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5 Öğretim Programı Unsurları

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität 

Değerler

W1. Gerechtigkeit

W3. Fleiß 

W4. Freundschaft 

W5. Einfühlungsvermögen

W6. Ehrlichkeit

W10. Bescheidenheit

W12. Geduld

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz 

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

 

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.5.1.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör/Sehverstehen zu den Themen „Sich vorstellen“,  „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ vorbereiten, um vertraute Redemittel, Namen, Buchstaben  und Fragen zum Befinden zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen/erfassen grundlegende, konkrete und einfache Zusammenhänge zwischen ihrem  Vorwissen und den Hinweisen im vorliegenden Inhalt.

c) Die Schüler machen auf der Grundlage ihres Vorwissens und ihrer Erfahrungen Vermutungen über den  Inhalt.

DE.5.1.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details  Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen „Sich  vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen anhand der visuellen/auditiven Elemente, die den Zielinhalt umgeben, Vermutungen  über den Inhalt.

b) Die Schüler erfassen durch Zuhören/Zusehen den allgemeinen Inhalt des vorliegenden Materials.

c) Die Schüler erkennen konkrete/einfache/grundlegende Details und Bestandteile im ganzheitlichen  Inhalt.

DE.5.1.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und  „Nach dem Befinden fragen“ spontan, authentisch und angemessen in der mündlichen Kommunikation mit  anderen erkennen, auswählen und anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören sich den aktuellen Inhalt aufmerksam an und achten dabei auf die zielgerichteten  Ausspracheelemente.

b) Die Schüler wiederholen die zielgerichteten Ausspracheelemente und festigen diese dadurch. 

c) Die Schüler erkennen die zielgerichteten Ausspracheelemente aus dem Inhalt in verschiedenen  Kontexten.

d) Die Schüler wenden die zielgerichteten Ausspracheelemente in neuen Kontexten spontan, korrekt,  natürlich und situationsgerecht an.

e) Die Schüler verwenden die zielgerichteten Ausspracheelemente auch in anderen 

f) Kommunikationssituationen spontan, korrekt, natürlich und situationsgerecht. 

DE.5.1.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen  Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Leseverstehen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das  Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ vorbereiten und zentrale Informationen durch schnelles Lesen  erfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.5.1.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können die Bedeutung einfacher Texte aus dem Alltag (z. B. Steckbrief, Dialog) durch genaues  Lesen verstehen. Sie reflektieren anschließend ihre Gedanken und Eindrücke und können eigene Texte  verfassen und präsentieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

 b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.5.1.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem  Befinden fragen“ sicher erkennen, auswählen und anwenden. Sie können diesen Wortschatz spontan,  altersgerecht und kommunikativ angemessen verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.5.1.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grammatischen Zielstrukturen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und  „Nach dem Befinden fragen“ spontan, authentisch und situationsgerecht erkennen und anwenden – ohne  explizite Regelkenntnisse. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden. 

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.5.1.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf einfache Schreibaufgaben vorbereiten und eigene kurze schriftliche Inhalte  passend zum Thema „Ich und Du“ verfassen. Sie lernen, persönliche Informationen strukturiert und korrekt  aufzuschreiben und mit anderen zu teilen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.5.1.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf einfache mündliche Äußerungen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“  und „Nach dem Befinden fragen“ vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um diese mit dem aktuellen Inhalt in  Verbindung zu bringen.

DE.5.1.SP3.3. - Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können kurze Aussagen und einfache Dialoge situationsgerecht organisieren und gelernte  Redemittel in neuen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: ICH UND DU
Konu:

DER SCHULALLTAG

Unterthemen: Die Schulfächer; Die Wochentage und die Tageszeiten; Mein Stundenplan

Zielwortschatz im Gebrauch:

Schulfächer:

Mathe, Deutsch, Englisch, Musik, Kunst, Sport, Sachkunde, Religion, Informatik Wochentage: Montag,  Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag

Tageszeiten und Uhrzeiten:

Morgen, Vormittag, Mittag, Nachmittag, Abend, Nacht um acht Uhr, halb neun, zehn nach drei Verben und  Redemittel: haben, beginnen, enden, lernen, mögen, finden

-Ich habe Mathe am Montag.

-Mein Lieblingsfach ist Musik.

-Wann beginnt der Unterricht?

– Um acht Uhr

Weitere Ausdrücke:

Stundenplan, Schulalltag, Lieblingsfach, Pause, Stunde

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen) Präsensformen häufiger Verben Die Schüler verwenden Verben wie haben, sein, lernen, mögen, beginnen und enden im Präsens. Beispiele: 

-Ich habe am Montag Mathe.

-Die Schule beginnt um acht Uhr.

-Wir lernen Deutsch.

-Ich mag Musik. Wochentage und Satzstruktur mit Zeitangabe Die Schüler lernen, einfache Sätze mit Zeitangaben (Wochentag + Uhrzeit) zu bilden. Beispiele: 

-Am Dienstag habe ich Sport.

-Um neun Uhr beginnt der Unterricht.

-Am Vormittag haben wir Mathe. Satzmuster mit Subjekt + Verb + Ergänzung Die Schüler üben vollständige  Aussagesätze in einfacher Struktur. Beispiele:

-Ich habe fünf Stunden.

-Wir machen Hausaufgaben.

-Der Unterricht endet um drei Uhr. Fragen und Antworten zum Schulalltag

Die Schüler stellen einfache W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen und beantworten diese korrekt. Beispiele:

-Was hast du am Donnerstag?

– Ich habe Deutsch. -Wann beginnt der Unterricht?

– Um acht Uhr. -Hast du heute Sport?

– Ja, ich habe Sport. Meinungen äußern mit „finden“ und „mögen“ Die Schüler drücken  Vorlieben und Meinungen aus. Beispiele:

-Ich mag Englisch.

-Ich finde Musik toll.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch 

Die Schüler wenden grundlegende grammatische Strukturen an, um über ihren Schulalltag zu sprechen,  Informationen auszutauschen und persönliche Vorlieben auszudrücken Informationen geben über den Stundenplan Struktur: 

Beispiele:  -Ich habe am Montag Mathe.

-Wir haben um zehn Uhr Englisch.

Die Schüler lernen, den eigenen Stundenplan zu beschreiben. Fragen zum Schulalltag stellen und  beantworten Struktur: W-Fragen - Ja-Nein-Fragen im Präsens Beispiele:

-Wann beginnt der Unterricht?

– Um acht Uhr. -Was hast du heute?

– Ich habe Musik.

Die Schüler üben, Informationen zu erfragen und zu geben. Meinungen und Vorlieben äußern Struktur:  Beispiele:

-Ich mag Deutsch.

-Ich finde Kunst langweilig.

Die Schüler drücken ihre Meinung über Fächer aus. Tagesablauf beschreiben Struktur: 

Temporale Angaben  + Verbformen im Präsens Beispiele:

-Am Morgen habe ich Sport.

-Am Nachmittag lernen wir Englisch. 

Die Schüler lernen, ihren typischen Schultag sprachlich darzustellen.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch  Typische Redemittel und Wendungen:

-Was hast du am …?“

-Ich habe am … Mathe.“ 

-Am Montag beginnt die Schule um acht Uhr.“

-Mein Lieblingsfach ist …“

-Am Vormittag haben wir …“

Phonologische Merkmale im Gebrauch 

Phonologische Schwerpunkte:

Aussprache der Wochentage Beispiele:

-Mon-tag, Diens-tag, Don-ners-tag

-Betonung liegt jeweils auf der ersten Silbe. Silbenstruktur und Betonung bei Schulfächern Beispiele:

-Ma-the-ma-tik - Betonung auf „tik“

-Eng-lisch - Einsilbig, klarer Auslaut Intonation in Fragesätzen Beispiele:

-Was hast du am Dienstag? - Steigende Intonation am Satzende

-Hast du heute Englisch? - Steigende Intonation bei Ja-/Nein-Frage

-Wann beginnt der Unterricht?- Betonung auf „wann“, fallend am Ende Die Schüler sprechen rhythmisch  und mit angemessenen Pausen. Beispiel:

-Am Montag... (kurze Pause) ...habe ich Mathe und Sport. Artikulation häufiger Verben im Präsens Beispiele:

-Ich habe..., du lernst..., wir mögen..., er beginnt...

Unterscheidung kurzer und langer Vokale

-Sport (kurzer Vokal) -Musik (langer Vokal auf „i“)

-Deutsch (Doppellaut [eu])

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Gezielte Übungen zur Aussprache:

-Rhythmisches Sprechen von Wochentagen und Tageszeiten

-Chorsprechen einfacher Redemittel:

-Ich habe am … -Betonung und Intonation bei der Präsentation des Stundenplans (-Am Mittwoch habe ich drei Stunden.)

-Partnerübungen zu Frage-Antwort-Mustern: -Was hast du am Freitag?

-Ich habe Kunst.

 

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

WICHTIGER HINWEIS: Die folgenden Bewertungselemente sind nicht verpflichtend für jede  Unterrichtsstunde, sondern bieten eine Auswahl für Lehrkräfte. Sie können je nach Klassensituation,  Lernzielen und individuellen Bedürfnissen der Schüler eingesetzt werden. Leistungsaufgabe (Produktorientiert) Projektname: „Mein Stundenplan

– Mein Schulalltag“ Aufgabe: Die Schüler erstellen eine kreative Darstellung ihres Stundenplans in Kombination mit kurzen  schriftlichen und/oder mündlichen Aussagen über ihren Schulalltag. Dabei sollen sie

-die Wochentage und Tageszeiten benennen

-ihre Schulfächer vorstellen 

-ihr Lieblingsfach nennen und begründen

-einfache Aussagen zu Beginn- und Endzeiten des Unterrichts machen Formate:

-Stundenplan-Plakat mit Bildern und Sätzen -Kleines Präsentationsvideo

-Interview im Partnerformat (Rollenspiel) Bewertungskriterien (Beispiele):

-korrekte Verwendung von Wochentagen, Uhrzeiten und Fächern

-verständliche Aussprache und Intonation (bei mündlicher Präsentation)

-angemessene Satzstrukturen und Redemittel

-kreative und strukturierte Darstellung 

-Beteiligung an Gruppenarbeit Bewertung: Erfolgt anhand eines Rasters, einer Punkteskala (z. B. 1–5 Sterne) odereines Beurteilungsbogens  mit schriftlichem Feedback.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Die Schüler bringen durch ihre bisherige Schul- und Alltagserfahrung bereits ein grundlegendes Verständnis  für die Themen Wochentage, Tageszeiten, Fächer und Stundenpläne mit.

Auch in ihrer Muttersprache haben sie diese Konzepte verinnerlicht, was den Zugang zum neuen Wortschatz  und zu Strukturen im Deutschen erleichtert. Zudem haben die Schüler in vorangegangenen Lektionen (z. B. -Meine Schule bereits relevante Begriffe wie  Klassenzimmer, Schulsachen oder Lehrer gelernt – diese werden nun erweitert und vertieft.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Bevor mit neuen Inhalten begonnen wird, überprüft die Lehrkraft mithilfe kleiner Übungen, welche Begriffe  und Redemittel aus dem Vorjahr oder den ersten Lektionen noch präsent sind. Beispielaktivität:

-Ein kurzes Spiel mit Uhrzeiten und Wochentagen (z. B. -Wann beginnt Mathe?

– Um acht Uhr

-Memory-Spiel mit Fachbegriffen

Diese Aktivitäten helfen festzustellen, welche Schüler zusätzliche Unterstützung brauchen oder welche  Themen kurz wiederholt werden sollten.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Die Schüler können das Konzept „Ich und Du“ und seine Bestandteile – sich vorstellen, das Alphabet,  Begrüßung und Verabschiedung, Nach dem Befinden fragen – durch ihr bereits vorhandenes Vorwissen  (etwa durch gedankliche Erinnerung in der Erstsprache) aktivieren und so eine Verbindung zu den aktuellen  Lernaktivitäten im Thema herstellen, ohne dabei direkt ins Deutsche zu übersetzen.

Um dieses Vorwissen zu aktivieren, kann zu Beginn des Unterrichts ein kurzer Ausschnitt aus einem  altersgerechten und didaktisch passenden Film oder einer Serie gezeigt werden, der eine typische  Begrüßungs- oder Vorstellungs-Szene beinhaltet. Diese Szene vermittelt den Schülern einen ersten  Eindruck vom Thema.

Anschließend fragt die Lehrkraft auf Deutsch, ob die Schüler verstanden haben, worum es in der Szene ging.

Die Schüler sollen dann ein bekanntes deutsches Wort, das sie mit dem Gesehenen in Verbindung bringen,  auf einen Zettel schreiben und diesen in eine vorbereitete Box werfen. Danach werden keine weiteren Fragen  gestellt – stattdessen wartet die Lehrkraft, bis die nächste visuelle Einheit (z. B. eine digitale Geschichte  zum Einstieg ins Thema) gezeigt wird. So können die Schüler überprüfen, ob ihre ersten Assoziationen oder  Vermutungen zum Thema richtig waren oder nicht

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige  Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch  auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler  sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.1, N2.4, SELK2.3). Eine solche Aktivität  dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden  und die Bereitschaft zum Lernen. Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder  Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder  eine humorvolle Kurzgeschichte sein (N1.1, N2.5, SELK2.1, W12.1). Entscheidend ist, dass diese Aktivität  keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1W3.1, W12.1, KK2.2).

Nach diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema. Im Beispielthema „Ich und du“ beginnt der  Unterricht mit einer persönlichen Ansprache wie „Wie heißt du?“ oder „Wer bist du?“. Die Schüler werden  eingeladen, spontan ihren Namen zu nennen. Auf diese Weise wird das Thema „Sich vorstellen“ eingeführt (N1.1, N2.5, N3.8, SELK1.1, SELK2.3, W3.1, W4.2, BK2). Ziel ist es, die Schüler emotional zu aktivieren und  sie auf das Thema einzustimmen. Gleichzeitig erkennen die Schüler, dass sie ihre Identität im Unterricht  einbringen dürfen und werden ermutigt, erste sprachliche Äußerungen in Deutsch zu machen (N1.1, N2.4SELK2.1, SELK2.3, W5.1).  

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck,  Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Ausspracheverwendung) werden integriert und  themenzentriert eingesetzt. Durch ein zentrales Thema und passende Unterthemen bauen die Schüler  zunächst über rezeptive Fertigkeiten Hintergrundwissen auf, bevor sie zu produktiven Aufgaben übergehen. Diese Kompetenzen werden sinnvoll und zielgerichtet miteinander kombiniert, um die Lernziele des Themas  zu unterstützen. Obwohl sie in den Lehr- und Lernpraktiken von rezeptiv zu produktiv aufgebaut sind, werden  sie immer in enger Verbindung zueinander genutzt. Jede Aktivität baut dabei auf der vorhergehenden auf,  um die Sprachentwicklung zu fördern und die kommunikative Kompetenz zu stärken. Das Thema zeichnet  sich durch eine ausgewogene Integration aller Fertigkeiten aus, wobei die Schüler sich zunächst mit  Input (Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen) beschäftigen und anschließend durch Output (mündlicher  und schriftlicher Ausdruck) antworten – unterstützt durch ihren Wortschatz, ihre Grammatik und ihre  phonologischen Fähigkeiten.

