meinung über ein Fach. Sie nutzen dafür den Zielwortschatz sowie die gelernten grammatischen Strukturen (N2.4, N2.5, SELK2.2, SELK3.2, W4.2, BK1). Zum Abschluss reflektieren die Schüler ihren Leseprozess, indem sie einfache Rückmeldungen geben, welche Lesestrategien ihnen geholfen haben, welche Wörter sie neu gelernt haben und wie sicher sie die Inhalte verstehen konnten. Diese Reflexion erfolgt mündlich im Plenum oder schriftlich in Form kurzer Notizen, um das Bewusstsein für effektive Leseverfahren zu stärken (N3.5, SELK1.2, SELK2.3, SELK3.1, W4.2, KK2.4, KK2.3, KK2.16).
DE.5.5.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Einheit lernen die Schüler den Zielwortschatz zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ sowie „Mein Stundenplan“ kennen. Mithilfe von Bildkarten, StundenplanVorlagen, Piktogrammen und kurzen Hör- bzw. Sehimpulsen erkennen sie die Bedeutung neuer Wörter und ordnen diese den entsprechenden Kategorien zu (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.11). Die Schüler hören und sprechen die neuen Begriffe rhythmisch nach, achten dabei auf die richtige Betonung und wiederholen diese in unterschiedlichen Sozialformen – im Chor, in Partnerarbeit und individuell. Beispielwörter sind unter anderem Mathe, Deutsch, Musik, Montag, Dienstag, Morgen, Nachmittag, Pause (N2.5, N3.5, SELK1.2, W3.2, BK5, KK2.13). In gelenkten Übungsphasen setzen die Schüler den Zielwortschatz in einfachen Sätzen ein, z. B. zur Beschreibung ihres Stundenplans oder zur Beantwortung von Fragen wie „Was hast du am Montag?“ oder „Wann beginnt der Unterricht?“. Dabei kombinieren sie den neuen Wortschatz mit den gelernten Verben haben, beginnen, enden, mögen, finden (N2.4, SELK2.2, W4.2, KK2.8). Zur Festigung nutzen die Schüler spielerische Aktivitäten wie Memory, Zuordnungsspiele, Würfelspiele oder digitale Quiz-Formate. Diese Aktivitäten fördern nicht nur die Wiederholung, sondern auch den Transfer in neue Situationen. Der Wortschatz wird regelmäßig in kurzen Wiederholungssequenzen aufgegriffen, um langfristige Behaltensleistung zu sichern (N1.1, N3.2, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.4).
DE.5.5.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler erkennen und üben in dieser Einheit die Zielgrammatik zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ sowie „Mein Stundenplan“. Im Fokus stehen die Präsensformen häufiger Verben (haben, sein, lernen, mögen, beginnen, enden), die Satzstruktur mit Zeitangaben und Subjekt–Verb– Ergänzung, sowie die Bildung einfacher Fragen und Antworten zum Schulalltag (N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1, W3.2, KK2.4). Zu Beginn identifizieren die Schüler in Hör- und Lesebeispielen, wie Verben im Präsens konjugiert und im Satz verwendet werden. Sie markieren bekannte Strukturen, wie „Ich habe Mathe“ oder „Der Unterricht beginnt um acht Uhr“ (N1.1, N2.5, SELK1.2, W4.2, KK2.16). Anschließend üben sie, Sätze mit Zeitangaben (Wochentag + Uhrzeit) zu bilden, z. B. „Am Dienstag habe ich Sport“ oder „Um neun Uhr beginnt der Unterricht“. Dabei achten sie auf die korrekte Wortstellung und die Position des Verbs im Satz (N2.4, SELK2.2, KK2.13). In gelenkten Partner- und Gruppenübungen stellen die Schüler einfache W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen, wie „Was hast du am Donnerstag?“ oder „Hast du heute Sport?“, und beantworten diese mit vollständigen Sätzen. Sie verwenden dabei auch die Verben mögen und finden, um Meinungen zu äußern, z. B. „Ich mag Englisch“ oder „Ich finde Kunst toll“ (N3.2, SELK2.3, W3.1, KK2.2, KK2.16). Zur Festigung der Strukturen werden spielerische Methoden eingesetzt, etwa Satzbaukarten, Würfelspiele oder digitale Satzbildungsübungen. So wird die Anwendung der Zielgrammatik in authentischen Gesprächssituationen geübt und gefestigt (N1.1, N2.4, SELK3.1, W4.2, BK1, KK2.4, KK2.13).
DE.5.5.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Zu Beginn der Schreibphase aktivieren die Schüler ihr Vorwissen zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“. Sie erinnern sich an bereits bekannte Wörter und Redemittel aus dem Unterricht und verknüpfen diese mit den neuen Inhalten, z. B. „Ich habe Mathe am Montag“ oder „Mein Lieblingsfach ist Musik“ (N1.1, N2.5, SELK1.1, W3.2, KK2.2, KK2.12). Die Lehrkraft zeigt den Schülern modellhafte Beispielsätze oder kurze Texte, in denen der Schulalltag beschrieben wird. Gemeinsam werden diese analysiert, um Satzstrukturen, Zeitangaben und die Position des Verbs im Satz zu erkennen (N2.4, N3.2, SELK1.2, W4.2, KK2.13). Anschließend planen die Schüler, welche Informationen sie in ihrem eigenen Text verwenden möchten. Dazu notieren sie Stichpunkte zu ihren Fächern, Lieblingsfächern, Unterrichtszeiten und Pausen. Bildkarten, Stundenpläne oder Mindmaps dienen dabei als visuelle Unterstützung (N1.2, SELK2.2, W4.2, BK2, BK4, KK2.16). In einer gelenkten Übungsphase formulieren die Schüler zunächst einfache Sätze mit den vorgegebenen Strukturen, z. B. „Am Montag habe ich Sport“, „Um acht Uhr beginnt der Unterricht“ oder „Ich finde Musik toll“. Diese Sätze werden in Kleingruppen besprochen und gemeinsam korrigiert, um auf richtige Grammatik, Satzstellung und Rechtschreibung zu achten (N3.2, SELK2.3, W3.2, KK2.4, KK2.5). Vor dem eigentlichen Schreiben erstellen die Schüler einen groben Entwurf ihres Textes. Die Lehrkraft unterstützt sie mit Satzanfängen und Redemittel-Listen, sodass auch lernschwächere Schüler einen strukturierten Text zum eigenen Stundenplan verfassen können (N1.1, N2.4, SELK3.1, BK1, KK2.3).
DE.5.5.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dabei zu unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu machen. Im Fokus stehen die Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“. Die Schüler verwenden dabei den Zielwortschatz, grammatische Strukturen und typische Redemittel, die zu den jeweiligen Gesprächssituationen passen (N3.2, SELK3.1, W6.2, BK1). Zunächst erkennen die Schüler durch Hör-/ Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext verwendet werden – z. B. in kurzen Dialogen wie „Was hast du am Montag?“ – „Ich habe Sport.“ oder „Wann beginnt der Unterricht?“ – „Um acht Uhr.“ (KK2.4). In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie die gehörten Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten nach oder formulieren eigene Sätze zu ihrem Stundenplan. Sie üben dabei den Einsatz von Zeitangaben, Wochentagen und Fächern im Präsens (N1.3, N3.2, SELK3.1, W3.2, KK2.4, KK2.12). Anschließend bereiten sie sich auf typische Gesprächssituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel einüben und planen, welche Informationen sie im Dialog weitergeben möchten. Dabei achten sie auf eine deutliche Aussprache, passende Intonation und trainieren Frage-Antwort-Muster im Dialog (N2.5, N3.2, SELK2.2, SELK3.1, W3.4, BK1). In den späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft neue Sprechanlässe, z. B. durch Bildkarten mit Stundenplänen, pantomimische Szenen zum Tagesablauf, kurze Videoelemente oder Rollenspiele. Diese geben den Schülern die Möglichkeit, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – etwa durch Erklärungen, Fragen und einfache Begründungen ihrer Vorlieben (N1.3, SELK3.2, W3.1, W3.4, BK4, KK2.2, KK2.13, KK2.16).
DE.5.5.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche Produkte zu erstellen und aktiv in unterschiedlichen Situationen anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“. Dabei kommunizieren die Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und außerhalb der Schule und wenden dabei den Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W4.2). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze aus, um über ihren Stundenplan oder ihre Lieblingsfächer zu sprechen, und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bild- oder Satzkarten unterstützen sie bei der Planung von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren (N3.2, W3.2, KK2.2). In den nächsten Phasen führen die Schüler kurze Dialoge durch, z. B.: „Was hast du am Montag?“ – „Ich habe Mathe und Sport. „Wann beginnt der Unterricht?“ – „Um acht Uhr.“ Dabei setzen sie eine passende Intonation und Körpersprache ein und achten auf eine deutliche Aussprache (N1.3, N2.5, KK2.4, KK2.16). Darüber hinaus werden die Schüler angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen einzusetzen, etwa beim spontanen Beschreiben eines gezeigten Stundenplans oder beim Vergleichen von Unterrichtsfächern mit einem Partner. Sie reflektieren anschließend bewusst ihren eigenen Lernfortschritt im Bereich Sprechen und geben gegenseitig Feedback (N2.4, SELK2.3, SELK3.2, W4.2, BK1). Zur Festigung und Wiederholung werden abwechslungsreiche Sprechanlässe wie Bildgeschichten, Mini-Präsentationen oder Partnerinterviews eingesetzt. Diese Methoden fördern eine aktive Sprachverwendung, erweitern den themenbezogenen Wortschatz und unterstützen die Schüler dabei, ihre kommunikativen Fähigkeiten nachhaltig zu vertiefen (N3.6, W4.2, SELK2.1, W4.4, KK2.3, KK2.16).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung (für fortgeschrittene Schüler)
Ziel: Die Schüler können ihren Schulalltag strukturierter beschreiben und dabei Fächer, Zeiten, Meinungen und Präferenzen ausdrücken.
Aktivität:
Erstellen einer Mini-Präsentation: „Mein perfekter Schultag“. Die Schüler schreiben einen kleinen Text mit Aussagen wie:
–Am Montag habe ich Sport.
–Ich mag Musik, weil es Spaß macht.
–Mein Tag beginnt um 8 Uhr.
Die Präsentation kann vorgetragen oder als Plakat gestaltet werden.
Unterstützung (für lernschwächere Schüler)
Ziel: Die Schüler verwenden vorgegebene Satzanfänge und visuelle Hilfsmittel, um ihren Stundenplan zu beschreiben.
Aktivität:
Satzbaustein-Karten mit z. B.: –Am Montag habe ich …
–Mein Lieblingsfach ist …
–Um … Uhr beginnt …
Die Schüler ordnen die Karten, sprechen die Sätze nach und schreiben sie ab. Am Ende lesen sie ihre eigenen Stundenpläne vor oder zeigen sie der Klasse als Poster.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W10. Bescheidenheit
W12. Geduld
W14. Respekt
W16. Verantwortung
W19. Vaterlandsliebe
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.5.6.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zu Sportarten aktivieren und die Bild- und Hörimpulse einordnen. Sie können erste Vermutungen über den Inhalt des Materials für Hör/Sehverstehen erstellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt
DE.5.6.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können gezielt zentrale Informationen zu verschiedenen Sportarten, Spielern, Meinungen oder sportlichen Aktivitäten hören bzw. sehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.5.6.P3.1. - Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können lautliche Merkmale typischer Sportbegriffe erkennen und können die Aussprache sowie die Satzmelodie in einfachen Mitteilungen zum Thema Sport üben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.5.6.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zu Sportarten und Lieblingssportarten aktivieren und bereiten sich auf den Leseprozess mit visuellen und sprachlichen Hinweisen vor. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.5.6.L2.3. –Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen zu Personen, Sportarten und sportlichen Vorlieben im Text erkennen, Zusammenhänge verstehen und eigene Gedanken und Bewertungen äußern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.5.6.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können themenspezifischen Wortschatz rund um Sportarten erkennen und beschreiben sportliche Aktivitäten oder sprechen über Vorlieben im Sport. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.5.6.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen im Zusammenhang mit Sportarten, Personen oder Vorlieben erkennen und wenden diese korrekt in einfachen Aussagen und Fragen an. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.5.6.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich schrittweise auf das Schreiben einfacher, strukturierter Texte über ihre Sportvorlieben, Sportarten im Alltag oder Teamsportarten vorbereiten und verfassen eigene Texte dazu. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.5.6.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich und inhaltlich auf Gespräche über Sportarten und sportliche Vorlieben vorbereiten und stellen einfache Fragen dazu. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.5.6.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können über sportliche Aktivitäten in Partnerarbeit sprechen, die Ergebnisse präsentieren und ihre mündlichen Leistungen reflektieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
SPORT
Unterthemen: Die Sportarten, Die Einzel- und Mannschaftssportarten, Mein Lieblingssport
Zielwortschatz im Gebrauch
Im Rahmen der Lektion „Sport“ erwerben die Schüler gezielt thematischen Wortschatz zu verschiedenen Sportarten und deren Eigenschaften. Dabei lernen sie sowohl Einzel- als auch Mannschaftssportarten zu unterscheiden und ihre persönlichen Vorlieben sprachlich auszudrücken. Zu den häufigsten Sportarten, die eingeführt und geübt werden, gehören: Fußball, Basketball, Volleyball, Handball, Tennis, Tischtennis, Schwimmen, Gymnastik, Karate, Tanzen, Radfahren, Reiten.
In verschiedenen Übungen ordnen die Schüler diese Begriffe korrekt ein und verwenden sie in einfachen Aussagen.
Zusätzlich lernen sie wichtige Adjektive, um Meinungen und Bewertungen zum Thema Sport zu äußern: interessant, lustig, super, gut, langweilig, spannend.
Durch kommunikative Übungen und partnerbezogene Aufgaben wird der Wortschatz nicht nur verstanden, sondern auch aktiv im Sprechen und Schreiben verwendet.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
In dieser Lektion wenden die Schüler grundlegende grammatische Strukturen an, um über Sportarten, Häufigkeiten und Vorlieben zu sprechen. Der Fokus liegt auf der Verwendung von Verben im Präsens, einfachen Fragestrukturen und Meinungsäußerungen.
Die Schüler üben häufige Verben wie spielen, schwimmen, tanzen, fahren, reiten im Präsens – insbesondere in der 1. Person Singular und Plural.
Beispielhafte Aussagen lauten:
– Ich spiele Fußball.
– Wir tanzen am Donnerstag.
– Er schwimmt sehr gut.
Darüber hinaus lernen die Schüler die Verwendung des Akkusativs bei bestimmten Sportbegriffen:
– Ich spiele Fußball. Auch das Fragenstellen wird trainiert
– mit typischen W-Fragen im Zusammenhang mit Sport:
-Was ist dein Lieblingssport?
–Wann spielst du Handball?
– Wann gehst du schwimmen?
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausdrucksweise von Meinungen und Vergleichen:
–Ich finde Reiten toll.
–Fußball ist spannend
. Diese Strukturen werden in kleinen Dialogen, Interviews und Schreibaufgaben kommunikativ gefestigt.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
In dieser Lerneinheit dienen die grammatischen Strukturen dazu, persönliche Vorlieben im Bereich Sport sprachlich auszudrücken, Sportarten korrekt zu benennen und Aussagen über sportliche Aktivitäten im Alltag zu treffen. Die Schüler verwenden sprachliche Mittel, um sich mit anderen über Sport auszutauschen, Gemeinsamkeiten zu erkennen oder Unterschiede zu benennen.
Die Funktion von Verben im Präsens besteht darin, sportliche Handlungen in der Gegenwart zu beschreiben:
–Ich spiele Fußball.
– Wir tanzen am Wochenende.
Diese Strukturen ermöglichen den Schülern, einfache Sätze über ihre eigene sportliche Aktivität zu bilden.
Mit W-Fragen können die Schüler Informationen erfragen, z. B. nach Häufigkeit, Zeit oder persönlichen Vorlieben:
– Wann spielst du Volleyball?
– Was ist dein Lieblingssport? Meinungsäußerungen wie
-Ich finde… oder
-Ich mag… ermöglichen es, die eigene Perspektive zu Sportarten deutlich zu machen:
– Ich finde Schwimmen lustig.
Vergleichsstrukturen unterstützen beim Bewerten und Argumentieren:
– Basketball ist interessant.
Diese Strukturen werden funktional eingesetzt, um sportbezogene Inhalte kommunikationsorientiert zu vermitteln und den Schülern einen Zugang zur Anwendung in authentischen Situationen zu bieten.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Typische Redemittel im Kontext „Sport“:
–Was ist dein Lieblingssport?
–Ich finde Tanzen super.
– Ich gehe am Wochenende schwimmen.
-Ich spiele zusammen mit Freunden Fußball.
-Ich schwimme allein.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Ausspracheübungen und Fokus: Aussprache von Sportarten mit Konsonantenverbindungen: Schwimmen, Sport, Tischtennis, Basketball, Handball
-Betonung in längeren Sportartenbezeichnungen: „Lieblingssport“, „Mannschaftssportart“
-Intonation bei Fragen:
-Was spielst du gern?
– steigende Intonation -Intonation bei Meinungsäußerungen:
-Ich mag Volleyball.
– fallende Intonation Betonung bei zusammengesetzten Wörtern:
-Lieblingssport, Mannschaftssportart Intonation bei Fragesätzen:
-Was spielst du gern? (steigende Intonation) Intonation bei Aussagesätzen:
-Ich mag Volleyball. (fallende Intonation) Silbentrennung und Rhythmus:
-Bas-ket-ball, Vol-ley-ball Minimalpaare unterscheiden: -Ball – Paul, Tisch – Fisch Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Beispiele:
–Spielst du Tennis?– Ja, ich spiele gern Tennis.
–Magst du Handball? – Nein, ich mag Handball nicht.
–Was ist dein Lieblingssport? – Mein Lieblingssport ist Schwimmen.
-Ich finde Volleyball spannend. Aussprachetraining erfolgt in Form von:
-Nachsprechen von Redemitteln
-Rollenspielen mit Dialogen
-Gruppenübungen zur Intonation
-Bewegungsspielen mit begleitender Sprache
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
WICHTIGER HINWEIS: Die folgenden Bewertungsindikatoren sind als Orientierungshilfe gedacht. Sie müssen nicht in jeder Stunde vollständig verwendet werden, sondern können flexibel und zielgerichtet je nach Lernziel, Lerngruppe und Situation ausgewählt werden.
LEISTUNGSAUFGABE
Projekttitel: „Mein Lieblingssport“ Aufgabe:
Die Schüler erstellen ein Mini-Poster, einen Steckbrief oder ein kurzes Video zu ihrer Lieblingssportart oder einer bekannten Mannschaftssportart. Dabei sollen folgende Inhalte vorkommen:
-Name der Sportart
-Visualisierung durch Bilder, Zeichnungen oder Symbole Sprachliche Anforderungen:
-Verwendung einfacher Aussagen im Präsens (z. B. „Ich spiele gern …“, „Ich finde … super.“) -korrekte
Anwendung von Wortschatz und einfacher Grammatik (z. B. Akkusativ, Verben) Präsentation:
Die Schüler stellen ihr Produkt in kleinen Gruppen oder im Plenum vor. In Paar- oder Gruppenrunden geben sie sich gegenseitig Feedback (z. B. durch Sternchenvergabe oder mündliches Lob).
Beurteilung:
Die Bewertung kann mithilfe eines Beobachtungsrasters, einer Punkteskala oder eines einfachen Beurteilungsbogens erfolgen. Kriterien sind z. B.:
-Verständlichkeit und Struktur des Produkts
-korrekte Verwendung des Zielwortschatzes
-sprachliche Richtigkeit -kreative Gestaltung
-aktive Beteiligung in der Präsentation
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft/Vorbereitung
Diese Lektion baut auf dem Vorwissen der Schüler zu früheren Themen wie „Freizeit“, „Schule“ oder „Mein Tagesablauf“ auf. Es wird angenommen, dass die Schüler bereits einfache Verben im Präsens, Adjektive zur Meinungsäußerung sowie grundlegende Satzmuster beherrschen (z. B. „Ich spiele …“, „Ich finde … gut.“). Dieses Vorwissen erleichtert den Zugang zu den neuen Inhalten des Themas „Sport“ und ermöglicht eine gezielte Erweiterung des aktiven Sprachgebrauchs im Kontext von Sportarten, Vorlieben und Aktivitäten.
Vorbewertungsprozess
Die Lehrkraft aktiviert das Vorwissen der Schüler durch:
-ein kurzes Gespräch über Lieblingssportarten („Was macht ihr gern?“)
-ein Bild-Memory mit Sportarten -eine Wortschatzabfrage mit Flashcards
-ein Bewegungsspiel im Klassenraum mit Sportgesten
Dabei wird beobachtet, welche Begriffe bekannt sind und wie sicher die Schüler sie verwenden.Die Lehrkraft notiert häufige Fehler oder Unsicherheiten und plant gezielte Übungen zur Wiederholung oder Vertiefung.
Brückenbauen
Um den Einstieg ins Thema zu erleichtern, wird ein kurzer, motivierender Hörtext eingeführt (z. B. „Kinder treiben Sport“ oder „Sport in der Schule“).
Im Anschluss daran äußern sich die Schüler spontan auf Deutsch oder mithilfe visueller Karten zu den gehörten Inhalten: -Ich spiele gern …, -Ich finde … lustig.–Ich spiele gern …
Dabei wird Bezug auf bereits bekannte Satzmuster genommen. Diese Verbindung zwischen Bekanntem und Neuem schafft eine Brücke zu den neuen Lernzielen.
Zielsetzung des Einstiegs
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Sport“ begonnen wird, führen die Schüler eine kurze, thematisch vorbereitende Aktivität durch, um emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess eingestimmt zu werden. Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier auf das Thema entwickeln (N1.1, W3.1). Die Aktivität soll außerdem das Vorwissen zu den Unterthemen „Die Sportarten“, „Die Einzel- und Mannschaftssportarten“ und „Mein Lieblingssport“ aktivieren und die Verbindung zu bisherigen Erfahrungen im Freizeit- und Schulsport herstellen. Geeignete Einstiegsaktivitäten können z. B. ein kurzes Bewegungsspiel mit Sportarten, ein Ratespiel zu Lieblingssportarten der Schüler, ein Bild-Memory mit Sportarten oder eine kleine Pantomime sein, bei der eine Sportart dargestellt und erraten wird (N1.5, N2.5, W4.4, SELK1.1, BK4, KK2.11). Entscheidend ist, dass die Aktivität leicht verständlich ist, ohne lange Erklärungen auskommt und allen Schülern den direkten Zugang zum Thema ermöglicht. Durch diese vorbereitende Phase werden Neugier und intrinsische Motivation gestärkt, wodurch die Schüler offener für die anschließenden Lernphasen sind und die neuen Inhalte leichter aufnehmen können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, KK2.16).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Rahmen der Lerneinheit „Sport“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören/Sehen, Sprechen, Lesen und Schreiben – miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt eingesetzt. Beim Hören und Sehen trainieren die Schüler ihr Verstehen durch den Einsatz authentischer Hör- und Sehimpulse, z. B. kurze Dialoge, in denen Kinder oder Jugendliche über ihre Lieblingssportarten sprechen. Sie identifizieren gezielt bekannte Sportarten, Häufigkeitsangaben und Meinungsäußerungen. Beim Sprechen verwenden die Schüler den neuen Wortschatz aktiv in kurzen Dialogen, Interviews und Rollenspielen, um über ihre Lieblingssportarten, Trainingshäufigkeit und sportliche Aktivitäten zu sprechen. Sie stellen Fragen („Was ist dein Lieblingssport?“) und reagieren darauf mit passenden Antworten. Das Lesen wird durch altersgerechte Texte, Steckbriefe oder kleine Plakate zu Sportarten gefördert. Die Schüler entnehmen gezielt Informationen, z. B. Name der Sportart, Ort und Häufigkeit der Ausübung. Beim Schreiben formulieren die Schüler einfache Sätze oder kurze Texte zu ihrer Lieblingssportart, ihrem Training oder einem bekannten Sportler. Sie erstellen z. B. einen Steckbrief oder ein Mini-Poster, in dem sie den gelernten Wortschatz und die Zielgrammatik anwenden. Durch diese enge Verzahnung der Sprachkompetenzen wird ein ganzheitlicher Lernprozess ermöglicht, bei dem die Schüler die sprachlichen Mittel nicht isoliert, sondern funktional und in sinnvollen Kontexten anwenden.
DE.5.6.H1
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Zu Beginn der Einheit „Sport“ bereiten sich die Schüler gezielt auf das Verstehen von Hör- und Sehimpulsen vor, indem sie thematisch relevante Wörter und Strukturen aktivieren. Die Lehrkraft nutzt motivierende und leicht zugängliche Materialien wie Bildkarten mit verschiedenen Sportarten, oder kurze Hörtexte, in denen Kinder oder Jugendliche Sport treiben (N1.1, BK2, BK4). Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Schüler auf zentrale Inhalte wie Sportarten, Häufigkeitsangaben und einfache Meinungsäußerungen zu lenken. Die Schüler äußern erste Vermutungen zu den Hör- oder Sehtexten, indem sie beschreiben, was sie auf Bildern oder im Vorspann z. B. eines Videos sehen („Ich sehe Fußball.“, „Sie schwimmen im Schwimmbad.“). So wird Vorwissen aktiviert und ein Erwartungshorizont aufgebaut (N3.2, SELK3.2, BK2, KK2.16, KK2.17) Darüber hinaus werden wichtige Redemittel eingeführt oder wiederholt, die für das Verständnis zentral sind, z. B. „Ich spiele …“, „Ich gehe …“. Diese Phase stellt sicher, dass die Schüler in den anschließenden Hörund Sehverstehens-Übungen die Inhalte leichter erfassen können, da sie mit den Schlüsselbegriffen und typischen Strukturen bereits vertraut sind.
DE.5.6.H2
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Im Rahmen der Einheit „Sport“ hören oder sehen die Schüler gezielt kurze Texte, Dialoge oder Videosequenzen, in denen verschiedene Sportarten, Häufigkeitsangaben und persönliche Vorlieben vorkommen. Zunächst identifizieren sie den allgemeinen Inhalt, z. B., ob es sich um Einzelsport oder Mannschaftssport handelt, und ordnen die gehörten oder gesehenen Informationen den entsprechenden Bildern oder Begriffen zu (N3.6, W3.1, W3.2, W10.1, BK2, BK4, KK2.2, KK2.16). In weiteren Durchgängen konzentrieren sich die Schüler auf bedeutende Details wie Zeitangaben („am Montag“, „am Wochenende”, Orte („in der Sporthalle“, „im Schwimmbad“). Diese Informationen werden in einfachen Notizen oder durch Ankreuzen in vorbereiteten Tabellen festgehalten (N3.2, N3.3, N3.6, SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.3). Die Lehrkraft unterstützt den Prozess durch gezielte Fragen, z. B. „Spielt Tim Basketball?“ oder „Welcher Sport ist spannend?“. So lernen die Schüler, wichtige inhaltliche Details aus Hör- und Sehtexten herauszufiltern und diese mit dem bekannten Wortschatz und den gelernten Satzstrukturen zu verknüpfen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.2, SELK3.2, W3.1, KK2.3, KK2.13, KK2.16).
DE.5.6.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Die Sportarten“, „Die Einzel- und Mannschaftssportarten“ und „Mein Lieblingssport“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache, Intonation und die klare Artikulation der themenrelevanten Wörter – z. B. Fußball, Basketball, Schwimmen, Tischtennis, Handball, Reiten, spannend (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.2, KK2.2, KK2.11). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese deutlich und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach – zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, KK2.13). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Sportarten, Sportgeräte, Spielszenen) oder deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.16). Zusätzlich festigen die Schüler zentrale Ausspracheelemente wie sch in Schwimmen, sp in Sport, st in spielen/Stunde (Anlaut), tsch in Tischtennis, ch in ich/mache, ei in Reiten, au in laufen/Ausdauer und eu in heute gezielt durch rhythmisches Sprechen und wiederholte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, W3.2, KK2.3). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten zu erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen nutzen die Schüler die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen. Dabei setzen sie u. a. Frageintonation und Aussagesatzintonation wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.4, KK2.16, KK2.17).
DE.5.6.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens zu den Themen „Die Sportarten“, „Die Einzel- und Mannschaftssportarten“ und „Mein Lieblingssport“ vor. Sie aktivieren zunächst ihr Vorwissen, indem sie visuelle Impulse wie Bilder/Plakate zu Sportarten, einfache Überschriften oder Steckbrief-Layouts betrachten und benennen (N1.1, N3.2, N1.2, N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.11). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen zum Textinhalt – z. B. welche Sportarten vorkommen, wo der Sport stattfindet oder welche Meinungen geäußert werden – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, N3.2, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.2, KK2.5, KK2.8). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte, wie z. B. Steckbriefe zu Lieblingssportarten, Mini-Interviews oder kurze Vereinsbeschreibungen. Dabei wenden sie Strategien wie globales Lesen und schnelles Erfassen von Schlüsselwörtern an, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, W3.4, KK2.3, KK2.7, KK2.13). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen – z. B. Zeiten (“am Dienstag ”„am Wochenende“), Orte („in der Sporthalle“), Mitspieler („mit Freunden/Mannschaft“) oder Meinungen/Begründungen – und identifizieren gezielt diese Details. Dadurch lernen sie, relevante Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu finden und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N2.4, N2.5, N3.5, SELK3.1, SELK3.2, W3.1, KK2.3, KK2.13).
DE.5.6.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nachdem die Schüler die Texte zu den Themen „Die Sportarten“, „Die Einzel- und Mannschaftssportarten“ und „Mein Lieblingssport“ gelesen haben, erschließen sie die Bedeutung unbekannter Wörter und Ausdrücke mithilfe des Kontexts, visueller Hilfen (Bilder, Piktogramme) und bereits bekannter sprachlicher Strukturen. Sie lernen, den Inhalt nicht nur Wort für Wort zu verstehen, sondern den Sinn aus dem Gesamtzusammenhang zu erfassen (N1.1, N3.6, SELK2.3, W3.1, W3.2, KK2.3). Die Schüler vergleichen ihre ersten Vermutungen aus der Vorbereitungsphase mit den tatsächlich im Text enthaltenen Informationen. Dabei benennen sie, welche Annahmen sich bestätigt haben, welche nicht zutrafen und welche neuen Erkenntnisse sie gewonnen haben (N3.2, N3.6, KK2.7, KK2.16). In Partner- oder Gruppenarbeit formulieren die Schüler kurze inhaltliche Zusammenfassungen oder geben die Kernaussagen des Textes in eigenen Worten wieder. Sie äußern persönliche Gedanken, Eindrücke oder Reaktionen zum Text, zum Beispiel: „Ich mache Sport lieber alleine/in der Mannschaft“ (N1.3, N3.3, W3.2, BK1, KK2.16). Zum Abschluss der Phase tauschen sich die Schüler im Plenum über die Inhalte aus und stellen Bezüge zu ihren eigenen Erfahrungen her. Dadurch wird der Leseprozess reflektiert und die Bedeutung der Texte für den persönlichen Sprachgebrauch verdeutlicht (N3.6, SELK2.1, SELK3.1, KK2.13, KK2.16).
DE.5.6.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Rahmen der Lektion „Sport“ lernen die Schüler den thematischen Zielwortschatz zu verschiedenen Sportarten, zugehörigen Aktivitäten und beschreibenden Adjektiven kennen. Dazu gehören Begriffe wie Fußball, Basketball, Volleyball, Handball, Tennis, Tischtennis, Schwimmen, Gymnastik, Karate, Tanzen, Radfahren und Reiten. Zusätzlich werden wichtige Adjektive eingeführt, um Meinungen und Bewertungen zu äußern, zum Beispiel interessant, lustig, super, gut, langweilig, spannend. Der Wortschatz wird durch visuelle Impulse wie Bilder, Symbole oder kurze Videos präsentiert und in unterschiedlichen Kontexten geübt (N1.1, N3.2, N3.6, BK2, BK4, KK2.2, KK2.3, KK2.16). Die Schüler ordnen die Wörter thematisch (Einzelsportarten / Mannschaftssportarten), sprechen sie nach und verwenden sie in einfachen Sätzen, wie „Ich spiele Fußball“, „Ich finde Schwimmen lustig“ oder „Basketball ist spannend“ (N1.5, N3.8, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, W3.2, W4.2, KK2.3, KK2.13). In Partner- und Gruppenübungen wenden die Schüler den Zielwortschatz aktiv an, indem sie Dialoge führen, kurze Beschreibungen erstellen oder Lieblingssportarten vorstellen. Spiele wie Memory, Zuordnungsübungen oder Partnerinterviews unterstützen den aktiven und sicheren Gebrauch der neuen Wörter (BK2, BK4). Durch wiederholte und abwechslungsreiche Anwendung wird der Wortschatz im Langzeitgedächtnis verankert und steht den Schülern für die mündliche und schriftliche Kommunikation zu sportbezogenen Themen sicher zur Verfügung (N1.5, N3.3, N3.8, SELK3.1, SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.13).
DE.5.6.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler erkennen und üben in dieser Einheit die Zielgrammatik zum Thema „Sport“. Im Fokus stehen die Präsensformen häufiger Verben (spielen, schwimmen, tanzen, fahren, reiten), die Verwendung des Akkusativs bei Sportbegriffen, die Bildung einfacher Fragen und Antworten zu sportlichen Aktivitäten sowie der Vergleich von Sportarten (BK2, BK4). Zu Beginn identifizieren die Schüler in Hör- und Lesebeispielen, wie Verben im Präsens konjugiert und im Satz verwendet werden. Sie markieren bekannte Strukturen wie „Ich spiele Fußball“, „Er findet schwimmen sehr gut“ oder „Wir tanzen am Wochenende“ (N1.1, N3.2, N3.6, SELK2.1, W3.1, W3.2, KK2.11). Anschließend üben sie, Sätze mit Häufigkeitsangaben und Zeitadverbien zu bilden, z. B. „Am Samstag fahre ich Rad“. Dabei achten sie auf die korrekte Wortstellung und die Position des Verbs im Satz. In gelenkten Partner- und Gruppenübungen stellen die Schüler einfache W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen wie „Was ist dein Lieblingssport?“, „Magst du Volleyball?“ und beantworten diese mit vollständigen Sätzen (N1.2, N3.8, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.8, KK2.16). Sie verwenden dabei auch die Verben mögen und finden, um Meinungen zu äußern, z. B. „Ich mag Tennis“ oder „Ich finde Schwimmen spannend“. Zur Festigung der Strukturen werden spielerische Methoden eingesetzt, etwa Dialogkarten, Bewegungsspiele oder digitale Satzbildungsübungen. So wird die Anwendung der Zielgrammatik in authentischen Gesprächssituationen geübt und gefestigt (N1.5, N3.2, SELK1.2, SELK3.1, W3.1, W3.2, W10.1, BK2, KK2.3, KK2.13).
DE.5.6.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
In dieser Einheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Sport“ vor. Zunächst wird der thematische Wortschatz zu Sportarten, Häufigkeitsangaben und Meinungsäußerungen wiederholt und durch kurze Schreibimpulse aktiviert (N1.1, W3.1, W3.2, KK2.12). Die Lehrkraft präsentiert Beispiele einfacher Sätze im Präsens, wie „Ich spiele gern Fußball“, „Mein Lieblingssport ist Schwimmen“ oder „Ich finde Tanzen super“, und verdeutlicht den Einsatz von Verben, Akkusativobjekten und Adjektiven im Kontext sportlicher Aktivitäten. Anschließend sammeln die Schüler in Partner- oder Gruppenarbeit Ideen zu ihrem Lieblingssport oder zu bekannten Sportarten in der Klasse (N2.5, N3.3, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.8). Diese Ideen werden in Form einer Gedankenkarte oder einer einfachen Stichwortliste festgehalten, um eine klare Struktur für den späteren Text zu schaffen. Durch gelenkte Übungen wie das Ergänzen von Satzanfängen oder das Ordnen von Satzbausteinen werden sprachliche Strukturen gefestigt, die für das Schreiben eines kurzen Textes notwendig sind. Diese vorbereitende Phase stellt sicher, dass die Schüler beim eigentlichen Schreibprozess über ausreichend sprachliche Mittel und inhaltliche Ideen verfügen, um einen einfachen, zusammenhängenden Text zum Thema „Sport“ zu verfassen (N1.3, N3.3, SELK2.3, W3.1, W3.2, KK2.3).
DE.5.6.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
In dieser Einheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Sprechprozess zum Thema „Sport“ vor. Zunächst wird der thematische Wortschatz zu Sportarten, Häufigkeitsangaben und Meinungsäußerungen mithilfe kurzer, mündlicher Übungen wiederholt und aktiviert. Die Lehrkraft stellt typische Redemittel vor, wie „Was ist dein Lieblingssport?“ und veranschaulicht passende Antworten, z. B. „Mein Lieblingssport ist Fußball“ (N1.1, N3.2, N3.6, N3.8, SELK3.1, W3.1, W3.2, W14.1, BK1, KK2.3, KK2.8). In kleinen Gruppen oder Partnerarbeit üben die Schüler, einfache Fragen zu stellen und zu beantworten, um über eigene sportliche Aktivitäten, Vorlieben und Gewohnheiten zu sprechen. Unterstützt durch Bildkarten, Bewegungsspiele oder kurze Dialogvorlagen werden sie ermutigt, die neuen Redemittel aktiv anzuwenden (BK1, BK4). Dabei wird auf die richtige Intonation bei Fragesätzen (steigend) und Aussagesätzen (fallend) sowie auf die deutliche Aussprache von Sportarten mit Konsonantenverbindungen geachtet, wie z. B. „Schwimmen“ oder „Tischtennis“. Durch Nachsprechübungen, Rollenspiele und improvisierte Minidialoge wird den Schülern die Sicherheit vermittelt, die sie benötigen, um in authentischen Gesprächssituationen spontan und verständlich zu reagieren. Diese Phase dient dazu, Hemmungen abzubauen, Sprechfreude zu fördern und die aktive Anwendung der Redemittel im anschließenden Unterrichtsgespräch vorzubereiten (N2.5, N3.3, W4.2, KK2.2, KK2.5, KK2.16).
DE.5.6.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase organisieren und nutzen die Schüler gezielt Inhalte, um zusammenhängend über das Thema „Sport“ zu sprechen. Sie strukturieren ihre Aussagen, indem sie zunächst die Sportart benennen, anschließend Angaben zur Häufigkeit und zum Ort machen und zuletzt eine persönliche Meinung hinzufügen. Beispielhafte Satzmuster sind: „Ich spiele Fußball am Wochenende in der Sporthalle. Ich finde Fußball spannend.“ (N1.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, W10.1, BK1, KK2.3, KK2.16). Die Schüler üben, Fragen zu stellen und auf Fragen zu reagieren, indem sie Redemittel wie „Was ist dein Lieblingssport?“ situationsgerecht einsetzen. Sie lernen, Antworten durch zusätzliche Informationen auszubauen, um das Gespräch lebendig zu gestalten. Zur Unterstützung der Gesprächsorganisation setzen die Schüler Notizen, Stichwortkarten oder einfache Gedankenkarten ein (N3.3, N3.6, SELK3.2, W3.2, KK2.13, KK2.16). In Partner- und Gruppenaktivitäten bereiten sie kurze Dialoge oder Interviews vor und führen diese anschließend im Plenum vor. Die Lehrkraft achtet dabei auf die korrekte Wortstellung, den Einsatz der gelernten Strukturen sowie auf eine deutliche Aussprache. Durch diese systematische Vorbereitung lernen die Schüler, ihre Gedanken klar zu strukturieren, inhaltlich passende Antworten zu formulieren und sprachliche Mittel bewusst einzusetzen, um aktiv am Gespräch teilzunehmen und den Dialog zu fördern (N1.5, N3.5, SELK1.2, W4.4, W12.1, W16.3, KK2.3, KK2.5, KK2.17).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel: Die Schüler erzählen mit erweiterten Satzstrukturen über ihr Sportverhalten.
Aktivität: „Mein Sporttag“
– Schüler schreiben und präsentieren einen Tagesplan mit Sportaktivitäten:
–Am Montag spiele ich Fußball.
–Am Dienstag gehe ich schwimmen.
–Ich spiele mit meinen Freunden Basketball.
In Gruppen tauschen sie sich über Gemeinsamkeiten aus :
z. B. -Wir mögen Volleyball.) und präsentieren das Ergebnis.
Unterstützung
Ziel: Die Schüler nennen Sportarten und äußern einfache Meinungen dazu.
Aktivität: „Sportarten-Spiel“ – Schüler wählen eine Sportart aus, nennen den Namen und sagen, ob sie sie mögen oder nicht: „Ich mag Tischtennis.“ ,-Ich finde Tischtennis super. -Ich mag Schwimmen nicht.
Visuelle Hilfsmittel wie Sportkarten oder Satzbausteine helfen beim sprachlichen Ausdruck.
6 Öğretim Programı Unsurları
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W6. Ehrlichkeit
W10. Bescheidenheit
W12. Geduld
W14. Respekt
BK1. Informationskompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.6.1.H1.1.– Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen über Freizeitaktivitäten und Hobbys aktivieren und ordnen die visuellen und sprachlichen Impulse ein. Sie können erste Vermutungen zum Material für Hör/Sehverstehen äußern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.6.1.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können gezielt zuhören bzw. zusehen, um wichtige Details aus einem Text für Hör/Sehverstehen zum Thema Hobbys zu entnehmen, zu verstehen und weiterzuverarbeiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts.
DE.6.1.P3.1. - Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Laute, Lautverbindungen, Betonungsmuster und Intonationsformen im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten und Hobbys erkennen und üben. Sie können Wörter und Sätze deutlich, rhythmisch und altersgerecht aussprechen. Prozesskomponente:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.6.1.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen, erkennen thematische Zusammenhänge aktivieren und stellen erste Leseerwartungen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.6.1.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen aus Texten zum Thema Hobbys entnehmen und vergleichen diese mit ihren eigenen Vorlieben und Meinungen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.6.1.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Wörter zum Thema Hobbys erkennen und verstehen und können sie aktiv in einfachen mündlichen und schriftlichen Äußerungen verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.6.1.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen zur Beschreibung von Freizeitaktivitäten erkennen und können sie bei der Meinungsäußerung verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.6.1.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Schreiben einfacher Texte über ihre Hobbys und Freizeitaktivitäten vorbereiten und können kurze strukturierte Texte dazu. verfassen Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.6.1.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich und inhaltlich auf das Sprechen über ihre Hobbys und Freizeitaktivitäten vorbereiten und können erste gestützte Sprechaufgaben durchführen. Prozesskomponenten: a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.6.1.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können über ihre Freizeitaktivitäten sprechen, beteiligen sich an kooperativen und kreativen Sprechaufgaben und reflektieren ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
MEINE HOBBYS
Unterthemen: Die Freizeitaktivitäten, Die Hobbys, Mein Lieblingshobby
Zielwortschatz im Gebrauch
Im Themenbereich „Meine Hobbys“ lernen die Schüler grundlegenden Wortschatz rundum Freizeitaktivitäten, Sportarten und Hobbys.
Sie wenden diesen Wortschatz in alltäglichen Kommunikationssituationen an. Freizeitaktivitäten und Hobbys:
die Gitarre, das Klavier, das Mangala, das Schach, der Computer, das Fahrrad, die Musik, das Museum, das Kino, das Theater, das Computerspiel spielen, singen, malen, tanzen, schwimmen, lesen, fotografieren, gehen, fahren, lieben Beispiele im Gebrauch:
–Ich spiele Gitarre.
–Mein Hobby ist schwimmen.
–Ich gehe gern ins Kino.
–Wir spielen oft Schach.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
In dieser Lektion verwenden die Schüler grundlegende Strukturen zur Beschreibung ihrer Hobbys, zur Meinungsäußerung und zum Stellen einfacher Fragen im Präsens.
Verben im Präsens (regelmäßig und unregelmäßig): spielen, lesen, schwimmen, malen, singen, tanzen, fotografieren gehen, fahren, lieben Beispiele:
-Ich spiele gern Schach.
-Sie schwimmt am Wochenende.
-Wir fahren Fahrrad.“ Personalpronomen (Singular und Plural): -ich, du, er, sie, wir, ihr, sie Beispiele:
-Ich lese gern.
-Du malst sehr gut.
-Wir spielen Gitarre. Fragesätze im Präsens mit Verb- oder W-Fragewortstellung: -Was machst du gern? / Spielst du gern Fußball? / Was ist dein Lieblingshobby?
Beispiele:-Was machst du in deiner Freizeit?“
-Magst du Musik? Verneinungen mit „nicht“ und „kein“: -nicht bei Verben und Adjektiven
-kein bei Substantiven im unbestimmten Artikelgebrauch Beispiele:
-Ich spiele nicht gern Schach. -Ich habe kein Hobby.
Satzstruktur:
-Ich gehe ins Kino.
Er liebt Musik.
-Wir fotografieren gern.“
Adjektive zur Meinungsäußerung: spannend, langweilig, interessant, lustig, entspannend, Beispiele:
-Ich finde Tanzen spannend.
-Fußball ist lustig.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
In dieser Lektion erfüllen die eingesetzten grammatischen Strukturen konkrete kommunikative Funktionen.
Die Schüler verwenden die Grammatik nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit echten Sprech- und Schreibanlässen.
Verwendung von Verben im Präsens Funktion: Beschreiben von regelmäßigen Aktivitäten, Hobbys und Vorlieben im Alltag. Beispiele:
-Ich spiele jeden Tag Klavier.
-Wir schwimmen am Wochenende.
Einsatz von Personalpronomen (ich, du, er/sie, wir, …) Funktion: Sprechen über sich selbst, andere Personen und Gruppen. Beispiele:
-Ich lese Comics.
-Sie malt schöne Bilder. Fragesätze (Ja/Nein-Fragen & W-Fragen) Funktion:
Informationen über Hobbys erfragen, Gespräche initiieren. Beispiele:
-Was machst du gern?“ -Magst du Fußball?“ Verneinungen mit „nicht“ und „kein“ Funktion:
Ablehnung oder Negation ausdrücken. Beispiele:
-Ich tanze nicht gern.
-Ich habe kein Fahrrad.
Adjektive zur Bewertung von Hobbys Funktion:
Meinung ausdrücken, Vorlieben beschreiben. Beispiele:
-Ich finde Schwimmen spannend.“
-„Musik ist entspannend.“ Einfache Satzstrukturen (SVO – Subjekt + Verb + Objekt) Funktion:
Sinnvolle Aussagen über Freizeitaktivitäten bilden. Beispiele:
-„Wir spielen Mangala.“
-„Ich fotografiere gern in der Natur.“
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Die Schüler lernen Redemittel für den Austausch über Hobbys und Freizeitaktivitäten.
Fragen: –Was machst du gern?
–Was ist dein Lieblingshobby?“
–Wie oft machst du das?“ Antworten:
–Ich gehe dreimal pro Woche ins Kino.
–Ich spiele jeden Tag Klavier.
–Mein Lieblingshobby ist schwimmen.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Im Fokus stehen zentrale Ausspracheaspekte und Intonationsmuster:
Diphthonge:
-ei wie in mein, Freizeit, zeichnen
-Mein Hobby ist zeichnen.
-au wie in Laufen, schauen
-Wir laufen gern im Park.
Konsonantenverbindungen:
-ch wie in ich, nicht, sprechen
-Ich lese gern., „Ich mag tanzen nicht.
-sch wie in schwimmen, Schach
-Ich spiele nicht gern Schach.
Wortbetonung:
-Lieblingshobby - Betonung auf der ersten Silbe: LIEB-lings-hobby -Freizeit - Betonung auf FREI-zeit Satzintonation:
-Fragen: Steigende Intonation
-Magst du Fußball? Was ist dein Lieblingshobby?
Aussagen: Fallende Intonation -Ich spiele gern Gitarre.,-Mein Lieblingshobby ist lesen.
Sprachmelodie und Rhythmus:
–Ich schwimme. /Ich schwimme gern. / Ich schwimme nicht gern.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Die Schüler üben, ihre Aussagen deutlich und rhythmisch korrekt zu formulieren:
-Nachsprechen von Satzmustern
-Rhythmische Sprechübungen mit Hobbys (-Ich schwimme gern – du schwimmst gern.)
-Einsatz von Betonung und Mimik bei Aussagen zu Hobbys
-Partner-Rückmeldung: -Du hast das sehr gut gesagt! / -Sprich das Wort noch einmal langsam: fotografieren.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHİGKEİTEN UND DES INHALTS:
Wichtiger Hinweis:
Die Bewertungselemente sind als flexibel einsetzbare Werkzeuge gedacht. Lehrkräfte können je nach Zielsetzung, Lerngruppe und Lernstand geeignete Komponenten auswählen und anpassen. Weitere Anregungen finden sich im Abschnitt 1.2 des DaF-Lehrplans.
Für das Thema „Meine Hobbys“ wird eine leistungsorientierte Bewertung vorgeschlagen, die sowohl die sprachlichen als auch die kreativen und kommunikativen Fähigkeiten der Schüler berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt differenziert und berücksichtigt individuelle Lernfortschritte, Sprachverwendung, Ausdrucksfähigkeit und die Einhaltung sprachlicher Strukturen.
Leistungsaufgabe:
Die Schüler erstellen ein kreatives Produkt zum Thema „Mein Lieblingshobby“. Dies kann ein Poster, ein Steckbrief, ein kurzes Vorstellungsvideo oder ein Mini-Interview sein, in dem sie ihr Lieblingshobby beschreiben. Dabei verwenden sie einfache Sätze wie:
–Ich spiele gern Gitarre.
–Mein Lieblingshobby ist schwimmen.
–Ich finde lesen toll. Sie präsentieren ihre Arbeiten der Klasse und beantworten Rückfragen.
Die Bewertung erfolgt anhand eines Bewertungsrasters mit den Kriterien Verständlichkeit, Wortschatzverwendung, Satzstruktur, Kreativität und Präsentation.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft/Vorbereitung
Dieses Thema basiert auf dem Vorwissen der Schüler zu Freizeitaktivitäten und Hobbys, die sie in ihrer Erstsprache gut kennen und zum Teil auch im Deutschunterricht der 5. Klasse kennengelernt haben.
Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler bereits einfache Sätze bilden können, um persönliche
Leistungsaufgabe: Vorlieben auszudrücken, z. B. -Ich mag Fußball. Oder -Ich lese gern.
Dieses Wissen unterstützt den Zugang zu neuen sprachlichen Strukturen im Deutschen, erleichtert das Verständnis und motiviert die Schüler, über ihre eigenen Interessen zu sprechen.
Gleichzeitig verfügen sie über grundlegenden Wortschatz zu Verben, Farben, Hobbys und Aktivitäten, die im Rahmen dieses Themas erneut aktiviert, vertieft und produktiv verwendet werden.
Die Schüler erstellen ein kreatives Produkt zum Thema „Mein Lieblingshobby“. Dies kann ein Poster, ein Steckbrief, ein kurzes Vorstellungsvideo oder ein Mini-Interview sein, in dem sie ihr Lieblingshobby beschreiben. Dabei verwenden sie einfache Sätze wie:
–Ich spiele gern Gitarre.
–Mein Lieblingshobby ist schwimmen.
–Ich finde lesen toll. Sie präsentieren ihre Arbeiten der Klasse und beantworten Rückfragen.Die Bewertung erfolgt anhand eines Bewertungsrasters mit den Kriterien Verständlichkeit, Wortschatzverwendung, Satzstruktur, Kreativität und Präsentation.
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn der Unterrichtsreihe werden die Lernstände der Schüler durch informelle Methoden wie mündliche Fragerunden, Bildimpulse oder Zuordnungsaufgaben ermittelt. Beispiele:
–Die Schüler sehen Bilder von Hobbys und nennen, was sie kennen.
–Sie beantworten Fragen wie -Was machst du gern in deiner Freizeit? oder Magst du tanzen?
Die Lehrkraft kann mithilfe einfacher Checklisten festhalten, welche sprachlichen Mittel die Schüler bereits sicher anwenden und in welchen Bereichen noch Wiederholungs- oder Unterstützungsbedarf besteht.
Zur Aktivierung des Vorwissens kann ein kurzer Clip gezeigt werden, in dem Kinder über ihre Hobbys sprechen. Anschließend werden gezielte Fragen gestellt, z. B.:
–Was hast du verstanden?
–Welche Wörter hast du erkannt?
–Welche Hobbys hast du gesehen?
Die Schüler schreiben ihre Vermutungen auf kleine Zettel oder nennen sie frei im Plenum. Durch diesen Einstieg werden Neugier und Motivation geweckt.
Auch der Bezug zur Lebenswelt der Schüler (z. B. -Was machst du am Wochenende?) schafft eine authentische Brücke zum Thema.
Zielsetzung des Einstiegs:
Zu Beginn der Unterrichtseinheit sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv und sozial auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen und die Motivation für das Thema „Meine Hobbys“ zu wecken (N1.1, N2.5, N3.2, BK4, KK2.16). Mögliche Aktivitäten sind kurze Bewegungsspiele, pantomimische Darstellungen von Hobbys, ein Ratespiel („Wer macht was gern?“) oder das Anhören eines Liedes über Freizeitaktivitäten. Wichtig ist, dass die Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch voraussetzt und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, SELK1.1, W3.1). Nach dem Einstieg erfolgt eine gezielte thematische Hinführung durch Fragen wie „Was machst du gern in deiner Freizeit?“ oder „Was ist dein Lieblingshobby?“. Die Schüler nennen spontan eigene Beispiele und erkennen erste Gemeinsamkeiten mit ihren Mitschülern. Ziel ist es, Interesse und emotionale Beteiligung am Thema aufzubauen(N2.4 , SELK2.1, W4.2). Dabei wird die soziale Interaktion in den Vordergrund gestellt, um sprachliche Beteiligung zu fördern (N1.1, N2.5, W3.2).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Alle Sprachkompetenzen – Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck, Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Aussprache – werden im Rahmen des Themas „Meine Hobbys“ integriert und themenzentriert eingesetzt. Durch kontextnahe Aufgaben wie Hobby-Interviews, Steckbriefe, Freizeitkalender oder Umfragen wird das Thema handlungsorientiert und kommunikationsfördernd umgesetzt. Zu Beginn der Einheit bauen die Schüler durch rezeptive Fertigkeiten wie Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen gezielt Vorwissen auf. Sie identifizieren typische Redemittel, Satzstrukturen und zentrale Vokabeln aus authentischen Materialien (z. B. Dialoge über Freizeitaktivitäten, kurze Lesetexte oder Videos). So verankern sie bedeutende sprachliche Elemente und entwickeln thematische Erwartungshaltungen. In den folgenden Phasen wenden die Schüler den Zielwortschatz, grammatische Strukturen und Aussprachemuster in produktiven Aufgaben an. Sie erstellen kurze schriftliche Texte (z. B. Steckbriefe oder Hobbyposter) und führen einfache Gespräche über ihre Freizeitgestaltung. Dabei werden kommunikative Kompetenzen gezielt aufgebaut und durch kooperative Aktivitäten vertieft. Alle Kompetenzen sind spiralförmig angelegt: Jede Phase bereitet die nächste vor, sodass Rezeption und Produktion in sinnvoller Abfolge miteinander verbunden werden. Die gezielte Integration aller Fertigkeiten fördert die interaktive Sprachverwendung, unterstützt den individuellen Lernfortschritt und stärkt nachhaltig die kommunikative Handlungsfähigkeit der Schüler.
DE.6.1.H1
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler mit den eigentlichen Hör- und Sehverstehens-Aktivitäten zum Thema „Meine Hobbys“ beginnen, aktivieren sie ihr thematisches Vorwissen durch Bilder, Geräusche, Videosequenzen oder Wortkarten. Ziel ist es, Freizeitaktivitäten zu identifizieren, erste Erwartungen an die Hör-/Sehtexte zu entwickeln und zentrale Begriffe im Kontext zu erkennen (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.2, KK2.4). In der nächsten Phase beobachten die Schüler gezielt visuelle Elemente (z. B. Videoszenen, Bildergeschichten, Hobbypiktogramme) und ordnen sie den Freizeitaktivitäten zu. Dadurch bauen sie eine thematische Grundlage auf und entwickeln ein erstes Verständnis für mögliche Inhalte der Hörimpulse (N2.4, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.4, KK2.17). Anschließend formulieren die Schüler einfache Vermutungen: Welche Hobbys könnten vorkommen? Welche Aktivitäten kennt man? Wer macht was gern? (z. B. „Ich glaube, das Kind spielt Fußball.“). Diese Hypothesen werden mit dem Zielwortschatz verknüpft und dienen der inhaltlichen Vorbereitung auf den eigentlichen Hör-/Sehverstehensprozess (N1.1, N1.2, N2.4, SELK1.2, W10.1, BK1, KK2.5). In der darauffolgenden Phase äußern die Schüler, was sie gesehen oder gehört haben, und verbinden dies aktiv mit ihrem Vorwissen. Diese Reflexionsschritte helfen, eine Brücke zwischen rezeptivem Input und späterer sprachlicher Produktion zu schlagen. Auf diese Weise bereiten sich die Schüler gezielt auf das differenzierte Verstehen von Hör- und Sehinhalten im Thema „Meine Hobbys“ vor (N1.2, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.4, KK2.7).
DE.6.1.H2
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Im Rahmen der Hör-/Sehverstehens-Aktivitäten zum Thema „Meine Hobbys“ lernen die Schüler, zentrale Informationen aus auditiven und visuellen Materialien gezielt zu identifizieren. Zu Beginn erfassen sie durch ein erstes globales Hören/Sehen den allgemeinen Inhalt von kurzen Dialogen, Interviews oder Videoclips über Freizeitaktivitäten (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, KK2.16). In einem zweiten Durchgang hören und sehen die Schüler die Materialien erneut. Sie achten dabei gezielt auf bekannte Redemittel, Satzmuster und Schlüsselbegriffe wie „Ich spiele…“, „Ich mache gern…“, „Am Wochenende…“ (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, W4.2, KK2.4, KK2.16). Durch Wiederholungen erkennen sie bedeutende sprachliche Muster und verankern diese im Gedächtnis. Anschließend ordnen sie gezielt Informationen – z. B. Personen, Aktivitäten, Zeitangaben – passenden Aussagen oder Bildern zu. Diese Zuordnungsaufgaben helfen, das Hör-/Sehverstehen zu vertiefen und die Inhalte kognitiv zu strukturieren (N1.3, N3.2, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.7). In weiteren Aufgabenformaten (z. B. Lückendialoge, Wahr/Falsch-Fragen, Multiple-Choice-Formate) üben die Schüler das bewusste Erkennen und Herausfiltern bedeutender Details. Ziel ist es, das selektive Hören zu fördern, um Informationen gezielt für die anschließende Sprachproduktion zu nutzen (N2.4, SELK1.2, SELK2.2, W3.1, KK2.4, KK2.16).
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PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Zur Förderung der Aussprachekompetenz im Thema „Meine Hobbys“ achten die Schüler während ausgewählter Hör- und Seheinheiten bewusst auf die phonologischen Merkmale der Zielsprache – insbesondere auf Aussprache, Intonation, Silbenrhythmus und Satzmelodie bei typischen Freizeitäußerungen (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.2, KK2.8). Die Lehrkraft stoppt gezielt bei zentralen Phrasen aus authentischen Audio-/Videomaterialien, z. B. „Ich schwimme gern“, „Mein Lieblingshobby ist…“, und spricht sie modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese rhythmisch – zunächst im Chor, anschließend in Gruppen und später individuell – mit Fokus auf Artikulation und Betonung (N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, W4.2, W10.1, KK2.13, KK2.16). Anhand von Bildkarten oder Videoausschnitten erkennen die Schüler sprechbegleitende Elemente (z. B. Mimik, Gestik, Körperhaltung) und lernen, wie Intonation und Aussprache kommunikative Bedeutung tragen. Diphthonge und betonte Wortteile werden durch gezielte Sprechrhythmen und Wiederholungen gefestigt (N1.2, N3.2, KK2.16). Darüber hinaus üben die Schüler Frageintonationen (z. B. „Was machst du gern?“) sowie Aussagerhythmen bei typischen Satzmustern und wenden sie in kleinen Dialogen oder Bewegungsspielen authentisch an. Ziel ist es, die phonologischen Elemente sicher und spontan in der Kommunikation einzusetzen, ohne explizit über Regeln nachzudenken (N2.5, N3.5, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.4, KK2.17).
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VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Leseverstehens-Prozess zum Thema „Meine Hobbys“ vor. Sie aktivieren zunächst ihr Vorwissen zu Freizeitaktivitäten, Lieblingsbeschäftigungen und typischen Hobbybegriffen, indem sie visuelle Impulse wie Bilder, Überschriften oder Piktogramme betrachten und Vermutungen äußern (N1.2, N3.5, SELK3.1, W3.2, KK2.2). Anhand von Titelzeilen, Illustrationen oder typischen Satzanfängen (z. B. „Ich spiele…“, „Am Wochenende…“) entwickeln die Schüler erste Erwartungen an die Lesetexte. Sie stellen Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und dem Thema her und formulieren einfache Hypothesen über mögliche Inhalte (N1.2, N3.2, SELK2.1, SELK2.3, W6.2, KK2.2). Während des ersten Lesens erfassen sie gezielt zentrale Informationen aus kurzen Textsorten wie Steckbriefen, Umfragen oder einfachen Interviews. Dabei wenden sie Lesestrategien wie globales Lesen oder Überfliegen an, um sich einen inhaltlichen Überblick zu verschaffen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16). In einer darauffolgenden Phase scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen wie Namen, Hobbys, Zeitangaben oder Vorlieben. Sie markieren Schlüsselbegriffe oder ordnen sie Kategorien zu und bereiten sich so auf weiterführende Aufgaben im Bereich Schreiben und Sprechen vor (N2.4, N3.5, SELK3.1, W3.1, W3.2, KK2.3, KK2.8, KK2.13).
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BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nachdem sich die Schüler einen ersten Überblick über die Texte verschafft haben, arbeiten sie gezielt an der inhaltlichen Erschließung einfacher alltagsnaher Texte zum Thema „Meine Hobbys“, z. B. Steckbriefe, kurze Erlebnisberichte oder Umfrageergebnisse (N2.5, SELK2.2, W3.1, KK2.4). In einer arbeitsteiligen Puzzle-Leseaktivität lesen die Schüler in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte, die unterschiedliche Hobbys beschreiben. Anschließend tauschen sie sich über ihre Textverständnisse aus, rekonstruieren gemeinsam den Gesamtinhalt und überprüfen ihre anfänglichen Vermutungen (N2.4, N3.5, SELK2.2, W3.1, W3.2, W4.2, KK2.13, KK2.16). Darauf aufbauend vergleichen sie verschiedene Aussagen oder Textarten (z. B. Lieblingshobby vs. Wochenendaktivitäten) und ordnen gelesene Informationen gezielt nach Kategorien wie „Was?“, „Wann?“, „Wie oft?“ oder „Mit wem?“. Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen über Freizeitgewohnheiten und beginnen, diese sprachlich zu reflektieren (N3.8, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4, W3.1). In der folgenden Phase verfassen die Schüler eigene kurze Texte – etwa einen Steckbrief, eine MiniUmfrage oder einen kurzen Erfahrungsbericht über ihr Lieblingshobby. Dabei verwenden sie gezielt den erarbeiteten Wortschatz und einfache Satzmuster (N3.2, N3.5, SELK3.1, KK2.4, KK2.5). Zum Abschluss präsentieren sie ihre Texte im Klassenraum – z. B. in einer Galerie, durch Vorlesen in Gruppen oder in Form eines kurzen Dialogs. Die Präsentationen dienen der Festigung, der Wiederholung und dem Austausch über persönliche Interessen (SELK2.3, SELK3.2, W3.1, KK2.7).
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ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Wortschatzarbeit zum Thema „Meine Hobbys“ erraten die Schüler mit Hilfe von Bildern, kurzen Videosequenzen, Geräuschen oder Wortkarten typische Freizeitaktivitäten. Dadurch aktivieren sie ihr Vorwissen und entwickeln erste Erwartungen an die zu erlernende Begriffe (N3.2, N3.5, W3.1, W3.2, BK4, KK2.4, KK2.16). In einem nächsten Schritt scannen sie verschiedene Materialien – z. B. Bild-TextKombinationen, Steckbriefe oder Dialogausschnitte – nach thematisch relevanten Wörtern. Mit Hilfe von Wortlisten, Bildkarten oder digitalen Tools strukturieren sie die erkannten Begriffe in Kategorien wie Sport, Musik, kreative Hobbys oder mediale Aktivitäten (N3.2, W3.2, BK4, KK2.4, KK2.12). Daraufhin sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und mehrfach – zunächst im Klassenverband, dann in Partneroder Gruppenarbeit. Die Wiederholungen unterstützen die korrekte Aussprache und fördern das sichere Verwenden der Wörter im mündlichen Ausdruck (N2.4, SELK1.1, SELK2.1, W3.1, W4.2). Zur Festigung ordnen die Schüler Wörter gezielt passenden Bildern, Tätigkeiten oder Sätzen zu und nutzen sie in ersten Anwendungssituationen, z. B. in kleinen Dialogen („Was machst du gern?“ – „Ich tanze gern.“), Umfragen oder Hobby-Steckbriefen (KK2.2, KK2.4, KK2.5). Zum Abschluss setzen sie den Zielwortschatz kontextbezogen in kurzen mündlichen und schriftlichen Produktionen ein – z. B. in Interviews, Poster-Projekten oder Hobbylisten. So wird der Wortschatz aktiv im kommunikativen Handeln gefestigt (N1.3, N3.2, SELK2.3, W4.2, W10.1, KK2.4, KK2.16).
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ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik im Thema „Meine Hobbys“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale Strukturen, die häufig in Freizeitkontexten verwendet werden – z. B. Verben in der 1. Person Singular, Verbposition im Hauptsatz, sowie einfache Strukturen mit „gern“, „oft“, „immer“ und Zeitangaben (N3.2, W3.1, W3.2, KK2.2, KK2.3). Anhand von authentischen Hör-/Sehimpulsen oder Dialogausschnitten (z. B. „Ich spiele gern Fußball.“, „Am Wochenende lese ich.“) erkennen die Schüler die Satzmuster im situativen Kontext. Die Lehrkraft hält gezielt an Stellen im Video an, betont die Zielstrukturen und lässt sie rhythmisch nachsprechen – zunächst im Chor, dann in Paar- und Einzelarbeit (N2.5, SELK3.1, W3.2, KK2.4). Im nächsten Schritt suchen die Schüler in schriftlichen Materialien (z. B. Texten, Steckbriefen oder Dialogen) nach ähnlichen Strukturen. Durch Vergleichen und Markieren (z. B. farbig, fett oder unterstrichen) erkennen sie Muster und verinnerlichen die Verwendung der Grammatikbausteine (SELK3.2( SKK2.4). Anschließend formulieren sie eigene Sätze zu ihren Hobbys – zuerst mündlich, dann schriftlich – und wenden dabei bewusst die Zielgrammatik an. In Partnerarbeit vergleichen sie ihre Ergebnisse, geben sich gegenseitig Rückmeldung und nutzen Checklisten mit Symbolen oder Farben zur Rückmeldung (N3.2, SELK1.1, SELK2.2, W4.2, KK2.5, KK2.13). Zur Festigung werden die Strukturen in spielerischen Aktivitäten (z. B. Dialogspiele, Satzpuzzles, Grammatik-Bingo) kontextbezogen geübt. Ziel ist es, die korrekte Anwendung der Strukturen in alltäglichen Sprechanlässen zu automatisieren (N1.1, N2.5, SELK3.2, W3.2, KK2.5, KK2.16).
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VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Rahmen der Unterrichtseinheit zum Thema „Meine Hobbys“ werden gezielte Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler systematisch auf eigene schriftliche Produktionen vorzubereiten. Zu Beginn aktivieren sie ihr Vorwissen, indem sie mündlich über ihre Freizeitaktivitäten sprechen und zentrale Satzmuster gemeinsam wiederholen (N1.1, N1.2, H3.2, W3.1, W4.2, KK2.2). Anhand von Beispielen – wie Steckbriefen, kurzen Hobbybeschreibungen oder Hobbypostern – analysieren die Schüler Aufbau, Wortwahl und Satzstrukturen einfacher Texte. Sie erkennen dabei wiederkehrende sprachliche Muster und erhalten Orientierung für die eigene Textproduktion (N2.4, SELK1.1, SELK3.2, KK2.4). Darauf aufbauend erstellen sie eigene kurze Texte, z. B. ein persönliches Freizeitprofil oder eine Mini-Umfrage zu den Hobbys in der Klasse. Dabei verwenden sie den erarbeiteten Wortschatz und die Zielgrammatik, um über Vorlieben, Häufigkeit und Aktivitäten zu schreiben („Ich spiele gern…“, „Am Wochenende mache ich…“) (N3.2, SELK2.3, W3.1, W3.2, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre Texte aus, lesen gegenseitig die Ergebnisse und geben sich strukturierte Rückmeldung– z. B. mithilfe von Smiley-Symbolen, Satzstarterkarten oder einer einfachen Checkliste (SELK3.1, W3.1, W4.4, W14.1, KK2.4, KK2.16). Zum Abschluss reflektieren sie ihren Schreibprozess in der Gruppe oder im Lerntagebuch: Was fiel leicht? Was war schwierig? Was möchte ich beim nächsten Mal besser machen? Die Reflexion stärkt das metasprachliche Bewusstsein und den individuellen Fortschritt im Schreiben (N2.5, N3.5, SELK2.2, SELK3.2, KK2.5).
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VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darin zu unterstützen, über ihre Freizeitaktivitäten zu sprechen. Im Fokus stehen persönliche Vorlieben, häufige Tätigkeiten und Aussagen zu Hobbys wie „Ich spiele gern...“, „Ich mag...“, „Mein Lieblingshobby ist...“ (W3.1, W3.2, W6.2, KK2.3). Zunächst beobachten die Schüler authentische Hör-/Sehimpulse und kurze Lesetexte, in denen Kinder über ihre Hobbys sprechen. Dabei erkennen sie typische Satzmuster und Redemittel im Kontext, die als Grundlage für ihre eigenen Äußerungen dienen (N1.3, SELK3.1, W3.2, KK2.7, KK2.17). In der gelenkten Übungsphase wiederholen die Schüler zentrale Strukturen, sprechen über eigene Hobbys oder berichten in einfachen Sätzen über eine andere Person („Er spielt gern Gitarre.“). Die Übungen erfolgen mit Bildkarten, Dialogmustern oder Sprechanlässen aus Alltagssituationen (N2.5, SELK2.1). Die Lehrkraft schafft anschließend neue Sprechanlässe durch z. B. Partnerinterviews, pantomimische Darstellungen oder Hobbykarten-Spiele. Die Schüler planen, welche Informationen sie mitteilen möchten, und setzen die eingeübten Strukturen in freien, kontextbezogenen Dialogen ein (N1.3, SELK3.2, W3.1, KK2.7). Ziel ist es, den Schülern Sicherheit im mündlichen Ausdruck zu geben und sie zu ermutigen, die Sprache spontan und authentisch im Unterricht zu verwenden – ohne Angst vor Fehlern, mit Fokus auf Kommunikation und Beteiligung (N3.2, SELK2.2, W3.1, KK2.5).
DE.6.1.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im weiteren Verlauf der Einheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, eigene mündliche Beiträge zu strukturieren und aktiv in unterschiedlichen Sprechsituationen anzuwenden. Im Mittelpunkt stehen kurze Aussagen, einfache Dialoge und Präsentationen zu den Unterthemen „Die Freizeitaktivitäten“, „Die Hobbys“ und „Mein Lieblingshobby“ (SELK2.2, SELK3.2, W3.1, KK2.2). Zunächst wählen die Schüler geeignete Redemittel und Satzmuster aus, z. B. „Ich mache gern...“, „Am Wochenende...“, „Ich spiele lieber...“. Sie planen damit kurze Rollenspiele, Interviews oder Mini-Vorstellungen über sich und ihre Freizeitgestaltung. Bildkarten, Steckbriefvorlagen oder Satzanfänge dienen als Hilfsmittel zur Strukturierung (N3.2, SELK1.2, W3.1, W4.2, W10.1, W12.1, KK2.3). In den folgenden Phasen setzen sie das Gelernte in dialogischen Situationen um. Dabei achten sie auf klare Intonation, passende Mimik und Körpersprache. Auch spontane Elemente werden bewusst eingebaut – z. B. durch Rückfragen, Zustimmungen oder kleine Erklärungen („Ich mache das oft mit meinem Freund.“) (N3.8, SELK3.1, W3.1, KK2.5, KK2.7). Zum Abschluss reflektieren die Schüler ihren Sprechprozess in Kleingruppen oder im Plenum. Sie tauschen Erfahrungen aus, geben sich gegenseitig Feedback und halten Verbesserungsmöglichkeiten schriftlich fest – z. B. im Reflexionsbogen oder Lerntagebuch (N2.4, N3.5, SELK2.2, SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.7).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel: Die Schüler entwickeln kleine Präsentationen oder Interviews über ihre Hobbys, nutzen gezielt Wortschatz und Redemittel zur Beschreibung und stellen ihre Texte mündlich vor.
Aktivität: Interviewprojekt „Was machst du gern?“
–Die Schüler bereiten in Partnerarbeit Fragen und Antworten vor.
–Sie filmen sich gegenseitig oder führen das Interview vor der Klasse.
–Beispiel: -Was ist dein Hobby?
-Ich spiele gern Gitarre.
-Wie oft spielst du?
-Jeden Tag.
Unterstützung
Ziel:Die Schüler verwenden visuelle Hilfen und Satzanfänge, um einfache Aussagen über ihre Hobbys zu machen.
Aktivität: Steckbrief „Mein Hobby“
–Vorgedruckte Formulare mit Lücken:
–Mein Hobby ist .
–Ich mag .
–Ich mache es .
–Die Schüler füllen den Steckbrief aus, malen ein Bild dazu und präsentieren ihn in der Kleingruppe.
–Die Lehrkraft unterstützt mit Wortkarten, Bildern und Beispielsätzen.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.6.2.H1.1.– Vorbereitung auf das Hör-und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zu Tagesablauf und Uhrzeiten aktivieren, können visuelle und sprachliche Impulse ordnen und Vermutungen zum Hör-/Sehverstehen stellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.6.2.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen aus Materialien von Hör/Sehverstehen zu Tagesablauf und Uhrzeiten entnehmen und können zentrale Aussagen verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.6.2.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale phonologische Elemente erkennen und üben, die für die Kommunikation über den Tagesablauf und die Uhrzeiten wichtig sind. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.6.2.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Lesen von Texten über den Tagesablauf vorbereiten, aktivieren Vorwissen und entwickeln Erwartungen an den Text. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.6.2.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen die Hauptinformationen, Detailangaben zu Tagesabläufen erfassen und können persönliche Bezüge zu ihrem eigenen Alltag herstellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.6.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den thematischen Zielwortschatz rund um Tageszeiten, Uhrzeiten und Alltagsaktivitäten korrekt in schriftlichen und mündlichen Kontexten erkennen und verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.6.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zielgerichtet die grammatischen Strukturen erkennen und verwenden, um den Tagesablauf sprachlich korrekt und situationsangemessen zu beschreiben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.6.2.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können einfache schriftliche Texte über ihren eigenen Tagesablauf unter Verwendung des Zielwortschatzes und der Zielgrammatik planen und verfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.6.2.SP3.1.– Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich auf Gespräche über ihren Tagesablauf vorbereiten und können mit Unterstützung über vertraute Routinen und Uhrzeiten sprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.6.2.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können strukturiert über ihren Tagesablauf berichten. Sie können mit Mitschülern ihren Tagesablauf austauschen und reflektieren ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
MEIN TAG
Unterthemen: Die Zahlen; Die Uhrzeiten; Mein Alltag
Zielwortschatz im Gebrauch
Wortschatz zu Tätigkeiten im Alltag: aufstehen, frühstücken, lernen, lesen, spielen, schlafen, in die Schule gehen, Hausaufgaben machen, fernsehen, nach Hause kommen, essen, machen, putzen, beginnen, gehen
Tageszeiten: der Morgen, der Vormittag, der Mittag, der Nachmittag, der Abend, die Nacht
Uhrzeiten: die Uhr, die Minute, spät, halb, der Viertel die Ganzstunden (z. B. acht Uhr), die Halbangaben (z. B. halb acht), die Viertelangaben (z. B. Viertel nach drei, Viertel vor vier), Präpositionen: um … Uhr, vor, nach
Zahlen: die Zahlen von zwanzig (20) bis (ein)hundert (100)
Mahlzeiten und Speisen: das Abendessen, das Mittagessen, die Pizza, die Spaghetti, der Käse, das Brot, die Kartoffel, der Fisch, das Gemüse
Weitere Nomen: der Zahn / die Zähne
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Die Zielgrammatik im Thema „Mein Tag“ unterstützt die Schüler dabei, alltägliche Abläufe, Uhrzeiten und Routinen sprachlich korrekt auszudrücken.
Sie üben dabei grundlegende Satzstrukturen, Zeitangaben sowie den Gebrauch von Verben im Präsens.
Verben im Präsens (regelmäßig und unregelmäßig) Funktion: Handlungen und Routinen im Alltag ausdrücken.
Beispiele im Gebrauch:
–Ich stehe um sieben Uhr auf.
–Ich frühstücke um sieben Uhr.
–Ich lerne Deutsch.
–Ich lese ein Buch.
–Ich spiele Fußball.
–Ich gehe um 22:00 Uhr ins Bett.
Satzstrukturen mit Zeitangaben (Umstellung im Satz) Funktion: Tätigkeiten zeitlich einordnen.
Beispiele im Gebrauch:
–Um 7:00 Uhr stehe ich auf.
–Um 8:00 Uhr beginnt die Schule.
–Am Abend sehe ich fern.
Fragen und Antworten mit W-Fragen Funktion: Informationen zu Uhrzeiten und Tagesablauf erfragen und geben.
Beispiele im Gebrauch:
–Wann stehst du auf?
– Ich stehe um sieben Uhr auf.
–Wann gehst du ins Bett?
– Ich gehe um 22:00 Uhr ins Bett.
–Was machst du am Nachmittag?
– Ich mache meine Hausaufgaben. Angaben zu Uhrzeiten mit Präpositionen
Funktion: Uhrzeiten korrekt verwenden.
Beispiele im Gebrauch:
–Es ist zehn Uhr.
–Es ist halb neun.
–Es ist Viertel nach acht.
–Es ist Viertel vor neun.
–Um 15:00 Uhr habe ich Pause.
Zahlen im Gebrauch Funktion:
Zahlen von 20 bis 100 korrekt in Sätzen verwenden.
Beispiele im Gebrauch:
–Ich lese zwanzig Seiten.
Tätigkeiten mit Objekten ausdrücken.
Beispiele im Gebrauch:
–Ich lese ein Buch.
–Ich mache Hausaufgaben.
–Ich esse eine Pizza.
–Ich putze meine Zähne.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die in dieser Lektion vermittelten grammatischen Strukturen unterstützen die Schüler dabei, ihren Tagesablauf sowie alltägliche Aktivitäten sprachlich klar, korrekt und funktional auszudrücken.
Sie lernen dabei, Zeitangaben mit Handlungen sinnvoll zu kombinieren und eigene Aussagen im Kontext des Themas „Mein Tag“ zu formulieren. Verben im Präsens
Funktion: Handlungen und Routinen im Alltag beschreiben.
Beispiele:
–Ich stehe um sieben Uhr auf.
–Ich frühstücke um halb acht.
–Ich mache Hausaufgaben.
Satzstrukturen mit Zeitangaben (vorangestellt oder im Satz integriert)
Funktion: Handlungen zeitlich präzisieren und den Tagesablauf strukturieren.
Beispiele:
–Um 8:00 Uhr beginnt die Schule.
–Am Abend lese ich ein Buch.
W-Fragen zur Erkundung von Tagesablauf und Uhrzeiten
Funktion: Informationen zu Gewohnheiten und Zeitpunkten erfragen.
Beispiele:
–Wann stehst du auf?
–Was machst du am Nachmittag? Präpositionen zur Angabe von Uhrzeiten (um, vor, nach)
Funktion: Zeitangaben in Zusammenhang mit Handlungen setzen.
Beispiele:
–Um sieben Uhr stehe ich auf.
–Es ist Viertel nach acht.
–Ich gehe um 22:00 Uhr ins Bett. Akkusativobjekte verwenden (wen/was?) Funktion: Tätigkeiten mit Gegenständen sprachlich korrekt verbinden.
Beispiele:
–Ich lese ein Buch.
–Ich esse eine Pizza.
–Ich putze meine Zähne.
Aussagen zu Vorlieben und Routinen
Funktion: Persönliche Vorlieben und Tagesroutinen ausdrücken.
Beispiele:
–Ich spiele Fußball.
–Ich lese jeden Abend.
–Ich gehe früh schlafen.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Alltägliche Gespräche höflich einleiten und beenden.
Beispiele:
–Guten Morgen!
–Hallo!
–Tschüss!
–Gute Nacht!
Routinen und Tageszeiten sprachlich begleiten.
Beispiele:
–Guten Appetit! Den eigenen Alltag und Vorlieben formulieren.
Beispiele:
–Ich mag den Morgen.
–Am Nachmittag spiele ich gern draußen.
–Am Abend lese ich gern. Auf Aussagen anderer höflich und situationsgerecht reagieren.
Beispiel:
–Ich finde das super!
Phonologische Merkmale im Gebrauch Betonung bei Uhrzeiten und Tagesabläufen
Beispiele:
–Um acht Uhr stehe ich auf.
–Ich gehe um halb zehn ins Bett. Intonation bei W-Fragen und Ja/Nein-Fragen
Beispiele:
–Wann gehst du ins Bett?
-steigende Intonation
–Schläfst du um zehn Uhr?-steigende Intonation Aussprache von Zahlen Schwerpunkte:
–Vermeidung von Verschleifungen bei langen Zahlen: vierundvierzig, sechsundachtzig
–Klarer Unterschied bei ähnlich klingenden Zahlen: dreißig – dreizehn, vierzig – vierzehn Rhythmus und Sprechtempo anpassen:
Beispiele:
–Bei Aufzählungen: Ich frühstücke, lese ein Buch und gehe schlafen. - Pausen bewusst setzen. –Bei Zeitangaben: Um Viertel vor neun habe ich Mathe. - deutlich und rhythmisch sprechen.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Einfache Fragen und Antworten zur Uhrzeit
Ziel: korrekte Intonation und deutliche Aussprache von Zahlen und Uhrzeiten.
Beispiele:
–Wie spät ist es?
–Es ist halb neun.
–Es ist Viertel nach zehn.
Aussagen zum Tagesablauf flüssig formulieren
Ziel: fließende Verknüpfung von Satzteilen und natürliche Satzmelodie.
Beispiele:
–Ich stehe um sieben Uhr auf.
–Um acht Uhr beginnt die Schule.
–Am Nachmittag mache ich Hausaufgaben.
Redemittel zum Gesprächseinstieg und -abschluss
Ziel: Gespräche einleiten und beenden mit richtiger Betonung.
Beispiele:
–Guten Morgen!
–Bis morgen!
–Gute Nacht! Rhythmusübungen mit Alltagsformulierungen Ziel: Sprachrhythmus bewusst erleben und üben.
Beispiele:
–Ich frühstücke um sieben.
–Ich gehe um acht Uhr zur Schule.
–Ich lese jeden Abend zwanzig Seiten.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS:
WICHTIGER HINWEIS:
Eine Bewertungs- und Beurteilungsliste ist auch für dieses Thema vorgesehen (siehe Abschnitt 1.2: Prinzipien für die Umsetzung des DaF-Lehrplans).
Die unten genannten Elemente müssen nicht in jeder Unterrichtsstunde verwendet werden, sondern dienen als optionale Auswahl für Lehrkräfte oder Schulbuchautoren.
Für jede Stunde können je nach Bedürfnislage der Schüler, Lernzielen und Präferenzen der Lehrperson gezielt einzelne Elemente ausgewählt werden.
LEISTUNGSAUFGABE:
Die Schüler erstellen ein kleines Projekt mit dem Titel „Mein Tag“, in dem sie ihren eigenen Tagesablauf auf Deutsch vorstellen.
Sie gestalten zum Beispiel: ein Tagesablauf-Poster oder einen kurzen schriftlichen Text oder ein kleines Video/Audio
Das Projekt enthält:
-Zahlen und Uhrzeiten korrekt verwendet
-Satzmuster zum Tagesablauf (z. B. Ich stehe um 7 Uhr auf. / Am Abend sehe ich fern.)
-Angaben zu mindestens fünf Aktivitäten aus ihrem eigenen Alltag Ziel:
Die Schüler demonstrieren, dass sie:
-Uhrzeiten korrekt benennen und verstehen
-ihren Tagesablauf beschreiben können
-einfache Fragen zu Tagesroutinen verstehen und beantworten können
-grundlegende Redemittel zum Thema Mein Tag korrekt anwenden Bewertung:
Die Bewertung erfolgt mithilfe eines Bewertungsrasters, einer Punkteskala und/oder eines Beurteilungsschemas.
Beispielhafte Kriterien:
-Verständliche Aussprache und Intonation
-Korrekte Verwendung von Zahlen und Uhrzeiten
-Verständliche und strukturierte Darstellung des Tagesablaufs
-Angemessene sprachliche Mittel (Verben, Satzmuster, Wortschatz)
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema „Mein Tag“ baut auf dem lebensnahen Vorwissen der Schüler über Tagesabläufe und Zeitstrukturen auf.
Da die Schüler aus ihrem Alltag bereits die Bedeutung von Tageszeiten, Aktivitäten und Uhrzeiten kennen, können sie diese Kenntnisse bewusst in den Deutschunterricht einbringen.
Die Schüler besitzen in ihrer Erstsprache ein klares Konzept von Zeitangaben (z. B. morgens stehe ich auf, um 8 Uhr beginnt die Schule und Alltagsroutinen.
Dieses Vorwissen wird aktiviert und unterstützt den Spracherwerb im Deutschen.
Zudem haben die Schüler im vorherigen Unterricht (z. B. beim Thema „Die Zahlen“) bereits erste sprachliche Mittel kennengelernt, die im Thema „Mein Tag“ wieder aufgegriffen und erweitert werden.
Vorbewertungsprozess
Es wird davon ausgegangen, dass die physischen, kognitiven, affektiven und sozialen Voraussetzungen der Schüler geeignet sind, um das Thema erfolgreich zu bearbeiten.
Zu Beginn der Einheit überprüft die Lehrkraft, inwieweit die Schüler:
-die Zahlen bis 20 und ggf. bis 100 kennen und sicher anwenden können
-bereits Uhrzeiten in ihrer Muttersprache benennen können
-über ein Bewusstsein für tägliche Routinen verfügen Zur Aktivierung eignen sich:
-kleine Bewegungsspiele: “Stell dich zur Zahl” (Zahl hören - zur Zahlkarte gehen)
-kurze Bildimpulse: typische Szenen eines Tagesablaufs (z. B. Frühstück, Schule, Hausaufgaben, Schlafen)
Brückenbauen
Die Schüler können ihr Wissen über Tagesabläufe und Zeiten bewusst aktivieren, ohne zunächst direkt ins Deutsche zu übersetzen.
Als Einstieg bietet sich eine altersgerechte Bildergeschichte oder ein Video an, das einen exemplarischen Tagesablauf zeigt.
Die Schüler beschreiben in ihrer Muttersprache oder nonverbal (durch Symbole / Mimik / Gestik), was sie erkennen, und formulieren erste Hypothesen: Was passiert wann?
Anschließend werden die deutschen Begriffe eingeführt, und die Schüler überprüfen, ob ihre Hypothesen mit den neuen Wörtern und Strukturen übereinstimmen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Mein Tag“ begonnen wird, führen die Schüler eine kurze, thematisch vorbereitende Aktivität durch, um emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess eingestimmt zu werden. Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier auf das Thema entwickeln (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Die Aktivität soll außerdem das Vorwissen zu den Unterthemen „Die Zahlen“, „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“ aktivieren und die Verbindung zu bisherigen Erfahrungen im eigenen Tagesablauf herstellen. Geeignete Einstiegsaktivitäten können z. B. ein Bewegungsspiel zu Uhrzeiten („Stell dich zur Uhrzeit“), ein Lied zu den Zahlen bis 100, ein Ratespiel zu typischen Tagesaktivitäten oder ein Memory mit Bildkarten zu Tageszeiten sein (BK2, BK4). Entscheidend ist, dass die Aktivität leicht verständlich ist, keine langen Erklärungen erfordert und allen Schülern den direkten Zugang zum Thema ermöglicht. Durch diese vorbereitende Phase werden Neugier und intrinsische Motivation gestärkt, wodurch die Schüler offener für die anschließenden Lernphasen sind und die neuen Inhalte leichter aufnehmen können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Thema „Mein Tag“ werden die Sprachkompetenzen Hör- und Sehverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben eng miteinander verknüpft, sodass die Schüler die sprachlichen Mittel in authentischen und alltagsnahen Kontexten anwenden können. Die Schüler hören und sehen zunächst kurze Dialoge oder Beschreibungen von Tagesabläufen, um zentrale Redemittel, Uhrzeiten und Aktivitäten zu identifizieren. Dieses Hör- und Sehverstehen dient als Grundlage, um mündliche und schriftliche Äußerungen zum eigenen Tagesablauf zu formulieren. Im Bereich Sprechen üben die Schüler, Fragen zu Uhrzeiten und Aktivitäten zu stellen und zu beantworten, persönliche Vorlieben zu äußern sowie auf Aussagen anderer angemessen zu reagieren. Hierbei wird besonderer Wert auf die korrekte Aussprache von Zahlen, die Intonation bei W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen sowie auf einen flüssigen Sprachrhythmus gelegt. Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, Tagesablaufplänen oder Stundenplänen und entnehmen gezielt Informationen zu Zeitpunkten und Aktivitäten. Dies fördert das Verständnis für Satzstrukturen mit Zeitangaben und unterstützt den Aufbau des thematischen Wortschatzes. Im Schreibbereich erstellen die Schüler eigene kurze Texte, Tagesablauf-Poster oder Tabellen, in denen sie Aktivitäten und Uhrzeiten korrekt darstellen. Dabei wenden sie die Zielgrammatik im Präsens sowie Satzmuster mit Zeitangaben an. Die Verknüpfung der vier Fertigkeiten ermöglicht es den Schülern, das Thema „Mein Tag“ ganzheitlich zu erfassen, ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken und die gelernten Strukturen in verschiedenen Kontexten sicher zu verwenden
DE.6.2.H1
VORBEREİTUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler authentische Hör- oder Seh-Texte zum Thema „Mein Tag“ bearbeiten, werden sie schrittweise auf den Verstehensprozess vorbereitet. Ziel ist es, den thematischen Wortschatz zu den Unterthemen „Die Uhrzeiten“, „Die Tageszeiten“ und „Mein Alltag“ zu aktivieren und gleichzeitig ein erstes inhaltliches Vorverständnis aufzubauen (N1.1, W3.1, KK2.12). Die Lehrkraft stellt in der Einstiegsphase visuelle Impulse wie Bilder von typischen Tagesaktivitäten, Uhrzeiten oder Mahlzeiten bereit. Die Schüler benennen bekannte Begriffe, ordnen sie passenden Tageszeiten zu und verbinden sie mit eigenen Erfahrungen (N1.5, N3.6, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.3). Darüber hinaus werden gezielte Hörvorübungen eingesetzt, etwa das Hören einzelner Uhrzeiten, kurzer Aktivitätsbeschreibungen oder einfacher Dialogzeilen, um die Aufmerksamkeit auf Schlüsselinformationen zu lenken. Die Schüler üben, zentrale Schlüsselwörter herauszufiltern, auch wenn nicht jedes Detail verstanden wird. Durch kleine Partnerübungen, in denen sie zum Beispiel einander fragen „Wann stehst du auf?“ oder „Was machst du am Nachmittag?“, wird die Hörmotivation gesteigert und die Aufmerksamkeit auf die relevanten sprachlichen Strukturen gelenkt (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2). Diese vorbereitende Phase sorgt dafür, dass die Schüler beim anschließenden eigentlichen Hör- oder Sehverstehen mit einer klaren Erwartungshaltung und einem aktivierten Wortschatz arbeiten. Gleichzeitig werden ihre Hörstrategien gestärkt, was den Verstehensprozess erleichtert und zu einem erfolgreichen Kompetenzerwerb führt (N1.1, N2.4, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2).
DE.6.2.H2
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Im Rahmen der Einheit „Mein Tag“ lernen die Schüler, in Hör- und Sehverstehens-Übungen gezielt bedeutende Details zu identifizieren und zu nutzen, um den Gesamtinhalt zu erschließen. Ausgangspunkt ist ein authentischer oder didaktisch aufbereiteter Hör- bzw. Seh-Text, der typische Tagesabläufe, Uhrzeiten und Aktivitäten beschreibt (N1.1, N1.5, N3.2, W3.1, KK2.12).. Die Schüler hören oder sehen den Text zunächst vollständig, um einen allgemeinen Überblick über den Inhalt zu gewinnen. Dabei konzentrieren sie sich auf Schlüsselwörter wie Uhrzeiten, Tageszeiten, Aktivitäten oder wiederkehrende Verben im Präsens (BK1). In weiteren Durchgängen richten die Schüler ihre Aufmerksamkeit gezielt auf Detailinformationen, z. B. die genaue Uhrzeit einer Aktivität, die Reihenfolge von Ereignissen oder persönliche Vorlieben der sprechenden Person. Die Lehrkraft unterstützt den Prozess durch gezielte Aufgabenstellungen, wie das Ausfüllen eines Tagesablaufplans, das Ordnen von Bildkarten nach der gehörten Reihenfolge oder das Ergänzen von Lückensätzen mit den fehlenden Angaben (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Durch die wiederholte Auseinandersetzung mit dem Material festigen die Schüler ihre Fähigkeit, wichtige Informationen im sprachlichen Kontext zu erkennen, auch wenn sie nicht jedes Wort verstehen. Gleichzeitig trainieren sie, irrelevante Informationen auszublenden und sich auf bedeutende Details zu konzentrieren. So werden Hör- und Sehstrategien gestärkt, die auch auf andere Themenbereiche übertragbar sind, und die Schüler gewinnen Sicherheit im Umgang mit authentischen Sprachimpulsen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2)
DE.6.2.P1
PHONOLOGİSCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit trainieren die Schüler gezielt die Aussprache, Betonung und Intonation im Zusammenhang mit dem Thema „Mein Tag“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der deutlichen und korrekten Artikulation von Uhrzeiten, Zahlen von 20 bis 100 sowie häufig verwendeten Redemitteln zu Tagesabläufen (N1.1, N3.6, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.3). Die Schüler üben, bei Zeitangaben wie „um sieben Uhr“, „halb acht“ oder „Viertel nach drei“ die Betonung auf den relevanten Informationsträgern zu setzen. Besonderes Augenmerk wird auf die Unterscheidung ähnlich klingender Zahlen gelegt, z. B. dreißig – dreizehn oder vierzig – vierzehn. Auch bei längeren Zahlen wie vierundvierzig oder sechsundachtzig wird auf eine klare und vollständige Aussprache geachtet (N3.2, BK1, W3.2). Im Bereich der Intonation üben die Schüler den Unterschied zwischen W-Fragen, bei denen die Stimme am Satzende sinkt („Wann stehst du auf?“), und Ja-/Nein-Fragen, bei denen sie am Ende steigt („Schläfst du um zehn Uhr?“). Durch rhythmische Sprechübungen zu typischen Tagesabläufen, wie „Ich frühstücke, lese ein Buch und gehe schlafen“, lernen die Schüler, Pausen bewusst zu setzen und ein gleichmäßiges Sprechtempo einzuhalten. Dabei achten die Schüler auf die natürliche Satzmelodie und die Anpassung des Sprechrhythmus an den Gesprächskontext. Durch wiederholtes, bewusstes Hören und Nachsprechen authentischer Sprachvorbilder entwickeln sie ein sicheres Gefühl für die phonetischen Strukturen im Deutschen und können diese im Alltag korrekt anwenden (N1.1, N2.4, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.16).
DE.6.2.L1
VORBEREITUNG AUF DEN LESEPROZESS
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Lesen der Texte zum Thema „Mein Tag“ beginnen, werden sie schrittweise auf den Leseprozess vorbereitet. Ziel ist es, das Vorwissen zu den Unterthemen „Die Zahlen“, „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“ zu aktivieren und den inhaltlichen Kontext der Lesetexte zu erschließen (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK2, KK2.11). Dazu setzen die Schüler sich zunächst mit visuellen Impulsen auseinander, z. B. Bildern von typischen Alltagssituationen, Uhrzeiten oder Tagesablaufplänen. Gemeinsam werden Hypothesen gebildet, worum es im Text gehen könnte, und zentrale Wörter werden im Plenum gesammelt und besprochen. Anschließend werden gezielt wichtige Schlüsselwörter und Redemittel eingeführt, die im Lesetext vorkommen, z. B. „aufstehen“, „frühstücken“, „Mittagessen“, „Hausaufgaben machen“ oder Zeitangaben wie „um halb acht“ und „Viertel nach drei“ (N1.1, N2.4, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK4, KK2.16). Die Schüler markieren diese Wörter in Wortlisten oder ordnen sie passenden Bildern zu, um einen ersten inhaltlichen Zugang zu schaffen (N3.6, BK1, KK2.3). Darüber hinaus üben die Schüler Lesestrategien wie das Erfassen von Überschriften, das Erkennen von Uhrzeiten im Text oder das schnelle Finden bestimmter Informationen. Diese vorbereitenden Aktivitäten fördern sowohl das Textverständnis als auch die Motivation, da die Schüler vor dem eigentlichen Lesen bereits einen Bezug zum Inhalt herstellen und Sicherheit im Umgang mit zentralem Wortschatz gewinnen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, KK2.13, KK2.16).
DE.6.2.L2
INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Nachdem die Schüler auf den Leseprozess vorbereitet wurden, wenden sie gezielt Lesestrategien an, um die Texte zum Thema „Mein Tag“ inhaltlich zu erschließen und zu verstehen. Im Mittelpunkt steht das Erkennen zentraler Informationen, wie Uhrzeiten, Tageszeiten, Aktivitäten und deren Abfolge. Die Schüler lesen zunächst den Text im Ganzen, um einen Überblick zu gewinnen, und markieren dabei Schlüsselwörter oder zentrale Aussagen, z. B. „Um sieben Uhr stehe ich auf“ oder „Am Abend lese ich ein Buch“. (N1.1, N3.3, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK2, BK4, KK2.11, KK2.16). Im nächsten Schritt werden die gelesenen Informationen strukturiert, indem die Schüler diese in eine vorgegebene Tabelle, einen Tagesablaufplan oder ein Diagramm eintragen. So wird der Inhalt nicht nur verstanden, sondern auch geordnet und visuell dargestellt. Anschließend vergleichen die Schüler ihre Ergebnisse in Partner- oder Gruppenarbeit, um mögliche Missverständnisse zu klären und ihr Textverständnis zu überprüfen. Darüber hinaus üben sie, gezielt Informationen im Text zu finden sowie Details und Bedeutungszusammenhänge zu erkennen (N1.1, N3.2, N3.6, SELK1.1, W3.1, BK1, BK2, KK2.11, KK2.13, KK2.16). Durch den Einsatz von Leitfragen wie „Wann beginnt die Schule?“, „Was macht die Person am Nachmittag?“ oder „Welche Mahlzeiten gibt es?“ wird das Verständnis gefestigt. In einer abschließenden Phase übertragen die Schüler die gewonnenen Informationen in eigene Sätze oder kurze Beschreibungen ihres eigenen Tagesablaufs, wodurch die Verbindung zwischen Lesetext und eigener Erfahrungswelt hergestellt wird (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, W4.2, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.2.W1
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit lernen und üben die Schüler den zielgerichteten Wortschatz zu den Unterthemen „Die Zahlen“, „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“. Dazu gehören Tätigkeiten wie aufstehen, frühstücken, lernen, lesen, spielen, schlafen, in die Schule gehen, Hausaufgaben machen, fernsehen, nach Hause kommen, essen, machen, putzen, beginnen und gehen, sowie wichtige Nomen zu Tageszeiten, Uhrzeiten, Mahlzeiten und Speisen. Zu Beginn werden die neuen Wörter kontextualisiert eingeführt, z. B. durch Bilder, kurze Videosequenzen oder reale Gegenstände (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, N3.6, SELK1.1, KK2.4, W3.1, W4.2, KK2.13, KK2.16). Die Schüler ordnen die Begriffe den passenden Bildern oder Situationen zu und sprechen sie mit korrekter Aussprache nach. Anschließend wenden sie den Wortschatz in einfachen Sätzen an, etwa „Ich stehe um sieben Uhr auf“ oder „Am Abend sehe ich fern“. Zur Festigung arbeiten die Schüler mit vielfältigen Übungsformen wie Memory-Spielen, Domino-Karten, Zuordnungsübungen oder digitalen WortschatzApps. In Partner- und Gruppenarbeiten stellen sie sich gegenseitig Fragen, um die neuen Wörter aktiv in authentischen Gesprächssituationen zu verwenden, z. B. „Wann gehst du ins Bett?“ oder „Was isst du am Mittag?“ (N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.2, W3.1, W3.2, W4.2, KK2.4, KK2.13, KK2.16). Der Wortschatz wird regelmäßig wiederholt, indem er in verschiedenen Phasen des Unterrichts aufgegriffen wird – sowohl in mündlichen Aktivitäten als auch in schriftlichen Aufgaben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Schüler die neuen Wörter nicht nur erkennen, sondern auch korrekt und spontan im eigenen Sprachgebrauch einsetzen können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, KK2.4, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.2.G1
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler erkennen und üben in dieser Einheit die Zielgrammatik zu den Themen „Die Zahlen“, „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“. Im Mittelpunkt stehen die Präsensformen häufiger Verben (regelmäßig und unregelmäßig, z. B. aufstehen, frühstücken, lernen, lesen, spielen, schlafen, gehen, essen, putzen, beginnen, machen), die Satzstruktur mit Zeitangaben, die korrekte Wortstellung im Aussagesatz und Fragesatz sowie der Gebrauch einfacher Präpositionen (um, vor, nach) in Verbindung mit Uhrzeiten (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16). Zu Beginn identifizieren die Schüler in Hör- und Lesebeispielen, wie Verben im Präsens konjugiert und im Satz verwendet werden, z. B. „Ich stehe um sieben Uhr auf.“ oder „Um acht Uhr beginnt die Schule.“ Sie markieren bekannte Strukturen und achten auf die Position des Verbs im Hauptsatz und bei vorangestellten Zeitangaben. Anschließend üben sie, Sätze mit Uhrzeiten und Tageszeiten zu bilden, z. B. „Am Nachmittag mache ich Hausaufgaben.“ (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16).. Dabei legen sie besonderes Augenmerk auf die Umstellung der Satzglieder und den richtigen Gebrauch der Präpositionen. In Partner- und Gruppenübungen stellen die Schüler einfache W-Fragen und Ja-/NeinFragen, z. B. „Wann gehst du ins Bett?“, „Machst du am Abend Hausaufgaben?“ oder „Isst du Pizza zum Mittagessen?“, und beantworten diese mit vollständigen Sätzen. Sie verwenden außerdem Akkusativobjekte zur genaueren Beschreibung, z. B. „Ich lese ein Buch.“ oder „Ich esse eine Pizza.“ Zur Festigung der Strukturen werden spielerische Methoden eingesetzt, z. B. Würfelspiele, Dialogkarten, Satzbaupuzzles oder digitale Übungsformate. Diese Aktivitäten fördern die sichere Anwendung der Zielgrammatik in mündlichen und schriftlichen Kontexten und bereiten die Schüler darauf vor, ihre Tagesabläufe selbstständig und korrekt auf Deutsch zu formulieren (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, W3.2, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16, KK2.17).
DE.6.2.S1
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Zu Beginn der Einheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Mein Tag“ vor, indem sie ihr Vorwissen zu Zahlen, Uhrzeiten und alltäglichen Aktivitäten aktivieren. Die Lehrkraft stellt hierzu visuelle Impulse bereit, z. B. Bilder oder Piktogramme zu typischen Tagesabläufen, Uhrzeitkarten oder kurze Bildgeschichten (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, W3.2, BK1, BK4, KK2.3, KK2.8, KK2.16).. Gemeinsam mit der Klasse werden diese Impulse besprochen, um den themenrelevanten Wortschatz und passende Satzstrukturen in Erinnerung zu rufen. Anschließend sammeln die Schüler Ideen zu ihrem eigenen Tagesablauf. Sie überlegen, welche Aktivitäten sie morgens, mittags, nachmittags und abends ausführen, und notieren dazu Uhrzeiten in einer geordneten Liste oder in Form eines Ablaufplans. Diese Sammlung dient als inhaltliche Grundlage für den Schreibprozess (N3.2, N3.6, SELK3.2, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Die Lehrkraft modelliert daraufhin Beispielsätze im Präsens, die Zeitangaben und Tätigkeiten verbinden, z. B. „Ich stehe um sieben Uhr auf.“ oder „Am Abend sehe ich fern.“ Die Schüler übernehmen diese Strukturen in eigenen Formulierungen und erweitern sie schrittweise durch zusätzliche Informationen, wie Ort oder Häufigkeit (z. B. „Jeden Morgen um sieben Uhr frühstücke ich mit meiner Familie.“). In Partnerarbeit vergleichen die Schüler ihre Listen und besprechen Unterschiede und Gemeinsamkeiten, um den Wortschatz zu festigen und zusätzliche Formulierungen zu übernehmen. Abschließend verfassen sie einen kurzen Probetext in Entwurfsform, der als Rohfassung für den abschließenden Schreibauftrag dient. Durch diese vorbereitende Phase wird sichergestellt, dass die Schüler sowohl inhaltlich als auch sprachlich auf den Schreibprozess eingestellt sind und die Zielstrukturen gezielt anwenden können (N1.1, N3.2, N3.6, N3.8, W3.1, W3.2, BK1, BK2, Bk4, KK2.3, KK2.8, KK2.13, KK2.16).
DE.6.2.SP1
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Zu Beginn der Sprechvorbereitung aktivieren die Schüler ihr Vorwissen zu den Themen „Die Zahlen“, „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“. Die Lehrkraft nutzt dafür visuelle Impulse wie Bildkarten zu täglichen Aktivitäten, Uhrzeitkarten oder eine einfache Bildergeschichte, die einen Tagesablauf darstellt. Gemeinsam werden die gezeigten Inhalte benannt und mit bekannten Strukturen verknüpft, z. B. „Um acht Uhr beginnt die Schule.“ oder „Am Nachmittag spiele ich Fußball.“ (N1.1, N1.5, N3.2, N3.6, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.11, KK2.16). Anschließend üben die Schüler in gelenkten Partner- und Gruppenübungen das Bilden und Beantworten einfacher W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen zu Tagesroutinen, wie „Wann stehst du auf?“, „Was machst du am Abend?“ oder „Gehst du um acht Uhr ins Bett?“. Die Lehrkraft modelliert dabei passende Antwortstrukturen und achtet auf korrekte Aussprache, Intonation und flüssige Satzbildung. Zur weiteren Festigung werden kleine Rollenspiele eingesetzt, bei denen die Schüler ihren Tagesablauf vorstellen oder sich gegenseitig nach Aktivitäten und Uhrzeiten fragen. (N3.2, N3.6, N3.8, W3.1, W4.2, BK4, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Die Aufgaben steigern sich von kurzen Satzantworten bis hin zu zusammenhängenden Mini-Dialogen. Zusätzlich werden Ausspracheübungen integriert, um die korrekte Betonung von Uhrzeiten, Tageszeiten und Zahlen im Kontext sicherzustellen, z. B. durch rhythmisches Nachsprechen, Zungenbrecher mit Zahlen oder das bewusste Setzen von Pausen bei Zeitangaben. Diese vorbereitende Phase stärkt die sprachliche Sicherheit der Schüler, erweitert ihren aktiven Wortschatz und fördert die spontane Anwendung der Zielstrukturen im mündlichen Ausdruck (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, W3.2, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16, KK2.17).
DE.6.2.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase strukturieren die Schüler ihre mündlichen Beiträge zu den Themen „Die Zahlen“, „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“ so, dass sie klar, flüssig und situationsgerecht kommunizieren können. Zunächst sammeln sie in Partner- oder Gruppenarbeit Ideen zu ihrem Tagesablauf und ordnen diese chronologisch. Sie erstellen einfache Ablaufpläne oder Gedankenkarten mit Aktivitäten und Uhrzeiten, z. B. „Um sieben Uhr aufstehen – Um acht Uhr beginnt die Schule – Am Nachmittag Hausaufgaben machen“ (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, W3.2, BK4, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Anschließend üben die Schüler, diese Pläne in vollständige Sätze und zusammenhängende Mini-Präsentationen zu übertragen. Sie verwenden dabei gezielt Redemittel wie „Am Morgen …“, „Nach dem Mittagessen …“, „Am Abend …“ sowie Verknüpfungswörter wie „und“, „dann“, „später“. Die Lehrkraft achtet auf eine logische Reihenfolge, korrekte Satzstrukturen und die passende Verwendung von Zeitangaben. Zur Festigung werden kommunikative Aktivitäten durchgeführt, z. B. Interviewübungen („Frage deinen Partner nach seinem Tagesablauf“), Klassenspaziergänge mit Fragekarten oder kleine Gruppenpräsentationen. Die Schüler lernen, auf Antworten ihres Gesprächspartners spontan zu reagieren, z. B. mit „Oh, das mache ich auch!“ oder „Interessant!“ (N1.1, N1.3, N3.2, N3.3, N3.6, W3.1, W4.2, W4.4,, KK2.3, KK2.8, KK2.16, KK2.17). Außerdem wird gezielt an der Intonation gearbeitet, insbesondere bei W-Fragen („Wann gehst du ins Bett?“) und Ja-/Nein-Fragen („Gehst du heute ins Kino?“), sowie an der deutlichen Aussprache von Uhrzeiten und Zahlen. Am Ende der Phase präsentieren einzelne Schüler ihren Tagesablauf vor der Klasse oder in Kleingruppen. Dabei setzen sie die erarbeiteten sprachlichen Mittel eigenständig ein, um flüssig, verständlich und adressatengerecht zu sprechen (N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, KK2.4, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel:Die Schüler sprechen detailliert über persönliche und fiktive Tagesabläufe.
Aktivität:
-Erstellung eines Tagesablauf-Posters
-Erzählen eines typischen Schultages + eines Wunsch-Tages (Was würdest du gern machen?)
Unterstützung
Ziel: Die Schüler benennen einfache Aktivitäten und Uhrzeiten in vorgegebenen Satzmustern.
Aktivität:
-Satzstreifen sortieren (z. B. Ich stehe um ... auf. / Um ... Uhr spiele ich.)
-Uhrzeiten zuordnen: passende Zeiten zu Bildern angeben
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.6.3.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen sprachlich aufwecken und können sich visuell auf das Hör/Sehverstehen zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt. c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.6.3.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen zu Jahreszeiten, Wetterbedingungen und Kleidung aus Materialien für Hör- oder Sehverstehen entnehmen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.6.3.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale phonologische Merkmale im Zusammenhang mit der Lektion „Die Jahreszeiten und das Wetter“ erkennen und üben, um ihre Aussprache und ihr Hörverstehen zu verbessern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.6.3.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen zu den Jahreszeiten, Monaten, dem Wetter und typischer Kleidung aus kurzen Lesetexten oder Schaubildern entnehmen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
d) Die Schüler erstellen strukturierte Übersichten mit den Kategorien zur Lektion.
DE.6.3.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können Informationen zu Wetter und Jahreszeiten strukturieren und vergleichen. Sie können eigene Gedanken und Gefühle äußern und reflektieren ihren persönlichen Bezug zum Thema. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.6.3.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den thematischen Wortschatz zu den Jahreszeiten, Monaten, dem Wetter und der Kleidung erweitern und festigen. Sie können diesen Wortschatz gezielt in mündlichen und schriftlichen Situationen verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.6.3.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen im Zusammenhang mit dem Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ erkennen und verwenden. Sie können einfache Sätze zur Beschreibung von Wetter, Kleidung und Aktivitäten bilden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.6.3.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich systematisch auf das Schreiben einfacher Texte zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ vorbereiten und können strukturierte, altersgerechte Texte verfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.6.3.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich und inhaltlich auf Gespräche zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.6.3.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können mithilfe von Satzmustern, Bildkarten oder Dialogvorlagen über Wetter, Jahreszeiten und passende Kleidung sprechen. Die Schüler können freie Gespräche und interaktive Sprechaufgaben zu Wetter und Jahreszeiten durchführen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DIE JAHRESZEITEN UND DAS WETTER
Unterthemen: Die Monate und die Jahreszeiten; Das Wetter und die Kleidungen
Zielwortschatz im Gebrauch
Wortschatz zu Monaten und Jahreszeiten
die Monate: Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
die Jahreszeiten: der Frühling, der Sommer, der Herbst, der Winter
Wortschatz zu Wettererscheinungen: sonnig, bewölkt, windig, heiß, warm, kalt
Wortschatz zu Kleidung: die Jacke, die Mütze, der Schal, die Handschuhe, die Regenjacke, die Stiefel, der Pullover, die Hose, das T-Shirt, die Sandalen, der Mantel Beispiele im Gebrauch: Jahreszeiten und Wetter beschreiben: „Im Sommer ist es heiß.“ „Im Winter schneit es.“ „Im Frühling regnet es.“
Jahreszeiten, Monate, Wetteradjektive, Kleidung
Wichtige Verben: tragen, anziehen, regnen, schneien, scheinen, sein, haben
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Die Zielgrammatik im Themenbereich „Die Jahreszeiten und das Wetter“ unterstützt die Schüler dabei, das Wetter, Kleidung und persönliche Bedürfnisse situationsangemessen zu beschreiben.
Verben mit Akkusativ / Akkusativ-Ergänzung brauchen - „Ich brauche einen Regenschirm.“ haben - „Ich habe einen Pullover.“ tragen - „Ich trage eine Jacke.“ Unregelmäßige Verben im Präsens tragen (ich trage, du trägst, er/sie/es trägt)
Beispiel: „Du trägst im Sommer ein T-Shirt.“ „Er trägt einen Hut.“
Trennbare Verben
anziehen - „Ich ziehe meine Schuhe an.“ Verben für das Wetter (3. Person Singular) regnen - „Es regnet.“ schneien - „Es schneit.“ scheinen - „Die Sonne scheint.“
Verben „sein“ und „haben“ im Präsens sein - „Es ist kalt.“ / „Es ist sonnig.“ haben - „Ich habe einen Schal.“
W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen Wie ist das Wetter? - „Es ist windig.“ Was brauchst du? - „Ich brauche einen Regenschirm.“ Trägst du eine Mütze? - „Ja, ich trage eine Mütze.“
Präpositionen + Zeitangabe (im + Monat / Jahreszeit) Im Winter trage ich einen Mantel. Im Sommer brauche ich keine Jacke. Im Herbst regnet es.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die grammatischen Strukturen im Themenbereich „Die Jahreszeiten und das Wetter“ ermöglichen es den Schülern, konkrete Aussagen über Wetterbedingungen, Kleidung und persönliche Bedürfnisse zu formulieren und alltägliche Kommunikationssituationen zu bewältigen.
Verben mit Akkusativ / Akkusativ-Ergänzung
-ermöglichen es, gezielt Gegenstände und Kleidungsstücke im Zusammenhang mit Wetter und Jahreszeiten zu benennen.
Beispiele: „Ich brauche einen Regenschirm.“ „Ich habe einen Pullover.“ Unregelmäßige
Verben im Präsens -helfen dabei, Kleidungsgewohnheiten altersgerecht und korrekt auszudrücken.
Beispiele: „Ich trage eine Jacke.“ „Du trägst im Sommer ein T-Shirt.“
Trennbare Verben -ermöglichen es, Handlungen in Bezug auf Kleidung klar und korrekt zu beschreiben.
Beispiele: „Ich ziehe meine Stiefel an.“
Verben für das Wetter (3. Person Singular) -dienen der Beschreibung von Wetterphänomenen.
Beispiele: „Es regnet.“ „Es schneit.“ „Die Sonne scheint.“
Verben „sein“ und „haben“ im Präsens
-unterstützen die Schüler beim Formulieren von allgemeinen Aussagen zum Wetter oder eigenen Bedürfnissen.
Beispiele: „Es ist kalt.“ „Es ist sonnig.“ „Ich habe eine Mütze.“ Fragen (W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen) -fördern die kommunikative Kompetenz im Alltag, insbesondere beim Austausch über Kleidung und Wetter.
Beispiele: „Wie ist das Wetter?“ „Was brauchst du?“ „Trägst du einen Schal?“
Präpositionen + Zeitangaben -helfen dabei, Aussagen über zeitliche Zusammenhänge korrekt zu formulieren.
Beispiele: „Im Winter trage ich einen Mantel.“ „Im Sommer brauche ich keine Jacke.“ „Im Herbst regnet es.“
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Im Themenbereich „Die Jahreszeiten und das Wetter“ lernen die Schüler typische Redewendungen und Höflichkeitsformen, um im Alltag über Wetter, Kleidung und persönliche Vorlieben zu sprechen.
Die Schüler lernen, das Wetter zu beschreiben und dazu einfache Kommentare zu geben, wie zum Beispiel:
„Heute ist es sehr kalt.“
„Es regnet heute.“
„Die Sonne scheint. Es ist warm.“
Sie lernen, eigene Vorlieben und Meinungen auszudrücken:
„Ich mag den Sommer.“
„Im Winter ziehe ich Jacke an.“
„Meine Lieblingsjahreszeit ist Herbst.“
Die Schüler äußern Bedürfnisse oder Wünsche im Zusammenhang mit dem Wetter:
„Ich brauche heute einen Regenschirm.“
„Hast du einen Pullover?“
Sie lernen außerdem, einfache Fragen zum Wetter in Alltagssituationen zu stellen:
„Wie ist das Wetter heute?“
„Braucht man heute eine Mütze?“
„Regnet es?“
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Im Unterricht zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ werden zentrale phonologische Merkmale gezielt geübt.
Die Schüler achten auf die richtige Wortbetonung bei zusammengesetzten Nomen und Wetterbegriffen, zum Beispiel:
„Regenschirm“,
„Wintermantel“,
„Schneestiefel“.
Sie lernen die passende Satzmelodie zu verwenden, sowohl bei Aussagen als auch bei Fragen.
Bei Aussagen, wie: „Es ist sonnig.“ wird die Intonation fallend gesprochen.
Bei Fragen, wie: „Wie ist das Wetter?“ wird die Intonation steigend gesprochen.
Die Schüler üben gezielt Lautverbindungen, die im Wetter- und Kleidungskontext häufig vorkommen: spwie in „spielt“, „Sport“ sch- wie in „schneit“, „Schnee“ st- wie in „stark“, „Stiefel“ Zusätzlich trainieren sie den Gebrauch typischer Diphthonge:
ei wie in „Es schneit“,„leicht“ au wie in „Ich brauche“, „Haut“ eu/äu wie in „heute“, „Häuser“ -r in Frühling, warm, tragen -ö und ü in Fröhlich, kühlen
Intonation bei Aussagen über das Wetter:
-„Es regnet.“ – fallende Intonation. -„Die Sonne scheint.“ – neutrale bis fallende Intonation. Intonation bei Fragen zu Wetter und Kleidung:
-„Was trägst du im Winter?“ – steigende Intonation. -„Wie ist das Wetter heute?“ – steigende Intonation. Satzrhythmus und Betonung:
Betonung von Adjektiven in Wetterbeschreibungen:
-„Es ist sehr kalt.“
Rhythmusübungen mit typischen Sätzen: -„Im Frühling regnet es.“ / „Im Sommer ist es heiß.“
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Die Schüler lernen, im Alltag über das Wetter zu sprechen und dabei ihre Aussprache zu verbessern.
Sie verwenden Sätze wie: „Wie ist das Wetter heute?“
„Es ist sehr warm.“
„Es schneit.“
Im Klassenzimmer üben sie, über Kleidung zu sprechen:
„Ich habe einen Pullover an.“
„Ich brauche meine Handschuhe.“
Sie äußern Gefühle im Zusammenhang mit dem Wetter:
Außerdem lernen die Schüler, Wünsche zu formulieren:
Sie stellen Fragen und reagieren sprachlich angemessen darauf:
„Ich brauche einen Regenschirm?“
„Ja, es regnet.“
„Die Sonne scheint.“
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS:
Für dieses Thema wird eine Bewertungs- und Beurteilungsliste eingesetzt, um die Sprachkompetenzen und die inhaltlichen Lernfortschritte der Schüler festzustellen. Die Lehrkraft wählt aus den Indikatoren je nach Bedarf und Lernzielen geeignete Elemente aus.
Leistungsaufgabe:
Die Schüler erstellen ein kleines Projekt zum Thema „Meine Lieblingsjahreszeit“. Sie gestalten ein Plakat, eine kurze Präsentation oder einen kleinen Text, in dem sie:
-die Jahreszeit benennen, -typische Wettererscheinungen beschreiben,
-passende Kleidung darstellen und
-persönliche Aktivitäten oder Vorlieben nennen.
Die Präsentation erfolgt im Unterricht (Plenum oder Kleingruppen).
Die Bewertung erfolgt anhand eines klaren Bewertungsrasters (z. B. Verständlichkeit, Verwendung von Redemitteln, korrekte Grammatik und Wortschatz, sprachliche Kreativität).
Auch Peer-Feedback wird einbezogen. Beispielindikatoren:
-Ich kann die vier Jahreszeiten benennen.
-Ich kann über das Wetter sprechen.
-Ich kann sagen, welche Kleidung man bei welchem Wetter trägt.
-Ich kann sagen, was ich in meiner Lieblingsjahreszeit gern mache.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen / Bereitschaft:
Die Schüler bringen in der Regel bereits ein differenziertes Alltagswissen über Jahreszeiten und Wetter mit. Auch aus dem Sachunterricht oder aus Alltagserfahrungen kennen sie die grundlegenden Begriffe und Konzepte.
Dieses Vorwissen wird im Unterricht aktiviert und sprachlich ausgebaut.
Vorbewertungsprozess:
Zu Beginn des Themas erkundet die Lehrkraft durch Fragen oder kleine Spiele, welche Begriffe und Konzepte die Schüler bereits kennen.
Beispiel: Die Schüler nennen spontan Wörter, die ihnen zum Thema „Winter“ oder „Sommer“ einfallen.
Anschließend wird der vorhandene Wortschatz sichtbar gemacht (z. B. an der Tafel gesammelt) und systematisch erweitert.
Brückenbauen:
Durch gezielte Vergleiche mit den eigenen Alltagsroutinen und durch Visualisierung (Bilder, Videos) bauen die Schüler eine Brücke von ihrem Vorwissen zur neuen Sprachverwendung. Typische Einstiegsfragen:
„Was machst du im Winter?“
„Was ist dein Lieblingsmonat?“
Dadurch lernen die Schüler, ihre Erfahrungen mit den neuen sprachlichen Strukturen zu verknüpfen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N2.5, N3.3, W3.1, Bk1, KK2.2). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln. Eine solche Aktivität dient nicht der direkten inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (BK1, BK4). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein Wetterlied, ein einfacher Reim, ein Zungenbrecher, ein pantomimisches Darstellen von Wetterphänomenen oder ein humorvolles Ratespiel sein. Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Themenbereich „Die Jahreszeiten und das Wetter“ werden die vier Sprachkompetenzen – Hören/Sehen, Sprechen, Lesen und Schreiben – systematisch und miteinander verknüpft gefördert. Die Schüler hören und sehen authentische oder didaktisierte Materialien, wie kurze Wetterberichte, Jahreszeitenlieder oder Dialoge über Kleidung, um gezielt Informationen zu Wettererscheinungen, Kleidungsstücken und Aktivitäten zu entnehmen. Sie sprechen über persönliche Erfahrungen, äußern Vorlieben und beschreiben aktuelle Wetterbedingungen, indem sie den themenspezifischen Wortschatz und die Zielgrammatik aktiv anwenden. Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, wie Wetterkarten, Monatskalendern, kurzen Beschreibungen oder kindgerechten Artikeln, und identifizieren darin relevante Informationen zu Wetter, Jahreszeiten und Kleidung. Im Schreiben verfassen sie kurze Sätze, Dialoge oder kleine Texte, z. B. eine Beschreibung ihrer Lieblingsjahreszeit, eine Wettervorhersage oder eine Packliste für einen Ausflug in einer bestimmten Jahreszeit. Durch die integrierte Arbeit an allen vier Kompetenzen lernen die Schüler, Wetter- und Jahreszeitenvokabular nicht isoliert, sondern in alltagsnahen Kommunikationssituationen sicher und situationsangemessen einzusetzen. Der gezielte Einsatz sozialer sprachlicher Wendungen und die Berücksichtigung der Aussprachemerkmale unterstützen zusätzlich die Entwicklung einer authentischen und flüssigen Sprachverwendung.
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VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler authentische oder didaktisierte Hör- und Seh-Texte zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ bearbeiten, werden sie gezielt auf den Inhalt und die sprachlichen Strukturen vorbereitet. Zunächst wird das Vorwissen zu Jahreszeiten, Monaten, Wettererscheinungen und typischer Kleidung aktiviert, indem die Schüler spontane Assoziationen äußern, Bilder beschreiben oder kleine Ratespiele durchführen (W3.1, BK1, BK4, KK2.11, KK2.12). Dadurch werden zentrale Begriffe wie „der Frühling“, „der Sommer“, „die Sonne scheint“, „es regnet“ oder „die Jacke“ in Erinnerung gerufen und in einen thematischen Zusammenhang gebracht. Anschließend wird der thematische Kontext des Hör- oder Sehtextes eingeführt, z. B. durch das Betrachten einer Wetterkarte, eines Kalenderblatts oder eines kurzen Videos (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK2, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Die Lehrkraft gibt gezielte Hörbzw. Sehaufträge, die den Schülern helfen, auf Schlüsselwörter, wiederkehrende Strukturen und relevante Details zu achten. Vor dem ersten Hören/Sehen werden mögliche unbekannte, aber für das Textverständnis Zentrale Wörter geklärt. Diese Vorentlastungsphase stellt sicher, dass die Schüler dem Hör- oder Seh-Text mit einer klaren Erwartungshaltung begegnen, ihre Aufmerksamkeit gezielt auf wesentliche Informationen lenken und die Inhalte leichter verstehen und verarbeiten können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Nachdem die Schüler thematisch auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet wurden, hören oder sehen sie den Text zunächst im Ganzen, um den allgemeinen Inhalt zu erfassen. Sie erkennen dabei zentrale Aussagen zu den Jahreszeiten, den Monaten, dem Wetter und der passenden Kleidung, z. B. „Im Sommer ist es heiß“ oder „Im Winter ziehen wir Jacken an“ (N3.2, W3.1, B4, KK2.11). In weiteren Durchgängen richten die Schüler ihre Aufmerksamkeit gezielt auf bedeutende Details. Sie identifizieren spezifische Informationen wie Temperaturangaben, Wetterverben (regnen, schneien, scheinen), Kleidungsstücke oder Zeitangaben mit Präpositionen (im + Monat/Jahreszeit) (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess mit klaren Arbeitsaufträgen, etwa das Ausfüllen einer Tabelle, das Zuordnen von Bildern oder das Markieren von Schlüsselwörtern im Transkript (BK1, BK2, BK4). Besonderes Augenmerk liegt darauf, sprachliche Signale zu erkennen, die wichtige Informationen einleiten (z. B. „Heute wird es…“, „Im Herbst…“) und diese mit visuellen Hinweisen zu verknüpfen. Durch die bewusste Auswertung der gehörten/gesehenen Details lernen die Schüler, relevante Informationen vom Nebensächlichen zu unterscheiden und für eigene Aussagen zu nutzen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Nachdem die Schüler thematisch auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet wurden, hören oder sehen sie den Text zunächst im Ganzen, um den allgemeinen Inhalt zu erfassen. Sie erkennen dabei zentrale Aussagen zu den Jahreszeiten, den Monaten, dem Wetter und der passenden Kleidung, z. B. „Im Sommer ist es heiß“ oder „Im Winter ziehen wir Jacken an“ (N3.2, W3.1, B4, KK2.11). In weiteren Durchgängen richten die Schüler ihre Aufmerksamkeit gezielt auf bedeutende Details. Sie identifizieren spezifische Informationen wie Temperaturangaben, Wetterverben (regnen, schneien, scheinen), Kleidungsstücke oder Zeitangaben mit Präpositionen (im + Monat/Jahreszeit) (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess mit klaren Arbeitsaufträgen, etwa das Ausfüllen einer Tabelle, das Zuordnen von Bildern oder das Markieren von Schlüsselwörtern im Transkript (BK1, BK2, BK4). Besonderes Augenmerk liegt darauf, sprachliche Signale zu erkennen, die wichtige Informationen einleiten (z. B. „Heute wird es…“, „Im Herbst…“) und diese mit visuellen Hinweisen zu verknüpfen. Durch die bewusste Auswertung der gehörten/gesehenen Details lernen die Schüler, relevante Informationen vom Nebensächlichen zu unterscheiden und für eigene Aussagen zu nutzen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Rahmen des Themas „Die Jahreszeiten und das Wetter“ üben die Schüler gezielt die Aussprache und Intonation typischer Wörter und Redemittel. Der Schwerpunkt liegt auf der korrekten Betonung zusammengesetzter Nomen wie Regenschirm, Stiefel sowie auf der deutlichen Artikulation häufiger Lautverbindungen (sp- wie in Sport, sch- wie in schneit, st- wie in Stiefel) (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Sie trainieren die Aussprache typischer Diphthonge (ei wie in schneit, leicht; au wie in brauchen, Haut; eu/äu wie in heute, Häuser) und achten auf den korrekten Einsatz von Umlauten (ö wie in fröhlich, ü wie in kühlen). Darüber hinaus üben sie die passende Satzmelodie: fallende Intonation bei Aussagen („Es ist sonnig.“), steigende Intonation bei Fragen („Wie ist das Wetter heute?“). Rhythmus- und Betonungsübungen unterstützen die flüssige Aussprache, z. B. durch Wiederholung von Mustersätzen: „Im Frühling regnet es.“ / „Im Sommer ist es heiß.“. Auch soziale Sprachäußerungen werden in der Aussprachepraxis integriert, etwa „Was für ein schönes Wetter!“ oder „Ich brauche heute einen Regenschirm.“ (N1.1, N2.4, N2.5, N3.6, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Bevor die Schüler den Lesetext zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ lesen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu Monaten, Jahreszeiten, Wetterphänomenen und Kleidungsstücken. Die Lehrkraft zeigt passende Bilder oder kurze Bildkarten, auf denen typische Szenen zu verschiedenen Jahreszeiten dargestellt sind (z. B. Strand im Sommer, Schnee im Winter, bunte Blätter im Herbst, Blumen im Frühling) (N1.1, N2.5, N3.6, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Gemeinsam benennen die Schüler die erkannten Elemente und ordnen sie den passenden Jahreszeiten zu. Anschließend werden wichtige Schlüsselwörter aus dem Text (z. B. sonnig, kalt, regnen, tragen, Jacke, T-Shirt, Anorak, Mütze) eingeführt oder wiederholt. Die Schüler formulieren erste Vermutungen zum Inhalt des Lesetextes, indem sie auf Fragen der Lehrkraft reagieren, wie „Welche Jahreszeit magst du?“, „Was trägst du im Winter?“ oder „Wie ist das Wetter im Sommer?“. Ziel dieser Phase ist es, die Schüler inhaltlich, sprachlich und mental auf den Lesetext vorzubereiten und ihr Interesse zu wecken (N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase üben die Schüler, gezielt schriftliche Informationen zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ zu erfassen, zu strukturieren und für die weitere Verwendung zu organisieren. Sie lesen kurze, altersgerechte Texte wie Wetterberichte, einfache Dialoge oder Beschreibungen von Jahreszeiten und Kleidung (BK1, BK2, BK4). Dabei konzentrieren sie sich darauf, zentrale Informationen zu identifizieren, z. B. Wetterbedingungen, Temperaturangaben, passende Kleidungsstücke oder typische Aktivitäten. Die Schüler markieren Schlüsselwörter wie „heiß“, „kalt“, „Jacke“, „Regen“ oder „Sonne“ und ordnen diese in thematische Kategorien ein (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Durch den Einsatz von Lesestrategien wie Überschriften beachten, Bilder betrachten, Schlüsselwörter erkennen und inhaltliche Zusammenhänge herstellen, lernen sie, Texte besser zu verstehen und relevante Inhalte zu entnehmen. Im Anschluss an die Leseaktivitäten strukturieren die Schüler die gesammelten Informationen, z. B. in Form einfacher Tabellen, Gedankenkarten oder Listen, und wenden diese in eigenen Sätzen oder Dialogen an. Durch die Kombination aus Verstehen und eigenständiger Organisation der Inhalte wird die Lesekompetenz nachhaltig gefördert und die Grundlage für weiterführende mündliche und schriftliche Aufgaben geschaffen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit lernen die Schüler den thematischen Zielwortschatz zu „Die Jahreszeiten und das Wetter“ kennen und üben ihn im Kontext anzuwenden. Der Wortschatz umfasst die Monate, die vier Jahreszeiten, grundlegende Wetteradjektive sowie häufig verwendete Kleidungsstücke. Zu Beginn identifizieren die Schüler die neuen Wörter in Hör- und Lesetexten und verknüpfen sie mit passenden Bildern oder Situationen (N3.2, N3.3, SELK1.1, BK4, BK5, KK2.3). Sie sprechen die Wörter mehrmals nach, achten auf die richtige Aussprache und trainieren die Wortbetonung, z. B. bei zusammengesetzten Begriffen wie „Anorak“ oder „Jacke“. Durch strukturierte Übungen, wie Zuordnungsaufgaben (Wort–Bild, Wort–Definition), Lückentexte und kurze Dialoge, festigen die Schüler die Bedeutung und den Gebrauch der neuen Begriffe (N3.3, SELK1.2, SELK3.1, BK1,KK2.13). Anschließend wenden sie den Zielwortschatz in kommunikativen Aufgaben an, z. B. beim Beschreiben des Wetters („Heute ist es sonnig.“), beim Nennen der passenden Kleidung („Ich trage einen Pullover.“) oder beim Erzählen von persönlichen Vorlieben („Ich mag den Sommer.“). Spielerische Methoden wie Memory, Bingo oder Wortschatzkarten fördern die Wiederholung und den sicheren Einsatz des Wortschatzes in Alltagssituationen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit üben die Schüler die Zielgrammatik zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“, um alltägliche Aussagen über Wetter, Kleidung und persönliche Bedürfnisse korrekt zu formulieren. Im Mittelpunkt stehen Verben mit Akkusativ (brauchen, haben, tragen), unregelmäßige Verben im Präsens (tragen, sein, haben), trennbare Verben (anziehen) sowie Wetterverben in der 3. Person Singular (regnen, schneien, scheinen) (N3.2, N3.6, SELK3.1, BK4, KK2.2, KK2.16). Außerdem werden Präpositionen mit Zeitangaben (im + Monat / Jahreszeit) und einfache Frageformen (W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen) behandelt. Zu Beginn erkennen die Schüler in authentischen Hör- und Lesebeispielen die Verwendung dieser Strukturen, z. B. „Ich trage einen Pullover“ oder „Im Sommer ist es heiß.“. Sie markieren bekannte Muster und üben diese durch Nachsprechen und schriftliche Satzergänzungen. Anschließend bilden die Schüler eigene Sätze mit Zeitangaben („Im Winter brauche ich eine Mütze.“), stellen Fragen („Wie ist das Wetter?“) und beantworten sie in vollständigen Sätzen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, N3.8, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17). In gelenkten Partnerübungen beschreiben sie gegenseitig ihre Kleidung oder das aktuelle Wetter und reagieren mit passenden Redemitteln. Spielerische Methoden wie Würfelspiele, Satzbaukarten oder digitale Satzbildungsübungen unterstützen das Festigen der Strukturen. Durch diese vielfältigen Aktivitäten wird sichergestellt, dass die Schüler die Zielgrammatik nicht nur erkennen, sondern auch in realitätsnahen Kommunikationssituationen sicher anwenden können (N2.4, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Bevor die Schüler eigene Texte zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ verfassen, werden sie durch gezielte Vorübungen schrittweise auf den Schreibprozess vorbereitet. Zunächst aktivieren sie ihren Wortschatz zu Monaten, Jahreszeiten, Wetter und Kleidung, indem sie Bildkarten zuordnen, kurze Lückentexte ergänzen oder Wortfelder vervollständigen (N3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Anschließend erarbeiten sie gemeinsam Beispielsätze aus authentischen Kontexten, wie „Im Frühling regnet es oft.“ oder „Ich trage im Winter eine Mütze und markieren dabei wichtige Satzstrukturen. Durch Partnerübungen formulieren sie einfache Aussagen und Fragen zum Wetter, um ein Gespür für die themenspezifische Sprache zu entwickeln (N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Im nächsten Schritt verfassen die Schüler stichpunktartige Notizen zu ihrer Lieblingsjahreszeit, zu typischen Wetterbedingungen und zur passenden Kleidung. Sie lernen, diese Notizen mithilfe von Satzanfängen („Im Sommer…“, „Ich brauche…“) in vollständige Sätze zu überführen. Dabei achten sie auf die richtige Wortstellung und den Gebrauch der Verben im Präsens. Durch unterstützende Schreibhilfen wie Satzbaukästen oder Redemittellisten wird die Hemmschwelle gesenkt und die Sicherheit im Schreiben gefördert. So sind die Schüler optimal darauf vorbereitet, in der Anwendungsphase zusammenhängende Texte zum Thema zu erstellen (N1.1, N1.5, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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VORBEREITUNG AUF DAS SPRECHEN
Um die Schüler gezielt auf mündliche Aktivitäten zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ vorzubereiten, werden zunächst zentrale Redemittel und themenspezifischer Wortschatz eingeführt und gefestigt. Dies geschieht durch Hörbeispiele, Bildimpulse und kurze Dialogmodelle, in denen typische Aussagen wie „Heute ist es sonnig.“ oder „Ich trage eine Jacke.“ Vorkommen (N3.2, N3.3, SELK1.1, BK4, BK5, KK2.3).. Anschließend üben die Schüler, diese Strukturen in einfachen Fragesätzen zu verwenden, etwa „Wie ist das Wetter?“ oder „Was trägst du im Winter?“. Durch Partnerübungen und Gruppenspiele wie „Wetterbericht spielen“ oder „Kleidungskoffer packen“ trainieren sie die spontane Anwendung der Sprache. Die Lehrkraft achtet dabei auf die korrekte Aussprache, Intonation und Satzmelodie, insbesondere bei W-Fragen und Ja/Nein-Fragen. Zusätzlich werden Satzbausteine wie „Im Sommer…“, „Im Winter…“ oder „Ich brauche…“ geübt, um den Einstieg in eigene Aussagen zu erleichtern. So entwickeln die Schüler Sicherheit im freien Sprechen und sind vorbereitet, in der Anwendungsphase eigene Wetterberichte, Beschreibungen und kurze Dialoge zu präsentieren (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
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INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Die Schüler wenden den erarbeiteten Wortschatz und die Zielgrammatik zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ an, um kurze, alltagsnahe Dialoge zu führen. Sie organisieren ihre Aussagen so, dass sie in Gesprächen über Wetterbedingungen, passende Kleidung und persönliche Vorlieben flüssig und verständlich kommunizieren können (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.2).. Zunächst üben die Schüler, einfache Fragen zu stellen und zu beantworten, wie „Wie ist das Wetter heute?“ – „Es ist sonnig und warm.“ oder „Was trägst du im Winter?“ – „Ich trage eine Mütze und Handschuhe.“ Anschließend erweitern sie ihre Äußerungen, indem sie Gründe angeben, z. B. „Es regnet. Ich trage heute eine Jacke.” In Partnerübungen übernehmen sie wechselweise Rollen, z. B. als Wetterreporter oder Interviewpartner, und berichten über das Wetter in verschiedenen Jahreszeiten oder Regionen. Durch gezielte Sprechanlässe, wie Bilder, Wetterkarten oder kurze Videos, organisieren die Schüler ihre Aussagen sinnvoll, setzen den themenbezogenen Wortschatz ein und beachten die passende Satzmelodie und Betonung. Die Lehrkraft gibt Rückmeldung zu Wortwahl, Satzbau, Aussprache und Intonation, um die kommunikativen Kompetenzen der Schüler weiterzuentwickeln (N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.3, KK2.11, KK2.16).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung:
Die Schüler, die besonders schnell lernen, schreiben oder erzählen über ein besonderes Wettererlebnis oder gestalten ein kleines „Wettertagebuch“.
Unterstützung:
Schüler mit Unterstützungsbedarf arbeiten mit Wortkarten und Satzmustern, z. B.:
-Im Sommer ist es ….
-Ich trage ….
Dabei wird gezielt auf korrekte Satzbildung und verständliche Aussprache geachtet.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W6. Ehrlichkeit
W10. Bescheidenheit
BK1. Informationskompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.6.4.H1.1.– Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zum Thema „Mein Zuhause“ aktivieren, können bekannte Wohnräume, Möbel und Gegenstände benennen und können sich sprachlich und visuell auf Situationen für Hör- und Sehverstehen vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.6.4.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können aus Situationen von Hör/Sehverstehen gezielt Informationen zu Wohnräumen, Möbelstücken und Gegenständen entnehmen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.6.4.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können typische Lautverbindungen und Intonationsmuster im Kontext von „Mein Zuhause“ erkennen und üben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an
DE.6.4.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zum Thema „Mein Zuhause“ vorbereiten, um vertraute Redemittel und zentrale Informationen zum eigenen Zuhause zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.6.4.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen gezielt Informationen zum Thema „Mein Zuhause“ und formulieren eigene Beschreibungen entnehmen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.6.4.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema „Mein Zuhause“ gezielt erkennen und situationsgerecht, spontan und angemessen in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.6.4.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grammatischen Zielstrukturen zum Thema „Mein Zuhause“ erkennen und sie situationsgerecht, spontan und angemessen in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.6.4.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Mein Zuhause“ vorbereiten, eigene Inhalte planen und strukturierte, themenbezogene Texte verfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.6.4.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema „Mein Zuhause“ vorbereiten, um vertraute Redemittel, Satzmuster und Wortschatz sicher anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.6.4.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können selbstständig und spontan über ihr Zuhause sprechen. Sie können dabei die gelernten Redemittel nutzen und flexibel in Gesprächssituationen reagieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
MEIN ZUHAUSE
Unterthemen: Die Wohnräume; Die Möbel und die Gegenstände
Zielwortschatz im Gebrauch
Die Schüler lernen und verwenden im Unterricht gezielt den Wortschatz zu folgenden Bereichen: Räume: das Haus, die Wohnung, die Küche, das Wohnzimmer, das Kinderzimmer, das Schlafzimmer, das Badezimmer, die Toilette, der Flur, der Balkon, der Garten. Gegenstände: der Tisch, der Stuhl, der Schreibtisch, das Sofa, der Teppich, der Schrank, der Kühlschrank, die Lampe, der Computer, der Ball, das Kissen.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Die Schüler wenden folgende grammatische Strukturen sicher an:
W-Fragen: Wo? Wie? Was?
Adjektive in attributiver und prädikativer Stellung: groß, klein, schön, gemütlich, hell, dunkel - Das Wohnzimmer ist groß.
Negation mit „nicht“: Das Kinderzimmer ist nicht groß. Der Balkon ist nicht dunkel.
Wechselpräpositionen (mit Dativ / Akkusativ) + Artikel: in, auf, hinter, neben, vor
-Der Ball ist auf dem Tisch.
-Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch Informationen erfragen (mit W-Fragen):
-Wo ist der Ball?
-Was ist im Wohnzimmer? Eigenschaften von Räumen und Gegenständen beschreiben (mit Adjektiven):
-Das Wohnzimmer ist hell und schön. Lage von Gegenständen im Raum angeben (mit Wechselpräpositionen):
-Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.
-Der Ball ist auf dem Teppich. Verneinung von Aussagen:
-Das Kinderzimmer ist nicht groß.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Räume und Gegenstände vorstellen:
-Das ist mein Zimmer. -Im Wohnzimmer ist ein Sofa. Fragen zur Wohnsituation stellen:
-Hat die Wohnung einen Garten?
-Hat das Wohnzimmer einen Teppich? Antworten geben:
-Ja, die Wohnung hat einen Garten.
-Nein, sie hat keinen Garten. Interaktive Sprechsituationen:
Partnerinterviews über die eigene Wohnung / das eigene Zimmer Wie ist dein Zimmer? Was hast du im Zimmer?
Phonologische Merkmale im Gebrauch Aussprache von zusammengesetztem Nomen:
-Wohnzimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer, Kühlschrank, Schreibtisch. Umlaute korrekt aussprechen:
-Schränke, Stühle, Bäder. Konsonantenverbindungen und schwierige Wörter üben:
-Garten, Garage, Sofa, Kühlschrank. Satzmelodie bei Fragesätzen und Aussagen bewusst einsetzen:
-Wo ist der Ball? (steigende Intonation)
-Die Wohnung hat drei Zimmer. (flache Intonation) Rhythmus und Betonung gezielt üben:
-Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.
-Der Ball ist auf dem Tisch. Intonationsmuster bei Ja-/Nein-Fragen:
-Hast du ein Sofa?
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Wortakzent hervorheben:
-Schreib-tisch (nicht Schreib-tisch), Kühl-schrank. Präpositionen bewusst betonen:
-Der Ball ist auf dem Tisch. Verneinung betonen:
-Das ist kein Stuhl!
-Die Wohnung hat keinen Garten.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS:
Zu diesem Thema „Mein Zuhause“ werden geeignete Bewertungs- und Beurteilungsinstrumente eingesetzt, um die Lernfortschritte und Kompetenzen der Schüler zu beobachten und zu dokumentieren.
Dabei können Beobachtungsbögen, Bewertungsskalen, Checklisten, Selbstbewertungsformulare sowie Schülerlernportfolios verwendet werden.
Die Auswahl der Instrumente erfolgt flexibel in Abhängigkeit von den Lernzielen, den Bedürfnissen der Schüler und den methodisch-didaktischen Entscheidungen der Lehrkräfte.
Im Rahmen der Leistungsaufgabe erstellen die Schüler ein Projekt zum Thema „Mein Zuhause“. Sie gestalten dazu ein Plakat oder ein digitales Poster, auf dem sie ihr eigenes Zuhause (Wohnung oder Haus) in kurzen Sätzen vorstellen.
Dabei beschreiben sie die verschiedenen Räume und deren Eigenschaften, benennen Möbelstücke und Gegenstände, und formulieren Aussagen zur Lage von Gegenständen mithilfe von Präpositionen. Auch die Verwendung von Negation und Adjektiven wird im Projekt integriert.
Beispielhafte Aussagen der Schüler könnten lauten:
-Das Wohnzimmer ist groß und hell.
-Im Schlafzimmer ist ein Schrank neben dem Bett.
-Der Balkon ist nicht dunkel.
-Wo ist der Ball?
–Der Ball ist unter dem Tisch.
Die Schüler präsentieren ihre Arbeiten mündlich vor der Klasse.
Die Bewertung der Projekte erfolgt mithilfe geeigneter Bewertungskriterien, die folgende Aspekte umfassen:
-korrekte und angemessene Verwendung des gelernten Wortschatzes und der Redemittel,
-verständliche und angemessene Aussprache und Intonation,
-korrekte Satzbildung und Verwendung der gelernten grammatischen Strukturen (Adjektive, Präpositionen, Negation),
-Kreativität und Gestaltung des Posters,
-Flüssigkeit und Verständlichkeit der mündlichen Präsentation.
Auf diese Weise können die Schüler zeigen, wie sie die sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen im Kontext des Themas „Mein Zuhause“ erworben und angewendet haben.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema „Mein Zuhause“ knüpft unmittelbar an die Lebenswelt der Schüler an, da sie ihr eigenes Zuhause gut kennen und bereits zahlreiche Erfahrungen damit in ihrer Erstsprache gesammelt haben.
Die Schüler bringen daher ein umfangreiches Vorwissen zu den Bestandteilen einer Wohnung oder eines Hauses, zu Möbeln, Gegenständen und typischen Eigenschaften von Räumen mit.
Dieses Alltagswissen bildet eine ideale Grundlage, um die entsprechenden Wortschatz- und Strukturelemente im Deutschen einzuführen und zu festigen.
Da die Schüler in der Regel bereits die Zahlen bis 20 sowie grundlegende Fragewörter (z.B. wo, wiund einfache Satzstrukturen kennen, können sie nun auf dieser Basis lernen, ihr eigenes Zuhause zu beschreiben, Fragen zu stellen und zu beantworten. Zudem verfügen die Schüler über erste Kenntnisse zu Adjektiven und zur Negation, die im aktuellen Thema gezielt weiter ausgebaut werden.
Durch den Einsatz von visuellen Materialien und kontextualisierten Übungen können sie die neuen sprachlichen Mittel authentisch und handelnd anwenden.
Um die Schüler optimal auf das Thema vorzubereiten, wird zunächst ihr Vorwissen aktiviert, z.B. durch gezielte Bildimpulse, kurze Videos oder Fragespiele zum eigenen zuhause.
Darauf aufbauend werden neue Redemittel, grammatische Strukturen und soziolinguistische Wendungen systematisch eingeführt und im Rahmen kommunikativer Aktivitäten geübt.
Vorbewertungsprozess
Es wird davon ausgegangen, dass die physischen, kognitiven, affektiven und sozialen Voraussetzungen der Schüler geeignet sind, um das Thema „Mein Zuhause“ und seine Bestandteile erfolgreich zu erlernen.
Die Schüler verfügen bereits über erste Vorerfahrungen aus der Erstsprache und teilweise auch aus dem bisherigen Deutschunterricht, z.B. Zahlen, grundlegende Adjektive und Fragewörter.
Diese Kenntnisse werden zu Beginn durch gezielte Aktivitäten reaktiviert.
Eine kurze Bildpräsentation von Wohnungen und Zimmern oder ein Ratespiel („Was ist im Zimmer?“) hilft dabei, die Schüler sprachlich und gedanklich auf das neue Thema einzustimmen.
Brückenbauen
Das Thema wird über den Bezug zur eigenen Erfahrungswelt erschlossen.
Die Schüler denken zunächst in ihrer Muttersprache über ihr eigenes Zuhause nach (Wie viele Zimmer gibt es? Was ist im Wohnzimmer? Wo ist der Schreibtisch?)
Anschließend lernen sie die entsprechenden Redemittel und Strukturen auf Deutsch kennen. So gelingt es ihnen, ihr bestehendes Wissen systematisch auf die neue Sprache zu übertragen.
Visuelle
Impulse wie Fotos, usw. dienen dabei als Ankerpunkte für den sprachlichen Transfer.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Mein Zuhause“ begonnen wird, wird eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.1, BK4, BK5, KK2.3). Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen. Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein. Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2). Nach dieser Aktivität wird ein sanfter Übergang zum Thema „Mein Zuhause“ geschaffen, zum Beispiel durch das Zeigen eines Bildes von einem Zimmer oder einer Wohnung und durch kurze Fragen wie „Wo sind die Möbel?“ um das Vorwissen der Schüler zu aktivieren (N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.2, BK4, BK5, KK2.3, KK2.13, KK2.17).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Themenbereich „Mein Zuhause“ werden die vier Sprachkompetenzen – Hören/Sehen, Sprechen, Lesen und Schreiben – systematisch und miteinander verknüpft gefördert. Die Schüler hören und sehen authentische oder didaktisierte Materialien, wie kurze Beschreibungen von Wohnungen und Zimmern, einfache Dialoge über die Wohnsituation oder kindgerechte Videos zu Möbeln und Gegenständen, um gezielt Informationen zu Räumen, Möbelstücken, Gegenständen und deren Lage zu entnehmen. Sie sprechen über ihre eigenen Zimmer, benennen Möbel und Gegenstände, beschreiben deren Eigenschaften mit Adjektiven und geben deren Lage mit Präpositionen an, indem sie den themenspezifischen Wortschatz und die Zielgrammatik aktiv anwenden. Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, wie Wohnungsanzeigen, Zimmerbeschreibungen, kurzen Artikeln oder Bild-Text-Kombinationen, und identifizieren darin relevante Informationen zu Räumen, Möbelstücken und deren Anordnung. Im Schreiben verfassen sie kurze Sätze, Dialoge oder kleine Texte, z. B. eine Beschreibung ihres Zimmers, eine Liste von Möbelstücken in einem Raum oder eine kleine Präsentation ihrer Wohnung Durch die integrierte Arbeit an allen vier Kompetenzen lernen die Schüler, den Wortschatz und die Strukturen zu „Mein Zuhause“ nicht isoliert, sondern in alltagsnahen Kommunikationssituationen sicher und situationsangemessen einzusetzen. Der gezielte Einsatz sozialer sprachlicher Wendungen und die Berücksichtigung der Aussprachemerkmale unterstützen zusätzlich die Entwicklung einer authentischen und flüssigen Sprachverwendung.
DE.6.4.H1
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler authentische oder didaktisierte Hör- und Sehtexte zum Thema „Mein Zuhause“ bearbeiten, werden sie gezielt auf den Inhalt und die sprachlichen Strukturen vorbereitet. Zunächst wird das Vorwissen zu Räumen, Möbeln, Gegenständen und deren Lage im Raum aktiviert, indem die Schüler spontane Assoziationen äußern, Bilder beschreiben oder kleine Ratespiele durchführen (N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.1, BK4, BK5, KK2.3).. Dadurch werden zentrale Begriffe wie „das Wohnzimmer“, „der Tisch“, „die Lampe“, „neben dem Schrank“ oder „auf dem Teppich“ in Erinnerung gerufen und in einen thematischen Zusammenhang gebracht. Anschließend wird der thematische Kontext des Hör- oder Sehtextes eingeführt, z. B. durch das Betrachten von Fotos einer Wohnung, eines Raumplans oder einer kurzen Videoszene (BK4). Die Lehrkraft gibt gezielte Hör- bzw. Sehaufträge, die den Schülern helfen, auf Schlüsselwörter, wiederkehrende Strukturen und relevante Details zu achten. Vor dem ersten Hören/Sehen werden mögliche unbekannte, aber für das Textverständnis zentrale Wörter geklärt. Diese Vorentlastungsphase stellt sicher, dass die Schüler dem Hör- oder Sehtext mit einer klaren Erwartungshaltung begegnen, ihre Aufmerksamkeit gezielt auf wesentliche Informationen lenken und die Inhalte leichter verstehen und verarbeiten können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.4.H2
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Nachdem die Schüler thematisch auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet wurden, hören oder sehen sie den Text zunächst im Ganzen, um den allgemeinen Inhalt zu erfassen. Sie erkennen dabei zentrale Aussagen zu Räumen, Möbeln, Gegenständen und deren Lage im Raum, z. B. „Das Wohnzimmer ist groß.“ oder „Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.“ (N3.2, N3.5, W3.1, W3.2, BK1, KK2.3). In weiteren Durchgängen richten die Schüler ihre Aufmerksamkeit gezielt auf bedeutende Details. Sie identifizieren spezifische Informationen wie die genaue Lage eines Gegenstandes (auf dem Tisch, unter dem Bett) oder die Eigenschaften von Räumen (hell, dunkel, gemütlich) (BK4, KK2.7). Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess mit klaren Arbeitsaufträgen, etwa das Ausfüllen einer Tabelle, das Zuordnen von Bildern oder das Markieren von Schlüsselwörtern im Transkript. Besonderes Augenmerk liegt darauf, sprachliche Signale zu erkennen, die wichtige Informationen einleiten (z. B. „Im Wohnzimmer…“, „Neben dem Schrank…“) und diese mit visuellen Hinweisen zu verknüpfen. Durch die bewusste Auswertung der gehörten/gesehenen Details lernen die Schüler, relevante Informationen vom Nebensächlichen zu unterscheiden und für eigene Aussagen zu nutzen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.4.P1
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Rahmen des Themas „Mein Zuhause“ üben die Schüler gezielt die Aussprache und Intonation typischer Wörter und Redemittel. Der Schwerpunkt liegt auf der korrekten Betonung zusammengesetzter Nomen wie Wohnzimmer, Kinderzimmer, Kühlschrank, Schreibtisch sowie auf der deutlichen Artikulation häufiger Lautverbindungen (sch- wie in Schrank, st- wie in Stuhl, sp- wie in Spiegel). Die Schüler trainieren außerdem die Aussprache von Umlauten (ö wie in Flur schön, ü wie in Küche, ä wie in Bäder) und achten auf die richtige Lautbildung (N3.2, N3.6, SELK2.3, W10.1, BK4, KK2.3). Typische Endungen wie -e in Lampe oder -er in Zimmer werden deutlich artikuliert. Darüber hinaus üben sie die passende Satzmelodie: fallende Intonation bei Aussagen („Das Wohnzimmer ist groß.“), steigende Intonation bei Entscheidungsfragen („Hast du einen Balkon?“) und passende Betonung bei W-Fragen („Wo sind die Möbel?“) (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Rhythmus- und Betonungsübungen unterstützen die flüssige Aussprache, z. B. durch Wiederholung von Mustersätzen: „Der Stuhl ist neben dem Tisch.“ / „Die Lampe ist auf dem Schreibtisch.“ Auch soziale Sprachäußerungen werden in die Aussprachepraxis integriert (N1.1, N2.4, SELK1.1, W3.2, KK2.2, KK2.13, KK2.17).
DE.6.4.L1
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Bevor die Schüler den Lesetext zum Thema „Mein Zuhause“ lesen, wird ihr Vorwissen zu Wohnräumen, Möbeln und Gegenständen gezielt aktiviert. Die Lehrkraft zeigt passende Bilder oder kurze Videos von Zimmern und Wohnungen, auf denen typische Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände zu sehen sind. Gemeinsam benennen die Schüler die erkannten Elemente, wie das Sofa, der Tisch, der Schrank, und ordnen sie den entsprechenden Räumen zu (N3.6, SELK2.3, W10.1, BK1, KK2.11, KK2.12, KK2.13). Im nächsten Schritt werden wichtige Schlüsselwörter aus dem Text eingeführt oder wiederholt, z. B. Wohnzimmer, Bett, Küche, Lampe, Balkon, Teppich. Die Schüler üben die Aussprache und sprechen die Wörter gemeinsam nach. Anschließend formulieren sie erste Vermutungen zum Inhalt des Lesetextes, indem sie auf Fragen der Lehrkraft reagieren, wie „Wie ist dein Zimmer?“, „Was ist im Wohnzimmer?“ oder „Wo ist der Schreibtisch?“(N1.3, N3.8, W3.2, BK4, KK2.3). Ziel dieser Phase ist es, die Schüler inhaltlich, sprachlich und mental auf den Lesetext vorzubereiten, ihre Neugier zu wecken und ihnen einen klaren Erwartungshorizont für das Lesen zu geben (N1.1, N1.2, N3.5, SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.16, KK2.17).