DE.5.1.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN: 

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den  Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“, indem sie sich an Alltagssituationen  erinnern. Dabei rufen sie bekannte Begrüßungen, Namen und Gefühlsäußerungen ab und bereiten sich so  gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, KK2.2, KK2.4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder oder kurze Videosequenzen und ordnen  diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte  und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2, KK2.4). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der Hörtexte.  Sie überlegen beispielsweise, wer sich vorstellen könnte, wie ein Name ausgesprochen wird oder wie  sich jemand fühlt (N1.3, N3.6, SELK2.3, BK4, KK2.3). Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den  vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem  Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/ Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, KK2.2, KK2.4).

DE.5.1.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/Sehverstehen durchgeführt.  Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und gewinnen einen  Überblick über das Thema (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Im nächsten Schritt hören und sehen  die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel  und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W3.1, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen, z. B. Namen, Befinden oder Buchstaben,  den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu. Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches  Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N1.3, N3.2, SELK2.3, SELK3.2KK2.5). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten bewusst zu  erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen (N2.4, SELK1.1SELK1.2, W3.1, KK2.4, KK2.5).

DE.5.1.P1.

 PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nachdem Befinden  fragen“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen Einführungsgeschichten  bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache, Intonation und die klare  Artikulation einzelner Buchstaben und Wörter (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2, KK2.4). Während  der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese  deutlich und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach, zuerst  im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, KK2.4). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern oder deutet auf diese, während die  Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.7).  Zusätzlich festigen die Schüler Diphthonge, Betonungsmuster und weitere zentrale Ausspracheelemente  gezielt durch rhythmisches Sprechen und gezielte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, W3.1KK2.5). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven  Kontexten zu erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen  nutzen die Schüler die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln  nachdenken zu müssen. Dabei setzen sie u. a. Frageintonation und Ausrufebetonung wirkungsvoll ein, um  ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, W3.1KK2.4, KK2.7).

DE.5.1.L1.

 VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des  Leseverstehens zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“ vor. Sie  aktivieren dabei zunächst ihr Vorwissen zu Namen, Buchstaben und Gefühlen, indem sie visuelle Impulse  wie Bilder, Schlüsselwörter oder Überschriften betrachten (N1.1, N3.2, N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.5). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten her,  um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen zum  Textinhalt und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W3.1). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte.  Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales Lesen und schnelles Lesen, um den Überblick  über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.4, KK2.5,). In einem weiteren Schritt  scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen, z. B. Namen, Buchstaben oder  Ausdrücken zum Befinden. Dadurch lernen sie, zentrale Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu  identifizieren und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N2.5, N3.5, SELK3.1, SELK3.2W3.1, W3.2, KK2.2, KK2.7).

DE.5.1.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN 

Nach der ersten Orientierung im Leseprozess arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung  einfacher alltagsnaher Texte wie z. B. Steckbriefe oder Begrüßungsdialoge. In einer Puzzle-Leseaktivität  lesen sie arbeitsteilig in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte (N1.2, N2.5, H3.5). Anschließend  tauschen sie ihr Textverständnis aus, rekonstruieren gemeinsam den Gesamtinhalt und reflektieren dabei,  ob ihre ursprünglichen Vermutungen zum Text zutreffend waren (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, W3.4, BK1KK2.7). Darauf aufbauend vergleichen die Schüler verschiedene Texte miteinander und ordnen gelesene  Informationen gezielt nach Kategorien wie Name, Herkunft oder Befinden. Dabei ziehen sie einfache  Schlussfolgerungen und üben, das Gelesene strukturiert zu erfassen. Unterstützt durch gezielte Fragetypen  (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständnis (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4BK1, W1.1, W3.4, W10.1, W16.3, KK2.4). Im weiteren Verlauf schreiben die Schüler eigene Texte, z. B. kurze  Steckbriefe oder Begrüßungsdialoge. Sie bringen ihre Gedanken, Eindrücke und sprachlichen Kenntnisse  ein und äußern sich schriftlich zu Inhalten, die sie zuvor gelesen haben. Ihre eigenen Texte präsentieren  sie anschließend in Partnerarbeit, Kleingruppen oder z. B. an einer Galerie-Wand im Klassenraum, um den  kommunikativen Austausch zu fördern (N3.2, N3.5, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.5). 

DE.5.1.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Bevor die Schüler mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach  dem Befinden fragen“ aktiv arbeiten, erraten sie zunächst anhand von Bildern, Geräuschen, Szenen oder  Wörtern in kurzen Hör-, Seh- oder Lesetexten die thematischen Schwerpunkte. Dadurch bauen sie gezielt  erste Erwartungen auf (N1.1, N3.2). Anschließend scannen die Schüler die vorliegenden Materialien und  erkennen dabei zentrale Wortfelder, die sie thematisch sortieren und strukturieren. Mit Unterstützung  von Bildkarten, Textausschnitten und Hörbeispielen identifizieren sie die Zielwörter und trainieren deren  Verwendung (N1.5, W3.4, W12.1, BK1, BK4, KK2.4, KK2.5). Im nächsten Schritt sprechen die Schüler den  Zielwortschatz rhythmisch und mehrmals, zunächst im Gruppenverband, später auch einzeln nach. Dabei  festigen sie ihre Aussprache und Verwendungsfähigkeit (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, SELK1.1, SELK2.1, BK1).  Daraufhin ordnen die Schüler die Zielwörter durch sinnvolles Zuordnen von visuellen oder kontextuellen  Hinweisen ein und entwickeln dadurch ein differenziertes Verständnis der Wortbedeutungen (BK4, KK2.4KK2.5). In ersten Anwendungssituationen wählen die Schüler die passenden Wörter situationsgerecht aus,  z. B. beim Kennenlernen oder beim formulierten Fragen nach dem Befinden. Schließlich wenden sie den  Zielwortschatz spontan und angemessen in kurzen Dialogen oder in Schreibaufgaben an (N1.3, N3.2, N3.3W3.1, SELK2.3, KK2.4). Die Lernleistung wird dabei gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des  Curriculums überprüft.

DE.5.1.G1.

 ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach  dem Befinden fragen“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale sprachliche  Bausteine. Dazu zeigt sie die digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und stoppt  an den Stellen, an denen die Zielstrukturen verwendet werden (N3.2, SELK2.3, SELK1.1, W3.1., KK2.2). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrmals, ohne explizite Regelvermittlung. Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder oder verweist auf Satzteile im Film sowie auf die parallel dargestellten  Sätze an der Tafel oder am Smartboard. Dadurch erkennen die Schüler die Zielstrukturen situativ und  automatisch im Kontext (N1.3, SELK3.1, W3.4, KK2.4). Anschließend suchen die Schüler in der schriftlichen  Version der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Sätze und vergleichen diese  (N3.2, SELK3.2, KK2.7). Unterstützend arbeiten sie mit farblich oder fett hervorgehobenen Satzbeispielen,  um die Aufmerksamkeit gezielt auf die Strukturen zu lenken (W3.1, KK2.4, KK2.5). Danach übertragen sie  die Sätze in ihr Heft und formulieren eigene Sätze mit den Zielstrukturen. Zunächst erfolgt ein Austausch in  Partnerarbeit, danach im Plenum (N3.2, SELK2.2, SELK3.2, W3.1, W3.4, W4.2, KK2.2). Die Lehrkraft und die  Mitschüler geben Feedback; eine Checkliste mit Symbolen unterstützt die Rückmeldung (SELK2.2, KK2.5). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen in weiteren kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten  vor. Die Schüler erkennen diese Strukturen erneut und wenden sie gezielt in Übungen und Dialogspielen an  (SELK3.2, W3.1, W4.2, KK2.2, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Zur Festigung der Strukturen organisiert die Lehrkraft  abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten (z. B. Spielepakete mit Fokus auf Zielstrukturen), in denen die  Schüler die Satzmuster situativ und authentisch anwenden (N1.1, N2.5, N3.5, W4.4). Die Überprüfung erfolgt  gemäß den Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.

DE.5.1.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf  vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zum Thema „Ich und Du“ zu verfassen. Zunächst aktivieren die  Schüler ihr Vorwissen, um erste kurze Sätze über sich selbst zu formulieren (N1.1, N1.2, N3.2, W3.1, KK2.2). Anhand von Beispielsätzen und Steckbriefmodellen verstehen die Schüler, worum es in der Schreibaufgabe  geht und welche sprachlichen Mittel sie dafür nutzen können. Sie erstellen daraufhin eigene kurze Texte  über sich selbst und strukturieren persönliche Informationen klar und korrekt (N2.4, SELK1.1, SELK3.2). Beim Verfassen ihrer Texte verwenden die Schüler gezielt einfache Satzmuster und den im Unterricht  erarbeiteten Zielwortschatz, um über sich selbst zu schreiben (SELK3.1, SELK2.3, KK2.4). Anschließend  tauschen die Schüler ihre geschriebenen Texte mit Mitschülern aus, lesen gegenseitig ihre Ergebnisse und  geben sich Feedback. Dieser Austausch fördert die schriftliche Kommunikation und stärkt das Bewusstsein  für den eigenen Schreibprozess (N2.4, N3.5, W3.2, W6.2, KK2.7). Die Reflexion über den Schreibprozess  erfolgt in einer abschließenden Phase, in der die Schüler ihre Gedanken und Erfahrungen zum Schreiben  äußern und im Dialog mit ihren Mitschülern Rückmeldungen austauschen (N1.3, N2.5, N3.5, SELK2.1SELK3.2, W4.2, KK2.5, KK2.7). Die Bewertung der Schreibprodukte und des Schreibprozesses erfolgt  gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.

DE.5.1.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS 

Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dabei  zu unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu machen. Im Fokus stehen die Themen „Sich  vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“. Die Schüler verwenden dabei den Zielwortschatz,  grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen, die zur jeweiligen Gesprächssituation  passen (N3.2, SELK3.1, W3.2, W6.2, BK1). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/Sehverstehen  und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext verwendet werden (FK4, KK2.4). In einer gelenkten  Übungsphase wiederholen sie die gehörten Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten nach oder erklären  sie in einfachen Sätzen (N1.3, SELK3.1, W3.1, W10.1, KK2.4). Anschließend bereiten sie sich auf typische  Gesprächssituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel einüben und planen, welche  Informationen sie im Dialog weitergeben möchten. Dabei achten sie auf eine angemessene Aussprache und  trainieren einfache Fragen und Antworten im Dialog (N2.5, N3.2, N3.8, SELK2.2, SELK3.1, W4.2, BK1). In den  späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft neue Sprechanlässe, z. B. durch Bildgeschichten,  pantomimische Szenen, Videoelemente oder Dialoge. Diese geben den Schülern die Möglichkeit, das  Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – z. B. durch Erklärungen, Fragen und einfache  Schlussfolgerungen (N1.3, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.7).

DE.5.1.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche  Produkte zu erstellen und aktiv anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu  den Themen „Sich vorstellen“, „Das Alphabet“ und „Nach dem Befinden fragen“. Dabei kommunizieren die  Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und außerhalb der Schule und wenden dabei  Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N1.1SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W3.1, W16.3). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze aus und bereiten  sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bild- oder Satzkarten unterstützen sie bei der Planung  von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren. In den folgenden Phasen führen die  Schüler kurze Dialoge durch, wobei sie passende Intonation und Körpersprache anwenden (W4.2, W12.1W14.1). Zusätzlich werden sie dazu angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen  einzusetzen und dabei ihren eigenen Lernfortschritt im Bereich Sprechen bewusst zu reflektieren. Zur Festigung und Wiederholung werden u. a. Bildgeschichten und visuelle Elemente eingesetzt (N1.1, N3.2W3.1, KK2.2, KK2.7).Diese Elemente bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe und helfen  den Schülern, ihre Sprachverwendung zu vertiefen. Zum Abschluss der Einheit reflektieren die Schüler in  kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle  dazu (N3.6, N3.7, SELK1.2, SELK1.3, SELK3.2, W3.1, W4.2), tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und  halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N2.4, N3.5, SELK2.2, W4.2, W6.2, BK1). Die Lernleistung wird  gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft. 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel: Die Schüler denken über typische Situationen aus dem Alltag nach, in denen sie sich vorstellen,  jemanden begrüßen/verabschieden oder nach dem Befinden fragen – und wenden dabei den Zielwortschatz  und die grundlegenden Redemittel auf Deutsch an. 

Aktivität: „Meine erste Begegnung“ – ein Rollenspiel 

Die Lehrkraft teilt die Klasse in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe erhält eine Aufgabe:

Sie sollen eine kurze  Alltagsszene als Rollenspiel entwerfen – zum Beispiel:

ein erstes Kennenlernen in der Schule, ein Gespräch  auf dem Pausenhof, eine Begegnung im Alphabetisierungskurs.

Die Schüler überlegen gemeinsam, welche Redemittel sie verwenden können, z. B. – -

Hallo, ich heiße …

Wie heißt du? Ich heiße … 

Und du? Wie geht’s? 

– Gut, danke. Tschüss! Sie schreiben kurze Dialoge (2–3 Sätze pro Schüler), üben diese und stellen sie dann der Klasse vor.

Jede  Gruppe führt ihre Szene zweimal auf – einmal normal, einmal übertrieben (z. B. mit Emotionen oder Gestik). 

Am Ende bewerten sich die Gruppen gegenseitig mit Sternen (z. B. 3–5 Sterne) und nennen, was ihnen  gefallen hat.

Destekleme

Unterstützung

Ziel: Die Schüler denken über alltägliche Begrüßungs- und Vorstellungssituationen nach und präsentieren  einfache Dialoge mithilfe vorgegebener Fragen und Sätze. Dabei verwenden sie gezielt den Wortschatz und  die Redemittel zum Thema „Ich und Du“.

Aktivität: „Begrüßungskarten mit Fragen und Satzanfängen“

Die Lehrkraft teilt die Klasse in zwei Gruppen.

Jede Gruppe erhält ein großes Plakat sowie Karten mit 

 Lückensätzen und Fragen, z. B. -Wie heißt?

-Ich heiße.– Wer bist?

-Ich bin.

-Wie geht es dir? 

-Mir geht es gut.

Die Schüler überlegen gemeinsam, wie man diese Sätze sinnvoll vervollständigen kann.

Sie stellen sich  gegenseitig Fragen, beantworten diese und schreiben vollständige Dialoge auf das Plakat. Beispiel:

-Hallo! Wie heißt du?

-Ich heiße Lara. Und du?

-Ich bin Jonas. Jeder Schüler trägt 2–3 Sätze bei. Am Ende stellt jede Gruppe ihre Dialoge der Klasse vor.

Die andere Gruppe  bewertet mit Sternen (z. B. 3–5 Sterne) und nennt, was gut gefallen hat.

Die Lehrkraft gibt gezieltes, lobendes  Feedback.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz 

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität 

Değerler

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz 

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität 

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz 

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.5.2.H1.1.Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Hör-und Sehverstehen zu den Themen „Das Alter und  Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ vorbereiten, um relevante  Redemittel, Zahlenangaben, Herkunftsländer, Sprachen und Wohnorte zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.5.2.H1.2.Informationen zusammenführen durch bedeutende Details  Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen „Das Alter  und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts. 

DE.5.2.P3.1. - Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die lautlichen Merkmale (Aussprache, Betonung und Intonation) zu den Themen  Alter, Zahlen, Länder, Sprachen, Herkunft und Wohnort korrekt und bewusst erkennen. Sie können diese  Kenntnisse in einfachen Kommunikationssituationen angemessen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an. 

DE.5.2.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Leseverstehen zu einfachen Texten über Alter, Zahlen, Herkunft,  Länder und Sprachen vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und erste inhaltliche Vermutungen auf  Grundlage von Textmerkmalen anstellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt. 