DE.6.4.L2
INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase üben die Schüler, gezielt schriftliche Informationen zum Thema „Mein Zuhause“ zu erfassen, zu strukturieren und für die weitere Verwendung zu organisieren (N1.5, N3.2, W3.1, W3.2, KK2.3). Sie lesen kurze, altersgerechte Texte wie Zimmerbeschreibungen, einfache Dialoge über Möbel und Gegenstände oder Beschreibungen von Wohnsituationen. Dabei konzentrieren sie sich darauf, zentrale Informationen zu identifizieren, z. B. die Bezeichnung der Räume, die Lage von Gegenständen, Eigenschaften der Zimmer oder besondere Merkmale einer Wohnung (N1.1, N3.2, W3.1, SELK3.2, BK4, KK2.12). Die Schüler markieren Schlüsselwörter wie Wohnzimmer, Schreibtisch, hell, neben, Bett und ordnen diese in thematische Kategorien (Räume – Möbel – Lage – Eigenschaften). Durch den Einsatz von Lesestrategien wie Überschriften beachten, Bilder betrachten, Schlüsselwörter erkennen und inhaltliche Zusammenhänge herstellen, lernen sie, Texte besser zu verstehen und relevante Inhalte zu entnehmen (N3.6, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.2, KK2.16). Im Anschluss strukturieren sie die gesammelten Informationen, z. B. in Form einfacher Tabellen, Gedankenkarten oder Listen, und wenden diese in eigenen Sätzen oder Dialogen an. So wird die Lesekompetenz gezielt gefördert und eine Grundlage für weiterführende mündliche und schriftliche Aufgaben geschaffen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.4.W1
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit lernen die Schüler den thematischen Zielwortschatz zu „Mein Zuhause“ kennen und üben ihn im Kontext anzuwenden. Der Wortschatz umfasst die Bezeichnungen für Räume, Möbel und Gegenstände sowie grundlegende Adjektive zur Beschreibung der Wohnsituation (N1.3, N1.5, SELK2.3, W3.1, W3.2, KK2.13). Zu Beginn identifizieren die Schüler die neuen Wörter in Hör- und Lesetexten und verknüpfen sie mit passenden Bildern oder Situationen. Sie sprechen die Wörter mehrmals nach, achten auf die richtige Aussprache und trainieren die Wortbetonung, z. B. bei zusammengesetzten Begriffen wie Schreibtisch, Kühlschrank oder Kinderzimmer (N1.1, N3.3, SELK2.1, W3.2, BK4, KK2.8, KK2.13). Durch strukturierte Übungen, wie Zuordnungsaufgaben (Wort–Bild, Wort–Definition), Lückentexte und kurze Dialoge, festigen die Schüler die Bedeutung und den Gebrauch der neuen Begriffe. Anschließend wenden sie den Zielwortschatz in kommunikativen Aufgaben an, z. B. beim Beschreiben eines Zimmers („Das Wohnzimmer ist groß und hell.“), beim Nennen der Lage von Gegenständen („Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.“) oder beim Stellen und Beantworten einfacher Fragen („Wo sind die Möbel?“ – „Der Schrank ist neben dem Bett“) (N3.8, W4.2, BK4, KK2.3). Spielerische Methoden wie Memory, Bingo oder Wortschatzkarten fördern die Wiederholung und den sicheren Einsatz des Wortschatzes in Alltagssituationen (N1.1, N2.5, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.4.G1
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit üben die Schüler die Zielgrammatik zum Thema „Mein Zuhause“, um alltägliche Aussagen über Räume, Möbel, Gegenstände und deren Lage korrekt zu formulieren. Im Mittelpunkt stehen Wechselpräpositionen mit Dativ und Akkusativ (in, auf, neben, vor, hinter, unter) in Verbindung mit Artikeln, die Negation mit „nicht“ und „kein“, Adjektive in attributiver und prädikativer Stellung (groß, klein, schön, hell, dunkel) sowie W-Fragen (Wo? Was? Wie?) (KK2.11, KK2.12). Zu Beginn erkennen die Schüler in authentischen Hör- und Lesebeispielen die Verwendung dieser Strukturen, z. B. „Der Ball ist auf dem Tisch.“ oder „Das Wohnzimmer ist nicht groß.“ Sie markieren bekannte Muster und üben diese durch Nachsprechen, Lückensätze und Satzergänzungen (N1.1, N1.3, N3.6, SELK2.3, SELK3.2, W3.1, W3.2, BK1, KK2.12). Anschließend bilden die Schüler eigene Sätze mit Ortsangaben und Adjektiven („Der Stuhl steht neben dem Schreibtisch.“, „Das Kinderzimmer ist hell.“), stellen Fragen („Hat die Wohnung einen Balkon?“) und beantworten sie in vollständigen Sätzen. In gelenkten Partnerübungen beschreiben sie gegenseitig ihre Zimmer, die Lage von Gegenständen oder die Eigenschaften von Räumen und reagieren mit passenden Redemitteln. Spielerische Methoden wie Würfelspiele, Satzbaukarten oder digitale Satzbildungsübungen unterstützen das Festigen der Strukturen. Durch diese vielfältigen Aktivitäten wird sichergestellt, dass die Schüler die Zielgrammatik nicht nur erkennen, sondern auch in realitätsnahen Kommunikationssituationen sicher anwenden können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.4.S1
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Bevor die Schüler eigene Texte zum Thema „Mein Zuhause“ verfassen, werden sie durch gezielte Vorübungen schrittweise auf den Schreibprozess vorbereitet. Zunächst aktivieren sie ihren Wortschatz zu Räumen, Möbeln, Gegenständen und deren Lage, indem sie Bilder zuordnen, kurze Lückentexte ergänzen oder Wortfelder vervollständigen (W3.1, W3.2, KK2.3). Anschließend erarbeiten sie gemeinsam Beispielsätze aus authentischen Kontexten, wie „Das Wohnzimmer ist groß und hell.“, „Der Ball ist unter dem Tisch.“ oder „Der Schrank ist neben dem Bett.“ und markieren dabei wichtige Satzstrukturen. Durch Partnerübungen formulieren sie einfache Aussagen und Fragen zur Wohnsituation, wie z. B. („Wie ist dein Zimmer?“) um ein Gespür für die themenspezifische Sprache zu entwickeln (N3.2, N3.6, W4.2, BK1, KK2.7, KK2.13, KK2.16). Im nächsten Schritt verfassen die Schüler stichpunktartige Notizen zu ihrem eigenen Zuhause, zu Eigenschaften der Räume und zur Lage von Gegenständen. Sie lernen, diese Notizen mithilfe von Satzanfängen („Im Wohnzimmer…“, „Der Stuhl ist…“ in vollständige Sätze zu überführen (N1.5, N3.2, SELK3.1, W3.2, KK2.2, KK2.5, KK2.16). Dabei achten sie auf die richtige Wortstellung, die Verwendung der Wechselpräpositionen und die korrekte Adjektivform. Unterstützende Schreibhilfen wie Satzbaukästen, Redemittellisten oder visuelle Impulse (Bilder, Raumpläne) helfen, die Hemmschwelle zu senken und Sicherheit im Schreiben zu gewinnen. So sind die Schüler optimal darauf vorbereitet, in der Anwendungsphase zusammenhängende Texte zum Thema zu erstellen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK4, BK5, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.4.SP1
VORBEREITUNG AUF DAS SPRECHEN
Um die Schüler gezielt auf mündliche Aktivitäten zum Thema „Mein Zuhause“ vorzubereiten, werden zunächst zentrale Redemittel und themenspezifischer Wortschatz eingeführt und gefestigt. Dies geschieht durch Hörbeispiele, Bildimpulse und kurze Dialogmodelle, in denen typische Aussagen wie „Das ist mein Zimmer.“, „Im Wohnzimmer ist ein Sofa.“ oder „Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.“ vorkommen. Anschließend üben die Schüler, diese Strukturen in einfachen Fragesätzen zu verwenden, z. B. „Wie ist dein Zimmer?“ oder „Was ist im Schlafzimmer?“ (N1.1, N2.5, N3.2, N3.8, W3.1, KK2.3). Durch Partnerübungen und Gruppenspiele wie „Gegenstand suchen“ oder „Zimmer beschreiben“ trainieren sie die spontane Anwendung der Sprache. Die Lehrkraft achtet dabei auf die korrekte Aussprache, Intonation und Satzmelodie, insbesondere bei W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen. Zusätzlich werden Satzbausteine wie „Im Zimmer…“, „Auf dem Tisch…“ oder „Neben dem Bett…“ geübt, um den Einstieg in eigene Aussagen zu erleichtern (N3.3, N3.6, SELK3.2, W6.2, BK4, KK2.16). So entwickeln die Schüler Sicherheit im freien Sprechen und sind vorbereitet, in der Anwendungsphase ihre Wohnung oder ihr Zimmer zu präsentieren und einfache Dialoge über Wohnsituationen zu führen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.4.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Die Schüler wenden den erarbeiteten Wortschatz und die Zielgrammatik zum Thema „Mein Zuhause“ an, um kurze, alltagsnahe Dialoge zu führen. Sie organisieren ihre Aussagen so, dass sie in Gesprächen über Räume, Möbel, Gegenstände und deren Lage flüssig und verständlich kommunizieren können (N3.2, W3.1, KK2.2, KK2.7). Zunächst üben die Schüler, einfache Fragen zu stellen und zu beantworten, wie „Wie ist dein Zimmer?“, „Was ist im Wohnzimmer?“ oder „Wo ist der Schreibtisch?“ (N3.8, SELK3.2, W3.2, BK4, KK2.2, KK2.3). Anschließend erweitern sie ihre Äußerungen, indem sie Eigenschaften und Lagebeschreibungen kombinieren, z. B. „Das Wohnzimmer ist groß und hell. Der Teppich ist vor dem Sofa.“ In Partnerübungen übernehmen sie wechselweise Rollen, z. B. als Bewohner, Besucher oder Möbelverkäufer, und beschreiben Räume und Gegenstände in ihrer Wohnung oder in Bildern (W4.2, KK2.3). Durch gezielte Sprechanlässe wie Raumpläne, Fotos oder kurze Videosequenzen organisieren die Schüler ihre Aussagen sinnvoll, setzen den themenbezogenen Wortschatz ein und beachten die passende Satzmelodie und Betonung. Die Lehrkraft gibt Rückmeldung zu Wortwahl, Satzbau, Aussprache und Intonation, um die kommunikativen Kompetenzen der Schüler weiterzuentwickeln (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung:
Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire, indem sie ein Modell ihrer idealen Wohnung oder ihres Traumzimmers gestalten.
Aktivität: In Gruppen oder Partnerarbeit entwickeln die Schüler Skizzen oder Collagen und beschreiben diese mit passenden Adjektiven, Präpositionen und Fragesätzen.
Beispiel: „Mein Zimmer ist groß und hell. Auf dem Teppich ist ein Ball. Neben dem Bett ist ein Schrank.“ Am Ende präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse im Plenum.
Unterstützung:
Ziel: Schüler mit geringem sprachlichem Niveau erhalten Hilfskarten oder Satzbausteine, um ihre Sätze zu formulieren.
Beispielkarten:-Im Wohnzimmer ist…,
-Der Schreibtisch ist….
Die Lehrkraft bietet zusätzliche Phasen an und visualisiert typische Satzmuster an der Tafel oder am Smartboard.
In Kleingruppen oder im Tandem üben die Schüler anhand von Bildkarten die Positionsangaben und die Adjektivverwendung.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W1. Gerechtigkeit
W2.Familienzusammenhalt
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W5. Einfühlungsvermögen
W6. Ehrlichkeit
W9. Barmherzigkeit
W10. Bescheidenheit
W12. Geduld
W13. Gesundes Leben
W14. Respekt
W16. Verantwortung
W19. Vaterlandsliebe
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.6.5.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör-und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen „Die Geschäfte in der Stadt“, „Die Orientierung in der Stadt“ und „Die Wegbeschreibung“ vorbereiten, um vertraute Redemittel, Richtungsangaben, Ortsangaben und einfache Wegbeschreibungen zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.6.5.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen „Die Geschäfte in der Stadt“, „Die Orientierung in der Stadt“ und „Die Wegbeschreibung“ erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.6.5.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale phonologische Zielstrukturen zum Thema „Meine Umgebung“ erkennen und gezielt, spontan und angemessen im mündlichen Sprachgebrauch anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.6.5.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zu Texten über Geschäfte und Orte in der Stadt sowie zu einfachen Wegbeschreibungen vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.6.5.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen aus kurzen Texten, Stadtplänen und Schildern erfassen und deren Bedeutung im Kontext von „Meine Umgebung“ erschließen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.6.5.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den thematischen Zielwortschatz zu „Meine Umgebung“ gezielt erkennen und in verschiedenen kommunikativen Kontexten mündlich und schriftlich korrekt und angemessen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.6.5.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen zur Orientierung in der Stadt und zur Wegbeschreibung erkennen und gezielt in mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.6.5.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können kurze schriftliche Texte zu ihrer Umgebung in der Stadt verfassen und einfache Wegbeschreibungen klar und verständlich schriftlich darstellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.6.5.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den mündlichen Ausdruck zum Thema Meine Umgebung vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.6.5.SP3.3 – Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können klar und verständlich über Wegbeschreibungen, Orte und Geschäfte in ihrer Umgebung sprechen und können passende Redemittel anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
MEINE UMGEBUNG
Unterthemen: Die Geschäfte in der Stadt; Die Orientierung in der Stadt; Die Wegbeschreibung
Zielwortschatz im Gebrauch
Die Schüler lernen und verwenden Wegbeschreibungen und Ortsangaben im Alltag: die Moschee, die Kirche, der Supermarkt, der Marktplatz, die Bäckerei, die Metzgerei, das Krankenhaus, die Buchhandlung, die Hundehütte die Apotheke, das Restaurant, das Hotel, die Bibliothek, der Bahnhof, der Zoo, die Ampel, die Brücke, die Straße, die Bank, die Post, das Café, das Kino, die Schule, die Stadt, der Stadtplan.
Nomen: die Medikamente, der Kaffee, das Fleisch, das Brot, der Kuchen, das Gemüse Sie wenden Verben wie gehen, sehen, abbiegen, helfen, suchen, kaufen, bekommen, trinken, einkaufen, kosten, möchten, können, müssen gezielt an.
Außerdem üben sie Ordinalzahlen (erste, zweite, dritte), um Wege genau zu beschreiben.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Verben: fahren, laufen, sehen, gehen, abbiegen, suchen
-Ich gehe zur Post., -Wir suchen das Café. Geschäfte finden (Präpositionen + (plus) Dativ)
-Wo ist die Bank? – Sie ist gegenüber der Bank neben/vor/hinter/zwischen/auf + (plus) Dativ (dem/der)
Präpositionen: dort, geradeaus, links, rechts Präpositionen mit Akkusativ (Wechselpräpositionen): in („Ich gehe zur Bank.“, „Ich bin in der Bank.“) Imperativ (Höflichkeitsformen „Sie”) Gehen Sie bitte geradeaus! Subjekt + (plus) Verb + (plus) Objekt (Ich suche den Bahnhof) Fragesätze + (plus) W-Fragen „Wo ist...?“, „Wie komme ich...?“
Verneinung: nicht-kein („Das ist nicht hier.“, „Hier ist kein Café.“) Nach dem Weg fragen: (Antwort +(plus) Modalverb)
-Wie komme ich zum Museum? –Sie müssen geradeaus gehen. müssen + (plus) Infinitiv
Wegbeschreibungen (Imperativ + (plus) Adverbien)
-Gehen Sie links! Dann biegen Sie rechts ab!
Grammatik: Trennbare Verben (ab-biegen)
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Fragen stellen, um nach dem Weg zu fragen. Anweisungen geben, um den Weg zu erklären. Ortsangaben verstehen und produzieren.
Höfliche Sprachhandlungen im Gespräch (z.B. „Entschuldigung...“ „Vielen Dank!“ „Kein Problem!“).
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
-Entschuldigen Sie, wo ist ...?
-Vielen Dank für Ihre Hilfe!
-Kein Problem!
-Biegen Sie links ab!
-Gehen Sie bis zur Ampel.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Deutliche Aussprache von Richtungsangaben und Ortsbezeichnungen.
Rhythmus bei Wegbeschreibungen (z.B. Gehen Sie geradeaus und dann links.) Intonation bei
Höflichkeitsfragen (Entschuldigung, wo ist...?) und bei Antworten.
Betonung bei Ordnungszahlen (erste, zweite, dritte Straße).
Diphthonge
„au“, wie in „geradeaus“
„au“, wie in „laufen“ Konsonanten
„sch“ wie in „Schule“
„st“ wie in „Straße“ (Anlaut: scht) Betonungen
Wortbetonung: „abbiegen“ (1. Silbe „abbiegen“ (letzte Silbe) Satzbetonung: „Biegen Sie links ab!“ (Verbstamm + Richtung)
Intonation:
Frage: -Wie komme ich zum Bahnhof? (steigend auf „Bahnhof”) Aussage: -Gehen Sie geradeaus. (fallend)
Phonetik-Übungen für Wegbeschreibungen:
Konsonanten-Training
-Schule – Straße – links (sch-s-st)
-Ich suche die Buchhandlung (ch-Laute) Intonationsübungen
Frage/Aussage-Kontrast:
-Wo ist die Apotheke? (steigend)
-Sie ist hinter der Bank. (fallend)
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Bewusste Übung von häufig gebrauchten Redemitteln: Gehen Sie geradeaus, Biegen Sie die dritte Straße links ab.
Korrekte Betonung bei Straßen- und Ortsnamen.
Praktische Anwendung in Dialogen und Rollenspielen zur Wegbeschreibung.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
Im Rahmen dieses Themas werden die Schüler dabei unterstützt, ihre kommunikativen Fähigkeiten im Kontext der Wegbeschreibung und der Orientierung in der Stadt zu entwickeln. Die Lernindikatoren beziehen sich auf die folgenden Bereiche:
Im Bereich Hörverstehen sollen die Schüler in der Lage sein, einfache Hörtexte und Wegbeschreibungen zu verstehen und zentrale Informationen wie Richtungen, Ortsangaben und Verkehrsmittel zu entnehmen.
Beim Leseverstehen sollen sie kurze schriftliche Wegbeschreibungen sowie Stadtpläne lesen und die darin enthaltenen Informationen korrekt interpretieren können.
In der mündlichen Produktion wird erwartet, dass die Schüler einfache Fragen nach dem Weg stellen und beantworten sowie eine klare und verständliche Wegbeschreibung geben können. Dabei sollen sie auch höfliche Redemittel und typische sprachliche Wendungen verwenden. In der schriftlichen Produktion sollen sie in der Lage sein, kurze Wegbeschreibungen zu vertrauten Orten (z.B. zur Schule, zum Supermarkt oder zur Post) eigenständig zu formulieren.
Darüber hinaus sollen die Schüler ein erstes soziokulturelles Bewusstsein entwickeln und erkennen, dass die Struktur von Städten sowie die Art und Weise, wie man um Hilfe bittet oder nach dem Weg fragt, in verschiedenen Ländern und Kulturen unterschiedlich sein kann. Sie reflektieren über diese Unterschiede und wenden höfliche Formen im Deutschen angemessen an.
Die Überprüfung der Lernziele erfolgt durch Beobachtungen im Unterricht, Rollenspiele, Zuordnungsübungen mit Stadtplänen, kurze schriftliche Aufgaben sowie mündliche Präsentationen. Bei der Bewertung stehen Kriterien wie Verständlichkeit, korrekte Sprachverwendung, Angemessenheit der Höflichkeitsform und Interaktionsfähigkeit im Vordergrund.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen:
Bereitschaft / Vorbereitung Im Rahmen des Themas „Meine Umgebung“ bringen die Schüler in der Regel bereits erste Erfahrungen aus ihrer eigenen Lebenswelt mit. Sie kennen ihre eigene Stadt oder ihr Wohnviertel, wissen, wie man von einem Ort zum anderen gelangt, und haben bereits in ihrer Erstsprache Ausdrücke zur Orientierung und Wegbeschreibung verwendet. Dieses Vorwissen bildet eine wichtige Grundlage für den Erwerb entsprechender sprachlicher Mittel im Deutschen.
Die Schüler sind grundsätzlich motiviert, über ihre Umgebung zu sprechen und Wege zu erklären, da dies für ihren Alltag eine hohe Relevanz hat. Sie verfügen über grundlegende Kompetenzen im Bereich der Zahlen, Richtungen und Ortsangaben, die im vorherigen Unterricht erworben wurden. Im Bereich der phonologischen Kompetenz haben sie bereits die Intonation und Aussprache von Fragen und Aussagen kennengelernt, was für das Verstehen und Produzieren von Wegbeschreibungen entscheidend ist. Zudem sind die Schüler in der Lage, einfache Dialoge zu führen und Fragen zu stellen bzw. zu beantworten. Diese Fähigkeiten werden nun gezielt ausgebaut, indem sie lernen, konkrete Redemittel für die Orientierung in der Stadt situationsgerecht einzusetzen. Voraussetzung für den Lernerfolg ist, dass die Schüler aktiv am Unterricht teilnehmen, bereit sind, neue Ausdrücke auszuprobieren und sich auf Rollenspiele und kooperative Lernformen einlassen.
Vorbewertungsprozess
Im Vorbewertungsprozess wird überprüft, inwieweit die Schüler bereits über Vorkenntnisse zum Thema „Meine Umgebung“ verfügen. Dazu gehören Kenntnisse über die Namen von Geschäften und öffentlichen Orten in ihrer eigenen Umgebung sowie die Fähigkeit, grundlegende Richtungsangaben und Ortsangaben in der Erstsprache zu verstehen und zu verwenden.
Zu Beginn des Themas werden die Schüler gebeten, auf einer Stadtkarte Orte zu benennen, die sie kennen, und zu beschreiben, wie man dorthin gelangt. Dies erfolgt zunächst in der Erstsprache oder in einfacher deutscher Sprache. Durch gezielte Fragen der Lehrkraft wird ermittelt, in welchem Maße die Schüler bereits in der Lage sind, die neuen Zielwörter und Satzstrukturen mit ihrem vorhandenen Wissen zu verknüpfen. Die Lehrkraft beobachtet, ob die Schüler bereits Konzepte wie geradeaus, links, rechts oder an der Ampel kennen und ob sie in der Lage sind, einfache Wege mündlich oder gestisch darzustellen. Diese Einschätzung dient als Grundlage für die weitere Planung der Unterrichtssequenz.
Brückenbauen
Beim Brückenbauen wird gezielt an das Vorwissen der Schüler angeknüpft. Die Lehrkraft stellt Verbindungen zwischen der vertrauten Umgebung der Schüler (z. B. ihr Schulweg, bekannte Geschäfte in der Stadt) und dem neuen sprachlichen Lernstoff her.
Zu Beginn der Einheit wird gemeinsam eine Karte der Stadt oder des Stadtteils betrachtet. Die Schüler markieren Orte, die sie kennen, und berichten in einfachen Sätzen, wie sie dorthin gelangen. Anschließend werden die entsprechenden deutschen Redemittel eingeführt und mit den bekannten Konzepten verknüpft.
Durch das Vergleichen von typischen Geschäften und Straßensituationen in verschiedenen Ländern (interkulturelle Handlungsfähigkeit) reflektieren die Schüler außerdem kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Bereich der Stadtstruktur und Orientierung.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor die Schüler in das Thema „Meine Umgebung“ einsteigen, wird eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, um sie emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.5, W3.1, KK2.2). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.1, W3.1, W3.2, KK2.3, KK2.7). Geeignete Aktivitäten können z. B. ein kurzes Bewegungsspiel mit Richtungsangaben („Gehe drei Schritte nach rechts“), ein Stadtplan-Puzzle, ein pantomimisches Darstellen von „links“, „rechts“, „geradeaus“ oder ein humorvolles kurzes Hörbeispiel oder auch ein einfacher Hörtext sein. Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine umfangreichen Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und allen Schülern den Zugang erleichtert (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.1, BK4, BK5, KK2.3).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Thema „Meine Umgebung“ werden alle vier Grundfertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben integriert und in authentischen Kommunikationssituationen angewendet. Im Bereich Hören verstehen die Schüler einfache Hörtexte wie kurze Dialoge oder Wegbeschreibungen und entnehmen daraus gezielt Informationen zu Richtungsangaben, Ortsbezeichnungen und Bewegungsverben. Beim Sprechen üben sie, in Rollenspielen nach dem Weg zu fragen und Wegbeschreibungen zu geben, wobei sie den gelernten Wortschatz, die Präpositionen und die passenden Höflichkeitsformen verwenden. Im Bereich Lesen arbeiten die Schüler mit kurzen schriftlichen Wegbeschreibungen und Stadtplänen, identifizieren darin Ortsangaben und Anweisungen und ordnen Textabschnitte in die richtige Reihenfolge. Beim Schreiben verfassen sie kurze Wegbeschreibungen zu vertrauten Orten und formulieren Dialoge für Rollenspiele, wobei sie vollständige Sätze im Imperativ und mit korrekter Anwendung von Präpositionen bilden. Die Ausspracheübungen konzentrieren sich auf die deutliche Betonung von Ordnungszahlen und Richtungsangaben, die richtige Intonation bei Fragen und Anweisungen sowie die korrekte Aussprache schwieriger Konsonantenverbindungen wie „Str-“ in „Straße“.
DE.6.5.H1
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör- und Sehverstehen beginnen, werden sie gezielt auf das Thema „Meine Umgebung“ vorbereitet (N3.2, KK2.2). Ziel ist es, ihre Aufmerksamkeit auf zentrale Inhalte und sprachliche Elemente zu lenken, damit sie beim anschließenden Hören und Sehen relevante Informationen leichter erkennen und verstehen können (N3.2, KK2.4, KK2.5). Zu Beginn aktiviert die Lehrkraft das Vorwissen der Schüler, indem sie bekannte Orte aus der Stadt oder dem eigenen Wohnviertel anspricht und kurze Fragen stellt (N1.1, SELK1.1, W3.1). Die Schüler nennen in diesem Zusammenhang Geschäfte, öffentliche Orte oder Straßen, die sie aus ihrer eigenen Umgebung kennen, und tauschen sich in der Zielsprache oder, falls nötig, in der Erstsprache aus (SELK2.1, SELK2.2, W4.2). Durch visuelle Impulse wie Bilder von Stadtplänen, Straßenschildern oder Geschäften werden die Lernenden kognitiv und sprachlich auf die Hör- bzw. Sehaufgabe eingestimmt (N1.2, N2.4, KK2.13). Im nächsten Schritt stellt die Lehrkraft gezielte Leitfragen, die den Schülern helfen, ihre Aufmerksamkeit auf wichtige Informationen zu fokussieren, z. B.: „Wohin möchte die Person gehen?“ oder „Welche Straße wird genannt?“ (N1.3, BK4, KK2.16). Diese Fragen dienen als Orientierungshilfe und geben den Schülern ein klares Ziel für das Zuhören oder Zuschauen (KK2.13, N3.7, SELK1.2). Bei Bedarf werden zentrale Redemittel für Wegfragen und -beschreibungen vorentlastet, sodass die Schüler beim Hören oder Sehen nicht an unbekannten Ausdrücken scheitern (BK1, KK2.4). Um auch die Aussprache und Intonation zu unterstützen, können die Schüler wichtige Wörter oder Wendungen vorab nachsprechen und rhythmisch üben (H3.2, SELK3.2, N1.5). Durch diese vorbereitenden Schritte werden die Schüler emotional, kognitiv und sprachlich auf die Hör- und Sehaufgabe eingestimmt (N1.1, N3.2, SELK3.1). Sie entwickeln eine Erwartungshaltung bezüglich der Inhalte, trainieren gezielt ihr Hör- bzw. Sehverständnis und sind in der Lage, Schlüsselwörter sowie wesentliche inhaltliche Details zu identifizieren (KK2.11, KK2.2, KK2.4, KK2.5). Diese systematische Vorbereitung trägt dazu bei, dass die Schüler im anschließenden Arbeitsschritt selbstständig und sicherer mit authentischem oder didaktisiertem Hör- und Sehmaterial umgehen können (N3.7, SELK3.2, BK2, BK5).
DE.6.5.H2
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Nachdem die Schüler in DE.H1 auf das Thema „Meine Umgebung“ vorbereitet wurden, konzentrieren sie sich nun darauf, beim Hören oder Sehen gezielt wichtige Details zu erkennen und zu verstehen (N3.2, N3.5, SELK1.2, KK2.2, KK2.4). Ziel ist es, nicht nur den allgemeinen Sinn einer Äußerung zu erfassen, sondern auch bedeutende Einzelinformationen wie Richtungsangaben, Ortsbezeichnungen oder Verkehrshinweise herauszufiltern (N3.6, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Die Lehrkraft spielt zunächst kurze Hör- oder Videosequenzen ab, in denen einfache Wegbeschreibungen oder Orientierungsgespräche vorkommen (W3.1, BK2, BK4, KK2.13). Die Schüler hören bzw. sehen diese zunächst, um den Gesamteindruck zu verstehen, ohne sofort auf jedes Wort zu achten (N3.2, N1.5, SELK1.2, KK2.16). Danach werden gezielt Aufgaben gestellt, bei denen die Schüler bestimmte Schlüsselinformationen identifizieren müssen – z. B. „Welche Straße wird genannt?“ oder „Welche Orte liegen auf dem Weg?“, „Welche Geschäftsnamen und Orde wird benutzt?“ (KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.11, KK2.12). Zur Unterstützung erhalten die Schüler Materialien wie Stadtpläne, Bilder von Gebäuden oder Symbolkarten, auf denen sie die gehörten oder gesehenen Informationen markieren können (N3.7, W16.3, BK1, BK4, KK2.5, KK2.13). Die Lehrkraft kann auch Zwischenstopps im Material einlegen, um wichtige Ausdrücke hervorzuheben und gemeinsam zu wiederholen (SELK1.2, BK1, KK2.4, KK2.5). Durch Partner- oder Gruppenarbeit vergleichen die Schüler ihre Antworten, begründen ihre Entscheidungen und üben so zugleich kooperative Kommunikationsformen (SELK2.2, SELK2.1, SELK3.1, W4.2, W14.1, KK2.7). Abschließend werden die gehörten bzw. gesehenen Inhalte gemeinsam reflektiert (N3.6, W10.1, KK2.17). Die Lehrkraft fragt gezielt nach, welche Details entscheidend waren, um die Aufgabe zu lösen, und wie diese im Material erkennbar waren (N1.3, BK1, KK2.4, KK2.2). So lernen die Schüler, den Fokus auf bedeutende Informationen zu legen und ihr Hör- und Sehverständnis auch bei komplexeren Aufgaben systematisch zu verbessern (N1.3, N3.7, W3.2, KK2.4, KK2.16).
DE.6.5.P1
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit zum Thema „Meine Umgebung“ üben die Schüler gezielt die Aussprache, Intonation und Betonung von Wörtern und Sätzen, die für Wegbeschreibungen und Ortsangaben typisch sind (N1.1, N3.2, SELK1.2, W3.1, KK2.2). Der Schwerpunkt liegt darauf, die korrekte Artikulation von Lauten, Silbenbetonung und Satzmelodie im Deutschen zu trainieren, um sowohl beim Sprechen klar verstanden zu werden als auch Hörverstehen zu erleichtern (N1.5, SELK2.1, KK2.16, KK2.17). Die Schüler hören zunächst Modellbeispiele für schwierige Lautverbindungen im Zusammenhang mit dem Thema, wie „sch“ in Schule, „st“ im Anlaut wie in Straße (ausgesprochen „scht“) oder Diphthonge wie „au“ in laufen und geradeaus (SELK1.1BK2, KK2.2, KK2.4). Danach wiederholen sie diese Laute in isolierter Form, in Wörtern und schließlich in vollständigen Sätzen, um die Artikulation zu festigen (N3.7, SELK1.2, W12.1, KK2.5, KK2.13). Ein weiterer Fokus liegt auf der Wortbetonung, z. B. bei zusammengesetzten Ortsnamen (Bahnhof, Marktplatz, Buchhandlung) und trennbaren Verben (abbiegen, aufstehen) (N3.6, KK2.4, KK2.5). Die Schüler markieren die betonte Silbe visuell oder klatschen den Rhythmus, um ein Bewusstsein für die korrekte Aussprache zu entwickeln (N2.5, N3.2, SELK1.1, BK4). Auch die Satzintonation wird gezielt trainiert: steigend bei Entscheidungs- und W-Fragen („Wo ist der Bahnhof?“) und fallend bei Aussagen („Die Bank ist neben der Post.“) (N3.2, SELK3.1, KK2.2). Rollenspiele und Dialogübungen zur Wegbeschreibung helfen den Schülern, diese Intonationsmuster in authentischen Gesprächssituationen zu festigen (SELK2.2, SELK2.1, W3.4, W4.2, N1.3). Zum Abschluss werden Hör- und Nachsprechübungen mit Stadtplänen durchgeführt, bei denen die Schüler Anweisungen und Ortsangaben nachsprechen und dabei bewusst auf Lautbildung, Betonung und Rhythmus achten (N3.7, BK4, KK2.13, KK2.4). Durch kontinuierliches Feedback der Lehrkraft entwickeln sie ein sicheres Gefühl für die phonologischen Merkmale der Zielsprache in diesem Themenbereich (N1.5, SELK1.2, W3.1KK2.17).
DE.6.5.L1
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf das Leseverstehen zum Thema „Meine Umgebung“ vorbereitet (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, KK2.2, KK2.13). Ziel ist es, den themenspezifischen Wortschatz, die typischen Satzstrukturen und den inhaltlichen Kontext der Texte vor dem eigentlichen Lesen zu aktivieren, damit das Verständnis erleichtert wird (N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5). Zu Beginn erarbeiten die Schüler gemeinsam mit der Lehrkraft zentrale Begriffe, die im Lesetext vorkommen, wie Namen von Geschäften (Bäckerei, Apotheke, Bank), Richtungsangaben (links, rechts, geradeaus) sowie wichtige Verben (gehen, fahren, abbiegen) (N1.3, N3.3, SELK2.1, W3.1, BK4, KK2.5). Diese werden mithilfe von Bildkarten, Stadtplänen oder kurzen Dialogbeispielen eingeführt und im Plenum wiederholt (N2.5, SELK2.2, SELK3.1, W4.2, BK4, KK2.3). Anschließend identifizieren die Schüler anhand von Überschriften, Bildern oder kurzen Einleitungssätzen den thematischen Rahmen des Lesetextes (N3.2, SELK1.2, BK4, KK2.2). Sie äußern erste Vermutungen über den Inhalt, z. B. welche Orte beschrieben werden oder welche Weganweisungen vorkommen könnten (N1.1, N3.6, SELK3.2, BK1, KK2.11, KK2.12). Dabei werden auch Vorerfahrungen aus ihrer eigenen Umgebung einbezogen, um eine Brücke zwischen bekanntem Wissen und neuem Lernstoff zu schlagen (N1.5, N3.5, SELK1.1, W10.1, KK2.13). Darüber hinaus trainieren die Schüler Lesestrategien wie das Erkennen von Schlüsselwörtern, das Nutzen von Kontextinformationen und das Vorhersagen möglicher Textinhalte (N3.7, SELK1.2, BK1, KK2.4, KK2.11, KK2.12). Diese Vorbereitung erfolgt in partneroder gruppenbasierten Aktivitäten, damit die Schüler aktiv über das Thema sprechen und sich gemeinsam auf den Lesetext einstimmen können (N2.5, N3.3, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.1, W4.2, W14.1, BK2, KK2.7).
DE.6.5.L2
INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Nachdem die Schüler in der Vorbereitungsphase mit dem relevanten Wortschatz und den Strukturen vertraut gemacht wurden, arbeiten sie nun gezielt mit Lesetexten zum Thema „Meine Umgebung“ (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5, N2.4). Ziel ist es, Informationen aus schriftlichen Wegbeschreibungen, Stadtplänen oder kurzen Dialogen zwischen Passanten und Auskunft gebenden Personen zu entnehmen und diese sinnvoll zu nutzen (N2.5, N3.2, N3.3, N3.5, N3.6). Die Schüler lesen zunächst einfache Texte mit klarer Struktur, in denen typische Weganweisungen und Ortsangaben vorkommen (N3.7, N3.8, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1). Sie markieren Schlüsselwörter wie Ortsnamen, Richtungsangaben oder Verkehrsmittel und ordnen diese den entsprechenden Symbolen oder Orten auf einem Stadtplan zu (SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2, W1). Dabei wenden sie Lesestrategien wie selektives Lesen und Scannen an, um gezielt Informationen zu finden (W1.1, W1.2, W2.1). Im nächsten Schritt fassen die Schüler in eigenen Worten zusammen, wie man von einem Startpunkt zu einem Ziel gelangt (W2.2, W2.3, W2.4). Hierbei üben sie, vollständige Sätze mit Imperativformen und Präpositionen korrekt zu bilden, z. B. „Gehen Sie bis zur Ampel und biegen Sie rechts ab“ (W3.1, W3.2, W3.4, W4.4). Auch das Erkennen von trennbaren Verben wie abbiegen oder weitergehen wird gezielt gefördert (W4.2, W4.4, W5.1, W5.2). Um das Verständnis zu sichern, bearbeiten die Schüler Zuordnungsübungen, bei denen sie schriftliche Wegbeschreibungen passenden Stadtplänen zuordnen, oder Lückentexte, in denen sie fehlende Richtungsangaben ergänzen (W6.2, W9.3). Partner- und Gruppenarbeiten fördern die kommunikative Anwendung des Gelesenen, indem die Schüler sich gegenseitig Wegbeschreibungen vorlesen oder diese in Rollenspielen nachstellen (W10.1, W10.3, W12.1, W13.1, W13.2, W14.1, W14.3, W16.1, W16.2, W16.3, W19.2, BK1, BK2, BK4, BK5, KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5, KK2.7, KK2.8, KK2.12, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.6.5.W1
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit erweitern die Schüler ihren aktiven und passiven Wortschatz gezielt um Begriffe und Redemittel zum Thema „Meine Umgebung“ (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3, BK1, KK2.13). Im Fokus stehen die Namen von Geschäften, öffentlichen Orten und wichtigen Orientierungspunkten in der Stadt, z. B. die Bank, die Post, das Café, der Supermarkt, die Apotheke, die Schule, der Bahnhof, der Marktplatz, die Brücke, die Ampel. (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.5). Zusätzlich werden Verben wie gehen, fahren, laufen, abbiegen, suchen, sehen, müssen eingeführt und im Kontext geübt (N1.3, N3.6, SELK2.1, W3.4, BK1, KK2.4) Zu Beginn erkennen und verstehen die Schüler den neuen Wortschatz durch Bildkarten, Stadtpläne und kurze Hör- oder Lesetexte (N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.2). Die Lehrkraft stellt gezielt Fragen, um den aktiven Gebrauch zu fördern, z. B. „Wo ist die Post?“ – „Die Post ist neben der Bank.“ (N1.5, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.16). Dabei werden auch Präpositionen mit Dativ oder Akkusativ bewusst eingeübt (in, auf, neben, vor, hinter, zwischen) (N3.7, SELK3.1, W14.1, BK1, KK2.4). In weiteren Übungen wenden die Schüler den Wortschatz produktiv an, indem sie ihre eigene Umgebung beschreiben, bekannte Orte auf einer Karte benennen oder Wege zu bestimmten Zielen erklären (N3.3, SELK2.1, W3.4, BK4, KK2.7). Partner- und Gruppenübungen, wie das Beschreiben eines Weges mit Hilfe eines Stadtplans oder das Spielen eines Orientierungsspiels, unterstützen den Transfer in realitätsnahe Situationen (SELK2.2, SELK2.3, W1.4, BK1, KK2.8). Zur Festigung setzen die Schüler digitale Lern- und Wiederholungsformate wie Wort-BildZuordnungsspiele, Memory oder Online-Quiz ein (N2.5, SELK3.2, W3, BK2, KK2.11). Durch diese wiederholte und vielfältige Anwendung des Zielwortschatzes wird ein sicherer und kontextbezogener Gebrauch im mündlichen und schriftlichen Ausdruck gewährleistet (N3.5, SELK1.2, W16.3, BK1, KK2.17).
DE.6.5.G1
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit erkennen und üben die Schüler gezielt die Zielgrammatik zu den Themen „Die Geschäfte in der Stadt“, „Die Orientierung in der Stadt“ und „Die Wegbeschreibung“ (N1.1, N3.2, N3.6, SELK1.2, W3, KK2.4). Im Mittelpunkt stehen die Präsensformen häufiger Verben wie gehen, fahren, laufen, sehen, abbiegen, suchen und müssen, die Verwendung von Präpositionen mit Dativ und Akkusativ (z. B. in, auf, neben, vor, hinter, zwischen), Richtungsangaben (z. B. links, rechts, geradeaus) sowie die Bildung von Imperativformen in der Höflichkeitsform (Sie) für Wegbeschreibungen (N3.2, N3.7, SELK1.1, W14.1, KK2.5, KK2.13). Außerdem wird die Satzstruktur bei Wegfragen (Wie komme ich …? Wo ist …?) und die Verneinung mit nicht und kein thematisiert (N3.6, N3.7, KK2.4). Zu Beginn identifizieren die Schüler in Hör- und Lesebeispielen typische Satzmuster, wie „Ich gehe zur Bank“, „Gehen Sie bitte geradeaus“, „Die Post ist neben der Kirche“ oder „Hier ist kein Café“ (N3.2, SELK2.1, BK1, KK2.2). Sie markieren bekannte Strukturen und achten auf die Stellung des Verbs im Hauptsatz sowie bei Fragesätzen (N3.7, KK2.5, KK2.13). Anschließend üben sie, Wegbeschreibungen mit Hilfe von Imperativformen und passenden Adverbien zu formulieren, etwa „Biegen Sie links ab!“ oder „Gehen Sie bis zur Ampel und dann rechts“ (N1.3, SELK2.1, W14.1, KK2.4). Dabei wird auch der Gebrauch von Ordinalzahlen zur Angabe von Straßennamen oder Abzweigungen trainiert, z. B. „die erste Straße links“ oder „die dritte Straße rechts“ (N3.6, BK1, KK2.13). In gelenkten Partner- und Gruppenübungen stellen die Schüler einfache und höfliche W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen, wie „Wo ist die Apotheke?“, „Wie komme ich zum Bahnhof?“ oder „Muss ich links abbiegen?“ (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, KK2.7). Sie geben entsprechende Antworten in vollständigen Sätzen und verwenden dabei sowohl Richtungsangaben als auch Ortspräpositionen, z. B. „Die Apotheke ist gegenüber dem Park“ oder „Sie müssen die zweite Straße rechts abbiegen“ (N3.2, SELK2.1, KK2.4). Zur Festigung der Strukturen werden kommunikative und spielerische Methoden eingesetzt, wie Stadtplan-Rallyes, Dialogkarten oder Würfelspiele mit Richtungsangaben (N2.5, SELK3.2, W3). Dadurch wird die Anwendung der Zielgrammatik in authentischen Gesprächssituationen geübt und gefestigt (N3.5, SELK3.1, KK2.17).
DE.6.5.S1
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Um die Schüler optimal auf den Schreibprozess vorzubereiten, wird zunächst der themenbezogene Zielwortschatz zu „Meine Umgebung“ (z. B. Geschäfte, öffentliche Orte, Richtungsangaben, Wegbeschreibungen) gemeinsam wiederholt und gefestigt (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Dies geschieht durch visuelle Impulse wie Stadtpläne, Bilder oder kurze Videos, die als Gesprächsanlass dienen (N2.5, N3.2, SELK2.1, SELK3.1, W3.2, BK2, BK4, KK2.13, KK2.2). Anschließend erarbeiten die Schüler in Partner- oder Gruppenarbeit zentrale Redemittel für Wegbeschreibungen (z. B. „Gehen Sie geradeaus…“, „Biegen Sie rechts ab…“, „Es ist neben der Bank.“) und strukturieren diese in einer logischen Reihenfolge (N1.3, N3.7, SELK2.2, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Die Lehrkraft unterstützt, indem sie Beispielsätze, Satzanfänge und geeignete Verbindungswörter (z. B. danach, dann, zum Schluss) bereitstellt (N1.5, N3.7, SELK1.2, SELK2.3, W3.1, BK1, BK2, KK2.13, KK2.4). In vorbereitenden Übungen ordnen die Schüler vorgegebene Satzbausteine, ergänzen Lückentexte oder formulieren mündlich kurze Wegbeschreibungen, bevor sie diese schriftlich umsetzen (N3.2, N3.6, SELK1.2, SELK3.2, W3.2, BK4, KK2.5, KK2.7, KK2.4). Dabei wird auf die korrekte Verwendung von Präpositionen (mit Dativ/Akkusativ), den Imperativformen zur Wegbeschreibung sowie die richtige Satzstellung geachtet (N3.7, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.16). Ziel dieser Phase ist es, den Schülern ein sicheres sprachliches Fundament zu geben, sodass sie in der Lage sind, eine vollständige, klar strukturierte und sprachlich korrekte Wegbeschreibung zu verfassen, die inhaltlich verständlich und situationsangemessen ist (N1.5, N3.5, N3.7, SELK3.1, SELK1.2, W6.2, W16.3, BK1, KK2.13, KK2.17).
DE.6.5.SP1
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf mündliche Kommunikationssituationen zum Thema „Meine Umgebung“ vorbereitet (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Zunächst wird der relevante Zielwortschatz (z. B. Geschäfte, öffentliche Orte, Richtungsangaben, Wegbeschreibungen) mit visuellen Impulsen wie Stadtplänen, Bildern und kurzen Videosequenzen aktiviert (N2.5, N3.2, SELK2.1, W3.2, BK2, BK4, KK2.13). Die Schüler wiederholen wichtige Redemittel für Fragen nach dem Weg („Entschuldigung, wo ist…?“ / „Wie komme ich…?“) und für Wegbeschreibungen („Gehen Sie geradeaus…“, „Biegen Sie links ab…“, „Es ist gegenüber dem Park.“) (N1.3, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.4). In Partner- und Gruppenübungen werden einfache Dialogmuster vorgegeben, die als Gerüst für eigene Gespräche dienen (N3.3, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Die Lehrkraft modelliert Aussprache, Satzmelodie und Betonung, insbesondere bei Höflichkeitsformen und Richtungsangaben, und bietet gezielte Korrekturhilfen (N3.5, SELK3.1, W14.1, BK4, KK2.4, KK2.5). Anschließend üben die Schüler kurze Rollenspiele, in denen sie abwechselnd die Rolle des Fragenden und Antwortenden einnehmen, um authentische Gesprächssituationen zu simulieren (N2.5, N3.8, SELK3.2, W4.4, KK2.2). Dabei wird auf flüssige Ausdrucksweise, korrekte Grammatik (Präpositionen, Imperativformen, Satzstellung) und verständliche Aussprache geachtet (N3.6, SELK1.2, W3.2, W16.3, BK1, KK2.16, KK2.17). Ziel dieser Phase ist es, die Schüler sprachlich, inhaltlich und phonetisch so vorzubereiten, dass sie im weiteren Unterrichtsverlauf in der Lage sind, einfache, zusammenhängende und situationsgerechte Wegfragen und -beschreibungen mündlich zu formulieren und sicher anzuwenden (N1.5, N3.7, SELK3.1, SELK2.1, BK1, KK2.13).
DE.6.5.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu angeleitet, mündliche Inhalte zum Thema „Meine Umgebung“ selbstständig zu produzieren und in realistischen Gesprächssituationen anzuwenden (N1.1, N1.5, N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK3.1, W3.1, W16.3, BK1, KK2.13). Der Schwerpunkt liegt auf einfachen Dialogen und kurzen Monologen, in denen die Schüler Wegbeschreibungen geben, nach dem Weg fragen oder Geschäfte und öffentliche Orte in ihrer Stadt benennen (N3.3, N3.6, N3.7, SELK2.1, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.4, KK2.7). Dabei nutzen sie den im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz (z. B. „die Bäckerei“, „der Bahnhof“, „geradeaus gehen“, „links abbiegen“) und die passenden grammatischen Strukturen, wie Präpositionen mit Dativ/Akkusativ, Imperativformen in der Höflichkeitsform sowie W-Fragen (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.5). Zu Beginn werden die Schüler in Partnerübungen dazu angehalten, kurze Fragen nach dem Weg zu formulieren, etwa „Entschuldigung, wo ist die Bank?“ oder „Wie komme ich zum Bahnhof?“, und diese in Rollenspielen zu üben (N2.5, N3.8, SELK2.2, SELK2.1, W4.2, BK4, KK2.2, KK2.7). Im nächsten Schritt erweitern sie ihre Antworten, indem sie mehrere aufeinanderfolgende Anweisungen geben, wie „Gehen Sie geradeaus, dann biegen Sie links ab, und das Museum ist auf der rechten Seite.“ (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.13). Dabei achten sie auf korrekte Satzstellung, deutliche Aussprache und angemessene Intonation in Frage- und Aussagesätzen (N3.2, SELK3.1, W14.1, BK1, KK2.16, KK2.17). Um die Ausdrucksfähigkeit zu fördern, werden verschiedene kommunikative Szenarien simuliert, z. B. als Tourist in einer fremden Stadt nach dem Weg fragen, einem Mitschüler den Weg zur Schule beschreiben oder eine Stadtkarte gemeinsam lesen (N1.1, N3.5, SELK3.2, W5, BK5, KK2.8). Die Schüler lernen, dabei auch Höflichkeitsformeln und soziale Wendungen wie „Vielen Dank!“ oder „Kein Problem!“ gezielt einzusetzen (N1.5, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.4). Zur Unterstützung der Sprechproduktion werden visuelle Hilfsmittel wie Stadtpläne, Bilder von Geschäften und Videos mit authentischen Dialogen eingesetzt (N2.5, SELK3.1, W3.2, BK4, BK2, KK2.13). Spielerische Methoden wie „Wegbeschreibung-Memory“ oder „Stadtplan-Rallye“ dienen der Festigung und motivieren die Schüler, die erlernten Redemittel mehrfach in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden (N2.5, N3.3, SELK2.3, W3, BK2, KK2.11). Am Ende der Einheit präsentieren die Schüler in Kleingruppen kurze Dialoge vor der Klasse, bei denen sie eine Wegbeschreibung realitätsnah umsetzen (N1.5, SELK2.2, W16, BK1, KK2.17). So wird die Fähigkeit gestärkt, spontan und verständlich mündliche Inhalte zu produzieren, die im Alltag unmittelbar nutzbar sind (N3.7, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Für leistungsstarke Schüler werden weiterführende Aufgaben bereitgestellt, z. B.: Komplexe Wegbeschreibungen erstellen (unter Einbeziehung von mehr als drei Richtungsangaben und mehreren Orten). Eigene Stadtpläne zeichnen und die Wege zu verschiedenen Orten mündlich präsentieren. Dialoge erweitern, indem zusätzlich Höflichkeitsformen, alternative Redemittel und Umschreibungen eingebaut werden.
Unterstützung
Für Schüler mit Unterstützungsbedarf werden folgende Maßnahmen angeboten: Einsatz von visuellen Hilfsmitteln (Piktogramme, Bildkarten).
Satzmuster und Redemittellisten an die Hand geben, damit sie sich an den Strukturen orientieren können. Geführte Partnerarbeit mit klaren Vorgaben zur Rollengestaltung (z. B. der eine fragt, der andere antwortet). Kurze, strukturierte Übungen, um Sicherheit im Gebrauch der Richtungsangaben und Ortsbezeichnungen zu gewinnen.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W1. Gerechtigkeit
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W5. Einfühlungsvermögen
W9. Barmherzigkeit
W12. Geduld
W13. Gesundes Leben
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.6.6.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör-und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen „Die Tiere und ihre Eigenschaften“, „Die Haustiere“, „Die Bauernhoftiere“ und „Die Wildtiere“ vorbereiten, um vertraute Tiernamen, Eigenschaften, Geräusche und grundlegende Aussagen zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.6.6.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.6.6.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale phonetische Merkmale und Aussprachemuster zu den Themen bewusst erkennen und korrekt anwenden. Sie können Tiernamen und beschreibende Adjektive deutlich und altersgerecht aussprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.6.6.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zu den Themen vorbereiten und können erste inhaltliche Vorhersagen treffen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.6.6.L2.3. –Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen gezielt Informationen und zentrale Aussagen zu Tieren und deren Eigenschaften erfassen. Sie können Bedeutungen aus dem Textzusammenhang erschließen und ihr Textverständnis reflektieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.6.6.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema Tiere erkennen, verstehen und in einfachen mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.6.6.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen im Kontext der Themen erkennen und korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.6.6.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können im Kontext der Themen eigene schriftliche Inhalte vorbereiten und verfassen. Die Schüler können die Tiere benennen, beschreiben und kurze inhaltlich sinnvolle Texte dazu schreiben. Sie gewinnen Sicherheit im schriftlichen Ausdruck und lernen, Wortschatz und Strukturen sinnvoll im Kontext einzusetzen. Prozesskomponenten: Vorbereitung auf den Schreibprozess:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.6.6.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema „Die Tiere“ vorbereiten und können Redemittel sowie Satzstrukturen für Gespräche und kurze Präsentationen aktivieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.6.6.SP3.3. –Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können eigene Aussagen und Gesprächsbeiträge zum Thema Tiere vorbereiten und wenden zentrale Redemittel, Satzstrukturen und Wortschatz im freien und gelenkten Sprechen situationsgerecht an. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DIE TIERE
Unterthemen: Die Tiere und ihre Eigenschaften; Die Haustiere; Die Bauernhoftiere; und Die Wildtiere
Zielwortschatz im Gebrauch
Die Schüler erweitern ihren aktiven Wortschatz zu den Themen Haustiere, Bauernhoftiere und Wildtiere. Sie verwenden gezielt Begriffe wie das Tier, das Lieblingstier, die Katze, der Hund, der Löwe, die Giraffe, das Krokodil, die Kuh, das Pferd, der Affe, die Schlange sowie Lebensorte wie der Wald, das Haus, der Dschungel, das Meer, der Bauernhof. Ebenso werden zentrale Verben wie machen, fliegen, schwimmen, laufen, leben und wichtige Adjektive wie schnell, langsam, gefährlich, süß, klug, stark, klein, groß angewendet. Zielgrammatik im Gebrauch Die Schüler lernen, haben mit Akkusativ zu nutzen (Ich habe einen Hund.) und Personalpronomen korrekt einzusetzen (ich, du, er, sie, es, Sie). Sie formulieren einfache Satzmuster nach dem Schema Subjekt + Verb + Objekt (Ich habe eine Katze.). Ebenso werden W-Fragen im Präsens behandelt (Wo? Wie? Was? Wer?) sowie die Verneinung mit nicht und kein eingeführt (Ich habe kein Haustier.). Adjektive dienen zur Beschreibung von Tieren (klein, süß, gefährlich, stark).
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die Schüler verwenden die Strukturen, um:
-persönliche Vorlieben auszudrücken (Mein Lieblingstier ist die Katze.),
-Tiere zu beschreiben (Der Löwe ist stark und gefährlich.), -über Lebensräume zu sprechen (Die Giraffe lebt im Dschungel.),
-Fragen und Antworten zu formulieren (Hast du ein Haustier? – Ja, ich habe ein Haustier.).
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Die Schüler üben höfliche und alltagsnahe Redemittel:
Was ist dein Lieblingstier?
„Die Katze ist süß.“
„Der Hund ist klug.“
„Wo lebt der Löwe?“
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Im Fokus stehen folgende Ausspracheregeln:
Diphthonge: ei wie in klein, ie wie in Tier
Konsonanten: ch wie in schwach, sch wie in schlafen, pf wie in Pferd Wortbetonung: z.B. Tiere - erste Silbe
Satzbetonung: z.B. Ich habe einen Hund. - Verb habe betont Frageintonation: Was ist dein Lieblingstier? - steigende Intonation Aussageintonation: Mein Lieblingstier ist die Giraffe. - fallende Intonation
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Die Schüler wenden die gelernten Lautmuster und Satzmelodien an, um klar und verständlich zu sprechen.
Sie trainieren:
Frageintonation bei Was ist dein Lieblingstier?
Aussageintonation bei Mein Lieblingstier ist der Hund. Wortakzent z.B. klein, Tier, Pferd Praktische Formulierungen für den schulischen und außerschulischen Alltag.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER KOMPETENZEN UND DER INHALTE:
Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Die Tiere“ erfolgt auf der Basis von Beobachtungen, Lernziele und gezielten Aufgaben im Unterricht.
Für jede Unterrichtsstunde können je nach Zielsetzung und Bedarf der Schüler geeignete Bewertungskriterien ausgewählt werden. Dabei stehen folgende Kompetenzen im Vordergrund:
Hörverstehen: Die Schüler können gezielt Tierlaute, einfache Beschreibungen von Tieren und Informationen zu deren Lebensräumen verstehen.
Leseverstehen:Die Schüler können kurze Texte oder einfache Steckbriefe zu Tieren lesen und die wichtigsten Informationen entnehmen. Sprechen: Die Schüler können ihr Lieblingstier vorstellen und einfache Sätze zur Beschreibung von Tieren und deren Eigenschaften bilden. Sie können Fragen zu Tieren stellen und beantworten (z.B. „Wie ist dein Hund?“, „Wo lebt die Giraffe?“).
Schreiben: Die Schüler können einfache Sätze über Tiere schreiben, z.B. kurze Tiersteckbriefe mit Angaben zu Namen, Eigenschaften, Lebensort und Verhalten.
Aussprache: Die Schüler wenden die gelernten phonetischen Elemente (z.B. ei, ie, ch) korrekt und verständlich an.
Leistungsnachweis:
Im Rahmen eines Projektes erstellen die Schüler einen kurzen Tiersteckbrief zu ihrem Lieblingstier oder einem selbst gewählten Wild- oder Bauernhoftier.
Dabei sollen sie das Tier benennen, Eigenschaften beschreiben und angeben, wo es lebt. Ergänzend können Zeichnungen oder passende Bilder verwendet werden. Beurteilung: Die Beurteilung erfolgt mithilfe von Beobachtungsbögen, Checklisten, wobei insbesondere folgende Kriterien berücksichtigt werden:
-Verständlichkeit und Richtigkeit der mündlichen und schriftlichen Aussagen
-Verwendung des gelernten Wortschatzes und der Redemittel
-korrekte Anwendung einfacher Satzstrukturen
-Aussprache und Intonation
-aktive Beteiligung an Dialogen und an der Präsentation
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema „Die Tiere“ greift auf die vielfältigen Vorerfahrungen der Schüler zurück, da Tiere in der Lebenswelt der Kinder eine zentrale Rolle spielen. Schon in ihrer Erstsprache verfügen die Schüler über ein breites Alltagswissen über Haustiere, Bauernhoftiere und Wildtiere sowie deren Eigenschaften und Lebensräume.
Diese Vorerfahrungen bieten eine hervorragende Grundlage für den Erwerb und die Anwendung von neuen sprachlichen Strukturen im Deutschen.
Zu Beginn der Unterrichtseinheit aktivieren die Schüler ihr Wissen zu den Tieren, indem sie Bilder oder kurze Videos von bekannten Tieren betrachten und in der Klasse darüber berichten, welche Tiere sie kennen und mögen.
Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu schaffen und Neugier für die neue Thematik im Deutschen zu wecken.
Darüber hinaus bringen viele Schüler bereits spielerische Erfahrungen aus Kinderliedern, Geschichten oder Fernsehsendungen über Tiere mit, die im Unterricht bewusst aufgegriffen werden, um den Zugang zur Zielsprache zu erleichtern. Sprachliche Vorbereitung:
Die Schüler sollten bereits erste Grundlagen im Umgang mit W-Fragen, einfachen Adjektiven sowie der Verwendung von „haben“ und von Satzmustern im Präsens aus vorherigen Themen erworben haben. Dieses Wissen wird gezielt reaktiviert und als Grundlage für den neuen Wortschatz und die neuen Strukturen im Thema „Die Tiere“ verwendet.
Vorbewertungsprozess
Es wird davon ausgegangen, dass die physischen, kognitiven, affektiven und sozialen Voraussetzungen der Schüler geeignet sind, um das Thema „Die Tiere“ und dessen Bestandteile zu erlernen. Die Schüler bringen bereits emotionale Bezüge und Wissen über Tiere aus ihrem Alltag mit (z.B. eigenes Haustier, Zoobesuche, Bücher, Filme).
Zu Beginn der Einheit wird ein kurzer Vorbewertungsprozess durchgeführt:
Die Schüler erzählen in einer freien Runde auf Deutsch (so weit möglich) oder in ihrer Erstsprache, welche Tiere sie kennen, ob sie ein Lieblingstier haben, welche Tiere sie schon einmal gesehen haben und wo diese Tiere leben.
Diese Aktivierung hilft der Lehrkraft, den sprachlichen und inhaltlichen Ausgangsstand der Lerngruppe zu erfassen und gezielt passende Differenzierungsmaßnahmen im weiteren Unterricht einzuplanen.
Brückenbauen
Das Thema „Die Tiere“ wird durch die Aktivierung des bereits vorhandenen Wissens eingeführt. Dies geschieht durch den Einsatz von ansprechenden Bildern, kurzen Videoclips, realistischen Tierlauten oder Ratespielen:
-Was hörst du? Welches Tier könnte das sein?
-Welches Tier lebt im Dschungel / auf dem Bauernhof / im Meer?
Die Schüler entdecken so gemeinsam vertraute und neue Tiere im Deutschen und bauen eine Brücke zwischen ihrem bisherigen Wissen und dem neuen sprachlichen Kontext.
Das Ziel ist es, das Interesse zu wecken und die Lernenden darauf vorzubereiten, die neuen sprachlichen Strukturen und den Wortschatz aktiv aufzunehmen und anzuwenden.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor mit dem eigentlichen Thema „Die Tiere“ begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N1.5, N3.2, N3.5, SELK1.1, W3.1). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N2.4, N1.5, N1.1, SELK3.1, W5). Eine solche Aktivität dient nicht der direkten inhaltlichen Einführung in das Thema „Die Tiere“, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N3.5, N2.5, SELK1.2, W12.1, W3.2). Geeignete Aktivitäten können zum Beispiel ein kurzes Bewegungsspiel mit Tiergesten, das Hören oder Singen eines bekannten Kinderliedes (z. B. über Tiere), ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel oder ein pantomimisches Tiererkennungsspiel sein (N2.5, N3.3, N3.2, SELK2.1, W12.1, BK4). Dabei sollen die Schüler lachen, sich bewegen und aktiv beteiligt sein, ohne dass bereits thematisches Vorwissen notwendig ist (N2.5, N1.2, N3.2, SELK3.2, W13.2). Entscheidend ist, dass diese Aktivität für alle Schüler zugänglich ist und keine spezifischen Deutschkenntnisse voraussetzt (N3.5, SELK2.3, W14.1). Der Einstieg soll die Lernmotivation fördern, die Klassengemeinschaft stärken und den Übergang in die neue Lerneinheit erleichtern (N1.5, N2.4, SELK2.2).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Thema „Die Tiere“ werden die vier grundlegenden Sprachkompetenzen – Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben – sowie die unterstützenden Fertigkeiten Aussprache und Wortschatzarbeit kontinuierlich und miteinander verknüpft gefördert. Die Schüler erweitern ihren Wortschatz zu Haustieren, Bauernhoftieren und Wildtieren und wenden diesen in verschiedenen kommunikativen Kontexten an. Beim Hörverstehen üben sie, einfache Tierbeschreibungen und Tiergeräusche zu erkennen und zentrale Informationen wie Namen, Eigenschaften und Lebensräume zu entnehmen. Im Bereich Leseverstehen arbeiten die Schüler mit bebilderten Texten, Steckbriefen und kurzen Beschreibungen, um gezielt Informationen zu entnehmen und zu verstehen. In der mündlichen Produktion beschreiben sie Tiere, stellen Fragen und beantworten diese in einfachen Satzstrukturen, führen Partnergespräche und kurze Präsentationen durch. Im schriftlichen Ausdruck verfassen sie kurze Tiersteckbriefe und einfache Beschreibungen unter Verwendung der gelernten Satzmuster und Adjektive. Die Aussprache wird gezielt durch Übungen zu relevanten Lauten (z. B. ei, ie, ch, sch, pf) sowie zu Betonung und Intonation in Fragen und Aussagen trainiert. Durch die kontinuierliche Verbindung aller Fertigkeiten lernen die Schüler, den Wortschatz und die Strukturen nicht isoliert, sondern im kommunikativen Zusammenhang sicher anzuwenden und ihre sprachliche Handlungsfähigkeit zum Thema „Die Tiere“ zu erweitern.
DE.6.6.H1
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Im Rahmen des Themas „Die Tiere“ werden die Schüler gezielt auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet, um den neuen Wortschatz und die Strukturen effektiv aufnehmen zu können (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK1, KK2.2). In dieser Vorbereitungsphase wird zunächst das Vorwissen der Schüler aktiviert, indem bekannte Tiere aus ihrer Lebenswelt (z. B. Haustiere, Tiere aus Geschichten, Filmen oder Zoobesuchen) thematisiert werden (N1.2, N3.5, SELK2.3, W3.1, BK4, KK2.13). Die Lehrkraft setzt anschauliches Bild- und Videomaterial sowie authentische Tiergeräusche ein, um Interesse zu wecken und die Aufmerksamkeit auf zentrale sprachliche Elemente zu lenken (N2.5, N3.2, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.4). Durch kurze Hör- und Sehimpulse werden die Schüler an die Aussprache und Intonation der neuen Wörter herangeführt (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.1, BK2, KK2.4). Vorentlastung findet statt, indem Schlüsselwörter eingeführt und mit Bildern verknüpft werden, sodass die Lernenden die Inhalte leichter verstehen können (N3.2, N3.7, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.5). Kurze, spielerische Aktivitäten wie Ratespiele („Welches Tier hörst du?“) oder Bewegungsspiele fördern sowohl die Motivation als auch die Aufmerksamkeit (N2.5, N3.2, SELK3.2, W12.1, BK1, KK2.7). Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional, kognitiv und sprachlich auf das folgende Hör- und Sehverstehen einzustimmen, ihnen Sicherheit im Erkennen der neuen Begriffe zu geben und eine positive Grundlage für die aktive Arbeit mit dem Thema „Die Tiere“ zu schaffen (N1.5, N3.5, SELK3.1, W5.2, BK1, KK2.16).
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INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die zentralen Inhalte des Themas „Die Tiere“ zu lenken, werden Hör- und Sehimpulse so ausgewählt, dass sie charakteristische Eigenschaften, Lebensräume und Verhaltensweisen von Tieren deutlich machen (N1.1, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.4). Die Schüler identifizieren zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör- oder Sehtextes, z. B., ob es um Haustiere, Bauernhoftiere oder Wildtiere geht (N3.2, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.2, KK2.4). Im nächsten Schritt hören oder sehen die Schüler das Material erneut und achten dabei auf spezifische Details, wie z. B. den Namen des Tieres, seine Farbe, Größe, besondere Merkmale oder den Lebensraum (N3.6, N3.2, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Anschließend ordnen sie die erfassten Informationen passenden Kategorien zu, z. B. „Lebensraum: Meer“, „Eigenschaft: schnell“ (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.5, KK2.13). Diese Arbeit kann in Form von Tabellen, Gedankenkarten oder Bild-Text-Zuordnungen erfolgen (N3.3, N3.7, SELK3.1, W3, BK4, KK2.13). Zum Abschluss fassen die Schüler die wichtigsten Informationen in eigenen Worten zusammen und tauschen sich mit einem Partner oder in der Gruppe über die Ergebnisse aus (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.3, KK2.7, KK2.17). So wird sowohl das genaue Hinhören als auch das gezielte Erfassen relevanter Details im thematischen Kontext gefördert (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.2, KK2.4).
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PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Rahmen des Themas „Die Tiere“ üben die Schüler gezielt die Aussprache charakteristischer Lautverbindungen und trainieren die richtige Intonation bei Fragen und Aussagen (N1.1, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4). Der Schwerpunkt liegt auf den im Zielwortschatz häufig vorkommenden Lauten und Silbenstrukturen (N3.6, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.5). Die Schüler hören zunächst Wörter wie klein, Tier, Pferd, schlafen, schwach und achten auf die Aussprache der Diphthonge ei und ie sowie der Konsonanten ch, sch und pf (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.2). Anschließend wiederholen sie diese Wörter im Chor und einzeln, um den korrekten Wortakzent zu festigen (z. B. Tiere – erste Silbe betont) (N2.5, N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.5, KK2.13). Darüber hinaus üben sie die Satzbetonung in typischen Aussagen (Ich habe einen Hund.) und die steigende Intonation in Fragen (Was ist dein Lieblingstier?) (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.16). Spielerische Ausspracheübungen, wie das Nachsprechen von Tiernamen mit passenden Bewegungen oder Lautmalereien, unterstützen die Automatisierung der korrekten Aussprache (N2.5, N3.3, SELK2.3, W12.1, BK4, KK2.7). Zur Festigung wenden die Schüler die gelernten phonologischen Elemente in kurzen Dialogen und Rollenspielen an, z. B. im Tiersteckbrief oder beim Nachfragen zu Eigenschaften und Lebensräumen von Tieren (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, W16.3, BK1, KK2.13, KK2.17).
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VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Die Schüler werden gezielt auf das Lesen von kurzen Texten und Steckbriefen zu Tieren vorbereitet (N3.2, SELK1.1, W3.1, W5.2, BK1, KK2.2). Zu Beginn aktivieren sie ihr Vorwissen, indem sie Bilder von bekannten Haus-, Bauernhof- und Wildtieren betrachten und deren Namen im Chor wiederholen (N1.1, N2.5, SELK1.1, W3.1, BK4, KK2.2). Dabei wird auch der neue Zielwortschatz eingeführt und an die bereits gelernten Strukturen angeknüpft (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.5). Anschließend arbeiten die Schüler mit kurzen, stark bebilderten Texten oder Infokarten, um erste inhaltliche Vermutungen zu den Tieren zu äußern (z. B. „Das Tier ist groß.“, „Es lebt im Wald.“) gezielte Lehrerfragen (Wo lebt es?) lernen sie, wichtige Schlüsselwörter zu identifizieren, bevor sie den eigentlichen Lesetext vollständig bearbeiten (N1.3, N3.6, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.11, KK2.12, KK2.4). Zur weiteren Vorbereitung ordnen die Schüler Bild-Text-Karten, um einfache Zusammenhänge zwischen Wort, Bild und Bedeutung herzustellen (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.13). Diese Aktivitäten fördern sowohl das globale als auch das selektive Lesen und bereiten die Schüler darauf vor, zentrale Informationen in Tiertexten sicher zu erfassen (N3.2, SELK1.2, W3.1, W5.2, BK1, KK2.4, KK2.5).
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INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Die Schüler lesen gezielt kurze Texte, Steckbriefe und einfache Informationskarten zu Haus-, Bauernhof- und Wildtieren (N1.1, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Anschließend fassen sie die gelesenen Informationen in eigenen Worten zusammen und ordnen sie thematisch, z. B. „Tier – Lebensraum – Eigenschaft“ (N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.3, KK2.5, KK2.13). Durch diese strukturierte Darstellung erkennen die Schüler Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Tieren und erweitern so ihr Verständnis (N3.6, N3.5, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.7, KK2.4). Die Schüler fassen die wichtigsten Informationen aus den Texten in eigenen kurzen Sätzen zusammen (N3.2, N1.5, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.3) Dabei wenden sie den Zielwortschatz und die gelernten Satzstrukturen aktiv an (N3.2, SELK1.1, W3.4, BK1, KK2.4). In Partner- oder Gruppenarbeit vergleichen sie ihre Ergebnisse und ergänzen fehlende Informationen (N2.5, N3.3, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Zur Vertiefung ordnen die Schüler passende Bilder zu den gelesenen Texten oder Steckbriefen zu (N3.7, SELK2.3, W3.2, BK4, KK2.5, KK2.13). So werden Leseverständnis, Wortschatz und mündliche Ausdrucksfähigkeit miteinander verknüpft (N3.5, SELK3.2, W3.1, BK1, KK2.16).
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ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler wiederholen zunächst den bereits bekannten Wortschatz zu Tieren und erweitern ihn um neue Begriffe zu Haustieren, Bauernhoftieren und Wildtieren (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, W3.2, BK1, KK2.2, KK2.5). Sie hören und sehen die Zielwörter in authentischen Kontexten, z. B. in kurzen Videos, Bildern oder Hörtexten, und sprechen diese deutlich nach. (N2.5, N3.2, SELK2.1, W3.1, W12.1, BK4, BK2, KK2.13). Durch Zuordnungsübungen verbinden die Schüler Tiernamen mit passenden Bildern oder Geräuschen. In Spielen wie „Memory“, „Bingo“ oder „Wer bin ich?“ wenden sie den Wortschatz aktiv und spielerisch an. (N3.3, N2.5, SELK2.2, W3.2, W13.2, BK4, KK2.7, KK2.11). Die Schüler bilden einfache Sätze mit dem neuen Wortschatz, z. B. „Der Hund ist klug.“ oder „Die Giraffe lebt im Dschungel“. Sie verwenden dabei gezielt Adjektive, um Tiere zu beschreiben, und ordnen die Tiere nach bestimmten Kriterien, wie Lebensraum oder Eigenschaften. (N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.1, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5, KK2.7). In Partnerarbeit stellen sie sich gegenseitig Fragen zu den Tieren, z. B. „Was ist dein Lieblingstier?“ oder „Wo lebt der Löwe?“ und beantworten diese in vollständigen Sätzen. (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.3, KK2.16). Die Lehrkraft gibt gezieltes Feedback zu Aussprache, Wortwahl und Satzbau. (N3.2, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).
DE.6.6.G1
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler wiederholen bekannte Satzmuster im Präsens und wenden diese auf das Thema „Die Tiere“ an (G1.1, W1.4) (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Sie üben die Struktur Subjekt + Verb + Objekt (z. B. „Ich habe einen Hund.“) und erweitern diese mit Adjektiven zur Beschreibung (z. B. „Der Löwe ist stark und gefährlich.“) (N3.6, SELK1.1, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5). Die Verwendung von haben mit Akkusativ wird eingeführt oder vertieft (z. B. „Ich habe eine Katze.“) sowie der korrekte Einsatz von Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, Sie) (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.5). Außerdem üben die Schüler W-Fragen im Präsens (Wer? Was? Wo? Wie?) und bilden passende Antworten (z. B. „Wo lebt der Tiger? – Er lebt im Dschungel.“) (N1.3, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.16, KK2.4). Die Verneinung mit nicht und kein wird gezielt eingesetzt, um Besitz oder Eigenschaften zu verneinen (z. B. „Ich habe kein Haustier.“, „Der Hund ist nicht klein.“) (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4). In Rollenspielen und Partnerübungen wenden die Schüler die Strukturen in authentischen Gesprächssituationen an (N2.5, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Die Lehrkraft unterstützt durch Modellieren korrekter Satzstrukturen, gezieltes Nachsprechen und individuelles Feedback, um grammatische Richtigkeit und kommunikative Angemessenheit zu fördern (N1.5, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.17).
DE.6.6.S1
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Die Schüler aktivieren vor dem Schreiben ihr themenbezogenes Vorwissen zum Thema „Die Tiere“. (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK1, KK2.2). In einer gemeinsamen Ideenfindung (Brainstorming) sammeln sie Wörter, Satzmuster und Redemittel, die sie für Tierbeschreibungen benötigen. (N3.3, SELK2.1, W3.2, BK4, KK2.13). Die Lehrkraft stellt einfache Schreibvorlagen und Beispiele (z. B. Tiersteckbriefe) vor, um den Aufbau und die sprachlichen Elemente zu verdeutlichen (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.5). Anschließend werden Satzanfänge (z. B. „Mein Lieblingstier ist…“, „Es lebt…“, „Es kann…“) geübt, damit die Schüler beim Schreiben flüssig formulieren können (N1.3, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.4). Die Schüler ordnen Informationen zu einem Tier (Name, Eigenschaften, Lebensraum, besondere Merkmale) in einer Tabelle oder eine Gedankenkarte (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.13). Dabei achten sie auf die Verwendung von Adjektiven, Verben und vollständigen Sätzen (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4). Durch Partner- oder Gruppenarbeit wird das sprachliche Material besprochen und korrigiert, bevor die Schüler mit dem eigentlichen Schreibprozess beginnen (N2.5, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Die Lehrkraft gibt gezieltes Feedback zur Satzstruktur, zur korrekten Anwendung von haben und zu W-Fragen, um die Qualität der Texte zu sichern (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).
DE.6.6.SP1
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Die Schüler werden gezielt dazu angeleitet, einfache mündliche Aussagen und Dialoge zum Thema „Die Tiere“ zu formulieren (N1.1, N3.2, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.13). Sie beschreiben ihre Lieblingstiere, Haustiere oder bekannte Wildtiere unter Verwendung der gelernten Adjektive und Verben. (N3.3, SELK1.2, W3.2, BK4, KK2.4). In Partnerübungen stellen sie sich gegenseitig Fragen wie „Was ist dein Lieblingstier?“, „Wo lebt es?“, „Was kann es?“ und beantworten diese in vollständigen Sätzen. (N2.5, N1.5, SELK2.2, W4.2, W9.3, BK1, KK2.7). Dabei achten sie auf eine deutliche Aussprache, passende Intonation und den korrekten Satzbau (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.16). Die Lehrkraft integriert Rollenspiele, in denen die Schüler z. B. ein Interview mit einem „Tierexperten“ führen oder eine kurze Tierpräsentation halten. (N2.5, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.2). Unterstützend werden Redemittel an der Tafel oder auf Arbeitsblättern bereitgestellt, um die mündliche Produktion zu erleichtern. (N1.1, SELK2.3, W3.1, BK1, KK2.13). Durch Gruppenaktivitäten wie „Tier raten“ (ein Schüler beschreibt ein Tier, die anderen erraten es) wird die spontane Sprachproduktion gefördert (N3.3, N2.5, SELK2.2, W12.1, BK2, KK2.11). Die Lehrkraft gibt individuelle Rückmeldung zu Aussprache, Wortwahl und Satzstruktur, um die mündliche Kompetenz gezielt zu verbessern (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).
DE.6.6.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Die Schüler lernen, ihre Aussagen zum Thema „Die Tiere“ inhaltlich sinnvoll zu strukturieren und thematisch zu organisieren. (N3.7, N3.2, SELK1.2, W3.2, W16.3, BK1, KK2.13). Sie ordnen Informationen zu einem Tier – Name, Aussehen, Lebensraum, Eigenschaften und Fähigkeiten – in logischer Reihenfolge an (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK4, KK2.13). In gelenkten Sprechübungen planen sie kurze Tierbeschreibungen, bevor sie diese mündlich präsentieren (N1.5, N3.7, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.16). Durch Partner- und Gruppenarbeit werden Dialoge entwickelt, in denen die Schüler sich gegenseitig über Tiere informieren oder ein kurzes Tierportrait vorstellen (N2.5, N3.3, SELK2.2, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.7). Die Lehrkraft gibt gezielte Hinweise, wie Inhalte klar gegliedert und sprachlich korrekt präsentiert werden können (N1.5, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.17). Abschließend wenden die Schüler ihre Planungskompetenz in einer Mini-Präsentation an, z. B. bei der Vorstellung eines selbst gewählten Tieres vor der Klasse (N1.5, N3.5, SELK3.2, SELK2.1, W16.3, BK1, KK2.16).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel: Die Schüler erweitern ihr Wissen über die Tierwelt und lernen, Tiere in verschiedenen Kontexten sprachlich korrekt zu beschreiben.
Aktivität:
Die Schüler erstellen in Gruppen Plakate zu verschiedenen Tiergruppen (Haustiere, Bauernhoftiere, Wildtiere).
Sie sammeln passende Adjektive, beschreiben das Aussehen, den Lebensraum und das Verhalten der Tiere. Anschließend präsentieren sie ihre Ergebnisse der Klasse.
Unterstützung
Ziel: Die Schüler mit weniger sprachlicher Sicherheit werden gezielt unterstützt, einfache Satzmuster zur Tierbeschreibung anzuwenden.
Aktivität:
Die Lehrkraft stellt Satzbausteine und Redemittelkarten zur Verfügung (z.B. „Mein Lieblingstier ist …“, „Es ist …“, „Es lebt im …“).
In Partnerarbeit üben die Schüler dialogisch, diese Satzmuster korrekt anzuwenden. Zur Unterstützung können Bildkarten eingesetzt werden.
7 Öğretim Programı Unsurları
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W1. Gerechtigkeit
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W5. Einfühlungsvermögen
W12. Geduld
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.7.1.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen „Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ vorbereiten, um vertraute Redemittel, Adjektive und Beschreibungen zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.7.1.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen „Freizeitaktivitäten mit der Familie und mit den Freunden“ erkennen, Bedeutungen und Zusammenhänge ableiten und diese in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.7.1.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen bewusst wahrnehmen, gezielt üben und zunehmend korrekt, spontan und situationsangemessen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein. e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.7.1.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zu den Themen vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und Vermutungen über den Inhalt anstellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.7.1.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können durch schnelles Überfliegen, gezieltes Lesen und genaues Lesen wesentliche Informationen, Hauptaussagen und Bedeutungen von Details aus den Texten zum Thema „Freizeitaktivitäten mit der Familie und mit den Freunden“ erfassen, den Inhalt differenziert verstehen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.7.1.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den themenspezifischen Zielwortschatz zu den Themen gezielt erkennen, kontextbezogen verstehen und in mündlicher sowie schriftlicher Kommunikation anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.7.1.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grammatischen Zielstrukturen im Zusammenhang mit dem Thema Freundschaft gezielt erkennen, verstehen und diese sicher und angemessen in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.7.1.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Freundschaft vorbereiten und Inhalte zum besten Freund/zur besten Freundin planen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.7.1.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text über ihren besten Freund/ihre beste Freundin schreiben und dabei die im Unterricht eingeführten sprachlichen Mittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.7.1.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema Freundschaft vorbereiten und passende Redemittel anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.7.1.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf eine freie mündliche Äußerung über ihren besten Freund/ihre beste Freundin vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen. b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.7.1.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können frei und zusammenhängend über ihren besten Freund/ihre beste Freundin sprechen und dabei geeignete sprachliche Mittel anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DIE FREUNDSCHAFT
Unterthemen: Mein bester Freund; Das Aussehen; Die Charaktereigenschaften Zielwortschatz im Gebrauch Die Schüler erweitern ihren Wortschatz zu folgenden Bereichen:
Freundschaft (der Freund, die Freundin), Haare (blond, brünett, lockig, lang, kurz, glatt), Augen (grün, blau, braun, schwarz), Körperbeschreibung (groß, klein, schlank, dick, dünn, vollschlank), Charaktereigenschaften (nett, lustig, hilfsbereit, sportlich, sympathisch, aktiv, schüchtern, freundlich, geduldig, respektvoll, ehrlich).
Zielgrammatik im Gebrauch
Die Schüler lernen und üben folgende grammatische Strukturen:
-Verben im Präsens (haben, sein, wohnen, kommen)
-Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie, Sie)
-Possessivpronomen (mein, dein, sein, ihr)
-Fragesätze mit W-Fragen (Wer?, Wie?, Wo?, Was?, Woher?)
-Negationen (nicht, kein)
-Satzstrukturen: Subjekt + Verb + Ergänzung (z. B. „Mein bester Freund heißt Max.“)
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
-Personen beschreiben (Aussehen, Alter, Wohnort, Name)
-Fragen nach persönlichen Informationen stellen
-Freunde charakterisieren (Charaktereigenschaften verwenden)
-Gespräche über Freundschaft führen
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
-Wer ist dein bester Freund/deine beste Freundin?
-Mein bester Freund/meine beste Freundin heißt …
-Er/sie ist … Jahre alt.
-Er/sie wohnt in …
-Er/sie ist … (nett, sportlich, freundlich, usw.).
-Seine/ihre Augen sind …
-Seine/ihre Haare sind …
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Diphthonge: ei (Freund, mein), eu (Freundlich), au (braun) Umlaute: ä, ö, ü (größer, schön, grün)
Konsonanten: ch (freundlich), sch (schön, schüchtern) Betonung: Betonung auf Adjektiven und wichtigen
Satzteilen Satzintonation:
Aussagesätze: fallende Intonation („Mein bester Freund heißt Max.“) Fragesätze: steigende Intonation („Wer ist dein bester Freund?“)
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
-Mein bester Freund heißt …
-Er/sie wohnt in …
-Er/sie ist … Jahre alt.
-Er/sie ist … (nett, freundlich, sportlich).
-Seine/ihre Augen/Haare sind …
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS WICHTIGER HINWEIS:
Eine Bewertungs- und Beurteilungsliste wird für dieses Thema bereitgestellt. Die inhaltlichen Elemente der Bewertung sind als optionale Auswahl für Lehrkräfte und Lehrwerksautoren gedacht und müssen nicht in jeder Unterrichtsstunde verwendet werden. Für jede Unterrichtsstunde können geeignete Elemente je nach Lernziel, Lernstand und individuellen Bedürfnissen der Schüler gezielt ausgewählt und angewendet werden. Leistungsaufgabe: Die Schüler erstellen ein Projekt zum Thema „Mein bester Freund“. Sie fertigen ein kreatives Poster oder ein kleines Heft an, in dem sie folgende Inhalte auf einfache Weise darstellen:
-Name, Alter und Wohnort ihres besten Freundes/ihrer besten Freundin -Das Aussehen ihres Freundes/ihrer Freundin (Haare, Augen, Größe etc.) -Charaktereigenschaften (z.B. nett, sportlich, lustig etc.) -Ein persönlicher Satz: „Warum mag ich meinen besten Freund/meine beste Freundin?“ Präsentation: Die Schüler stellen ihr Produkt in einer kurzen mündlichen Präsentation (1–2 Minuten) vor der Klasse vor. Bewertung: Die Leistung wird anhand einer klaren Bewertungsmatrix / eines Rasters beurteilt, das folgende Aspekte einbezieht: -Inhaltliche Richtigkeit -Angemessener Einsatz der Redemittel und Wortschatz -Sprachliche Verständlichkeit -Gestalterische Umsetzung (bei Poster/Heft) -Mündlicher Vortrag (bei Präsentation) -Kreativität und persönliche Note Die Bewertung erfolgt differenziert, um individuelle Fortschritte und die Bemühungen jedes Schülers sichtbar zu machen.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Dieses Thema „Freundschaft“ basiert auf einem universellen Konzept, das den Schülern bereits in der Erstsprache und in ihrer Alltagswelt sehr vertraut ist. Freundschaft ist ein Thema, das emotional nah und motivierend ist und starke persönliche Bezüge ermöglicht. Schüler der 7. Klasse verfügen in der Regel über grundlegende Wortschatzkenntnisse und einfache grammatische Strukturen aus den vorangegangenen Jahren. Sie können einfache Sätze über sich selbst und andere Personen formulieren. Dieses Vorwissen bildet eine solide Grundlage für den Aufbau neuer sprachlicher Kompetenzen im Kontext von „Freundschaft“. Zudem haben die Schüler häufig bereits erste schriftliche und mündliche Erfahrungen in der Beschreibung von Personen gesammelt. Darauf wird im aktuellen Thema gezielt aufgebaut.
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn der Unterrichtseinheit werden die Schüler darin unterstützt, ihr Vorwissen zum Thema „Freundschaft“ zu aktivieren:
-Wer ist deine beste Freundin/dein bester Freund?
-Welche Eigenschaften hat ein guter Freund / eine gute Freundin?
-Wie beschreibt man eine Person?
Die Schüler werden angeregt, emotional und kognitiv in das Thema einzutauchen. Hierzu dienen:
-Brainstorming im Klassenverband
-Sammeln von bekannten Wörtern und Sätzen -Kurze audiovisuelle Impulse (z.B. Bilder oder Videos zum Thema Freundschaft)
Anschließend wird geklärt, welche sprachlichen Mittel die Schüler bereits kennen und welche neu eingeführt bzw. geübt werden sollen.
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn der Unterrichtseinheit werden die Schüler darin unterstützt, ihr Vorwissen zum Thema „Freundschaft“ zu aktivieren:
-Wer ist deine beste Freundin/dein bester Freund?
-Welche Eigenschaften hat ein guter Freund / eine gute Freundin?
-Wie beschreibt man eine Person?
Die Schüler werden angeregt, emotional und kognitiv in das Thema einzutauchen. Hierzu dienen:
-Brainstorming im Klassenverband
-Sammeln von bekannten Wörtern und Sätzen
-Kurze audiovisuelle Impulse (z.B. Bilder oder Videos zum Thema Freundschaft) Anschließend wird geklärt, welche sprachlichen Mittel die Schüler bereits kennen und welche neu eingeführt bzw. geübt werden sollen.
Brückenbauen
Das neue Thema wird explizit mit dem bestehenden Wissen der Schüler verknüpft:
-Vergleich zwischen der eigenen Vorstellung von Freundschaft und der Darstellung im Deutschen
-Reflexion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in verschiedenen Kulturen
-Aktivierung der bekannten Redemittel zur Personenbeschreibung → Erweiterung um neue Adjektive und Satzstrukturen Beispiel-Aktivität:
Die Schüler schauen sich Bilder von Kindern / Jugendlichen aus verschiedenen Ländern an und diskutieren:
-Wie könnte dieser Junge / dieses Mädchen als Freund sein?
-Wie würde ich ihn/sie beschreiben?
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, W12.1, BK4, KK2.2). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N2.4, N1.5, N1.1, N3.5, SELK3.1, W5.1, BK1, KK2.16). Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N3.5, N2.5, SELK1.2, W12.1, BK1, KK2.16). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein (N2.5, N3.3, N3.2, SELK2.1, BK4, KK2.2). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N3.5, SELK2.3, W1.2, BK1, KK2.16). Nach diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema (N1.5, N2.4, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.13). Im Beispielthema „Meine beste Freundin/ mein bester Freund“ beginnt der Unterricht mit einer persönlichen Ansprache, die zur Lektion passt (N1.1, N3.2, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.2). Die Schüler werden eingeladen, spontan den Namen ihrer besten Freundin oder ihres besten Freundes zu nennen oder über eine enge Freundschaft zu sprechen (N1.5, N3.5, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.3). Auf diese Weise wird das Thema „Freundschaft“ eingeführt (N1.1, SELK2.1, BK1, KK2.13). Ziel ist es, die Schüler emotional zu aktivieren und sie auf das Thema einzustimmen (N1.5, N2.4, N3.2, SELK3.1, W5.1, BK1, KK2.16). Im weiteren Verlauf erkennen die Schüler, dass sie eigene Erfahrungen und Identität in den Unterricht einbringen dürfen (N3.5, SELK1.1, W5.1, BK1, KK2.16). Sie werden dazu ermutigt, erste sprachliche Äußerungen auf Deutsch zu machen, indem sie z. B. den Namen ihrer Freundin / ihres Freundes sagen und einfache Aussagen zu Aussehen oder Charaktereigenschaften formulieren (N1.5, N3.2, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.4).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck, Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Ausspracheverwendung) werden integriert und themengestützt eingesetzt. Durch ein zentrales Thema und passende Unterthemen bauen die Schüler zunächst über rezeptive Fertigkeiten Hintergrundwissen auf, bevor sie zu produktiven Aufgaben übergehen. Diese Kompetenzen werden sinnvoll und zielgerichtet miteinander kombiniert, um die Lernziele des Themas zu unterstützen. Obwohl sie in den Lehr- und Lernpraktiken von rezeptiv zu produktiv aufgebaut sind, werden sie immer in enger Verbindung zueinander genutzt. Jede Aktivität baut dabei auf der vorhergehenden auf, um die Sprachentwicklung zu fördern und die kommunikative Kompetenz zu stärken. Das Thema zeichnet sich durch eine ausgewogene Integration aller Fertigkeiten aus, wobei die Schüler sich zunächst mit Input (Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen) beschäftigen und anschließend durch Output (mündlicher und schriftlicher Ausdruck) antworten – unterstützt durch ihren Wortschatz, ihre Grammatik und ihre phonologischen Fähigkeiten.
DE.7.1.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“, indem sie sich an Alltagssituationen rund um Freundschaften erinnern (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). Dabei rufen sie bekannte Begrüßungen, Namen, Aussagen über Aussehen und Charaktereigenschaften ab und bereiten sich so gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor. (N3.2, SELK1.2, W3.1, W5.1, W14.1, BK1, KK2.4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder von Freunden, Porträts, Filmszenen oder kurze Videosequenzen und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. (N2.5, N3.2, SELK3.1, W4.2, W3.2, BK4, KK2.5). Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf. (N1.3, N3.6, SELK1.2, W3.1, W4.2, BK1, KK2.11). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der Hörtexte. (N1.3, N3.6, SELK2.1, W3.1, W14.1, BK1, KK2.11). Sie überlegen beispielsweise, wer im Hörtext vorkommen könnte, wie eine Person beschrieben wird oder wie Charaktereigenschaften und Aussehen zur Thematik passen. (N3.6, SELK1.2, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4). Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.13). So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-und Sehverstehens. (N1.5, N3.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16).
DE.7.1.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für das Hör-/Sehverstehen durchgeführt. (N1.1, N3.2, SELK1.2, W4.2, W14.1, BK4, KK2.2). Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema Freundschaft und die thematischen Unterbereiche (N3.2, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.2). Im nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach (N1.5, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4). Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext von Freundschaft, Beschreibung von Personen (Aussehen) und Charaktereigenschaften (N3.6, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen, z. B. Namen von Personen, Aussagen zum Aussehen (z. B. „Sie hat lange Haare“) oder Charaktereigenschaften (z. B. „freundlich“, „hilfsbereit“, „lustig“), den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu (N3.7, SELK1.2, W4.2, W5.1, BK1, KK2.5, KK2.13). Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N3.5, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.4). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten bewusst zu erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen — z. B. beim Vorstellen einer Freundin / eines Freundes, beim Beschreiben von Aussehen und beim Sprechen über Charaktereigenschaften (N3.2, N3.6, SELK1.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.2, KK2.4).
DE.7.1.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache, Intonation und die klare Artikulation von Wörtern und Phrasen, die für die Personenbeschreibung und das Sprechen über Charaktereigenschaften typisch sind (N1.1, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK2, BK4, KK2.2, KK2.4). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese deutlich und modellhaft vor (z. B. „meine beste Freundin“, „freundlich“, „lange Haare“, „braune Augen“) (N1.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, BK2, KK2.5, KK2.13). Die Schüler wiederholen diese rhythmisch und mehrfach — zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N2.5, N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.5). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Bilder von Personen mit unterschiedlichem Aussehen und passenden Adjektiven) oder deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (N3.2, N3.3, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.2, KK2.13). Zusätzlich festigen die Schüler Diphthonge, Betonungsmuster und weitere zentrale Ausspracheelemente gezielt durch rhythmisches Sprechen und gezielte Übungen (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.16). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten (z. B. bei kurzen Dialogen über das Aussehen oder den Charakter von Freunden) zu erkennen und anzuwenden (N3.5, N3.8, SELK3.2, W4.2, BK1, KK2.7, KK2.13). In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen nutzen die Schüler die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen (N1.5, N2.5, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.16). Dabei setzen sie u. a. Frageintonation („Wie sieht dein Freund aus?“), Ausrufebetonung („Das ist meine beste Freundin!“) wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N3.2, SELK1.2, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2, KK2.17).
DE.7.1.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens zu den Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ vor (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). Sie aktivieren zunächst ihr Vorwissen zu Freundschaften, äußerlichen Merkmalen und typischen Charaktereigenschaften, indem sie visuelle Impulse wie Bilder, Schlüsselwörter oder Überschriften betrachten (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK4, KK2.13). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen (z. B. eigene Freunde, Eigenschaften von Freunden) und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen (N3.5, SELK2.3, W5.1, BK1, KK2.13). Sie formulieren erste Vermutungen zum Textinhalt und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.3, N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.11). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte, z. B. wer ist die beste Freundin / der beste Freund, wie sieht die Person aus, welche Eigenschaften hat sie/er (N3.2, SELK1.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.4). Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales Lesen und schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.5). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen, z. B. Namen, Aussehen (Haarfarbe, Augenfarbe, Größe) oder Charaktereigenschaften (z. B. freundlich, hilfsbereit, sportlich) (N3.6, SELK1.2, W3.1, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4, KK2.5). Dadurch lernen sie, zentrale Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu identifizieren und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N1.5, N3.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16). .
DE.7.1.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nach der ersten Orientierung im Leseprozess arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung einfacher alltagsnaher Texte zu den Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). In einer Puzzle-Leseaktivität lesen sie arbeitsteilig in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte, z. B. Steckbriefe, kurze Dialoge oder Beschreibungen von Personen (N2.5, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Anschließend tauschen sie ihr Textverständnis aus, rekonstruieren gemeinsam die Inhalte, beschreiben Aussehen und Eigenschaften von Personen und reflektieren dabei, ob ihre ursprünglichen Vermutungen zum Text zutreffend waren (N1.5, N3.5, SELK2.1, W5.1, W14.1, BK1, KK2.3, KK2.16). Darauf aufbauend vergleichen die Schüler verschiedene Texte miteinander und ordnen gelesene Informationen gezielt nach Kategorien wie Name, Aussehen (z. B. Haarfarbe, Augenfarbe, Größe) oder Charaktereigenschaften (z. B. freundlich, hilfsbereit, sportlich) (N3.6, SELK1.2, W3.2, W4.2, BK1, KK2.5, KK2.7). Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen und üben, das Gelesene strukturiert zu erfassen (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.13). Unterstützt durch gezielte Fragetypen (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständni (N1.3, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.16). Im weiteren Verlauf schreiben die Schüler eigene Texte, z. B. kurze Steckbriefe zu einer besten Freundin / einem besten Freund oder Beschreibungen von fiktiven Personen. (N3.3, SELK3.1, W4.2, BK1, KK2.2). Sie bringen ihre Gedanken, Eindrücke und sprachlichen Kenntnisse ein und äußern sich schriftlich zu Inhalten, die sie zuvor gelesen haben (N1.5, N3.5, SELK2.1, W5.1, BK1, KK2.17). Ihre eigenen Texte präsentieren sie anschließend in Partnerarbeit, Kleingruppen oder z. B. an einer Galerie-Wand im Klassenraum, um den kommunikativen Austausch zu förder (N2.5, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7).
DE.7.1.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Bevor die Schüler aktiv mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ arbeiten, erraten sie zunächst anhand von Bildern, Szenen oder Schlüsselwörtern die thematischen Schwerpunkte (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, SELK2.3, W3.1, W4.2, BK4, BK1, KK2.2, KK2.13). Dadurch bauen sie gezielt erste Erwartungen zum Wortschatz der Lektion auf (N1.3, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.11, KK2.12). Anschließend scannen die Schüler Bilder und kurze Texte und erkennen dabei zentrale Wortfelder wie Aussehen (z. B. Haare, Augen) und Charaktereigenschaften (z. B. freundlich, hilfsbereit, sportlich), die sie thematisch sortieren und strukturieren (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, BK4, KK2.4, KK2.5, KK2.13) Im nächsten Schritt sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und mehrfach nach — zunächst im Chor, dann in Kleingruppen und schließlich individuell (N2.5, N3.7, SELK2.1, SELK3.2, W3.1, BK1, KK2.5). Dabei üben sie gezielt Aussprache, Intonation und Wortverwendung (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.16). Daraufhin ordnen die Schüler die gelernten Wörter durch visuelle und kontextuelle Zuordnungen und entwickeln dadurch ein differenziertes Verständnis der Bedeutungen (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.5, KK2.13). In ersten Anwendungssituationen (z. B. in Partnerinterviews oder kleinen Dialogen) wählen die Schüler den passenden Wortschatz situationsgerecht aus, um ihre beste Freundin / besten Freund zu beschreiben und kurze Aussagen über Aussehen und Charakter zu formulieren (N1.5, N2.4, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.4, KK2.7). Dabei wenden sie die Zielwörter spontan und altersgerecht in mündlichen und schriftlichen Aufgaben an (N1.5, N3.2, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16). Die Lernleistung wird gemäß den Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).
DE.7.1.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale sprachliche Baustein (N3.2, SELK1.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.2). Dazu zeigt sie die digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und stoppt an den Stellen, an denen typische Satzmuster für Beschreibungen und Charakterisierungen verwendet werden (z. B. Das ist meine beste Freundin. Sie hat lange Haare. Er ist sehr sportlich.) (N2.5, SELK3.1, W4.2, W3.2, BK4, KK2.4). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrfach, ohne explizite Regelvermittlung (N2.5, N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.5). Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder von Personen oder verweist auf Satzteile im Film sowie auf die parallel dargestellten Sätze an der Tafel oder am Smartboard (N3.3, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.13). Dadurch erkennen die Schüler die Strukturen für Personenbeschreibung und Charakterisierung situativ und automatisch im Kontext (N3.2, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.4). Anschließend suchen die Schüler in der schriftlichen Version der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Sätze und vergleichen diese (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.7). Unterstützend arbeiten sie mit farblich oder fett hervorgehobenen Satzbeispielen, um die Aufmerksamkeit gezielt auf die Strukturen (z. B. haben / sein + Adjektiv, Aussehen beschreiben, Charaktereigenschaften benennen) zu lenken (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.13). Danach übertragen sie die Sätze in ihr Heft und formulieren eigene Sätze mit den Zielstrukturen (z. B. Meine Freundin hat blonde Haare. Mein Freund ist freundlich.) (N1.5, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.3, KK2.4). Zunächst erfolgt ein Austausch in Partnerarbeit, danach im Plenum (N2.5, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Lehrkraft und Mitschüler geben Feedback; eine Checkliste mit Symbolen unterstützt die Rückmeldung (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen in weiteren kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vo (N3.2, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.2). Die Schüler erkennen diese Strukturen erneut und wenden sie gezielt in Übungen und Dialogspielen an (N3.2, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.4). Zur Festigung der Strukturen organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten (z. B. Personen-Memory, Wer-bin-ich? Charaktereigenschaftenspiele), in denen die Schüler die Satzmuster für Personenbeschreibung und Charakterisierung situativ und authentisch anwenden (N2.5, N3.3, SELK2.3, W4.2, W12.1, BK2, KK2.11). Die Überprüfung erfolgt gemäß den Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculum.
DE.7.1.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zu den Unterthemen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ zu verfassen (N1.1, N3.2, N1.5, SELK3.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). Zunächst aktivieren die Schüler ihr Vorwissen und sammeln Ideen dazu, was sie über ihre Freundin / ihren Freund schreiben möchten (z. B. Name, Aussehen, Charaktereigenschaften) (N1.1, N3.2, SELK1.1, W4.2, BK1, KK2.13). Anhand von Beispielsätzen und Modellen für Steckbriefe oder Freundschaftstexte verstehen die Schüler, worum es in der Schreibaufgabe geht und welche sprachlichen Mittel sie dafür einsetzen können (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK4, KK2.5). Sie erstellen daraufhin eigene kurze Texte über ihre Freundin / ihren Freund und strukturieren die persönlichen Informationen klar und korrekt (N1.5, N3.2, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.13). Beim Verfassen ihrer Texte verwenden die Schüler gezielt einfache Satzmuster und den im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz zu den Themen Aussehen und Charaktereigenschaften (z. B. „Sie hat lange Haare.“ / „Er ist sehr freundlich.“) (N3.2, SELK1.2, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre geschriebenen Texte mit Mitschülern aus, lesen sich die Texte gegenseitig vor und geben Feedback (N1.5, N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.7, KK2.17). Dieser Austausch fördert die schriftliche Kommunikationsfähigkeit und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N1.5, N3.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16). In einer abschließenden Phase reflektieren die Schüler über ihren Schreibprozess, äußern ihre Gedanken und erhalten Rückmeldungen von der Lehrkraft und von den Mitschülern (N1.5, N3.6, SELK2.1, W5.1, W16.3, BK1, KK2.17). Die Bewertung der Schreibprodukte und des Schreibprozesses erfolgt gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).
DE.7.1.S2.
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ bereiten sich die Schüler gezielt darauf vor, eigene Texte zu verfassen und persönliche Gedanken über ihre beste Freundin / ihren besten Freund schriftlich auszudrücken (N1.1, N3.2, SELK3.1, W4.2, BK1, KK2.16). Zunächst sammeln und ordnen die Schüler passende Informationen (z. B. Name, Aussehen, Charaktereigenschaften, besondere Merkmale, gemeinsame Erlebnisse) und erstellen dazu einfache Schreibpläne oder Stichwortlisten (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.13). Anhand dieser Vorüberlegungen schreiben sie erste Textentwürfe, wie kurze Steckbriefe, Freundschaftsbeschreibungen oder persönliche Briefe (z. B. „Das ist meine beste Freundin Anna. Sie hat lange braune Haare und ist sehr freundlich.“) (N1.5, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.3). Während des Schreibprozesses achten die Schüler bewusst auf die Verwendung von Zielwortschatz, grammatischen Strukturen und eine klare Satzbildung (N3.2, SELK1.2, W16.3, BK1, KK2.4). Sie gestalten ihre Texte altersgerecht und situationsangemessen (N3.5, SELK3.2, W5.1, BK1, KK2.17). Nach dem Verfassen überarbeiten die Schüler ihre Texte in Partnerarbeit, lesen diese gegenseitig vor und geben sich Feedback (N2.4, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.7). Dabei lernen sie, eigene Texte zu reflektieren und gezielt zu verbessern (N3.6, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17). Zum Abschluss präsentieren die Schüler ihre fertigen Texte im Klassenverband oder in einer kreativen Präsentationsform (z. B. Klassenplakat, Galeriewand, digitale Präsentation), um den kommunikativen Austausch im Unterricht zu fördern (N1.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK2, BK4, KK2.16). Die Bewertung der Texte erfolgt gemäß den Kriterien der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.7.1.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Von Beginn der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dazu zu befähigen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu mache (N1.1, N1.5, N2.5, N3.2, SELK2.1, SELK3.1, W4.2, W14.1, BK1, KK2.16). Im Fokus stehen dabei die Unterthemen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1 KK2.2). Die Schüler verwenden hierfür gezielt den Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen, die sie im Unterricht erarbeitet haben und die zu typischen Gesprächssituationen rund um das Thema Freundschaft passen (N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.2, W4.2, BK1, KK2.4, KK2.13). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext eingesetzt werden (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK4, KK2.2). In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie gehörte Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten nach oder erklären sie in einfachen Sätzen (z. B. „Meine beste Freundin heißt Anna. Sie ist freundlich und sportlich“) (N1.5, N2.5, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.4). Anschließend bereiten sich die Schüler gezielt auf typische Gesprächssituationen vor. Sie üben häufige Satzmuster und Redemittel ein, z. B., um jemanden zu beschreiben, ein Kompliment zu machen oder Eigenschaften zu nennen (N3.2, N3.7, SELK3.1, W4.2, W14.1, BK1, KK2.13). Dabei planen sie auch, welche Informationen sie im Dialog weitergeben möchten, und achten bewusst auf Aussprache und Intonation (N3.7, N3.6, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.16). In den späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft gezielt neue Sprechanlässe, z. B. durch Bildgeschichten, pantomimische Szenen, Videoelemente oder Dialogkarte (N1.1, N2.5, SELK3.2, W4.2, BK4, KK2.2). Dadurch haben die Schüler die Möglichkeit, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – etwa beim Beschreiben einer Person, beim Vergleichen von Charaktereigenschaften oder beim Berichten über die eigene beste Freundin / den eigenen besten Freund (N1.5, N3.5, SELK2.1, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4, KK2.7).
DE.7.1.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche Produkte zu erstellen und diese aktiv in passenden Situationen anzuwenden (N1.5, N3.3, N3.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.16). Im Fokus stehen dabei kurze Aussagen und einfache Dialoge zu den Unterthemen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). Die Schüler kommunizieren dabei mit Mitschülern und/oder anderen Personen im schulischen Umfeld und wenden dabei Zielwortschatz, grammatische Strukturen und sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N3.6, N3.7, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.4, KK2.7). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze und Formulierungen aus und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.13). Dabei nutzen sie Bild- oder Satzkarten, um den Gesprächsverlauf zu planen und die Inhalte gezielt zu strukturieren. (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK4, KK2.13). Sie üben u. a., Personen zu beschreiben Eigenschaften zu benennen und über die eigene beste Freundin / den eigenen besten Freund zu sprechen. (N1.5, N3.2, SELK2.1, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4). In den folgenden Phasen führen die Schüler Dialoge durch, bei denen sie bewusst auf Intonation und Körpersprache achten (N3.6, SELK1.2, W14.1, BK1, KK2.16). Zusätzlich werden sie ermutigt, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen, offenen Gesprächssituationen anzuwenden und dabei ihren eigenen Sprechfortschritt bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren (N1.5, N3.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17). Zur Festigung und Vertiefung des Gelernten setzt die Lehrkraft Bildgeschichten und visuelle Elemente ein (N2.5, SELK3.2, W3.2, BK4, KK2.2). Diese bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe, um den Sprachgebrauch weiter auszubauen (N3.3, SELK2.3, W12.1, BK2, KK2.11). Am Ende der Einheit reflektieren die Schüler in kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. (N3.6, SELK2.1, W16.3, BK1, KK2.17). Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle dazu, tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und halten dieses schriftlich fest (N1.5, N2.5, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.7). Die Lernleistung wird gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.
DE.7.1.SP3.
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ unterstützt die Lehrkraft die Schüler dabei, eigene mündliche Beiträge zu gestalten und diese aktiv in passenden Kommunikationssituationen einzusetzen (N1.1, N1.5, N3.2, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.16). Zu Beginn stellt die Lehrkraft typische Redemittel und Satzmuster zu den Unterthemen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ vor (N3.2, SELK1.2, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2, KK2.4). Gemeinsam mit den Schülern werden passende Adjektive, Verben und Satzstrukturen gesammelt und geübt (N3.3, , SELK2.2, W12.1, BK1, KK2.5, KK2.13). Anschließend erhalten die Schüler visuelle Impulse (z. B. Bilder von Personen, Steckbriefe, Wortkarten) und bereiten damit kurze mündliche Beiträge vor (N2.5, N3.2, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.2, KK2.13). Die Lehrkraft organisiert Partner- oder Gruppenaktivitäten, in denen die Schüler: Personen beschreiben, Eigenschaften benennen, eigene Meinungen äußern, kurze Dialoge oder Interviews führen (N2.4, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.7, KK2.4). Dabei achtet die Lehrkraft auf eine angemessene Aussprache, Intonation und Sprechflüssigkeit und gibt individuelles Feedback (N1.5, N3.6, SELK1.2, W5.1, W14.1, BK1, KK2.17). In einer erweiterten Phase präsentieren die Schüler ihre Ergebnisse im Plenum oder in einer Galerie-Runde (N1.5, N3.5, SELK2.1, W16.3, BK1, BK4, KK2.16). Hierbei werden die sprachlichen Mittel gezielt eingesetzt und gefestigt (N3.2, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.4). Abschließend moderiert die Lehrkraft eine kurze Reflexion, in der die Schüler ihre eigenen Fortschritte beim mündlichen Ausdruck einschätzen (N1.5, N3.6, SELK1.1, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Für leistungsstärkere Schüler bieten sich folgende Erweiterungen an:
-Verfassen eines kleinen Porträts ihres besten Freundes / ihrer besten Freundin
-Erstellen eines interviewbasierten Dialogs in Paararbeit
-Rollenspiele: Freundschaftsinterview
-Freies Sprechen: Was macht eine gute Freundschaft aus?
Unterstützung
Für Schüler, die mehr Unterstützung benötigen:
-Arbeiten mit Satzmustern und Sprachbausteinen
-Visualisierte Wortschatzhilfen (z.B. Wortkarten zu Eigenschaften)
-Dialogkarten für geführte Gespräche
-Einsatz von kooperativen Lernformen (z.B. Tandemarbeit)
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W12. Geduld
W13 Gesundes Leben
W14. Respekt
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.7.2.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen „Lebensmittel“, „Getränke“, „Mein Lieblingsessen“, „Mein Lieblingsgetränk“ vorbereiten, um bekannte Redemittel, Lebensmittel- und Getränkenamen sowie einfache Aussagen über Vorlieben zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.7.2.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen, bedeutende Details sowie inhaltliche Beziehungen zu den Themen erkennen, verstehen und diese sinnvoll verknüpfen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.7.2.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die phonologischen Zielstrukturen zum aktuellen Inhalt gezielt, authentisch und natürlich auswählen und anwenden. Sie können diese spontan und in der Kommunikation mit anderen angemessen und wirksam nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.7.2.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zum Thema vorbereiten und ihr Vorwissen aktivieren. Die Schüler können sich sprachlich und inhaltlich auf das Leseverstehen vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.7.2.L2.3. –Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zum Thema wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen erfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt. Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.7.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema „Essen und Trinken“ gezielt erkennen und anwenden. Sie können einfache Sätze bilden, Fragen stellen, beantworten und über ihre Vorlieben sprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
DE.7.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grundlegenden grammatischen Strukturen zum Thema gezielt erkennen und anwenden. Sie können über Vorlieben zum Essen und zum Trinken sprechen, höfliche Bestellungen formulieren und Negationen korrekt benutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
b) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
c) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
d) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
g) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.7.2.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema vorbereiten. Sie können ihr Vorwissen über Lebensmittel und Getränke aktivieren, um einfache Sätze und kurze Texte zu ihrem Lieblingsessen und Lieblingsgetränk zu formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen. Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.7.2.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema schreiben und dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.7.2.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema vorbereiten. Sie können bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren, um sich mündlich über Essens- und Trinkgewohnheiten zu äußern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.7.2.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema sinnvoll strukturieren und relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.7.2.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema „Essen und Trinken“ produzieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
ESSEN UND TRINKEN
Unterthemen: Die Lebensmittel; Die Getränke; Mein Lieblingsessen; Mein Lieblingsgetränk
Zielwortschatz im Gebrauch Wortschatz: „Essen und Trinken“
Obst: der Apfel, die Banane, die Ananas, die Orange, die Erdbeere, die Gurke
Gemüse: die Tomate, der Brokkoli, die Paprika
Getränke: die Milch, das Wasser, das Mineralwasser, der Kaffee, der Tee, der Saft Süßes: die Schokolade, die Marmelade
Milchprodukte & Ei: der Käse, das Ei, die Butter
Speisen: das Steak, die Suppe, der Salat, die Pommes, das Eis Verben: trinken, essen Adjektive: heiß, gesund, ungesund
Zielgrammatik im Gebrauch
Modalverb: mögen / möchten Ich mag Pizza. / Magst du Äpfel? ---Ich möchte einen Saft. / Was möchten Sie?
Konjunktion: aber --Ich mag keinen Kaffee, aber ich trinke gern Tee.
Verben: essen, trinken Was isst/trinkst du?
-Ich esse Pizza und trinke Wasser. Negation: kein/e/en Ich habe keinen Hunger. Das ist kein Apfel.
-Ich mag keine Bananen.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Modalverben:Vorlieben und Wünsche äußern Verben: Nahrungsmittel und Getränke benennen und beschreiben Negation: Ablehnende Aussagen formulieren
Konjunktionen: Aussagen verbinden und differenzieren
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
-Was isst du gern?
-Was möchtest du trinken?
-Guten Appetit!
-Mein Lieblingsessen ist Pizza.
-Ich habe Hunger.
-Ich habe Durst.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Diphthonge: ei → Eis, klein ie - Lieblingsessen Konsonanten: ch - schwach (härteres ch) sch - Schokolade Betonungen:
Wortbetonung - Eis essen (erste Silbe betont) Satzbetonung - Ich habe Hunger (Verb habe betont) Intonationen:
Frageintonation - Was ist dein Lieblingsessen? (steigende Intonation) Aussageintonation
-Mein Lieblingsessen ist Pizza. (fallende Intonation)
-Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
-Mein Lieblingsessen ist Pizza. Ich trinke gern Orangensaft.
-Was möchtest du essen? -Ich möchte einen Tee, bitte.
-Guten Appetit!
Diese Ausspracheregeln und Sprachbausteine werden als praktische und authentische Elemente vorgestellt, die Schüler sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Leben im Deutschen sicher anwenden können.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ erfolgt anhand der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sowie ihrer Fähigkeit, neue Redemittel und Strukturen im Kontext korrekt und sinnvoll anzuwenden.
Die Schüler sollen in der Lage sein:
-Lebensmittel und Getränke mündlich und schriftlich korrekt zu benennen.
-Fragen zu Vorlieben und Wünschen zu formulieren und darauf angemessen zu reagieren.
-Einfache Aussagen über das eigene Lieblingsessen und Lieblingsgetränk zu machen.
-Die Modalverben mögen und möchten im Zusammenhang von Essen und Trinken richtig zu verwenden.
-Höfliche Fragen und Antworten im Restaurant- oder Einkaufskontext zu formulieren. Beispielhafte Kriterien für die Bewertung:
-Kann der Schüler typische Redemittel (z.B. „Ich esse gern…“, „Was möchten Sie?“) situationsgerecht verwenden?
-Kann der Schüler passende Adjektive und Verben (z.B. „gesund“, „essen“, „trinken“) korrekt einsetzen?
-Kann der Schüler eigene Vorlieben und Wünsche verständlich formulieren?
-Kann der Schüler einen kurzen Text oder eine kleine Präsentation zum Thema „Mein Lieblingsessen und -getränk“ erstellen? Leistungsnachweis / Produkterwartung:
Die Schüler gestalten z.B. ein Plakat oder eine kleine Präsentation zum Thema „Mein Lieblingsessen und -getränk“. Dabei nennen sie Lebensmittel und Getränke, äußern ihre Vorlieben und benutzen die gelernten Strukturen und Redemittel.
Die Ergebnisse werden mit einem einfachen Bewertungsraster (z.B. Rubrik hinsichtlich Verständlichkeit, sprachlicher Korrektheit und Kreativität beurteilt.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema „Essen und Trinken“ greift auf ein universelles und lebensnahes Konzept zurück, das den Schülern bereits aus ihrer Muttersprache und Alltagserfahrung bekannt ist. In der 7. Klasse (A1.2 Niveau) verfügen die Schüler in der Regel schon über erste grundlegende Strukturen im Deutschen und haben in vorangegangenen Themen bereits gelernt, Vorlieben, einfache Aussagen und Fragen zu formulieren. Durch die Aktivierung ihres Vorwissens können die Schüler neue Redemittel, Wortschatz und grammatische Strukturen leichter aufnehmen und in authentischen Kommunikationssituationen einsetzen. Die Auseinandersetzung mit typischen Essgewohnheiten fördert zudem interkulturelle Kompetenz und ermöglicht Vergleiche zwischen Esskulturen.
Zu Beginn des Themas werden die bereits bekannten Strukturen (z.B. „Ich esse gern…“, „Ich mag…“) und relevanter Wortschatz (Lebensmittel, Getränk spielerisch aktiviert. Dies dient der Vorbereitung auf die neuen Lerninhalte und der Schaffung eines motivierenden, kommunikativen Lernklimas. Ziel der Vorbereitung:
-Vorwissen zu „Essen und Trinken“ aktivieren.
-Redemittel aus dem Alltag der Schüler in den Unterricht integrieren.
-Interesse an landestypischen Essgewohnheiten wecken.
-Authentische Sprechsituationen vorbereiten (Restaurantbesuch, Einkauf, Gespräch über Vorlieben).
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn des Themas „Essen und Trinken“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler über grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen in ihrer Erstsprache verfügen. Sie kennen typische
Lebensmittel und Getränke aus ihrem eigenen Umfeld und haben möglicherweise bereits erste Ausdrücke dazu in vorangegangenen Unterrichtseinheiten kennengelernt.
Im Vorbewertungsprozess wird geprüft, inwieweit die Schüler bereits fähig sind:
-einfache Wörter zu Lebensmitteln und Getränken im Deutschen zu benennen;
-eigene Vorlieben (gern, nicht gern) sprachlich auszudrücken;
-einfache Fragen zu Ess- und Trinkgewohnheiten zu verstehen und zu beantworten.
Dazu werden vorbereitende Aktivitäten eingesetzt, z.B.:
-eine gemeinsame Ideensammlung am Smartboard („Welche Lebensmittel kennt ihr auf Deutsch?“);
-visuelle Impulse (Bilderkarten, Fotos von typischen Speisen und Getränken);
-einfache Umfragen im Klassenraum („Was trinkst du morgens?“).
-Die Ergebnisse dieser Aktivitäten dienen der Lehrkraft dazu, den individuellen Lernstand der Schüler einzuschätzen und die weitere Unterrichtsplanung gezielt darauf abzustimmen.
Brückenbauen
Beim Einstieg in das Thema „Essen und Trinken“ wird gezielt an das vorhandene Wissen und die Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft. Durch diese Aktivierung von Vorwissen wird der Übergang zum neuen sprachlichen Lerninhalt erleichtert. Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden: Visuelle Impulse: Bilder, Flashcards oder reale Objekte (z.B. Obstkorb, Getränkeflaschen) regen die Schüler dazu an, bekannte Lebensmittel und Getränke zu benennen und darüber zu sprechen.
Persönlicher Bezug: Die Schüler erzählen, was sie zu Hause oft essen oder trinken („Was frühstückst du?“, „Was ist dein Lieblingsessen?“).
Kultureller Vergleich: Gemeinsam wird darüber gesprochen, welche typischen Ess- und Trinkgewohnheiten es in Türkiye und im deutschsprachigen Raum gibt. So erkennen die Schüler kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Begriffsnetze: In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema (z.B. „Was kann man trinken?“ – „Was kann man essen?“) und präsentieren diese im Plenum.
Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen Strukturen herzustellen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, wird eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, die die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einstimmt (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W12.1, BK1, KK2.2). Ziel ist eine positive, motivierende Lernatmosphäre, in der sich die Lernenden sicher fühlen und neugierig werden (N1.5, N1.1, N2.4, SELK3.1, SELK3.2, W12.1, KK2.16). Die Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung, sondern stärkt Wohlbefinden und Lernbereitschaft (N2.5, N3.5, SELK2.3, W3.1, W12.1). Geeignet sind ein kurzes Bewegungsspiel, ein Reim oder Zungenbrecher, ein Mini-Rätsel, eine pantomimische Szene oder ein humorvoller Clip (N2.5, N3.3, N3.2, SELK2.2, W13.2, W12.1, BK4, KK2.2). Entscheidend ist, dass keine Deutsch-Vorkenntnisse nötig sind und alle sofort mitmachen können (N2.4, N3.5, SELK3.2, SELK2.1, W14.1). Im Anschluss erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema „Essen und Trinken“, z. B. durch eine persönliche Frage wie „Was isst du morgens gern?“ oder „Was trinkst du in der Pause?“ (N1.1, N3.2, SELK2.1, W13, W13.1, BK1, KK2.2). Die Schüler nennen spontan einzelne Lebensmittel oder Getränke und merken, dass ihr Alltagswissen willkommen ist (N1.5, N3.5, SELK2.1, W13.1, KK2.5). So wird das Thema eröffnet und die Klasse emotional aktiviert (N1.5, N3.2, SELK3.1, W12.1, KK2.16). Die Lernenden erkennen im Verlauf, dass sie eigene Erfahrungen und Vorlieben in den Unterricht einbringen dürfen (N1.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.3, W14.1, W13). Sie werden ermutigt, erste einfache Äußerungen auf Deutsch zu machen, etwa „Ich esse gern Pizza“, „Ich trinke Wasser“ oder „Mein Lieblingsessen ist…“ (N1.1, N1.5, N2.4, SELK2.1, SELK1.2, W14.1, KK2.4). Dadurch entsteht eine Brücke zum späteren Arbeiten mit Modalverben mögen/möchten und mit Negation kein(e) (N3.6, N3.7, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.13).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher und schriftlicher Ausdruck, Wortschatz-, Grammatik- und Ausspracheverwendung) werden thematisch verzahnt. Die Schüler bauen zunächst über rezeptive Impulse Vorwissen auf und übertragen dieses schrittweise in produktive Aufgaben, in denen sie Vorlieben und Wünsche äußern, Bestellungen formulieren und kurze Texte erstellen. Die Sequenzen sind von rezeptiv zu produktiv angelegt, bleiben aber eng miteinander verbunden: Hör-/ Sehimpulse führen in Wortschatz und Strukturen ein, Lesephasen sichern Bedeutungen, Sprech- und Schreibphasen setzen sie in kommunikativen Szenarien um. Das Thema sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eingabe und Ausgabe: Lernende hören/lesen Bestellsituationen, Speisekarten oder kurze Dialoge und reagieren anschließend mündlich und schriftlich – gestützt durch Zielwortschatz, Zielgrammatik und phonetische Fokusse.
DE.7.2.H1
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor im Unterricht mit den eigentlichen Hör- und Sehaufgaben zum Thema „Essen und Trinken“ begonnen wird, führt die Lehrkraft eine kurze, themenbezogene Vorbereitungsphase durch, um die Schüler emotional, kognitiv und sprachlich auf die bevorstehenden Inhalte einzustimmen (N1.1, N1.5, N2.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W12.1, KK2.2). In dieser Phase wird vorhandenes Wissen zu Lebensmitteln und Getränken aktiviert, indem die Schüler beispielsweise Bilder, reale Objekte wie einen Obstkorb oder Getränkeflaschen betrachten oder kurze Audio- und Videoimpulse hören und sehen (N3.2, N3.3, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W13, W13.1, BK4, BK1, KK2.2, KK2.13). Sie benennen bekannte Lebensmittel und Getränke, äußern einfache Vorlieben wie „Ich esse gern Pizza“ oder „Ich trinke nicht gern Kaffee“ und wiederholen bereits gelernte Satzstrukturen (N1.5, N2.4, SELK2.1, W13, BK1, KK2.4). Durch diese Aktivitäten werden zentrale Redemittel und Strukturen des Themas vorbereitet, Hör- und Sehstrategien wie das Erkennen wichtiger Informationen gefördert und eine motivierende Lernatmosphäre geschaffen, in der die Schüler Interesse und Neugier für die neue Thematik entwickeln (N1.1, N3.2, N3.6, SELK3.1, W12.1, BK1, KK2.4, KK2.16).
DE.7.2.H2
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Nachdem die Schüler in das Thema „Essen und Trinken“ eingeführt wurden, konzentriert sich diese Phase darauf, gezielt wichtige Details aus Hör- und Sehtexten zu entnehmen (N3.2, SELK1.1, W13, BK1, KK2.2). Die Schüler hören oder sehen themenbezogene Impulse wie Dialoge im Restaurant, Einkaufs- oder Alltagssituationen und identifizieren dabei zentrale Informationen, zum Beispiel bestellte Speisen und Getränke, Vorlieben, Wünsche oder Preise (N1.1, N3.2, SELK2.1, W14.1, W13, BK4, KK2.4). Die Lehrkraft wiederholt die Eingabe mehrmals, um den Schülern zu ermöglichen, gezielt Schlüsselwörter wie „Ich möchte…“, „Ich mag…“ oder „kein…“ herauszufiltern (N2.5, N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.5). Diese Details werden anschließend gemeinsam besprochen, notiert oder durch einfache Aufgaben wie Zuordnungen, Tabellen oder kurze mündliche Antworten gesichert (N2.4, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.13). Dadurch entwickeln die Schüler ihre Fähigkeit, aus authentischen Hör- und Sehtexten wesentliche Informationen zu erfassen, und lernen, diese im weiteren Unterricht gezielt anzuwenden (N1.5, N3.5, SELK3.1, W13, BK1, KK2.16).
DE.7.2.P1
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ erkennen und üben die Schüler gezielt die für den Wortschatz relevanten phonetischen Elemente (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Dazu gehören insbesondere die Diphthonge ei (wie in „Eis“) und ie (wie in „Lieblingsessen“), die Konsonanten ch (wie in „Milch“ – hartes ch) und sch (wie in „Schokolade“) (N3.6, SELK1.2, BK4, BK1, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Die Schüler trainieren die korrekte Wortbetonung, zum Beispiel bei „Eis essen“ (erste Silbe betont), und die Satzbetonung, etwa bei „Ich habe Hunger“ (Verb habe betont) (N2.5, N3.2, SELK1.2, SELK2.1, W12.1, KK2.5). Ebenso wird die Frageintonation bei „Was ist dein Lieblingsessen?“ und die Aussageintonation bei „Mein Lieblingsessen ist Pizza.“ gezielt geübt (N3.6, SELK1.2, SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.16). Die Ausspracheübungen werden in authentische Kommunikationssituationen integriert, z. B. in Dialoge im Restaurant oder beim Einkauf, sodass die Schüler die gelernten phonetischen Strukturen sicher im Alltag anwenden können (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.16).
DE.7.2.L1
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Im Thema „Essen und Trinken“ werden die Schüler gezielt auf das Leseverstehen vorbereitet, indem zunächst ihr Vorwissen zu Lebensmitteln, Getränken und Essgewohnheiten aktiviert wird (N1.1, N3.2, SELK1.1, W13, BK1, KK2.2). Dazu setzt die Lehrkraft visuelle Impulse wie Bilder von Obst, Gemüse, Getränken oder typischen Gerichten ein (N3.2, N3.3, BK4, W13.1). Die Schüler benennen bekannte Lebensmittel und Getränke, tauschen sich über ihre Lieblingsspeisen und -getränke aus und erstellen erste Wortlisten (SELK2.1, SELK2.2, W13, KK2.5, KK2.13). Anschließend werden zentrale Redemittel und Strukturen, die im Lesetext vorkommen, eingeführt und gemeinsam geübt (N3.7, SELK2.2, W3.2, BK1). Die Lehrkraft macht die Schüler auf wichtige sprachliche Merkmale aufmerksam, wie z. B. die Verwendung der Modalverben mögen und möchten, die Negation mit kein sowie typische Frageformen im Kontext Essen und Trinken (N3.6, N3.7, BK1, KK2.4, KK2.13). Ziel ist es, die Schüler sprachlich und inhaltlich so vorzubereiten, dass sie den Text leichter verstehen, Schlüsselwörter schneller erkennen und die wesentlichen Informationen gezielt entnehmen können (N3.2, SELK3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.7).
DE.7.2.L2
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ lernen die Schüler, Informationen aus kurzen Texten, Speisekarten, einfachen Rezepten oder Plakaten gezielt zu entnehmen und sinnvoll zu nutzen (N3.2, SELK1.1, BK1, KK2.2, KK2.4). Zunächst werden im Unterricht Lesetexte thematisch gegliedert und wichtige Inhalte markiert (N3.7, N3.6, BK4, KK2.13). Die Schüler identifizieren Überschriften, Schlüsselwörter und Bildinformationen, um den Textinhalt schneller zu erfassen (N3.2, BK4, KK2.2, KK2.4). Sie üben, den gelesenen Text in logische Abschnitte zu gliedern und die darin enthaltenen Informationen für ihre eigenen Sprech- oder Schreibaufgaben zu verwenden (SELK2.1, W3.2, BK1, KK2.3, KK2.13). Beispielsweise lesen sie eine Speisekarte und ordnen die Speisen und Getränke den Kategorien zu oder entnehmen einem kurzen Rezept die Zutaten und Zubereitungsschritte (BK1, KK2.5, KK2.7). Dabei werden Techniken wie Unterstreichen, farbliches Markieren und das Erstellen einer Wortfeldkarte gezielt eingesetzt, um das Verständnis zu sichern und die Übertragung in eigene Aussagen zu erleichtern (N3.6, BK4, KK2.4, KK2.13). Ziel ist es, dass die Schüler nicht nur die Hauptaussagen eines Textes erkennen, sondern auch Details gezielt herausfiltern und diese in kommunikativen Situationen aktiv anwenden können (N1.5, N3.5, SELK2.1, BK1, KK2.2, KK2.4).
DE.7.2.W1
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Thema „Essen und Trinken“ erweitern die Schüler ihren aktiven Wortschatz zu Lebensmitteln, Getränken, Vorlieben und Essgewohnheiten und wenden diesen in verschiedenen Kontexten sicher an (N3.2, SELK1.1, W13, BK1, KK2.2). Zu Beginn wird der Zielwortschatz eingeführt, bestehend aus Oberbegriffen (z. B. Obst, Gemüse, Getränke) und konkreten Beispielen wie der Apfel, die Banane, die Tomate, der Saft, die Milch oder das Eis (N3.2, SELK2.1, W13, BK4, KK2.2). Die Schüler lernen außerdem passende Verben wie essen und trinken sowie wichtige Adjektive wie gesund, ungesund, heiß, kalt (N3.2, SELK2.1, W13, BK1, KK2.4). Die Einführung erfolgt über visuelle Impulse wie Bilderkarten, reale Objekte (z. B. Obstkorb, Getränkeflaschen) oder kurze Videoclips, wodurch die Schüler die Wörter mit authentischen Situationen verknüpfen (N2.5, N3.3, SELK2.3, W13.1, BK4, KK2.5). Im weiteren Verlauf üben sie den Wortschatz in sprech- und schreiborientierten Aktivitäten, etwa beim Beschreiben von Bildern, beim Spielen von Zuordnungsspielen (Bild–Wort– Satz) oder beim Erstellen eigener Einkaufslisten (N3.2, SELK2.1, SELK2.2, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5). Dabei achten sie auf die korrekte Verwendung von Artikeln und Pluralformen sowie auf die passende Aussprache (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4). Die Lehrkraft bietet regelmäßig Wiederholungsphasen an, um den Wortschatz zu festigen, z. B. durch kurze Reaktionsspiele („Zeig mir…“, „Finde…“) oder Mini-Dialoge in Alltagssituationen („Was möchtest du essen?“ – „Ich möchte einen Salat.“) (N2.5, SELK3.2, W12.1, BK1, KK2.2). Ziel ist es, dass die Schüler den Zielwortschatz nicht nur passiv erkennen, sondern aktiv und kontextgerecht in mündlichen und schriftlichen Äußerungen einsetzen können (N1.5, N3.5, SELK2.1, W13, BK1, KK2.16).
DE.7.2.G1
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ liegt der Schwerpunkt der Zielgrammatik auf der sicheren Verwendung der Modalverben mögen und möchten, der Verben essen und trinken, der Negation mit kein/keine/keinen sowie der Konjunktion aber (N3.2, N3.6, N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.13). Die Schüler lernen, mithilfe dieser Strukturen Vorlieben und Wünsche zu äußern, ablehnende Aussagen zu formulieren und einfache Sätze zu verbinden (N1.1, N1.5, SELK2.1, W12.1, W13.1, BK1, KK2.16). Zu Beginn wird die Bedeutung und Funktion der Modalverben in authentischen Beispielsätzen eingeführt, z. B. „Ich mag Pizza. / Magst du Äpfel?“ oder „Ich möchte einen Saft. / Was möchten Sie?“ (N3.2, SELK2.1, W3.2, BK1, KK2.2). Anschließend wird die Negationsform in realitätsnahen Kontexten geübt, z. B. „Ich mag keinen Kaffee.“ oder „Das ist kein Apfel.“ (N3.6, SELK1.2, BK1, KK2.4). Die Konjunktion aber dient zur Verbindung kontrastierender Aussagen, z. B. „Ich mag keinen Kaffee, aber ich trinke gern Tee.“ (N3.7, SELK3.2, BK1, KK2.7, KK2.13). Die Schüler wenden die Zielgrammatik zunächst in gelenkten Dialogen an (z. B. Restaurantbestellung, Einkaufsgespräch), um die Strukturen in typischen Kommunikationssituationen zu festigen (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.16). In Partner- und Gruppenarbeiten erstellen sie kurze Dialoge oder Rollenspiele, bei denen sie die Modalverben, Negationen und Konjunktionen kontextgerecht einsetzen (N2.4, N2.5, SELK2.2, SELK3.2, BK1, KK2.4). Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung von Grammatik und Wortschatz (N3.6, BK1, KK2.2, KK2.13). Die Schüler üben die Strukturen parallel mit dem Zielwortschatz zu Lebensmitteln und Getränken, um einen direkten Transfer in die mündliche und schriftliche Kommunikation zu ermöglichen (N3.2, SELK2.1, BK1, KK2.4). Ziel ist es, dass sie die gelernten Formen nicht isoliert, sondern flüssig und spontan in authentischen Sprech- und Schreibsituationen verwenden können (N1.5, N3.5, SELK3.1, SELK2.1, W12.1, W13.1, BK1, KK2.16)
DE.7.2.S1
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ zielt die Vorbereitung auf den Schreibprozess darauf ab, die Schüler schrittweise an das schriftliche Formulieren von Aussagen zu Lebensmitteln, Getränken, Vorlieben und Wünschen heranzuführen (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16). Zu Beginn werden wichtige Redemittel und Satzmuster wiederholt, die bereits im mündlichen Unterricht eingeführt wurden, z. B. „Ich esse gern…“, „Mein Lieblingsessen ist…“, „Ich möchte…“ (N3.2, N3.6, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.4). Die Schüler aktivieren zunächst ihr Vorwissen, indem sie im Plenum oder in Kleingruppen brainstormen, welche Lebensmittel und Getränke sie kennen und mögen (N3.3, N3.2, SELK2.2, W12.1, BK1, KK2.2). Anschließend werden visuelle Impulse (Bilder, Flashcards, reale Gegenstände) eingesetzt, um Wortschatz und passende Strukturen zu festigen (N2.5, N3.2, SELK2.3, W13.1, BK4, BK1, KK2.5). In diesem Schritt werden auch die Zielgrammatik-Elemente (Modalverben, Negation, Konjunktionen) wiederholt und schriftlich geübt (N3.6, N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.13). Daraufhin verfassen die Schüler erste einfache Sätze, wie z. B. „Ich trinke gern Wasser.“ oder „Ich mag keinen Kaffee, aber ich trinke gern Tee.“ (SELK2.1, N1.5, W12.1, BK1, KK2.4). Diese Sätze werden gemeinsam im Unterricht besprochen und verbessert, sodass die Lernenden ein Gefühl für korrekte Satzstruktur, Wortstellung und Rechtschreibung entwickeln (SELK2.2, SELK1.2, BK1, KK2.13, KK2.17). Zur weiteren Vorbereitung auf komplexere Schreibaufgaben (z. B. einen kurzen Text zu „Mein Lieblingsessen und -getränk“) lernen die Schüler, ihre Aussagen zu ordnen und zu erweitern (N3.7, N3.6, W3.2, BK1, KK2.3, KK2.13). Dafür nutzen sie Satzanfänge, Verbindungswörter (und, aber) sowie beschreibende Adjektive (z. B. gesund, ungesund) (BK1, KK2.4, KK2.5). Ziel dieser Phase ist es, dass die Schüler Sicherheit im schriftlichen Ausdruck gewinnen, um im anschließenden Schreibprozess zusammenhängende, thematisch passende Texte verfassen zu können (N1.5, N3.5, SELK3.1, W12.1, BK1, KK2.16, KK2.2).
DE.7.2.S2
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ bereiten die Schüler ihre schriftlichen Inhalte sorgfältig vor und setzen sie anschließend in klar strukturierte Texte um (N3.2, N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.13, KK2.16). Ausgehend von den zuvor erarbeiteten Redemitteln, dem thematischen Wortschatz (Lebensmittel, Getränke, Adjektive) und den gelernten Strukturen (Modalverben mögen, möchten, Negation mit kein/e, Konjunktionen wie aber) planen die Schüler zunächst, welche Informationen sie aufnehmen möchten (N3.7, SELK1.2, SELK1.1, BK1, KK2.13). In der Vorbereitungsphase erstellen sie eine kleine Ideensammlung oder ein Stichwortblatt, das folgende Punkte enthalten kann: Lieblingsessen, Lieblingsgetränk, Lebensmittel und Getränke, die sie gern oder nicht gern mögen, sowie passende Begründungen (N3.3, N3.2, BK1, KK2.3, KK2.13). Diese Ideen werden mithilfe einfacher Satzmuster in einen zusammenhängenden Text übertragen (SELK2.1, N1.5, BK1, KK2.13, KK2.16). Während des Schreibprozesses achten die Schüler auf eine logische Abfolge ihrer Sätze, vom allgemeinen Thema „Essen und Trinken“ über die Nennung einzelner Speisen und Getränke bis hin zu persönlichen Vorlieben und kleinen Vergleichen (N3.7, N3.6, KK2.7, KK2.13). Sie verbinden ihre Aussagen mithilfe passender Konjunktionen (und, aber) und setzen Adjektive ein, um Speisen und Getränke genauer zu beschreiben (gesund, ungesund) (BK1, W13, KK2.4, KK2.5). Abschließend überarbeiten die Schüler ihre Texte auf Verständlichkeit, Vollständigkeit und sprachliche Richtigkeit (SELK1.2, N3.6, KK2.17). Je nach Leistungsstand ergänzen sie Zeichnungen oder Bilder zur Veranschaulichung (N3.3, BK4). Durch diesen Prozess lernen die Schüler, schriftliche Inhalte strukturiert vorzubereiten und in einem fertigen, sinnvollen Text darzustellen, der sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Kontext angewendet werden kann (KK2.13, KK2.16, SELK3.1, N1.5).
DE.7.2.SP1
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ werden die Schüler zunächst schrittweise an den Sprechprozess herangeführt (N1.1, N3.2, SELK3.1, SELK1.1). Diese Phase dient dazu, Hemmungen abzubauen, Sicherheit im Umgang mit den neuen Redemitteln zu gewinnen und den Wortschatz gezielt zu aktivieren (N1.5, SELK1.2, SELK2.1, W12.1). Zunächst wiederholen die Schüler bekannte Strukturen wie „Ich esse gern…“, „Ich trinke gern…“, „Was möchtest du…?“ und erweitern diese um neue Redemittel und Satzmuster (N3.2, N3.6, SELK2.1, BK1, KK2.4). Durch kurze, gelenkte Partnerübungen, Bilder und Rollenspiele üben die Schüler, einfache Aussagen zu ihren Ess- und Trinkgewohnheiten zu formulieren und Fragen an andere zu stellen (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1). Der Schwerpunkt liegt darauf, den Schülern ausreichend sprachliche Unterstützung zu geben, damit sie flüssig und verständlich sprechen können (N1.5, SELK2.1, SELK3.1, KK2.16). Dazu werden Satzbausteine visuell präsentiert, gemeinsam im Plenum wiederholt und in Mini-Dialogen angewendet (BK4, SELK2.2, KK2.5). Auch die korrekte Aussprache und Intonation werden in dieser Phase gezielt trainiert (N3.2, SELK1.2, KK2.4). Die Aktivitäten sind so konzipiert, dass sie authentische Gesprächssituationen vorbereiten, die im weiteren Unterrichtsverlauf vertieft werden, z. B. ein Gespräch im Restaurant, beim Einkauf oder beim Austausch über Vorlieben (SELK3.2, SELK2.1, W14.1, BK1).Ziel dieser Phase ist es, die Schüler inhaltlich und sprachlich optimal auf die anschließende freie Sprechproduktion vorzubereiten (N1.5, N3.5, SELK3.1, SELK2.1, KK2.16).
DE.7.2.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase lernen die Schüler, ihre sprachlichen Inhalte zum Thema „Essen und Trinken“ gezielt zu strukturieren und in kommunikativen Situationen anzuwenden (N3.7, N3.2, SELK2.1, SELK3.1, BK1, KK2.13, KK2.16). Aufbauend auf der Vorbereitungsphase (SP1) ordnen die Schüler ihren Wortschatz und ihre Redemittel nach thematischen Schwerpunkten wie „Lebensmittel“, „Getränke“, „Vorlieben und Wünsche“ oder „Bestellungen im Restaurant“ (N3.2, N3.7, BK1, KK2.5, KK2.13). Mithilfe von Planungs- und Strukturierungshilfen, wie z. B. Gesprächsleitfäden oder Gedankenkarten, erarbeiten sie in Partner- oder Gruppenarbeit die Abfolge von Aussagen und Fragen, die sie in Rollenspielen oder Präsentationen verwenden wollen (SELK2.2, SELK2.1, N3.7, BK1, KK2.3, KK2.13, W4.2). Die Schüler üben, relevante Informationen auszuwählen, diese in eine logische Reihenfolge zu bringen und sprachlich korrekt zu verknüpfen, z. B. durch Konjunktionen („aber“) oder Modalverben („möchten“, „mögen“) (N3.6, BK1, KK2.4, KK2.7, KK2.13). Gleichzeitig wird Wert auf eine situationsangemessene Ausdrucksweise gelegt, sodass die Schüler lernen, in unterschiedlichen Kontexten höflich und klar zu sprechen (SELK3.2, SELK2.1, W14.1). Durch diese gezielte Organisation der Inhalte gewinnen sie Sicherheit im mündlichen Ausdruck, was ihnen ermöglicht, in authentischen Gesprächssituationen flüssiger und selbstständiger zu agieren (N1.5, N3.5, SELK3.1, SELK2.1, KK2.16).
DE.7.2.SP3
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
In dieser Phase setzen die Schüler die erarbeiteten Redemittel, Strukturen und Wortschatzlisten zum Thema „Essen und Trinken“ aktiv in Sprechsituationen um (N1.5, N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK3.1, BK1, KK2.16). Sie führen authentische Dialoge, kurze Monologe oder Gruppenpräsentationen durch, in denen sie Lebensmittel und Getränke benennen, Vorlieben und Wünsche äußern sowie einfache Bestell- und Einkaufsgespräche simulieren (N2.5, N3.3, SELK2.2, SELK2.1, KK2.7). Die Lehrkraft schafft realistische Kommunikationsanlässe, z. B. durch Rollenspiele wie „Im Restaurant bestellen“, „Auf dem Markt einkaufen“ oder „Mein Lieblingsessen vorstellen“ (N2.4, SELK2.2, SELK3.2, BK4). Die Schüler formulieren vollständige Sätze, verwenden passende Frage- und Antwortmuster („Was möchten Sie essen?“ – „Ich möchte eine Suppe, bitte“) und achten auf die richtige Aussprache, Satzmelodie und Betonung (N3.2, SELK1.2, W14.1, KK2.4). Ziel ist es, die mündliche Ausdrucksfähigkeit zu festigen, spontane Sprachproduktion zu fördern und die Sicherheit im Umgang mit den erlernten Strukturen zu steigern (N1.5, N3.5, SELK3.1, KK2.16, KK2.17). Durch das wiederholte Einüben dieser Sprechsituationen entwickeln die Schüler flüssigere und selbstbewusstere Kommunikationsfähigkeiten, die sie sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Kontext anwenden können (W12.1, SELK1.1, SELK1.2, N3.7, KK2.13).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie persönliche Vorlieben beim Essen und Trinken formulieren und präsentieren.
Aktivität: Mein eigenes Menü -Die Schüler erstellen ein eigenes Menü für ein Frühstück, Mittag- oder Abendessen.
-Sie wählen passende Speisen und Getränke aus und formulieren Sätze dazu:
-Zum Frühstück esse ich… und trinke…
-Mein Lieblingsgetränk ist…
-Ich mag keinen/keine/kein…
-Anschließend stellen sie ihr Menü der Klasse vor und begründen ihre Auswahl.
Ziel: Die Schüler verwenden bekannte Redemittel, Modalverben (möchten, mögen), Verneinungen und Wortschatz zu Essen und Trinken in personalisierten Kontexten und stärken dabei ihre Sprech- und Präsentationskompetenz.
Unterstützung
Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Essen und Trinken auf elementarer Ebene.
Aktivität: Speise
-Memory und Satzbau-Übungen
-In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memoryspiel mit Bild- und Wortkarten zu Speisen und Getränken.
-Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze:
-Das ist eine Banane.“
-Ich trinke gern Wasser.“
-Danach führen sie Satzbau-Übungen durch (z.B. Lückentexte, Zuordnung von Subjekt, Verb und Objekt).
-In geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen:
-Was möchten Sie essen?“
– „Ich möchte eine Suppe.“
Ziel: Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und beim mündlichen Austausch.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W12. Geduld
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.7.3.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Hör/Sehverstehen zu den Themen Freizeitaktivitäten mit der Familie und Freizeitaktivitäten mit Freunden vorbereiten. Sie können dabei vertraute Redemittel und Bezeichnungen für Freizeitaktivitäten erkennen und deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.7.3.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen erkennen, vergleichen und zusammenfassend darstellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.7.3.P3.1. - Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Satzintonationsmuster im Kontext des Themas Freizeitaktivitäten am Wochenende erkennen und gezielt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.7.3.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Leseverstehen zum Thema Freizeitaktivitäten am Wochenende vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und Strategien zur Texterwartung anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.7.3.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können zentrale und detaillierte Informationen aus Lesetexten über Freizeitaktivitäten am Wochenende erfassen, verstehen und für die eigene Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.7.3.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den thematischen Wortschatz zu Freizeitaktivitäten am Wochenende gezielt erkennen, verstehen und in eigenen mündlichen und schriftlichen Äußerungen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.7.3.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grundlegenden grammatischen Strukturen im Kontext des Themas Freizeitaktivitäten am Wochenende erkennen und korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.7.3.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können einfache Informationen zu ihren Freizeitaktivitäten am Wochenende sammeln und diese für einen eigenen kurzen Text vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.7.3.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einfache, zusammenhängende Texte über ihre eigenen Freizeitaktivitäten am Wochenende schreiben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.7.3.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können über ihre eigenen Freizeitaktivitäten am Wochenende in einfachen Sätzen sprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.7.3.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können sich in der Gruppe über ihre Wochenendpläne austauschen und einfache Dialoge führen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.7.3.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können ihre eigenen Freizeitaktivitäten am Wochenende in einer kurzen mündlichen Präsentation zusammenhängend darstellen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
FREIZEITAKTIVITÄTEN AM WOCHENENDE
Die Unterthemen: Die Freizeitaktivitäten mit der Familie; Die Freizeitaktivitäten mit den Freunden
Zielwortschatz im Gebrauch
Die Schüler erweitern ihren Wortschatz zu den typischen Freizeitaktivitäten am Wochenende. Dabei lernen sie, Aktivitäten, Orte und Spiele zu benennen:
Aktivitäten & Verben: grillen, besuchen, treffen, fernsehen, einkaufen, spazieren gehen, schwimmen, zusammen
Orte: der Garten, das Theater, das Picknick, der Spielplatz, der Fußballplatz, das Schwimmbad, das Kaufhaus, der Supermarkt, die Pizzeria, die Eisdiele, das Kino
Spiele & Gegenstände: das Spiel, das Brettspiel
Die Schüler können passende Fragen und Antworten zu den eigenen und fremden Freizeitaktivitäten formulieren:
-Was machen wir am Wochenende?
-Wohin gehen wir?
-Gehen wir ins Kino?
-Unsere Freizeitaktivitäten sind …
Zielgrammatik im Gebrauch
Die Schüler verwenden Verben im Präsens, um über Wochenendaktivitäten zu berichten:
-Ich spiele Fußball. -Wir gehen ins Kino.
-Ich mache ein Picknick.
Personalpronomen in Subjektposition werden korrekt genutzt: ich, du,er/sie/es, wir, ihr, sie.
Sie bilden einfache Satzstrukturen (Subjekt + Verb + Objekt/Adverbiale):
-Ich sehe fern.
-Er geht am Sonntag ins Schwimmbad. Fragesätze im Präsens (Inversion):
-Spielst du Fußball? -Gehst du ins Kino?
-Machst du ein Picknick?
Verneinungen:
-Ich spiele nicht.
-Wir gehen nicht ins Museum.
W-Fragen:
-Was machst du am Wochenende?
-Wann gehen wir ins Kino?
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die Schüler nutzen die gelernten Strukturen, um:
-eigene Wochenendpläne vorzustellen
-Treffen zu organisieren (z.B. Treffpunkt und Zeit)-eigene Vorlieben und Abneigungen auszudrücken:
-Ich spiele gern Fußball.
-Wir gehen nicht ins Museum.
-Er mag Eis.
-Sie mag keine Brettspiele.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Die Schüler verwenden höfliche und alltagstaugliche Redemittel:
-Wohin gehen wir? -Wir haben keinen Plan.
-Gehen wir ins Kino?“
-Wo treffen wir uns?“
-Gehen wir in die Eisdiele?“
-Vielen Dank, das war schön!“
-Das ist super.
-Bis morgen!“
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Die Schüler achten auf die korrekte Aussprache von:
Diphthongen: ei (Freizeit), au (ausgehen), ie (spielen)
Konsonanten: -ch wie in ich -s als [z] in sehen, Sonntag -sch wie in Schwimmbad -sp in spielen -st in Sonntag Betonung:
Wortbetonung: spielen, Wochenende, ausgehen Satzbetonung: Ich gehe ins Kino.
Frageintonation:Ja/Nein-Fragen: Gehst du ins Kino? (steigende Intonation)
W-Fragen: Was machst du am Wochenende? (fallende Intonation)
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Die Schüler üben typische Aussprachemuster in authentischen Gesprächssituationen:
-Unsere Freizeitaktivitäten sind ...
-Ich mache Picknick.
-Wir gehen am Samstag ins Kino.
-Ich spiele nicht gern Brettspiele.
Dabei legen sie Wert auf eine natürliche und angemessene Intonation, um in typischen Wochenendgesprächen flüssig und klar zu kommunizieren.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS WICHTIGER HINWEIS:
Zu jedem Thema wird eine Bewertungsliste bereitgestellt. (Siehe Kap. 1.2 Prinzipien zur Umsetzung des Lehrplans.) Die hier aufgeführten Elemente sind nicht verpflichtend in jeder einzelnen Unterrichtsstunde einzusetzen. Sie dienen als optionale Auswahlmöglichkeiten für Lehrkräfte oder Lehrbuchautoren. Für jede Unterrichtsstunde kann je nach Lernziel, Schülerbedürfnissen, Inhalten und Lehrervorlieben eine passende Auswahl getroffen werden.
LEISTUNGSAUFGABE:
Die Schüler gestalten ein kleines Projekt oder eine Präsentation zum Thema „Meine Freizeitaktivitäten am Wochenende“.
Mögliche Aufgabenstellung: Die Schüler erstellen ein Plakat, ein Lernheft oder einen kleinen digitalen Beitrag, in dem sie beschreiben:
-Was sie am Wochenende machen.
-Mit wem sie ihre Freizeit verbringen.
-Wohin sie gehen. -Was sie gern und was sie nicht gern tun. Dabei sollen sie folgende sprachliche Mittel anwenden:
-Zielwortschatz zu Freizeitaktivitäten (z.B. ins Kino gehen, Picknick machen, Fußball spielen, schwimmen gehen, zu Hause bleiben),
-Redemittel für Vorlieben und Abneigungen (Ich mag... / Ich mag nicht... / Ich gehe gern...),
-einfache Satzmuster im Präsens. Leistungsnachweis:
Die Schüler präsentieren ihre Ergebnisse in Form von:
-einem kurzen mündlichen Vortrag (1–2 Minuten), oder -einem Plakat / Steckbrief / Lernheftseite, das sie der Klasse vorstellen.
Bewertungskriterien:
-Verständlichkeit und Korrektheit der Aussagen (Wortschatz, Satzbau),
-Anwendung der Redemittel und Zielgrammatik,
-korrekte Aussprache und Intonation,
-klare und strukturierte Präsentation der Inhalte,
-kommunikative Angemessenheit (z.B. Reaktion auf Fragen oder Vorschläge).
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen:Bereitschaft / Vorbereitung
Dieses Thema baut auf dem Vorwissen und den persönlichen Erfahrungen der Schüler zu Freizeitaktivitäten auf.
Da die Schüler im Alltag regelmäßig eigene Freizeitgestaltung erleben und darüber berichten können, verfügen sie bereits über eine Vielzahl von Begriffen und Vorstellungen in ihrer Erstsprache.
Dieses vorhandene Wissen bietet eine ideale Grundlage, um den neuen Wortschatz, die Redemittel und die grammatischen Strukturen im Deutschen zu erlernen.
Zu Beginn des Unterrichts aktivieren die Schüler ihr Wissen zu folgenden Fragen:
-Was mache ich gern am Wochenende?
-Mit wem verbringe ich meine Freizeit?
-Wohin gehe ich gern am Wochenende?
-Welche Aktivitäten mag ich nicht so gern?
Dabei werden erste Assoziationen und Erfahrungen gesammelt, ohne diese zunächst ins Deutsche zu übersetzen.
Visuelle Impulse (z.B. Bilderkarten, kurze Videos) unterstützen diesen Prozess.
Vorbemerkung zum Niveau:
Die Schüler der 7. Klasse verfügen über grundlegende Fertigkeiten im Bereich Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen (A1.2) und haben im vorherigen Unterricht bereits einfache Satzmuster sowie Personalpronomen und Verben im Präsens geübt.
Sie können auf diese Strukturen zurückgreifen, um im aktuellen Thema kommunikativ aktiv zu werden.
Unterrichtseinstieg: Als Einstieg in das Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ bietet sich z.B. folgendes Vorgehen an:
Die Lehrkraft zeigt eine Bildercollage zu typischen Wochenendaktivitäten (Kino, Schwimmbad, Park, Picknick, Einkaufen, Fernsehen, Freunde treffen, Brettspiele spielen etc.).
Die Schüler überlegen, welche dieser Aktivitäten sie selbst machen, und tauschen sich dazu zunächst auf Deutsch in kurzen Phrasen aus.
In Partnerarbeit notieren sie auf kleinen Karten ihre liebsten und unbeliebtesten Freizeitaktivitäten (z.B.: Ich gehe gern ins Kino. Ich spiele nicht gern Brettspiele.).
Ziel dieser Phase:
-Aktivierung von Vorwissen,
-Förderung der Sprechbereitschaft,
-Aufbau von Motivation und thematischer Neugier.
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn der Einheit wird überprüft, inwieweit die Schüler in ihrer physischen, kognitiven, affektiven und sozialen Entwicklung bereit sind, sich mit dem Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ auseinanderzusetzen.
Dieses Thema knüpft unmittelbar an die Erfahrungswelt der Schüler an und bietet zahlreiche Anlässe zur authentischen Kommunikation.
Im Vorbewertungsprozess werden die Vorkenntnisse der Schüler in Bezug auf Freizeitaktivitäten erfasst.
Dabei wird festgestellt, in welchem Maße sie bereits über entsprechenden Wortschatz und sprachliche Strukturen verfügen, um einfache Aussagen über eigene und fremde Aktivitäten treffen zu können.
Die Schüler werden durch verschiedene vorbereitende Aktivitäten, wie Brainstorming, Umfragen im Klassenverband oder das Sammeln von typischen Freizeitaktivitäten an der Tafel, dazu angeregt, ihr Vorwissen zu aktivieren.
In spielerischen Übungen äußern sie ihre eigenen Vorlieben und Gewohnheiten im Zusammenhang mit dem Wochenende.
Darüber hinaus wird erfasst, inwiefern die Schüler bereits in der Lage sind, Fragen zu stellen und zu beantworten sowie kurze Aussagen zu strukturieren.
Diese Beobachtungen ermöglichen der Lehrkraft, die Unterrichtsplanung gezielt an den aktuellen Lernstand der Gruppe anzupassen und individuelle Unterstützungsbedarfe zu berücksichtigen.
Ziel dieses Prozesses ist es, eine geeignete Ausgangsbasis für das weitere Lernen zu schaffen, die Schüler für das Thema zu sensibilisieren und sie zur aktiven Beteiligung am Lernprozess zu motivieren.
Brückenbauen
Im Rahmen dieser Einheit wird bewusst eine Brücke zwischen dem bereits vorhandenen Wissen der Schüler und den neuen Inhalten zum Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ geschlagen.
Die Schüler bringen vielfältige persönliche Erfahrungen und Vorstellungen über ihre Wochenendgestaltung mit.
Diese Vorerfahrungen werden gezielt genutzt, um neue sprachliche Strukturen, Redemittel und Wortschatz sinnvoll daran anzuknüpfen.
Zu Beginn der Einheit reflektieren die Schüler gemeinsam, wie sie gewöhnlich ihr Wochenende verbringen, welche Aktivitäten sie allein, mit der Familie oder mit Freunden unternehmen.
In diesem Zusammenhang werden erste Begriffe gesammelt und visuell unterstützt (z. B. durch Bilder, Piktogramme, Gedankenkarten).
Darauf aufbauend lernen die Schüler, diese vertrauten Inhalte zunehmend differenzierter sprachlich auszudrücken.
Sie erweitern ihr Repertoire an Redemitteln und üben, einfache Aussagen, Fragen und Antworten zu formulieren, um über ihre Wochenenderlebnisse berichten oder Pläne machen zu können.
Durch den gezielten Einsatz von Dialogübungen, Rollenspielen und authentischen Sprechanlässen wird die Brücke zwischen Alltagserfahrungen und neu erlerntem sprachlichen Handeln systematisch gefestigt.
So wird gewährleistet, dass die Schüler das neue Wissen nicht isoliert, sondern eingebettet in ihren persönlichen Erfahrungshorizont erwerben und anwenden.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ begonnen wird, soll eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2). Ziel ist es, eine positive und motivierende Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.5, N3.5, SELK3.1, W12.1). Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (SELK1.1, N2.4, W12.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein Rhythmusklatschen, ein Lied, ein Zungenbrecher oder eine humorvolle kurze Geschichte sein (N2.5, N3.3, BK4). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und allen Schülern zugänglich ist (SELK3.2, W14.1). Durch den Einsatz von nonverbalen Elementen, Mimik und Gestik können die Schüler aktiv einbezogen und auf den gemeinsamen Lernprozess eingestimmt werden (SELK2.3, SELK2.2, N3.2).
INTEGRATION DES SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Rahmen des Themas „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben – gezielt und integriert gefördert. Beim Hörverstehen hören die Schüler authentische und einfache Dialoge zu typischen Wochenendaktivitäten, erkennen zentrale Informationen und reagieren darauf mit kurzen mündlichen oder schriftlichen Antworten. Das Leseverstehen wird durch kurze Texte, Anzeigen oder Einladungen zu Freizeitaktivitäten geschult, wobei die Schüler sowohl die Hauptaussagen als auch wichtige Details erfassen. Im Bereich Sprechen formulieren die Schüler eigene Aussagen zu ihren Wochenendplänen, stellen Fragen an ihre Mitschüler und führen einfache Dialoge, um Treffen zu organisieren oder Vorlieben und Abneigungen zu äußern. Durch Rollenspiele und Partnerübungen wird die kommunikative Kompetenz gefestigt. Das Schreiben wird gefördert, indem die Schüler kurze Notizen, Einladungen, Plakate oder kleine Präsentationen zu ihren Freizeitaktivitäten erstellen. Dabei wenden sie den thematischen Wortschatz, die Zielgrammatik (Präsens, Personalpronomen, einfache Satzstrukturen, Verneinung, W-Fragen) und die erlernten Redemittel an. Alle Aktivitäten werden so gestaltet, dass die Schüler die neuen sprachlichen Strukturen in realitätsnahen, authentischen Situationen anwenden und dadurch Sicherheit im Gebrauch der deutschen Sprache gewinnen.
DE.7.3.H1
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Zu Beginn der Unterrichtseinheit zum Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ werden die Schüler schrittweise auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet, Ziel ist es, sie inhaltlich, sprachlich und kognitiv auf die bevorstehenden Hör- und Sehimpulse einzustimmen (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2). Die Lehrkraft aktiviert zunächst das Vorwissen der Schüler durch kurze Fragen wie „Was machst du gern am Wochenende?“ oder „Mit wem verbringst du deine Freizeit?“, anhand von Bildkarten, kurzen Videos oder Collagen zu typischen Wochenendaktivitäten (Kino, Schwimmbad, Picknick, Fußballplatz, Brettspiele usw.) werden erste Assoziationen geweckt und der thematische Wortschatz eingeführt bzw. wiederholt (N1.1, N2.5, N3.3, SELK2.3, BK4, KK2.2). Im nächsten Schritt hören oder sehen die Schüler ein kurzes Beispiel (z. B. einen Mini-Dialog oder eine kleine Szene), ohne dass eine inhaltliche Aufgabe gestellt wird, sie sollen lediglich den allgemeinen Kontext erkennen und zentrale Wörter oder Bilder identifizieren (N3.2, SELK1.2, BK1, KK2.4). Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Aufmerksamkeit auf die Aussprache und Intonation der neuen Wörter zu lenken, insbesondere auf Diphthonge (ei, au, ie), typische Konsonantenverbindungen (-ch, -sch, -sp, -st) und die Betonung in Fragen und Aussagen (N3.2, N3.6, N3.7, SELK1.1, KK2.4, KK2.7). Durch diese vorbereitenden Schritte werden mögliche Verständnisschwierigkeiten reduziert und die Schüler können den eigentlichen Hör- und Sehverstehensaufgaben im weiteren Unterricht gezielt und motiviert begegnen (N1.5, N2.4, N3.5, SELK3.1, W12.1, BK1, KK2.16).