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.5.2.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen einfacher Texte zu den Themen Alter, Länder, Sprachen, Herkunft und  Wohnort zentrale Informationen erkennen und verstehen. Sie können zudem eigene Gedanken und Eindrücke zum Gelesenen formulieren und austauschen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.5.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den themenspezifischen Wortschatz zu Alter, Zahlen, Ländern, Sprachen, Herkunft  und Wohnort erkennen, verstehen und diesen im eigenen Sprachgebrauch angemessen, spontan und  altersgerecht anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.5.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grammatikalische Strukturen wie Personalpronomen, konjugierte Formen von sein und  kommen, sowie einfache Fragesätze erkennen und in altersgerechten Kommunikationssituationen korrekt,  authentisch und spontan anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen. 

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.5.2.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf das Schreiben eines kurzen Vorstellungstextes vorbereiten, analysieren ein  Modell, verfassen eigene Texte und können die gelernten Strukturen und Inhalte in unterschiedlichen  Schreibkontexten anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.5.2.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf einfache Sprechsituationen vorbereiten, indem sie die Modellbeispiele  verstehen und die zentralen Redemittel aktivieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um diese mit dem aktuellen Inhalt in  Verbindung zu bringen.

DE.5.2.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können eine strukturierte Selbstdarstellung formulieren und präsentieren. Sie können die  gelernten sprachlichen Mittel flexibel in neuen Gesprächssituationen anwenden und ihre Erfahrungen im  Sprechen reflektieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DAS BIN ICH!
Konu:

DAS BIN ICH

Unterthemen: Das Alter und Zahlen; Die Länder und die Sprachen; Die Herkunft und der Wohnort.

Zielwortschatz im Gebrauch: Wortschatz zur Vorstellung der eigenen Person: heißen, sein, kommen aus, wohnen, der Vorname, der  Nachname, das Alter, die Sprache, das Land, ich heiße, ich bin, ich komme aus, ich wohne in Wortschatz zu  Ländern und Sprachen: Türkiye, Deutschland, Österreich, England, Spanien, Japan, Aserbaidschan, die Schweiz, Türkisch, Deutsch,  Englisch, Spanisch, Japanisch, Aserbaidschanisch, ich spreche, ich komme aus Türkiye, ich spreche  Türkisch.

Wortschatz zu Zahlen und Alter: null, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf, zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn, sechzehn, siebzehn, achtzehn, neunzehn, zwanzig, ich bin zehn Jahre alt  Wortschatz zum Fragen und Antworten: wie heißt du, ich heiße, wie alt bist du, ich bin … Jahre alt, woher kommst du, ich komme aus, wo wohnst du,  ich wohne in, ich spreche  Sonstiger Basiswortschatz: und

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen) Die Zielgrammatik für diese Lektion umfasst grundlegende Strukturen zur Selbstdarstellung und zur  Beschreibung von Alter, Herkunft, Wohnort und Sprache. Die folgenden grammatischen Elemente stehen  im Fokus des Sprachgebrauchs im Präsens (Gegenwart).

Verben im Präsens (Gegenwart)

Die wichtigsten Verben für diese Lektion sind: sein, kommen, wohnen, sprechen Diese Verben werden in  einfachen Aussagen und Fragen verwendet.

Beispiele:

–Ich bin zehn Jahre alt.

–Er ist elf (Jahre alt)

–Ich komme aus Türkiye.

–Sie wohnt in Ankara. Personalpronomen im Singular

Die Personalpronomen in der Einzahl sind zentral für einfache Aussagen und Fragen. 

Formen: ich, du, er, sie 

Beispiele:

–Ich heiße Lara.

–Du kommst aus Deutschland.

–Er ist zehn Jahre alt.

–Sie wohnt in Izmir.

Die Schüler verwenden einfache Aussagesätze mit klarer Wortstellung. 

Beispiele:

–Ich heiße Ahmet.

–Ich wohne in Bursa.

–Ich spreche Englisch und Deutsch.

Fragesätze im Präsens mit

W-Fragen W-Fragen werden verwendet, um persönliche Informationen zu erfragen. 

Beispiele:

–Wie heißt du?

–Woher kommst du?

–Wo wohnst du?

Antworten folgen meist dem Muster:

–Ich heiße …

–Ich komme aus …

–Ich wohne in …

–Ich spreche …

Zahlen und Altersangaben Zahlen von 0 bis 20 werden mit dem Verb „sein“ zur Altersangabe verbunden. 

Beispiele:

–Ich bin neun Jahre alt.

–Er ist zwölf.

–Wie alt bist du?– Ich bin elf.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Die grammatischen Strukturen in dieser Lektion dienen dazu, sich selbst in einfacher Form vorzustellen  und persönliche Informationen wie Name, Alter, Herkunft, Wohnort und Sprachkenntnisse korrekt und  verständlich auszudrücken. Verwendung des Verbs „sein“ im Präsens Funktion: persönliche Angaben zum  

Alter, Beruf oder Zustand machen Beispiele:

–Ich bin zehn Jahre alt.

–Wie alt bist du? Verwendung des Verbs „kommen“ im Präsens Funktion: über die Herkunft einer Person sprechen Beispiele: 

–Ich komme aus Türkiye.

–Woher kommst du?

Verwendung des Verbs „wohnen“ im Präsens Funktion: über den Wohnort sprechen Beispiele:

–Ich wohne  in Ankara.

–Wo wohnst du?

Verwendung des Verbs „sprechen“ im Präsens Funktion: sprachliche Fähigkeiten angeben Beispiele:

–Ich  spreche Deutsch und Türkisch. Personalpronomen im Singular (ich, du, er, sie) Funktion: über sich selbst  und andere sprechen Beispiele:

–Ich heiße Can.

–Er kommt aus Deutschland.

–Sie ist elf Jahre alt. W-Fragen im Präsens

–Wie heißt du?

–Woher kommst du?

Funktion: das eigene Alter nennen oder nach dem Alter fragen Beispiele:

Zahlen und Altersangaben mit „sein“

–Ich bin neun Jahre alt.

–Er ist zwölf Jahre alt.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

Fragen und Antworten zur Person:

–Wie heißt du? –Ich heiße Lara

–Wie alt bist du?

–Ich bin zehn Jahre alt

–Woher kommst du?

–Ich komme aus Türkiye.

–Wo wohnst du?

–Ich wohne in Ankara.

–Ich spreche Türkisch und Deutsch.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

In dieser Lektion begegnen die Lernenden verschiedenen lautlichen Besonderheiten, die für eine  verständliche und natürliche Aussprache wichtig sind. Wortakzente liegen im Deutschen in der Regel auf der ersten Silbe. Das gilt insbesondere für wichtige  Wörter dieser Lektion wie heißen, kommen, wohnen, Türkiye, Japan oder Berlin. Bei der Aussprache ist zwischen langen und kurzen Vokalen zu unterscheiden. Wörter wie sie enthalten  ein langes i, während bin ein kurzes i zeigt. Ebenso wird in wohnt das o lang gesprochen, in fünf hingegen  kurz. Die Umlaute ä, ö, ü treten in zentralem Wortschatz wie Österreich, Schüler oder fünf auf und erfordern  gezielte Übung in der Artikulation.

Konsonantenverbindungen wie tsch, sch oder ch erscheinen in Wörtern wie Deutsch, Sprache oder Türkisch.  Diese Laute müssen deutlich ausgesprochen werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Fragesätze mit W-Fragewörtern wie „Wie heißt du?“ oder Wo wohnst du? haben in der Regel eine fallende  Intonation.

Zahlenwörter bringen weitere Artikulationsmerkmale mit sich, beispielsweise das [ç] in ich, das [s] in sie  oder das [ts] in zehn. Diese Laute sollten in Ausspracheübungen bewusst herausgearbeitet werden. Für den  Sprechfluss ist es hilfreich, Vorstellungssätze rhythmisch zu üben. Beispielsätze wie Ich heiße Ali, Ich bin elf  Jahre alt, Ich wohne in Ankara oder Ich spreche Deutsch und Türkisch eignen sich sehr gut für wiederholtes 

Nachsprechen im natürlichen Sprachrhythmus. 

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Zur gezielten Aussprachepraxis im sozialen Kontext eignen sich kurze, häufig verwendete Wendungen, die  im Unterricht laut und rhythmisch wiederholt werden können.

Typische Äußerungen sind:

–Ich heiße …

–Ich bin … Jahre alt

–Ich komme aus …

–Ich wohne in …

–Ich spreche …

–Wie heißt du?

–Woher kommst du?

–Wo wohnst du?

Diese einfachen Sätze unterstützen die korrekte Aussprache von Lauten wie ch, sch, Umlauten und  Betonungsmustern und fördern die kommunikative Sicherheit.

Diese Merkmale werden durch gezielte Ausspracheübungen (z.B. Nachsprechen, Rhythmusübungen,  Partnerarbeit) altersgerecht eingeführt und gefestigt.

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

WICHTIGER HINWEIS: Eine Bewertungs- und Beurteilungsliste ist für die Themen vorgesehen. (Siehe  Abschnitt 1.2: Prinzipien für die Umsetzung des DaF-Lehrplans). Die Elemente im Bewertungsteil müssen  nicht in jeder Unterrichtsstunde verwendet werden. Sie sind als optionale Auswahl für Lehrkräfte oder  Schulbuchautoren gedacht. Für jede Stunde können Elemente ausgewählt werden, je nach Bedürfnislage  der Schüler, Lernzielen und den Präferenzen der Lehrperson. 

LEISTUNGSAUFGABE: Die Schüler erstellen ein Projekt mit dem Titel „Das bin ich“, das die Themen Alter, Zahlen, Herkunft, Wohnort  und Sprache abdeckt. Sie gestalten ein Plakat, einen Steckbrief oder ein Vorstellungsvideo, in dem sie  einfache Sätze zur Selbstvorstellung verwenden: sie nennen ihren Namen, ihr Alter, ihr Herkunftsland,  ihren Wohnort und welche Sprachen sie sprechen. Sie verwenden dabei passende Satzmuster wie Ich bin  zehn Jahre alt, Ich komme aus Türkiye, Ich wohne in Ankara, Ich spreche Türkisch und Deutsch. Zusätzlich  können sie Zeichnungen, Länderflaggen oder Zahlenbilder einbinden. Das Projekt soll zeigen, wie Schüler  sich selbstständig und sozial angemessen auf Deutsch vorstellen können. Die Präsentation erfolgt in  der Klasse. Die Bewertung erfolgt anhand eines Bewertungsrasters, einer Punkteskala und/oder eines  Beurteilungsschemas. 

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft/Vorbereitung

Dieses Thema basiert auf dem Vorwissen der Schüler zum Thema „Das bin ich“ – also auf den Bereichen  Alter, Zahlen, Herkunft, Wohnort und Sprache.

Da die Schüler die 5. Klasse der Sekundarstufe besuchen, wird davon ausgegangen, dass sie in ihrer  Erstsprache bereits wissen, wie sie Angaben zu Alter, Wohnort oder Herkunft machen, auch wenn sie diese  Inhalte auf Deutsch noch nicht ausdrücken können.

Dieses vorhandene Wissen in der Erstsprache erleichtert den Zugang zu neuen sprachlichen Strukturen im  Deutschen und dient als Grundlage für den Aufbau neuer Inhalte.

Zudem wird erwartet, dass die Schüler bereits über einfache Zahlen, Länderbezeichnungen und  Formulierungen wie Ich heiße… oder Ich bin… Jahre alt verfügen. Diese Elemente werden zu Beginn des  Schuljahres im Rahmen eines Wiederholungsprogramms aktiviert. So kann der Lernprozess stufenweise  auf bekanntem Wissen aufgebaut werden.

Ön Değerlendirme Süreci

Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler über die physischen, kognitiven, sozialen und affektiven  Voraussetzungen verfügen, um über sich selbst zu sprechen.

Das Wiederholen und Üben von relevantem Wortschatz und einfachen Satzstrukturen (z. B. Alter nennen,  Herkunft benennen, Sprache angeben) erleichtert den Einstieg.

Zum Beispiel kann ein Mini-Dialogspiel zum Thema Name – Alter – Herkunft – Sprache durchgeführt werden. 

So wird überprüft, welche Redemittel und Satzstrukturen aus der Vorzeit erinnert und angewendet werden  können.

Auf dieser Grundlage entscheidet die Lehrkraft, ob einzelne Aspekte erneut geübt werden sollen, bevor  neue Inhalte eingeführt werden.

(Diese Vorübungen können durch kurze Beobachtungsraster oder Checklisten begleitet und dokumentiert  werden.)

Köprü Kurma

Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen über persönliche Angaben – etwa durch gedankliche Rückverbindungen  zur Muttersprache oder zu Alltagssituationen. Zum Einstieg kann ein kurzes Video oder eine Szene gezeigt werden, in der sich Kinder vorstellen – z. B. mit  Sätzen wie Ich heiße Paul. Ich bin zehn Jahre alt. Ich wohne in Berlin.

Anschließend fragt die Lehrkraft: Was habt ihr verstanden? Welche Wörter kennt ihr schon? Die Schüler  notieren ein bekanntes Wort auf einen Zettel und legen es in eine vorbereitete Box.

Die Lehrkraft greift diese Wörter in der nächsten Unterrichtsphase wieder auf, wenn z. B. ein digitaler  Lückentext oder ein Hörbeispiel verwendet wird.

So wird überprüft, ob die ersten Assoziationen korrekt waren und gleichzeitig die Verbindung zwischen  Vorwissen und neuem Lerninhalt geschaffen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige  Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf  den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich  wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln. Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen  Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum  Lernen. Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes  oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle  Kurzgeschichte sein. Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und  für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, KK2.2). Nach diesem Einstieg  erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema. Im Beispielthema „Das bin ich“ beginnt der Unterricht mit einer  einfachen Frage wie „Wie alt bist du?“, „Woher kommst du?“ (N3.8, W3.1). Die Schüler werden eingeladen,  spontan kurze Antworten zu geben, z. B. durch das Nennen ihres Alters, ihres Herkunftslandes oder einer  gesprochenen Sprache. Auf diese Weise wird das Thema „Das Alter, Länder, Sprachen, Herkunft und  Wohnort“ eingeführt. Ziel ist es, die Schüler emotional zu aktivieren und sie auf das Thema einzustimmen.  Gleichzeitig erkennen die Schüler, dass sie im Unterricht persönliche Informationen einbringen dürfen und  werden ermutigt, erste einfache Aussagen über sich selbst in Deutsch zu machen (N1.1, N2.4, SELK2.1SELK2.3, W4.2).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck,  Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Ausspracheverwendung) werden integriert und  themenzentriert eingesetzt. Im Rahmen des Themas „Das bin ich“ und seiner Unterthemen Das Alter und  Zahlen, Die Länder und die Sprachen sowie Die Herkunft und der Wohnort bauen die Schüler zunächst  über rezeptive Fertigkeiten (Hören, Lesen) ihr Hintergrundwissen zu persönlichen Angaben auf, bevor  sie zu produktiven Aufgaben (Sprechen, Schreiben) übergehen. Diese Kompetenzen werden sinnvoll und  zielgerichtet miteinander kombiniert, um die Lernziele des Themas zu unterstützen. Obwohl sie in den  Lehr- und Lernpraktiken von rezeptiv zu produktiv aufgebaut sind, werden sie immer in enger Verbindung  zueinander genutzt. Jede Aktivität baut dabei auf der vorhergehenden auf, um die Sprachentwicklung zu  fördern und die kommunikative Kompetenz zu stärken – z. B. vom Erkennen von Länder- und Sprachnamen  in Hörtexten über das Lesen einfacher Vorstellungstexte bis hin zum selbstständigen Formulieren eigener  Sätze zu Alter, Herkunft und Sprache. Das Thema zeichnet sich durch eine ausgewogene Integration aller  Fertigkeiten aus, wobei die Schüler sich zunächst mit Input (Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen, z.  B. kurze Dialoge zu Name, Alter, Herkunft) beschäftigen und anschließend durch Output (mündlicher und  schriftlicher Ausdruck, z. B. eigenes Vorstellen, Steckbrief schreiben) antworten – unterstützt durch den  thematischen Wortschatz, die Grammatikstrukturen (sein, kommen, wohnen, sprechen) und die gezielte  Ausspracheübungen (z. B. ch-, sch-, Umlaute).