DE.7.3.H2
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Die Schüler hören bzw. sehen kurze Dialoge oder Alltagsszenen, in denen Personen ihre Wochenendpläne besprechen oder vergangene Freizeitaktivitäten schildern, nach dem ersten globalen Verständnis konzentrieren sie sich gezielt auf wichtige Detailinformationen, wie z. B. konkrete Aktivitäten, Orte und Zeitangaben (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.3, BK1, BK4, KK2.2, KK2.4). Durch wiederholtes Abspielen und gezielte Aufgabenstellungen – wie das Ergänzen von Tabellen, das Ordnen von Bildkarten oder das Ausfüllen von Lückentexten – verknüpfen die Schüler die einzelnen Detailinformationen zu einem vollständigen Gesamtbild (N1.3, N1.5, N2.4, N3.7, N3.8, SELK2.2, KK2.4, KK2.5, KK2.7, KK2.13). Die Lehrkraft lenkt die Aufmerksamkeit auf zentrale sprachliche Strukturen, wie Fragesätze im Präsens und Redemittel zur Absprache von Treffpunkten (N3.6, SELK1.1, BK1, KK2.4). Besonderes Augenmerk wird auf die Unterscheidung von bejahenden und verneinenden Aussagen gelegt, um Missverständnisse zu vermeiden (N3.2, SELK1.2, KK2.7, KK2.16). Am Ende dieser Phase präsentieren die Schüler die gesammelten Detailinformationen in Partner- oder Gruppenarbeit, indem sie kurze Zusammenfassungen formulieren oder kleine Rollenspiele zu den gehörten bzw. gesehenen Szenen nachspielen (N1.5, N2.5, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.1, SELK3.2, W4.2, BK1).
DE.7.3.P1
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler üben gezielt die Aussprache und Betonung von Wörtern und Redemitteln, die im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten am Wochenende stehen (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2). Dabei liegt der Schwerpunkt auf den im Thema vorkommenden Diphthongen (ei wie in Freizeit, au wie in ausgehen, ie wie in spielen), Konsonantenverbindungen (-ch wie in ich, -sch wie in Schwimmbad, -sp wie in spielen, -st wie in Sonntag) sowie der korrekten Artikulation des stimmlosen und stimmhaften s (sehen, Sonntag) (N3.6, N3.7, SELK1.2, KK2.4, KK2.5). Die Schüler trainieren die Wortbetonung bei thematischen Begriffen wie Wochenende, ausgehen und Spielplatz sowie die Satzbetonung, um zentrale Informationen hervorzuheben (Ich gehe ins KINO.) (N3.2, SELK1.1, KK2.7, KK2.16). Ebenso wird die Frageintonation in Ja/Nein-Fragen (Gehst du ins Kino? – steigende Intonation) und W-Fragen (Was machst du am Wochenende? – fallende Intonation) geübt (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, KK2.4). Zur Festigung werden kurze, authentische Dialoge, Liedzeilen oder Zungenbrecher genutzt, in denen die Zielphoneme mehrfach vorkommen (N3.3, N3.5, SELK2.2, BK4). Die Schüler wiederholen und variieren diese in Partner- oder Gruppenarbeit, um eine sichere und flüssige Aussprache zu entwickeln (N1.5, N2.4, SELK2.2, SELK3.2, KK2.13). Die Lehrkraft gibt individuelles Feedback zur Lautbildung, Intonation und zum Sprechrhythmus (SELK1.2, W16.3, KK2.17).
DE.7.3.L1
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Vor dem eigentlichen Leseprozess zu Texten über Freizeitaktivitäten am Wochenende werden die Schüler sprachlich und inhaltlich auf das Thema vorbereitet (N1.1, N3.2, SELK1.1, W12.1). Die Lehrkraft aktiviert zunächst den themenbezogenen Wortschatz, indem Bilder, Symbole oder kurze Videosequenzen zu Aktivitäten wie ins Kino gehen, Picknick machen, Fußball spielen oder Schwimmen gehen gezeigt werden (BK4, KK2.2, SELK2.1, N3.2). Die Schüler benennen bekannte Aktivitäten, ergänzen neue Begriffe und wiederholen passende Redemittel (N1.5, SELK2.1, KK2.5, W3.1). Im nächsten Schritt werden Leseziele festgelegt, z. B. „Finde heraus, welche Aktivitäten die Personen am Wochenende planen“ oder „Welche Orte werden im Text erwähnt“ (W3.2, KK2.13, N1.2, KK2.16). Durch gezielte Vorentlastung werden zentrale Begriffe, grammatische Strukturen und Redemittel geklärt, damit die Schüler beim Lesen nicht an unbekannten Elementen scheitern (BK1, SELK1.2, KK2.4, KK2.5, W3.1). Anschließend formulieren die Schüler Hypothesen zum Textinhalt auf Grundlage der visuellen Impulse und Überschriften (KK2.11, KK2.12, N3.6, N3.8, BK4). Sie äußern Vermutungen wie „Ich glaube, sie gehen ins Schwimmbad“ oder „Vielleicht machen sie ein Picknick“, dadurch werden Neugier und Leseerwartung gefördert (N1.1, N3.5, SELK2.1, KK2.16). Diese vorbereitenden Aktivitäten erleichtern den Schülern den Einstieg ins Leseverstehen, steigern ihre Motivation und schaffen eine inhaltliche wie sprachliche Basis für den anschließenden Leseprozess (N1.5, N2.4, SELK3.2, SELK1.2, W12.1).
DE.7.3.L2
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Während des Leseprozesses zu Texten über Freizeitaktivitäten am Wochenende lernen die Schüler, unbekannte Wörter und Wendungen mithilfe des Kontextes, von Bildern oder bekannten Strukturen zu erschließen (N1.1, N3.6, N3.8, KK2.4, KK2.11, KK2.12, BK1, SELK1.2). Die Lehrkraft leitet sie an, Bedeutungen durch logische Schlussfolgerungen, Wortbausteine oder verwandte Begriffe zu erraten, anstatt sofort ein Wörterbuch zu benutzen (KK2.16, KK2.4, KK2.11, BK1, N1.2). Die Schüler markieren wichtige Textstellen, die zentrale Informationen zu Aktivitäten, Orten oder Zeitangaben enthalten (N3.2, KK2.2, KK2.13, BK4). Sie notieren sich Schlüsselbegriffe und ordnen diese den entsprechenden Personen oder Situationen im Text zu (KK2.5, KK2.13, KK2.7). Dabei reflektieren sie, welche Lesestrategien ihnen geholfen haben – etwa das Suchen nach Signalwörtern wie am Samstag, im Schwimmbad oder mit Freunden (SELK1.1, KK2.17, W3.2). Im Anschluss tauschen sich die Schüler in Partner- oder Gruppenarbeit über ihre Verständnissicherung aus (SELK2.2, SELK2.1). Sie formulieren ihre Gedanken zum Text, z. B. „Ich habe verstanden, dass die Familie am Sonntag ein Picknick macht“ oder „Ich war mir unsicher bei ‚Brettspiel‘, aber die Abbildung hat mir geholfen“ (KK2.3, N1.5, W14.1, W4.2). Diese Arbeit unterstützt nicht nur das Erschließen neuer Bedeutungen, sondern fördert auch die Fähigkeit, den eigenen Leseprozess bewusst zu reflektieren und erfolgreiche Strategien für zukünftige Leseaufgaben zu entwickeln (SELK1.1, SELK3.2, W12.1, KK2.17).
DE.7.3.W1
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler erkennen und verwenden den Zielwortschatz zu Freizeitaktivitäten am Wochenende in verschiedenen Kontexten (N1.1, N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK2.3, BK1, BK4, KK2.4, KK2.5). Sie lernen, Aktivitäten wie grillen, besuchen, treffen, fernsehen, einkaufen, spazieren gehen, schwimmen, zusammen spielen mit passenden Orten wie das Kino, das Schwimmbad, der Spielplatz, die Eisdiele zu verbinden (N3.6, SELK2.3, W3.2, BK4, KK2.4, KK2.5, KK2.13). Durch gezielte Übungen ordnen die Schüler Wörter thematisch, bilden Beispielsätze und wenden sie in authentischen Gesprächssituationen an, z. B. „Am Sonntag gehen wir ins Kino“ oder „Ich spiele nicht gern Brettspiele“ (N2.5, N3.3, N1.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.5, KK2.7, KK2.4). Die Lehrkraft setzt Bilder, kurze Dialoge und Rollenspiele ein, um den Wortschatz zu festigen (N2.5, N3.2, SELK3.2, SELK2.2, W12.1, BK4, KK2.2, KK2.7). Die Schüler üben außerdem, passende Fragen und Antworten zu formulieren, wie etwa „Was machen wir am Wochenende?“ oder „Wohin gehen wir?“ (N1.5, N2.4, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.16, KK2.13). Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Schüler den Wortschatz sowohl mündlich als auch schriftlich korrekt anwenden und in eigenen Aussagen flexibel einsetzen können (N1.2, SELK1.2, SELK3.1, W3.1, W16.3, BK1, KK2.13, KK2.17).
DE.7.3.G1
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler erkennen und wenden die Zielgrammatik zur Beschreibung von Freizeitaktivitäten am Wochenende an, sie nutzen Verben im Präsens, um über eigene und fremde Pläne zu berichten, z. B. „Ich spiele Fußball“, „Wir gehen ins Kino“, „Er macht ein Picknick“ (N1.1, N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK3.1, KK2.4, KK2.5). Personalpronomen in Subjektposition (ich, du, er/sie/es, wir, ihr, sie) werden korrekt eingesetzt, die Schüler bilden einfache Satzstrukturen im Muster Subjekt + Verb + Objekt/Adverbiale wie „Wir spielen zusammen“ oder „Er geht am Sonntag ins Schwimmbad“ (N1.2, N3.7, SELK1.1, SELK1.2, KK2.13, KK2.17). Fragesätze im Präsens (Inversion) wie „Spielst du Fußball?“ oder „Geht ihr ins Kino?“ werden geübt, ebenso die Verneinung mit nicht und kein: „Ich spiele nicht“, „Wir gehen nicht ins Museum“, „Er hat kein Hobby“ (N1.3, N3.6, SELK1.2, SELK3.2, KK2.4, KK2.16). Die Schüler formulieren W-Fragen wie „Was machst du am Wochenende?“, „Wann gehen wir ins Kino?“ oder „Wo spielen wir Fußball?“ (N1.1, N2.4, SELK2.1, KK2.16, KK2.7). Die Lehrkraft bietet strukturierte Übungen, Partnerdialoge und Rollenspiele an, um die Zielgrammatik im Kontext zu festigen, der Schwerpunkt liegt darauf, dass die Schüler grammatische Strukturen flüssig und korrekt in mündlicher und schriftlicher Kommunikation einsetzen (N2.5, N1.5, SELK2.2, W4.2, BK1, BK4, KK2.5, KK2.13).
DE.7.3.S1
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Die Schüler bereiten sich auf den Schreibprozess vor, indem sie zunächst Ideen zu ihren Freizeitaktivitäten am Wochenende sammeln (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5). Mithilfe von Wortschatzlisten, Bildkarten und Beispielsätzen aktivieren sie den Zielwortschatz zu Aktivitäten, Orten und Spielen (N2.4, N2.5, N3.2, N3.3, N3.5, N3.6, N3.7, N3.8). In Partner- oder Gruppenarbeit tauschen sie kurze Sätze aus, z. B.: „Ich gehe am Sonntag ins Kino“, „Wir machen ein Picknick im Park“, „Er spielt nicht gern Brettspiele“, anschließend ordnen sie ihre Ideen nach Themenbereichen (Aktivitäten mit der Familie / Aktivitäten mit Freunden) (SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2). Die Lehrkraft gibt strukturierte Hilfsmittel wie Satzstarter („Am Wochenende…“, „Ich mag…“, „Wir gehen…“) oder Schreibpläne vor, um den Aufbau der Texte zu erleichtern (W3.1, W4.2, W12.1, W14.1, W16.3). In dieser Phase steht nicht die sprachliche Korrektheit im Vordergrund, sondern das Sammeln relevanter Inhalte, die später im Schreibprozess ausgearbeitet werden (BK1, BK2, BK4, BK5). Die Schüler formulieren erste Stichpunkte oder einfache Sätze, die sie in der nächsten Phase zu zusammenhängenden Texten ausbauen (KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5, KK2.7, KK2.8, KK2.11, KK2.12, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
DE.7.3.S2
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
Die Schüler entwickeln aus ihren vorbereiteten Ideen und Stichpunkten zusammenhängende Texte über ihre Freizeitaktivitäten am Wochenende, sie planen, formulieren und überarbeiten erste Entwürfe selbstständig und mit Ausdauer (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5, W3.1). Sie strukturieren ihre Inhalte klar, beginnend mit einer Einleitung gefolgt von Aktivitäten mit Familie und Freunden bis zur kurzen Zusammenfassung oder Bewertung, und ordnen Informationen logisch und zielgerichtet (BK1, KK2.3, KK2.4, KK2.5, KK2.13, KK2.16). Dabei verwenden sie den Zielwortschatz wie „ins Kino gehen“, „Picknick machen“, „Fußball spielen“ sowie Zielgrammatik im Präsens mit Personalpronomen, einfachen Satzstrukturen, Fragesätzen und Verneinungen, achten auf angemessene Wortwahl und Kohärenz (W16.3, BK2, KK2.2, KK2.4, KK2.5). Die Lehrkraft unterstützt den Schreibprozess durch Modelltexte, Satzbausteine und Redemittel wie „Am Samstag…“, „Ich spiele gern…“, „Wir treffen uns…“, „Ich mag nicht…“, und fördert Selbststeuerung und Zusammenarbeit in den Schreibphasen (SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2). Die Schüler achten beim Schreiben auf logische Abfolge, inhaltliche Vollständigkeit und den Einsatz der gelernten sprachlichen Mittel, überprüfen ihre Texte anschließend auf Verständlichkeit und Korrektheit und geben sich konstruktives Paar-Rückmeldung (W10.3, W14.1, W16.1, W16.3, KK2.17). Abschließend präsentieren oder lesen sie ihre Texte in Kleingruppen vor, erhalten Rückmeldungen und stärken ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit und ihr Selbstvertrauen (N1.5, SELK2.1, SELK2.2, BK4).
DE.7.3.SP1
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Um die Schüler gezielt auf den Sprechprozess im Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ vorzubereiten, wird zunächst der relevante Zielwortschatz aktiviert und durch visuelle Impulse wie Bilderkarten, kurze Videosequenzen oder eine Collage zu typischen Wochenendaktivitäten kontextualisiert (N1.1, N2.5, N3.2, N3.3, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, BK1, BK4, KK2.2, KK2.4, KK2.5). Die Schüler werden angeregt, einfache Aussagen, Fragen und Antworten zu formulieren, um über eigene und fremde Wochenendpläne zu sprechen (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, W4.2, BK1, KK2.16, KK2.17). Dabei wird der Fokus auf die korrekte Aussprache der relevanten Diphthonge (ei, au, ie), Konsonantenkombinationen (-ch, -sch, sp-, st-) sowie die angemessene Satzintonation bei Ja/Nein-Fragen und W-Fragen gelegt (N3.2, N3.6, SELK1.2, BK4, KK2.2, KK2.4). Durch kurze Dialogübungen und Rollenspiele gewinnen die Schüler Sicherheit im mündlichen Ausdruck, sodass sie in der anschließenden Anwendungsphase flüssig, verständlich und themenbezogen kommunizieren können (N1.3, N1.5, N2.4, N2.5, SELK2.1, SELK3.2, W10.3, W14.1, BK2, BK4, KK2.5, KK2.17).
DE.7.3.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Rahmen des Themas „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ strukturieren die Schüler ihre mündlichen Beiträge, indem sie den gelernten Zielwortschatz, passende Redemittel und die Zielgrammatik bewusst anwenden (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5, N2.4, N2.5, N3.2, N3.3, N3.5, N3.6, N3.7, N3.8, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2, W4.2, W14.1, BK1, BK2, BK4, KK2.13, KK2.4). Sie formulieren zusammenhängende Aussagen zu eigenen und fremden Wochenendplänen, stellen passende Fragen und reagieren angemessen auf Antworten (N3.2, N3.6, N3.7, SELK2.1, KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5, KK2.17). Durch gelenkte Partner- und Gruppenübungen, wie Dialoggestaltungen oder kurze Interviews, üben sie, Informationen in logischer Reihenfolge zu präsentieren und auf Gesprächsimpulse flexibel zu reagieren (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16). Dabei achten sie auf eine klare Aussprache, angemessene Intonation und den situationsgerechten Einsatz von Höflichkeitsformen, um in typischen Alltagssituationen verständlich und flüssig zu kommunizieren (N1.5, SELK2.3, W14.1, W16.3, KK2.4).
DE.7.3.SP3
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ werden die Schüler dazu angeregt, selbstständig kurze mündliche Beiträge zu gestalten und diese in authentischen Gesprächssituationen anzuwenden (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.1, SELK3.2, W4.2, W14.1, BK1, BK4, KK2.16). Sie berichten über ihre eigenen Wochenendpläne, stellen Fragen zu den Aktivitäten anderer und reagieren mit passenden Antworten (N3.3, N3.5, N3.6, N3.7, N3.8, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, KK2.4, KK2.17). Dabei setzen sie den gelernten Zielwortschatz, die Redemittel zu Vorlieben und Abneigungen sowie die Zielgrammatik im Präsens aktiv ein, strukturieren Informationen adressatengerecht und begründen ihre Entscheidungen kurz und präzise (SELK1.2, SELK2.3, BK1, BK2, KK2.13, KK2.4). Durch Rollenspiele, spontane Dialoge und kurze Präsentationen üben sie, flüssig zu sprechen, Informationen klar zu ordnen und eine angemessene Intonation zu verwenden, um im Gespräch sicher und respektvoll aufzutreten (N2.5, N3.5, SELK2.2, SELK2.1, W14.1, KK2.3).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Im Unterricht zum Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ wird Differenzierung gezielt eingesetzt, um den unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen, Lernbedürfnissen und Interessen der Schüler gerecht zu werden.
Erweiterung:
Für fortgeschrittene Lernende oder schnell lernende Schüler werden komplexere sprachliche Strukturen und Ausdrucksformen angeboten.
Diese Schüler können: -detaillierte Wochenendpläne erstellen und präsentieren, kurze Berichte oder Tagebuchtexte über vergangene oder geplante Freizeitaktivitäten verfassen (z.B. Am Samstag habe ich… gemacht. Danach sind wir… gegangen.),
-eigene Meinungen und Vorlieben begründen (z.B. Ich gehe gern ins Kino, weil…),-in
Partnerarbeit kurze Rollenspiele zu Freizeitabsprachen entwickeln und vortragen.
Unterstützung:
Für Schüler, die mehr sprachliche Unterstützung benötigen, werden folgende Maßnahmen angeboten:
-Arbeit mit visuellen Hilfsmitteln (Bildkarten, Piktogrammen),
-strukturierte Satzanfänge und Sprechmuster (z.B. Am Wochenende… Ich gehe… Ich treffe…),
-Hör-/Lesetexte mit klarer Gliederung und gezielten Verstehens-Hilfen,
-Partner- oder Gruppenarbeit, in der stärkere Lernende schwächere unterstützen können, -spielerische
Übungen (z.B. Brettspiele, Memory), um den Wortschatz zu festigen.
Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle Schüler — unabhängig von ihrem Lernstand — aktiv und erfolgreich am Unterricht teilnehmen und die sprachlichen Lernziele im Rahmen ihrer Möglichkeiten erreichen können.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W5. Einfühlungsvermögen
W9. Barmherzigkeit
W12. Geduld
W13. Gesundes Leben
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.7.4.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen zentrale Informationen und Kernaussagen zu den Themen Körperteile, Krankheiten sowie Gesundheitstipps und Ratschläge erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.7.4.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Details erkennen und einfache Schlussfolgerungen zu den Themen Körperteile, Krankheiten und Gesundheitstipps und Ratschläge ziehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.7.4.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen Körperteile, Krankheiten sowie Gesundheitstipps und Ratschläge erkennen und gezielt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.7.4.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in kurzen Lesetexten zum Thema Körperteile, Krankheiten und Gesundheitstipps erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.7.4.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu den Themen Körperteile, Krankheiten und Gesundheitstipps verstehen und für ihre eigene Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.7.4.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu den Themen Körperteile, Krankheiten und Gesundheitstipps gezielt erkennen, in unterschiedlichen Kontexten verstehen und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.7.4.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können, die für das Thema Körper und Gesundheit relevanten Zielgrammatikelemente erkennen, in verschiedenen kommunikativen Kontexten verstehen und angemessen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.7.4.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Körper, Krankheiten, Gesundheitstipps und Ratschläge vorbereiten können, um relevante Redemittel und Strukturen sicher anzuwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.7.4.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können selbstständig einfache schriftliche Texte zum Thema Körper und Gesundheit verfassen, um Beschwerden zu beschreiben und Gesundheitstipps zu geben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.7.4.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zum Thema Körper und Gesundheit vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.7.4.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zum Thema Körper und Gesundheit sinnvoll organisieren und in einfachen Sprechsituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.7.4.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können selbstständig und situationsangemessen mündliche Aussagen zum Thema Körper und Gesundheit formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DER KÖRPER
Die Unterthemen: Die Körperteile; Die Krankheiten; Gesundheitstipps und Ratschläge
Zielwortschatz im Gebrauch
Körperteile: der Kopf, das Auge/die Augen, das Ohr/die Ohren, der Hals, der Bauch, die Hand/die Hände, der Arm/die Arme, der Fuß/die Füße, das Bein/die Beine Krankheiten und Symptome: die Krankheit, der Schmerz, der Bauchschmerz, der Kopfschmerz, der Zahnschmerz, der Fußschmerz, der Halsschmerz Gesundheitstipps und Hilfsmittel: das Medikament/die Medikamente, der Hustensaft, die Tablette/die Tabletten Wichtige Verben: sollen, trinken, einnehmen, machen
Zielgrammatik im Gebrauch
Verben im Präsens (z.B. sein, haben) -Ich bin krank. / Ich habe Kopfschmerzen.
-Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, sie, Sie)
-Einfache Satzstrukturen: Subjekt + Verb + Objekt → Ich bin krank.
-Fragesätze im Präsens:
-Was hast du? -Wie fühlst du dich?
-Was soll ich machen?
-Verneinungen (nicht, kein):
-Ich habe keinen Schnupfen.
-Modalverb sollen:
-Du sollst viel Wasser trinken.
-Adjektive zur Beschreibung des Befindens: sehr gut, nicht gut, krank
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Gesundheitsfragen stellen:
Was hast du? Befinden beschreiben:
Ich habe Bauchschmerzen.
Ratschläge geben: Du sollst viel Wasser trinken.
Empfehlungen formulieren:
Bleib im Bett!
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Fragen stellen:
-Was fehlt dir?
-Was hast du?
-Bist du krank?
-Geht es dir gut?
Antworten geben: -Ich bin krank.
-Ich habe Kopfschmerzen.
-Mir geht es nicht gut.
Dialoge führen:
-Wie geht es dir?
–Nicht so gut.
–Was hast du?
–Ich habe Husten und Fieber.
–Gute Besserung!
Ratschläge geben:
-Du sollst zum Arzt gehen.
–Bleib im Bett und trink viel Wasser.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Diphthonge: ei wie in Krankheit, au wie in Bauchschmerz
Konsonanten:
ch wie in Bauchschmerz, sch wie in Schmerz, st wie in Kopfschmerz, z wie in Zahnschmerz
Wortbetonung:
-Bauchschmerzen (erste Silbe), Kopfschmerzen (erste Silbe) Satzbetonung:
-Ich habe Kopfschmerzen. (Verb betont)
-Trink viel Wasser! (Imperativ betont)
Intonation:
-Frageintonation: steigend
-Bist du krank? -Aussageintonation: fallend
-Ich habe Halsschmerzen.
Soziale Sprachäußerungen:
-Empathische Intonation
Gute Besserung! Du sollst zum Arzt gehen.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Praktische Anwendung in Dialogen:
-Was hast du?
– Ich habe Bauchschmerzen. Trink Kräutertee!
Ausspracheübungen:
-Ich habe Zahnschmerzen. Schmerz - sch, Bauch - ch
Intonationstraining:
-Soll ich zum Arzt gehen? (steigend)
-Ich soll zum Arzt gehen. (fallend
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
DER KÖRPER
Die Unterthemen: Die Körperteile; Die Krankheiten; Gesundheitstipps und Ratschläge
Zielwortschatz im Gebrauch
Körperteile: der Kopf, das Auge/die Augen, das Ohr/die Ohren, der Hals, der Bauch, die Hand/die Hände, der Arm/die Arme, der Fuß/die Füße, das Bein/die Beine Krankheiten und Symptome: die Krankheit, der Schmerz, der Bauchschmerz, der Kopfschmerz, der Zahnschmerz, der Fußschmerz, der Halsschmerz
Gesundheitstipps und Hilfsmittel:
das Medikament/die Medikamente, der Hustensaft, die Tablette/die Tabletten
Wichtige Verben: sollen, trinken, einnehmen, machen
Zielgrammatik im Gebrauch
Verben im Präsens (z.B. sein, haben)
-Ich bin krank. / Ich habe Kopfschmerzen.
-Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, sie, Sie)
-Einfache Satzstrukturen: Subjekt + Verb + Objekt → Ich bin krank.
-Fragesätze im Präsens: -Was hast du? -Wie fühlst du dich? -Was soll ich machen?
-Verneinungen (nicht, kein):
-Ich habe keinen Schnupfen.
-Modalverb sollen:
-Du sollst viel Wasser trinken.
-Adjektive zur Beschreibung des Befindens: sehr gut, nicht gut, krank
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Gesundheitsfragen stellen:
Was hast du? Befinden beschreiben: Ich habe Bauchschmerzen. Ratschläge geben: Du sollst viel Wasser trinken. Empfehlungen formulieren: Bleib im Bett! Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Fragen stellen: -Was fehlt dir? -Was hast du? -Bist du krank? -Geht es dir gut?
Antworten geben:
-Ich bin krank.
-Ich habe Kopfschmerzen.
-Mir geht es nicht gut.
Dialoge führen:
-Wie geht es dir?
–Nicht so gut.
–Was hast du?
–Ich habe Husten und Fieber.
–Gute Besserung! Ratschläge geben:
-Du sollst zum Arzt gehen.
–Bleib im Bett und trink viel Wasser
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Diphthonge: ei wie in Krankheit, au wie in Bauchschmerz Konsonanten:
-ch wie in Bauchschmerz, sch wie in Schmerz, st wie in Kopfschmerz, z wie in Zahnschmerz Wortbetonung:
-Bauchschmerzen (erste Silbe), Kopfschmerzen (erste Silbe) Satzbetonung:
-Ich habe Kopfschmerzen. (Verb betont)
-Trink viel Wasser! (Imperativ betont) Intonation:
-Frageintonation: steigend
- Bist du krank? -Aussageintonation: fallend
- Ich habe Halsschmerzen.
Soziale Sprachäußerungen:
-Empathische Intonation - Gute Besserung! Du sollst zum Arzt gehen. Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Praktische Anwendung in Dialogen: -Was hast du? – Ich habe Bauchschmerzen. Trink Kräutertee!
Ausspracheübungen: -Ich habe Zahnschmerzen. Schmerz - sch, Bauch - ch Intonationstraining:
-Soll ich zum Arzt gehen? (steigend)
-Ich soll zum Arzt gehen. (fallend)
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft
Das Thema „Der Körper“ knüpft an das Alltagswissen der Schüler an, da die Begriffe für Körperteile sowie grundlegende Aussagen über Krankheiten und Gesundheit in nahezu allen Sprachen und Kulturen bekannt sind. Daher bringen die Schüler bereits Erfahrungen und Vorwissen mit, das im Unterricht aktiviert und gezielt ausgebaut wird. Zu Beginn der Unterrichtseinheit werden die Schüler angeregt, sich bewusst zu machen, welche Körperteile sie bereits auf Deutsch benennen können und wie sie über ihr eigenes Befinden sprechen können. Ebenso werden ihnen typische Alltagssituationen (z. B. Arztbesuch, Gespräch mit Freunden, in der Familivor Augen geführt, in denen sie die sprachlichen Mittel benötigen.
Es wird erwartet, dass die Schüler aus den vorausgegangenen Unterrichtseinheiten grundlegende Fragestrukturen, die Verwendung des Verbs haben, die Bildung einfacher Aussagesätze und W-Fragen kennen und anwenden können.
Diese Kenntnisse werden gezielt aufgefrischt und erweitert. Die Einführung des Modalverbs „sollen“ und von Possessivpronomen (sein/ihr) erfolgt behutsam und wird durch zahlreiche authentische Beispiele und Dialogübungen unterstützt.
Emotionale und soziale Vorbereitung:
Das Thema bietet auch Raum für empathisches Handeln und kulturelle Sensibilisierung. Bereits in der Vorbereitung wird den Schülern vermittelt, dass achtsames und einfühlsames Sprechen über Krankheiten und Beschwerden in verschiedenen Kulturen unterschiedlich wahrgenommen wird.
Durch Beispiele und Gesprächsanlässe werden sie angeregt, diese Aspekte bewusst wahrzunehmen.
Didaktische Vorbereitung: Die Lehrkraft sorgt dafür, dass:
-der Zielwortschatz visuell und auditiv klar eingeführt wird (z. B. Bildkarten, Hörmaterialien),
-Ausspracheübungen gezielt integriert werden,
-authentische Kontexte geschaffen werden, in denen die Schüler echte Kommunikationssituationen erproben (z. B. Rollenspiel „beim Arzt“).
Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Schüler gut vorbereitet in die Lernprozesse der Unterrichtseinheit starten und die neuen sprachlichen Mittel selbstbewusst und situationsgerecht anwenden können.
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn der Unterrichtseinheit wird im Rahmen eines Vorbewertungsprozesses der aktuelle Wissensstand und Sprachstand der Schüler im Themenbereich „Körperteile, Krankheiten, Gesundheitstipps“ ermittelt.
Die Schüler verfügen in der Regel bereits über Vorkenntnisse aus dem Alltag und dem Erstspracherwerb zu Körperteilen und typischen Beschwerden, die sie in unterschiedlichen Sprachen oder auch nonverbal kommunizieren können.
In der Vorbereitungsphase wird dieses Vorwissen systematisch aktiviert.
Die Lehrkraft führt dazu vorbereitende
Aktivitäten durch, um zu erfassen:
-welche Körperteile die Schüler bereits auf Deutsch benennen können, -inwieweit sie in der Lage sind, einfache Beschwerden zu formulieren, -ob sie Redemittel für Ratschläge und Gesundheitstipps kennen oder verstehen.
Methodisch kommen hierfür zum Einsatz:
-Bildkarten und Flashcards, die die Schüler benennen oder zuordnen,
-kurze Hörbeispiele (z. B. Arztgespräch), zu denen erste Verständnisfragen gestellt werden,
-ein aktivierendes Brainstorming im Klassengespräch: „Welche Wörter zum Körper kennt ihr schon?“
– „Was sagt ihr, wenn ihr krank seid?“,
-Mini-Rollenspiele, bei denen die Schüler in Paaren simulieren, wie sie über ihr Befinden sprechen.
Durch diese Maßnahmen erhält die Lehrkraft wertvolle Informationen darüber, welche sprachlichen Grundlagen bereits vorhanden sind und wo gezielt fördernder Unterrichtsansatz erforderlich ist.
Darüber hinaus ermöglicht der Vorbewertungsprozess, interkulturelle Unterschiede im Umgang mit dem Thema Krankheit und Gesundheit bewusst zu machen und von Anfang an eine respektvolle Kommunikationshaltung im Klassenzimmer zu fördern.
Brückenbauen
Um den Schülern den Einstieg in das neue Thema „Der Körper“ zu erleichtern, wird gezielt eine Verknüpfung zwischen ihrem Vorwissen und dem neuen Lernstoff hergestellt.
Die Schüler bringen meist bereits alltagsbezogene Erfahrungen und Begriffe zum Thema Körper und Gesundheit mit, sowohl aus der Muttersprache als auch aus früherem Unterricht.
Diese vorhandenen Konzepte werden zunächst gedanklich aktiviert und sprachlich bewusst gemacht, um die Übertragung auf die Zielsprache Deutsch zu erleichtern.
Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden:
-Visualisierung:
Die Schüler betrachten ein Plakat oder ein digitales Bild eines Körpers und benennen spontan bekannte Körperteile auf Deutsch oder in der Muttersprache.
-Vergleichende Reflexion:
Im Gespräch überlegen die Schüler, welche typischen Sätze sie in ihrer eigenen Sprache bei Krankheit verwenden (z. B. „Ich habe Bauchschmerzen.“) und wie dies auf Deutsch formuliert wird.
-Hörimpuls: Die Klasse hört einen kurzen Dialog beim Arzt und sammelt gemeinsam wichtige Redemittel und Schlüsselwörter.
-Bezug zur Lebensrealität: Die Schüler erzählen in Partnerarbeit, wann sie zuletzt krank waren und was sie dagegen unternommen haben.
Durch diese bewusst gesteuerten Brücken zwischen Vorkenntnissen und neuem Lernstoff wird die Aufnahme der neuen sprachlichen Strukturen erleichtert. Gleichzeitig wird ein emotionales Interesse für das Thema geweckt, da die Schüler die Relevanz für ihr eigenes Leben erkennen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Der Körper“ begonnen wird, wird eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.5, N2.4, SELK2.3, W14.1). Diese Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N2.5, SELK3.1, W12.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein bekanntes Lied oder Reim, ein einfacher Zungenbrecher, ein humorvolles Rätsel oder eine pantomimische Szene sein (N2.5, W13.2, BK2, KK2.2). Wichtig ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler leicht zugänglich ist (N1.2, SELK2.1, SELK2.2). Dadurch wird ein entspannter und motivierender Einstieg geschaffen, der die Aufmerksamkeit der Schüler fokussiert und sie auf die kommende Lerneinheit vorbereitet (N3.2, N1.3, SELK1.2, KK2.17).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Der Körper“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – sowie die unterstützenden Kompetenzen gezielt miteinander verknüpft. Beim Hörverstehen üben die Schüler, zentrale Informationen aus authentischen Hörtexten (z. B. Arztgesprächen, Dialogen zwischen Freunden) zu erkennen, wichtige Details zu identifizieren und daraus Rückschlüsse auf Symptome, Beschwerden und Gesundheitstipps zu ziehen. Im Sprechen formulieren die Schüler kurze Aussagen und Dialoge, um ihr Befinden zu beschreiben, Fragen zu stellen und Ratschläge zu geben. Dabei achten sie auf die richtige Aussprache, Intonation und den situationsgerechten Einsatz von Redemitteln. Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, Plakaten, Merkblättern oder kurzen Online-Artikeln zum Thema Gesundheit. Sie entnehmen diesen Texten gezielt Informationen, um sie im Unterricht weiterzuverwenden. Beim Schreiben verfassen die Schüler kurze Texte, z. B. Dialoge, Gesundheitstipps oder kleine Informationszettel, in denen sie den gelernten Zielwortschatz und die Zielgrammatik anwenden. Die unterstützenden Kompetenzen – insbesondere Aussprache, Wortschatzarbeit und Grammatik – werden in allen Phasen des Unterrichts integriert, sodass die Schüler die sprachlichen Mittel aktiv und selbstständig in authentischen Situationen nutzen können.
DE.7.4.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Zu Beginn der Unterrichtseinheit „Der Körper“ werden die Schüler gezielt auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet, um zentrale Inhalte und wichtige Details zu Körperteilen, Krankheiten und Gesundheitstipps erfassen zu können (N1.1, N3.2, SELK1.1, W16.1, BK1, KK2.2). Dazu führt die Lehrkraft aktivierende Einstiegsübungen durch, z. B. das Betrachten von Bildkarten zu Körperteilen oder kurzen Videoclips, in denen Alltagssituationen wie Arztbesuche oder Gespräche zwischen Freunden gezeigt werden (N2.5, SELK2.3, W13.2, BK4, KK2.7). Die Schüler äußern erste Vermutungen zum Inhalt, aktivieren vorhandenes Vorwissen und notieren bekannte Wörter (N3.6, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.11). Anschließend erhalten sie gezielte Hörund Sehaufträge, wie z. B. das Erkennen bestimmter Wörter (Kopfschmerzen, Bauchschmerzen) oder das Identifizieren von Ratschlägen („Du sollst viel Wasser trinken“) (N3.2, SELK1.2, W16.3, BK2, KK2.4). So wird sichergestellt, dass die Schüler beim späteren Hören/Sehen gezielt auf Schlüsselbegriffe und Redemittel achten und die Inhalte im Kontext verstehen (N1.5, SELK3.2, W13.1, BK1, KK2.16).
DE.7.4.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Der Körper“ lernen die Schüler, zentrale Informationen aus Hör- und Sehtexten gezielt zu entnehmen und miteinander zu verknüpfen (N1.2, N3.5, SELK2.1, W16.3, BK1, KK2.4). Dazu hören oder sehen sie z. B. kurze Dialoge zwischen Arzt und Patient oder Gespräche zwischen Freunden über Krankheiten und Gesundheitstipps (N1.1, SELK2.3, W14.1, BK4, KK2.2). Die Schüler identifizieren zunächst die Hauptaussagen (z. B. „Ich habe Halsschmerzen“) und ergänzen diese mit relevanten Details wie betroffene Körperteile, Symptome oder empfohlene Maßnahmen (N3.6, SELK1.1, W13.1, BK1, KK2.5). Durch wiederholtes Hören/Sehen und strukturierende Aufgaben (z. B. Tabellen ausfüllen, Zuordnungen vornehmen) fassen sie die wichtigsten Informationen zusammen und stellen Bezüge zwischen Symptomen, Ursachen und Ratschlägen her (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.13). Diese Kompetenz fördert nicht nur das genaue Zuhören und Beobachten, sondern auch das aktive Verknüpfen von Inhalten im Kontext (N3.2, SELK3.1, W16.1, BK5, KK2.17).
DE.7.4.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Thema „Der Körper“ üben die Schüler gezielt die Aussprache der im Zielwortschatz vorkommenden Laute, Diphthonge und Konsonantenverbindungen (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK1, KK2.2). Schwerpunkt liegt auf Lauten wie ei (Krankheit), au (Bauchschmerz), ch (Bauch), sch (Schmerz), st (Kopfschmerz) und z (Zahnschmerz) (N3.6, SELK1.2, KK2.4, KK2.5,). Die Schüler hören diese Laute in authentischen Kontexten, sprechen sie nach und üben sie in Wörtern, Sätzen und kurzen Dialogen (N2.5, SELK2.1, SELK3.1, W12.1, KK2.4). Besonderes Augenmerk wird auf die Wortbetonung bei zusammengesetzten Wörtern (z. B. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen) sowie auf die Satzintonation bei Fragen (Bist du krank? – steigend) und Aussagen (Ich habe Halsschmerzen. – fallend) gelegt (N3.5, SELK1.1, BK4, KK2.2, KK2.7,). Durch gezielte Hör- und Sprechübungen, Zungenbrecher und rhythmische Wiederholungen entwickeln die Schüler eine sichere Aussprache und können die Laute korrekt in Kommunikationssituationen anwenden (N1.3, SELK2.2, W3.4, BK1,KK2.16).
DE.7.4.L1.
ORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Im Thema „Der Körper“ werden die Schüler schrittweise auf das Leseverstehen vorbereitet, indem sie zunächst den Zielwortschatz zu Körperteilen, Krankheiten und Gesundheitstipps aktivieren (N1.1, N3.2, SELK1.1, W13.1, BK4, KK2.2). Dazu betrachten sie Bilder (z. B. Körperabbildungen, Arztpraxis, Medikamente) und benennen bekannte Begriffe. Die Lehrkraft stellt gezielte Fragen zum Vorwissen der Schüler, wie: Welche Wörter zum Körper kennt ihr schon? oder Was sagt ihr, wenn ihr krank seid? (SELK2.1, BK4, KK2.4, N3.3). Vor dem Lesen werden Schlüsselbegriffe (z. B. Kopfschmerzen, Hustensaft, Tabletten) eingeführt und in einfachen Kontexten geübt (N1.2, BK1, KK2.5, KK2.13). Kurze Vorentlastungs-Übungen wie Wort-BildZuordnungen, Lückentexte mit Zielwörtern oder Hör-Seh-Impulse aus einem Arztgespräch bereiten die Schüler darauf vor, zentrale Informationen im Lesetext leichter zu erkennen (N3.2, SELK3.2, W3.2, KK2.4). Die Einstimmung erfolgt auch über kleine Dialoge oder Reim-Übungen mit den neuen Begriffen, um sowohl Wortschatz als auch Motivation zu fördern (SELK2.2, N2.5, W12.1, BK1).
DE.7.4.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nach der ersten Lektüre eines Textes zum Thema „Der Körper“ (z. B. kurzer Dialog beim Arzt, Gesundheitstipps in einfacher Sprache) formulieren die Schüler ihre ersten Eindrücke und identifizieren zentrale Inhalte (N1.1, N1.2, N1.3, N3.2). Sie erschließen unbekannte Wörter aus dem Kontext, indem sie auf Bilder, Überschriften, bekannte Wortbestandteile oder Beispielsätze achten (z. B. Halsschmerzen = Hals + Schmerzen) (N3.3, N3.5, N3.6, N3.7, N3.8, BK1, KK2.4). Die Lehrkraft unterstützt sie dabei, Hypothesen über die Bedeutung neuer Begriffe zu formulieren und diese im Text zu überprüfen (SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1). Im Klassengespräch äußern die Schüler, welche Informationen für sie besonders wichtig oder interessant waren, und begründen ihre Auswahl (z. B. Ich finde den Tipp gut, weil er einfach ist) (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3). Sie vergleichen zudem, ob die im Text beschriebenen Gesundheitstipps mit ihren eigenen Erfahrungen oder kulturellen Gepflogenheiten übereinstimmen (SELK3.1, SELK3.2, BK5). Zur Vertiefung markieren sie Schlüsselwörter im Text und erstellen kleine Stichwortlisten oder Gedankenkarten zu den gelesenen Inhalten (BK1, KK2.2, KK2.3, KK2.13, KK2.16).
DE.7.4.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler lernen den Zielwortschatz zum Thema „Der Körper“ kennen, der Körperteile, häufige Krankheiten, Symptome sowie grundlegende Gesundheitstipps umfasst (N1.1, N1.2, N3.2, W13.1). Zu Beginn werden die Begriffe visuell (z. B. Bildkarten, Tafelillustrationen, digitale Präsentationen) und auditiv (z. B. Hörbeispiele, Lehrkraftaussprache) eingeführt (SELK2.3, BK4, BK2). Die Schüler sprechen die neuen Wörter nach, achten auf die richtige Betonung und verknüpfen die Begriffe mit passenden Bildern (N2.5, SELK1.2, KK2.2). In Partner- oder Gruppenarbeit ordnen sie Bilder und Wörter einander zu, spielen Zuordnungsspiele (z. B. Memory, Domino) und üben den Einsatz in einfachen Sätzen (Das ist mein Arm. / Ich habe Kopfschmerzen) (SELK2.1, SELK2.2, KK2.5, KK2.3). Zur Festigung des Wortschatzes werden kurze Dialoge und Rollenspiele durchgeführt, in denen die Schüler den Zielwortschatz aktiv verwenden (z. B. Arztbesuch, Gespräch mit einem Freund) (N3.5, SELK2.1, BK1). Am Ende der Einheit überprüfen die Schüler ihren Lernfortschritt, indem sie in einem kleinen Test oder Spiel alle gelernten Wörter selbstständig benennen und korrekt einsetzen (SELK1.1, SELK1.2, KK2.16, KK2.17).
DE.7.4.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler wiederholen und festigen grundlegende grammatische Strukturen im Präsens, wie die Verwendung der Verben sein und haben (Ich bin krank. / Ich habe Bauchschmerzen) sowie die Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, sie, Sie) (N3.2, N3.6, SELK1.2, KK2.5). Sie lernen die Bildung einfacher Aussagesätze (Subjekt + Verb + Objekt) und üben Fragesätze im Präsens (Was hast du? / Wie fühlst du dich? / Was soll ich machen?) (N1.3, N3.7, KK2.13). Das Modalverb sollen wird eingeführt, um Ratschläge zu formulieren (Du sollst viel Wasser trinken) (N3.6, SELK2.1, W13.1, W16.3). Zusätzlich werden Verneinungen mit nicht und kein wiederholt (Ich habe keinen Schnupfen) (N3.2, N3.7, KK2.5). Die Schüler setzen diese Strukturen in kurzen Dialogen, Partnerübungen und Rollenspielen (z. B. Arztgespräch) ein (SELK2.1, SELK2.2, N2.5). Dabei achten sie auf die richtige Satzstellung und eine situationsgerechte Verwendung (N3.2, SELK1.2, KK2.16). Am Ende formulieren die Schüler selbstständig Sätze und Fragen zum Thema Gesundheit, indem sie die Zielgrammatik korrekt anwenden (N1.2, N1.5, N3.3).
DE.7.4.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Die Schüler sammeln zunächst den relevanten Zielwortschatz zu Körperteilen, Krankheiten, Symptomen und Gesundheitstipps und ordnen ihn thematisch (z. B. Körperteile – Beschwerden – Hilfsmittel) (BK1, KK2.5, KK2.13). Anschließend analysieren sie kurze Modelltexte wie Arzt-Patient-Dialoge, Merkblätter oder Gesundheitstipps, um typische Satzstrukturen, Redemittel und den Einsatz der Zielgrammatik (sein, haben, sollen, Verneinungen) zu erkennen (KK2.4, SELK2.3, BK2). Sie besprechen gemeinsam, wie man Befinden beschreibt (Mir geht es nicht gut), Ratschläge gibt (Du sollst zum Arzt gehen) und einfache Empfehlungen formuliert (Trink viel Wasser) (SELK2.1, SELK2.2, W13.1). In Partnerarbeit erstellen sie ein Gedankenkarte oder eine Liste mit möglichen Satzanfängen und Redewendungen, die sie im Schreibprozess verwenden können (SELK2.2, N3.3, KK2.13). . Die Schüler üben außerdem, Inhalte in logischer Reihenfolge zu strukturieren (z. B. Problem – Symptom – Ratschlag – Abschluss) (N3.7, KK2.13, KK2.16). Diese Vorbereitung ermöglicht es den Schülern, im anschließenden Schreibprozess zielgerichtet und sprachlich korrekt zu arbeiten (N1.2, N1.3, SELK1.2).
DE.7.4.S2.
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
Die Schüler wählen ein konkretes Schreibthema aus dem Bereich „Körper, Krankheiten und Gesundheitstipps“ (z. B. „Ich bin krank – Was soll ich machen?“ oder „Gesund bleiben im Winter“) (N1.1, SELK1.1, W13.1). Anhand von vorbereiteten Stichwortlisten, Gedankenkarten oder Bildkarten strukturieren sie ihre Inhalte und entscheiden, welche Informationen in den Text aufgenommen werden sollen (z. B. Symptome, Ursache, Ratschläge, Abschlussformel) (N3.7, KK2.13, KK2.5, SELK1.2). Sie formulieren einfache Sätze im Präsens unter Verwendung des Zielwortschatzes und der Zielgrammatik (Personalpronomen, Modalverb sollen, Verneinungen) (N3.2, N3.6, KK2.16). Die Schüler achten darauf, Redemittel für Gesundheitsgespräche einzubauen (Was hast du? / Ich habe Bauchschmerzen. / Du sollst Kamillentee trinken) (SELK2.1, N3.3). Die Texte werden in Partnerarbeit verfasst, wobei gegenseitiges Feedback zu Satzbau, Wortschatz und inhaltlicher Vollständigkeit gegeben wird (SELK2.2, N3.5, N2.4). Am Ende überarbeiten die Schüler ihre Texte gemeinsam mit der Lehrkraft, um sprachliche Korrektheit und eine klare Struktur zu sichern (KK2.17, SELK1.2, W16.3).
DE.7.4.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Die Schüler bereiten sich auf mündliche Aktivitäten zum Thema „Körper, Krankheiten und Gesundheitstipps“ vor (N2.5, N1.5, SELK2.1). Sie wiederholen und üben den Zielwortschatz (Körperteile, Krankheiten, Symptome, Gesundheitstipps) mit Hilfe von Bildkarten, Hörbeispielen und kurzen Dialogen (N3.2, KK2.13, N3.6). Durch geführte Frage-Antwort-Übungen aktivieren sie Redemittel für Arztbesuche und Alltagssituationen (Was fehlt dir? / Mir geht es nicht gut. / Du sollst im Bett bleiben) (SELK2.2, KK2.3). Die Schüler trainieren Aussprache, Wort- und Satzbetonung sowie Frage- und Aussageintonation im Gesundheitskontext (N3.7, SELK1.2, BK4). Zur Unterstützung werden Satzmuster und Dialogbausteine an der Tafel oder als Handout bereitgestellt (SELK2.1, KK2.13). Vor den eigentlichen Sprechaktivitäten (Rollenspiele, Partnergespräche) formulieren die Schüler in Partnerarbeit kurze, themenbezogene Sätze und Fragen, um Sicherheit im Ausdruck zu gewinnen (SELK2.2, N1.5, SELK3.1).
DE.7.4.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Die Schüler strukturieren ihre mündlichen Beiträge zum Thema „Körper, Krankheiten und Gesundheitstipps“ (N3.7, KK2.13). Sie ordnen Redemittel und Satzmuster thematisch (Körperteile → Beschwerden → Ratschläge) und nutzen diese zur Planung eigener Dialoge (KK2.13, KK2.4, N3.6). In Partner- oder Gruppenarbeit legen sie Reihenfolge und Inhalte ihrer Gespräche fest, z. B. Begrüßung, Befinden erfragen, Symptome nennen, Ratschläge geben, Verabschiedung (SELK2.2, SELK2.1, KK2.3). Visuelle Hilfsmittel wie Bildkarten oder Dialogkarten unterstützen die inhaltliche Planung (BK4, BK2). Die Schüler formulieren ihre Aussagen im Präsens, setzen Personalpronomen korrekt ein und wenden das Modalverb sollen in passenden Kontexten an (N3.2, N3.7). Sie achten bewusst auf Höflichkeitsformen und empathischen Ausdruck, um in Gesundheitsgesprächen sozial angemessen zu handeln (W14.1, W5.1, SELK2.3).
DE.7.4.SP3.
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
Die Schüler führen einfache, themenbezogene Dialoge und kurze Monologe zum Thema „Körper, Krankheiten und Gesundheitstipps“ (N1.5, SELK2.1, N3.3). Sie beschreiben ihr Befinden, nennen Körperteile und Symptome, geben Ratschläge und reagieren angemessen auf Fragen (N3.6, W16.3, W13.1). In Rollenspielen (z. B. „beim Arzt“, „unter Freunden“) setzen sie den Zielwortschatz, die Zielgrammatik und passende Redemittel ein (SELK2.2, N2.5, KK2.16). Sie achten auf deutliche Aussprache, richtige Satzbetonung und angemessene Intonation, um Empathie und Verständnis zu zeigen (W9.3, SELK1.1). Die Schüler nutzen spontane Sprechgelegenheiten, um kurze Gespräche zu initiieren, Informationen zu erfragen und Vorschläge zu machen (N1.1, N1.2). Sie reagieren flexibel auf Gesprächsimpulse der Partner und halten den Dialog flüssig aufrecht (SELK3.2, SELK3.1, N3.2).
FARKLILAŞTIRMA
DIFFERENZIERUNG
Um der heterogenen Lernvoraussetzung und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schüler im Umgang mit dem Thema „Der Körper“ gerecht zu werden, werden im Unterricht differenzierende Maßnahmen auf mehreren Ebenen eingesetzt:
Erweiterung: Schüler mit fortgeschritteneren sprachlichen Kompetenzen und schnellem Auffassungsvermögen sollen angeregt werden, den gelernten Wortschatz und die Strukturen kreativ und erweitert anzuwenden.
Umsetzung:
-Die Schüler schreiben komplexere Dialoge zum Arztbesuch (z. B. „Ich habe Fieber. Wie hoch ist es? 39 Grad.“). -Sie ergänzen eigene Gesundheitstipps und begründen diese (z. B. „Wenn man Husten hat, soll man heißen Tee mit Honig trinken, weil das den Hals beruhigt.“). -In Kleingruppen präsentieren sie Mini-Ratgeber: „Fünf Tipps für einen gesunden Alltag“. Unterstützung: Schüler, die mehr Unterstützung benötigen, sollen gezielt gefördert werden, um zentrale Begriffe und Satzmuster sicher anwenden zu können.
Umsetzung:
-Es werden visuelle Hilfsmittel (Bildkarten, Plakateingesetzt, um Körperteile und Symptome zu verdeutlichen.
-Die Schüler nutzen Satzbausteine als sprachliche Stützen (z. B. „Ich habe …“, „Du sollst …“, „Trink …“).
-In gelenkten Partnerübungen werden typische Arztgespräche in einfacher Form eingeübt.
-Hörtexte werden mehrfach wiederholt und durch visuelle Unterstützung begleitet.
Auf diese Weise wird gewährleistet, dass alle Schüler
— unabhängig von ihrem aktuellen Sprachniveau
— die Möglichkeit haben, sich aktiv und erfolgreich mit dem Thema „Der Körper“ auseinanderzusetzen und ihre kommunikativen Kompetenzen zu erweitern
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W2.Familienzusammenhalt
W3. Fleiß
W5. Einfühlungsvermögen
W12. Geduld
W13. Gesundes Leben
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.7.5.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen zentrale Informationen und Kernaussagen zu den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten in der Familie, Tagesablauf zu Hause und Gutes Benehmen in der Familie erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.7.5.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Details erkennen und einfache Schlussfolgerungen zu den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten in der Familie, Tagesablauf zu Hause und Gutes Benehmen in der Familie ziehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.7.5.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen erkennen und Redemittel sowie Satzelodien klar und verständlich aussprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.7.5.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in kurzen Lesetexten zu den Themen erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.7.5.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu den Themen verstehen und für ihre eigene Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.7.5.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Wortschatz zu den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten, Tagesablauf und Gutes Benehmen gezielt und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
a) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
b) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
c) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
d) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
e) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
f) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.7.5.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die für das Thema Regeln zu Hause relevanten Zielgrammatikelemente erkennen, in verschiedenen kommunikativen Kontexten verstehen und angemessen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.7.5.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema vorbereiten. Sie können dabei geeignete Redemittel und Strukturen anwenden und eigene kurze zusammenhängende Texte zu diesen Themen planen und schreiben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.7.5.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einfache schriftliche Texte zu den Themen Regeln, Hausarbeiten und Tagesablauf zu Hause sowie zu gutem Benehmen in der Familie planen und verfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.7.5.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zu den Themen Regeln, Hausarbeiten und gutes Benehmen in der Familie vorbereiten und geeignete Redemittel sicher anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.7.5.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zu den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten, Tagesablauf und Gutes Benehmen einfach formulieren und in Sprechsituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.7.5.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können mündliche Aussagen zu den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten, Tagesablauf und Gutes Benehmen formulieren und präsentieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DIE REGELN ZU HAUSE
Unterthemen: Die Hausarbeiten in der Familie; Mein Tagesablauf zu Hause; Gutes Benehmen in der Familie
Zielwortschatz im Gebrauch:
Vokabular: das Zimmer, die Wäsche, der Besen, der Staubsauger, der Lappen, der Müll, der Mülleimer, der Tisch, das Geschirr Verben: kochen, waschen, putzen, wischen, aufräumen, decken, spülen, abwaschen, staubsaugen, rausbringen, müssen Nomen und Tätigkeiten werden kontextbezogen geübt, um Hausarbeiten und Alltagsroutinen sprachlich ausdrücken zu können.
Zielgrammatik im Gebrauch
Verben im Präsens zur Beschreibung von Routinen, z.B. -Ich räume mein Zimmer auf.
-Ich bringe den Müll raus.
Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, Sie) Satzstrukturen im Muster: (Ich putze mein Zimmer.)
Fragesätze im Präsens und W-Fragen zur Person oder Tätigkeit
-Was machst du?,
-Wer bringt den Müll raus?
Verneinungen (nicht / kein):
-Ich mag nicht den Tisch decken.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Hausarbeiten beschreiben und Meinungen äußern:
Was machst du gern / nicht gern? Anweisungen verstehen und geben:
Machst du deine Hausaufgaben? / Zuerst machst du deine Hausaufgaben.
Regeln und Routinen im Familienkontext erläutern.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Begrüßung und Gesprächseinstieg:
Hallo! Wie geht es dir? / Hallo Mama! Fragen nach Tätigkeiten:
Was machst du jetzt? / Machst du deine Hausaufgaben? Zustimmung und Bitten: Okay Mama. Ich mache jetzt meine Hausaufgaben. / Darf ich danach spielen? Lob und Rückmeldung: Bravo. Jetzt lernst du.
Phonologische Merkmale im Gebrauch Diphthonge und Lautverbindungen üben: -ei wie in klein, mein, bereit
-au wie in aufräumen, sauber
-ie wie in Familie, lieber
Aussprache von schwierigen Konsonanten und Konsonantenkombinationen:
-ch wie in ich, möchte
-sch wie in schön, schlafen
-sp wie in spielen, spülen
-st wie in Stuhl, Staubsauger Wort- und Satzbetonung:
-Betonung der wichtigsten Information im Satz (z.B. „Ich decke den Tisch.“, „Du musst dein Zimmer aufräumen.“)
-Bei W-Fragen: Fallende Intonation („Was machst du am Nachmittag?“)
-Bei Regeln und Bitten: Betonung der modalen Ausdrücke („Du sollst bitte helfen.“, „Man darf nicht laut sprechen.“)
Rhythmus und Sprachfluss üben:
-Häufige Redemittel im Rhythmus sprechen („Ich räume mein Zimmer auf.“,
„Wir essen zusammen um sechs Uhr.“)
-Kleine Dialoge rhythmisch nachsprechen (*„Was musst du zu Hause machen?“
— „Ich helfe meiner Mutter beim Kochen.“)
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Alltagstaugliche Dialoge:
-Was machst du gern?– Ich räume mein Zimmer auf.
-Ich bringe gern den Müll raus, aber ich mag nicht den Tisch decken.
-Darf ich danach spielen? – Ja, danach darfst du spielen. Bravo!
Diese Ausspracheregeln werden als praktische und authentische Sprachbausteine vorgestellt, die die Schüler sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Leben im Deutschen verwenden können.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
Die Schüler werden daran gemessen, wie sicher und situationsgerecht sie Redemittel, Wortschatz und Strukturen rund um das Thema „Die Regeln zu Hause“ anwenden können.
Kommunikative Fähigkeiten:
-Die Schüler können alltägliche Hausarbeiten korrekt benennen und einfache Sätze dazu bilden (z.B. „Ich räume mein Zimmer auf.“, „Ich bringe den Müll raus.“).
-Die Schüler können sagen, was sie gerne / nicht gerne machen und ihre Meinung dazu äußern.
-Die Schüler können kurze Dialoge zu Alltagssituationen im Haushalt führen (z.B. „Machst du deine Hausaufgaben?“ – „Ja, ich mache sie jetzt.“).
Die Schüler verstehen einfache Anweisungen zu Hausarbeiten und können sie umsetzen.
Linguistische Fähigkeiten:
-Die Schüler wenden die Zielgrammatik (Verben im Präsens, Modalverben, Verneinungen, einfache Fragesätze korrekt an.
-Die Schüler sprechen häufige Wörter und Ausdrücke klar und verständlich aus (Phonologie-Kriterien).
-Die Schüler können einfache Sätze zu eigenen Routinen und Regeln im Haushalt formulieren und schreiben.
Interkulturelle und soziale Kompetenzen:
-Die Schüler zeigen Verständnis dafür, dass Familienregeln und Hausarbeiten in verschiedenen Kulturen unterschiedlich sein können.
-Sie können Beispiele aus ihrem eigenen familiären Umfeld benennen und respektvoll mit anderen vergleichen.
-Sie reflektieren die Bedeutung von gemeinsamen Regeln und Kooperation im Alltag.
-Sie erkennen den Wert von gegenseitiger Unterstützung im Familienleben.
WICHTIGER HINWEIS:
Die Schüler können einfache Kommunikationssituationen rund um Hausarbeiten und Familienregeln sprachlich bewältigen, grundlegende Unterschiede reflektieren und dabei elementare kommunikative und soziale Kompetenzen zeigen.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Die Schüler bringen unterschiedliche Vorerfahrungen und Vorstellungen zum Thema „Hausarbeiten und Regeln im Familienleben“ mit. Viele Schüler haben bereits im Alltag Aufgaben im Haushalt übernommen oder kennen bestimmte Regeln in ihrer Familie.
Andere lernen diese Strukturen erst im Unterricht bewusst kennen.
Didaktische Grundannahmen:
-Es wird davon ausgegangen, dass Schüler ein hohes Interesse an Alltagsthemen wie Familie und Haushalt haben und gern über eigene Erfahrungen sprechen.
-Der Unterricht knüpft an das Vorwissen der Schüler an und nutzt authentische Situationen, um Sprachhandlungen rund um „Hausarbeiten und Familienregeln“ gezielt zu fördern.
-Die Schüler werden ermutigt, über eigene Routinen und Regeln nachzudenken und diese mit denen anderer Kulturen zu vergleichen.
Vorbereitung:
-Zu Beginn des Themas aktivieren die Schüler ihren Wortschatz zu Tätigkeiten im Haushalt und reflektieren eigene Erfahrungen.
-In Partner- oder Gruppenarbeit sammeln sie typische Ausdrücke, Fragen und Antworten zum Thema.
-Durch kurze authentische Hör- oder Lesetexte (z.B. Dialoge im Familienalltag werden Sprachmuster und Redemittel eingeführt.
-Es wird besonderer Wert auf das Verständnis von sozialen Regeln, Kooperation und gegenseitiger Unterstützung im Haushalt gelegt.
Ziel: Die Schüler sollen sowohl sprachlich als auch inhaltlich darauf vorbereitet werden, über ihre eigenen Hausarbeiten und familiären Regeln sprechen zu können, dabei Unterschiede wertschätzend wahrzunehmen und angemessen zu kommunizieren.
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn des Themas „Die Regeln zu Hause“ wird überprüft, welche Vorkenntnisse und Einstellungen die Schüler bereits mitbringen.
-In einem kurzen Klassengespräch oder durch eine Umfrage wird ermittelt, welche Hausarbeiten sie kennen und welche sie selbst erledigen.
-Die Schüler berichten, ob es bei ihnen zu Hause feste Regeln oder Routinen gibt.
-Vorwissen zum Wortschatz und zu typischen Satzstrukturen (Präsens, Modalverb müssen, Negation nicht/ kein) wird durch kleine Wiederholungsübungen aktiviert.
Brückenbauen
Das Thema „Die Regeln zu Hause“ bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Erfahrungen und der Alltagswelt der Schüler:
-Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Haushalten der Schüler werden thematisiert.
-Durch Vergleiche zu anderen Kulturen und Familienformen wird interkulturelle Sensibilität gefördert.
-Es wird gezielt eine Brücke zwischen bereits bekannten sprachlichen Mitteln und neuen Ausdrucksformen gebaut.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Die Regeln zu Hause“ begonnen wird, soll eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N2.5, SELK1.1). Ziel ist es, eine positive und motivierende Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.5, N2.4, SELK3.1). Die Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern fördert das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N2.5, SELK1.2, W5.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein gemeinsames Lied oder Reim, ein einfaches Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein (N2.5, SELK3.2, BK4). Entscheidend ist, dass die Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (SELK2.3, W14.1). Auf diese Weise wird eine positive Ausgangsstimmung geschaffen, die den Übergang zum eigentlichen Thema erleichtert (N2.4, SELK3.1). Entscheidend ist, dass keine Vorkenntnisse in Deutsch erforderlich sind und die Aktivität allen Schülern zugänglich ist (SELK2.3, W14.1).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Regeln zu Hause“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – sowie die unterstützenden Kompetenzen gezielt miteinander verknüpft. Beim Hör- und Sehverstehen üben die Schüler, zentrale Informationen aus kurzen, authentischen Dialogen und Szenen aus dem Familienalltag zu erkennen, wichtige Details zu Hausarbeiten und familiären Regeln zu identifizieren und Anweisungen oder Bitten richtig zu verstehen. Im Sprechen formulieren die Schüler kurze Aussagen und Dialoge, um ihre eigenen Hausarbeiten und Tagesroutinen zu beschreiben, Vorlieben und Abneigungen zu äußern sowie auf Fragen und Anweisungen angemessen zu reagieren. Dabei achten sie auf die richtige Aussprache, Intonation und den situationsgerechten Einsatz von Redemitteln. Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, Checklisten oder kurzen Regelplakaten aus dem häuslichen Umfeld. Sie entnehmen diesen Texten gezielt Informationen zu Regeln und Tätigkeiten, um sie in kommunikativen Aufgaben weiterzuverwenden. Beim Schreiben verfassen die Schüler kurze Texte, z. B. Tagespläne, Aufgabenlisten oder kleine Dialoge, in denen sie den gelernten Zielwortschatz und die Zielgrammatik im Kontext des Themas anwenden. Die unterstützenden Kompetenzen – insbesondere Aussprache (Diphthonge, Konsonantenkombinationen), Wortschatzarbeit und Grammatik (Präsens, Modalverb müssen, Verneinung mit nicht/kein) – werden in allen Phasen des Unterrichts integriert, sodass die Schüler die sprachlichen Mittel aktiv und selbstständig in authentischen Alltagssituationen nutzen können.
DE.7.5.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Die Schüler werden auf Hör- und Sehverstehen-Aufgaben zum Thema „Die Regeln zu Hause“ vorbereitet, indem zunächst der relevante Zielwortschatz und die Zielgrammatik eingeführt und geübt werden (N1.1, N3.2, N3.7, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.13). Dabei werden zentrale Begriffe zu Hausarbeiten, Tagesablauf und Familienregeln (z. B. der Müll, der Staubsauger, aufräumen, decken, müssen) mit Bildern, Gesten oder kurzen Beispielsätzen veranschaulicht (N2.5, N3.3, SELK2.3, BK4, KK2.5). Vor dem Hören bzw. Sehen werden die Schüler aktiviert, indem sie Vermutungen zum Inhalt anstellen und eigene Erfahrungen austauschen (N1.5, N3.8, SELK2.1, SELK2.2, KK2.11). Sie erhalten klare Hör- bzw. Sehaufträge (z. B. „Welche Hausarbeiten hörst du?“ / „Wer bringt den Müll raus?“) und konzentrieren sich auf das Erfassen der Hauptaussagen sowie relevanter Details (N3.2, N3.6, N3.7, SELK1.2, KK2.4). Unterstützende Strategien wie das Erkennen von Schlüsselwörtern, der Einsatz von Mimik und Gestik sowie das Beachten von Kontextinformationen werden gezielt geübt, um das Verständnis zu sichern (N2.4, N3.2, SELK3.1, BK4, KK2.13).
DE.7.5.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Die Schüler hören bzw. sehen kurze authentische Dialoge, Anweisungen oder Beschreibungen zu Hausarbeiten und Familienregeln (z. B. „Ich räume mein Zimmer auf.“, „Du musst den Tisch decken.“) (N1.1, SELK2.3, BK4, KK2.16). Sie identifizieren dabei gezielt bedeutende Details wie die genannten Tätigkeiten, die handelnden Personen, Zeitangaben oder Abfolgen (N3.2, N3.6, N3.7, KK2.4, KK2.7). Diese Informationen werden anschließend zusammengeführt, indem sie in Tabellen, Gedankenkarten oder kurzen mündlichen Zusammenfassungen dargestellt werden (N3.5, SELK2.1, SELK2.2, BK1, KK2.13). Die Schüler vergleichen ihre Ergebnisse in Partnerarbeit und überprüfen, ob alle wesentlichen Details erfasst wurden (N1.5, N2.4, SELK2.2, KK2.7). So entwickeln sie die Fähigkeit, aus einzelnen Informationen ein vollständiges Bild der beschriebenen Situation zu gewinnen und dieses sprachlich korrekt wiederzugeben (N3.6, N3.7, SELK1.2, KK2.16).
DE.7.5.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler üben gezielt die Aussprache von Diphthongen (-ei wie in mein, -au wie in sauber, -ie wie in Familie) und von schwierigen Konsonantenkombinationen (-ch wie in ich, -sch wie in schön, -sp wie in spülen, -st wie in Staubsauger) (N1.1, N3.2, N3.7, SELK1.2, SELK2.1, W3.1, W12.1, W14.1, BK2, KK2.4). Sie erkennen diese Laute in gehörten Dialogen und authentischen Hörtexten und wiederholen sie in Wörtern, Sätzen und kurzen Dialogen (N2.5, N3.5, SELK2.2, SELK2.3, W2.3, W16.3, BK4, KK2.2, KK2.5). Die Schüler achten auf Wort- und Satzbetonung, besonders bei wichtigen Informationen sowie auf die Intonation in W-Fragen und bei Bitten oder Anweisungen (N3.6, N3.8, SELK1.1, SELK3.1, W14.1, W10.3, KK2.16). Rhythmusund Sprachflussübungen unterstützen den natürlichen Sprechrhythmus (N1.5, N2.4, N3.3, SELK3.2, W3.2, W5.1, BK1, KK2.13). Ziel ist, die Aussprache so zu festigen, dass klar und verständlich kommuniziert werden kann (N1.3, N3.7, SELK2.1, W14.1, W16.1, KK2.17).
DE.7.5.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Die Schüler aktivieren vor dem Lesen ihr Vorwissen zu Hausarbeiten, Tagesabläufen und Regeln im Familienleben (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.1, W2.1, W16.3, BK4, KK2.13). Sie betrachten Bilder, Überschriften oder kurze Einleitungssätze, um erste Vermutungen über den Textinhalt anzustellen (N1.3, N3.8, SELK2.1, W3.4, KK2.11). Bekannte Wörter und Redemittel werden wiederholt, um den Zielwortschatz zu festigen (N1.2, N2.5, N3.7, SELK1.2, W3.2, W16.1, BK1, KK2.5). Durch gezielte Fragen werden eigene Erfahrungen einbezogen und eine persönliche Verbindung zum Thema hergestellt (N1.5, N2.4, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3, W2.2). Die Lehrkraft erklärt, auf welche Informationen beim Lesen geachtet werden soll und führt in Strategien zum globalen und selektiven Lesen ein (N3.6, N3.7, SELK3.1, W16.3, W14.1, BK1, KK2.4, KK2.7).
DE.7.5.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Die Schüler lesen kurze, kontextbezogene Texte zum Thema „Die Regeln zu Hause“ und erschließen unbekannte Wörter und Wendungen mithilfe von Kontext, Bildern oder Wortteilen, während sie zentrale Aussagen und Details mit ihrem Vorwissen verknüpfen (N1.1, N3.2, N3.6, N3.8, BK1, KK2.4, KK2.13). Dabei reflektieren sie ihren Leseprozess, beschreiben genutzte Strategien und begründen ihre Interpretationen in einfachen Sätzen (SELK1.1, SELK2.1, KK2.16, KK2.17). Im Unterricht werden Lesestrategien wie Vorhersagen über Überschriften/Bilder, gezieltes Lesen nach Schlüsselwörtern und das Zusammenfassen der Kernaussage systematisch eingeführt und geübt (N3.7, KK2.11, KK2.3, KK2.5). Die Schüler äußern Gedanken und Meinungen zu den Texten, vergleichen Situationen mit dem eigenen Alltag und stellen Bezüge zu anderen Kulturen her (SELK2.2, W14.3, W5.1, BK5, KK2.7). So entwickeln sie Textverständnis und die Fähigkeit, gelesene Informationen kritisch einzuordnen und darüber zu kommunizieren (N3.6, SELK3.1, W16.3, KK2.17).
DE.7.5.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler lernen den Zielwortschatz zu „Die Regeln zu Hause“ in vielfältigen, kontextbezogenen Aktivitäten kennen und ordnen Wörter zu Gegenständen, Tätigkeiten und Regeln des Alltags (N1.1, N3.5, KK2.13, BK4). Der Wortschatz wird mit Bild-Wort-Zuordnungen, kurzen Dialogen, Hör-/Leseaufgaben und Partnerübungen eingeführt, geübt und wiederholt, um einen sicheren Abruf zu ermöglichen (N2.5, SELK2.2, W3.1, W16.3, BK1). Die Schüler wenden die Wörter aktiv in mündlichen und schriftlichen Situationen an, benennen Hausarbeiten, beschreiben Tätigkeiten und äußern Vorlieben oder Abneigungen in vollständigen Sätzen (SELK2.1, W14.1, W16.1, KK2.5). Besonderer Wert liegt auf korrekter Aussprache, Artikeln und der Einbettung in einfache Satzmuster; spielerische Festigungen wie Memory, Rollenspiele und kleine Wettbewerbe unterstützen das Behalten (N3.3, SELK3.2, W3.2, W2.3, KK2.2). So erkennen die Schüler den Zielwortschatz nicht nur, sondern setzen ihn flexibel und situationsgerecht ein (N1.3, SELK3.1, W16.2, KK2.17).
DE.7.5.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler erkennen und wenden die Zielgrammatik zum Thema „Die Regeln zu Hause“ sicher an (N3.2, N3.7, KK2.13, BK1, SELK1.2). Dazu gehören Verben im Präsens zur Beschreibung von Routinen (z. B. Ich räume mein Zimmer auf, Ich bringe den Müll raus), Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, Sie), Satzstrukturen im Muster Subjekt + Verb + Objekt sowie Fragesätze im Präsens und W-Fragen (Was machst du, Wer bringt den Müll raus) (KK2.5, KK2.16, N3.6, BK1). Auch die Verneinungen nicht und kein werden gezielt geübt (Ich mag nicht den Tisch decken) (KK2.4, N3.8). Die Schüler lernen, wie grammatische Strukturen im kommunikativen Kontext eingesetzt werden – z. B. um Hausarbeiten zu beschreiben, Anweisungen zu verstehen und zu geben sowie Regeln und Routinen im Familienkontext zu erläutern (SELK2.1, SELK2.2, W16.2, W14.1). Durch abwechslungsreiche Übungsformen wie Lückentexte, Satzbau- und Umstellübungen, Partnerdialoge und Rollenspiele wird die Zielgrammatik im aktiven Sprachgebrauch gefestigt (N2.5, SELK3.1, KK2.13). Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Schüler grammatische Strukturen korrekt in vollständigen Sätzen verwenden und diese sicher mit dem gelernten Wortschatz kombinieren können (W3.1, SELK1.2). Die Anwendung erfolgt sowohl mündlich als auch schriftlich, um eine ganzheitliche Kompetenzentwicklung zu gewährleisten (SELK3.2, KK2.17).
DE.7.5.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Die Schüler werden gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Die Regeln zu Hause“ vorbereitet (N1.3, W16.3, SELK3.1). Zu Beginn aktivieren sie den relevanten Zielwortschatz (z. B. der Staubsauger, der Müll, kochen, wischen) sowie die Zielgrammatik (Präsensformen, Modalverben, Verneinungen) (BK1, KK2.13). Sie wiederholen und üben grundlegende Satzstrukturen, um einfache und korrekte Aussagen über Hausarbeiten, Routinen und Regeln im Familienalltag formulieren zu können (N3.7, SELK1.2). Durch gelenkte Vorübungen, wie das gemeinsame Erstellen von Beispielsätzen, Lückentexten und kurzen Dialogen, wird die Schreibkompetenz systematisch aufgebaut (KK2.13, KK2.4). Die Schüler lernen, ihre Gedanken zu Hausarbeiten zu strukturieren, passende Verben zu wählen und vollständige Sätze zu bilden (KK2.5, KK2.3). Zusätzlich üben sie Redemittel zur Beschreibung von Vorlieben und Pflichten (Ich decke gern den Tisch, Ich muss mein Zimmer aufräumen) sowie zur höflichen Bitte oder Zustimmung (Darf ich danach spielen, Okay, ich mache es) (W14.1, W16.1, SELK2.1). Das Ziel ist, dass die Schüler vor dem eigentlichen Schreiben sowohl sprachlich als auch inhaltlich vorbereitet sind und die notwendigen sprachlichen Mittel sicher anwenden können (N3.2, W3.2, SELK3.2).
DE.7.5.S2.
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
In dieser Phase verfassen die Schüler kurze schriftliche Texte zum Thema „Die Regeln zu Hause“, wobei sie den gelernten Zielwortschatz und die Zielgrammatik anwenden (W3.1, N3.5, SELK1.2). Zunächst entwickeln sie in Partner- oder Gruppenarbeit Ideen zu typischen Hausarbeiten, familiären Regeln und persönlichen Vorlieben (N1.1, SELK2.2, KK2.13). Anschließend strukturieren sie ihre Inhalte mit einfachen Satzmustern im Präsens und unter Einbeziehung von Modalverben, Verneinungen und W-Fragen (N3.7, N3.6, KK2.13). Die Schüler beschreiben ihre täglichen Routinen zu Hause, formulieren kurze Dialoge zwischen Familienmitgliedern und berichten über eigene Erfahrungen mit Regeln und Pflichten im Familienalltag (SELK2.1, W16.2, KK2.3). Dabei achten sie auf die korrekte Verwendung der Zielgrammatik, eine angemessene Wortwahl sowie eine verständliche und klare Ausdrucksweise (KK2.17, SELK1.2). Der Schreibprozess wird durch sprachliche Hilfsmittel wie Beispielsätze, Wortlisten und Satzanfänge unterstützt (BK1, N2.4). Die Schüler überarbeiten ihre Texte eigenständig oder im Austausch mit einem Partner, um Grammatik, Rechtschreibung und Ausdruck zu verbessern (SELK2.2, KK2.17). Ziel ist es, schriftliche Äußerungen zu alltäglichen Situationen im Haushalt selbstständig, korrekt und adressatengerecht zu formulieren und diese in einer für andere verständlichen Form zu präsentieren (SELK3.1, W14.1, W16.3).
DE.7.5.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
In dieser Phase bereiten sich die Schüler gezielt auf mündliche Äußerungen zum Thema „Die Regeln zu Hause“ vor (N1.3, N3.2, N3.7, SELK3.1, W16.3). Sie aktivieren zunächst ihren Wortschatz zu Hausarbeiten, familiären Regeln und Tagesabläufen durch kurze Wiederholungsübungen, Bildimpulse und Hörbeispiele (N1.1, N2.5, SELK2.3, W3.1, BK1, KK2.13). Anschließend formulieren sie erste einfache Sätze und Fragen im Präsens, um Tätigkeiten zu beschreiben, Anweisungen zu geben oder nach Regeln zu fragen (N3.6, N3.7, SELK2.1, W14.1, W16.2, KK2.5). Die Schüler üben, ihre Aussagen klar und verständlich auszusprechen, und achten dabei auf eine korrekte Betonung, Intonation und den rhythmischen Sprachfluss (N3.2, SELK1.2, KK2.16). Rollenspiele, Partnerübungen und kleine Dialoge dienen als Vorbereitung, um im späteren Sprechprozess sicher und situationsgerecht reagieren zu können (N2.5, SELK2.2, SELK3.2, W14.1, W16.2, KK2.17). Sprachliche Hilfsmittel wie Beispielsätze, Satzanfänge und Fragewörter werden eingesetzt, um den Ausdruck zu erleichtern und den Wortschatz gezielt einzubinden (W3.2, BK1, BK2, KK2.13). Ziel ist es, die Schüler sprachlich und inhaltlich so vorzubereiten, dass sie im Gespräch selbstständig und flüssig über Hausarbeiten, familiäre Regeln und persönliche Vorlieben sprechen können (N1.5, SELK3.1, W16.3, KK2.17).
DE.7.5.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase bereiten die Schüler gezielt sprachliche Inhalte vor, um diese in kommunikativen Situationen rund um das Thema „Die Regeln zu Hause“ anzuwenden (N3.7, SELK3.1, KK2.13). Sie formulieren einfache Aussagen zu Hausarbeiten, Tagesabläufen und familiären Regeln und üben, diese in Dialogen und kurzen Gesprächen einzusetzen (N3.2, SELK2.1, W16.2, KK2.5). Die Schüler nutzen Redemittel, um Tätigkeiten zu beschreiben, Vorlieben oder Abneigungen zu äußern, um Erlaubnis zu bitten oder Anweisungen zu geben (SELK2.1, W14.1, W16.1, W16.3, KK2.3). Dabei achten sie auf die richtige Satzstruktur, die Verwendung der Personalpronomen sowie der Verben im Präsens und auf die passende Intonation (N3.6, SELK1.2, KK2.16). Durch Partner- und Gruppenübungen werden authentische Gesprächssituationen simuliert, in denen die Schüler ihre Aussagen an den Gesprächspartner anpassen und spontan auf Fragen oder Anmerkungen reagieren (N3.5, SELK2.2, SELK3.2, W2.3, KK2.17). Ziel ist es, die Fähigkeit zu fördern, einfache Gespräche über Regeln, Routinen und Verantwortlichkeiten im familiären Kontext flüssig und situationsgerecht zu führen (N1.5, SELK3.1, W16.2, W16.3).
DE.7.5.SP3.