DE.5.2.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN:

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den  Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“, indem  sie sich an Alltagssituationen erinnern, in denen sie über ihr Alter, ihre Herkunft oder ihre Sprachkenntnisse  sprechen. Dabei rufen sie bekannte Zahlwörter, Ländernamen, Sprachbezeichnungen und einfache  Vorstellungsformeln ab und bereiten sich so gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (N1.1, N2.5N3.2, SELK1.1, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder  von Ländern und Flaggen, Karten, Personen mit Namensschildern oder kurze Videosequenzen und ordnen  diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte  und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, H3.2, N3.6, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2, KK2.4). In einem  weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der Hörtexte. Sie überlegen  beispielsweise, wie alt eine Person sein könnte, aus welchem Land sie stammt oder welche Sprache sie  spricht. Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien  wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und  sprachliche Brücke  zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1SELK2.3, SELK3.1, BK4, KK2.2, KK2.4). 

DE.5.2.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS 

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder  und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/ Sehverstehen durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/ Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Im  nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen  erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche, z. B. Sätze zu  Alter, Herkunft oder Sprachkenntnissen (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W3.1, KK2.4). Anschließend  ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen – wie Zahlen, Ländernamen, Sprachen oder Wohnorte –  den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu. Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches  Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N1.3, N3.2, SELK2.3, SELK3.2BK4, KK2.5). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten  bewusst zu erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen  – etwa beim Vorstellen der eigenen Person mit Angaben zu Alter, Herkunft und Sprache (N2.4, SELK1.1SELK1.2, W3.1, KK2.4, KK2.5). DE.5.2.P1.e zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1SELK2.3, SELK3.1, BK4, KK2.2, KK2.4). 

DE.5.2.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder  und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/ Sehverstehen durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/ Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Im  nächsten Schritt hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen  erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche, z. B. Sätze zu  Alter, Herkunft oder Sprachkenntnissen (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W3.1, KK2.4). Anschließend  ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen – wie Zahlen, Ländernamen, Sprachen oder Wohnorte –  den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu. Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches  Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N1.3, N3.2, SELK2.3, SELK3.2BK4, KK2.5). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten  bewusst zu erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen  – etwa beim Vorstellen der eigenen Person mit Angaben zu Alter, Herkunft und Sprache (N2.4, SELK1.1SELK1.2, W3.1, KK2.4, KK2.5).

DE.5.2.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“  sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst  die digitalen Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst  auf Aussprache, Intonation und die klare Artikulation der themenrelevanten Wörter wie Zahlwörter,  Ländernamen, Sprachbezeichnungen und einfache Vorstellungsformeln (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.1KK2.2, KK2.4). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen – z. B. „Ich  bin zehn Jahre alt“, „Ich komme aus Deutschland“, „Ich spreche Türkisch“ – das Video an und spricht diese  deutlich und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach, zuerst  im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N1.1, N3.2, H3.2, H3.6, SELK1.2, SELK2.1 W4.2, KK2.4). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Landesflaggen,  Karten, Zahlkarten) oder deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.7). Zusätzlich festigen die Schüler zentrale Ausspracheelemente wie Umlaute (ä, ö,  ü), Diphthonge, Betonungsmuster und die Aussprache von Lauten wie [ç] in „ich“ oder [ʃ] in „Sprechen“ durch  rhythmisches Sprechen und gezielte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, KK2.5). Darüber hinaus  lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten zu erkennen und  anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen – etwa beim Vorstellen ihrer  Person mit Angaben zu Alter, Herkunft und Sprache – nutzen sie die gelernten Aussprachemuster sicher und  flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen. Dabei setzen sie u. a. Frageintonation und  Ausrufebetonung wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N2.5N3.5, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.4, KK2.7).

DE.5.2.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens  zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“  vor. Sie aktivieren dabei zunächst ihr Vorwissen zu Zahlwörtern, Ländernamen, Sprachbezeichnungen  und einfachen Vorstellungsformeln, indem sie visuelle Impulse wie Bilder, Schlüsselwörter, Karten oder  Überschriften betrachten (N1.1, N3.2, N1.2, N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.5). Anschließend stellen die  Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche  Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen zum Textinhalt – z. B. zu Alter,  Herkunft oder Sprachkenntnissen von Personen – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2N3.2, SELK2.1, SELK2.3, W3.1, KK2.2). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte. Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales  Lesen und schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2BK1, KK2.4, KK2.5). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen  Informationen, z. B. Alter, Ländernamen, Sprachen oder Wohnorten (W3.1, W3.2). Dadurch lernen sie, zentrale  Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu identifizieren und für die eigene Sprachverwendung  nutzbar zu machen (N2.4, N2.5, N3.5, SELK3.2, KK2.2).

DE.5.2.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Nach der ersten Orientierung im Leseprozess arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung  einfacher alltagsnaher Texte wie z. B. Steckbriefe, kurze Vorstellungstexte oder Dialoge zu Alter, Herkunft und  Sprache. In einer Puzzle-Leseaktivität lesen sie arbeitsteilig in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte  (N1.2, N2.5, KK2.4). Anschließend tauschen sie ihr Textverständnis aus, rekonstruieren gemeinsam den  Gesamtinhalt und reflektieren dabei, ob ihre ursprünglichen Vermutungen zum Text zutreffend waren  (N2.4, N3.5, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.7). Darauf aufbauend vergleichen die Schüler verschiedene  Texte miteinander und ordnen gelesene Informationen gezielt nach Kategorien wie Name, Alter, Herkunft,  Sprache oder Wohnort. Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen und üben, das Gelesene strukturiert  zu erfassen. Unterstützt durch gezielte Fragetypen (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie  ihr Textverständnis (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4, BK1). Im weiteren Verlauf schreiben die Schüler eigene  Texte, z. B. kurze Steckbriefe oder Dialoge, in denen sie sich vorstellen und Angaben zu Alter, Herkunft und  Sprache machen. Sie bringen ihre Gedanken, Eindrücke und sprachlichen Kenntnisse ein und äußern sich  schriftlich zu Inhalten, die sie zuvor gelesen haben. Ihre eigenen Texte präsentieren sie anschließend in  Partnerarbeit, Kleingruppen oder z. B. an einer Galerie-Wand im Klassenraum, um den kommunikativen  Austausch zu fördern (N3.2, N3.5, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.5).

DE.5.2.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Bevor die Schüler mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die  Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ aktiv arbeiten, erraten sie zunächst anhand von Bildern  (z. B. Länderflaggen, Karten, Zahlenbilder), Geräuschen, Szenen oder Wörtern in kurzen Hör-, Seh- oder  Lesetexten die thematischen Schwerpunkte. Dadurch bauen sie gezielt erste Erwartungen auf (N1.1N3.2, N3.5, SELK2.3, W3.1, BK4, KK2.4, KK2.7). Anschließend scannen die Schüler die vorliegenden  Materialien und erkennen dabei zentrale Wortfelder – wie Zahlwörter, Ländernamen, Sprachen, Wohnorte  – die sie thematisch sortieren und strukturieren. Mit Unterstützung von Bildkarten, Textausschnitten  und Hörbeispielen identifizieren sie die Zielwörter und trainieren deren Verwendung (W3.1, W4.2, BK4). Im nächsten Schritt sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und mehrmals, zunächst im  Gruppenverband, später auch einzeln nach. Dabei festigen sie ihre Aussprache (z. B. von Umlauten oder  dem Laut [ç] in „ich“) und ihre Verwendungsfähigkeit (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, BK1). Daraufhin  ordnen die Schüler die Zielwörter durch sinnvolles Zuordnen von visuellen oder kontextuellen Hinweisen  ein und entwickeln dadurch ein differenziertes Verständnis der Wortbedeutungen – z. B. indem sie Länder  mit den entsprechenden Sprachen oder Personen mit Altersangaben verbinden (N1.1, BK4). In ersten  Anwendungssituationen wählen die Schüler die passenden Wörter situationsgerecht aus, z. B. beim  Vorstellen der eigenen Person, beim Nennen ihres Alters oder beim Formulieren von Sätzen wie „Ich komme  aus …“ oder „Ich spreche …“. Schließlich wenden sie den Zielwortschatz spontan und angemessen in kurzen  Dialogen oder in Schreibaufgaben (z. B. Steckbrief) an (N1.3, N3.2, SELK2.3, KK2.4). Die Lernleistung wird  dabei gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft.

DE.5.2.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die  Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt  Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die  Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt  auf zentrale sprachliche Bausteine (N3.2). Dazu zeigt sie die digitale Einführungsgeschichte oder passende  Ausschnitte daraus und stoppt an den Stellen, an denen die Zielstrukturen verwendet werden – z. B. Sätze  mit sein, kommen, wohnen und sprechen sowie W-Fragen zu Alter, Herkunft und Sprache (N3.2, SELK2.3SELK1.1, W3.1, BK2). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrmals, ohne explizite  Regelvermittlung. Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder (z. B. Flaggen, Landkarten, Zahlenbilder) oder  verweist auf Satzteile im Film sowie auf die parallel dargestellten Sätze an der Tafel oder am Smartboard.  Dadurch erkennen die Schüler die Zielstrukturen situativ und automatisch im Kontext (N1.3, SELK1.1SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.2). Anschließend suchen die Schüler in der schriftlichen Version der Geschichte  oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Sätze und vergleichen diese – z. B. „Ich komme aus …“,  „Ich wohne in …“, „Ich spreche …“, „Ich bin … Jahre alt“ (H3.2, SELK3.2, KK2.4, KK2.7, KK2.13). Unterstützend  arbeiten sie mit farblich oder fett hervorgehobenen Satzbeispielen (W3.1, KK2.5), um die Aufmerksamkeit  gezielt auf die Strukturen zu lenken. Danach übertragen sie die Sätze in ihr Heft und formulieren eigene  Sätze mit den Zielstrukturen. Zunächst erfolgt ein Austausch in Partnerarbeit, danach im Plenum (N3.2SELK3.2, W3.4, KK2.12). Lehrkraft und Mitschüler geben Feedback; eine Checkliste mit Symbolen  unterstützt die Rückmeldung (SELK2.2, KK2.5). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen in weiteren  kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vor. Die Schüler erkennen diese Strukturen erneut und wenden  sie gezielt in Übungen und Dialogspielen an (SELK3.2, W4.2, KK2.2, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Zur Festigung  der Strukturen organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten (z. B. Rollenspiele oder  Brettspiele mit Fokus auf Zielstrukturen), in denen die Schüler die Satzmuster situativ und authentisch  anwenden – etwa beim Vorstellen der eigenen Person mit Alter, Herkunft und Sprache (N1.1, N2.5, N3.5W3.4, W4.2). Die Überprüfung erfolgt gemäß den Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des  Curriculums.

DE.5.2.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf  vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zum Thema „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“ zu verfassen. Zunächst aktivieren die Schüler ihr Vorwissen, um erste  kurze Sätze über sich selbst zu formulieren – z. B. zu ihrem Alter, ihrer Herkunft, ihrem Wohnort und den  Sprachen, die sie sprechen (N1.1, N1.2, N3.2, W3.1, KK2.2). Anhand von Beispielsätzen und Steckbriefmodellen  verstehen die Schüler, worum es in der Schreibaufgabe geht und welche sprachlichen Mittel sie dafür  nutzen können. Sie erstellen daraufhin eigene kurze Texte über sich selbst und strukturieren persönliche  Informationen klar und korrekt (N2.4, SELK1.1, SELK3.2, W3.1). Beim Verfassen ihrer Texte verwenden die  Schüler gezielt einfache Satzmuster (z. B. „Ich bin … Jahre alt.“, „Ich komme aus …“, „Ich wohne in …“, „Ich  spreche …“) und den im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz, um über sich selbst zu schreiben (N3.2SELK3.1, SELK2.3, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre geschriebenen Texte mit Mitschülern  aus, lesen gegenseitig ihre Ergebnisse und geben sich Feedback. Dieser Austausch fördert die schriftliche  Kommunikation und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N2.4, N3.5, SELK2.3, W3.2). Die Reflexion über den Schreibprozess erfolgt in einer abschließenden Phase, in der die Schüler ihre  Gedanken und Erfahrungen zum Schreiben äußern und im Dialog mit ihren Mitschülern Rückmeldungen  austauschen (N1.3, N2.5, N3.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.5, KK2.7). Die Bewertung der Schreibprodukte  und des Schreibprozesses erfolgt gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.

DE.5.2.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dabei zu  unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu machen. Im Fokus stehen die Themen „Das Alter  und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“. Die Schüler verwenden  dabei den Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche Wendungen, die zur jeweiligen  Gesprächssituation passen (N3.2, SELK3.1, W3.1, BK1). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/ Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext verwendet werden – z. B. Sätze wie „Ich bin … Jahre alt.“, „Ich komme aus …“, „Ich wohne in …“, „Ich spreche …“ (KK2.4). In einer gelenkten Übungsphase  wiederholen sie die gehörten Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten nach oder erklären sie in einfachen  Sätzen (N1.3, SELK3.1, W3.4, W10.1, BK4, KK2.7, KK2.13). Anschließend bereiten sie sich auf typische  Gesprächssituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel einüben und planen, welche  Informationen sie im Dialog weitergeben möchten. Dabei achten sie auf eine angemessene Aussprache  und trainieren einfache Fragen und Antworten im Dialog, z. B. „Wie alt bist du?“, „Woher kommst du?“ (N2.5N3.2, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, BK1). In den späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft neue  Sprechanlässe, z. B. durch Bildgeschichten, pantomimische Szenen, Videoelemente oder Dialoge. Diese  geben den Schülern die Möglichkeit, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – z. B.  durch Erklärungen, Fragen und einfache Schlussfolgerungen zu Alter, Herkunft und Sprache (N1.3, SELK3.2W4.4, BK4, KK2.2, KK2.7). 