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
In dieser Phase setzen die Schüler die erarbeiteten sprachlichen Strukturen und den Zielwortschatz aktiv ein, um zusammenhängende mündliche Äußerungen zu produzieren (N3.2, N3.7, SELK2.1, KK2.13). Sie führen kurze Dialoge, präsentieren ihre Hausregeln oder erzählen von alltäglichen Routinen in der Familie (N1.5, SELK3.1, W16.2, W16.3). Dabei nutzen sie Redemittel, um ihre Aussagen klar zu strukturieren, Begründungen zu geben und einfache Meinungen zu äußern (N3.6, SELK1.2, W14.1, KK2.5). Durch Rollenspiele, Interviews und spontane Gesprächsanlässe üben sie, frei zu sprechen und sich an unterschiedliche Gesprächspartner anzupassen (N2.5, SELK2.2, SELK3.2, W2.3). Besonderer Wert wird auf die flüssige Aussprache, die korrekte Intonation sowie die sichere Verwendung der gelernten Grammatikstrukturen gelegt (N3.2, SELK1.2, KK2.16). Ziel ist es, die kommunikative Kompetenz zu stärken, sodass die Schüler auch in neuen Situationen selbstbewusst und verständlich sprechen können (N1.5, SELK3.1, W14.1, KK2.17).
FARKLILAŞTIRMA
DIFFERENZIERUNG
Da die Schüler unterschiedliche Sprachstände und Erfahrungen mitbringen, werden differenzierende Methoden eingesetzt:
-Schwächere Schüler arbeiten mit Bildkarten, Satzmustern und Lückentexten.
-Fortgeschrittene Schüler formulieren eigene Regeln und Empfehlungen.
-Im offenen Unterrichtsgespräch werden alle Beiträge wertgeschätzt und in den Unterricht integriert.
Erweiterung
Um die kommunikativen Kompetenzen zu erweitern, werden folgende Maßnahmen eingesetzt:
-Rollenspiele (z.B. Kind erklärt Regeln zu Hause, Diskussion über gerechte Aufgabenteilung)
-Interviews im Klassenverband: Schüler befragen sich gegenseitig zu ihren Hausarbeiten.
-Erstellung eines Hausarbeitsplans für die Familie in Partnerarbeit.
Unterstützung
Die Schüler werden durch folgende unterstützende Maßnahmen begleitet: -Visualisierung zentraler Redemittel und Satzmuster an der Tafel oder auf Plakaten.
-Bereitstellung von Satzbausteinen und Redemittelkarten für mündliche und schriftliche Übungen.
-Individuelles Feedback beim Schreiben eigener Texte und beim freien Sprechen.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W5. Einfühlungsvermögen
W14. Respekt
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.7.6.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen zentrale Informationen und Kernaussagen zu den Themen Reisevorbereitungen, Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel auf einer Reise erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.7.6.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Details erkennen, deren Bedeutung im Kontext erfassen und einfache Schlussfolgerungen zu den Themen Reisevorbereitungen, Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel ziehen und formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.7.6.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen Reisevorbereitungen, Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel erkennen und anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.7.6.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in kurzen Lesetexten zu den Themen Reiseziele, Reisevorbereitungen und Verkehrsmittel erkennen, erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.7.6.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu den Themen Reisevorbereitungen, Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel verstehen und für ihre eigene Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.7.6.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu den Themen Reiseziele, Reisevorbereitungen, Verkehrsmittel und Sehenswürdigkeiten erkennen, verstehen und in eigenen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.7.6.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die für die Themen Reiseziele und Reisen relevanten Zielgrammatikelemente erkennen, verstehen und in mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.7.6.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Reiseziele, Reisevorbereitungen, Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten vorbereiten können, um relevante Redemittel und Satzstrukturen sicher anwenden zu können. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.7.6.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können selbstständig einfache schriftliche Texte zum Thema Reiseziele, Reisevorbereitungen, Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten verfassen können. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.7.6.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zu den Themen Reiseziele und Reisevorbereitungen vorbereiten und diese in unterschiedlichen Kommunikationssituationen sicher anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.7.6.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zu den Themen Reiseziele und Reisevorbereitungen sinnvoll organisieren und in einfachen Sprechsituationen klar und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.7.6.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können selbstständig und situationsangemessen mündliche Aussagen zu den Themen Reiseziele und Reisevorbereitungen formulieren und in verschiedenen Gesprächssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DIE REISEZIELE
Unterthemen: Die Vorbereitungen auf eine Reise; Sehenswürdigkeiten entdecken; Die Verkehrsmittel auf einer Reise
Zielwortschatz im Gebrauch:
Reiseziele und Orte: die Stadt, das Land, die Sehenswürdigkeit, der Strand, das Meer, der Berg, das Hotel, das Museum, der Park, das Schloss
Transportmittel: das Flugzeug, der Zug, der Bus, das Schiff, das Fahrrad, das Auto
Reisevorbereitungen: der Koffer, der Reisepass, die Fahrkarte, das Ticket, die Kleidung, die Kamera, das Handy, das Ladegerät
Verben: reisen, fahren, fliegen, packen, buchen, besuchen, mitnehmen, fotografieren, entdecken
Zielgrammatik im Gebrauch
Verben im Präsens (fahren, packen, fliegen, besuchen)
Perfekt-Formen mit sein oder haben (Ich bin nach Deutschland gereist. Ich habe viele Fotos gemacht.)
Modalverben (möchten, müssen): Ich möchte reisen. Ich muss früh aufstehen.,
W-Fragen: Wohin? Womit? Was? Wann? Satzstrukturen mit nehmen + mit: Ich nehme meinen Reisepass mit.
Satzstrukturen mit Zeitangaben:
Wann fährt dein Zug? Funktionen der grammatischen
Strukturen im Gebrauch
Reisen und Reiseziele beschreiben Über Transportmittel sprechen und Wünsche äußern Persönliche Erfahrungen im Perfekt berichten
-Ich bin geflogen.
-Ich habe das Meer gesehen.
Fragen stellen und beantworten im Reisealltag
-Wann fährt dein Zug?
Gegenstände im Koffer benennen und listen
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
-Gute Reise! -Viel Spaß!
-Ich wünsche dir eine schöne Reise!
-Hallo Max! Was machst du?
-Hallo! Ich packe meinen Koffer. Ich fahre morgen nach München.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Diphthonge:
-ei wie in reisen
-au wie in bauen Konsonanten:
-ch wie in ich
-sch wie in Schiff
-sp am Wortanfang wie in sprechen
-st am Wortanfang wie in Stadt Wortbetonung:
-reisen (erste Silbe betont)
-Sehenswürdigkeit (dritte Silbe betont) Satzbetonung:
-Ich möchte nach Italien reisen.
-Ich packe meinen Koffer. Intonation:
-Entscheidungsfragen
-steigend
-Möchtest du reisen?
-Aussagen
-fallend
-Ich nehme meinen Reisepass mit.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Übung von Redemitteln im Rhythmus:
„Ich nehme T-Shirts, eine Hose und Schuhe mit.“
„Gute Reise, Max!“ Rollenspiele:
Dialog beim Packen des Koffers Nach dem Weg fragen / Fahrpläne erfragen (Wann fährt dein Zug?)
Aussprachetraining der typischen Wörter mit Diphthongen und Konsonantenkombinationen (reisen, sprechen, Sehenswürdigkeit, fahren)
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
Hören: Die Schüler können zentrale Informationen und Details aus Hör- und Sehtexten zum Thema Reiseziele, Reisevorbereitungen und Verkehrsmittel erfassen.
Sie können typische Redemittel wie „Ich packe meinen Koffer.“, „Ich reise nach...“, „Ich nehme ... mit.“ verstehen und zuordnen.
Sie können Fragen und Aussagen rund um die Reisepläne und Verkehrsmittel verstehen und darauf reagieren.
Lesen: Die Schüler können einfache Lesetexte (z.B. Packlisten, Reiseberichte, Dialoge über Reisen) verstehen.
Sie erfassen zentrale Inhalte und beantworten gezielt Fragen zu Reisezielen, Verkehrsmitteln und Aktivitäten.
Sie können bedeutende Details wie Zeitangaben, Ortsangaben, Verkehrsmittel, Reisevorbereitungen korrekt zuordnen.
Sprechen: Die Schüler können in einfachen Sätzen über ihre Reisepläne sprechen.
Sie können sagen, wohin sie reisen möchten, was sie mitnehmen und welches Verkehrsmittel sie nutzen.
Sie führen einfache Dialoge, um Reiseabsichten und Erfahrungen auszudrücken (z.B. „Ich möchte nach Berlin reisen.“, „Ich nehme einen Rucksack und eine Jacke mit.“). Schreiben:
Die Schüler können kurze Sätze und kleine Texte zu eigenen Reiseplänen verfassen.
Sie schreiben, wohin sie reisen möchten, wann sie reisen, was sie mitnehmen und welches Verkehrsmittel sie nutzen.
Sie formulieren einfache Packlisten und kleine Dialoge. Bewertungshinweise:
Die Bewertung erfolgt durch Beobachtung der aktiven Teilnahme an Hör-, Lese-, Sprech- und Schreibaktivitäten sowie durch gezielte Lernprodukte wie:
-Hör- und Leseverständnisübungen
-Rollenspiele und Dialogübungen
-kurze schriftliche Produktionen (Packliste, Reisezielbeschreibung)
-aktive Anwendung von Redemitteln in authentischen Situationen
Die Schüler werden dabei ermutigt, möglichst kreativ und individuell ihre Reiseideen in der Fremdsprache auszudrücken.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Dieses Thema baut auf der Alltagserfahrung und dem Vorwissen der Schüler im Bereich Reisen, Verkehrsmittel und Freizeitaktivitäten auf.
Da Reisen ein universelles Thema ist, verfügen die Schüler in ihrer Muttersprache meist bereits über entsprechende Konzepte und Erfahrungen, die sie nun in die Fremdsprache Deutsch übertragen. Zu Beginn der Unterrichtsreihe werden die Schüler angeregt, über eigene Reiseerfahrungen oder Wunschreiseziele zu sprechen.
Sie erinnern sich an vorherige Vokabeln (z.B. Länder, Städte, Verkehrsmitteund Redemittel, die in den letzten Lernjahren eingeführt wurden (z.B. Wo warst du? / Wie reist du?).
Dieses Vorwissen wird durch kleine Sprachspiele und Wortschatzaktivierungen (z.B. Ich packe meinen Koffer) aktiviert.
Die Schüler werden auf die neuen sprachlichen Strukturen vorbereitet, indem sie typische
Gesprächssituationen rund um das Thema Reisen kennenlernen:
-Wie bereite ich mich auf eine Reise vor?
-Welche Verkehrsmittel gibt es?
-Wie beschreibe ich Sehenswürdigkeiten?
-Was nehme ich auf eine Reise mit?
Dabei wird bewusst an persönliche Interessen der Schüler angeknüpft, um eine hohe Lernmotivation und Identifikation mit dem Thema zu fördern.
Vorkenntnisse und Voraussetzungen:
Die Schüler sollten grundlegende Vokabeln zu Ländern, Städten und Verkehrsmitteln bereits kennen oder schnell aktivieren können.
Sie sollten bereits Erfahrung im Formulieren einfacher Fragen und Antworten im Präsens haben.
Ziel der Vorbereitung: Die Schüler sollen motiviert und inhaltlich vorbereitet in das Thema Reiseziele einsteigen und dabei ihre kommunikativen Fähigkeiten systematisch ausbauen.
Sie entwickeln dabei die Fähigkeit, eigene Reisepläne sprachlich auszudrücken und sich zu typischen Reisesituationen im Alltag zu äußern.
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn der Unterrichtseinheit zum Thema Reiseziele wird eine kurze Diagnose des Vorwissens der Schüler durchgeführt.
Dabei geht es darum festzustellen:
-über welchen Wortschatz (z.B. Länder, Verkehrsmittel, Ortdie Schüler bereits verfügen,
-inwieweit sie in der Lage sind, einfache Aussagen über Reisen zu formulieren,-ob sie in Frage-Antwort-Situationen zum Thema sicher agieren können.
Dies kann durch folgende Aktivitäten geschehen: -Brainstorming an der Tafel:
„Wohin wollt ihr reisen?
Welche Verkehrsmittel kennt ihr?“
-Ich packe meinen Koffer-Spiel in Gruppen.
-Kurze Dialoge: „Wo warst du in den Ferien?“
– „Ich war in ...“ Die Ergebnisse dieser kurzen Vorbewertung helfen der Lehrkraft, gezielt Schwerpunkte für die folgende Arbeit an Wortschatz, Grammatik und Redemitteln zu setzen.
Außerdem wird deutlich, bei welchen Schülern ggf. gezielt Unterstützung erforderlich ist.
Brückenbauen
Das Thema Reiseziele eignet sich sehr gut, um eine Verknüpfung zwischen dem persönlichen Erfahrungsbereich der Schüler und der Fremdsprache Deutsch herzustellen.
Im Unterricht werden folgende Brücken gebaut:
-Die Schüler berichten von eigenen Reisen oder geplanten Ausflügen und lernen dabei, diese Erfahrungen in der Fremdsprache auszudrücken.
-Es wird Bezug genommen auf interkulturelle Aspekte, z.B. welche typischen Sehenswürdigkeiten es in verschiedenen Ländern gibt oder wie Reisegewohnheiten sich zwischen Kulturen unterscheiden.
-In Rollenspielen (im Reisebüro, am Bahnhof, im Flugzeug werden Alltagssituationen simuliert, die den Schülern reale Handlungsfähigkeit vermitteln.
-Durch die Arbeit mit authentischen Materialien (z.B. Fahrpläne, Prospekte, Stadtpläne wird der Brückenschlag zwischen schulischem Lernen und Lebenswelt hergestellt.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Die Reiseziele“ begonnen wird, soll eine kurze, themenunabhängige oder themenbezogene Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.2, N2.5, SELK1.2, SELK3.1). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.5, N1.1, SELK1.1, SELK3.2, W5). Gleichzeitig soll das Vorwissen zu Reisen, Verkehrsmitteln und typischen Urlaubssituationen aktiviert werden (N3.2, N3.7, BK1, KK2.13). Eine solche Aktivität kann ein kurzes Bewegungsspiel, ein interaktives Ratespiel („Ich packe meinen Koffer…“), das Hören oder Singen eines Liedes zum Thema Reisen, ein Bilderrätsel zu bekannten Sehenswürdigkeiten oder ein kurzer Dialogaustausch über Wunschreiseziele sein (N2.5, SELK2.2, SELK2.1, W4.2). Entscheidend ist, dass die Aktivität den Wortschatz anbahnt, keine umfangreichen Vorkenntnisse voraussetzt und für alle Schüler zugänglich ist (BK1, SELK2.3, W14.1, SELK3.1).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
In der Unterrichtseinheit „Die Reiseziele“ werden die vier Sprachkompetenzen Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben in sinnvollen und authentischen Lernsituationen miteinander verbunden. Beim Hörund Sehverständnis hören die Schüler kurze Dialoge, Durchsagen, Interviews oder Reiseberichte und entnehmen daraus zentrale Informationen zu Reisezielen, Verkehrsmitteln und Reisevorbereitungen. Beim Leseverständnis arbeiten sie mit einfachen Lesetexten wie Packlisten, Reisebroschüren oder Dialogen im Reisebüro und erfassen die wesentlichen Inhalte sowie wichtige Details. Im Bereich Sprechen führen die Schüler in Partner- und Gruppenarbeiten Dialoge, stellen eigene Reisepläne vor, reagieren auf Fragen und nehmen an Rollenspielen teil, um die mündliche Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Im Schreiben verfassen die Schüler einfache Packlisten, kurze Reisebeschreibungen und Dialoge, wobei sie den thematischen Wortschatz und die Zielgrammatik gezielt anwenden. Alle Kompetenzen werden integriert geübt, sodass sowohl rezeptive als auch produktive Fertigkeiten systematisch ausgebaut werden. Authentische Materialien wie Fahrpläne, Stadtpläne und Broschüren sorgen dabei für einen realistischen Anwendungsbezug und unterstützen die Übertragung des Gelernten in alltägliche Kommunikationssituationen.
DE.7.6.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler mit authentischen Hör- oder Sehtexten zum Thema „Die Reiseziele“ arbeiten, werden sie inhaltlich und sprachlich darauf vorbereitet (N1.1, N1.2, N1.3). Ziel dieser Phase ist es, Vorwissen zu aktivieren, den thematischen Wortschatz einzuführen oder aufzufrischen und das Hör- bzw. Sehverständnis gezielt zu unterstützen (N1.5, N2.4, N2.5, N3.2). Die Schüler werden durch einleitende Gesprächsfragen, Bilder, kurze Videos oder landeskundliche Impulse auf das Thema eingestimmt (N3.3, N3.5, N3.6, SELK1.1). Typische Redemittel, die im Hör- oder Sehtext vorkommen, werden vorab eingeführt, beispielsweise „Ich packe meinen Koffer.“, „Ich reise nach…“, „Wann fährt der Zug?“ (SELK1.2, SELK2.1). Die Vorbereitung umfasst außerdem das Klären wichtiger Begriffe, das Erkennen zentraler Hör- und Sehanlässe (z. B. Durchsagen am Bahnhof, Gespräche im Reisebüro) und das Formulieren von Hypothesen zum Inhalt anhand von Bildmaterial oder Titeln (SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1). Die Schüler werden ermutigt, Vermutungen anzustellen, welche Informationen im Text vorkommen könnten, und sich gezielt Fragen dazu zu überlegen (SELK3.2, N3.7, BK1). Auf diese Weise entwickeln sie eine klare Erwartungshaltung, die ihnen das Erfassen der relevanten Details im anschließenden Hör- und Sehverstehens-Prozess erleichtert (BK4, BK5, KK2.13, N3.8).
DE.7.6.H2
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
In dieser Phase lernen die Schüler, aus verschiedenen Hör- oder Sehtexten zentrale und bedeutende Details herauszufiltern und diese gezielt zusammenzuführen (N1.1, N1.2, N3.2). Dabei geht es nicht nur um das reine Erkennen einzelner Wörter, sondern um das Erfassen von Schlüsselinformationen wie Zeitangaben, Ortsnamen, Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten oder Reisevorbereitungen (N3.3, N3.5, N3.6). Die Schüler üben, relevante Details aus unterschiedlichen Quellen (z. B. Gespräche im Reisebüro, Durchsagen am Bahnhof, Interviews mit Reisenden) zu entnehmen und miteinander zu verknüpfen (N3.7, N3.8, SELK1.1). Dazu können sie Hilfsmittel wie Tabellen, Gedankenkarten oder Listen nutzen, um die Informationen strukturiert festzuhalten (SELK1.2, SELK2.1, KK2.13). Typische Aufgaben sind das Notieren von Abfahrtszeiten, das Zuordnen von Sehenswürdigkeiten zu Reisezielen oder das Erstellen einer Checkliste auf Basis der gehörten oder gesehenen Inhalte (BK1, BK4, KK2.2, KK2.5, KK2.7). Der Fokus liegt darauf, das Wesentliche zu erkennen, zu ordnen und in einen Gesamtzusammenhang zu bringen, um sprachlich angemessen darüber sprechen oder schreiben zu können (SELK3.1, SELK3.2, KK2.3, KK2.4, KK2.16, KK2.17).
DE.7.6.P1
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Unterrichtsphase werden die Schüler gezielt auf die Aussprache und die phonologischen Merkmale des Themas „Reiseziele“ vorbereitet, mit Fokus auf bewusste Wahrnehmung und korrekte Artikulation zur sicheren Sprachproduktion (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.2, SELK2.1). Die Arbeit richtet sich auf Laute, Betonungsmuster und Intonationsverläufe, die für Verstehen und Sprechen zentral sind, und wird schrittweise systematisiert (N3.6, N3.7, SELK1.1, W3.1, BK1, KK2.16). Die Schüler hören authentische Hörbeispiele, erkennen Diphthonge -ei in „reisen“ und -au in „bauen“ sowie Konsonantenverbindungen -ch „ich“, -sch „Schiff“, -sp „sprechen“, -st „Stadt“, und vergleichen gezielt Minimalpaare (N1.5, N3.2, SELK1.2, BK2, BK4, KK2.2, KK2.7). Sie üben die Wortbetonung in „reisen“, „Sehenswürdigkeit“ und die Satzbetonung in Redemitteln wie „Ich möchte nach Italien reisen“ oder „Ich packe meinen Koffer“ (N3.2, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.13). Auch die Intonation wird trainiert: Entscheidungsfragen mit steigender, Aussagesätze mit fallender Tonführung (N3.5, SELK3.1, BK4). Die Aussprachemuster werden in kurzen Dialogen, Rollenspielen und rhythmischen Übungen angewendet, mit kooperativem Feedback und klarer Kommunikationsausrichtung (N3.5, SELK2.2, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.17).
DE.7.6.L1
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf das Verständnis schriftlicher Texte zum Thema „Reiseziele“ vorbereitet (N1.1, N3.2, SELK1.1). Zunächst wird der thematische Wortschatz zu Reisezielen, Sehenswürdigkeiten, Transportmitteln und Reisevorbereitungen aktiviert und in kurzen Gesprächsoder Bildimpulsen gefestigt (N1.5, SELK2.1, W3.2, BK4, BK1, KK2.13). Die Schüler lernen, anhand von Überschriften, Bildern oder Einleitungen Vermutungen zu äußern und Vorkenntnisse zu aktivieren (N3.6, N3.7, SELK1.2, BK4, KK2.2, KK2.7). Es werden Lesestrategien eingeführt bzw. wiederholt, etwa globales Erfassen, selektives Lesen nach Zeit-, Orts- und Personenangaben und das Markieren von Schlüsselwörtern (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.5). Vorübungen wie Wortkarten sortieren oder Bilder zuordnen stimmen inhaltlich und sprachlich auf die Leseaufgabe ein (SELK2.2, SELK2.1, BK4, KK2.13). Ziel ist ein klarer Erwartungshorizont, damit relevante Informationen schneller erkannt und sicher wiedergegeben werden (SELK3.2, SELK3.1, W3.1, KK2.16).
DE.7.6.L2
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Die Schüler erschließen Bedeutungen nicht nur über Einzelwörter, sondern mithilfe von Strategien und Kontextinformationen wie Bilder, Überschriften und Vorwissen (N3.6, N3.8, SELK1.2, KK2.16). Ziel ist es, Werkzeuge für den Umgang mit unbekannten Wörtern aufzubauen und diese planvoll einzusetzen (N1.5, W3.1, W3.2, BK1, KK2.13). Die Lehrkraft leitet zu Hypothesenbildung, Überprüfung während des Lesens und zum Identifizieren zentraler Aussagen an (N3.2, SELK1.1, BK1, KK2.11, KK2.12, KK2.4). Während des Leseprozesses äußern die Schüler Gedanken und Eindrücke und tauschen sie in Partner- oder Gruppenarbeit aus (SELK2.1, SELK2.2, KK2.3). So wird das Textverständnis vertieft und die bewusste Wahrnehmung des eigenen Lesewegs gefördert (SELK1.1, SELK3.2, KK2.17). Durch Leitfragen wie „Was könnte als Nächstes passieren?“ oder „Welche Wörter helfen dir beim Verstehen?“ wird aktives, analysierendes Lesen unterstützt (N1.3, N3.2, SELK1.2, KK2.4, KK2.5). Auf diese Weise entwickeln die Schüler ein strategisches Leseverhalten, das auf komplexere Texte übertragbar ist (N1.5, SELK3.1, W3.1, KK2.16). Die kontinuierliche Übung stärkt Selbstvertrauen und Eigenständigkeit im Lesen und fördert verlässliche Routinen im Umgang mit Texten (N2.4, N3.2, SELK1.2, W3.4, BK1).
DE.7.6.W1
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Phase liegt der Schwerpunkt darauf, dass die Schüler den themenspezifischen Wortschatz systematisch kennenlernen, sicher erkennen und in vielfältigen Kontexten anwenden, eingebettet in authentische und kommunikative Situationen mit Bildmaterial, realen Gegenständen, kurzen Dialogen sowie Hör- und Lesetexten (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1). Bedeutung, Aussprache und Schreibweise werden schrittweise aufgebaut, semantische Netze knüpfen neues an bekanntes Wissen an, Übungen wie Zuordnungen, Memory, Wort Bild Karten, Rollenspiele und kurze Schreibaufträge sichern rezeptive und produktive Nutzung (N3.6, N3.7, SELK2.1, W3.2, BK4, KK2.13). Der aktive Einsatz in eigenen Sätzen, Dialogen und Mini-Texten steht im Vordergrund, Wiederholungs- und Festigungsphasen führen die Wörter in neuen Kontexten zurück, die Lehrkraft beobachtet die Anwendung und gibt gezieltes Feedback zur Erweiterung der Ausdrucksfähigkeit (SELK3.1, SELK3.2, W3.4, BK1, KK2.16, KK2.17).
DE.7.6.G1
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler nehmen die eingeführten Strukturen bewusst wahr, verstehen Form, Funktion und Gebrauch im Kontext und wenden sie korrekt an, zunächst geführt, dann zunehmend selbstständig (N1.3, N3.2, SELK1.1, BK1). Die Zielgrammatik wird in thematischen Beispielen sichtbar gemacht, durch Markieren, Vergleiche mit Bekanntem und das Herausarbeiten typischer Satzmuster, anschließend in Aufgaben geübt und in freies Sprechen und Schreibanlässen transferiert (N3.6, N3.7, SELK2.1, W3.1, KK2.4, KK2.5). Fehler dienen als Lernanlass mit konstruktiver Rückmeldung, wiederholte Anwendung in variierenden Kontexten festigt Sicherheit und Flexibilität, sodass die Strukturen in neuen Situationen adressatengerecht eingesetzt werden (SELK3.1, SELK3.2, W3.2, BK4, KK2.16, KK2.17).
DE.7.6.S1
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
In dieser Phase werden die Schüler schrittweise auf das Verfassen eigener Texte vorbereitet (N1.3, W3.1, SELK1.1). Ziel ist es, sowohl inhaltliche als auch sprachliche Grundlagen zu schaffen, die ihnen das Schreiben erleichtern (W3.2, BK1, KK2.3). Zunächst erfolgt eine thematische Einstimmung, bei der die Schüler relevante Ideen, Begriffe und Strukturen sammeln (N3.2, W3.1). Dies kann durch Bilder, Dialoge, Hörtexte oder kurze Leseimpulse unterstützt werden (BK4, KK2.4). Die Lehrkraft führt dabei gezielte Wortschatzaktivierungen, Satzmusterübungen und kurze Gesprächsphasen durch, um den Schülern die sprachlichen Mittel bereitzustellen, die sie später im Schreibprozess benötigen (N3.6, W3.1, KK2.5). Außerdem wird auf die Textart und deren typische Merkmale eingegangen, sodass die Schüler ein klares Verständnis davon entwickeln, wie ihr Text aufgebaut sein sollte (BK1, KK2.16). Durch strukturierte Vorübungen wie Stichwortlisten, Gedankenkarten oder Satzbausteine üben die Schüler, ihre Gedanken zu ordnen und erste Formulierungen zu entwickeln (N3.7, W3.2). Dieser vorbereitende Schritt stellt sicher, dass die Schüler mit einem klaren Plan und ausreichendem sprachlichen Rüstzeug in den eigentlichen Schreibprozess starten (SELK2.1, SELK3.1, SELK3.2, KK2.17).
DE.7.6.S2
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
In dieser Phase setzen die Schüler ihre vorbereiteten Ideen in zusammenhängende Texte um. Ausgehend von den in der Vorbereitungsphase gesammelten Stichworten, Satzmustern und Strukturhilfen formulieren sie vollständige Sätze und ordnen diese zu einem klar gegliederten Text. Dabei achten sie auf die logische Abfolge der Inhalte, einen passenden Einstieg, einen Hauptteil und einen abschließenden Schlusssatz (N3.2, N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.2, KK2.13). Die Lehrkraft begleitet den Prozess, indem sie gezielt sprachliche Unterstützung gibt, z. B. durch Redemittelkarten, Beispielsätze oder Strukturpläne (N3.3, SELK2.1, BK1). Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung werden nicht isoliert, sondern in den Schreibprozess integriert geübt. Die Schüler werden ermutigt, ihre Texte eigenständig zu gestalten und persönliche Erfahrungen oder Ideen einzubringen, um Authentizität und Kreativität zu fördern (KK2.4). Im Anschluss können die Texte in Partner- oder Gruppenarbeit überarbeitet werden, wobei die Schüler Rückmeldungen zu Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Ausdruck erhalten. Dadurch wird der Schreibprozess als ein dynamischer, mehrstufiger Vorgang verstanden, der Planung, Formulierung und Überarbeitung einschließt (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, KK2.17).
DE.7.6.SP1
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf mündliche Kommunikationssituationen vorbereitet. Sie aktivieren zunächst ihren themenbezogenen Wortschatz sowie wichtige Redemittel und üben deren Aussprache. Kurze Hör- oder Leseimpulse, Bilder oder Rollenspielkarten dienen als Anregung, um Ideen zu sammeln und Gesprächsanlässe zu schaffen (N3.2, SELK2.1, W3.1). Die Schüler planen, was sie sagen möchten, und ordnen ihre Gedanken in einer sinnvollen Reihenfolge. Dazu können einfache Notizen, Gedankenkarten oder Satzbausteine verwendet werden (N1.1, BK4, KK2.2). Die Lehrkraft unterstützt, indem sie Sprachmodelle anbietet, Fragen stellt und kommunikative Strategien erklärt, etwa wie man nachfragt, Zustimmung äußert oder eigene Aussagen erweitert (N3.7, W3.2, KK2.13). Besonderer Wert wird darauf gelegt, Sprechhemmungen abzubauen und eine sichere, motivierende Atmosphäre zu schaffen (N3.8, SELK2.1, KK2.4). Durch kurze Partnerübungen oder kleine Gruppenaktivitäten gewinnen die Schüler Sicherheit, bevor sie ihre Aussagen in der ganzen Klasse präsentieren (SELK1.2, SELK3.1, W14.1). So wird eine Grundlage geschaffen, um im nächsten Schritt flüssig, verständlich und themenbezogen zu sprechen (SELK2.2, SELK2.1, N1.5, SELK1.1).
DE.7.6.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase strukturieren die Schüler ihre vorbereiteten Ideen zu einem klaren, logischen Redeablauf (KK2.13, N3.7). Sie ordnen die Informationen nach thematischen Schwerpunkten oder zeitlicher Reihenfolge und wählen passende Redemittel, um ihre Aussagen flüssig zu verbinden (KK2.5, SELK2.1). Dazu gehören Einleitungen, Überleitungen und abschließende Formulierungen, die den Gesprächsfluss unterstützen (BK4). Die Schüler üben, ihre Inhalte situations- und adressatengerecht zu präsentieren (SELK2.2, W14.1). Sie berücksichtigen dabei Tonfall, Betonung, Tempo und Blickkontakt, um verständlich und ansprechend zu sprechen (SELK1.1). In Partner- oder Gruppenübungen wenden sie ihre vorbereiteten Aussagen an, reagieren auf Fragen und bauen spontane Beiträge in ihre Ausführungen ein (SELK3.2). Die Lehrkraft begleitet den Prozess, indem sie sprachliche Unterstützung bietet, gezielte Rückmeldungen gibt und alternative Ausdrucksweisen vorschlägt (KK2.4). Ziel ist es, dass die Schüler ihre Aussagen sicher und kohärent vortragen, flexibel auf Gesprächsverläufe reagieren und ihre Kommunikationsfähigkeit im Deutschen erweitern (N1.5, SELK3.1).
DE.7.6.SP3
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
In dieser Phase setzen die Schüler ihre vorbereiteten und geübten Inhalte aktiv in gesprochene Sprache um (SELK2.1, W3.1, W14.1). Sie formulieren vollständige Sätze, führen kurze Monologe oder Dialoge und reagieren spontan auf Beiträge ihrer Gesprächspartner (N3.2, N3.3). Dabei wenden sie den gelernten Zielwortschatz, die Zielgrammatik und passende Redemittel selbstständig an (KK2.3, KK2.16). Der Fokus liegt auf flüssiger und klarer Aussprache, angemessener Betonung und natürlicher Intonation (SELK1.1, SELK1.2). Die Schüler üben, ihre Gedanken ohne lange Pausen auszudrücken, Füllwörter sinnvoll einzusetzen und gegebenenfalls Umschreibungen zu verwenden, wenn ihnen ein bestimmtes Wort nicht einfällt (N3.5, N3.8). Die Lehrkraft schafft kommunikative Situationen, in denen authentische Gespräche stattfinden – z. B. Rollenspiele, Interviews, Gruppendiskussionen oder Präsentationen (BK2, BK4). Sie gibt gezieltes Feedback zu Aussprache, Satzbau, Wortwahl und Kohärenz und unterstützt bei der Verbesserung individueller Schwächen (KK2.2, KK2.17). Ziel ist es, dass die Schüler selbstbewusst, verständlich und zusammenhängend mündlich kommunizieren können und ihre Sprachproduktion zunehmend flüssiger und sicherer wird (N1.5, SELK3.1, SELK3.2).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Schüler mit fortgeschrittenen sprachlichen Fähigkeiten oder besonderem Interesse am Thema können:
-eigene Reiseplakate oder Präsentationen zu Reisezielen gestalten,
-komplexere Dialoge üben (z.B. Hotelreservierung, Beschwerde im Reisebüro),
-Reisetagebücher schreiben,
-interkulturelle Vergleiche anstellen (z.B. Urlaub in Türkiye oder Deutschland).
Unterstützung
Für Schüler, die sprachlich noch unsicher sind, werden folgende Unterstützungsmaßnahmen angeboten:
-Arbeit mit Satzbausteinen und Dialogmustern,
-klar strukturierte Übungen zu typischen Redemitteln,
-visuelle Unterstützung (z.B. Bildkarten zu Verkehrsmitteln, Sehenswürdigkeiten), -kooperative Lernformen (z.B. Partnerarbeit mit sprachlich stärkeren Schülern).
8 Öğretim Programı Unsurları
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W1. Gerechtigkeit
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.8.1.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Hör/Sehverstehen zum Thema „Die Regeln in der Schule“ vorbereiten, um bekannte Redemittel, Regelbegriffe und einfache Aussagen über schulische Verhaltensregeln zu erkennen, zu deuten und in einfachen Kommunikationssituationen anzuwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.8.1.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Informationen und bedeutende Details zu schulischen Regeln erkennen, verstehen, sinnvoll verknüpfen und in einfachen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.8.1.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen Regeln in der Klasse, Regeln im Unterricht und Schulregeln erkennen, verstehen und in mündlichen Kommunikationssituationen korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf. Die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.8.1.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in Lesetexten zu Regeln in der Klasse, Regeln im Unterricht und Schulregeln erfassen, verstehen und in einfachen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.8.1.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu Regeln in der Klasse, Regeln im Unterricht und Schulregeln verstehen und in ihrer eigenen Kommunikation situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.8.1.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu Regeln in der Klasse, Regeln im Unterricht und Schulregeln gezielt erkennen, verstehen und in unterschiedlichen Kommunikationssituationen situativ anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.8.1.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die relevanten Zielgrammatikelemente für das Thema Regeln in der Schule erkennen, verstehen und in verschiedenen kommunikativen Situationen korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertraut sein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.8.1.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Regeln in der Schule vorbereiten und wichtige Redemittel und Strukturen sicher anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.8.1.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können selbstständig einfache schriftliche Texte zum Thema Regeln in der Schule verfassen und Regeln sowie gewünschtes Verhalten im Schulalltag beschreiben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.8.1.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zum Thema Regeln in der Schule vorbereiten und diese in unterschiedlichen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.8.1.SP3.3. – Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zum Thema Regeln in der Schule sinnvoll organisieren und in einfachen Sprechsituationen klar und angemessen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.8.1.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können selbstständig und situationsangemessen mündliche Aussagen zum Thema Regeln in der Schule formulieren und in unterschiedlichen Gesprächssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels. Die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
DIE REGELN IN DER SCHULE
Unterthemen: Die Regeln in der Klasse;
Die Regeln im Unterricht; Die Schulregeln
Zielwortschatz im Gebrauch
Verben: dürfen, müssen, sollen, nicht dürfen, hören, helfen, respektieren, sprechen, fragen, antworten, lernen, vergessen, bringen, aufpassen, sitzen, stehen, benutzen, essen, trinken Substantive: die Regel, die Schulregel, die Klassenregel, der Lehrer, der Schüler, die Tafel, das Buch, die Hausaufgabe, die Pause, das Handy, das Heft, der Stuhl, der Tisch, der Abfall, der Mülleimer
Adjektive: leise, laut, pünktlich, ordentlich, höflich, respektvoll, freundlich, hilfsbereit, sauber, vorbereitet
Redemittel:
Du musst deine Hausaufgaben machen.
Du darfst im Unterricht nicht essen.
Man soll leise sein. Handys sind verboten. Wir müssen pünktlich kommen.
Du darfst im Unterricht Fragen stellen.
Zielgrammatik im Gebrauch
Modalverben im Präsens: dürfen, müssen, sollen z.B.:
-Ich muss die Hausaufgaben machen.
-Wir dürfen nicht laut sprechen.
-Negation mit nicht, kein z.B.:
-Du darfst das Handy nicht benutzen.
-Wir haben heute keine Hausaufgaben.) Satzmuster:
-Ich muss meine Bücher mitbringen.)
W-Fragen im Kontext der Regeln
-Was darf man im Unterricht nicht machen?
-Welche Regeln gibt es?)
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Modalverben: um Regeln, Verpflichtungen und Erlaubnisse auszudrücken (z.B.: Man muss im Unterricht leise sein.) W-Fragen: um Informationen über Regeln zu erfragen -Was soll man in der Klasse beachten?)
Negation: um Verbote und Nicht-Erlaubtes auszudrücken
-Du darfst im Unterricht nicht telefonieren.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
-Darf ich das Fenster öffnen?
-Darf ich bitte zur Toilette gehen?
-Entschuldigung, ich habe meine Hausaufgaben vergessen.
-Tut mir leid, ich komme zu spät.
-Wir müssen im Klassenzimmer leise sein.
-Bitte räumt eure Sachen auf.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Diphthonge und Lautverbindungen üben: -ei wie in leise -au wie in Hausordnung
Aussprache von Konsonanten und Konsonantenkombinationen:
-ch wie in ich (weiches ch), machen
-sch wie in Schule, Schüler
-sp wie in spielen
-st wie in stehen
Wort- und Satzbetonung:
-Wortbetonung: Hausordnung, Schulregeln → Betonung auf der ersten Silbe -Satzbetonung:
Wichtige Satzteile betonen (z.B. Du darfst nicht stören. → nicht betonen) Frageintonation:
Ja/Nein-Fragen:
Darf ich mein Handy benutzen? → steigende Intonation
W-Fragen: Wann beginnt der Unterricht? → fallende Intonation Aussageintonation:
Fallende Intonation:
Wir sollen pünktlich sein.
Soziale Sprachäußerungen:
-Guten Morgen, Herr Lehrer!
-Ich habe meine Hausaufgaben vergessen.
-Darf ich bitte auf die Toilette gehen?
Praktische Anwendung:
Häufige Redemittel im Rhythmus sprechen (z.B. Wir sollen leise sein.)
Dialoge mit typischen Schulregeln rhythmisch nachsprechen
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
-Darf ich zur Toilette gehen?
-[mit höflicher Intonation]
-Du musst deine Bücher mitbringen.
-[klar und bestimmt]
-Handys sind verboten.
- [betont] -Bitte sei leise.
-[freundlich und ruhig]
-Was darf man machen?
[fragend, mit klarer Artikulation der Modalverben]
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHİGKEİTEN UND DES INHALTS
Im Rahmen dieses Themas werden die sprachlichen Kompetenzen sowie die interkulturelle und soziale Handlungsfähigkeit der Schüler im Zusammenhang mit Schulregeln und Regeln im Unterricht entwickelt und gezielt gefördert.
Die Bewertung orientiert sich prozessorientiert an den individuellen Lernfortschritten und wird auf der Grundlage von Beobachtung, mündlicher und schriftlicher Leistung sowie Reflexionskompetenz vorgenommen. Im Bereich des Sprachgebrauchs sollen die Schüler in der Lage sein, zentrale Regeln und Handlungsanweisungen sprachlich korrekt und situationsangemessen auszudrücken.
Sie sollen einfache Sätze bilden können, um Schul- und Klassenregeln zu erklären, sowie kurze mündliche und schriftliche Äußerungen dazu verfassen.
Dabei sollen sie auch Modalverben wie müssen, dürfen und sollen korrekt einsetzen.
Darüber hinaus wird erwartet, dass die Schüler den Zielwortschatz zum Thema Die Regeln in der Schule situationsgerecht und flüssig verwenden können.
Dazu gehören Wörter und Redemittel, die für das Verständnis und die Anwendung von Schul- und Klassenregeln relevant sind.
Im Bereich Grammatikgebrauch sollen die Schüler Modalverben sowie Negationen sicher verwenden und einfache Fragesätze zu Schulregeln formulieren können.
Ein weiterer Aspekt der Bewertung ist die Förderung der interkulturellen Handlungsfähigkeit:
Die Schüler sollen in der Lage sein, kulturelle Unterschiede im Umgang mit Regeln zu erkennen und reflektiert darüber zu sprechen.
Sie entwickeln dadurch mehr Sensibilität und Toleranz gegenüber anderen Sichtweisen und Regelkonzepten.
Die kommunikative Kompetenz wird durch gezielte Hör- und Leseverstehens-Aufgaben, durch das Üben einfacher Dialoge sowie durch Rollenspiele und simulierte Unterrichtssituationen gefördert und bewertet.
Die Schüler sollen dabei zeigen, dass sie mündliche und schriftliche Informationen über Schulregeln verstehen und selbst einfache Anweisungen und Hinweise formulieren können.
Zur Beurteilung werden neben der beobachtenden Einschätzung der Lehrkraft auch schriftliche Aufgaben, kreative Produkte (z.B. Plakate, Regelhefte), mündliche Präsentationen sowie Selbst- und Peer-Reflexionen herangezogen.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema Die Regeln in der Schule knüpft an die Alltagserfahrungen der Schüler an. Als Lernende der 8. Klasse verfügen sie über vielfältige eigene Erfahrungen mit Klassen- und Schulregeln, sowohl aus dem eigenen Schulalltag als auch aus Beobachtungen in anderen Kontexten. Dieses Vorwissen wird als Ressource genutzt, um den Einstieg ins Thema aktivierend und motivierend zu gestalten.
Die Schüler bringen in der Regel eine grundlegende sprachliche Basis mit, um einfache Anweisungen, Verbote und Handlungsaufforderungen zu verstehen und auszudrücken.
Dieses Vorwissen wird zu Beginn der Einheit reaktiviert und durch gezielte Übungen erweitert.
Bereits in vorangegangenen Klassenstufen haben die Schüler Modalverben, Fragesätze und einfacheNegationen kennengelernt, die sie nun im thematischen Kontext Schulregeln anwenden und vertiefen sollen.
Dabei lernen sie, sprachlich differenzierter über Regeln zu sprechen, eigene Wünsche und Meinungen dazu auszudrücken und sich angemessen im Klassenzimmer zu verhalten.
In interkultureller Hinsicht verfügen die Schüler ebenfalls über eigene Erfahrungen und Vorstellungen von Regeln, die je nach kulturellem Hintergrund unterschiedlich geprägt sein können.
Im Unterricht wird dieses Wissen aufgegriffen, um einen bewussteren und respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Regelkulturen zu fördern.
Vor der Einführung der neuen Inhalte sollten die Schüler Gelegenheit haben, ihr Vorwissen zu reflektieren und sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:
-Welche Regeln gelten in unserer Klasse?
-Welche Regeln gibt es in anderen Klassen oder Schulen?
-Warum sind Regeln wichtig?
-Wie gehe ich mit Regeln um, die ich vielleicht nicht verstehe oder nicht akzeptiere?
Diese Reflexion bildet eine wichtige Grundlage für den weiteren Lernprozess.
Durch den Vergleich von bekannten und neuen Regelkonzepten entwickeln die Schüler ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen gleichermaßen weiter.
Vorbewertungsprozess
Bevor die eigentliche Arbeit mit dem neuen Thema Die Regeln in der Schule beginnt, wird ein gezielter Vorbewertungsprozess durchgeführt, um die Lernvoraussetzungen der Schüler zu erfassen und das Unterrichtsniveau entsprechend anzupassen.
Dabei wird überprüft, inwieweit die Schüler bereits über sprachliche und inhaltliche Kenntnisse zu Klassenund Schulregeln verfügen.
Dieser Prozess dient nicht nur der Diagnose von Vorwissen, sondern auch der Aktivierung vorhandener Kompetenzen und der Förderung von Lernmotivation.
Zu Beginn werden die Schüler angeregt, eigene Erfahrungen und Beispiele zu den geltenden Regeln in ihrer Schule und Klasse zu schildern.
In Form von Brainstorming oder kurzen Gruppengesprächen werden bekannte Regeln gesammelt und gemeinsam reflektiert.
Dabei kommen folgende Aspekte zum Tragen: -Regeln im Klassenzimmer (z. B. Melden vor dem Sprechen, pünktlich sein)
-Regeln für das soziale Miteinander (z. B. respektvoller Umgang, niemanden ausgrenzen)
-Allgemeine Schulregeln (z. B. Handynutzung, Verhalten in der Pause) Im sprachlichen Bereich wird erfasst, ob und in welchem Umfang die Schüler bereits über die nötigen sprachlichen Mittel verfügen, um:
-Regeln formulieren (z. B. Man darf nicht..., Man muss...)
-Modalverben anwenden (z. B. sollen, dürfen, müssen)
-Fragen und Antworten zu Regeln bilden (z. B. Was darf man in der Pause machen?)
Darüber hinaus wird geprüft, ob die Schüler mit der kommunikativen Funktion von Regeln vertraut sind und diese in angemessenen Gesprächssituationen nutzen können.
Eine vorbereitende Aktivität könnte darin bestehen, dass die Schüler Regelplakate in der Schule analysieren oder typische Dialoge zur Regelklärung im Unterricht spielen.
Die Beobachtungen aus dem Vorbewertungsprozess ermöglichen es dem Lehrer, gezielt Schwerpunkte für die Förderung zu setzen und Differenzierungsangebote zu planen.
Gleichzeitig wird den Schülern bewusst, dass sie bereits über vielfältige Kompetenzen im Themenbereich verfügen, die sie nun ausbauen und vertiefen können.
Brückenbauen Beim Einstieg in das Thema Die Regeln in der Schule wird bewusst an das bereits vorhandene Wissen und die Erfahrungen der Schüler angeknüpft. Ziel ist es, kognitive und emotionale Brücken zwischen dem Vorwissen und den neuen Lerninhalten zu schlagen. Dadurch wird das Lernen verankert und die Relevanz des Themas für den eigenen Schulalltag sichtbar gemacht.
Zu Beginn werden die Schüler eingeladen, sich an konkrete Situationen aus ihrem Schulalltag zu erinnern, in denen Regeln eine Rolle gespielt haben — positive wie auch herausfordernde Erlebnisse.
Dies fördert die emotionale Beteiligung und macht das Thema lebensnah.
In einem nächsten Schritt werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Regeln zu Hause und Regeln in der Schule thematisiert.
Auf diese Weise können die Schüler ihr vorhandenes Sprachrepertoire aus dem Thema Die Regeln zu Hause (bereits in der 7. Klasse behandelt) aktivieren und auf den neuen Kontext übertragen.
Dadurch wird die Transferfähigkeit gestärkt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Brückenbauens ist das Einbinden von interkulturellem Lernen:
Im Austausch erfahren die Schüler, dass Regeln und Normen in verschiedenen Ländern und Schulsystemen unterschiedlich gestaltet sein können.
Dies eröffnet einen Perspektivwechsel und fördert die Offenheit im Umgang mit kultureller Vielfalt.
Sprachlich werden gezielt Brücken zu bereits bekannten Strukturen gebaut, indem bekannte Redemittel (z. B. Man darf nicht..., Man muss...) sowie Modalverben und Fragestrukturen erneut aufgegriffen und systematisch in den neuen Kontext Schule übertragen werden.
Das Brückenbauen schafft so eine sichere Ausgangsbasis, auf der die Schüler das Thema
Die Regeln in der Schule sprachlich und inhaltlich vertiefen können.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor die inhaltliche Arbeit zum Thema „Die Regeln in der Schule“ beginnt, wird eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.5, SELK1.2). Ziel ist es, eine sichere, motivierende und aufgeschlossene Lernatmosphäre zu schaffen (N1.5, SELK3.1, W14.1). Geeignete Aktivitäten zu Beginn können kurze Bewegungsspiele, einfache Reim- oder Liedtexte, Rätsel, pantomimische Szenen oder kurze Rollenspiele sein (N2.5, N3.3). Entscheidend ist, dass die Aktivität keine umfangreichen Vorkenntnisse verlangt und allen Schülern einen niederschwelligen Zugang zum Deutschunterricht ermöglicht (SELK3.2). Im Anschluss folgt eine gezielte thematische Hinführung: Die Lehrkraft schreibt z. B. die Frage „Welche Regeln kennst du aus der Schule?“ an die Tafel. Die Schüler äußern spontan ihre Gedanken dazu (SELK2.1, KK2.2). Erste Begriffe wie „pünktlich sein“, „nicht schreien“, „Handyverbot“ oder „Respekt zeigen“ können gesammelt und visualisiert werden (W14.1, BK4, KK2.5). Ziel ist es, Interesse zu wecken, Vorerfahrungen zu aktivieren und erste sprachliche Äußerungen im Kontext des neuen Themas zu ermöglichen (N1.1, SELK2.1, KK2.3).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck, Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung und Ausspracheverwendung) werden in dieser Unterrichtseinheit themenzentriert und ineinandergreifend eingesetzt. Die Schüler bauen mithilfe rezeptiver Fertigkeiten (Hören, Lesen, Sehen) zunächst ihr inhaltliches Vorwissen zum Thema „Schulregeln“ auf. Darauf aufbauend formulieren sie produktiv eigene Aussagen und Beiträge in mündlicher und schriftlicher Form. Dabei werden die Kompetenzen stets sinnvoll miteinander kombiniert. So stärkt z. B. das gezielte Hören einer Regel-Durchsage nicht nur das Hörverstehen, sondern liefert auch sprachliche Strukturen für eigene Aussagen zu Regeln. Das Thema fördert die ganzheitliche Sprachentwicklung, indem die Schüler durch authentische Sprachimpulse – z. B. Interviews, Schulordnungstexte, Schülerratgeber – ihre rezeptiven Kompetenzen stärken und anschließend im Rahmen von Rollenspielen, Diskussionen oder Schreibaufträgen produktiv anwenden. Wortschatz, Grammatik und Aussprache bilden dabei ein unterstützendes Fundament.
DE.8.1.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den Themen „Regeln im Klassenraum“, „Verhalten im Unterricht“ und „Schulordnung“ (N1.1, N3.5, SELK1.1, W14.1). Dazu erinnern sie sich an alltägliche Situationen im Schulalltag und bringen eigene Erfahrungen ein – z. B. was in ihrer Klasse erlaubt oder verboten ist (SELK1.2, SELK2.3, W16.3). Auf diese Weise rufen sie bekannte Strukturen und Redemittel zum Thema „Regeln“ ab (KK2.3, N3.2). Anschließend betrachten sie visuelle Impulse wie z. B. Piktogramme, Klassenzimmerszenen, Schulschilder oder kurze Videos zu Verhaltensregeln und ordnen diese gezielt den passenden Bedeutungen zu (BK4, KK2.5, KK2.2). Dabei entwickeln sie erste Erwartungen an die Hör- und Sehtexte (KK2.11, N3.6). Im nächsten Schritt formulieren sie einfache Vermutungen zu den Inhalten, z. B.: „Welche Regel wird erklärt?“ „Was darf man nicht machen?“ „Wie spricht der Lehrer mit den Schülern?“ (N3.8, KK2.12, SELK2.1). Die Schüler verbinden ihr Vorwissen mit den neuen Impulsen (N3.7, KK2.13). Danach äußern die Schüler, was sie visuell oder auditiv wahrgenommen haben (z. B. in kurzen Videosequenzen oder Audioaufnahmen), und verknüpfen dies mit ihren eigenen Erfahrungen (SELK2.1, SELK2.3, BK4). Dadurch entsteht eine sprachlich-inhaltliche Brücke zur eigentlichen Hör-/ Sehverstehens-Phase (KK2.3, N3.2).
DE.8.1.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte des Themas „Regeln in der Schule“ zu lenken, werden strukturierte Aktivitäten zum Hör- und Sehverstehen durchgeführt (N3.2, SELK1.1, KK2.2). Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes, z. B. Schulregeln, Verhaltensregeln oder typische Klassensituationen, und gewinnen so einen Überblick über das Thema (KK2.3, N3.6). Im nächsten Schritt hören und sehen sie die Hör-/Sehimpulse mehrfach (N1.3, N3.2). Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel, Modalverben (z. B. „müssen“, „dürfen“, „nicht dürfen“) und typische Aussagen im Kontext schulischer Regeln (KK2.4, KK2.5, W16.3). Anschließend ordnen sie die erhaltenen Informationen – z. B. bestimmte Regeln, Personen, Orte oder Handlungen – den passenden Szenen, Bildern oder Aussagen im Material zu (KK2.5, KK2.13). Dabei vertiefen sie ihr inhaltliches Verständnis und verankern relevante sprachliche Strukturen (KK2.3, N3.7). Diese Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details in Hör-/Sehtexten gezielt zu erkennen, zu interpretieren und für die eigene mündliche und schriftliche Sprachproduktion anzuwenden – z. B. beim Nennen oder Beschreiben von Regeln (SELK2.1, KK2.4).
DE.8.1.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst kurze Dialoge, Videos oder Szenen aus dem Schulalltag (N3.2, SELK1.1). Dabei achten sie bewusst auf Aussprache, Intonation und Artikulation typischer Redemittel wie „Man darf nicht…“, „Man muss…“, „Im Unterricht ist es wichtig, dass…“ (KK2.2, KK2.4). Die Lehrkraft pausiert an Stellen mit Modalverben, Verneinungen und typischen Regelstrukturen, spricht diese deutlich vor, und die Schüler wiederholen sie rhythmisch und mehrfach – zuerst im Chor, dann in Gruppen und schließlich individuell (SELK3.1, N3.5). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bildkarten oder Piktogramme zu Regeln (z. B. „nicht essen“, „pünktlich kommen“) und lässt die Schüler die entsprechenden Redemittel nachsprechen (BK4, KK2.7). Zudem festigen die Schüler Betonungsmuster, Ausrufeintonationen (z. B. „Sei ruhig!“, „Pass auf!“) und Satzmelodien durch wiederholte Übungen in sprechund hörnahen Kontexten (N3.3, KK2.5). Schließlich wenden die Schüler diese phonologischen Elemente in neuen Kommunikationssituationen spontan und sicher an, etwa bei eigenen Äußerungen über Regeln oder in Rollenspielen, und achten dabei auf lebendige und deutliche Ausdrucksweise (SELK2.1, W14.1, KK2.4).
DE.8.1.L1
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Leseprozess zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ vor, sie aktivieren ihr Vorwissen zu typischen Schulregeln, indem sie Piktogramme, Schlagwörter oder Überschriften betrachten und in Gruppen deren Bedeutung diskutieren (N3.2, SELK1.1, W14.1, BK4, KK2.2). Die Schüler stellen Bezüge zu ihrem eigenen Schulalltag her und äußern Vermutungen zum Inhalt der zu lesenden Texte, z. B. „Was darf man in der Schule nicht machen?“, „Welche Regeln gelten in der Klasse?“ oder „Was passiert, wenn man zu spät kommt?“ (N1.1, SELK2.1, W16.3, BK4, KK2.7). Während des Lesens erfassen die Schüler zentrale Informationen aus kurzen Regeltexten, Aushängen, Schulaushängen oder Schulverordnungen und wenden globale sowie selektive Lesestrategien an, um relevante Informationen herauszufiltern (N3.6, SELK3.2, W1.2, BK1, KK2.4). In einem weiteren Schritt suchen die Schüler gezielt nach spezifischen Informationen wie Verboten, Geboten oder Konsequenzen, sie strukturieren die gelesenen Inhalte und machen sie für ihre mündliche und schriftliche Produktion nutzbar (N3.7, SELK3.1, W16.2, BK1, KK2.13, KK2.3).
DE.8.1.L2
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Nach der ersten Orientierung arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung einfacher schulbezogener Texte wie Schulregeln, Klassenvereinbarungen oder Aushänge, in einer Puzzle-Leseaktivität lesen sie arbeitsteilig verschiedene Textabschnitte zu Regelverstößen, Verhaltensregeln oder Rechten und Pflichten (N3.5, SELK2.2, W4.2, BK2, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre Inhalte aus, rekonstruieren gemeinsam den Gesamttext und reflektieren, ob ihre Vermutungen zutreffend waren, sie formulieren einfache Zusammenfassungen und vergleichen die Regeln mit ihrer eigenen Schulpraxis (N3.8, SELK2.1, W14.1, BK4, KK2.3, KK2.7). Sie kategorisieren gelesene Informationen nach Themen wie „Verhalten im Unterricht“, „Klassendienste“ oder „Pausenregeln“ und ziehen einfache Schlussfolgerungen, vertieft durch gezielte Fragen wie „Was passiert, wenn man die Regel bricht?“ (N3.2, SELK2.3, W16.3, BK1, KK2.5, KK2.16, KK2.11). Am Ende übertragen die Schüler wichtige Inhalte der gelesenen Regeltexte in eigene Produkte wie ein Plakat „Unsere Klassenregeln“ oder kurze Regeltexte für neue Mitschüler, diese werden im Klassenzimmer präsentiert und besprochen (N1.5, SELK3.1, W10.3, BK4, KK2.5).
DE.8.1.W1
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Bevor die Schüler aktiv mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ arbeiten, entdecken sie erste thematische Wörter anhand von Bildern, Symbolen (z. B. Verbotsschildern) oder kurzen Lesetexten, dabei entwickeln sie Erwartungen an die Themeninhalte (N3.2, SELK1.1, BK4, KK2.2). Sie identifizieren gezielt wichtige Wortfelder wie „Erlaubt/Verboten“, „Verhalten“, „Pflichten“, „Respekt“ und strukturieren diese mit Bild- und Wortkarten oder mithilfe einfacher Textausschnitte (KK2.5, KK2.13, BK1). Anschließend sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch nach – zuerst im Chor, dann in Gruppen und schließlich einzeln, sie achten dabei bewusst auf Aussprache, Betonung und Sprachrhythmus (SELK1.2, N3.2). Durch Zuordnungsübungen mit Bildimpulsen und kurzen Beispielsätzen entwickeln sie ein differenziertes Verständnis der Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten des Wortschatzes (KK2.4, KK2.7). In ersten mündlichen und schriftlichen Anwendungen verwenden sie den gelernten Wortschatz zielgerichtet, z. B. beim Beschreiben eigener Klassenregeln oder bei kurzen Dialogen zu Regelverstößen (SELK2.1, W16.3, N1.5). Der Wortschatz wird abschließend in Spielen, Plakaten oder Rollenspielen weiter gefestigt (N2.5, W3.4, SELK3.1).
DE.8.1.G1
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ wird die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf grundlegende grammatische Strukturen wie Imperativformen, Modalverben und Verneinungssätze gelenkt (N3.6, KK2.4, W16.3). Die Lehrkraft nutzt hierfür digitale oder analoge Einführungsgeschichten, Plakate oder Szenen, in denen die Zielstrukturen kontextbezogen vorkommen, diese werden deutlich gesprochen und visualisiert, die Schüler wiederholen die Strukturen rhythmisch und mehrfach (BK2, BK4, SELK2.3). In einem nächsten Schritt erkennen die Schüler ähnliche Satzmuster in weiteren Texten oder Hörimpulsen und vergleichen diese miteinander, visuelle Hervorhebungen unterstützen den Fokus auf die Strukturen (KK2.7, KK2.13, BK1). Daraufhin formulieren die Schüler eigene Sätze mit den Zielstrukturen, z. B. Regelplakate für die Klasse oder Mini-Dialoge zur Schulordnung, sie arbeiten zunächst in Partnerarbeit, anschließend im Plenum, Feedback erfolgt mithilfe einer Checkliste mit Symbolen (SELK2.1, N1.5, W10.3). Zur Festigung folgen Rollenspiele, Übungskarten, Brettspiele oder interaktive Tafelspiele, bei denen die Zielgrammatik situativ und handlungsorientiert eingesetzt wird (N3.5, SELK3.2, W4.2).
DE.8.1.S1
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf vorzubereiten, kurze schriftliche Aussagen zu formulieren, sie erinnern typische Situationen aus dem Schulalltag und aktivieren ihr Vorwissen (N1.1, N3.2, SELK1.1, KK2.2). Anhand von Beispielen wie Regelplakaten oder Schulordnungen erkennen sie nötige sprachliche Mittel und verfassen eigene kurze Texte, z. B. persönliche Regelvorschläge für den Klassenraum oder das Verhalten im Unterricht (BK4, KK2.13, SELK3.2). Sie nutzen gezielt Zielwortschatz und einfache Satzmuster wie „Ich soll…“, „Wir dürfen nicht…“, und strukturieren ihre Aussagen klar und situationsgerecht (KK2.5, N3.7, W16.3). Anschließend lesen sie gegenseitig ihre Texte, geben Feedback und verbessern Formulierungen, so stärken sie schriftliche Ausdrucksfähigkeit und reflektieren ihren Schreibprozess (SELK2.1, W10.3, KK2.7). Zum Abschluss äußern sie Gedanken und Erfahrungen, erhalten Rückmeldungen und dokumentieren den Prozess auf einem Reflexionsbogen, die Bewertung erfolgt nach den Prinzipien des Curriculums (SELK1.2, SELK3.1, BK1).
DE.8.1.S2
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
Im Rahmen der Einheit „Die Regeln in der Schule“ erstellen die Schüler einfache schriftliche Texte wie Klassenregeln, Regelpläne oder Informationsplakate und setzen Zielwortschatz sowie Zielgrammatik sinnvoll ein (BK1, KK2.4, SELK3.2). Zu Beginn planen sie mit Stichwortlisten, Satzanfängen oder Modellen, schreiben in einfachen Sätzen über wichtige Regeln und überarbeiten in Partnerarbeit auf Verständlichkeit, Vollständigkeit und sprachliche Richtigkeit (N3.7, KK2.13, SELK2.2). Die fertigen Texte werden im Klassenraum ausgestellt oder im digitalen Portfolio gesammelt und präsentieren individuelle Perspektiven, bewertet wird nach Kriterien wie Textstruktur, Relevanz, Sprachverwendung und Kreativität (BK2, BK4, KK2.5).
DE.8.1.SP1
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Die Schüler werden durch gezielte Sprechanlässe darin unterstützt, sinnvolle mündliche Aussagen zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ zu machen, Ziel ist es, typische Formulierungen für Regeln und Verhalten im Schulalltag kennenzulernen und aktiv anzuwenden (N1.1, SELK2.1, W14.1). Zu Beginn hören oder lesen die Schüler authentische Beispiele für Schulregeln, sie erkennen dabei, wie sprachliche Strukturen wie „Man soll…“, „Wir dürfen nicht…“ oder „Alle müssen…“ in typischen Situationen verwendet werden (N3.2, SELK2.3, KK2.2). In gelenkten Übungen wiederholen sie diese Formulierungen, beschreiben mit eigenen Worten Regeln oder geben Erklärungen zu Verhaltensweisen, dabei üben sie, klare Aussagen zu treffen und einfache Argumente zu formulieren (N3.6, KK2.13). Anschließend bereiten die Schüler kleine Rollenspiele oder Gruppengespräche vor, in denen sie Regelverstöße diskutieren oder Regeln für ihre Klasse aufstellen, sie achten dabei auf die richtige Aussprache, passende Intonation und angemessene Körpersprache (SELK1.1, W10.3). In späteren Phasen setzen die Schüler den Zielwortschatz und die gelernten Strukturen spontan ein, z. B. bei einem Klassendiskurs über Fairness oder in Rollenspielen zu Schulkonflikten, dabei reflektieren sie auch ihre eigene Kommunikationsfähigkeit und den Verlauf ihrer Gespräche (N1.5, SELK3.1, W16.3, KK2.17). Die Bewertung erfolgt anhand der Kriterien des Curriculums, wobei der Fokus auf der Verständlichkeit, dem situationsgerechten Einsatz der Sprache und dem Engagement im Gespräch liegt (KK2.17).
DE.8.1.SP2
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu angeleitet, einfache mündliche Produkte zu erstellen und anzuwenden, im Fokus stehen kurze Aussagen, Regelbeispiele und einfache Dialoge zu den Unterthemen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ (N3.5, SELK2.1, W1.2). Die Schüler kommunizieren mit Mitschülern und/oder anderen Personen in schulischen Situationen und wenden dabei den Zielwortschatz sowie die grammatischen Strukturen und typischen Wendungen für Regeln an (N3.2, SELK2.2, W14.1). Zu Beginn wählen die Schüler passende Satzmuster aus und bereiten sich auf einfache Gesprächssituationen vor, z. B. durch kurze Interviews, Rollenspiele oder Gruppengespräche über Klassenregeln, Satz- oder Bildkarten helfen ihnen dabei, den Gesprächsverlauf zu strukturieren und sich sprachlich vorzubereiten (N3.7, SELK3.2, BK4, KK2.13). In den anschließenden Phasen führen die Schüler Gespräche durch, bei denen sie gezielt auf Intonation, Körpersprache und sprachliche Höflichkeit achten, sie trainieren, Regeln zu erklären, zu hinterfragen oder eigene Vorschläge zu äußern (N3.8, W14.1, KK2.4). Zur Vertiefung tauschen sie sich über eigene Erfahrungen im Schulalltag aus, präsentieren ihre Ergebnisse in der Gruppe oder hängen ihre formulierten Klassenregeln im Klassenraum auf (SELK2.1, BK5). Abschließend reflektieren die Schüler in kurzen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess, sie äußern Gedanken, Ideen oder Gefühle zur mündlichen Aufgabe, tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N1.2, SELK1.2, KK2.17). Die Überprüfung der Lernleistung erfolgt anhand der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.
DE.8.1.SP3
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Regeln in der Schule“ werden die Schüler gezielt dazu angeleitet, verschiedene mündliche Produkte zu erarbeiten und diese in passenden Situationen anzuwenden, sie formulieren einfache Aussagen, Meinungen oder Vorschläge zu Regeln in der Schule, im Unterricht oder in der Klasse (N1.3, SELK2.1, W14.3). Zunächst üben die Schüler Redemittel und Satzstrukturen zum Thema Regeln, z. B. „Man darf nicht …“, „Es ist wichtig, dass …“ oder „Wir sollen …“, mithilfe von Bildkarten, Rollenkarten oder kleinen Dialogszenen werden sie dazu angeregt, kurze Rollenspiele, Interviews oder Diskussionen durchzuführen (N3.3, SELK2.2, BK4). In Gruppen oder in Partnerarbeit diskutieren sie z. B., welche Regeln sie sinnvoll finden oder wie man Regelverstöße vermeiden kann, dabei achten sie auf eine klare Aussprache, angemessene Körpersprache und einfache Argumentationen, ihre Beiträge werden durch die Lehrkraft beobachtet und in Form von Feedback oder Checklisten gewürdigt (N2.4, SELK3.1, W16.2, KK2.4).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
In dieser Phase erhalten leistungsstärkere oder schneller lernende Schüler zusätzliche Anregungen, um ihre sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten im Themenbereich Schulregeln weiter auszubauen.
Die Schüler sollen: -komplexere Satzstrukturen bilden, um Regeln differenziert zu beschreiben (z. B. „Man darf im Unterricht nicht mit dem Handy spielen, weil es stört.“ oder „Wir müssen im Klassenzimmer leise sein, damit alle gut lernen können.“)
-eigene Klassenregeln entwickeln und diese in Gruppenarbeit präsentieren (z. B. „Unsere Klasse möchte, dass wir uns gegenseitig helfen.“)
-Meinungen zu Regeln begründen (z. B. „Ich finde es wichtig, dass wir pünktlich sind, weil...“)
-einfache Diskussionen führen:
Die Schüler tauschen sich in kleinen Gruppen über Sinn und Nutzen bestimmter Regeln aus. -zusätzlichen Wortschatz integrieren, z. B.: respektvoll, gemeinsam, Rücksicht nehmen, Verantwortung übernehmen, Konflikte lösen.
Durch diese Erweiterung werden die Schüler angeregt, über die Bedeutung von Regeln im Schulalltag tiefer
Verantwortung übernehmen, Konflikte lösen. Durch diese Erweiterung werden die Schüler angeregt, über die Bedeutung von Regeln im Schulalltag tiefer
nachzudenken und ihre sprachlichen Mittel zur Meinungsäußerung und Argumentation zu erweitern.
DERS SAATİ / SÜRE
KAVRAMSAL BECERİLER
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W5. Einfühlungsvermögen
W6. Ehrlichkeit
W12. Geduld
W14. Respekt
W16. Verantwortung
W19. Vaterlandsliebe
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.8.2.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können gezielt auf das Hören und Verstehen von Hör/Sehtexten zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye vorbereitet werden und typische Redemittel sowie Informationen sicher erfassen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.8.2.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen, Bedeutungen und typische Redemittel in Hör- und Sehtexten zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.8.2.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und typische Intonationsmuster im Kontext von besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye erkennen, verstehen und in mündlichen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.8.2.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in kurzen Lesetexten zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.8.2.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye verstehen und für die eigene mündliche und schriftliche Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.8.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye gezielt erkennen, verstehen und in verschiedenen mündlichen und schriftlichen Kontexten anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.8.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die für das Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye relevanten grammatischen Strukturen erkennen, in verschiedenen Kontexten verstehen und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
DE.8.2.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye verstehen und für die eigene mündliche und schriftliche Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.8.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye gezielt erkennen, verstehen und in verschiedenen mündlichen und schriftlichen Kontexten anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.8.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die für das Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye relevanten grammatischen Strukturen erkennen, in verschiedenen Kontexten verstehen und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.8.2.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye vorbereiten und passende Redemittel sowie Strukturen sicher anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen. b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.8.2.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können selbstständig einfache schriftliche Texte zum Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye verfassen und in geeigneten Kontexten präsentieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.8.2.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zum Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye vorbereiten und passende Redemittel aktivieren und anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.8.2.SP3.3. – Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zum Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye sinnvoll organisieren und in kurzen Sprechsituationen korrekt und zusammenhängend ausdrücken. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.8.2.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können selbstständig und frei mündliche Aussagen und kleine Präsentationen zum Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye gestalten und in unterschiedlichen Gesprächssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
BESONDERE TAGE UND TRADITIONEN IN TÜRKİYE
Unterthemen: Besondere Tage und Geburtstage; Feste in Türkiye; Traditionen in Türkiye
Zielwortschatz im Gebrauch
Im Rahmen dieses Themas erwerben die Schüler einen zielgerichteten Wortschatz, um über besondere Tage, Geburtstage, Feste und Traditionen in Türkiye zu sprechen. Dazu gehören unter anderem: der Geburtstag, das Fest, das Kinderfest, der Tag des Sieges, der Ramadan, der Volkstanz, Halay, Horon, das Zuckerfest, der Nationalfeiertag, Feierlichkeiten, die Tradition, die Familie, die Freunde, der Brauch, der Kalender, der Monat, das Datum.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Die Schüler wenden grundlegende grammatische Strukturen an, um Feste und besondere Tage sprachlich auszudrücken. Dazu gehören:
-Fragen mit wann (Wann hast du Geburtstag? / Wann feiert man das Kinderfest?)
-Temporale Präpositionen mit Dativ und Akkusativ (am 23. April, im Ramadan, am 19. Mai)
-Präsensformen von Verben (feiern, haben, kennen, machen)
-Fragesätze mit was (Was feiert man am 19. Mai? / Was macht man im Ramadan?)
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die Schüler nutzen die erlernten Strukturen, um:
-über eigene und fremde Feste zu sprechen,
-andere nach Festen und Geburtstagen zu fragen,
-Traditionen und Bräuche in Türkiye zu beschreiben,
-den Zeitpunkt und Ablauf von Feierlichkeiten zu erklären.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Die Schüler erwerben und verwenden sprachliche Wendungen, die in sozialen und interkulturellen Situationen verwendet werden können, wie z.B.:
-Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
-Frohes Fest!
-Gesegnetes Fest!
-Alles Gute zum neuen Jahr!
-Viel Spaß beim Feiern!
Phonologische Merkmale im Gebrauch Im Bereich der Aussprache liegt der Schwerpunkt auf:
-der korrekten Aussprache der Monatsnamen und Zahlen,
-der Intonation bei Fragesätzen (Wann feiert man...?)
-der rhythmischen und melodischen Gestaltung von Grußformeln (Frohes Fest!, Alles Gute!). Diphthonge und Lautverbindungen üben:
-ei wie in feiert, Mai, mein
-au wie in August, Haus, Brauchtum
Aussprache von Konsonanten und Konsonantenverbindungen:
-ch wie in ich, nicht, möchte
-s als [z] in: sehen, singen
-st wie in steht, Stadt
-sp wie in spielen, Sport Wort- und Satzbetonung:
-Betonung auf wichtigen Informationen im Satz, z.B.:
„Wann hast du Geburtstag?“, „Am 23. April.“,
„Was feiert man?“,
„Man tanzt Halay.“ Frage- und Aussageintonation:
-Frageintonation: Steigende Intonation bei Fragen (z.B. „Wann hast du Geburtstag?“)
-Aussageintonation: Fallende Intonation bei Aussagen (z.B. „Ich habe am 12. März Geburtstag.“)
Soziale Höfliche Glückwünsche und Traditionen in angemessener Intonation und Rhythmus einüben:
-Alles Gute zum Geburtstag!
-Frohes Ramadanfest!
-Ich tanze Halay.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Die Schüler trainieren die Aussprache und Intonation typischer Redemittel und Wendungen für den sozialen Gebrauch im Zusammenhang mit besonderen Tagen und Traditionen.
Dabei sprechen sie: -einfache Dialoge zu Festvorbereitungen und -abläufen, -Fragen und Antworten zum Kalender und zu Feierterminen, -Grußformeln und Festwünsche im kommunikativen Austausch.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
Am Ende dieser Lerneinheit sollen die Schüler in der Lage sein, über besondere Tage und Feste in Türkiye sowie über eigene Erfahrungen und Traditionen sprachlich angemessen zu kommunizieren. Sie können die wichtigsten besonderen Tage und Feste benennen und deren Bedeutung erklären. Darüber hinaus sind sie in der Lage, persönliche Ereignisse wie ihren eigenen Geburtstag in einfachen Sätzen zu beschreiben und andere gezielt danach zu fragen.
Die Schüler beherrschen den Gebrauch typischer Redemittel und sozialer Wendungen, um Gratulationen und Festwünsche situationsgerecht auszusprechen. Sie können Fragen nach dem Zeitpunkt von Festen stellen und beantworten und nutzen dabei geeignete temporale Ausdrücke und Präpositionen. Darüber hinaus sind die Schüler fähig, einen kurzen mündlichen oder schriftlichen Beitrag zu einem besonderen Tag oder einer Tradition zu verfassen und diesen in angemessener sprachlicher Form zu präsentieren. Im interkulturellen Austausch können sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Festen und Bräuchen erkennen und darüber sprechen. Sie zeigen dabei Offenheit und Wertschätzung gegenüber der kulturellen Vielfalt. Die Schüler wenden, die im Unterricht erarbeiteten, sprachlichen Mittel sicher an und zeigen durch ihre Beiträge und im kommunikativen Austausch, dass sie die grundlegenden kommunikativen Ziele dieser Einheit erreicht haben.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen:
Bereitschaft / Vorbereitung Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler über grundlegende sprachliche und kognitive Voraussetzungen verfügen, um sich aktiv mit dem Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ auseinanderzusetzen. Die Schüler bringen persönliche Vorerfahrungen und Hintergrundwissen zu Festen, Geburtstagen und Traditionen mit, die im Unterricht gezielt aktiviert werden.
Im Unterricht haben die Schüler die Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und neue sprachliche Mittel zu erwerben, um Feste und besondere Tage zu beschreiben, Fragen zu stellen und soziale Interaktionen in diesen Kontexten sprachlich zu gestalten. Sie lernen, in persönlichen Gesprächen von eigenen Erlebnissen zu berichten und kulturelle Besonderheiten zu reflektieren.
Die Schüler sind kognitiv und emotional bereit, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Fest- und Feiertraditionen wahrzunehmen und respektvoll darüber zu sprechen. Durch vielfältige, differenzierte Lernangebote werden sie gezielt dabei unterstützt, neue kommunikative Kompetenzen zu entwickeln und ihr interkulturelles Verständnis zu erweitern.
Vorbewertungsprozess
Es wird erwartet, dass die Schüler in ihrer körperlichen, kognitiven, affektiven und sozialen Entwicklung so weit fortgeschritten sind, dass sie aktiv am Unterricht zum Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ teilnehmen können. Sie sollen über ausreichende Vorerfahrungen und Hintergrundwissen zu Festen und besonderen Tagen verfügen, die im familiären, schulischen oder gesellschaftlichen Umfeld eine Rolle spielen.
Im Rahmen des Vorbewertungsprozesses wird geprüft, inwieweit die Schüler in der Lage sind, bekannte Feste zu benennen, über eigene Erlebnisse und Rituale zu berichten und kulturelle Unterschiede wahrzunehmen. Dazu werden gezielte Impulse eingesetzt (z.B. Gespräche, Gedankenkarten, Bildimpulse), um vorhandenes Wissen sichtbar zu machen.
Außerdem wird ermittelt, in welchem Maße die Schüler bereits über die notwendigen sprachlichen Mittel verfügen, um einfache Aussagen über Feste und Traditionen zu treffen und in sozialen Interaktionen angemessen zu agieren. Der Vorbewertungsprozess dient dazu, die Lernvoraussetzungen der Schüler zu klären und individuelle Unterstützungsbedarfe zu identifizieren, damit alle Lernenden erfolgreich an der Einheit teilnehmen können.
Brückenbauen
Im Rahmen dieser Einheit wird gezielt darauf geachtet, Brücken zwischen dem Vorwissen der Schüler und neuen Inhalten zu schlagen. Die Schüler erinnern sich zunächst an ihre eigenen Erfahrungen mit besonderen Tagen, Festen und Traditionen aus dem familiären und schulischen Umfeld. Dieses bereits vorhandene Wissen wird im Unterricht aktiviert und mit neuen Informationen über regionale und nationale Bräuche in Türkiye verknüpft. Durch den vergleichenden Austausch erfahren die Schüler, wie vielfältig die Feierformen sein können und welche gemeinsamen Werte (z.B. Gemeinschaft, Freude, Dankbarkeit) vielen Traditionen zugrunde liegen. Zudem werden Bezüge zu anderen bekannten kulturellen und persönlichen Erfahrungen hergestellt, um das interkulturelle Verständnis der Schüler zu fördern und eine positive Haltung gegenüber kultureller Vielfalt zu stärken.
Der Unterricht baut sprachlich darauf auf, bekannte Redemittel und Strukturen zu festigen und diese gezielt in neuen Kontexten (z.B. Gratulationen, Fragen zu Festen, Beschreibungen von Feierabläufen) einzusetzen. Auf diese Weise wird ein kontinuierlicher Lernprozess ermöglicht, der auf bereits erworbenen Kompetenzen aufbaut und die Schüler zum selbstbewussten Umgang mit dem neuen Wortschatz und den neuen Inhalten befähigt.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N3.2, SELK1.1, SELK3.1). Ziel ist es, eine positive und offene Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Interesse entwickeln (N1.5, N1.1, W12.1). Diese Aktivität dient nicht der direkten inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (SELK1.2, W5.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines bekannten Liedes, ein einfacher Zungenbrecher, ein humorvolles Rätsel oder eine pantomimische Szene sein (N2.5, SELK2.1, BK5). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (SELK3.2, W14.1). Durch eine lockere, motivierende Atmosphäre werden Neugier und Aufmerksamkeit gefördert, sodass die Schüler anschließend bereit sind, sich mit dem neuen Thema auseinanderzusetzen (N3.5, W14.3).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Rahmen des Themas „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ werden die vier grundlegenden Sprachkompetenzen – Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben – miteinander verknüpft und in authentischen Kommunikationssituationen angewendet. Der Unterricht ist so gestaltet, dass die Schüler neue sprachliche Mittel im Zusammenhang mit besonderen Tagen, Festen und Traditionen erwerben und diese in verschiedenen Kontexten produktiv und rezeptiv einsetzen. Das Hör- und Sehverstehen wird durch den Einsatz von Hörtexten, Liedern, kurzen Videos oder Interviews zu Festen und Bräuchen gefördert. Dabei hören die Schüler beispielsweise Berichte über Geburtstagsfeiern, nationale Feiertage oder religiöse Feste und entnehmen gezielt Informationen. Das Leseverstehen wird durch die Arbeit mit kurzen Texten, Kalenderausschnitten, Einladungskarten, Festprogrammen und einfachen Beschreibungen gefördert. Die Schüler üben, relevante Informationen zu entnehmen, Fragen dazu zu beantworten und Inhalte zusammenzufassen. Im Sprechen liegt der Schwerpunkt auf Dialogen, Rollenspielen und Präsentationen. Die Schüler üben, nach Festen zu fragen, Geburtstage zu gratulieren, Bräuche zu beschreiben und persönliche Erlebnisse zu schildern. Sie verwenden dabei gezielt erlernte Redemittel, temporale Ausdrücke und passende Intonation. Im Schreiben verfassen die Schüler kurze Texte wie Einladungen, Geburtstagskarten, Festwünsche oder einfache Beschreibungen von Feierabläufen. Dabei achten sie auf die richtige Anwendung der Zielgrammatik und des thematischen Wortschatzes. Die Integration der Sprachkompetenzen erfolgt in allen Phasen der Einheit, sodass die Schüler kontinuierlich zwischen rezeptiven (Hören/Lesen) und produktiven (Sprechen/Schreiben) Fertigkeiten wechseln und so ein ganzheitliches Sprachhandeln entwickeln.