DE.5.2.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche  Produkte zu erstellen und aktiv anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu  den Themen „Das Alter und Zahlen“, „Die Länder und die Sprachen“ sowie „Die Herkunft und der Wohnort“  (N1.5, W3.1). Dabei kommunizieren die Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und  außerhalb der Schule und wenden dabei Zielwortschatz, grammatische Strukturen und soziale sprachliche  Wendungen des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W4.2). Zu Beginn wählen die Schüler  passende Sätze aus – z. B. „Ich bin … Jahre alt.“, „Ich komme aus …“, „Ich wohne in …“, „Ich spreche …“ –  und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bild- oder Satzkarten unterstützen sie bei der  Planung von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren (BK4). In den folgenden Phasen  führen die Schüler kurze Dialoge durch, wobei sie passende Intonation und Körpersprache anwenden.  Zusätzlich werden sie dazu angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen  einzusetzen, z. B. in Begegnungen mit anderen Personen oder in fiktiven Alltagsszenen, und dabei ihren  eigenen Lernfortschritt im Bereich Sprechen bewusst zu reflektieren. Zur Festigung und Wiederholung  werden u. a. Bildgeschichten, Landkarten, Flaggenkarten und visuelle Elemente eingesetzt (N1.1, N3.2BK4, KK2.2, KK2.7). Diese Elemente bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe und helfen  den Schülern, ihre Sprachverwendung zu vertiefen. Zum Abschluss der Einheit reflektieren die Schüler in  kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle  dazu, tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N2.4, N3.5SELK1.2, SELK2.3, SELK3.2, W3.1, W4.2, BK1). Die Lernleistung wird gemäß den Punkten der Prinzipien zur  Umsetzung des Curriculums überprüft.

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel:

Die Schüler sprechen über Alter, Herkunft, Wohnort und Sprache in Alltagssituationen und verwenden dabei  den Zielwortschatz und typische Satzmuster. 

Aktivität:

-Meine Vorstellung auf der Bühne

– ein freies Rollenspiel Die Schüler erstellen in Kleingruppen kurze Szenen, in denen sie sich vorstellen

– z. B. auf dem Schulhof, im  Kursraum oder beim Sprachenfest. Beispielsätze:

–Ich heiße …

–Ich bin … Jahre alt

–Ich komme aus …

–Ich spreche …

Die Szenen werden erst normal, dann mit verteilten Rollen und übertriebenen Emotionen gespielt. Die  Klasse bewertet die Gruppen mit Sternen und benennt positive Aspekte. 

Destekleme

Unterstützung

Ziel:

Die Schüler üben das Vorstellen mit Hilfe von Karten mit Satzanfängen, Ländernamen, Zahlen oder  Piktogrammen. 

Aktivität:

„Steckbrief zum Ausschneiden“

Die Lehrkraft verteilt vorbereitete Satzbausteine auf Karten (z. B. Ich heiße …, Ich bin … Jahre alt, Ich komme  aus …, Ich spreche …).

Die Schüler kleben die Bausteine auf ein Steckbrief-Poster, ordnen sie richtig an und ergänzen mit eigenen  Angaben.

Dann stellen sie sich paarweise gegenseitig vor und präsentieren sich der Klasse.

Die andere Gruppe gibt Feedback mit Sternen. Die Lehrkraft lobt besonders verständliche Aussprache und  passende Wortwahl.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W1. Gerechtigkeit

W2.Familienzusammenhalt

W3. Fleiß 

W4. Freundschaft 

W9. Barmherzigkeit

W10. Bescheidenheit

W14. Respekt

Okuryazarlık Becerileri

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.5.3.H1.1.Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich auf das Hör/Sehverstehen zum Thema Familienmitglieder und Berufe in der Familie  vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und anhand von Bildern und Kontexten Vermutungen äußern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.5.3.H1.2. - Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen zum Thema Familie und Berufe von Familienmitgliedern durch  bedeutende Details beim Zuhören oder Zuschauen erfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.5.3.P3.1.Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die lautlichen Besonderheiten der thematischen Wörter zum Thema Familie und Berufe  von Familienmitgliedern erkennen und wenden diese beim Sprechen korrekt, bewusst und verständlich an. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.5.3.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich auf das Leseverstehen vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen zu Familienmitgliedern  und Berufen aktivieren und anhand von Bildern oder Titeln erste Vermutungen zum Textinhalt anstellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.5.3.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen einfacher Texte zu den Themen Familie und Berufe zentrale Informationen  erkennen und verstehen. Sie sollen eigene Gedanken und Schlussfolgerungen zum Gelesenen formulieren  und austauschen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.5.3.W2.1. - Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können gezielt den Wortschatz zu Familienmitgliedern erkennen oder verwenden und die Berufe  von Familienangehörigen im altersgerechten, kommunikativen Kontext verstehen und verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.5.3.G1.1.Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen erkennen und verwenden, um Familienmitglieder  zu benennen, einfache Beziehungen auszudrücken und Berufe korrekt in Sätzen darzustellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.5.3.S4.1. Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf das Schreiben einfacher Vorstellungstexte über ihre Familie vorbereiten und  aktivieren relevantes Vorwissen. Sie können eigene strukturierte Texte mit korrekten sprachlichen Mitteln  verfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.5.3.S4.1. Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf das Schreiben einfacher Vorstellungstexte über ihre Familie vorbereiten und  aktivieren relevantes Vorwissen. Sie können eigene strukturierte Texte mit korrekten sprachlichen Mitteln  verfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.5.3.SP3.1.Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich auf einfache Gesprächssituationen über ihre Familie vorbereiten und aktivieren ihr  Vorwissen um sich an Modelltexten zu orientieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um diese mit dem aktuellen Inhalt in  Verbindung zu bringen.

DE.5.3.SP3.3. Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können einen Sprechbeitrag zur Vorstellung ihrer Familie planen und präsentieren. Sie  können die gelernten sprachlichen Mittel flexibel in neuen Gesprächssituationen anwenden und ihre  Sprecherfahrungen reflektieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen. 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: MEINE FAMILIE
Konu:

MEINE FAMILIE

Unterthemen: Die Familienmitglieder; Die Berufe von Familienmitgliedern

Zielwortschatz im Gebrauch:

Mutter, Vater, Schwester, Bruder, Oma, Opa, Tante, Onkel, Eltern, Geschwister, Mann, Frau, Kind, Baby,  Einzelkind, Familienstammbaum, Großeltern, Großvater, Großmutter

Wortschatz zu Berufen von Familienmitgliedern:

der Lehrer, die Lehrerin, der Arzt, die Ärztin, der Ingenieur, die Ingenieurin, der Architekt, die Architektin, der  Polizist, die Polizistin, der Koch, die Köchin, der Rentner, die Rentnerin

Adjektive: nett, jung, freundlich, alt Typische

Sprachhandlungen:

–Wer ist das?

–Das ist meine Mutter.

–Was ist dein Vater von Beruf?

–Meine Schwester ist freundlich.

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen):

Die in dieser Lektion vermittelten grammatischen Strukturen dienen dazu, einfache Informationen über  Familienmitglieder, ihre Eigenschaften und Berufe sprachlich korrekt und funktional auszudrücken.  Beispielsätze:

–Das ist meine Mutter.

–Ich habe zwei Brüder.

–Meine Großeltern wohnen in Ankara.

–Wir sind fünf Personen in unserer Familie. 

–Mein Vater ist Lehrer. –Meine Mutter ist Ärztin.

–Mein Onkel ist Ingenieur.

–Meine Schwester ist Polizistin.

Adjektive zur Personenbeschreibung:

nett, freundlich, jung, alt, lustig, fleißig 

Beispielsätze: 

–Meine Oma ist sehr nett.

–Mein Bruder ist jünger als ich.

–Mein Vater ist freundlich und fleißig.

Sprachhandlungen mit Zielwortschatz

–Wer ist das?

– Das ist mein  Onkel.

–Was ist dein Vater von Beruf?

– Er ist Arzt. –Hast du Geschwister?

– Ja, ich habe eine Schwester. 

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch:

Die in dieser Lektion vermittelten grammatischen Strukturen dienen dazu, einfache Informationen über  Familienmitglieder, ihre Eigenschaften und Berufe sprachlich korrekt und funktional auszudrücken.  Possessivartikel: mein / meine

Funktion: Drückt Zugehörigkeit aus und ermöglicht das Benennen von Familienbeziehungen.

Beispiele:

– Das ist mein Vater.

–Meine Schwester ist elf Jahre alt.

–Ich habe meine Oma sehr lieb. Verb „sein“ im Präsens

Funktion: Wird verwendet, um Identität, Beruf oder Eigenschaften einer Person zu beschreiben.

Beispiele: 

–Mein Vater ist Lehrer.

–Meine Tante ist freundlich.

–Ich bin Einzelkind. Verb „haben“ im Präsens

Funktion: Dient zur Beschreibung des Besitzes oder zur Angabe von Familienmitgliedern.

Beispiele:

–Ich  habe zwei Brüder.

–Wir haben eine große Familie.

–Hast du Geschwister? Fragesätze mit W-Fragen

Funktion: Ermöglichen das gezielte Nachfragen zu Personen, Beziehungen und Berufen.

Beispiele:

–Wer ist das?

– Das ist mein Onkel.

–Wie heißt deine Schwester?

– Sie heißt Elif.

–Was ist deine Mutter von Beruf?

– Sie ist Ärztin. Einfache Aussagesätze:

Funktion: Ermöglichen klare Aussagen über Personen und ihre Beziehungen. 

Beispiele: 

–Das ist meine Mutter.

–Ich heiße Yusuf.

–Mein Bruder wohnt in Ankara.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Vorstellen:

–Das ist meine Mutter.

–Mein Vater heißt Ali.

–Ich habe zwei Geschwister.

Fragen stellen: –Wer ist das? 

–Wie heißt dein Bruder?

–Was ist dein Vater von Beruf? Antworten geben:

–Das ist mein Onkel.

–Er heißt Murat. 

–Mein Vater ist Lehrer. Emotionen ausdrücken:

–Ich mag meine Schwester sehr.

Phonologische Merkmale im Gebrauch Besonderheiten:

 -ch in ich, Geschwister, Oma spricht Deutsch

-sch in Schule, Schwester, schön

-ei in mein, dein, heißt

-au in Haus, auch

-eu/äu in Freundlich, heute Intonation:

-W-Fragen → steigende Intonation am Satzende: Wer ist das?

-Aussagesätze → fallende Intonation: Das ist mein Bruder. Wortbetonung:

-Geschwister, Familie → Betonung auf der zweiten Silbe -Bruder, Mutter → Betonung auf der ersten Silbe

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Das deutliche und freundliche Vorstellen von Familienmitgliedern üben (z. B. in Rollenspielen). Fragen und  Antworten klar aussprechen und richtige Intonation einsetzen.

Wörter mit ch / sch / ei / au gezielt phonetisch üben (z. B. in Reim- und Singspielen). Dialoge laut und deutlich  vor der Klasse oder im Partneraustausch sprechen.

Auf Satzrhythmus und natürliche Betonung achten, z. B.: Das ist mein Vater. Meine Mutter heißt Aylin. Wer  ist das?

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS WICHTIGER HINWEIS:

Eine Bewertungstabelle für das Thema „Meine Familie“ dient als Orientierungshilfe für  Lehrkräfte und kann flexibel an die Bedürfnisse der Lerngruppe angepasst werden. Die in diesem Abschnitt  genannten Indikatoren müssen nicht in jeder Stunde verwendet werden, sondern stehen als Auswahl zur  Verfügung – abhängig von den Zielen, dem Lernstand und der Unterrichtssituation. Leistungsaufgabe (Produktorientierte Bewertung)

Projekt: „Das ist meine Familie“

Die Schüler erstellen ein kreatives Projekt, in dem sie ihre eigene Familie vorstellen. Dabei verwenden sie  den gelernten Wortschatz (z. B. Mutter, Vater, Beruf), einfache Satzstrukturen (z. B. Das ist meine Schwester.  

Sie ist Lehrerin.) und passende Redemittel (z. B. Wer ist das? – Das ist mein Bruder.).

Mögliche Formate:

–ein Poster mit Zeichnungen und kurzen Beschreibungen

–ein Steckbrief pro Familienmitglied

–ein selbst eingesprochenes Video oder Audio 

–ein Stammbaum mit Sätzen zu jeder Person Bewertungskriterien:

–Richtigkeit und Vielfalt des Wortschatzes –Anwendung der Zielgrammatik (Possessivpronomen, Verbformen)

–Verständlichkeit und sprachliche Angemessenheit der Präsentation

–Kreativität und visuelle Gestaltung 

–mündliche oder schriftliche Reflexion über die eigene Familie Beurteilungsformate:

–Punkteskala

–Bewertungsraster

–Peer-Feedback

–Rückmeldung der Lehrkraft in schriftlicher oder mündlicher Form

 

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema „Meine Familie“ knüpft direkt an das Vorwissen der Schüler über familiäre Beziehungen und  Rollen an. Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler die Konzepte wie „Mutter“, „Vater“, „Bruder“, „Beruf“  usw. bereits aus ihrer Muttersprache oder ihrem Alltag kennen. Diese vertrauten Inhalte erleichtern den  Zugang zu neuem Wortschatz und grammatischen Strukturen im Deutschen.

Die emotionale Nähe zum Thema unterstützt zusätzlich die Motivation und den persönlichen Bezug. Vor  dem Einstieg in die Lektion kann durch eine kurze Wiederholungseinheit zu Pronomen und dem Verb „sein“ /  „haben“ der Übergang zur neuen Thematik erleichtert werden.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Vor Beginn der Unterrichtseinheit wird das Vorwissen der Schüler mithilfe kleiner Aufgaben oder interaktiver  Formate aktiviert, z. B.:

–Mindmap „Wer gehört zu meiner Familie?“

–Steckbrief-Übung zu bekannten Personen (z. B. Stars oder fiktive Figuren)

–Bildkarten mit Familienmitgliedern sortieren und benennen

Diese Aufgaben geben Hinweise darauf, inwiefern die Schüler bereits Strukturen wie „mein Vater ist …“ oder  „Ich habe zwei Geschwister“ kennen und anwenden können. Lehrkräfte können gezielt beobachten und ggf.  gezielt wiederholen, bevor neue Inhalte eingeführt werden.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Die Schüler verbinden ihr Alltagswissen mit den neuen Lerninhalten, indem sie eigene Familienmitglieder  vorstellen und Berufe oder Eigenschaften zuordnen.

Als Einstieg kann ein kurzes Video oder Bildmaterial verwendet werden, das eine Familie und ihre Mitglieder  zeigt. Die Schüler identifizieren Begriffe wie „Mutter“, „Opa“ oder „Lehrer“ visuell, bevor sie diese sprachlich  verarbeiten.

Eine weitere Brücke kann über den Einsatz eines Familienstammbaums geschlagen werden. Hier tragen die  Schüler Namen, Beziehungen und Berufe ein und formulieren erste Sätze auf Deutsch dazu.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige  Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch  auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die  Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln. Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die  Bereitschaft zum Lernen (N1.5, W3.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das  Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische  Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein (N2.5, N3.2, SELK1.3, W3.1). Entscheidend ist, dass diese  Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2SELK1.1, W3.1, KK2.2). Nach diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema. Im Beispielthema  „Meine Familie“ beginnt der Unterricht mit einer einfachen Frage wie „Wer ist das?“, „Wie heißt dein Vater?“  oder „Was ist deine Mutter von Beruf?“ (N3.6, N3.8, W3.1). Die Schüler werden eingeladen, spontan kurze  Antworten zu geben, z. B. durch das Nennen von Familienmitgliedern oder deren Berufen. Auf diese Weise  wird das Thema „Familienmitglieder und Berufe von Familienmitgliedern“ eingeführt (W2.2). Ziel ist es, die  Schüler emotional zu aktivieren und sie auf das Thema einzustimmen. Gleichzeitig erkennen die Schüler,  dass sie persönliche Bezüge in den Unterricht einbringen dürfen, und werden ermutigt, erste sprachliche  Äußerungen in Deutsch zu machen (N1.1, N2.4, SELK2.1, SELK2.3, W2.2, W14.1, KK2.13).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck,  Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Ausspracheverwendung) werden integriert  und themenzentriert eingesetzt. Im Rahmen des Themas „Meine Familie“ und seiner Unterthemen „Die  Familienmitglieder“ sowie „Die Berufe von Familienmitgliedern“ bauen die Schüler zunächst über rezeptive  Fertigkeiten (Hören, Lesen) ihr Hintergrundwissen zu familiären Beziehungen, Berufen und Eigenschaften  auf, bevor sie zu produktiven Aufgaben (Sprechen, Schreiben) übergehen. Diese Kompetenzen werden  sinnvoll und zielgerichtet miteinander kombiniert, um die Lernziele des Themas zu unterstützen.  Obwohl sie in den Lehr- und Lernpraktiken von rezeptiv zu produktiv aufgebaut sind, werden sie stets  in enger Verbindung zueinander genutzt. Jede Aktivität baut dabei auf der vorhergehenden auf, um die  Sprachentwicklung zu fördern und die kommunikative Kompetenz zu stärken – z. B. vom Erkennen von  Familienbegriffen in Hörtexten über das Lesen einfacher Steckbriefe bis hin zum selbstständigen Vorstellen  der eigenen Familie. Das Thema zeichnet sich durch eine ausgewogene Integration aller Fertigkeiten  aus, wobei die Schüler sich zunächst mit Input (Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen) beschäftigen  und anschließend durch Output (mündlicher und schriftlicher Ausdruck) reagieren – unterstützt durch  thematischen Wortschatz, Zielgrammatik (z. B. Possessivartikel mein/meine, Verben sein, haben) und  gezielte Ausspracheübungen (z. B. ch-, sch-, ei-, au-, eu/äu-Laute).

DE.5.3.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN:

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den  Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“, indem sie sich an Alltagssituationen  erinnern, in denen sie über ihre Familie sprechen. Dabei rufen sie bekannte Begriffe aus ihrer Muttersprache  ab, z. B. „Mutter“, „Bruder“, „Arzt“, und verknüpfen diese mit den deutschen Begriffen. So bereiten sie sich  gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (H1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, KK2.4). Anschließend  beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder von Familienmitgliedern, Stammbaumdarstellungen  oder kurze Videosequenzen und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln  sie erste Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, N3.2, SELK1.1SELK1.2, BK4, KK2.2, KK2.4). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen  zu den Inhalten der Hörtexte. Sie überlegen beispielsweise, welche Personen vorgestellt werden, welche  Berufe genannt werden oder welche Beziehungen zwischen den Personen bestehen könnten. Daraufhin  beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen  haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke  zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N3.6, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, KK2.2KK2.4). 

DE.5.3.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die  Berufe von Familienmitgliedern“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/Sehverstehen durchgeführt.  Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und gewinnen einen  Überblick über das Thema (H3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Im nächsten Schritt hören und sehen  die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel  und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche – z. B. „Das ist mein Vater.“, „Meine Mutter ist Ärztin.“,  „Ich habe zwei Schwestern.“ (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2, W2.2, W10.1, W14.1, BK5, KK2.12, KK2.13). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen – wie Namen, Berufe oder Eigenschaften –  den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu. Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches  Verständnis und verankern die relevanten sprachlichen Elemente gezielt (N1.3, N3.2, SELK2.3, KK2.5). Die  Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten bewusst zu erkennen  und zu verstehen sowie diese für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen – etwa beim Vorstellen  ihrer Familie oder beim Beschreiben von Berufen (N2.4, SELK1.1, SELK1.2, BK4, KK2.4, KK2.5).

DE.5.3.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe  von Familienmitgliedern“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen  Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache,  Intonation und die klare Artikulation der themenrelevanten Wörter – z. B. Mutter, Bruder, Arzt, Polizistin,  freundlich (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, BK4, KK2.2). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei  bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese deutlich und modellhaft vor. Die Schüler  wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach – zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und  schließlich individuell (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, W3.1, KK2.7). Zur Variation zeigt die Lehrkraft  passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Familienfotos, Berufe-Symbole, Stammbaumabbildungen) oder  deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.3KK2.7). Zusätzlich festigen die Schüler zentrale Ausspracheelemente wie ch in ich, Geschwister, sch  in Schule, Schwester, ei in mein, dein, au in auch, Haus sowie eu/äu in freundlich, heute gezielt durch  rhythmisches Sprechen und wiederholte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, KK2.5). Darüber  hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten zu  erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen – etwa beim  Vorstellen von Familienmitgliedern oder beim Beschreiben ihrer Berufe – nutzen die Schüler die gelernten  Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen. Dabei  setzen sie u. a. Frageintonation und Ausrufebetonung wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig  und verständlich zu gestalten (SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.3, KK2.7).

DE.5.3.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des  Leseverstehens zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“  vor. Sie aktivieren dabei zunächst ihr Vorwissen zu Familienbeziehungen, Berufsbezeichnungen und  Eigenschaften, indem sie visuelle Impulse wie Bilder von Familienmitgliedern, Stammbaumdarstellungen,  Schlüsselwörter oder Überschriften betrachten (N1.1, N3.2, N1.2, N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.8). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten  her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen  zum Textinhalt – z. B. wer in einem Text vorkommen könnte, welche familiären Beziehungen dargestellt  werden oder welche Berufe die Personen haben – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, BK4). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das  Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte, wie z. B. Steckbriefe oder kurze Beschreibungen  von Familienmitgliedern. Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales Lesen und  schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK3.1, W2.1, KK2.4, KK2.5). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen – z. B.  Namen, Berufe oder Eigenschaften – und identifizieren gezielt diese Details. Dadurch lernen sie, relevante  Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu finden und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu  machen (N2.4, N2.5, N3.5, SELK3.1, SELK3.2, KK2.2, KK2.7).

DE.5.3.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Nach der ersten Orientierung im Leseprozess arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung  einfacher alltagsnaher Texte wie z. B. Steckbriefe, kurze Familienbeschreibungen oder Dialoge über  Berufe von Familienmitgliedern. In einer Puzzle-Leseaktivität lesen sie arbeitsteilig in Partnerarbeit  verschiedene Textabschnitte (N1.2, N2.5, N3.5, SELK3.2, SELK2.2, W3.1, KK2.4). Anschließend tauschen  sie ihr Textverständnis aus, rekonstruieren gemeinsam den Gesamtinhalt und reflektieren dabei, ob  ihre ursprünglichen Vermutungen zum Text zutreffend waren (N2.4, W3.1, KK2.11). Darauf aufbauend  vergleichen die Schüler verschiedene Texte miteinander und ordnen gelesene Informationen gezielt nach  Kategorien wie Name, Beziehung, Beruf oder Eigenschaft. Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen  und üben, das Gelesene strukturiert zu erfassen. Unterstützt durch gezielte Fragetypen (geschlossene,  offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständnis (N3.8, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4, BK1, KK2.4). Im weiteren Verlauf schreiben die Schüler eigene Texte, z. B. kurze Steckbriefe oder Beschreibungen ihrer  Familienmitglieder. Sie bringen ihre Gedanken, Eindrücke und sprachlichen Kenntnisse ein und äußern  sich schriftlich zu Inhalten, die sie zuvor gelesen haben. Ihre eigenen Texte präsentieren sie anschließend  in Partnerarbeit, Kleingruppen oder z. B. an einer Galerie-Wand im Klassenraum, um den kommunikativen  Austausch zu fördern (N3.2, N3.5, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.13, KK2.16).

DE.5.3.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Bevor die Schüler mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von  Familienmitgliedern“ aktiv arbeiten, erraten sie zunächst anhand von Bildern (z. B. Familienfotos, BerufeSymbole), Geräuschen, Szenen oder Wörtern in kurzen Hör-, Seh- oder Lesetexten die thematischen  Schwerpunkte. Dadurch bauen sie gezielt erste Erwartungen auf (N1.1, N3.2, N3.5, SELK2.3, W3.1, BK4KK2.11). Anschließend scannen die Schüler die vorliegenden Materialien und erkennen dabei zentrale  Wortfelder – wie Mutter, Vater, Schwester, Bruder, Oma, Opa sowie Berufe wie Lehrer/Lehrerin, Arzt/Ärztin,  Ingenieur/In, Polizist/In – die sie thematisch sortieren und strukturieren. Mit Unterstützung von Bildkarten,  Textausschnitten und Hörbeispielen identifizieren sie die Zielwörter und trainieren deren Verwendung  (N3.2, W2.2, BK4, KK2.13). Im nächsten Schritt sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und  mehrmals, zunächst im Gruppenverband, später auch einzeln nach. Dabei festigen sie ihre Aussprache  (z. B. ch-, sch-, ei-, au-, eu/äu-Laute) und ihre Verwendungsfähigkeit (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, SELK1.1SELK2.1, W3.1, W4.2, BK1). Daraufhin ordnen die Schüler die Zielwörter durch sinnvolles Zuordnen von  visuellen oder kontextuellen Hinweisen ein und entwickeln dadurch ein differenziertes Verständnis der  Wortbedeutungen – z. B., indem sie Familienmitglieder mit deren Berufen oder Eigenschaften verbinden  (SELK3.1, SELK3.2, KK2.2, KK2.13, KK2.16). In ersten Anwendungssituationen wählen die Schüler die  passenden Wörter situationsgerecht aus, z. B. beim Vorstellen ihrer Familie oder beim Nennen der  Berufe von Familienmitgliedern. Schließlich wenden sie den Zielwortschatz spontan und angemessen in  kurzen Dialogen oder in Schreibaufgaben (z. B. Familiensteckbrief, Stammbaum) an (N1.3, N3.2, SELK2.3BK4, KK2.3, KK2.13). Die Lernleistung wird dabei gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des  Curriculums überprüft. 

DE.5.3.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von  Familienmitgliedern“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale sprachliche  Bausteine. Dazu zeigt sie die digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und  stoppt an den Stellen, an denen die Zielstrukturen verwendet werden – z. B. Possessivartikel mein/meine,  Verb sein im Präsens, Verb haben im Präsens sowie W-Fragen zu Personen und Berufen (N3.2, SELK2.3SELK1.1, W3.1, KK2.2). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrmals, ohne explizite  Regelvermittlung. Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder (z. B. Familienfotos, Stammbaumabbildungen,  Berufssymbole) oder verweist auf Satzteile im Film sowie auf die parallel dargestellten Sätze an der  Tafel oder am Smartboard. Dadurch erkennen die Schüler die Zielstrukturen situativ und automatisch im  Kontext (N1.3, SELK3.1, W3.2, KK2.2, KK2.7). Anschließend suchen die Schüler in der schriftlichen Version  der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Sätze und vergleichen diese – z. B.  „Das ist meine Mutter.“, „Mein Vater ist Lehrer.“, „Ich habe zwei Brüder.“ (N3.2, SELK3.2, KK2.4, KK2.7). Unterstützend arbeiten sie mit farblich oder fett hervorgehobenen Satzbeispielen (W3.2, KK2.13, KK2.16),  um die Aufmerksamkeit gezielt auf die Strukturen zu lenken. Danach übertragen sie die Sätze in ihr Heft  und formulieren eigene Sätze mit den Zielstrukturen. Zunächst erfolgt ein Austausch in Partnerarbeit,  danach im Plenum (N3.2, SELK2.2, SELK3.2, W4.2, KK2.2). Lehrkraft und Mitschüler geben Feedback;  eine Checkliste mit Symbolen unterstützt die Rückmeldung (SELK2.2, KK2.5). Zur Vertiefung stellt die  Lehrkraft die Strukturen in weiteren kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vor. Die Schüler erkennen  diese Strukturen erneut und wenden sie gezielt in Übungen und Dialogspielen an (SELK3.2, W3.1, W4.2KK2.2, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Zur Festigung der Strukturen organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche  Spiele und Aktivitäten (z. B. „Familien-Bingo“ oder Rollenspiele mit Berufen), in denen die Schüler die  Satzmuster situativ und authentisch anwenden (N1.1, N2.5, N3.5, W3.2). Die Überprüfung erfolgt gemäß  den Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.

DE.5.3.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf  vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zu den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von  Familienmitgliedern“ zu verfassen. Zunächst aktivieren die Schüler ihr Vorwissen, um erste kurze Sätze  über ihre Familie zu formulieren – z. B. „Das ist meine Mutter.“, „Mein Vater ist Lehrer.“, „Ich habe zwei  Brüder.“ (N1.1, N1.2, N3.2, W3.1, KK2.2). Anhand von Beispielsätzen, Steckbriefmodellen oder StammbaumBeispielen verstehen die Schüler, worum es in der Schreibaufgabe geht und welche sprachlichen Mittel  sie dafür nutzen können. Sie erstellen daraufhin eigene kurze Texte über ihre Familie und strukturieren  persönliche Informationen klar und korrekt (N2.4, SELK1.1, SELK3.2, W2.2, W3.2, ). Beim Verfassen ihrer  Texte verwenden die Schüler gezielt einfache Satzmuster (z. B. „Das ist mein Bruder.“, „Meine Oma ist  sehr nett.“, „Meine Tante ist Ärztin.“) und den im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz, um ihre Familie  zu beschreiben (N3.2, SELK3.1, SELK2.3, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre geschriebenen  Texte mit Mitschülern aus, lesen gegenseitig ihre Ergebnisse und geben sich Feedback. Dieser Austausch  fördert die schriftliche Kommunikation und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N2.4N3.5, W4.2, KK2.16). Die Reflexion über den Schreibprozess erfolgt in einer abschließenden Phase, in der  die Schüler ihre Gedanken und Erfahrungen zum Schreiben äußern und im Dialog mit ihren Mitschülern  Rückmeldungen austauschen (N1.3, N2.5, N3.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.7). Die Bewertung der  Schreibprodukte und des Schreibprozesses erfolgt gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des  Curriculums. 

DE.5.3.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler  dabei zu unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu machen. Im Fokus stehen die Themen  „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“. Die Schüler verwenden dabei den  Zielwortschatz, grammatische Strukturen (z. B. Possessivartikel mein/meine, Verben sein und haben) sowie  soziale sprachliche Wendungen, die zur jeweiligen Gesprächssituation passen (N3.2, SELK3.1, W3.1, BK1). Zu  Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext  verwendet werden – z. B. „Das ist meine Mutter.“, „Mein Vater ist Lehrer.“, „Ich habe zwei Geschwister.“ (KK2.4KK2.16). In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie die gehörten Inhalte, erzählen sie mit eigenen  Worten nach oder erklären sie in einfachen Sätzen (N1.3, N3.2, SELK3.1, W3.2, KK2.13). Anschließend  bereiten sie sich auf typische Gesprächssituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel  einüben und planen, welche Informationen sie im Dialog weitergeben möchten. Dabei achten sie auf eine  angemessene Aussprache und trainieren einfache Fragen und Antworten im Dialog – z. B. „Wer ist das?“, „Wie  heißt deine Schwester?“, „Was ist dein Vater von Beruf?“ (N2.5, N3.8, SELK2.2, SELK3.1, W4.2, BK1). In den  späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft neue Sprechanlässe, z. B. durch Bildgeschichten,  pantomimische Szenen, Videoelemente oder Dialoge. Diese geben den Schülern die Möglichkeit, das  Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – z. B. beim Vorstellen ihres Familienstammbaums  oder beim Beschreiben der Berufe von Familienmitgliedern (N1.3, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.13).