DE.8.2.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Bevor die Schüler Texte für das Hören oder Sehen zum Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ bearbeiten, werden sie sprachlich, inhaltlich und strategisch auf die Rezeption vorbereitet. Ziel ist es, Vorwissen zu aktivieren, den thematischen Wortschatz zu sichern und Erwartungen an den Text zu formulieren (N3.2, SELK1.2, KK2.4). Zu Beginn werden die Schüler mit Bildimpulsen, Kalenderausschnitten, kurzen Videos ohne Ton oder Schlagwortlisten konfrontiert, um Assoziationen zu wecken (N1.1, BK4, KK2.2). Durch gezielte Fragen wie „Welche Feste kennt ihr?“, „Wann feiert man diese?“, „Welche Traditionen gibt es in eurer Familie?“ sammeln sie Ideen und aktivieren vorhandenes Wissen (N3.8, SELK2.1, KK2.3). Anschließend wird der relevante Zielwortschatz (z. B. Geburtstag, Ramadan, Zuckerfest, Nationalfeiertag, Horon, Halay, Brauch) eingeführt oder wiederholt (N3.7, BK1, KK2.5). Dabei werden auch wichtige Redemittel zur Zeitangabe (am 23. April, im Mai, im Ramadan) sowie grundlegende Frageformen (Wann…?, Was…?) geübt (N3.2, SELK1.2, W3.2). Die Schüler formulieren Hypothesen zum Inhalt des bevorstehenden Höroder Sehtextes und achten auf Schlüsselinformationen wie Datum, Anlass, beteiligte Personen, typische Aktivitäten und Grußformeln (N3.6, SELK3.1, KK2.11). Dadurch entwickeln sie eine gezielte Hör- und Seherwartung, die das Verständnis erleichtert und die aktive Teilnahme an nachfolgenden Aufgaben fördert (N3.6, BK5, KK2.13).
DE.8.2.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Nach dem Hören oder Sehen von Texten zum Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ sammeln und verknüpfen die Schüler gezielt bedeutende Details, um den Gesamtsinn zu erfassen (N3.6, KK2.4, KK2.13). Dabei achten sie auf zentrale Informationen wie Datum, Anlass, beteiligte Personen, typische Aktivitäten, Bräuche und Grußformeln, bei nationalen Feiertagen auch auf Bezüge zur Identität (N3.2, BK1, BK5, W19.2). In Partner- oder Gruppenarbeit vergleichen sie ihre Notizen, ergänzen fehlende Details und einigen sich auf die wichtigsten Punkte (SELK2.1, KK2.7, N3.7). Sie lernen, Schlüsselinformationen aus unterschiedlichen Textteilen oder Quellen zu kombinieren, um ein vollständiges Bild zu erhalten (KK2.13, W3.2, BK1). Durch gezielte Leitfragen wie „Wann findet das Fest statt?“, „Was macht man an diesem Tag?“, „Welche Traditionen werden gepflegt?“ werden die Schüler angeleitet, die wesentlichen Aspekte zu identifizieren (KK2.5, N3.6, KK2.3). Bei Bedarf werden visuelle Hilfsmittel wie Kalenderblätter, Ablaufpläne oder Bildkarten eingesetzt, um die Inhalte zu strukturieren und zu sichern (BK4, KK2.13, N3.2). Die Fähigkeit, bedeutende Details zu erkennen und miteinander zu verknüpfen, unterstützt nicht nur das Textverständnis, sondern fördert auch die Vorbereitung auf anschließende mündliche oder schriftliche Aufgaben, in denen die Schüler ihre Erkenntnisse weiterverwenden (KK2.16, KK2.17, SELK3.1).
DE.8.2.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Die Schüler erkennen und üben gezielt die für das Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ relevanten phonologischen Elemente. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der korrekten Aussprache von Monatsnamen, Festbezeichnungen und Zahlen im Zusammenhang mit Daten und Terminen (N3.2, SELK2.1). Sie trainieren Diphthonge wie ei (feiern, Mai, mein) und au (August, Brauchtum) sowie Konsonantenverbindungen wie -ch (ich, möchte), sp- (spielen, Sport) und st- (steht, Stadt). Zusätzlich achten sie auf die Intonation in Fragesätzen („Wann feiert man das Kinderfest?“) und die rhythmische Gestaltung von Grußformeln („Alles Gute zum Geburtstag!“, „Frohes Fest!“) (N3.7, SELK2.1, KK2.5). Durch Nachsprechen, rhythmische Übungen und Dialogtraining wird die Aussprache im Kontext von authentischen Kommunikationssituationen gefestigt. Die Schüler wenden die geübten Lautmuster in Rollenspielen, Liedern oder Reimen an und integrieren sie in kurze Gespräche über Feste und Traditionen (N3.3, SELK3.1, BK5).
DE.8.2.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Die Schüler bereiten sich auf das Leseverstehen vor, indem sie vor dem eigentlichen Lesen gezielt Vorkenntnisse zum Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ aktivieren. Sie betrachten Bilder von Festen, Geburtstagen und traditionellen Bräuchen, sprechen über eigene Erfahrungen und tauschen sich über bekannte Feierlichkeiten aus (N1.1, N3.5, SELK2.1). Anschließend lernen sie wichtige Schlüsselwörter und Redemittel kennen, die im Text vorkommen, wie z. B. „Geburtstag“, „Feier“, „Ramadan“, „Zuckerfest“, „Volkstanz“, „Kalender“. Sie üben, diese Wörter im Kontext zu verstehen und mit passenden Bildern oder Beispielen zu verbinden (N3.2, SELK2.1, BK1). Die Schüler entwickeln erste Vermutungen zum Inhalt der Texte, indem sie Überschriften, Bilder und markante Wörter analysieren. Diese Vorentlastung hilft ihnen, sich auf die relevanten Informationen zu konzentrieren und den Text leichter zu verstehen (N3.6, KK2.11, KK2.12).
DE.8.2.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Die Schüler lesen Texte zu besonderen Tagen, Festen und Traditionen in Türkiye und wenden gezielte Strategien an, um unbekannte Wörter und Wendungen aus dem Kontext zu erschließen (N3.2, BK1, KK2.4, KK2.13). Sie achten dabei auf bildliche Darstellungen, Textaufbau, Überschriften, Untertitel und hervorgehobene Wörter, um die Kernaussagen zu identifizieren (BK4, KK2.5, KK2.7, N3.6). Während des Leseprozesses vergleichen sie ihre Erwartungen aus der Vorbereitungsphase (DE. L1) mit den tatsächlich im Text gefundenen Informationen (KK2.11, KK2.12, N3.8). Unklare Textstellen werden durch Rückgriff auf vorher erworbene Kenntnisse, grammatische Hinweise (z. B. temporale Präpositionen) und Wortbildungselemente geklärt (N3.6, N3.7, BK1). Die Schüler lernen, Bedeutungen aus Beispielen, Erklärungen oder Gegenüberstellungen im Text abzuleiten und nutzen Strategien wie das Erkennen von Synonymen („Fest“ – „Feier“), Antonymen oder bekannten Wortstämmen (KK2.4, KK2.5, KK2.16). Im Anschluss formulieren sie ihre eigenen Gedanken, Reaktionen und Assoziationen zum Textinhalt und tauschen diese in Partner- oder Gruppengesprächen aus (SELK2.1, W4.2, N1.5). Sie reflektieren, welche Informationen für sie neu waren, welche kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede sie erkannt haben und wie die beschriebenen Bräuche mit ihren eigenen Erfahrungen in Verbindung stehen (W14.3, W5.1, W19.2, KK2.7). Diese bewusste Auseinandersetzung mit dem Text stärkt nicht nur das Leseverstehen, sondern fördert auch das interkulturelle Verständnis und die Fähigkeit, über Gelesenes klar und strukturiert zu sprechen (BK5, KK2.13, SELK2.1).
DE.8.2.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit lernen die Schüler den für das Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ relevanten Wortschatz kennen, verstehen und in verschiedenen Kontexten sicher anwenden (N3.2, SELK2.1, W14.3, BK5, KK2.5). Dazu gehören Wörter und Wendungen zu Festen, Geburtstagen, religiösen und nationalen Feiertagen, traditionellen Tänzen und Bräuchen, zu Kalender- und Zeitangaben sowie zu sozialen Glückwunschformeln (SELK2.1, W5.1, BK1, KK2.4). Der Wortschatz wird im Unterricht thematisch eingeführt, im kommunikativen Austausch gefestigt und in realistischen Gesprächssituationen erprobt (N3.3, SELK2.2, BK5, KK2.7). Die Schüler üben dabei die richtige Aussprache, Betonung und Intonation der neuen Wörter und Redemittel und achten auf Besonderheiten wie Diphthonge und Konsonantenverbindungen (N3.2, BK1). Sie setzen den erlernten Wortschatz sowohl in mündlichen als auch in schriftlichen Aktivitäten ein, beispielsweise beim Beschreiben von Festen, beim Formulieren von Einladungen oder beim Aussprechen von Glückwünschen (SELK2.1, W14.1, KK2.13). Ziel ist es, dass die Schüler den thematischen Wortschatz aktiv in ihrem Sprachgebrauch verankern, ihn in verschiedenen Kommunikationssituationen sicher nutzen und dadurch ihre Ausdrucksfähigkeit im Bereich „Feste und Traditionen“ erweitern (N1.5, SELK3.2, W19.2, BK5).
DE.8.2.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Einheit wenden die Schüler grundlegende grammatische Strukturen an, um über besondere Tage, Geburtstage, Feste und Traditionen in Türkiye zu sprechen (N3.2, SELK2.1, BK5). Sie lernen, Fragen mit „wann“ und „was“ zu formulieren, um nach Zeitpunkten und Anlässen zu fragen, und üben die Verwendung temporaler Präpositionen mit Dativ und Akkusativ, wie „am 23. April“, „im Ramadan“ oder „am 19. Mai“ (KK2.13, SELK2.1, W14.1). Die Schüler wiederholen und festigen Präsensformen wichtiger Verben wie „feiern“, „haben“, „kennen“ und „machen“ und setzen diese in sinnvollen Sätzen ein (N3.6, KK2.4). Durch gezielte Übungen im Unterricht entwickeln sie Sicherheit im Bilden und Beantworten einfacher Fragen, im Beschreiben von Abläufen und im Erklären von Bedeutungen und Hintergründen zu Festen und Bräuchen (N1.5, SELK3.2). Die grammatischen Strukturen werden in realistischen Kommunikationssituationen angewendet, zum Beispiel beim Vorstellen eigener Traditionen, beim Erfragen von Feierterminen oder beim Beschreiben kultureller Bräuche (BK5, W5.1, KK2.7). Ziel ist es, dass die Schüler die Zielgrammatik nicht nur verstehen, sondern auch aktiv, spontan und kontextgerecht einsetzen können (N3.3, SELK2.1, W19.2).
DE.8.2.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
In dieser Phase bereiten sich die Schüler gezielt auf das Verfassen eigener schriftlicher Texte zum Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ vor, sie aktivieren zunächst ihren thematischen Wortschatz, indem sie passende Begriffe zu Festen, Geburtstagen und Traditionen wiederholen und erweitern (BK5, N3.2). Anhand von kurzen Gesprächs- oder Leseimpulsen entwickeln sie Ideen für eigene Schreibprodukte und sammeln relevante Informationen, die sie später verwenden können (BK1, KK2.2). Sie lernen, einfache Satzmuster und Redemittel anzuwenden, um über persönliche Erfahrungen, Feierabläufe oder traditionelle Bräuche zu schreiben (SELK2.1, KK2.13). Durch gemeinsame Übungen, wie das Erstellen von Satzanfängen oder das Ordnen von Satzbausteinen, gewinnen sie Sicherheit in der Formulierung und Strukturierung ihrer Texte (N3.6, KK2.5). Gleichzeitig werden sie ermutigt, eigene Erlebnisse und Beobachtungen einzubringen, um ihre Texte lebendig und persönlich zu gestalten (N1.5, W14). Ziel dieser Vorbereitungsphase ist es, den Schülern klare sprachliche und inhaltliche Grundlagen zu geben, sodass sie den anschließenden Schreibprozess selbstständig und erfolgreich umsetzen können (SELK3.2, N1.3).
DE.8.2.S2.
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
In dieser Phase setzen die Schüler ihre Vorbereitungen in die konkrete Textproduktion um (N1.3, N3.2). Sie planen zunächst den Inhalt ihres Textes und legen fest, über welches Fest, welchen besonderen Tag oder welche Tradition in Türkiye sie schreiben möchten (N3.6, N3.7). Dabei strukturieren sie ihre Ideen in eine klare Abfolge, beispielsweise Einleitung, Hauptteil und Schluss (SELK1.1). Sie achten darauf, geeignete Redemittel, Satzstrukturen und den gelernten Wortschatz einzusetzen, um den gewählten Anlass anschaulich zu beschreiben (SELK2.1). Im Schreibprozess formulieren die Schüler vollständige Sätze, geben zeitliche Angaben und erläutern typische Aktivitäten oder Bräuche (SELK2.2, SELK3.1). Sie verbinden persönliche Erfahrungen mit allgemeinen Beschreibungen, um ihre Texte informativ und individuell zu gestalten (W3.2). Während des Schreibens überprüfen sie ihre Formulierungen auf sprachliche Korrektheit und Verständlichkeit (BK1). Am Ende lesen sie ihre Texte erneut, überarbeiten einzelne Stellen und bereiten sie auf eine Präsentation oder Lesung in der Klasse vor (KK2.17).
DE.8.2.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
In dieser Phase bereiten sich die Schüler darauf vor, mündlich über besondere Tage und Traditionen in Türkiye zu sprechen (N1.1, N3.5, SELK1.1, W12.1, BK5, KK2.2). Sie sammeln zunächst Ideen und überlegen, welche Feste, Geburtstage oder kulturellen Bräuche sie vorstellen möchten (N3.3, N1.3, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.13). Dabei aktivieren sie den gelernten Wortschatz sowie typische Redemittel, um relevante Informationen wie Datum, Anlass, Ablauf und beteiligte Personen zu beschreiben (N3.2, SELK2.1, W3.1, BK4, KK2.4, KK2.5). Durch kurze Partnerübungen oder Gruppenaktivitäten trainieren sie einfache Frage-Antwort-Muster, um im Gespräch sicher reagieren zu können (N2.5, N2.4, SELK2.2, W4.2, W14.1, BK5, KK2.7). Die Schüler achten darauf, die passende Intonation für Fragen und Aussagen zu verwenden und wichtige Informationen deutlich zu betonen (N3.8, SELK2.3, W12.1, BK1, KK2.16). Zudem üben sie, Grußformeln und Glückwünsche situationsgerecht auszusprechen und mit passenden Gesten oder Mimik zu unterstützen (N1.5, SELK3.2, W14.1, W5.1, BK5, KK2.2). Ziel dieser Phase ist es, die Schüler sprachlich und inhaltlich so vorzubereiten, dass sie im anschließenden Sprechprozess flüssig, verständlich und selbstbewusst über besondere Tage und Traditionen berichten können (N1.5, N3.2, SELK2.1, W3.2, BK1, KK2.16).
DE.8.2.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase strukturieren die Schüler ihre Gedanken, um zusammenhängend und klar über besondere Tage und Traditionen in Türkiye zu sprechen (N1.1, N1.2, N1.3). Sie entscheiden, welche Inhalte sie in welcher Reihenfolge präsentieren möchten, und wählen dazu passende Redemittel und Satzstrukturen aus (N1.5, N2.4, N2.5). Dabei planen sie eine logische Gliederung ihrer Beiträge, die zum Beispiel mit einer kurzen Einleitung beginnt, in der der Anlass genannt wird, gefolgt von einer Beschreibung des Ablaufs, der Beteiligten und möglicher Besonderheiten (N3.2, N3.3, N3.5). Die Schüler achten darauf, Zeitangaben, Ortsangaben und typische Aktivitäten korrekt einzubinden und die gelernten temporalen Präpositionen sicher zu verwenden (N3.6, N3.7, N3.8). In Partner- oder Gruppenübungen probieren sie ihre Sprechbeiträge aus, erhalten Rückmeldungen und verbessern ihre Ausdrucksweise (SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3). Zusätzlich wird geübt, wie man auf Nachfragen reagiert oder spontan weitere Informationen hinzufügt, um ein lebendiges Gespräch zu gestalten (SELK3.1, SELK3.2, W3.2, W4.2). Ziel ist es, die Inhalte so zu organisieren, dass die Schüler beim freien Sprechen über besondere Tage und Traditionen flüssig, strukturiert und selbstbewusst kommunizieren können (W12.1, W14.1, W16.3, BK1, BK4, BK5, KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5).
DE.8.2.SP3
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
In dieser Phase setzen die Schüler ihre vorbereiteten Inhalte um und präsentieren sie mündlich in zusammenhängender Form (N1.1, N1.2, N1.3). Sie sprechen frei oder anhand kurzer Notizen über besondere Tage und Traditionen in Türkiye und nutzen dabei den zuvor erarbeiteten Wortschatz sowie die passenden grammatischen Strukturen (N1.5, N2.4, N2.5). Die Schüler achten auf eine deutliche Aussprache, angemessene Intonation und den Einsatz der gelernten Redemittel, um Glückwünsche, Beschreibungen oder persönliche Erlebnisse klar und authentisch auszudrücken (N3.2, N3.3, N3.5). In simulierten Gesprächssituationen wie Interviews, Festankündigungen oder kurzen Dialogen wenden sie ihre sprachlichen Kenntnisse spontan an und reagieren flexibel auf Rückfragen oder Kommentare ihrer Gesprächspartner (N3.6, N3.7, N3.8, SELK1.1, SELK1.2). Durch Partner- und Gruppenarbeit, Rollenspiele und kleine Präsentationen trainieren sie, ihre Beiträge flüssig, strukturiert und mit sicherem Auftreten vorzutragen (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2). Ziel dieser Phase ist es, mündliche Aussagen so zu gestalten, dass sie verständlich, situationsgerecht und kommunikativ wirksam sind, wobei die Schüler Selbstvertrauen im freien Sprechen entwickeln und ihre Ausdrucksfähigkeit nachhaltig verbessern (W3.1, W3.2, W12.1, W14.1, W16.3, BK1, BK4, BK5, KK2.7, KK2.13, KK2.16, KK2.17).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Für leistungsstärkere Schüler werden im Rahmen dieser Lerneinheit gezielt erweiterte Lernmöglichkeiten angeboten, um ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Diese Schüler erhalten die Gelegenheit, detailliertere Informationen über besondere Tage und Traditionen zu recherchieren und im Unterricht zu präsentieren.
Darüber hinaus formulieren sie komplexere Satzstrukturen, um z.B. den Ablauf eines Festes ausführlich zu beschreiben oder Vergleiche zwischen Festtraditionen in verschiedenen Regionen Türkiye oder im internationalen Kontext zu ziehen. Leistungsstärkere Schüler verfassen zusätzlich kreative Texte (z.B. Einladungen, Grußkarten, kleine Berichte oder Präsentationen) und setzen sich reflektierend mit der Bedeutung von Traditionen im persönlichen und gesellschaftlichen Leben auseinander. In der mündlichen Kommunikation werden sie ermutigt, differenzierte Meinungen zu äußern und im interkulturellen Dialog aktiv Beiträge zu leisten. Dadurch entwickeln sie ihre Fähigkeit situationsangemessen und stilistisch variabel zu kommunizieren und ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu erweitern.
Unterstützung
Für Schüler, die im Lernprozess mehr Zeit und Wiederholung benötigen, werden im Rahmen dieser Einheit gezielt angepasste Lehr- und Lernerfahrungen bereitgestellt. Diese Schüler erhalten zusätzliche visuelle Hilfsmittel (z.B. Wort-Bild-Karten, strukturierte Übersichten zu Festen und Traditionen) und werden durch vereinfachte Aufgabenformate unterstützt, um die sprachlichen Inhalte schrittweise zu erarbeiten. Darüber hinaus wird ihnen ermöglicht, den Zielwortschatz und die zentralen sprachlichen Strukturen durch häufige Wiederholungen und mehrfache Übungssequenzen zu festigen. In Kleingruppen oder durch individuelle Lernbegleitung werden sie dabei unterstützt, die Frage- und Antwortmuster zum Thema besondere Tage und Traditionen sicher anzuwenden.
Beim mündlichen und schriftlichen Ausdruck wird ihnen die Möglichkeit gegeben, auf ihrem individuellen Lernniveau Erfolgserlebnisse zu erzielen, indem sie zunächst kurze, einfache Sätze formulieren und schrittweise erweitert sprechen und schreiben lernen.
Ziel dieser differenzierten Unterstützung ist es, allen Schülern eine aktive und erfolgreiche Teilhabe an der Lerneinheit zu ermöglichen und ihr Vertrauen in die eigene sprachliche Handlungsfähigkeit zu stärken.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W5. Einfühlungsvermögen
W12. Geduld
W13. Gesundes Leben
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.8.3.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen zentrale Informationen und Kernaussagen zu den Themen Kochen, Küchenutensilien, Zubereitungsschritte und Einkaufen im Supermarkt erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt. Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.8.3.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Details erkennen und einfache Schlussfolgerungen zu den Themen Kochen, Zubereitung von Rezepten und Einkaufen im Supermarkt ziehen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.8.3.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen In der Küche, Vorbereitung eines Rezepts, Einkaufen im Supermarkt und Ein Rezept kochen erkennen, verstehen und in mündlichen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.8.3.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Leseverstehen-Prozess zum Thema Rund ums Kochen vorbereiten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.8.3.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zum Thema Rund ums Kochen wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen erfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.8.3.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema Rund ums Kochen gezielt erkennen und anwenden. Sie können einfache Sätze bilden, Fragen stellen und beantworten sowie über typische Kochsituationen sprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.8.3.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grundlegenden grammatischen Strukturen zum Thema Rund ums Kochen gezielt erkennen und anwenden. Sie können über Kochschritte sprechen, Anweisungen formulieren und Mengenangaben korrekt verwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.8.3.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Rund ums Kochen vorbereiten. Sie aktivieren ihr Vorwissen über Kochvokabular, Rezeptstrukturen und alltägliche Küchensituationen, um einfache Sätze und kurze Texte zu schreiben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.8.3.S4.4. – Inhalte vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema Rund ums Kochen schreiben und dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.8.3.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema Rund ums Kochen vorbereiten. Sie können bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren und sich mündlich über das Kochen und Einkaufen äußern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.8.3.SP3.3. – Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema Rund ums Kochen sinnvoll strukturieren und relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.8.3.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema Rund ums Kochen produzieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
RUND UMS KOCHEN UND EINKAUFEN
Unterthemen: In der Küche; Die Vorbereitung eines Rezepts; Einkaufen im Supermarkt;
Ein Rezept kochen Zielwortschatz im Gebrauch Der Zielwortschatz im Gebrauch umfasst grundlegende Substantive wie die Küche, das Rezept, die Zutaten, der Supermarkt, der Wochenmarkt, das Schneidebrett, der Topf, die Pfanne, der Ofen, sowie Verben wie einkaufen, kochen, schneiden, schälen, waschen, rühren, mischen, backen und braten. Auch Adjektive wie frisch, lecker und gesund werden in den typischen Gesprächssituationen verwendet.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen) Die Zielgrammatik im Gebrauch konzentriert sich auf den Gebrauch von Verben im Präsens im kulinarischen Kontext
-Ich koche Nudeln.
-Wir kaufen im Supermarkt ein sowie auf die Verwendung von Personalpronomen (ich, du, Sie Verbindung mit alltäglichen Handlungen -Du schneidest das Gemüse.
Die Schüler lernen einfache Satzstrukturen zu bilden um ihre Lieblingsrezepte zu beschreiben -Mein Lieblingsgericht ist Omelett und ihre Einkaufserfahrungen zu schildern
-Wir kaufen frisches Obst auf dem Wochenmarkt.
Fragesätze im Präsens:
helfen ihnen dabei, Informationen zu erfragen
-Was kochst du gern?
-Wo kaufst du Schokolade?
Auch Verneinungen
-Ich kaufe kein Salz.
-Das ist nicht gesund und W-Fragen
-Wer kocht heute?
-Wie backt man Kekse?
Werden in typischen Küchensituationen aktiv verwendet.
Adjektive wie „Das Gemüse ist frisch.“ und „Die Schokolade schmeckt lecker.“
Unterstützen die sprachliche Beschreibung von Speisen.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch ermöglichen es den Schülern,
Handlungen im Kochprozess zu beschreiben (Verben im Präsens),
Anweisungen zu formulieren (Imperativ: „Schneide das Gemüse!“, „Backt die Kekse!“), persönliche Vorlieben auszudrücken (Modalverb „mögen“: „Ich mag Gemüse.“), Reihenfolgen darzustellen (Temporaladverbien: „Zuerst wasche ich das Obst. Dann schneide ich es.“), Gründe anzugeben (Nebensätze mit „weil“:
„Ich gehe auf den Wochenmarkt, weil das Obst frisch ist.“) sowie Empfindungen auszudrücken (Dativ-Ausdrücke: „Das schmeckt dir gut.“, „Kochen macht mir Spaß.“).
Durch den Einsatz von Fragesätzen und Verneinungen üben sie zudem eine präzisere sprachliche Gestaltung von Küchendialogen.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch:
Die sozialen sprachlichen Wendungen im Gebrauch umfassen höfliche Redemittel und alltägliche Ausdrücke wie „Was ist dein Lieblingsgericht?“,
„Mein Lieblingsgericht ist Lahmacun.“, „Macht dir Kochen Spaß?“,
„Wie schmeckt das?“, „Hm, das ist lecker!“,
„Ich brauche Salz, bitte.“,
„Guten Appetit!“ und „Danke für das Essen!“.
Diese Wendungen tragen dazu bei, eine freundliche und authentische Gesprächsatmosphäre in Küchensituationen und beim gemeinsamen Essen zu fördern.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Die phonologischen Merkmale im Gebrauch umfassen die gezielte Schulung der Aussprache von Diphthongen (ei in Einkaufen: „Ich kaufe ein.“), von sch in Schokolade („Ich kaufe Schokolade.“) sowie von ch in Kochen („Ich koche Suppe.“).
Darüber hinaus wird auf die Wortbetonung („Schneidebrett“) und die Satzbetonung („Ich brauche Zucker.“) geachtet.
Die Schüler lernen, zwischen Frageintonation („Wo ist der Löffel?“) und Aussageintonation („Zuerst wasche ich das Obst.“) klar zu unterscheiden und diese im Unterricht und im Alltag korrekt anzuwenden.
Diphthonge: -ei → Einkaufen (z.B.: „Ich kaufe ein.“) -au → brauchen (z.B.: „Ich brauche Zucker.“) Konsonanten: -sch → Schokolade (z.B.: „Ich kaufe Schokolade.“) -ch → Kochen (weiches „ch“, z.B.: „Ich koche Suppe.“) -sp → Spargel (z.B.: „Ich kaufe Spargel.“) -st → Besteck (z.B.: „Wo ist das Besteck?“)
Betonungen:
-Wortbetonung: „Schneidebrett“
-Satzbetonung:
-Ich brauche Zucker.
Intonationen: -Frageintonation:
-Wo ist der Löffel?
-Aussageintonation:
-Zuerst wasche ich das Obst.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis:
-Guten Appetit! -Danke für das Essen!
-Möchten Sie noch etwas?
-Das schmeckt sehr gut.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis wie „Guten Appetit!“, „Danke für das Essen!“, „Das schmeckt dir gut.“, „Kochen macht mir Spaß.“ und „Ich brauche Salz, bitte.“ werden in praxisnahen und authentischen Sprechsituationen gezielt geübt.
Die Schüler erweitern so ihre kommunikativen Kompetenzen und können im kulinarischen Alltag sicher und flüssig auf Deutsch agieren.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Rund ums Kochen und Einkaufen“ erfolgt anhand der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sowie ihrer Fähigkeit, neue Redemittel, grammatische Strukturen und Wortschatz im Kontext korrekt und sinnvoll anzuwenden.
Die Schüler sollen in der Lage sein, über Einkaufserlebnisse und Kochprozesse zu sprechen, einfache Rezepte schriftlich und mündlich zu erklären und an alltäglichen Küchendialogen aktiv teilzunehmen.
Beispielhafte Kriterien für die Bewertung: Kann der Schüler typische Redemittel situationsgerecht verwenden? Kann der Schüler Lebensmittel, Zutaten und Küchengeräte korrekt benennen?
Kann der Schüler Fragen und Antworten zu Einkauf und Zubereitung formulieren?
Kann der Schüler Reihenfolgen von Kochschritten sprachlich darstellen?
Kann der Schüler Vorlieben und Geschmack ausdrücken?
Kann der Schüler einfache Anweisungen im Imperativ korrekt formulieren?
Kann der Schüler einen kurzen zusammenhängenden Text (z.B. Rezept oder Einkaufserlebnis) schreiben? Leistungsnachweis / Produkterwartung:
Die Schüler gestalten z.B. ein einfaches Rezept in schriftlicher Form oder führen einen kurzen Dialog zum Einkaufen oder Kochen.
Dabei verwenden sie die gelernten Redemittel, grammatischen Strukturen und Wortschatz korrekt und situationsangemessen.
Die Ergebnisse werden mit einem einfachen Bewertungsraster hinsichtlich Verständlichkeit, sprachlicher Korrektheit und Kommunikationsfähigkeit beurteilt
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen / Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema „Rund ums Kochen und Einkaufen“ greift auf ein universelles und lebensnahes Konzept zurück, das den Schülern aus ihrem Alltag und ihrer Muttersprache gut bekannt ist.
Die Schüler verfügen in der Regel bereits über alltagsnahe Erfahrungen mit dem Kochen zu Hause und dem Lebensmitteleinkauf im Supermarkt oder auf dem Markt.
Viele Schüler haben bereits grundlegenden Wortschatz zu Lebensmitteln und Küchengeräten kennengelernt und können einfache Aussagen über eigene Essgewohnheiten und Vorlieben formulieren.
Durch die Aktivierung ihres Vorwissens und gezielte Einführung neuer Redemittel und grammatischer Strukturen werden die Schüler dazu befähigt, sich sprachlich sicherer in typischen Küchensituationen und Einkaufsdialogen zu bewegen.
Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Verbindung von sprachlichem Lernen mit praktischen Handlungen gelegt (z.B. Rezepte beschreiben, Zubereitungsschritte erklären).
Ziel der Vorbereitung: -Vorwissen zu Kochen und Einkaufen aktivieren.
-Typische Redemittel und grammatische Strukturen gezielt einführen.
-Interesse an Esskultur und Rezepten im deutschsprachigen Raum wecken.
-Authentische Sprechsituationen vorbereiten (z.B. Dialog im Supermarkt, Kochanweisungen geben).
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn des Themas „Rund ums Kochen und Einkaufen“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler über grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen in ihrer Erstsprache verfügen.
Sie kennen typische Lebensmittel, Küchengeräte und Zubereitungsschritte aus dem eigenen Umfeld und haben bereits erste Ausdrücke dazu in vorangegangenen Unterrichtseinheiten kennengelernt.
Im Vorbewertungsprozess wird geprüft, inwieweit die Schüler bereits fähig sind:
-einfache Wörter zu Lebensmitteln und Küchengeräten im Deutschen zu benennen.
-eigene Vorlieben (gern / nicht gern) sprachlich auszudrücken.
-einfache Fragen zu Einkauf und Kochen zu verstehen und zu beantworten.
-einfache Kochschritte zu beschreiben.
Dazu werden vorbereitende Aktivitäten eingesetzt, z.B.:
-gemeinsames Brainstorming am Smartboard („Welche Lebensmittel kennt ihr auf Deutsch?“).
-visuelle Impulse (Bilderkarten, Fotos von typischen Zutaten und Küchengeräten).
-einfache Umfragen im Klassenraum („Was kochst du gern?“ / „Wo kaufst du ein?“).
Die Ergebnisse dieser Aktivitäten dienen der Lehrkraft dazu, den individuellen Lernstand der Schüler einzuschätzen und die weitere Unterrichtsplanung gezielt darauf abzustimmen
Brückenbauen
Beim Einstieg in das Thema „Rund ums Kochen und Einkaufen“ wird gezielt an das Vorwissen und die Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft.
Durch diese Aktivierung von Vorwissen wird der Übergang zum neuen sprachlichen Lerninhalt erleichtert.
Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden:
-Visuelle Impulse: Bilder, Flashcards oder reale Objekte (z.B. Obstkorb, Gemüseteller, Küchengerätregen die Schüler dazu an, bekannte Begriffe zu benennen und darüber zu sprechen.
-Persönlicher Bezug: Die Schüler erzählen, was sie zu Hause oft kochen oder wo sie gerne einkaufen („Wo kauft ihr Lebensmittel?“, „Was kocht ihr zu Hause?“).
-Kultureller Vergleich:
Gemeinsam wird darüber gesprochen, welche typischen Ess- und Einkaufskulturen es in Türkiye und im deutschsprachigen Raum gibt.
-Begriffsnetze: In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema (z.B. „Was kann man einkaufen?“,
„Was braucht man zum Kochen?“) und präsentieren diese im Plenum.
Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen Strukturen herzustellen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Rund ums Kochen und Einkaufen“ begonnen wird, soll eine kurze, themenunabhängige oder leicht themenbezogene Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.5, SELK3.1). Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler Neugier entwickeln, sich wohlfühlen und bereit sind, aktiv mitzuwirken (N1.5, N2.5, SELK1.1). Eine solche Aktivität dient nicht der detaillierten inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern öffnet den Zugang zu sprachlicher Interaktion und aktiviert das Vorwissen auf spielerische Weise (SELK2.1, SELK2.2, KK2.2, KK2.5). Geeignet sind beispielsweise kurze Gesprächsimpulse, kleine Bewegungsspiele, Hörbeispiele oder Bildkarten, die einzelne Lebensmittel, Küchengeräte oder einfache Kochsituationen zeigen und zum spontanen Sprechen anregen (N3.3, BK4, BK1). Dabei ist es wichtig, dass die Aktivität allen Schülern zugänglich ist, keine umfangreichen Vorkenntnisse erfordert und Raum für erste sprachliche Äußerungen in entspannter Atmosphäre bietet (SELK3.2, W14.1). Durch diesen Einstieg werden die Schüler nicht nur sprachlich, sondern auch emotional auf die bevorstehenden Lerninhalte vorbereitet, wodurch ein natürlicher Übergang zu den ersten themenbezogenen Aufgaben ermöglicht wird (N3.2, KK2.3, W13.1).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA Im Rahmen des Themas „Rund ums Kochen und Einkaufen“ werden die vier grundlegenden Sprachkompetenzen – Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben – sowie die unterstützenden Fertigkeiten Wortschatz, Grammatik und Aussprache in einem zusammenhängenden Lernprozess miteinander verknüpft. Die Schüler hören authentische oder didaktisierte Dialoge aus typischen Küchensituationen oder Einkaufsgesprächen, um gezielt Hörverstehen zu trainieren und wichtige Redemittel sowie Betonungsmuster zu erkennen. Beim Lesen arbeiten sie mit einfachen Rezepten, Einkaufslisten oder kurzen Texten zu Esskultur und Einkaufsgewohnheiten, um den Zielwortschatz im Kontext zu verstehen und zentrale Informationen zu entnehmen. Im Sprechen üben die Schüler sowohl dialogische als auch monologische Formen: Sie führen Rollenspiele zu Einkaufs- und Kochsituationen durch, beschreiben Kochprozesse, geben Anweisungen und äußern persönliche Vorlieben. Dabei werden sie angeleitet, vollständige Sätze zu bilden, Fragen zu stellen und passende Höflichkeitsformen zu verwenden. Das Schreiben umfasst kurze Texte wie Einkaufslisten, einfache Rezepte oder kleine Erfahrungsberichte zu Koch- oder Einkaufssituationen. Durch diese Schreibanlässe festigen die Schüler die Zielgrammatik und den thematischen Wortschatz in authentischen Kontexten. Der Wortschatzaufbau erfolgt kontinuierlich durch gezielte Übungen, Wiederholungen und den aktiven Einsatz in allen Sprachfertigkeiten. Die Grammatik wird funktional vermittelt, indem Strukturen direkt mit typischen kommunikativen Bedürfnissen im kulinarischen Kontext verknüpft werden. Die Aussprachearbeit begleitet alle Phasen und legt besonderen Wert auf schwierige Laute wie sch, ch, st oder sp sowie auf die korrekte Betonung in zentralen Vokabeln und Sätzen. Durch diese integrative Herangehensweise entwickeln die Schüler nicht nur einzelne sprachliche Teilfertigkeiten, sondern auch die Fähigkeit, in realitätsnahen Situationen flüssig und angemessen auf Deutsch zu agieren.
DE.8.3.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Die Vorbereitung auf das Leseverstehen im Thema „Rund ums Kochen und Einkaufen“ dient dazu, die Schüler schrittweise an den Inhalt und die sprachlichen Anforderungen der zu lesenden Texte heranzuführen (N1.1, N1.2). Bevor sie ein Rezept, eine Einkaufsliste oder einen kurzen Text zu Ess- und Einkaufskulturen lesen, werden gezielt Vorkenntnisse aktiviert (N1.5, N2.4). Dies geschieht durch visuelle Impulse wie Bilder von Lebensmitteln, Küchengeräten oder Marktständen sowie durch kurze Gesprächsanlässe, in denen dieSchüler bekannte Begriffe nennen und eigene Erfahrungen schildern (N2.5, N3.2). Die Lehrkraft stellt zentrale Wörter, Redemittel und Strukturen vor, die im Text vorkommen, und erklärt sie im Kontext (N3.3, N3.5). Auf diese Weise werden mögliche Verständnisbarrieren reduziert und das Textverständnis erleichtert (N3.6). Darüber hinaus werden die Schüler dazu angeregt, Vorhersagen zum Textinhalt zu machen („Worum könnte es in diesem Rezept gehen?“, „Was steht wahrscheinlich auf dieser Einkaufsliste?“) (SELK1.1, SELK2.1). Diese Phase schafft nicht nur sprachliche, sondern auch kognitive Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leseverstehen (W13.1). Indem die Schüler gezielt auf den Inhalt vorbereitet werden, entwickeln sie Strategien, um Schlüsselwörter zu erkennen, den Textaufbau zu erfassen und relevante Informationen effektiv zu entnehmen (BK4, KK2.2, KK2.4). Die Vorbereitung stärkt zudem die Motivation, da die Schüler mit einem klaren Ziel und gesteigerter Neugier an das Lesen herangehen (KK2.11).
DE.8.3.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Im Rahmen des Themas „Rund ums Kochen und Einkaufen“ bedeutet das Zusammenführen von Informationen, dass die Schüler gezielt wichtige Details aus verschiedenen Quellen erkennen, miteinander verknüpfen und zu einem vollständigen Gesamtbild kombinieren. Dazu lesen sie beispielsweise ein Rezept, betrachten passende Bilder von Zutaten oder Küchengeräten und hören ergänzende Informationen, etwa aus einem kurzen Einkaufsdialog. Die Fähigkeit, bedeutende Details zu identifizieren – wie Mengenangaben, Zubereitungsschritte oder die richtige Reihenfolge – ist entscheidend, um die Inhalte korrekt zu verstehen und im praktischen Kontext anwenden zu können. In dieser Phase lernen die Schüler, irrelevante Informationen auszublenden und sich auf Schlüsselbegriffe zu konzentrieren, die für den Handlungsablauf wichtig sind. So erkennen sie beispielsweise, dass beim Kochen nicht nur die Zutaten wichtig sind, sondern auch die Reihenfolge der Arbeitsschritte, die im Text oder Dialog genannt werden. Diese Kompetenz wird durch strukturierende Aufgaben gefördert, wie das Erstellen von Ablaufplänen, Checklisten oder Gedankenkarten. Indem die Schüler bedeutende Details aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen, entwickeln sie eine höhere Sprach- und Handlungssicherheit, die es ihnen ermöglicht, Rezepte korrekt nachzukochen, Einkaufslisten präzise zu nutzen und Küchendialoge sinnvoll zu gestalten.
DE.8.3.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
In diesem Themenbereich üben die Schüler gezielt die Aussprache und Betonung von Lauten, die im Zusammenhang mit dem Wortschatz zu „Rund ums Kochen und Einkaufen“ häufig vorkommen. (N1.3, N1.5) Sie lernen, charakteristische Lautverbindungen wie sch in „Schokolade“, das weiche ch in „Kochen“ oder die Diphthonge ei in „Einkaufen“ und au in „brauchen“ korrekt zu artikulieren. (N2.5, N3.2, N3.6) Besonderer Wert wird auf die Unterscheidung von Frage- und Aussageintonation gelegt, um die sprachliche Wirkung in Küchendialogen und Einkaufssituationen zu verbessern. (N3.7) Die Schüler trainieren außerdem die richtige Wortbetonung, beispielsweise bei zusammengesetzten Begriffen wie „Schneidebrett“, sowie die Satzbetonung in typischen Redemitteln wie „Ich brauche Zucker.“ (SELK1.1, SELK2.1) Durch wiederholtes Hören, Nachsprechen, rhythmische Übungen und den Einsatz authentischer Dialoge verinnerlichen die Schüler die korrekte Lautbildung. (SELK3.1, W3.2) Dieses gezielte Aussprachetraining unterstützt nicht nur das klare und verständliche Sprechen, sondern auch das Hörverstehen, da die Schüler sensibler für die Laut- und Betonungsmuster der Zielsprache werden. (BK1) So können sie sowohl im Unterricht als auch im realen Alltagsszenario – etwa beim Bestellen im Restaurant oder beim Einkaufen – sicherer und natürlicher kommunizieren. (KK2.2, KK2.7)
DE.8.3.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
In der Vorbereitungsphase auf das Leseverstehen werden die Schüler schrittweise an Texte aus dem Themenbereich „Rund ums Kochen und Einkaufen“ herangeführt. Ziel ist es, ihnen das notwendige Vorwissen, den thematischen Wortschatz und geeignete Lesestrategien zu vermitteln, damit sie den Inhalt authentischer Texte – wie Rezepte, Einkaufslisten, Speisekarten oder Marktangebote – besser verstehen können (N1.1, N3.2, SELK2.3, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.4). Dazu wird zunächst das thematische Vorwissen aktiviert, indem bekannte Begriffe gesammelt, Bildimpulse eingesetzt und kurze Gespräche über persönliche Erfahrungen mit Kochen und Einkaufen geführt wurden (N2.5, N3.3, SELK2.1, W4.2, BK4, KK2.2). Schlüsselwörter und häufig vorkommende Redemittel werden vorab eingeführt und in einfachen Kontexten geübt, sodass die Schüler beim Lesen nicht durch unbekannten Wortschatz blockiert wurden (N3.6, N3.7, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.5). Darüber hinaus erlernen sie Strategien wie das Erkennen von Überschriften, das Nutzen von Bildern und Layout-Elementen als Orientierungshilfe oder das gezielte Suchen nach bestimmten Informationen (N3.8, SELK3.2, W12.1, BK4, KK2.11). Auch das Vorhersagen des Textinhalts anhand von Schlüsselwörtern und visuellen Hinweisen wird trainiert (N1.5, W3.2, KK2.12). Diese gezielte Vorbereitung schafft eine sichere Grundlage, um im anschließenden Leseprozess den Inhalt, die Struktur und die sprachlichen Feinheiten der Texte effektiv zu erfassen und selbstständig zu verarbeiten (N1.3, SELK2.2, W16.3, BK1, KK2.16).
DE.8.3.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
In dieser Phase lernen die Schüler, die Bedeutung eines Textes nicht nur durch das reine Erkennen einzelner Wörter, sondern durch das Verstehen von Zusammenhängen, Kontexten und sprachlichen Hinweisen zu erschließen (N3.2, N3.6, N3.7, N3.8, SELK2.3, BK1, KK2.4, KK2.16). Anhand von Texten wie Rezepten, Einkaufsangeboten, Marktpreistabellen oder kurzen Küchengeschichten trainieren sie, bekannte und neue Informationen miteinander zu verknüpfen und daraus sinnvolle Schlüsse zu ziehen (N3.3, N3.5, SELK2.1, BK4, KK2.7, KK2.13). Die Schüler üben, Unbekanntes mithilfe von Kontext, Bildmaterial und thematischem Vorwissen zu erschließen (N1.1, N3.2, SELK3.2, BK4, KK2.11). Dabei nutzen sie Strategien wie das Erkennen von Synonymen, Antonymen, Beispielen oder Definitionen im Text. (N3.6, N3.7, BK1, KK2.4, KK2.5). Sie lernen, wichtige Informationen von weniger relevanten zu unterscheiden und die Hauptaussage klar zu benennen (N3.2, N3.6, SELK1.2, BK1, KK2.3, KK2.16). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Fähigkeit, den eigenen Leseprozess zu reflektieren: Die Schüler beschreiben, wie sie zu einer bestimmten Interpretation gekommen sind, welche Textstellen ihnen geholfen haben und welche Stellen eventuell unklar geblieben sind (N1.5, N2.4, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.3, W12, BK1, KK2.2) Durch diese Arbeit entwickeln sie ein tieferes Textverständnis, steigern ihre Lesekompetenz und lernen, ihre Gedanken und Strategien zum Leseprozess klar und strukturiert in der Zielsprache zu formulieren (N3.7, N3.8, SELK2.1, W16, BK1, KK2.17).
DE.8.3.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Phase erweitern und festigen die Schüler ihren themenbezogenen Wortschatz rund um „Kochen und Einkaufen“ (N1.1, N3.2, N3.3). Sie lernen, zentrale Substantive, Verben und Adjektive im Zusammenhang mit Rezepten, Küchengeräten, Zutaten, Einkaufsorten und Zubereitungsschritten sicher zu erkennen und korrekt zu verwenden (N3.6, N3.7, SELK2.1, KK2.5). Der Wortschatz wird nicht isoliert, sondern im Kontext eingeführt – beispielsweise durch Dialoge im Supermarkt, das Lesen und Besprechen von Rezepten oder das Beschreiben von Kochschritten (SELK2.1, BK1, BK4, KK2.7). Die Schüler üben, neue Wörter in eigenen Sätzen anzuwenden, um sowohl mündlich als auch schriftlich angemessen zu kommunizieren (N1.5, SELK2.1, W3.1). Besonderer Wert wird auf die Verbindung von Wortschatz und realen Handlungssituationen gelegt, sodass die Schüler den Zielwortschatz in authentischen Kontexten wie Einkaufslisten schreiben, Kochanweisungen geben oder über Essgewohnheiten sprechen aktiv einsetzen können (SELK3.1, W13.1, BK5, KK2.4). Durch wiederholte Anwendung und Variation wird der Wortschatz nachhaltig gefestigt und in das aktive Sprachrepertoire integriert (N1.2, N3.7, SELK3.2, KK2.17).
DE.8.3.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Phase setzen sich die Schüler gezielt mit der im Thema „Kochen und Einkaufen“ relevanten Grammatik auseinander und wenden sie aktiv in kommunikativen Kontexten an (N3.2, SELK2.1). Dazu gehören insbesondere der Gebrauch von Verben im Präsens zur Beschreibung von Handlungen im Kochund Einkaufsprozess („Ich koche Nudeln“, „Wir kaufen im Supermarkt ein“), die korrekte Verwendung von Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, sie) sowie der Aufbau einfacher Satzstrukturen nach dem Muster Subjekt–Verb–Objekt/Zeitangabe („Zuerst wasche ich das Obst, dann schneide ich es“) (N3.6, KK2.13, SELK2.1). Darüber hinaus lernen die Schüler, Fragesätze im Präsens zu bilden („Was kochst du gern?“, „Wo kaufst du Brot?“), Verneinungen zu formulieren („Ich kaufe kein Salz“, „Das ist nicht gesund“) und den Imperativ für Anweisungen zu verwenden („Schneide die Tomaten!“, „Backt den Kuchen!“) (N3.7, N3.8, KK2.4). Die erarbeitete Grammatik wird nicht isoliert vermittelt, sondern stets in authentische Handlungssituationen eingebettet – zum Beispiel beim Erklären von Rezeptschritten, Führen von Einkaufsdialogen oder Beschreiben von Lieblingsgerichten (SELK3.1, SELK2.1). Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Schüler die Zielgrammatik nicht nur verstehen, sondern sie auch sicher und flexibel im Alltag einsetzen können (N1.5, SELK3.2).
DE.8.3.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf das schriftliche Formulieren im Kontext des Themas „Kochen und Einkaufen“ vorbereitet. Zunächst wird der relevante Wortschatz (Lebensmittel, Küchengeräte, Zubereitungsschritte) sowie die dazugehörige Zielgrammatik wiederholt und gefestigt, um eine sichere sprachliche Grundlage zu schaffen (N3.2, N3.3, SELK2.1). Die Schüler lernen, Ideen zu sammeln und zu strukturieren, bevor sie mit dem eigentlichen Schreiben beginnen. Dies kann durch Gedankenkarten Stichwortlisten oder Ablaufpläne geschehen, zum Beispiel zur Beschreibung eines Rezepts oder eines Einkaufserlebnisses (N3.6, N3.7, KK2.13, KK2.5, BK4). Anhand von Vorlagen und Beispielen werden Textsorten wie Einkaufslisten, kurze Rezeptbeschreibungen oder einfache Kochanweisungen eingeführt. Die Lehrkraft lenkt dabei die Aufmerksamkeit auf den logischen Aufbau (Einleitung, Hauptteil, Schluss) und auf den Einsatz von zeitlichen Verknüpfungen wie „zuerst“, „dann“ und „zum Schluss“ (BK1, KK2.4, N3.2, W3.1). Darüber hinaus werden die Schüler dazu angeregt, passende Redemittel für den jeweiligen Kontext auszuwählen und auf eine verständliche und korrekte Formulierung zu achten. So können sie im anschließenden Schreibprozess gezielt und strukturiert vorgehen (SELK2.1, N1.5, KK2.17, N3.8, W16).
DE.8.3.S2.
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
In dieser Phase setzen die Schüler ihre zuvor gesammelten Ideen in einen vollständigen schriftlichen Text um. Aufbauend auf den Vorbereitungsarbeiten (Wortschatz, Grammatik, Strukturierung) erstellen sie Texte, die thematisch zu „Kochen und Einkaufen“ passen, wie zum Beispiel ein einfaches Rezept, einen Einkaufsdialog in schriftlicher Form oder einen kurzen Bericht über ein Kocherlebnis (N3.2, N3.3, SELK2.1, BK1, KK2.4). Die Schüler achten darauf, den Text logisch zu gliedern und passende zeitliche Verknüpfungen („zuerst“, „dann“, „danach“, „zum Schluss“) sowie relevante Redemittel zu verwenden. Sie setzen die Zielgrammatik (Präsens, Imperativ, Modalverben wie „mögen“, Verneinungen) gezielt ein, um ihre Aussagen korrekt und verständlich zu formulieren (N3.6, N3.7, SELK2.2, W16, BK4, KK2.5). Die Lehrkraft unterstützt den Schreibprozess durch Hilfestellungen wie Satzanfänge, Redemittellisten oder thematische Checklisten. Dabei wird darauf geachtet, dass die Texte nicht nur sprachlich korrekt, sondern auch inhaltlich vollständig und situationsgerecht sind (N3.8, SELK3.1, W14.1, BK2, KK2.17). Am Ende dieser Phase verfügen die Schüler über einen klar strukturierten, themenbezogenen Text, den sie in der nächsten Phase weiter überarbeiten und verfeinern können (SELK3.2, W13.2, BK5).
DE.8.3.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
In dieser Phase bereiten sich die Schüler gezielt darauf vor, mündlich zu typischen Gesprächssituationen rund um das Thema „Kochen und Einkaufen“ zu agieren. Dabei werden zunächst relevante Redemittel, Schlüsselwörter und Satzstrukturen wiederholt und in einfachen Übungssequenzen gefestigt (N3.2, N3.3, SELK2.1, W14, BK1, KK2.5). Die Lehrkraft stellt authentische Sprechanlässe vor, wie z.B. einen Dialog im Supermarkt, das Erklären eines Rezepts oder das Bestellen von Zutaten. Durch Rollenspiele, Partnerübungen und kurze Nachsprechaufgaben üben die Schüler, passende Formulierungen flüssig und situationsgerecht zu verwenden (N3.5, N3.6, N3.7, SELK2.2, SELK2.3, W16, BK4, KK2.7). Zusätzlich wird auf Aussprache, Intonation und Betonung geachtet, um die Verständlichkeit zu sichern. Unterstützende Materialien wie Bildkarten, Dialogbeispiele und Hörmodelle helfen, Hemmungen abzubauen und Sicherheit im Sprechen zu gewinnen (N1.3, N1.5, SELK3.1, W5, BK5, KK2.2). Das Ziel dieser Vorbereitungsphase ist, den Schülern sprachliche Werkzeuge und kommunikative Strategien an die Hand zu geben, damit sie in der anschließenden Sprechphase selbstbewusst, korrekt und flüssig agieren können (N1.1, N2.5, N3.8, SELK1.1, SELK1.2, W16, BK2, KK2.17).
DE.8.3.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase planen und strukturieren die Schüler die Inhalte, die sie im Sprechprozess verwenden werden. Dabei überlegen sie, welche Informationen, Redemittel und Satzstrukturen für die jeweilige Gesprächssituation passend sind – zum Beispiel beim Beschreiben eines Kochrezepts, beim Einkaufen im Supermarkt oder beim Bestellen im Restaurant (N3.2, N3.6, N3.7, N3.3, SELK2.1, W16, BK1, KK2.4). Die Schüler lernen, ihre Aussagen logisch zu gliedern, indem sie eine klare Reihenfolge festlegen (zuerst – dann – danach – zum Schluss) und passende Verbindungswörter einsetzen. Sie üben, vollständige und verständliche Sätze zu formulieren, um ihre Gedanken präzise auszudrücken (N3.7, N3.6, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.13). Durch geführte Partnerübungen, Gruppenarbeit und Rollenspiele setzen sie die vorbereiteten Inhalte in realitätsnahen Dialogen um. Dabei wird besonderer Wert auf die korrekte Anwendung der Zielgrammatik, den zielgerichteten Einsatz des Wortschatzes sowie eine angemessene Intonation gelegt (N3.5, N3.8, SELK2.2, SELK2.3, BK4, KK2.2, KK2.5). Das Ziel dieser Phase ist es, die Schüler zu befähigen, ihre sprachlichen Mittel selbstständig zu strukturieren und in authentischen Sprechsituationen flüssig, korrekt und situationsangemessen einzusetzen (N1.3, N1.5, N3.2, SELK3.1, SELK3.2, W16, BK1, KK2.16).
DE.8.3.SP3.
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
In dieser Phase setzen die Schüler ihre sprachlichen Fähigkeiten aktiv ein, um selbstständig mündliche Inhalte zu produzieren. Sie verwenden den zuvor erarbeiteten Wortschatz, die Zielgrammatik sowie passende Redemittel, um zusammenhängende und klar strukturierte Aussagen zu formulieren (N1.3, N1.5, N3.2, N3.3, N3.6, N3.7, SELK2.1, SELK3.1, W13, W16, BK1, KK2.4). Die Schüler üben, ihre Gedanken flüssig und verständlich auszudrücken, indem sie Dialoge führen, Präsentationen halten, Rezepte erklären oder Einkaufssituationen nachspielen. Dabei achten sie auf eine natürliche Intonation, deutliche Aussprache und die korrekte Verwendung der erlernten Strukturen (N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W14, BK4, KK2.2, KK2.5). Authentische Sprechanlässe, wie Rollenspiele, Interviews oder Gruppendiskussionen, fördern die Fähigkeit, flexibel auf Gesprächspartner zu reagieren und spontan zu sprechen. Die Lehrkraft unterstützt durch gezieltes Feedback, um die Ausdrucksfähigkeit, Grammatik und Wortwahl weiter zu verbessern (N3.8, SELK3.2, W5, W14, KK2.16, KK2.17). Ziel ist es, dass die Schüler in realen Kommunikationssituationen sicher, situationsangemessen und sprachlich korrekt agieren können (N1.5, SELK1.2, SELK3.1, W16).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie eigene Rezepte formulieren und präsentieren.
Aktivität: Mein Lieblingsrezept
-Die Schüler schreiben ein einfaches Rezept für ein Gericht ihrer Wahl.
-Sie wählen passende Zutaten und Zubereitungsschritte aus und formulieren Sätze dazu:
-Zuerst wasche ich das Gemüse.
-Dann schneide ich die Tomaten.
-Am Ende serviere ich das Gericht.
-Anschließend stellen sie ihr Rezept der Klasse vor und erklären, warum sie dieses Gericht mögen.
Unterstützung
Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Kochen und Einkaufen auf elementarer Ebene.
Aktivität: Koch-Memory und Satzbau-Übungen
-In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memoryspiel mit Bild- und Wortkarten zu Lebensmitteln, Küchengeräten und Zubereitungsschritten.
-Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze: „Das ist eine Zitrone.“, „Ich brauche einen Topf.“, „Ich schneide das Gemüse.“
-Danach führen sie Satzbau-Übungen durch (z.B. Lückentexte, Zuordnung von Subjekt, Verb und Objekt).
-In geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen:
-Was brauchst du? —Ich brauche Salz und Pfeffer.
-Was kochst du gern?—Ich koche gern Suppe.
Ziel:
Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und beim mündlichen Austausch.
DERS SAATİ / SÜRE
KAVRAMSAL BECERİLER
FK1. Hör-/Sehverstehen und Bedeutungserschließung
FK2. Leseverstehen und Bedeutungserschließung
FK3. Schreib- und Ausdruckskompetenz
FK4. Sprech- und Erzählkompetenz
UFK1. Grammatikvermittlung
UFK2. Wortschatzauswahl und Anwendung
UFK3. Auswahl und Anwendung der Aussprache
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W5. Einfühlungsvermögen
W6. Ehrlichkeit
W12. Geduld
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
BK5. Kulturelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.8.4.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Hör/Sehverstehen zu den Themen Medien im Alltag und Freundschaft und Kommunikation vorbereiten und bekannte Redemittel, Medienbegriffe sowie einfache Aussagen über Kommunikationsformen erkennen und deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.8.4.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Informationen, bedeutende Details sowie inhaltliche Beziehungen zu den Themen Medien im Alltag und Freundschaft und Kommunikation erkennen, verstehen und sinnvoll verknüpfen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.8.4.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen Medien im Alltag und Freundschaft und Kommunikation erkennen und anwenden. Sie können phonologische Strukturen gezielt, authentisch und natürlich in der alltäglichen Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.8.4.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Leseverstehen-Prozess zu den Themen Medien im Alltag und Freundschaft und Kommunikation vorbereiten. Sie können bekannte Redemittel, Medienbegriffe sowie Aussagen über Kommunikationsverhalten erkennen und deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.8.4.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zu den Themen „Medien im Alltag“ und „Freundschaft und Kommunikation“ wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen erfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.8.4.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema „Medien und Kommunikation“ gezielt erkennen und anwenden. Sie sollen in der Lage sein, einfache Sätze zu bilden, Fragen zu stellen und zu beantworten und über ihre eigene Mediennutzung und Kommunikationsverhalten zu sprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.8.4.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grundlegenden grammatischen Strukturen zum Thema „Medien und Kommunikation“ gezielt erkennen und anwenden. Sie sollen in der Lage sein, über ihre eigene Mediennutzung, Kommunikationserfahrungen und Meinungen zu sprechen, Fragen zu formulieren und Texte zu schreiben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.8.4.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Medien und Kommunikation“ vorbereiten. Sie aktivieren ihr Vorwissen über Mediennutzung, Kommunikationsformen und Freundschaft, um einfache Sätze und kurze Texte zu diesen Themen zu formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.8.4.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können in der Lage sein, einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema „Medien und Kommunikation“ zu schreiben und dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anzuwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.8.4.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema „Medien und Kommunikation“ vorbereiten. Sie sollen bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren, um sich mündlich über ihre Mediennutzung und ihr Kommunikationsverhalten äußern zu können. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.8.4.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema Medien und Kommunikation sinnvoll strukturieren und relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.8.4.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema Medien und Kommunikation produzieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
MEDIEN UND KOMMUNIKATION
Die Unterthemen sind: „Medien im Alltag“ und „Freundschaft und Kommunikation“.
Zielwortschatz im Gebrauch
Die Schüler erwerben und verwenden aktiv Wortschatz rund um das Thema „Medien und Kommunikation“.
Sie benennen Geräte wie das Handy, der Computer, das Tablet, der Fernseher, das Radio, der Laptop, der Kopfhörer.
Sie erweitern ihren Wortschatz um Kommunikationsmittel wie soziale Medien, die E-Mail, der Brief, die Nachricht, das Kommunikationsmittel und verwenden Verben wie telefonieren, chatten, schreiben, anrufen, reden, sagen, verstehen, sich treffen.
Weitere wichtige Verben im Kontext sind herunterladen, hochladen, surfen, online sein, offline sein.
Die Schüler können alltägliche Handlungen und Präferenzen ausdrücken („Ich sehe jeden Tag fern.“, „Ich telefoniere mit meinem Freund.“, „Ich schreibe lieber E-Mails.“), ihre Kommunikationsgewohnheiten beschreiben („Wir treffen uns manchmal im Café.“) und Fragen zu Mediennutzung stellen und beantworten („Wie oft benutzt du dein Handy?“, „Was machst du mit dem Tablet?“).
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Die Schüler verwenden die grammatischen Strukturen gezielt im Kontext von Medien und Kommunikation. Präsens:
-Ich sehe jeden Tag fern.
-Wir schreiben uns Nachrichten. Trennbare Verben:
-Ich schalte den Computer ein.
-Ich mache den Fernseher an. Negation mit nicht/kein:
-Ich habe kein Handy.
-Ich sehe nicht oft fern. Temporale Adverbien:
-Ich benutze mein Handy jeden Tag.
-Am Wochenende chatte ich viel.
Modalverben (können/müssen):
-Ich kann im Internet surfen.
-Man muss vorsichtig im Internet sein. Konjunktion aber:
-Ich sehe lieber fern, aber ich chatte auch.
-Fragen: -Wie oft benutzt du dein Handy?
-Was machst du mit dem Tablet? Dativ mit telefonieren mit:
-Ich telefoniere mit meinem Freund.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Die Schüler nutzen die gelernten grammatischen Strukturen, um:
-eigene Mediennutzung und Präferenzen auszudrücken
-Fragen und Antworten im Gespräch zu formulieren
-Meinungen und Bewertungen zu äußern
-Handlungsabläufe und Kommunikationsgewohnheiten zu beschreiben -Höflichkeitsformen und soziale Ausdrücke in Gesprächen korrekt einzusetzen.
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
Die Schüler verwenden im Gespräch soziale sprachliche Wendungen wie:
-Wir sprechen über unseren Tag.
-Man muss vorsichtig im Internet sein.
-Wie kommunizierst du mit Freunden?
-Das Internet ist wichtig für mich.
-Ich schalte den Computer ein.
-Meine Freundin ruft mich an. Phonologische Merkmale im Gebrauch Im Kontext von „Medien und Kommunikation“ achten die Schüler auf folgende phonologische Merkmale:
Trennbare Verben: korrekte Betonung der Trennung
-Ich schalte den Computer ein. Aussprache von ch:
-Ich mache den Fernseher an.
-Ich chatte viel.
-sch: schreiben, schalten
Wort- und Satzbetonung:
-Ich sehe jeden Tag fern. (Betonung auf jeden Tag oder fern)
-Ich schreibe lieber E-Mails (Betonung auf lieber oder E-Mails)
Schwerpunkte der Phonologie:
Diphthonge:
-ei - Freizeit, teilen („Ich teile Fotos im Internet.“) -au - austauschen („Wir tauschen Nachrichten aus.“)
Konsonanten:
-ch - Nachricht, sprechen -sch - schreiben, schnell
Wortbetonung: -soziale Medien, moderne Kommunikation
Satzbetonung: -Ich telefoniere selten. -Wir schreiben jeden Tag. Intonationen:
Frageintonation:
-Wie oft nutzt du dein Handy? Aussageintonation:
-Ich finde soziale Medien sehr praktisch.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
Im Unterricht werden typische soziale Sprachäußerungen und Redemittel gezielt geübt, um eine sichere und natürliche Aussprache zu fördern. Beispiele:
-Wie kommunizierst du mit Freunden?
-Ich telefoniere mit meinem Freund.
-Das Internet ist wichtig für mich.
-Wir sprechen über unseren Tag.
-Man muss vorsichtig im Internet sein.
Diese Ausspracheregeln und Sprachbausteine werden als praktische und authentische Elemente vorgestellt, die die Schüler sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Leben im Deutschen anwenden können.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ erfolgt anhand der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sowie ihrer Fähigkeit, neue Redemittel, grammatische Strukturen und Wortschatz im Kontext korrekt und sinnvoll anzuwenden.
Die Schüler sollen in der Lage sein, über ihre eigene Mediennutzung und ihr Kommunikationsverhalten zu sprechen, Fragen und Antworten im Gespräch zu formulieren, Präferenzen und Meinungen auszudrücken und kleine schriftliche Texte zum Thema zu verfassen.
Beispielhafte Kriterien für die Bewertung:
-Kann der Schüler typische Redemittel situationsgerecht verwenden?
-Kann der Schüler passende Medienarten und Kommunikationsformen korrekt benennen?
-Kann der Schüler Fragen und Antworten zu Mediennutzung und Kommunikation formulieren?
-Kann der Schüler eigene Präferenzen und Meinungen ausdrücken?
-Kann der Schüler Trennbare Verben, Negationen und Modalverben korrekt verwenden?
-Kann der Schüler einen kurzen zusammenhängenden Text (z.B. Mein Medienalltaschreiben?
-Kann der Schüler an einem Dialog oder Rollenspiel zum Thema Medien und Kommunikation aktiv teilnehmen?
Leistungsnachweis / Produkterwartung:
Die Schüler gestalten z.B. eine kurze schriftliche Beschreibung ihrer Mediennutzung oder führen einen kleinen Dialog über Kommunikation im Alltag.
Dabei verwenden sie die gelernten Redemittel, grammatischen Strukturen und Wortschatz korrekt und situationsangemessen.
Die Ergebnisse werden mit einem einfachen Bewertungsraster hinsichtlich Verständlichkeit, sprachlicher Korrektheit und Kommunikationsfähigkeit beurteilt.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen / Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema „Medien und Kommunikation“ greift auf ein universelles und aktuelles Konzept zurück, das den Schülern aus ihrem Alltag sehr vertraut ist.
Sie bringen vielfältige Erfahrungen mit digitalen Medien, sozialen Netzwerken und verschiedenen Kommunikationsformen mit.
Im Alltag nutzen die Schüler bereits intensiv Handys, Tablets, Computer und unterschiedliche Apps.
Sie wissen, wie sie mit Freunden kommunizieren und können eigene Mediengewohnheiten reflektieren und vergleichen.
Durch die Aktivierung dieses Vorwissens und die gezielte Einführung neuer sprachlicher Strukturen werden die Schüler dazu befähigt, sich sicher und differenziert im Themenfeld Medien und Kommunikation in deutscher Sprache auszudrücken.
Ziel der Vorbereitung:
-Vorwissen zu Mediennutzung und Kommunikationsverhalten aktivieren.
-Typische Redemittel und grammatische Strukturen gezielt einführen.
-Interesse an Mediengewohnheiten in anderen Ländern wecken.
-Authentische Sprechsituationen vorbereiten (z.B. Dialog über soziale Medien, Interview über Kommunikationsgewohnheiten).
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn des Themas „Medien und Kommunikation“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler über grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen im Bereich Mediennutzung und Kommunikation verfügen.
Sie kennen typische digitale Geräte und Kommunikationsformen und haben bereits eigene Nutzungsgewohnheiten entwickelt.
Außerdem bringen sie bereits Redemittel aus vorherigen Themen (z.B. Präferenzen äußern, Fragen stellen) mit, die im neuen Kontext aktiviert und erweitert werden können.
Im Vorbewertungsprozess wird geprüft, inwieweit die Schüler bereits fähig sind:
-einfache Wörter und Begriffe zum Thema Medien und Kommunikation zu benennen.
-eigene Kommunikationsgewohnheiten und Präferenzen sprachlich auszudrücken.
-einfache Fragen zu Mediennutzung und Kommunikation zu verstehen und zu beantworten.
-eigene Erfahrungen mit Medien und Kommunikation im Unterricht zu reflektieren.
Dazu werden vorbereitende Aktivitäten eingesetzt, z.B.:
-ein gemeinsames Brainstorming am Smartboard („Welche Medien nutzt ihr?“).
-visuelle Impulse (z.B. Gerätebilder, Screenshots von Apps).
-eine klassische Umfrage im Klassenraum
-Wie oft nutzt ihr soziale Medien?
-Wie kommuniziert ihr mit Freunden?
Die Ergebnisse dieser Aktivitäten dienen der Lehrkraft dazu, den individuellen Lernstand der Schüler einzuschätzen und die weitere Unterrichtsplanung gezielt darauf abzustimmen.
Brückenbauen
Beim Einstieg in das Thema „Medien und Kommunikation“ wird gezielt an das Vorwissen und die Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft.
Durch die Aktivierung von eigenen Erfahrungen wird der Übergang zu neuen sprachlichen Inhalten erleichtert und die Lernmotivation gestärkt.
Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden: Visuelle Impulse:
Bilder von Geräten (z.B. Handy, Laptop, Tablet) oder Screenshots von sozialen Netzwerken regen die Schüler dazu an, bekannte Begriffe zu benennen und darüber zu sprechen.
Persönlicher Bezug:
Die Schüler erzählen, welche Medien sie im Alltag nutzen und wie sie mit Freunden kommunizieren („Wie oft benutzt du dein Handy?“, „Was machst du mit deinem Tablet?“).
Kultureller Vergleich:
Gemeinsam wird darüber gesprochen, wie Jugendliche in Türkiye und in Deutschland Medien nutzen und kommunizieren („Wie nutzen Jugendliche soziale Medien in Deutschland?“, „Schreibt man in Deutschland noch Briefe?“).
Begriffsnetze: In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema (z.B. „Welche Medien kennt ihr?“, „Wie kann man kommunizieren?“) und präsentieren diese im Plenum.
Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen Strukturen herzustellen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Medien und Kommunikation“ begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.2). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (SELK1.1, SELK1.2). Diese Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (W5, W14). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein Gespräch über Alltagsmedien, das Hören oder Singen eines Liedes, ein einfacher Zungenbrecher mit Medienwortschatz, ein Rätsel, eine pantomimische Szene, eine humorvolle Kurzgeschichte oder eine kurze, einfache Höraktivität sein (BK2, BK4). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine umfangreichen Vorkenntnisse im Deutschen erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (KK2.2).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben – miteinander vernetzt und in authentischen Kommunikationssituationen angewendet. Die Schüler hören kurze, alltagsnahe Dialoge oder Monologe zu Mediennutzung und Kommunikation, wie beispielsweise Telefongespräche, Chat-Nachrichten oder Radiobeiträge, und entnehmen gezielt relevante Informationen. Sie lesen einfache Texte wie kurze E-Mails, Chatverläufe, Anzeigen oder Infotexte zu Medien und Kommunikationsformen und verstehen zentrale Aussagen und Details. In Dialogen, Rollenspielen und Gruppengesprächen üben die Schüler, über ihre Mediennutzung zu sprechen, Fragen zu stellen, Antworten zu geben, Meinungen zu äußern und Vorschläge zu machen. Außerdem verfassen sie kurze schriftliche Mitteilungen, wie E-Mails, Chatnachrichten oder kleine Berichte über ihre Mediengewohnheiten, und wenden dabei den gelernten Wortschatz und die Zielgrammatik an. Die Integration der Kompetenzen erfolgt themenorientiert, indem Hör- und Leseimpulse als Grundlage für anschließende Sprech- oder Schreibaktivitäten dienen. Auf diese Weise entsteht ein natürlicher Übergang zwischen den Fertigkeiten, der den kommunikativen Sprachgebrauch fördert und die Lernenden motiviert, das Gelernte in realistischen Kontexten anzuwenden.
DE.8.4.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Für die Vorbereitung auf das Hör- und Sehverständnis im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ werden die Schüler schrittweise an audiovisuelle Inhalte herangeführt, die sich mit Mediennutzung und Kommunikationsgewohnheiten befassen (N1.1, N3.2, N3.3, SELK2.1, SELK2.3, W14.1, W16.3, BK2, BK4, KK2.2). Ziel ist es, ihr Vorwissen zu aktivieren, sie mit dem thematischen Wortschatz vertraut zu machen und die Aufmerksamkeit gezielt auf zentrale Inhalte zu lenken (N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.3). Dazu werden zunächst Bilder, Symbole oder kurze Schlagworte zu Mediengeräten und Kommunikationsformen gezeigt, um die Schüler zum Benennen und Assoziieren anzuregen (N3.5, BK4, KK2.5). Anschließend werden Höroder Sehimpulse eingesetzt, wie beispielsweise kurze Dialoge zwischen Freunden über soziale Medien, ein Werbespot für ein technisches Gerät oder ein kurzer Nachrichtenausschnitt (BK2, BK5, KK2.4). Vor dem eigentlichen Hören oder Sehen formulieren die Schüler auf Basis der visuellen Impulse Vermutungen zum Inhalt (N3.6, KK2.11, KK2.12). Während der Rezeption konzentrieren sie sich auf klar definierte Aufgaben, wie das Erkennen bestimmter Geräte, das Herausfiltern von Schlüsselwörtern oder das Beantworten einfacher Verständnisfragen (N3.2, KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5). Durch diese gezielte Vorbereitung wird das Hör- und Sehverständnis gefördert, die Motivation gesteigert und der Übergang zu weiterführenden Sprachhandlungen wie Sprechen oder Schreiben erleichtert (N1.5, N3.7, SELK3.1, SELK3.2, W4.2, BK1, KK2.16, KK2.17).
DE.8.4.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ werden die Schüler dazu angeleitet, bedeutende Details aus verschiedenen Quellen – wie Hörtexten, Videoclips oder kurzen Lesetexten – zu entnehmen und zu verknüpfen (N1.1, N3.2, N3.7, SELK2.1, W6.2, W14.1, BK1, KK2.4). Ziel ist es, aus einzelnen Informationen ein vollständiges Bild zu gewinnen und Zusammenhänge herzustellen (N3.6, N3.8, SELK3.1, W3.2, W16.3, KK2.13, KK2.5). Dabei hören oder sehen die Schüler zunächst gezielt kurze Dialoge, Interviews oder Beschreibungen, die sich auf Mediennutzung, Kommunikationsgewohnheiten oder technische Geräte beziehen (N3.2, BK2, BK4, KK2.2). Währenddessen markieren oder notieren sie relevante Schlüsselwörter und Aussagen, wie etwa „Ich telefoniere jeden Abend mit meiner Freundin“ oder „Ich lade oft Fotos hoch“ (N3.2, KK2.2, KK2.3). Im Anschluss vergleichen sie ihre Ergebnisse in Partner- oder Gruppenarbeit und ergänzen fehlende Informationen (SELK2.1, SELK2.2, W4.2, W14.1). Durch diese gemeinsame Auswertung werden die wichtigsten Details zusammengeführt, wodurch die Schüler nicht nur ihr inhaltliches Verständnis vertiefen, sondern auch lernen, Informationen strukturiert und themenbezogen zu ordnen (N3.7, SELK3.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.5, KK2.13, KK2.16). Dieses Vorgehen unterstützt die Entwicklung von Kompetenzen im Bereich des Hör-, Seh- und Leseverstehens sowie die gezielte Vorbereitung auf produktive Sprachhandlungen (N1.5, SELK1.1, W16.1, BK2, KK2.17).
DE.8.4.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Themenbereich „Medien und Kommunikation“ liegt der Schwerpunkt der phonologischen Arbeit darauf, zentrale Laut- und Betonungsmuster korrekt zu erkennen und anzuwenden (N3.2, N3.6, SELK1.1, SELK2.1, W3.2, BK1, KK2.4). Die Schüler üben gezielt die Aussprache trennbarer Verben wie „einschalten“, „hochladen“ oder „austauschen“, wobei auf die korrekte Betonung des Präfixes und die Abtrennung im Satz geachtet wird („Ich schalte den Computer ein.“) (N3.2, SELK2.1, W3.2, BK2, KK2.5). Besondere Aufmerksamkeit gilt der Aussprache von ch-Lauten („ich chatte“, „die Nachricht“) und sch-Lauten („schreiben“, „schalten“) (N3.2, SELK1.2, BK1, KK2.2). Ebenso werden häufig vorkommende Diphthonge wie -ei in „teilen“ oder „Freizeit“ sowie -au in „austauschen“ thematisiert (N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.7). Durch Hör- und Nachsprechübungen, Minimalpaar-Training sowie das rhythmische Wiederholen von Beispielsätzen wird die Aussprache gefestigt (N3.2, SELK1.2, W3.2, BK2, KK2.4). Auch die Satz- und Wortbetonung wird geübt, um inhaltliche Schwerpunkte klar herauszustellen, z. B. „Ich schreibe lieber E-Mails.“ oder „Am Wochenende chatte ich viel.“ (N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.3). Ziel ist es, den Schülern eine sichere, verständliche und natürliche Aussprache zu vermitteln, die sie sowohl in schulischen als auch in alltäglichen Kommunikationssituationen anwenden können (N1.5, SELK3.1, W16.1, BK1, KK2.17).
DE.8.4.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
Im Themenbereich „Medien und Kommunikation“ umfasst die Vorbereitung auf das Leseverstehen gezielte Aktivitäten, die den Schülern helfen, sich sprachlich und inhaltlich auf den Text vorzubereiten (N3.2, N3.6, N3.7, SELK2.1, BK1, KK2.4). Dabei wird zunächst das Vorwissen der Schüler zum Thema aktiviert, indem Begriffe, Bilder oder Symbole zu Medien und Kommunikationsformen präsentiert werden, die sie benennen oder beschreiben (N3.5, SELK2.3, BK4, KK2.2). Anschließend werden zentrale Schlüsselwörter und Redemittel aus dem bevorstehenden Lesetext eingeführt und gemeinsam geklärt, um das Verständnis zu erleichtern (N3.7, SELK2.1, BK1, KK2.13). Die Schüler erhalten zudem Leitfragen, die beim Lesen beachtet werden sollen, z. B. „Welche Geräte werden genannt?“ oder „Wie kommunizieren die Personen im Text?“ (N3.6, W3.2, KK2.4). Durch kurze, thematisch passende Hör- oder Bildimpulse werden sie zusätzlich auf den Inhalt eingestimmt (BK2, BK4, SELK3.1). Ziel ist es, das Interesse zu wecken, das Textverständnis vorzubereiten und die Aufmerksamkeit auf relevante Informationen zu lenken, sodass die Schüler den Lesetext leichter und gezielter erschließen können (N1.1, N3.2, BK1, KK2.5).
DE.8.4.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
Im Themenfeld „Medien und Kommunikation“ bedeutet das Erschließen von Bedeutung und das Ausdrücken von Gedanken zum Leseprozess, dass die Schüler während und nach dem Lesen gezielt über den Inhalt nachdenken, Bedeutungen ableiten und ihre eigenen Überlegungen formulieren (N3.2, N3.6, KK2.4, BK1). Während des Lesens markieren sie wichtige Informationen, wie z. B. genannte Medien, Kommunikationsformen oder beschriebene Gewohnheiten (KK2.2, KK2.3, SELK2.3). Unbekannte Wörter werden im Kontext erschlossen, indem auf Bilder, Überschriften, bekannte Wortteile oder den Sinnzusammenhang zurückgegriffen wird (N3.7, BK4, KK2.5). Nach dem Lesen tauschen sich die Schüler in Partner- oder Gruppenarbeit darüber aus, welche Informationen sie verstanden haben, welche Stellen schwierig waren und wie sie diese dennoch erschließen konnten (SELK2.1, SELK2.2, SELK3.1, KK2.4). Sie formulieren eigene Meinungen zu den dargestellten Mediennutzungsgewohnheiten und vergleichen diese mit ihrer eigenen Situation (W4.2, KK2.7, SELK2.1). Diese Reflexion fördert nicht nur das Textverständnis, sondern auch das Bewusstsein für den eigenen Leseprozess und den Einsatz von Strategien zur Bedeutungserschließung (SELK1.1, N3.8, KK2.16).