DE.5.3.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche  Produkte zu erstellen und aktiv anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu  den Themen „Die Familienmitglieder“ und „Die Berufe von Familienmitgliedern“. Dabei kommunizieren die  Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und außerhalb der Schule und wenden dabei  Zielwortschatz, grammatische Strukturen (Possessivartikel mein/meine, Verben sein und haben) sowie  soziale sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W3.2). Zu Beginn  wählen die Schüler passende Sätze aus – z. B. „Das ist meine Mutter.“, „Mein Vater ist Arzt.“, „Ich habe zwei  Schwestern.“, „Meine Oma ist sehr nett.“ – und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bildoder Satzkarten unterstützen sie bei der Planung von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu  strukturieren (BK4). In den folgenden Phasen führen die Schüler kurze Dialoge durch, wobei sie passende  Intonation und Körpersprache anwenden. Zusätzlich werden sie dazu angeleitet, die gelernten Redemittel  auch spontan in neuen Situationen einzusetzen, z. B. beim Vorstellen von Familienmitgliedern in einer  fiktiven Begegnung oder bei einem „Familienfest“-Rollenspiel, und dabei ihren eigenen Lernfortschritt im  Bereich Sprechen bewusst zu reflektieren. Zur Festigung und Wiederholung werden u. a. Bildgeschichten,  Stammbaumabbildungen und visuelle Elemente eingesetzt (N1.1, N3.2, W3.1, KK2.2, KK2.13). Diese  Elemente bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe und helfen den Schülern, ihre  Sprachverwendung zu vertiefen. Zum Abschluss der Einheit reflektieren die Schüler in kollaborativen  Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle dazu (SELK1.2SELK2.3, SELK3.2, W3.2), tauschen Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen  schriftlich fest (N2.4, N3.5, SELK2.2, W4.2, BK1). Die Lernleistung wird gemäß den Punkten der Prinzipien  zur Umsetzung des Curriculums überprüft.

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung:

Ziel: Eigene Familie in vollständigen Sätzen vorstellen und zusätzliche Informationen hinzufügen. Aktivität:

–Schüler erstellen ein Poster oder digitales Steckbriefbuch mit mindestens fünf Familienmitgliedern. 

–Sie ergänzen Informationen wie Alter, Wohnort, Beruf, Eigenschaften. 

–Die Schüler formulieren selbstständig Fragen an andere: 

-Was ist dein Vater von Beruf? 

– Mein Vater ist Architekt.

Destekleme

Unterstützung (für lernschwächere Schüler):

Ziel: Vertraut werden mit Basisvokabular und einfachen Strukturen durch gelenkte Übungen.

Aktivität: – Partnerarbeit mit Bildkarten (z. B. Mutter – Vater – Arzt – Lehrer).

–Lückensätze mit Strukturhilfe:

-Das ist meine Mutter.

– Er ist mein Bruder.

– Meine Tante heißt Ayşe.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W10. Bescheidenheit

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.5.4.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen  Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Hör- und Sehverstehen zum Thema Schulsachen, Klassenzimmer,  Schulräume vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und erste Vermutungen äußern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt. c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.5.4.H1.2. - Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen aus Hör- oder Sehtexten durch gezieltes Zuhören und Beobachten  erfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.5.4.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale lautliche Merkmale des Wortschatzes zum Thema Schulsachen, Klassenzimmer,  Schulräume korrekt, bewusst und verständlich im mündlichen Sprachgebrauch erkennen und verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.5.4.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich auf den Prozess für das Leseverstehen zu den Unterthemen Schulsachen,  Klassenzimmer und Schulräume vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren, visuelle Hinweise deuten  und erste Vermutungen zum Textinhalt formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.5.4.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen einfacher Texte über Schule zentrale Informationen zusammenführen.  Sie können Bedeutungen im Lesetext erschließen und eigene Gedanken und Eindrücke formulieren und  austauschen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.5.4.W2.1. - Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den themenbezogenen Wortschatz aus dem schulischen Alltag kontextbezogen  erkennen und verwenden sie sinnvoll in einfachen Sätzen und Aufgabenformaten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.5.4.G1.1. - Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatikalische Strukturen erkennen und anwenden, um Gegenstände  und Räume in der Schule zu beschreiben. Sie können kurze Aussagen und Fragen im Präsens formulieren  und passende Artikel sowie Possessivpronomen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.5.4.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Schreiben einfacher Aussagen und kurzer Texte zum Thema „Meine  Schule“ vorbereiten, indem sie Wortschatz und Satzmuster aktivieren und strukturierte Planungshilfen  nutzen. Anschließend können sie kurze strukturierte Texte zu Schulsachen und Schulräumen verfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.5.4.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich auf einfache Gesprächssituationen über Schulsachen und Schulräume  vorbereiten und einfache Frage- und Antwortstrukturen üben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um diese mit dem aktuellen Inhalt in  Verbindung zu bringen.

DE.5.4.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können kurze Dialoge über ihre Schule führen, persönliche Aussagen machen und Informationen  präsentieren. Sie können ihre mündlichen Fähigkeiten reflektieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: MEINE SCHULE
Konu:

MEINE SCHULE

Unterthemen: Die Schulsachen; Das Klassenzimmer; Die Schulräume

Zielwortschatz im Gebrauch

Im Themenbereich „Meine Schule“ lernen die Schüler Wortschatz zu Schulsachen, Klassenzimmer und  Schulräumen und setzen ihn in realitätsnahen Situationen ein.

Wortschatz zu Schulräume, Schulsachen und Klassenzimmergegenstände: die Bibliothek, die Turnhalle, die  Kantine, das Lehrerzimmer, der Musikraum, der Schulhof die Tafel, der Stuhl, der Tisch, die Landkarte, der Stift, das Heft, die Schultasche, das Buch, die Schere, der  Kleber, der Spitzer, der Radiergummi, das Mäppchen Farben und Eigenschaften: schwarz, weiß, blau, grün, rot, gelb, braun, lila, orange, hell, dunkel, groß, klein Verben im Schulkontext:  packen, zeigen, nehmen, lesen, singen, spielen, Sport machen Beispiele im Gebrauch:

–Ich habe einen Stift und ein Heft in meiner Tasche. 

–Mein Heft ist grün. 

–Die Tasche ist groß und rot.

–Ich packe meine Schulsachen in den Rucksack.

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

Nomen mit bestimmtem/unbestimmtem Artikel im Nominativ:

–der Tisch, die Tafel, das Heft, ein Buch, eine Schere

-Das ist ein Stift. -Ich sehe eine Landkarte. Possessivpronomen (mein / dein) im Singular:

–mein Heft, dein Buch, meine Tasche

-Das ist mein Radiergummi.“ 

Verb „haben“ im Präsens: 

-Ich habe einen Bleistift. 

-Du hast ein Mäppchen.“ Verb „sein“ im Präsens:

„Die Schere ist neu.

-Der Tisch ist groß. Farben und Adjektive mit Nomen:

-Der Stift ist rot.

-Die Tasche ist groß und blau. 

W-Fragen: -Was ist das?

-Das ist ein Heft.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Die grammatischen Strukturen dieser Lektion unterstützen die Schüler dabei, reale Gegenstände, Räume  und Situationen aus ihrem Schulalltag sprachlich zu beschreiben und sich darüber auszutauschen. Nomen mit Artikel (der/die/das, ein/eine) Funktion:

Bezeichnen und identifizieren konkrete Gegenstände im Klassenzimmer.

Beispiele:

–Das ist die Tafel.

–Ich habe ein Heft. Possessivpronomen (mein / dein) Funktion: Besitzverhältnisse ausdrücken, persönliche Zugehörigkeit benennen. 

 Aussagen über den eigenen Besitz machen.

Beispiele:

–Das ist mein Buch.“ Verb „haben“ im Präsens Funktion: Beispiele: 

–Ich habe einen Stift. Verb „sein“ im Präsens Funktion: 

–Die Schere ist neu. 

Merkmale oder Zustände von Gegenständen oder Räumen beschreiben. 

Beispiele:

–Der Tisch ist groß.“ Adjektivnutzung zur Beschreibung Funktion: 

Gegenstände und Räume mithilfe von Farben und Eigenschaften differenzieren.

Beispiele:

–Meine Tasche ist blau.

W-Fragen zur Erkundung und Kommunikation Funktion:

Nach unbekannten Gegenständen fragen, Informationen einholen.

Beispiele: 

-Was ist das?

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Redemittel im Klassenzimmer:

-Was ist das?“

-Das ist ein Heft.

-Hast du ein Heft? 

-Hier ist mein Heft. Mein Heft ist grün.

-Wo ist mein Radiergummi?“

-Ich packe meine Sachen ein.

Phonologische Merkmale im Gebrauch Diphthonge:

-ei in „mein“, au in „blau“, eu/äu in „neu“ Konsonantenverbindungen:

-sch in „Schule“, sp in „Sport“, st in „Stift“ Wortbetonung:

-Erste Silbe betont: „Tafel“, „Tasche“, „Bücher“

-Satzbetonung z.B.: „Ich habe einen Bleistift.“ Intonation:

-Frageintonation: „Was ist das?“

-Aussageintonation: „Die Tasche ist groß.“ Konsonantenverbindungen: sch, st, sp Beispiele: Schule, Stuhl,  Sport, Tafel

–Umlaute: ä, ö, ü Beispiele: Müll, Bücher, Besondere Laute im Klassenzimmerwortschatz:

Beispiele: 

–ch in Buch –ß in Heftgröße –z in Zimmer –v in Vokabel Wortbetonung in zusammengesetzten Nomen: Betonung auf der ersten Silbe:

Beispiele: 

–Klassenzimmer - Klassenzimmer –Schulhof - Schulhof –Turnhalle - Turnhalle –Hausaufgabe - Hausaufgabe Aussagesätze mit fallender Intonation:

Beispiele: 

–Ich habe Deutsch.“

–Das ist die Tafel.“ Satzbetonung variieren:

Beispiele: 

–Ich habe Deutsch.“ (Fokus auf Fach)

–Das ist mein Heft.“ (Fokus auf Besitz) –Diphthonge richtig aussprechen

–ei → [ai]: Bleistift, schreiben

–au → [au]: Pause, Hausaufgabe

–eu/äu → [ɔɪ]: heute, Deutsch

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Praktische Wendungen:

-Ich spreche laut und deutlich.

-Kannst du das Wort noch einmal sagen?“

-Wie sagt man das auf Deutsch?“

-Ich übe die Wörter mit meinem Partner.

-Ich lese die Wörter langsam und deutlich.

 

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS WICHTIGER HINWEIS:

Die Bewertung erfolgt format- und prozessorientiert. Nicht alle Bewertungskriterien  müssen in jeder Unterrichtsstunde eingesetzt werden. Lehrkräfte wählen flexibel – je nach Lernziel, Thema  und Klassendynamik.

LEISTUNGSAUFGABE: Projekt: „Mein Klassenzimmer / Meine Schulsachen“ Die Schüler erstellen ein visuelles oder schriftliches Produkt, in dem sie wichtige Schulgegenstände,  Farben oder Räume benennen und beschreiben. Als mögliche Formate eignen sich beispielsweise ein  gezeichnetes Klassenzimmer mit Beschriftungen, ein Poster mit dem Titel „Was ist in meiner Tasche?“, ein  kurzer Text oder ein Video mit einfachen Aussagen (z. B. „Das ist mein Buch. Es ist rot.“) oder ein Steckbrief  über die Turnhalle, die Bibliothek oder den Musikraum.

Bewertungskriterien: Die Bewertung erfolgt nach der korrekten Anwendung des Zielwortschatzes (z. B. Tafel, Heft, Mäppchen),  der Verwendung passender Satzmuster mit haben, sein, mein/dein sowie Fragen wie „Was ist das?“.  Weiterhin werden die Verständlichkeit der Präsentation (Aussprache, Lesbarkeit, Klarheit), die Kreativität  und die individuelle Umsetzung sowie eine Selbst- oder Paar-Reflexion über das eigene Produkt  berücksichtigt. Beurteilungsformen: Zur Beurteilung können eine Punkte- oder Sterneskala, Checklisten mit Ich-kann-Sätzen sowie  Rückmeldungen durch Mitschüler oder die Lehrkraft eingesetzt werden.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen:

Bereitschaft / Vorbereitung Das Thema „Meine Schule“ baut auf dem Vorwissen der Schüler auf, das sie bereits aus ihrem schulischen Alltag mitbringen. Begriffe wie Tafel, Buch, Klassenraum, Sporthalle oder Stuhl sind ihnen in der Erstsprache  vertraut und bilden eine solide Grundlage für das Sprachenlernen.

Da es sich um Schüler der 5. Klasse handelt, wird davon ausgegangen, dass sie bereits einfache Gegenstände  benennen, Farben unterscheiden und einfache Aussagen machen können. Diese Fähigkeiten werden durch  gezielte Wiederholungsübungen reaktiviert und in den aktuellen Lernprozess eingebettet.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Die Lehrkraft überprüft zu Beginn der Lektion, über welche Kenntnisse und Ausdrucksweisen die Schüler  bereits verfügen.

Dies geschieht z. B. durch: -ein gemeinsames Brainstorming: -Was gibt es alles im Klassenzimmer?

-ein Memory-Spiel mit Schulgegenständen

-ein Arbeitsblatt mit Lückensätzen: -Das ist eine Tafel. Ich habe ein Heft.

Anhand der Beobachtungen entscheidet die Lehrkraft, welche Schüler Unterstützung brauchen und welche  weiterführenden Aufgaben bearbeiten können.

Köprü Kurma

Brückenbauen 

Zur Aktivierung des Vorwissens zeigt die Lehrkraft ein kurzes Video oder Bildmaterial eines deutschen  Klassenzimmers oder einer Schule. Anschließend schreiben die Schüler auf kleine Zettel, welche Dinge sie erkannt haben (z. B. „Stuhl“, „Buch“, „Lehrer“).

Diese Zettel werden gesammelt und als Wortwolke an der Tafel geordnet.

Im Anschluss werden die Begriffe in Partnerarbeit in kurze Sätze eingebaut, z. B.:

–Das ist die Tafel.

–Ich habe ein Buch.