DE.8.4.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Themenfeld „Medien und Kommunikation“ erkennen und verwenden die Schüler gezielt den Zielwortschatz, der sich auf Geräte, Kommunikationsmittel, Handlungen und Präferenzen bezieht (BK1, BK2, N3.5). Sie lernen und üben Vokabeln wie Handy, Computer, Fernseher, Radio, Laptop, Kopfhörer sowie Begriffe wie soziale Medien, E-Mail, Brief, Nachricht, Kommunikationsmittel (BK4, KK2.13). Zudem setzen sie passende Verben ein, beispielsweise telefonieren, chatten, schreiben, anrufen, reden, sagen, verstehen, sich treffen, herunterladen, hochladen, surfen, online sein und offline sein (N3.2, KK2.4). Der Zielwortschatz wird in authentischen Kontexten geübt, indem die Schüler Mediennutzung im Alltag beschreiben („Ich sehe jeden Tag fern.“), Vorlieben äußern („Ich schreibe lieber E-Mails.“) und Fragen zu Kommunikationsgewohnheiten stellen oder beantworten („Wie oft benutzt du dein Handy?“) (SELK2.1, W3.2, KK2.5). Durch verschiedene Übungsformen – wie Dialoge, Rollenspiele, Partnerinterviews oder kurze schriftliche Aufgaben – wenden die Schüler die neuen Wörter aktiv an, festigen ihre Bedeutung und üben die korrekte Aussprache (SELK2.2, SELK3.2, KK2.4).
DE.8.4.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Im Themenbereich „Medien und Kommunikation“ erkennen und verwenden die Schüler die Zielgrammatik gezielt im Kontext (N3.2, N3.6, SELK2.1, , BK2, KK2.4). Sie üben die Anwendung des Präsens, um Handlungen im Alltag zu beschreiben („Ich sehe jeden Tag fern.“) (BK1, KK2.13), und setzen trennbare Verben korrekt ein („Ich schalte den Computer ein.“) (N3.7, KK2.5). Die Negation mit nicht und kein wird gefestigt („Ich habe kein Handy.“, „Ich sehe nicht oft fern.“), ebenso der Gebrauch temporaler Adverbien wie jeden Tag, am Wochenende (N3.2, KK2.5). Modalverben wie können und müssen werden in authentischen Beispielen angewendet („Ich kann im Internet surfen.“, „Man muss vorsichtig im Internet sein.“) (SELK3.1, W16.3, KK2.4). Die Konjunktion aber dient dazu, Gegensätze zu verbinden („Ich sehe lieber fern, aber ich chatte auch.“) (N3.6, KK2.13). Die Schüler formulieren W-Fragen passend zur Thematik („Wie oft benutzt du dein Handy?“) und verwenden den Dativ mit telefonieren mit („Ich telefoniere mit meinem Freund.“) (SELK2.1, KK2.2, KK2.7). Die erlernten Strukturen werden in mündlichen und schriftlichen Aufgaben eingesetzt, um eigene Mediengewohnheiten zu beschreiben, Vorlieben zu äußern, Fragen zu stellen und Antworten zu geben sowie Dialoge oder Rollenspiele durchzuführen (SELK2.2, W4.2, BK2, W14.1).
DE.8.4.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ bereiten sich die Schüler gezielt auf den Schreibprozess vor, indem sie zunächst relevante Redemittel, Wortschatz und grammatische Strukturen zum Thema aktivieren (N3.2, SELK1.1, BK2, KK2.13). Sie sammeln Ideen zu ihrer eigenen Mediennutzung und Kommunikationsgewohnheiten, beispielsweise durch Brainstorming, Gedankenkarten oder kurze Partnergespräche (N3.3, SELK2.1, KK2.13). Die Vorbereitung umfasst auch das Ordnen und Strukturieren von Inhalten, z. B. durch die Erstellung einfacher Gliederungen oder Stichpunktlisten zu vorgegebenen Fragen wie „Welche Medien nutze ich täglich?“ oder „Wie kommuniziere ich mit meinen Freunden?“ (N3.7, KK2.13, KK2.5). Visuelle Impulse (Bilder von Geräten, Screenshots sozialer Medien) und Beispieltexte helfen den Schülern, sprachliche Mittel zu identifizieren, die sie in ihrem eigenen Text verwenden können (N3.5, BK1, BK4). Ziel ist es, die Schüler inhaltlich, sprachlich und organisatorisch so vorzubereiten, dass sie ihren Text flüssig und zusammenhängend verfassen können (N1.5, SELK3.1, W3.2).
DE.8.4.S2.
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
In dieser Phase bereiten die Schüler schriftliche Inhalte zum Thema „Medien und Kommunikation“ vor und verfassen diese unter Anwendung der gelernten Redemittel, der Zielgrammatik und des Zielwortschatzes (N3.2, N3.7, SELK1.2, W3.2, BK2, KK2.13). Ausgangspunkt ist eine klare Aufgabenstellung, die den Schreibzweck definiert (z. B. persönliche Mediengewohnheiten beschreiben, einen kurzen Dialog in Nachrichtenform verfassen, eine E-Mail an einen Freund schreiben) (SELK2.1, KK2.4, KK2.5). Die Schüler sammeln zunächst Ideen, strukturieren diese in einer logischen Reihenfolge und legen fest, welche sprachlichen Mittel sie verwenden (N3.3, N3.6, W3.2, KK2.13). Dabei greifen sie gezielt auf trennbare Verben, Modalverben, Negationen und temporale Adverbien zurück (N3.2, KK2.4). Anschließend formulieren sie den Text, achten auf Satzbau, Rechtschreibung und angemessene Ausdrucksweise (SELK1.2, KK2.13). Der Schreibprozess umfasst die Planung (Brainstorming, Stichwortlisten, Gedankenkarten), das Erstellen eines ersten Entwurfs und die Überarbeitung anhand von Feedback (SELK1.2, W3.2, KK2.13). Ziel ist es, einen klar verständlichen, inhaltlich vollständigen und sprachlich korrekten Text zu verfassen, der die Kommunikationsgewohnheiten und Mediennutzung der Schüler im Alltag authentisch darstellt (SELK2.1, KK2.17).
DE.8.4.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf mündliche Kommunikationssituationen zum Thema „Medien und Kommunikation“ vorbereitet. Sie aktivieren zunächst den relevanten Wortschatz (z. B. Handy, Tablet, soziale Medien, E-Mail, Nachricht) und wiederholen wichtige Verben wie telefonieren, chatten, schreiben, anrufen, hochladen, herunterladen (N3.2, N3.6). Anschließend üben sie die Zielgrammatik im mündlichen Kontext, insbesondere trennbare Verben, Modalverben, Negationen und W-Fragen (N3.7). Zur Vorbereitung werden kurze Sprechübungen durchgeführt, z. B. Partnerdialoge, Rollenspiele, Frage-Antwort-Übungen oder Informationsaustausch über Mediennutzung im Alltag. Die Schüler formulieren dabei einfache Aussagen, stellen Fragen und reagieren auf Antworten (SELK2.1, SELK1.2). Zusätzlich werden Aussprache und Betonung gezielt geübt, um flüssige und verständliche mündliche Beiträge zu fördern (SELK3.1). Ziel dieser Phase ist es, den Schülern Sicherheit im mündlichen Ausdruck zu geben, sodass sie in authentischen Gesprächssituationen über ihre eigenen Mediengewohnheiten berichten, Fragen stellen und beantworten sowie kurze Dialoge führen können (W14.1, W16.2, BK2, KK2.4).
DE.8.4.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
In dieser Phase strukturieren die Schüler ihre inhaltlichen Ideen und wenden sie in mündlichen Kommunikationssituationen an. Ausgehend vom Thema „Medien und Kommunikation“ wählen sie passende Informationen aus, um über ihre Mediennutzung, Kommunikationsgewohnheiten und Vorlieben zu sprechen. Sie ordnen ihre Aussagen logisch, z. B. von allgemeinen Angaben („Ich benutze mein Handy jeden Tag“) zu genaueren Details („Am Wochenende telefoniere ich mit meiner Familie“) (N3.2, N3.6, N3.7, KK2.13). Die Schüler üben, kurze monologische Beiträge sowie dialogische Interaktionen zu gestalten und wenden dabei gezielt den gelernten Wortschatz, die grammatischen Strukturen und Redemittel an (N3.3, SELK2.1, SELK2.2). Zur Unterstützung werden Gesprächsrahmen, Leitfragen oder Stichwortlisten eingesetzt; außerdem achten die Schüler auf Aussprache, Satzmelodie und Betonung, um ihre Kommunikation klar und verständlich zu gestalten (SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.5). Ziel ist es, die Inhalte selbstständig zu organisieren und flüssig in authentischen Gesprächssituationen anzuwenden, sowohl in vorbereiteten als auch in spontanen Sprechaufgaben (N1.5, W14, W16, BK2, KK2.16).
DE.8.4.SP3
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
In dieser Phase setzen die Schüler ihre vorbereiteten Inhalte in vollständige mündliche Beiträge um und präsentieren selbstständig ihre Meinungen, Erfahrungen oder Beobachtungen in klar strukturierten Sätzen (N1.5, N3.2, N3.3, SELK2.1). Sie berichten über ihre täglichen Mediengewohnheiten, erklären Vor- und Nachteile bestimmter Kommunikationsmittel oder erzählen von persönlichen Erlebnissen mit digitalen Medien (N3.6, N3.7, SELK2.2, SELK3.1). Die Schüler gestalten sowohl kurze als auch längere Sprechbeiträge, etwa monologische Präsentationen wie „Meine Lieblings-App und warum ich sie benutze“ sowie dialogische Interaktionen wie Diskussionen über Medienkonsum oder Rollenspiele zwischen Journalist und Interviewpartner (BK2, W14, W16, KK2.4, KK2.5). Bei der Produktion achten sie auf flüssiges Sprechen, den Einsatz des gelernten Wortschatzes und die Anwendung der Zielgrammatik, einschließlich Präsens, Modalverben, trennbarer Verben, Satzfragen und einfacher Nebensätze mit „weil“, und nutzen Redemittel für Einleitungen, Übergänge und Schlussformulierungen (BK1, KK2.13). Ziel ist es, die mündliche Ausdrucksfähigkeit in authentischen Kommunikationssituationen zu stärken und die Fähigkeit zu fördern, spontan und selbstsicher zu sprechen (KK2.16, KK2.17).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie persönliche Mediengewohnheiten und Kommunikationsverhalten formulieren und präsentieren.
Aktivität: Mein persönlicher Medienalltag
Die Schüler erstellen eine kleine Präsentation über ihre Mediennutzung
-Welche Geräte nutze ich?
-Wie kommuniziere ich mit meinen Freunden?
-Welche Apps nutze ich am meisten?
Sie formulieren einfache Sätze dazu:
-Ich sehe jeden Tag fern.
-Ich telefoniere mit meinen Freunden.
-Ich schreibe Nachrichten auf dem Handy.
-Ich nutze soziale Medien selten. Anschließend stellen sie ihren Medienalltag der Klasse vor und vergleichen ihn mit den Gewohnheiten der Mitschüler
Unterstützung
Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Medien und Kommunikation auf elementarer Ebene.
Aktivität: Memory-Spiel und Satzbau-Übungen In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memory-Spiel mit Bild- und Wortkarten zu Mediengeräten, Kommunikationsmitteln und Verben.
Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze:
-Das ist ein Handy.
-Ich telefoniere mit meiner Freundin.
-Ich sehe jeden Tag fern.
Danach führen sie Satzbau-Übungen durch (z.B. Lückentexte, Zuordnung von Subjekt, Verb und Objekt).
In geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen:
-Wie oft benutzt du dein Handy?
-Ich benutze es jeden Tag.
-Was machst du mit dem Computer?
-Ich schreibe E-Mails. Ziel:
Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und beim mündlichen Austausch.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß
W4. Freundschaft
W10. Bescheidenheit
W14. Respekt
W16. Verantwortung
BK1. Informationskompetenz
BK2. Digitale Kompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.8.5.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen Leben in der Stadt und auf dem Land, Meine Stadt vorstellen und unsere Umwelt schützen vorbereiten. Sie können bekannte Redemittel, Ortsbegriffe sowie einfache Aussagen zu Umweltproblemen erkennen und deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.8.5.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Informationen, bedeutende Details sowie inhaltliche Zusammenhänge zu den Themen Leben in der Stadt und auf dem Land, Meine Stadt vorstellen und Unsere Umwelt schützen erkennen, verstehen und sinnvoll verknüpfen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.8.5.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die phonologischen Zielstrukturen zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt gezielt, authentisch und natürlich erkennen und anwenden. Sie können diese spontan und in der Kommunikation mit anderen angemessen und wirksam nutzen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten. b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.8.5.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Leseverstehen zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt vorbereiten. Sie aktivieren ihr Vorwissen zu Stadt- und Landleben, zur eigenen Stadt oder zum eigenen Dorf und zu Umweltthemen, um einfache Lesetexte besser zu verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.8.5.L2.3. –Bedeutungen erschließen Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen erfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.8.5.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt gezielt erkennen und anwenden. Sie können einfache Sätze bilden, Fragen stellen und beantworten sowie über ihre eigene Stadt, das Leben auf dem Land und über Umweltschutz sprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.8.5.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt gezielt erkennen und anwenden. Sie können über ihre eigene Stadt, das Leben auf dem Land, Umweltprobleme und Umweltschutzmaßnahmen sprechen und einfache Fragen formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.
g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.8.5.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt vorbereiten. Sie aktivieren ihr Vorwissen über ihre eigene Stadt bzw. ihr Dorf, den Vergleich Stadt–Land und Umweltthemen, um einfache Sätze und kurze Texte zu formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.8.5.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt schreiben und dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.8.5.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt vorbereiten und bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.8.5.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt sinnvoll strukturieren und relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.8.5.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt frei formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
UNSERE LEBENSRÄUME: STADT, LAND UND UMWELT
Die Unterthemen: Leben in der Stadt und auf dem Land; Meine Stadt vorstellen; Unsere Umwelt schützen
Zielwortschatz im Gebrauch
Die Schüler erwerben und verwenden gezielt den Zielwortschatz im Kontext „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“:
Orte und Natur: die Sonne, das Dorf, der Baum, die Blume, die Luft, die Natur, der Bauer, der Berg, der Himmel, das Tier, das Wasser, die Pflanze Stadt und Verkehr: der Verkehr, die Verkehrsmittel, der Nachbar, der Laden, die Miete, die Arbeit, die Möglichkeit, das Geschäft, der Einkaufsplatz, das Kino, das Theater
Umweltprobleme und Schutz: der Müll, die Verschmutzung, das Problem, die Energie, der Wind, die Plastiktüte, das Papier, recyceln, trennen, sparen
Verben: leben, schützen, vorstellen, helfen, recyceln, trennen, sparen
Adjektive: frisch, stressig, friedlich, langsam, einfach, leicht, schwer, laut, ruhig, sauber, schmutzig
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Die Schüler verwenden gezielt folgende grammatische Strukturen:
Fragesätze im Präsens: -Wie ist das Leben auf dem Land/in der Stadt?
-Was machst du gern auf dem Land?
-Was sind Probleme für unsere Umwelt?“ Aussagesätze im Präsens:
-Ich bin auf dem Land.
-Die Stadt ist lauter als das Land. -In der Stadt gibt es viele Möglichkeiten.
-Es gibt viel Müll in der Natur. Vergleichssätze (Komparativ):
-Das Land ist ruhiger als die Stadt.
-Die Luft ist frischer.
Modalverben (müssen, sollen):
-Wir müssen unsere Umwelt schützen.
-Wir sollen unseren Müll trennen. Negation:
-Es gibt kein Verkehr und auch kein Stress.
-Es gibt keinen Müll im Park.
Temporale Angaben:
-Welcher Monat ist es?
-Es ist Juni.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Fragesätze: zur Erkundigung von Meinungen, Lebenssituationen und Umweltproblemen Vergleichssätze:
zum Vergleichen von Stadt- und Landleben
Modalverben: zur Formulierung von Empfehlungen und Pflichten im Bereich
Umweltschutz Negation: zur Beschreibung von Zuständen (z.B. kein Verkehr, kein Müll)
Temporale Angaben: zur zeitlichen Einordnung von Aktivitäten
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
-Ich spiele gern im Garten.
-Ich entdecke die Natur.
-Wir müssen unsere Umwelt schützen.
-Wir sollen unseren Müll trennen. -Es ist wichtig für unsere Umwelt.
-Ich fahre manchmal in die Stadt.
Phonologische Merkmale im Gebrauch Diphthonge:
-„ei“ wie in „Recycling“, „mein“, „kein“
-„au“ wie in „Bauer“, „laut“, „Bauernhof“ Konsonanten:
-„sch“ wie in „schmutzig“, „schützen“
-„sp“ wie in „sparen“, „spielen“ -„st“ wie in „Straße“, „Stress“, „Stadt“ Wort- und Satzbetonung:
-„In der Stadt gibt es viele Möglichkeiten.“
-„Das Land ist viel ruhiger.“
-„Wir müssen die Umwelt schützen.“ Intonationsmuster:
Frageintonation: „Was machst du gern auf dem Land?“
Aussageintonation: „Ich wohne in einem Dorf.“, „Wir müssen alle unsere Umwelt schützen.“
Schwerpunkte der Phonologie: Diphthonge:
-„ei“ wie in „Recycling“, „mein“, „kein“
-„au“ wie in „Bauernhof“, „Auto“
Konsonanten:
-„sch“ wie in „schmutzig“, „Schule“, „schützen“
-„sp“ wie in „sparen“, „Sportplatz“
-„st“ wie in „Straße“, „Stadt“
Betonungen:
-Wortbetonung: „Umweltschutz“, „Verschmutzung“, „Recycling“
-Satzbetonung: „In der Stadt gibt es viele Autos.“; „Auf dem Land ist es ruhig.“ Intonationen:
-Frageintonation: „Wo wohnst du?“; „Was ist ein Umweltproblem in deiner Stadt?“
-Aussageintonation: „In meiner Stadt gibt es viele Parks.“; „Wir sollen Müll sammeln.“
Soziale Sprachäußerungen:
-Wir schützen unsere Umwelt.
-Wir sollen Bäume pflanzen.
-Das ist schmutzig.
-In der Stadt ist es laut.
Diese Ausspracheregeln und Sprachbausteine werden als praktische und authentische Elemente vorgestellt, die die Schüler sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Leben im Deutschen anwenden können.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
-Ich spiele gern im Garten.
-Ich entdecke die Natur.
-Es gibt viel Müll in der Natur.
-Wir müssen alle unsere Umwelt schützen.
-Wir sollen unseren Müll trennen.
Leben auf Deutsch verwenden können.
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
Das Zielkonzept dieses Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ und seine Bestandteile — Stadt- und Landleben, eigene Stadt vorstellen, Umweltschutz — sind in den meisten Sprachen und Kulturen universell vorhanden.
Die Schüler bringen ihr Vorwissen aus der Erstsprache und aus Alltagssituationen mit und übertragen es auf das Lernen der Fremdsprache.
Dadurch erhalten sie leichter Zugang zu neuen Strukturen auf Deutsch. Sie kennen bereits aus ihrer Erfahrung die Unterschiede zwischen Stadt und Land, wissen, was sie in ihrer Umgebung schätzen oder verbessern möchten, und können diese Eindrücke im Deutschunterricht sprachlich ausdrücken. Darüber hinaus fördert dieses Thema wichtige kommunikative Fähigkeiten:
Die Schüler lernen,
-Beschreibungen von Lebensräumen zu formulieren, -eigene Meinungen zu äußern,
-Vergleiche zu ziehen -konkrete Handlungsmöglichkeiten im Bereich Umweltschutz zu besprechen.
So werden neben sprachlichen Kompetenzen auch Bewusstsein für Umweltfragen und interkulturelle Perspektiven entwickelt.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn des Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler über grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen in ihrer Erstsprache verfügen.
Sie kennen typische Merkmale von Stadt und Land, können eigene Umgebung beschreiben und haben in vorangegangenen Unterrichtseinheiten bereits gelernt, einfache Beschreibungen und Meinungssätze zu formulieren.
Außerdem bringen sie erste Erfahrungen und Wissen zu Umweltthemen mit (z.B. Müll, Recycling, Natur).
Im Vorbewertungsprozess wird geprüft, inwieweit die Schüler bereits fähig sind:
-einfache Orte (z.B. Stadt, Dorf, Park, Natur) im Deutschen zu benennen, -eigene Meinungen und Präferenzen zum Leben in der Stadt oder auf dem Land auszudrücken,
-einfache Fragen zu Umweltproblemen zu verstehen und zu beantworten,
-eigene Erfahrungen zum Thema Umwelt sprachlich mitzuteilen.
Dazu werden vorbereitende Aktivitäten eingesetzt, z.B.:
-ein gemeinsames Brainstorming: „Was gibt es in der Stadt? Was gibt es auf dem Land?“ -visuelle Impulse:
Bilderkarten zu Stadt/Land/Umwelt
-eine einfache Umfrage im Klassenraum: „Wie findest du das Leben in der Stadt / auf dem Land?“ -ein
Einstiegsgespräch: „Was können wir für unsere Umwelt tun?“
Die Ergebnisse dieser Aktivitäten dienen der Lehrkraft dazu, den individuellen Lernstand der Schüler einzuschätzen und die weitere Unterrichtsplanung gezielt darauf abzustimmen.
Brückenbauen
Beim Einstieg in das Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ wird gezielt an das vorhandene Wissen und die Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft.
Durch diese Aktivierung von Vorwissen wird der Übergang zum neuen sprachlichen Lerninhalt erleichtert. Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden: Visuelle Impulse: Bilder von Stadtansichten, Dorfleben, Natur und Umweltproblemen regen die Schüler dazu an, bekannte Orte und Umweltaspekte zu benennen und darüber zu sprechen. Persönlicher Bezug:
Die Schüler erzählen, wo sie wohnen, was sie dort mögen oder nicht mögen (z.B. „Ich wohne in der Stadt. Es gibt viele Autos.“, „In meinem Dorf ist es ruhig.“). Kultureller Vergleich: Gemeinsam wird darüber gesprochen, wie das Leben in Stadt und Land in Deutschland und im Heimatland der Schüler aussieht (z.B. „In Türkiye gibt es viele Teehäuser im Dorf.“, „In Deutschland haben Dörfer oft einen Marktplatz.“). Begriffsnetze: In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema:
„Was gibt es in der Stadt?“
-Was gibt es auf dem Land?
-Was ist gut für unsere Umwelt? -Was ist schlecht für die Umwelt?
Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen Strukturen herzustellen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige oder themenbezogene Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.5, SELK1.1). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.5, N2.5, SELK3.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene, eine humorvolle Kurzgeschichte oder eine kurze Höraktivität (z. B. eine Geräuschaufnahme von Stadt- oder Naturklängen) sein (BK2, BK4, KK2.2). Diese Aktivität sollte keine umfangreichen Vorkenntnisse im Deutschen erfordern und für alle Schüler zugänglich sein (W5.1, W5.2, W14.1,).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA
Im Rahmen des Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ werden die vier Sprachkompetenzen – Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – gezielt und integriert eingesetzt. Beim Hörverstehen hören die Schüler authentische und halbauthentische Materialien, wie z.B. kurze Gespräche über das Leben in der Stadt und auf dem Land, Interviews zu Umweltschutz oder Geräuschaufnahmen aus verschiedenen Lebensräumen. Das Sprechen wird sowohl in gelenkten Dialogen (z.B. Fragen und Antworten zu Stadt, Land und Umwelt) als auch in freien Gesprächsformen (z.B. eigene Stadt vorstellen) gefördert. Beim Leseverstehen bearbeiten die Schüler kurze Texte, Beschreibungen oder Plakate zu Stadt- und Landleben sowie Umweltthemen. Sie entnehmen gezielt Informationen, vergleichen Inhalte und äußern ihre Meinung. Das Schreiben wird schrittweise aufgebaut: von einfachen Sätzen (z.B. „In meiner Stadt gibt es einen Park.“) über Vergleichssätze bis hin zu kurzen Texten, in denen die Schüler ihre Umgebung beschreiben oder Vorschläge zum Umweltschutz formulieren. Die Integration erfolgt über Aufgaben, die mehrere Kompetenzen miteinander verbinden, z.B. erst Hören und Notieren, dann Sprechen und Präsentieren, oder Lesen und anschließend schriftlich zusammenfassen. So werden Sprachstrukturen, Wortschatz und kommunikative Fähigkeiten in authentischen Kontexten geübt und gefestigt.
DE.8.5.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf Hör- und Sehtexte zum Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ vorbereitet; Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf zentrale Inhalte, Schlüsselwörter und relevante Strukturen zu lenken (N1.1, N3.2, N3.6, SELK2.1). Die Lehrkraft aktiviert das Vorwissen, zeigt Bilder zu Stadt-, Land- und Umweltsituationen und stellt Leitfragen wie „Was seht ihr?“, „Was ist typisch?“ oder „Welche Umweltprobleme gibt es?“ (SELK2.1, W5.2, BK4, BK2, KK2.2). Anschließend werden Zielwörter und Redemittel eingeführt bzw. wiederholt, etwa „Verkehr“, „Natur“, „recyceln“, „Es gibt …/… ist ruhiger als …“, und der Kontext des Materials wird kurz erläutert (N3.7, SELK2.3, BK1). Vor dem Hören/Sehen werden mögliche Verständnisfragen vorbereitet und die Aufmerksamkeit auf Hör-/Sehaufträge gelenkt (KK2.4, KK2.5). Optional folgen Vorhersagegespräche oder Wort-Bild-Zuordnungen, um Erwartungen zu aktivieren und den Prozess effizienter zu gestalten (N3.8, KK2.11, KK2.12).
DE.8.5.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
In dieser Phase konzentrieren sich die Schüler darauf, aus Hör- oder Sehtexten gezielt bedeutende Informationen zu entnehmen und miteinander zu verknüpfen (N3.2, N3.6, N3.7, N3.8, SELK2.1, BK1, KK2.4, KK2.5). Das Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ bietet dafür authentische Inhalte, wie z.B. Berichte, Interviews oder Dialoge über das Leben in der Stadt oder auf dem Land sowie über Umweltprobleme und deren Lösungen (W5.2, W16.2, BK4). Während des Hörens oder Sehens achten die Schüler auf Schlüsselbegriffe und zentrale Aussagen, z.B.: Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben, Vorteile und Nachteile bestimmter Lebensräume, konkrete Beispiele für Umweltschutzmaßnahmen (N3.2, SELK2.3, BK1, KK2.2, KK2.3). Die Lehrkraft gibt dazu gezielte Arbeitsaufträge, etwa: „Markiert im Text, was typisch für das Leben in der Stadt ist.“ oder „Notiert, welche Umweltprobleme genannt werden.“ (KK2.4, KK2.5, KK2.13). Im Anschluss werden die entnommenen Informationen strukturiert zusammengeführt – z.B. in Form von Tabellen (Stadt – Land), Gedankenkarten oder kurzen Stichpunkten zu Umweltproblemen und Lösungen (BK4, KK2.7, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Diese Arbeitsergebnisse dienen als Grundlage für anschließende Gesprächs- oder Schreibaufgaben und fördern die Fähigkeit, wesentliche Inhalte zu identifizieren, zu vergleichen und in Zusammenhang zu setzen (KK2.4, KK2.7, KK2.13).
DE.8.5.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Phase konzentrieren sich die Schüler auf die für das Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ relevanten Laut- und Betonungsmuster (N3.2, SELK1.1, SELK2.1, KK2.2). Der Unterricht legt besonderen Wert auf die Diphthonge „ei“ wie in Recycling, mein, kein und „au“ wie in Bauer, laut, Bauernhof sowie auf die Konsonantenverbindungen „sch“ wie in schmutzig, schützen, „sp“ wie in „sparen“, „spielen“ und „st“ wie in Straße, Stress, Stadt (N3.6, KK2.4, KK2.5). Die Schüler üben, diese Laute deutlich und korrekt zu artikulieren und in vollständigen Sätzen flüssig zu verwenden (N1.3, N1.5, N3.2, SELK1.2). Dabei wird die Wortund Satzbetonung gezielt trainiert, zum Beispiel in Sätzen wie „In der Stadt gibt es viele Möglichkeiten.“ mit Betonung auf viele Möglichkeiten, „Das Land ist viel ruhiger.“ mit Betonung auf ruhiger oder „Wir müssen die Umwelt schützen.“ mit Betonung auf müssen und schützen (N3.2, SELK1.1, KK2.2). Auch die Intonation spielt eine zentrale Rolle (N3.2). Die Schüler lernen, zwischen Frage- und Aussageintonation zu unterscheiden, etwa bei Fragen wie „Was machst du gern auf dem Land?“ und Aussagen wie „Ich wohne in einem Dorf.“ oder „Wir müssen unsere Umwelt schützen.“ (N3.6, SELK1.1, KK2.2). Durch gezieltes Hören, Nachsprechen und wiederholtes Üben authentischer Beispielsätze im thematischen Kontext wird die Aussprache gefestigt (N1.3, SELK1.2, SELK3.2, KK2.13). Diese Phonologie-Arbeit wird so in den kommunikativen Unterricht integriert, dass die Schüler ihre Aussprache sowohl im schulischen Rahmen als auch im alltäglichen Sprachgebrauch sicher anwenden können (N3.7, SELK2.1, KK2.16).
DE.8.5.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
In der Vorbereitungsphase auf das Leseverstehen im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ werden die Schüler zunächst schrittweise an den Inhalt und die sprachlichen Strukturen der Texte herangeführt (N3.2, N3.7, SELK2.3, BK4, KK2.13). Durch gezielte Vorentlastung klären sie zentrale Begriffe und Redemittel, die für das Verständnis der Lesetexte notwendig sind, wie etwa die Stadt, das Dorf, die Natur, der Verkehr, der Müll, recyceln oder schützen (N1.1, SELK2.3, BK1, KK2.4). Visuelle Impulse wie Bilder von Stadtansichten, Landschaften, Natur- und Umweltsituationen regen die Schüler dazu an, ihr Vorwissen zu aktivieren und erste Assoziationen zum Textinhalt zu entwickeln (N1.1, SELK2.3, BK4, KK2.7). Darüber hinaus werden die Schüler auf wichtige inhaltliche Schwerpunkte vorbereitet, indem sie Vermutungen zum Textthema äußern, Fragen formulieren und Hypothesen zum Inhalt aufstellen, zum Beispiel „Was könnte im Text über das Leben in der Stadt stehen?“ oder „Welche Umweltprobleme könnten erwähnt werden?“ (N1.1, N3.6, N3.8, SELK2.1, KK2.11). Auf diese Weise wird ihre Neugier geweckt und ein inhaltlicher Erwartungshorizont aufgebaut (N1.1, N3.7). Die Lehrkraft achtet darauf, auch grammatische Strukturen, die im Lesetext eine Rolle spielen, bewusst vorzubereiten, wie den Komparativ, Modalverben oder Negationsformen (N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.13). So können die Schüler beim eigentlichen Lesen ihre Aufmerksamkeit stärker auf das Verständnis richten (N3.2, SELK1.2). Durch diese gezielte sprachliche und inhaltliche Vorbereitung wird sichergestellt, dass die Schüler den Lesetext mit größerer Sicherheit, Motivation und einem klaren thematischen Rahmen angehen (N1.5, SELK3.2).
DE.8.5.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
In der Phase des Bedeutungserschließens und des Ausdrückens von Gedanken zum Leseprozess arbeiten die Schüler intensiv mit dem Text zum Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“. Sie lesen den Text zunächst im Zusammenhang und konzentrieren sich darauf, die Hauptaussagen zu erfassen. Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, um unbekannte Wörter oder Ausdrücke im Kontext zu erschließen, beispielsweise durch das Erkennen von Wortfamilien, Synonymen oder Gegensätzen sowie durch das Nutzen von Bildern, Überschriften und Satzstrukturen als Orientierungshilfen (N3.2, N3.7, N3.8, SELK2.3, BK1, BK4, KK2.4, KK2.5, KK2.13). Während des Lesens halten die Schüler wichtige Informationen fest, markieren Schlüsselbegriffe und notieren kurze Stichpunkte zu zentralen Inhalten. Anschließend geben sie in eigenen Worten wieder, was sie verstanden haben, und tauschen sich mit Partnern oder in der Gruppe darüber aus. So reflektieren sie nicht nur den Textinhalt, sondern auch ihre individuellen Strategien beim Verstehen und Klären gemeinsam mögliche Unklarheiten (N1.5, SELK2.1, SELK3.2, BK1, KK2.3, KK2.7, KK2.16). Besonderes Augenmerk liegt darauf, dass die Schüler ihre Gedanken zum Text sprachlich ausdrücken, Fragen stellen, Hypothesen überprüfen und Bezüge zu eigenen Erfahrungen herstellen. Dadurch vertiefen sie ihr Textverständnis und entwickeln ein besseres Bewusstsein für den Leseprozess. Die Arbeit an Inhalten wie dem Vergleich von Stadt- und Landleben oder Maßnahmen zum Umweltschutz bietet den Schülern Gelegenheit, den neu gelernten Wortschatz und die Strukturen im authentischen Kontext anzuwenden (N1.1, N3.6, N3.8, SELK1.1, SELK2.1, SELK2.2, W5.2, W16.3, KK2.11, KK2.17).
DE.8.5.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Der Zielwortschatz zum Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ wird schrittweise eingeführt und stets im thematischen Zusammenhang präsentiert (N1.1, N3.2, BK1, BK4). Die Schüler
begegnen neuen Wörtern zunächst in authentischen Kontexten wie Bildern, Hörtexten oder kurzen Dialogen und verknüpfen diese mit bereits bekannten Begriffen und Strukturen (N3.7, KK2.5, KK2.13). Dabei lernen sie zentrale Ausdrücke zu Stadt, Land, Natur und Umweltschutz kennen und üben deren richtige Aussprache, Schreibweise und Verwendung in einfachen Sätzen (N3.3, BK1, KK2.4). Der aktive Einsatz des Wortschatzes erfolgt in unterschiedlichen kommunikativen Situationen (N1.5, SELK2.1, SELK2.2). Die Schüler beschreiben ihre eigene Wohnumgebung, vergleichen das Leben in der Stadt und auf dem Land oder äußern Ideen zum Schutz der Umwelt (W5.2, W16.3, KK2.7). Spielerische Aktivitäten wie Wortfelder ergänzen, Partnerinterviews führen oder kurze Rollenspiele unterstützen den sicheren Gebrauch der neuen Wörter (N3.3, SELK2.2, BK4). Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass der Wortschatz nicht isoliert gelernt, sondern in sinnvolle Sprachhandlungen eingebettet wird (N1.3, SELK2.1, KK2.13). Durch das Bilden eigener Sätze, das Stellen von Fragen und das Reagieren auf Gesprächspartner erweitern die Schüler ihren sprachlichen Ausdruck und festigen den aktiven Gebrauch der neuen Begriffe (N1.5, N2.5, SELK2.1, SELK3.2, BK1, KK2.16).
DE.8.5.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Die im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ eingeführten grammatischen Strukturen werden kontextbezogen vermittelt und systematisch geübt (N3.7, KK2.13). Die Schüler lernen, Fragesätze und Aussagesätze im Präsens zu formulieren, um Lebenssituationen in Stadt und Land zu beschreiben oder Umweltprobleme zu benennen (N3.2, SELK2.1). Dabei wenden sie Vergleichsformen im Komparativ an, um Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben sprachlich auszudrücken, und nutzen Modalverben wie „müssen“ und „sollen“, um Pflichten und Empfehlungen im Bereich Umweltschutz zu formulieren (W16.3, KK2.7). Die Negation mit „nicht“ und „kein“ wird gezielt eingesetzt, um Zustände zu beschreiben oder das Vorhandensein bestimmter Elemente zu verneinen, beispielsweise „Es gibt keinen Verkehr.“ oder „In meiner Stadt gibt es nicht viele Parks.“ (N3.6, KK2.4). Temporale Angaben werden genutzt, um Handlungen zeitlich einzuordnen und Jahreszeiten oder Monate zu benennen (KK2.5). Alle Strukturen werden in mündlichen und schriftlichen Aufgaben verankert, sodass die Schüler sie in authentischen Kommunikationssituationen anwenden (SELK2.1). Sie beschreiben ihren Wohnort, vergleichen Vor- und Nachteile von Stadt und Land, äußern Meinungen zu Umweltproblemen und schlagen konkrete Handlungsmaßnahmen vor (W5.2, KK2.7). Durch dialogische Übungen, gemeinsame Textproduktionen und Rollenspiele wird die sichere Verwendung der Zielgrammatik gefestigt (N1.5, SELK2.2).
DE.8.5.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ bereiten sich die Schüler gezielt auf den Schreibprozess vor, indem sie zunächst Ideen sammeln und relevante sprachliche Mittel aktivieren (N1.1, N3.2). Sie erinnern sich an bereits bekannte Strukturen aus vorherigen Lektionen und erweitern diese um neuen Wortschatz zu Orten, Natur, Verkehr und Umweltschutz. Mithilfe von visuellen Impulsen wie Bildern von Stadtansichten, Landschaften oder Umweltproblemen entwickeln die Schüler eigene Sätze und beschreiben Situationen aus ihrem Alltag (SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1). In dieser Phase steht die Planung des Textinhalts im Vordergrund (W3.2, W16.3). Die Schüler überlegen, wie sie Informationen ordnen, passende Satzstrukturen auswählen und wichtige Schlüsselwörter einbauen können. Durch kurze Partnergespräche oder Gruppenarbeit tauschen sie Ideen aus, vergleichen Formulierungen und üben, einfache Meinungen und Beschreibungen schriftlich zu formulieren (BK1, BK4). Auf diese Weise schaffen sie eine inhaltliche und sprachliche Grundlage, die ihnen beim eigentlichen Schreiben hilft (KK2.13). Gleichzeitig lernen sie, ihre Gedanken zu strukturieren und sich auf den Schreibzweck zu konzentrieren – sei es eine Beschreibung ihres Wohnorts, ein Vergleich zwischen Stadt und Land oder ein kurzer Text zu Maßnahmen für den Umweltschutz (KK2.5).
DE.8.5.S2.
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
Im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ setzen die Schüler ihre in der Vorbereitungsphase gesammelten Ideen in einen strukturierten Text um (N3.2, SELK3.1, KK2.13). Sie ordnen die Inhalte nach einer sinnvollen Reihenfolge, beginnen mit einer kurzen Einführung und entwickeln dann den Hauptteil, in dem sie ihre Gedanken ausführlicher darstellen (KK2.3, KK2.5). Je nach Schreibaufgabe beschreiben sie zum Beispiel ihren Wohnort, vergleichen Stadt- und Landleben oder formulieren Vorschläge zum Schutz der Umwelt (W3, BK1). Beim Schreiben wenden die Schüler den gelernten Zielwortschatz und die passenden grammatischen Strukturen bewusst an (N1.3, N3.6, KK2.4). Sie nutzen Fragesätze und Aussagesätze im Präsens, Vergleichsformen (Komparativ), Modalverben für Pflichten und Empfehlungen sowie Negationen, um ihre Aussagen klar zu gestalten (SELK2.1, W16). Außerdem achten sie auf eine korrekte Verwendung von temporalen Angaben, um ihre Texte zeitlich einzuordnen (BK4, KK2.2). Während des Schreibprozesses überprüfen die Schüler ihre Formulierungen, passen sie bei Bedarf an und achten auf sprachliche Korrektheit (SELK3.2, BK4). Durch Rückmeldungen der Lehrkraft oder von Mitschülern verbessern sie ihren Text schrittweise (KK2.17). Ziel ist es, einen klar verständlichen, zusammenhängenden und thematisch passenden Text zu verfassen, der die eigenen Gedanken und Meinungen gut zum Ausdruck bringt (KK2.16).
DE.8.5.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ bereiten sich die Schüler gezielt auf Sprechaufgaben vor, indem sie relevante Redemittel, Wortschatz und grammatische Strukturen aktivieren (N3.2, SELK2.1, KK2.13). Sie erinnern sich an Begriffe zu Stadt, Land und Umwelt, sammeln passende Ausdrücke für Vergleiche, Beschreibungen und Empfehlungen und überlegen, wie sie ihre eigenen Erfahrungen einbringen können (N3.3, N3.5, SELK1.1, W14, KK2.7). Die Schüler üben, einfache Fragen zu stellen und zu beantworten, Meinungen zu äußern und Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben zu beschreiben (N1.5, SELK2.1, KK2.7). Dabei wiederholen sie nützliche Satzanfänge und Gesprächswendungen, um im Dialog flüssiger zu sprechen (N3.2, SELK3.1). Auch wichtige Strukturen wie Vergleichssätze, Modalverben oder Negationen werden in diesem Zusammenhang kurz aufgefrischt, damit sie in den anschließenden Gesprächsaufgaben sicher angewendet werden können (N3.6, N3.7, SELK1.2, KK2.4). Zur Vorbereitung setzen die Schüler kurze Partner- und Gruppenübungen ein, in denen sie vorgegebene Gesprächssituationen üben, z. B. ein Interview über den Wohnort oder eine Diskussion zu Umweltproblemen (N2.4, N2.5, SELK2.2, W16, KK2.2). Durch diese gezielte Vorbereitung fällt es ihnen leichter, ihre Gedanken im Gespräch klar zu strukturieren und spontan zu reagieren (N1.5, SELK3.2, KK2.13).
DE.8.5.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Im Kontext des Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ organisieren die Schüler ihre Gesprächsinhalte so, dass sie diese im Dialog oder in kurzen Präsentationen klar und strukturiert wiedergeben können (N3.2, N3.7, SELK2.1, W3.1, BK1,KK2.13). Sie überlegen zunächst, welche Informationen sie zu Stadt, Land und Umwelt einbringen möchten, und ordnen diese in einer sinnvollen Reihenfolge, zum Beispiel von allgemeinen Beschreibungen hin zu persönlichen Meinungen und Empfehlungen (N3.5, N3.6, SELK1.2, W16.1, KK2.7). Dabei nutzen sie gezielt den thematischen Wortschatz, um Orte, Lebensbedingungen und Umweltaspekte zu benennen, Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben darzustellen und konkrete Maßnahmen zum Umweltschutz zu formulieren (N3.2, N3.3, SELK2.1, W14.1, KK2.4). Auch die passenden grammatischen Strukturen wie Vergleichssätze, Modalverben oder Negationen werden eingebunden, um Aussagen präzise zu gestalten (N3.7, SELK1.2, W3.2, KK2.5). Die Schüler arbeiten in Partner- oder Gruppenübungen, um ihre Gesprächsinhalte mündlich zu erproben, und achten darauf, dass Fragen, Antworten, Beschreibungen und Begründungen im Gespräch sinnvoll miteinander verknüpft werden (N2.4, N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.4, KK2.3). So entwickeln sie eine klare Gesprächsführung, die es ihnen erleichtert, im mündlichen Austausch sicher und zusammenhängend zu sprechen (N1.5, SELK3.1, W16.2, KK2.16).
DE.8.5.SP3
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
Im Rahmen des Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ setzen die Schüler ihre vorbereiteten Gesprächsinhalte in authentische mündliche Sprachhandlungen um (N3.2, N3.7, SELK2.1, SELK2.3, W16.3, BK1, KK2.13). Sie führen Dialoge, präsentieren kurze Beschreibungen oder berichten frei über ihre Erfahrungen und Meinungen zu Stadt- und Landleben sowie zu Umweltthemen (N2.4, N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, KK2.4). Dabei verwenden sie den thematischen Wortschatz und die gelernten grammatischen Strukturen, um ihre Aussagen klar, korrekt und situationsgerecht zu formulieren (N3.2, N3.7, SELK1.2, W16.1, BK1, KK2.5). Die Schüler achten auf eine deutliche Aussprache, angemessene Satzund Wortbetonung sowie passende Intonation, um ihre Aussagen verständlich und ausdrucksstark zu gestalten (N3.2, SELK1.1, SELK3.1, KK2.2). Sie reagieren spontan auf Fragen ihrer Gesprächspartner, gehen auf deren Beiträge ein und erweitern so den Gesprächsverlauf (N1.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.3). Durch Rollenspiele, Interviews oder Gruppendiskussionen erproben sie verschiedene Kommunikationssituationen und entwickeln dabei zunehmend Sicherheit im freien Sprechen (N2.5, SELK2.2, SELK3.1, W4.4, KK2.7). Ziel ist es, zusammenhängende, themenbezogene mündliche Beiträge zu produzieren, die sowohl informativ als auch sprachlich korrekt sind (N3.7, SELK3.2, W16.3, KK2.17).
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie persönliche Erfahrungen zu Stadt- und Landleben sowie eigene Ideen zum Umweltschutz formulieren und präsentieren.
Aktivität: Mein idealer Lebensraum Die Schüler erstellen eine kleine Präsentation oder ein Plakat über ihren idealen Lebensraum (z.B. Stadt, Land, Natur) und überlegen, was sie für die Umwelt dort tun würden. Sie formulieren einfache Sätze dazu:
-In meiner Stadt gibt es viele Parks.
-Ich möchte auf dem Land leben, weil es ruhig ist.
-Wir sollen in der Schule Recycling machen.
Anschließend stellen sie ihre Ergebnisse der Klasse vor und vergleichen die Ideen.
Unterstützung Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Stadt, Land und Umwelt auf elementarer Ebene.
Aktivität: Memory-Spiel und Satzbau
-Übungen In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memory-Spiel mit Bild- und Wortkarten zu Stadt, Land, Natur und Umwelt.
Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze:
-Das ist ein Park. -Ich wohne in der Stadt.
-Wir müssen die Umwelt schützen.
Danach führen sie Satzbau-Übungen durch).
In geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen:
-Wie ist das Leben in der Stadt?
-Es ist laut und modern.
-Was machst du für die Umwelt?
-Ich spare Wasser. Ziel: Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und beim mündlichen Austausch.
DERS SAATİ / SÜRE
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz
SELK1.2. Selbstregulationskompetenz
SELK2.1. Kommunikationskompetenz
SELK2.2. Kooperationskompetenz
SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz
SELK3.1. Anpassungsfähigkeit
SELK3.2. Flexibilität
W3. Fleiß W4. Freundschaft
W10. Bescheidenheit
W12. Geduld
W14. Respekt
W16. Verantwortung
W19. Vaterlandsliebe
BK1. Informationskompetenz
BK4. Visuelle Kompetenz
DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
DE.8.6.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können bekannte Redemittel, Berufsbezeichnungen und einfache Aussagen über Zukunftspläne in Aufgaben für Hör- und Sehverstehen zu den Themen „Wünsche äußern“ und „Mein Traumberuf“ gezielt erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.
DE.8.6.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen, bedeutende Details sowie inhaltliche Beziehungen zu den Themen Wünsche äußern und Mein Traumberuf erkennen, verstehen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund um den Zielinhalt stützen.
b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.
c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts
DE.8.6.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen Wünsche äußern und Mein Traumberuf gezielt, authentisch und natürlich anwenden, um eigene Wünsche und Zukunftspläne mündlich auszudrücken. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente achten.
b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.
c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.
d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.
e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.
DE.8.6.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zur Lektion „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ vorbereiten, um relevante Informationen und einfache Aussagen in Lesetexten zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.
b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.
c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.
DE.8.6.L2.3. –Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen erfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.
b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.
c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.
d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.
e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.
f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.
DE.8.6.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ gezielt erkennen und anwenden. Sie sollen in der Lage sein, einfache Sätze zu bilden, Fragen zu stellen und zu beantworten und über ihre eigenen Zukunftswünsche und Traumberufe zu sprechen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.
b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.
c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.
d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen Bedeutungen.
e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.
f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan, authentisch und natürlich ein.
g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan, authentisch und natürlich.
DE.8.6.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ erkennen und anwenden. Sie sollen in der Lage sein, eigene Wünsche, Zukunftspläne und Begründungen sprachlich korrekt auszudrücken. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.
b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.
c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.
d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.
e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.
f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.
h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.
i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.
DE.8.6.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Meine Zukunftspläne und Berufswünsche vorbereiten, um einfache Sätze und kurze Texte zu formulieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu verknüpfen.
b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.
DE.8.6.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema Meine Zukunftspläne und Berufswünsche schreiben und dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.
DE.8.6.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema Meine Zukunftspläne und Berufswünsche vorbereiten. Sie können bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren und sich mündlich über ihre eigenen Zukunftspläne und Wünsche äußern. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen Inhalt in Verbindung.
DE.8.6.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema Meine Zukunftspläne und Berufswünsche sinnvoll strukturieren und relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane Sprechsituationen nachahmen.
DE.8.6.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema Meine Zukunftspläne und Berufswünsche produzieren. Prozesskomponenten:
a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.
b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell, sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.
c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.
d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften für den Zuhörer.
İÇERİK ÇERÇEVESİ
MEINE ZUKUNFTSPLÄNE UND BERUFSWÜNSCHE
Die Unterthemen: Wünsche äußern; Mein Traumberuf
Zielwortschatz im Gebrauch Nomen:
der Traum, die Zukunft, die Pläne, das Geld, die Welt, die Terrasse, der Feuerwehrmann / die Feuerwehrfrau, der Künstler / die Künstlerin, der Programmierer / die Programmiererin, der Rettungsdienst, der Rettungswagen, der Vorteil, der Nachteil
Verben: retten, helfen, unterrichten, bauen, organisieren, hoffen, wünschen, träumen, werden, wählen
Adjektive: wichtig, kreativ, mutig, technisch, modern, erfolgreich, sicher, vielleicht, fleißig, bequem
Redemittel:
-Ich möchte Pilot werden.
-In der Zukunft will ich ... -Ich möchte in einem großen Haus wohnen.
-Mein Traumberuf ist ... -Ich will viel reisen. -Ich möchte glücklich sein.
-Ich habe Zeit für meine Hobbys.
Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)
Modalverben: möchten:
- Ich möchte Lehrer werden. wollen:
-Ich will Pilot werden. müssen:
- In diesem Beruf muss man kreativ sein. Zukunft: werden:
- Ich werde Programmiererin.
-Präpositionen: -mit, bei, in, auf
-Ich arbeite gern mit Menschen.
-Akkusativ für direkte Objekte:
- Ich möchte ein Haus bauen. weil-Sätze:
-Ich möchte Ärztin werden, weil ich Menschen helfen will.
Berufsbezeichnungen (maskulin/feminin): der Lehrer / die Lehrerin der Polizist / die Polizistin
Adjektivendungen (Nominativ):
-Das ist ein interessanter Beruf.
-Das ist eine kreative Arbeit.
Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch
Modalverben: möchten, wollen, müssen
-Wünsche und Notwendigkeiten äußern Zukunft mit werden:
-Zukunftspläne beschreiben weil-Sätze:
-Begründungen geben Präpositionen:
-Orte und Zusammenhänge angeben
Adjektivendungen:
Berufe und Eigenschaften beschreiben
Akkusativ: - konkrete Wünsche und Ziele ausdrücken
Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch
-Ich möchte Pilot werden.
-In der Zukunft will ich ...
-Mein Traumberuf ist ...
-Ich habe Zeit für meine Hobbys.
-Ich wünsche mir, dass ...
-Ich will viel reisen.
-Ich möchte glücklich sein.
Phonologische Merkmale im Gebrauch
Schwerpunkte der Phonologie: Diphthonge:
-ei: - mein Traumberuf, mein Wunsch
-eu: -heute, neue Chancen Konsonanten:
-sch: -schreiben, schön, Wünsche
-sp: -sprechen, spannend“
-st: stellen, Student Betonungen: Wortbetonung:
-Traumberuf, Zukunftspläne Satzbetonung:
-Ich möchte später Lehrer werden.
Das ist mein großer Wunsch.
Intonationen: Frageintonation: -Was möchtest du später machen? Aussageintonation:
-Ich möchte in Ankara arbeiten. Schlüssel-Laute und Aussprachemuster
Umlaute (ä, ö, ü): möchte, glücklich, Küche Kontrast: möchte (ö) vs. mochte (o) Fokus auf Konsonanten:
Programmierer (pr-) Schwimmbecken (schw-) Zukunft (ts-) Vokallänge: Kurze
Vokale: Haus, Geld, muss Lange Vokale: Traum, Beruf, Wohnung „ch“
-Laute: Weiches „ch“: ich, glücklich, Küche Hartes „ch“: Buch, doch Wortbetonung und Rhythmus: Komposita: Traumhaus,
Berufswunsch Betonung auf erstem Wortteil Berufsbezeichnungen: Lehrer, Polizist, Programmierer Satzintonation und Sprechmelodie:
Wunschsätze: -Ich möchte Lehrerin werden.
Fragen:
-Was möchtest du werden? Aufzählungen:
-In meinem Traumhaus gibt es einen Garten, ein Schwimmbecken und eine große Küche.
Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis
-Ich möchte Pilot werden.
-Ich möchte glücklich sein.
-Mein Traumberuf ist ...
-In der Zukunft will ich ...
-Ich will viel reisen.
-Ich habe Zeit für meine Hobbys.
Typische Übungen: Nachsprechübungen mit Wunschsätzen Minimalpaare:
möchte – mochte Berufsbezeichnungen richtig betonen Rhythmische Übungen bei Aufzählungen
ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)
BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS
Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ erfolgt anhand der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sowie ihrer Fähigkeit, neue Redemittel und grammatische Strukturen im Kontext korrekt und sinnvoll anzuwenden. Die Schüler sollen in der Lage sein:
-Berufe und Zukunftswünsche mündlich und schriftlich korrekt zu benennen.
-Fragen zu eigenen und fremden Berufswünschen zu formulieren und darauf angemessen zu reagieren.
-Einfache Aussagen über eigene Zukunftspläne und Traumberufe zu machen.
-Modalverben (möchten, wollen, müssen) im Zusammenhang von Beruf und Zukunft richtig zu verwenden.
-Höfliche Wünsche und Begründungen korrekt zu formulieren. Beispielhafte Kriterien für die Bewertung:
-Kann der Schüler typische Redemittel (z.B. „Ich möchte... werden.“, „In der Zukunft will ich...“) situationsgerecht verwenden?
-Kann der Schüler passende Adjektive und Verben (z.B. wünschen, träumen, planen, bauen, helfen) korrekt einsetzen?
-Kann der Schüler eigene Zukunftswünsche und Berufsvorstellungen verständlich formulieren?
-Kann der Schüler einen kurzen Text oder eine kleine Präsentation zum Thema „Mein Traumberuf“ erstellen? Leistungsnachweis / Produkterwartung:
Die Schüler gestalten z.B. ein Plakat oder eine kleine Präsentation zum Thema „Mein Traumberuf“.
Dabei benennen sie Berufe, äußern ihre Wünsche und Zukunftspläne und benutzen die gelernten Redemittel und grammatischen Strukturen.
Die Ergebnisse werden anhand eines einfachen Bewertungsrasters (z. B. einer Rubrik) in Bezug auf Verständlichkeit, sprachliche Richtigkeit und Kreativität beurteilt.
ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung
Das Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ greift auf ein universelles und lebensnahes Konzept zurück, das den Schülern bereits aus ihrer Muttersprache und Alltagserfahrung bekannt ist.
In der 8. Klasse (A1.2 Niveau) verfügen die Schüler in der Regel schon über erste sprachliche Mittel, um einfache Wünsche, Vorlieben und Interessen zu formulieren.
Darüber hinaus haben sie in vorangegangenen Themen bereits gelernt, über Personen, Tätigkeiten und Meinungen zu sprechen.
Durch die Aktivierung ihres Vorwissens können die Schüler neue Redemittel, Wortschatz und grammatische Strukturen leichter aufnehmen und in authentischen Kommunikationssituationen einsetzen.
Das Thema fördert zudem interkulturelle Kompetenz, da Schüler sich mit unterschiedlichen Berufsvorstellungen und Lebenszielen in Deutschland und in anderen Kulturen auseinandersetzen.
Zu Beginn des Themas werden die bereits bekannten sprachlichen Strukturen (z.B. „Ich möchte...“, „Ich will...“) und relevanter Wortschatz (Berufe, Wünsche, Pläne spielerisch aktiviert.
Dies dient der Vorbereitung auf die neuen Lerninhalte und der Schaffung eines motivierenden, kommunikativen Lernklimas.
Vorbewertungsprozess
Zu Beginn des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler über grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen in ihrer Erstsprache verfügen. Sie haben bereits eigene Ideen, Träume und Berufswünsche entwickelt und können einfache Wünsche und Ziele in ihrer Muttersprache äußern. Außerdem haben sie in vorangegangenen Unterrichtseinheiten bereits gelernt, über Personen, Interessen und Hobbys zu sprechen.
Brückenbauen
Beim Einstieg in das Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ wird gezielt an das vorhandene Wissen und die Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft. Durch diese Aktivierung von Vorwissen wird der Übergang zum neuen sprachlichen Lerninhalt erleichtert.
Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden:
Visuelle Impulse: Bilder von Berufen, Arbeitsplätzen, Traumhäusern und Reisebildern regen die Schüler dazu an, bekannte Wünsche und Zukunftsvorstellungen zu benennen und darüber zu sprechen. Persönlicher Bezug: Die Schüler erzählen, was sie in der Zukunft machen möchten, welchen Beruf sie erlernen möchten, was für sie wichtig ist (z.B.: „Ich möchte mit Tieren arbeiten.“, „Ich will reisen.“). Kultureller
Vergleich: Gemeinsam wird darüber gesprochen, welche Berufswünsche und Zukunftsziele Jugendliche in Deutschland und in Türkiye oder in anderen Herkunftsländern haben.
-Welche Berufe sind in Deutschland beliebt? Welche Berufe sind in Türkiye beliebt?“ Begriffsnetze:
In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema:
-Berufe -Zukunftswünsche
-Traumhaus
-Was ist mir in der Zukunft wichtig?
Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen Strukturen herzustellen.
Zielsetzung des Einstiegs:
Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ begonnen wird, wird eine kurze, thematisch vorbereitende Einstiegsaktivität durchgeführt, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und sprachlich auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.2, SELK1.1, BK4). Ziel ist es, eine motivierende Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche frei äußern können und Offenheit für neue sprachliche Strukturen entwickeln (N3.5, SELK2.1, SELK3.1, W12.1). Die Aktivität soll Neugier wecken, persönliche Bezüge herstellen und den Austausch untereinander fördern (N1.1, N2.4, SELK2.2). Geeignet sind beispielsweise visuelle Impulse in Form von Bildern zu Berufen, Traumhäusern oder Reisezielen, die spontane Assoziationen hervorrufen und zu kurzen Äußerungen anregen (N3.3, BK4, KK2.2). Ebenso können kleine Gesprächsrunden in Partnerarbeit, ein Brainstorming an der Tafel oder ein kurzes Hörbeispiel eingesetzt werden, um die Schüler in das Thema einzuführen (N3.2, SELK2.1, KK2.13). Entscheidend ist, dass die Einstiegsphase eine Brücke zwischen den bereits vorhandenen Erfahrungen und der neuen Lernsituation schlägt und den Schülern ermöglicht, erste Gedanken zu ihren Zukunftsplänen und Berufswünschen in einfacher deutscher Sprache auszudrücken (N3.7, SELK2.1, W14.1).
INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA Im Rahmen des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ werden alle sprachlichen Kompetenzen – Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – in sinnvollen, authentischen Lernsituationen miteinander verknüpft. Die Schüler hören beispielsweise kurze Dialoge oder Interviews, in denen Personen ihre Zukunftspläne und Berufswünsche äußern, und entnehmen daraus gezielt Informationen. Durch gezielte Sprechübungen, Partnerinterviews und Rollenspiele trainieren sie, eigene Wünsche zu formulieren, Fragen zu stellen und auf Antworten zu reagieren. Lesetexte wie kurze Beschreibungen von Berufen, Erfahrungsberichte oder Zukunftsvisionen dienen dazu, Wortschatz und Redemittel im Kontext zu verstehen und zu festigen. Im Schreibtraining verfassen die Schüler einfache Sätze, Listen oder kurze Texte zu ihren persönlichen Zukunftsplänen und Traumberufen, wobei sie die gelernten Strukturen gezielt anwenden. Die Phonologie wird in allen Phasen integriert, indem schwierige Lautkombinationen, Betonungen und Intonationsmuster anhand der themenbezogenen Beispiele geübt werden. Die Verknüpfung aller Kompetenzen stellt sicher, dass die Schüler das Thema nicht nur isoliert in einzelnen Fertigkeiten, sondern ganzheitlich und praxisnah erlernen und anwenden können.
DE.8.6.H1.
VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN
Zu Beginn der Einheit „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ werden die Schüler gezielt auf das Hörund Sehverstehen vorbereitet, indem ihr Vorwissen zum Thema aktiviert und die für die folgenden Aufgaben relevanten sprachlichen Mittel wiederholt werden (N1.1, N3.2, SELK1.1, KK2.2). Die Lehrkraft stellt den Schülern zunächst visuelle Impulse wie Bilder von Berufen, Arbeitsplätzen oder Zukunftsszenarien zur Verfügung, um Assoziationen zu wecken und den thematischen Wortschatz zu reaktivieren (N3.3, BK4). Durch kurze Gespräche im Plenum oder in Partnerarbeit äußern die Schüler erste Ideen zu ihrem Traumberuf oder zu Plänen für ihre Zukunft (N1.5, N3.5, SELK2.1). Anschließend werden zentrale Redemittel und Strukturen wie „Ich möchte … werden“ oder „In der Zukunft will ich …“ sowie wichtige Modalverben und „weil“-Sätze kurz wiederholt und in einfachen Beispielsätzen geübt (N3.7, W16.3, KK2.13). Die Vorbereitungsphase beinhaltet außerdem gezielte Hörstrategien, wie das Erkennen von Schlüsselwörtern, das Achten auf Betonung oder Intonation bei Wunschsätzen und das Unterscheiden ähnlicher Wörter (z. B. möchte – mochte) (N3.6, KK2.4, KK2.11). Diese Phase schafft eine klare inhaltliche und sprachliche Grundlage, sodass die Schüler die folgenden Hör- und Sehtexte motiviert, aufmerksam und mit einem klaren Verständnisziel bearbeiten können (N1.3, N3.2, SELK3.1, W16.1).
DE.8.6.H2.
INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS
Nachdem die Schüler einen ersten Überblick über die Hör- oder Sehtexte erhalten haben, liegt der Schwerpunkt in dieser Phase darauf, wichtige Details gezielt zu identifizieren und zusammenzuführen (N3.2, N3.6, KK2.4). Dazu hören oder sehen die Schüler den Text erneut, diesmal mit der klaren Aufgabe, auf relevante Informationen zu achten, die ihre eigenen Zukunftspläne oder Berufswünsche betreffen (N3.7, W3.2, BK1, KK2.13). Sie notieren beispielsweise Berufe, genannte Eigenschaften, erforderliche Fähigkeiten oder persönliche Begründungen der Sprecher (N3.2, KK2.5). Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess, indem sie Leitfragen vorgibt, wie „Welchen Beruf möchte die Person ausüben?“, „Warum hat sie sich dafür entschieden?“ oder „Welche Vorteile und Nachteile werden genannt?“ (SELK2.1, KK2.4). Durch den Vergleich und die Diskussion dieser Details in Partner- oder Gruppenarbeit lernen die Schüler, Informationen aus verschiedenen Textstellen miteinander zu verknüpfen und ein vollständigeres Bild zu entwickeln (N3.8, SELK2.2, KK2.7, KK2.13). Diese Phase fördert nicht nur das genaue Zuhören und Zuschauen, sondern auch die Fähigkeit, wesentliche Inhalte zu selektieren und im Kontext des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ sinnvoll zu nutzen (N3.2, SELK3.1, KK2.4).
DE.8.6.P1.
PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN
In dieser Phase liegt der Schwerpunkt darauf, die im Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ vorkommenden charakteristischen Lautmuster bewusst wahrzunehmen und gezielt zu üben (N3.2, SELK1.1, KK2.2). Die Schüler hören authentische Sprachbeispiele, in denen zentrale phonetische Merkmale wie die Diphthonge -ei in „mein Traumberuf“ oder -eu in „heute“ deutlich vorkommen, sowie die Konsonantenverbindungen sch in „schreiben“, sp in „sprechen“ und st in „stellen“ (BK1, KK2.4). Auch die richtige Betonung von zusammengesetzten Wörtern wie „Traumberuf“ oder „Berufswunsch“ wird trainiert, ebenso die Satzmelodie in Wunschsätzen und Fragen (SELK2.1, SELK2.3). Durch Nachsprechübungen, Minimalpaar-Training (z. B. „möchte“ – „mochte“) und rhythmische Wiederholungen bei Aufzählungen festigen die Schüler ihre Aussprachekompetenz (N3.7, KK2.5, KK2.16). Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Unterscheidung der ch-Laute gelegt, um Missverständnisse zu vermeiden, sowie auf die korrekte Vokallänge in Wörtern wie „Traum“ oder „Haus“ (N3.6, KK2.4, KK2.7). Ziel ist es, die Aussprache nicht nur technisch korrekt, sondern auch flüssig und im natürlichen Sprechfluss anwendbar zu machen, sodass die Schüler ihre Zukunftswünsche und Berufsvorstellungen klar, verständlich und authentisch auf Deutsch ausdrücken können (SELK3.1, W3.1, W10.3).
DE.8.6.L1.
VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN
In dieser Phase werden die Schüler schrittweise auf das Leseverstehen im Kontext des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ vorbereitet (N1.1, N3.2, SELK2.1). Zunächst wird der thematische Wortschatz aktiviert, indem die Schüler anhand von Bildern, kurzen Überschriften oder Schlagwortlisten zentrale Begriffe wie Berufe, Zukunftswünsche und Eigenschaften wiederholen und in einfachen Sätzen anwenden (N3.3, N3.5, SELK2.3, W12.1, BK4). Durch gezielte Vorentlastung lernen sie unbekannte Schlüsselwörter im Kontext zu erschließen und Hypothesen über den Inhalt des kommenden Textes zu formulieren (N3.6, N3.8, KK2.4, KK2.5). Die Lehrkraft gibt zudem kleine Leseaufträge, bei denen die Schüler gezielt auf Überschriften, Zwischenüberschriften oder markante Textstellen achten, um einen ersten Eindruck zu gewinnen (BK1, KK2.2, KK2.3,KK2.7). Auf diese Weise entwickeln sie Erwartungshaltungen und ein inhaltliches Vorwissen, das ihnen hilft, den eigentlichen Lesetext besser zu verstehen (N1.5, W12.1). Ziel dieser Vorbereitungsphase ist es, die Lesestrategien der Schüler zu schulen, ihnen Sicherheit im Umgang mit neuen Texten zu geben und eine positive Einstellung zum Lesen in der Fremdsprache zu fördern (N3.7, SELK1.2, BK1, KK2.13).
DE.8.6.L2.
BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN
In dieser Phase des Unterrichts wird den Schülern die Möglichkeit gegeben, beim Lesen von Texten zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ gezielt Bedeutungen zu erschließen und ihre eigenen Gedanken zum Leseprozess zu formulieren (N3.6, N3.8, SELK1.2, KK2.4, KK2.13). Dabei stehen Texte im Mittelpunkt, die Berufe, Zukunftswünsche und persönliche Ziele thematisieren (N1.1, BK1). Die Schüler lernen, unbekannte Wörter im Kontext zu verstehen, Synonyme und Antonyme zu erkennen und Schlussfolgerungen aus dem Gelesenen zu ziehen (N3.2, N3.6, KK2.4, KK2.7). Gleichzeitig werden sie angeleitet, den Inhalt der Texte mit ihrem eigenen Wissen und ihren Erfahrungen zu verbinden, um so einen persönlichen Bezug herzustellen (N3.7, SELK2.1, KK2.13). Durch gezielte Fragen wie „Was möchte die Person werden? Warum?“ oder „Welche Vorteile und Nachteile hat dieser Beruf?“ reflektieren die Schüler sowohl die Inhalte als auch ihre eigene Meinung (N3.8, KK2.16, KK2.17). Während des Lesens werden wichtige Schlüsselwörter markiert und in eigenen Worten zusammengefasst (N3.2, KK2.2, KK2.3). Anschließend berichten die Schüler in Partner- oder Gruppenarbeit über ihre Leseerfahrungen und tauschen sich darüber aus, welche Textstellen sie besonders interessant oder überraschend fanden (SELK2.1, SELK2.2, W4.2). Auf diese Weise entwickeln sie nicht nur ein tieferes Textverständnis, sondern auch die Fähigkeit, ihre Gedanken strukturiert und zusammenhängend in der Zielsprache zu äußern (N3.7, W3.2, BK1, SELK3.2).
DE.8.6.W1.
ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN
Für das Erlernen und Anwenden des Zielwortschatzes zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ werden die Schüler schrittweise an neue Begriffe herangeführt und üben deren Verwendung in sinnvollen Kontexten (N1.1, N3.2, SELK2.1, BK1, KK2.5). Zunächst werden zentrale Nomen, Verben und Adjektive wie „Traum“, „Zukunft“, „retten“, „wichtig“ oder „kreativ“ durch visuelle Impulse, Hörbeispiele und kurze Dialoge eingeführt (N3.3, SELK2.3, BK4, KK2.2). Anschließend wenden die Schüler den Wortschatz in einfachen Sätzen und Gesprächssituationen an, um persönliche Wünsche, Zukunftspläne und Berufe zu beschreiben (N3.5, SELK1.1, W12.1, KK2.13). Spielerische Methoden wie Wortschatzspiele, Zuordnungsübungen, Partnerinterviews oder kleine Rollenspiele fördern die aktive Nutzung der neuen Begriffe (N2.5, SELK2.2, KK2.2). Durch gezieltes Wiederholen, Variieren und inhaltliches Einbetten des Wortschatzes in Lese-, Hörund Sprechaufgaben wird das Gelernte gefestigt (N3.7, SELK3.2, BK1, KK2.4). So können die Schüler den Zielwortschatz nicht nur passiv erkennen, sondern auch aktiv in eigenen Äußerungen sicher anwenden (N1.5, SELK3.1, W3.2).
DE.8.6.G1.
ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN
Für das Erkennen und Anwenden der Zielgrammatik im Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ werden die Schüler gezielt an die relevanten Strukturen herangeführt und üben deren Einsatz in authentischen Kommunikationssituationen (N3.2, N3.7, SELK2.1, KK2.4). Wichtige grammatische Elemente sind hier die Modalverben „möchten“, „wollen“ und „müssen“, die Zukunftsform mit „werden“, der Gebrauch von „weil“-Sätzen zur Begründung, Präpositionen wie „mit“, „bei“, „in“, „auf“, der Akkusativ zur Beschreibung konkreter Wünsche sowie die Adjektivendungen im Nominativ (N3.6, N3.7, W3.2, KK2.13). Die Schüler lernen diese Strukturen zunächst durch anschauliche Beispiele im Kontext kennen, zum Beispiel: „Ich möchte Lehrer werden.“ oder „Ich werde Programmierer“ (N3.2, SELK2.1). Anschließend werden sie durch gelenkte Übungen, Partnerdialoge, Rollenspiele und Schreibaufgaben zur aktiven Anwendung angeleitet (N3.7, SELK2.2, KK2.5, KK2.17). Die Integration der Grammatik in themenbezogene Aufgaben wie das Vorstellen des eigenen Traumberufs oder das Begründen von Zukunftsplänen ermöglicht den Schülern, die neuen Strukturen nicht isoliert, sondern in sinnvollen sprachlichen Handlungen zu festigen (SELK3.1, SELK3.2, W3.1, KK2.16).
DE.8.6.S1.
VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS
Für die Vorbereitung auf den Schreibprozess im Rahmen des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ werden die Schüler zunächst dazu angeregt, eigene Ideen, Wünsche und Berufsvorstellungen zu sammeln (N1.1, N3.3, SELK2.1). Dies geschieht durch kurze Gesprächsanlässe, Brainstorming-Runden, das Betrachten von Bildimpulsen zu Berufen und Zukunftsszenarien oder durch das Hören kurzer Texte, die als Inspiration dienen (BK4, BK1, KK2.2). Im nächsten Schritt strukturieren die Schüler ihre Gedanken, indem sie Schlüsselwörter, Redemittel und Satzanfänge aus dem Zielwortschatz und der Zielgrammatik auswählen und notieren (N3.6, N3.7, W3.2, KK2.13). Dabei werden auch Beispielsätze besprochen, die als Modell für die spätere Textproduktion dienen (BK1, KK2.5). Die Vorbereitung zielt darauf ab, den Schülern sprachliche Sicherheit zu geben, ihre Ideen klar zu ordnen und passende sprachliche Mittel bereitzuhalten, um im anschließenden Schreibprozess flüssig und themenbezogen arbeiten zu können (SELK1.2, SELK3.1, W16.3). Beim Schreiben zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ beginnen die Schüler damit, ihre vorbereiteten Ideen in vollständige Sätze zu übertragen und einen zusammenhängenden Text zu gestalten (N3.2, W3.1, KK2.3). Sie nutzen den Zielwortschatz, die erarbeiteten Redemittel und die Zielgrammatik, um ihre Wünsche, Berufsvorstellungen und Begründungen klar auszudrücken (N3.7, W3.2, KK2.4). Dabei werden sie ermutigt, abwechslungsreiche Satzstrukturen zu verwenden, etwa durch den Einsatz von Modalverben, „weil“-Sätzen und Präpositionen (SELK2.2, BK1). Im Verlauf des Schreibens reflektieren die Schüler, ob ihre Aussagen verständlich und logisch aufgebaut sind, und nehmen bei Bedarf Korrekturen vor (SELK1.1, KK2.17). Ziel ist es, einen klar strukturierten, inhaltlich vollständigen und sprachlich korrekten Text zu verfassen, der die persönlichen Zukunftspläne authentisch wiedergibt (N3.5, SELK3.2, W3.4, KK2.13).
DE.8.6.S2.
INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN
Beim Schreiben zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ beginnen die Schüler damit, ihre vorbereiteten Ideen in vollständige Sätze zu übertragen und einen zusammenhängenden Text zu gestalten (N3.2, N3.7, W3.2, KK2.13). Sie nutzen den Zielwortschatz, die erarbeiteten Redemittel und die Zielgrammatik, um ihre Wünsche, Berufsvorstellungen und Begründungen klar auszudrücken (N3.3, SELK2.1, W16.3, BK1, KK2.4). Dabei werden sie ermutigt, abwechslungsreiche Satzstrukturen zu verwenden, etwa durch den Einsatz von Modalverben, „weil“-Sätzen und Präpositionen (N3.5, W3.1, KK2.5). Die Lehrkraft unterstützt durch Beispiele und bietet gegebenenfalls sprachliche Hilfen an (BK1, BK4). Im Verlauf des Schreibens reflektieren die Schüler, ob ihre Aussagen verständlich und logisch aufgebaut sind, und nehmen bei Bedarf Korrekturen vor (N3.6, SELK1.1, SELK3.2, KK2.17). Ziel ist es, einen klar strukturierten, inhaltlich vollständigen und sprachlich korrekten Text zu verfassen, der die persönlichen Zukunftspläne authentisch wiedergibt (N1.5, W3.4, KK2.16).
DE.8.6.SP1.
VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS
Zur Vorbereitung auf den Sprechprozess zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ sammeln die Schüler zunächst Ideen zu ihren persönlichen Berufswünschen, Zielen und Zukunftsvorstellungen (N1.1, N3.5, SELK1.1, W3.1). Dabei greifen sie auf den zuvor erarbeiteten Wortschatz, die Redemittel und die grammatischen Strukturen zurück (N3.2, SELK2.1, BK1, KK2.13). Um Sicherheit zu gewinnen, üben sie die mündliche Formulierung dieser Inhalte zunächst in Partner- oder Kleingruppengesprächen (N2.5, SELK2.2, W14.1). Die Lehrkraft unterstützt, indem sie sprachliche Hilfen anbietet, auf korrekte Aussprache achtet und gezielte Rückmeldungen gibt (N3.6, SELK1.2, W10.3, KK2.17). Rollenspiele, Interviewübungen und kurze Präsentationsübungen helfen den Schülern, flüssiger zu sprechen, auf Fragen spontan zu reagieren und ihre Aussagen klar zu strukturieren (N1.5, SELK3.1, KK2.4). Ziel ist es, die Schüler so vorzubereiten, dass sie ihre Zukunftspläne und Berufswünsche selbstbewusst und verständlich vor der Klasse präsentieren können (N1.5, W3.4, KK2.16).
DE.8.6.SP2.
INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN
Beim Organisieren und Anwenden von Inhalten für das Sprechen zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ strukturieren die Schüler ihre Aussagen so, dass sie klar und nachvollziehbar präsentiert werden können (N3.2, N3.7, SELK2.1, W3.2, KK2.13). Sie beginnen mit einer kurzen Einleitung, in der sie ihren Traumberuf oder ihre Zukunftsvorstellung nennen, gefolgt von einer Beschreibung der Gründe und persönlichen Interessen, die zu dieser Wahl führen (N3.3, SELK1.1, W10.1, KK2.4). Dabei verwenden sie gezielt die erlernten Redemittel, passenden Adjektive und Verben sowie die korrekten grammatischen Strukturen, wie Modalverben, „weil“-Sätze und die Zukunftsform mit „werden“ (N3.6, SELK2.1, KK2.4). Unterstützt durch visuelle Hilfsmittel wie Stichwortkarten oder Gedankenkarten ordnen die Schüler ihre Gedanken, um flüssig und sicher sprechen zu können (N1.5, N3.7, SELK2.1, BK4, KK2.13). Ziel ist es, eine zusammenhängende, logisch aufgebaute und sprachlich korrekte Darstellung ihrer Zukunftspläne zu geben, die sowohl informativ als auch persönlich ist (N3.7, SELK2.1, W3.1, KK2.16).
DE.8.6.SP3
MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN
Beim Produzieren mündlicher Inhalte zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ präsentieren die Schüler ihre vorbereiteten Aussagen frei und zusammenhängend vor der Klasse oder in Partner- bzw. Gruppenarbeit (N1.5, N3.2, N3.7, SELK2.1, SELK3.1, W3.1). Sie verwenden dabei den zuvor erarbeiteten Zielwortschatz, die passenden Redemittel und die themenrelevanten grammatischen Strukturen wie Modalverben, „weil“-Sätze, die Zukunftsform mit „werden“ und passende Präpositionen (N3.6, SELK2.1, W3.2,
KK2.4, KK2.13). Während des Sprechens achten sie auf eine deutliche Aussprache, korrekte Satzintonation und flüssige Formulierungen (N3.2, SELK2.3, KK2.2). Die Schüler geben persönliche Einblicke in ihre Zukunftsvorstellungen, erläutern ihre Beweggründe und verbinden ihre Aussagen mit Beispielen (N3.3, N3.8, SELK1.1, W10.1, KK2.16). Durch den Einsatz interaktiver Methoden wie Rollenspiele, Interviews oder kurzen Präsentationen wird das freie Sprechen gefördert und die kommunikative Kompetenz gestärkt, sodass sie ihre Ideen selbstbewusst und adressatengerecht ausdrücken können (N3.7, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W4.2)
FARKLILAŞTIRMA
Erweiterung
Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie persönliche Zukunftspläne und Berufswünsche formulieren und präsentieren.
Aktivität: Mein Traumberuf
– Mein Lebensplan Die Schüler erstellen eine kleine Präsentation oder ein Plakat zu ihrem Traumberuf und ihren Zukunftsplänen. Sie formulieren einfache Sätze dazu, z.B.:
-Ich möchte später Architekt werden.
-Ich will in einer großen Stadt wohnen.
-Ich wünsche mir, viel zu reisen. Sie erklären, warum sie diesen Beruf wählen, z.B.:
-Weil ich kreativ bin. Anschließend stellen sie ihre Ergebnisse der Klasse vor. Ziel:
Die Schüler verwenden bekannte Redemittel, Modalverben, weil-Sätze und Wortschatz zum Thema Zukunftspläne und Berufe in personalisierter Form und stärken dabei ihre Sprech- und Präsentationskompetenz.
Unterstützung
Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Zukunftspläne und Berufswünsche auf elementarer Ebene.
Aktivität: Berufswünsche-Memory und Satzbau-Übungen In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memoryspiel mit Bild- und Wortkarten zu Berufen und Traumhäusern.
Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze:
-Ich möchte Feuerwehrmann werden.
-Mein Traumberuf ist Arzt.
Danach führen sie Satzbau-Übungen durch (z.B. Lückentexte, Zuordnung von Subjekt, Verb, Objekt).
In geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen:
-Was möchtest du später machen?
-Ich möchte Tierärztin werden.
-Warum möchtest du Lehrer werden?
-Weil ich gern mit Kindern arbeite.
Ziel: Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und beim mündlichen Austausch.
Ders Bilgileri
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Kademe Temel Eğitim
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Ders Adı Çoklu Yabancı Dil Eğitim Modeli Almanca
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Müfredat Uyumu Türkiye Yüzyılı Maarif Modeli
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