-Der Stuhl ist blau.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige  Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch  auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die  Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln. Eine solche Aktivität dient nicht  der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die  Bereitschaft zum Lernen (N3.2, BK4). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören  oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel, eine pantomimische Szene  oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein. Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in  Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5,N3.2, SELK1.1, W3.1, KK2.2). Nach  diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema. Im Beispielthema „Meine Schule“ beginnt  der Unterricht mit einfachen Fragen wie „Was ist das?“ oder „Ist das dein Stift?“ (N3.8, W3.1). Die Schüler  werden eingeladen, spontan kurze Antworten zu geben, z. B. durch das Benennen von Gegenständen im  Klassenzimmer oder das Beschreiben ihrer Farbe und Größe. Auf diese Weise wird das Thema „Schulsachen,  Klassenzimmer und Schulräume“ eingeführt. Ziel ist es, die Schüler emotional zu aktivieren und sie auf das  Thema einzustimmen. Gleichzeitig erkennen die Schüler, dass sie persönliche Bezüge zu ihrem eigenen  Schulalltag in den Unterricht einbringen dürfen, und werden ermutigt, erste sprachliche Äußerungen in  Deutsch zu machen (N1.1, N2.4, SELK2.1, SELK2.3, W3.2).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA:

Im Rahmen des Themas „Meine Schule“ werden die vier grundlegenden Sprachkompetenzen – Hören,  Sprechen, Lesen und Schreiben – gezielt miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt. Der  Wortschatz zu Schulsachen, Klassenzimmer und Schulräumen wird zunächst über Hör- und Sehverstehen  eingeführt, z. B. durch das Hören kurzer Dialoge im Klassenzimmer oder das Betrachten von Bildern, auf  denen Gegenstände und Räume benannt werden. Beim Hörverstehen achten die Schüler auf zentrale  Wörter wie „Tafel“, „Heft“ oder „Turnhalle“ und ordnen diese gezielt den passenden Bildern oder Situationen  zu. Das Sprechen wird sowohl in gelenkten als auch in freien Aktivitäten gefördert. In Partner- oder  Gruppenübungen üben die Schüler einfache Frage-Antwort-Muster wie „Was ist das?“ – „Das ist ein Buch.“.  Durch Rollenspiele im Klassenzimmer werden authentische Kommunikationssituationen nachgestellt, z. B.  das Ausleihen eines Stiftes oder das Fragen nach einem bestimmten Raum. Das Lesen erfolgt an kurzen,  altersgerechten Texten oder Listen, z. B. einer Materialliste oder einer einfachen Raumübersicht. Die Schüler  identifizieren bekannte Wörter und verstehen den Zusammenhang zwischen Bild und Text. Beim Schreiben  notieren die Schüler kurze Sätze zu Gegenständen in ihrer Schultasche oder beschriften ein gezeichnetes  Klassenzimmer. Sie formulieren einfache Sätze wie „Mein Heft ist blau.“ oder „Das ist die Bibliothek“. Durch  diese enge Verzahnung der Sprachkompetenzen wird sichergestellt, dass die Schüler den Zielwortschatz und  die grammatischen Strukturen nicht isoliert, sondern im kommunikativen Zusammenhang anwenden. Die  Arbeit mit realitätsnahen Beispielen aus dem eigenen Schulalltag fördert das Verständnis, die Merkfähigkeit  und die Bereitschaft, die neue Sprache aktiv zu nutzen. 

DE.5.4.H1. 

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den  Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“, indem sie sich an Alltagssituationen  aus ihrem eigenen Schulalltag erinnern. Dabei rufen sie bekannte Begriffe aus ihrer Muttersprache ab,  z. B. „Tafel“, „Buch“, „Sporthalle“, und verknüpfen diese mit den deutschen Begriffen. So bereiten sie  sich gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK1, BK4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder von Klassenzimmern, Schulhöfen oder  kurzen Videosequenzen einer Schule und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch  entwickeln sie erste Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, N3.2SELK1.1, SELK1.2, W3.2). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu  den Inhalten der Hörtexte. Sie überlegen beispielsweise, welche Gegenstände im Klassenzimmer gezeigt  werden, welche Räume genannt werden, oder welche Farben und Eigenschaften beschrieben werden  könnten. Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien  wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und  sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1SELK2.3, SELK3.1).

DE.5.4.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Die Schulsachen“, „Das  Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für Hör-/Sehverstehen  durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und  gewinnen einen Überblick über das Thema, z. B. durch das Erkennen von bekannten Gegenständen oder  Räumen in einer Schule (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, BK4). Im nächsten Schritt hören und sehen die Schüler  die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische  Aussagen im Kontext der Themenbereiche, z. B. „Das ist mein Heft“, „Die Turnhalle ist groß“ (N1.1, N1.2, N1.3SELK1.2, SELK3.2, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen nach bestimmten  Kategorien, wie z. B. Schulgegenstände, Räume, Farben oder Eigenschaften. Sie vergleichen die gehörten  oder gesehenen Inhalte und ziehen einfache Schlussfolgerungen. Unterstützt durch gezielte Fragen  (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständnis und lernen, relevante Details zu  erkennen und wiederzugeben (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4, BK1, KK2.4).

DE.5.4.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die  Schulräume“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen Einführungsgeschichten  bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache, Intonation und die klare  Artikulation der themenrelevanten Wörter – z. B. Tafel, Stuhl, Bibliothek, Turnhalle, Radiergummi, groß,  blau (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten  Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese deutlich und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen  diese anschließend rhythmisch und mehrfach – zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich  individuell (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, KK2.4). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder  zu den Zielwörtern (z. B. Schulsachen, Klassenzimmergegenstände, Schulräume) oder deutet auf diese,  während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.7). Zusätzlich  festigen die Schüler zentrale Ausspracheelemente wie sch in Schule, Stuhl, Tasche, sp in Sport, Spitzer,  st in Stift, ch in Buch, Mäppchen, au in Pause, Hausaufgabe, sowie eu/äu in neu, Deutsch gezielt durch  rhythmisches Sprechen und wiederholte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1, W3.2, KK2.5). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten zu  erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen – etwa beim  Beschreiben des Klassenzimmers oder beim Benennen von Schulsachen – nutzen die Schüler die gelernten  Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln nachdenken zu müssen. Dabei setzen  sie u. a. Frageintonation und Aussagesatzintonation wirkungsvoll ein, um ihre Kommunikation lebendig und  verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.4).

DE.5.4.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens  zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ vor. Sie aktivieren dabei  zunächst ihr Vorwissen zu Gegenständen und Orten aus ihrem Schulalltag, indem sie visuelle Impulse wie  Bilder von Schulräumen (z. B. Bibliothek, Turnhalle, Musikraum), Klassenzimmergegenständen (z. B. Tafel,  Stuhl, Tisch) oder Schulmaterialien (z. B. Heft, Stift, Schultasche) sowie passende Überschriften oder  Schlüsselwörter betrachten (N1.1, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.16). Anschließend stellen die Schüler Bezüge  zwischen eigenen Erfahrungen und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den  neuen Texten zu bauen. Sie formulieren erste Vermutungen zum Textinhalt – z. B. welche Gegenstände in  einem Klassenzimmer vorkommen könnten, wie diese aussehen oder welche Farben und Eigenschaften  sie haben – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W3.2KK2.16). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen  kurzer Texte, wie z. B. Beschreibungen eines Klassenzimmers, Steckbriefe zu Schulräumen oder kurze  Dialoge im Klassenzimmer. Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, wie globales Lesen und  schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, KK2.4KK2.5). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen –  z. B. Namen von Gegenständen, deren Farben, Eigenschaften oder Positionen im Raum – und identifizieren  gezielt diese Details. Dadurch lernen sie, relevante Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu finden  und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N2.4, N2.5, SELK3.1, SELK3.2, W10.1, KK2.2KK2.7).

DE.5.4.L2. 

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Nach der vorbereitenden Phase vertiefen die Schüler ihr Leseverständnis zu den Themen „Die Schulsachen“,  „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“ durch gezielte, strukturierte Leseaufgaben. Sie lesen kurze,  themenbezogene Texte – wie Dialoge im Klassenzimmer, Beschreibungen von Schulräumen oder  Inventarlisten – und erschließen dabei unbekannte Wörter mithilfe von Bildern, Kontext und bekannten  Wortteilen. Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess, indem sie Strategien wie das Erkennen von  zusammengesetzten Nomen oder das Ableiten der Bedeutung aus Farbangaben und Adjektiven modellhaft  vormacht (N1.3, N2.4, SELK2.3, W3.1, KK2.4, KK2.5). Im Anschluss markieren die Schüler wichtige Textstellen und ordnen die Informationen inhaltlich – z. B. nach  Kategorien wie „Gegenstände“, „Farben“, „Eigenschaften“ oder „Orte“. Dabei reflektieren sie, wie sie zu ihren  Bedeutungserschließungen gekommen sind, und tauschen sich in Partnerarbeit über ihre Vorgehensweise  aus. Durch gezielte Fragen wie „Wo ist die Tafel?“, „Welche Farbe hat die Tasche?“ oder „Wie groß ist der  Tisch?“ üben sie sowohl das globale als auch das selektive Lesen (N2.4, SELK3.1, W3.1). Schließlich  formulieren die Schüler eigene Gedanken zum Leseprozess, indem sie angeben, welche Strategien ihnen  beim Verstehen besonders geholfen haben – etwa das Nutzen von Bildinformationen, das Wiedererkennen  bekannter Satzmuster oder das bewusste Lesen von Schlüsselwörtern. So entwickeln sie ein zunehmendes  Bewusstsein für ihr eigenes Leseverhalten und stärken ihre Fähigkeit, neue Texte eigenständig zu  erschließen (N2.5, SELK3.1, W3.2, KK2.5, KK2.16).

DE.5.4.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Wortschatzarbeit zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“  lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale Begriffe wie Heft, Bleistift, Tafel,  Stuhl, Klassenzimmer, Bibliothek oder Turnhalle. Mithilfe von Bildern, realen Gegenständen aus dem  Unterrichtsraum oder kurzen Videosequenzen verknüpfen die Schüler die neuen Wörter direkt mit ihrer  Bedeutung und Aussprache (N1.1, N1.2, SELK1.1, W3.1, KK2.2, KK2.18). Anschließend wiederholen die Schüler  den Zielwortschatz rhythmisch und mehrmals, zunächst im Chor, dann in kleinen Gruppen und schließlich  einzeln. Dabei achten sie auf die korrekte Aussprache, Betonung und gegebenenfalls auf Artikel und  Pluralformen (N2.4, N2.5, SELK1.2, SELK3.1, W3.2, KK2.4). Die Lehrkraft setzt hierfür abwechslungsreiche  Methoden ein, z. B. Wort-Bild-Zuordnungen, Memory-Spiele, Suchspiele im Klassenzimmer oder digitale  Quizformate. Im nächsten Schritt wenden die Schüler den Zielwortschatz aktiv in kurzen Sätzen und Dialogen  an, z. B. „Das ist mein Heft.“, „Die Bibliothek ist groß.“. Sie üben, die Wörter in passenden Kontexten zu  verwenden und kombinieren sie mit bereits bekanntem Vokabular (N3.2, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.13).  Zur Festigung nutzen die Schüler den neuen Wortschatz auch in kreativen und spielerischen Aktivitäten  wie Bildergeschichten, Raumplänen oder Klassenzimmer-Beschreibungen. So wird sichergestellt, dass die  Wörter nicht nur passiv erkannt, sondern auch sicher und flexibel im aktiven Sprachgebrauch eingesetzt  werden (N3.5, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.17).

DE.5.4.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und  „Die Schulräume“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf zentrale sprachliche  Strukturen. Dazu zeigt sie eine digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und  stoppt an den Stellen, an denen die Zielstrukturen verwendet werden, z. B. „Das ist…“, „Wo ist…?“, „Hier  ist…“ (N3.2, SELK2.3, SELK1.1, W3.1, KK2.2). Die Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und  mehrmals, ohne dass zu diesem Zeitpunkt explizit grammatische Regeln erklärt werden. Unterstützend  zeigt die Lehrkraft Bilder oder reale Gegenstände und verweist auf die parallel dargestellten Sätze an der  Tafel oder am Smartboard. Dadurch erkennen die Schüler die Zielstrukturen situativ und automatisch im  Kontext (N1.3, SELK1.1, SELK3.1, W3.2, KK2.2). Im nächsten Schritt suchen die Schüler in der schriftlichen  Version der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder ähnliche Satzmuster und vergleichen diese  (N3.2, SELK3.2, KK2.4). Farblich oder fett hervorgehobene Beispiele lenken gezielt die Aufmerksamkeit auf  die Strukturen (W3.2, KK2.4, KK2.13). Danach übertragen die Schüler die Sätze in ihr Heft und formulieren  eigene Sätze mit den Zielstrukturen. Dies geschieht zunächst in Partnerarbeit, anschließend im Plenum  (N3.2, SELK2.2, SELK3.2, W3.1, KK2.2). Lehrkraft und Mitschüler geben Feedback, unterstützt durch eine  Checkliste mit Symbolen (SELK2.2, KK2.5). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen in weiteren  kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vor. Die Schüler erkennen die Strukturen erneut und wenden sie  in Übungen, Dialogspielen und kommunikativen Aktivitäten an (SELK3.2, W3.1, KK2.2, KK2.4, KK2.16). Zur  Festigung organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche Spiele und Aktivitäten, in denen die Schüler die  Satzmuster situativ und authentisch anwenden (N1.1, N2.5, N3.5, W4.2). Die Überprüfung erfolgt gemäß den  Kriterien unter Punkt 10 der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.

DE.5.4.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden gezielte Schreibaktivitäten durchgeführt, um die Schüler darauf  vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die  Schulräume“ zu verfassen. Zunächst aktivieren die Schüler ihr Vorwissen, indem sie bekannte Wörter und  Strukturen zu den Themen benennen und im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz wiederholen (N1.1, N1.2W3.1, KK2.16). Anhand von Beispielsätzen, kurzen Texten und Steckbriefen erkennen die Schüler, welche  sprachlichen Mittel für die Schreibaufgabe passend sind. Die Lehrkraft erläutert den Schreibauftrag und  zeigt, wie Sätze sinnvoll miteinander verbunden werden können. Daraufhin verfassen die Schüler eigene  kurze Texte, z. B. Beschreibungen ihres Klassenzimmers oder Listen ihrer Schulsachen, und achten  dabei auf eine klare Struktur (N2.4, SELK1.1, SELK3.2, W3.1). Beim Schreiben nutzen die Schüler gezielt  einfache Satzmuster und wenden den Zielwortschatz an, um ihre Gedanken schriftlich festzuhalten (N3.2SELK3.1, SELK2.3, KK2.4). Anschließend tauschen sie ihre Texte mit Mitschülern aus, lesen gegenseitig  die Ergebnisse und geben einander Feedback. Dieser Austausch fördert die schriftliche Kommunikation und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N2.4, N3.5, W4.2, KK2.4, KK2.13). In einer  abschließenden Reflexionsphase äußern die Schüler ihre Erfahrungen und Gedanken zum Schreiben,  besprechen Verbesserungsmöglichkeiten und notieren wichtige Erkenntnisse (N1.3, N2.5, SELK2.1SELK3.2, W4.2, KK2.5, KK2.13). Die Bewertung der Schreibprodukte erfolgt gemäß den Kriterien der  Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.

DE.5.4.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler dabei zu  unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“  und „Die Schulräume“ zu machen. Die Schüler verwenden dabei den erarbeiteten Zielwortschatz, passende  grammatische Strukturen und gebräuchliche Redemittel für typische Gesprächssituationen (N3.2, SELK3.1W3.2, BK1). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/Sehverstehen und Lesen, wie die sprachlichen  Strukturen im Kontext verwendet werden (KK2.4). In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie die  gehörten Inhalte, geben diese in eigenen Worten wieder oder formulieren sie in einfachen Sätzen (N1.3N3.2, SELK3.1, W3.2). Anschließend bereiten sich die Schüler auf Dialogsituationen vor, indem sie häufige  Satzmuster und Redemittel einüben und planen, welche Informationen sie im Gespräch weitergeben  möchten. Dabei legen sie besonderen Wert auf eine klare Aussprache und trainieren einfache Fragen und  Antworten, z. B. zum Beschreiben von Gegenständen im Klassenzimmer oder zum Nennen von Schulräumen  (N2.5, N3.2, N3.8, SELK2.2, SELK3.1, BK4). In den späteren Unterrichtsphasen schafft die Lehrkraft neue  Sprechanlässe, etwa durch Bildkarten, pantomimische Darstellungen, kurze Videos oder Rollenspiele.  Diese ermöglichen es den Schülern, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden – z. B. beim  Erklären, Fragenstellen oder Beschreiben von Szenen im Klassenzimmer (N1.3, SELK3.2, W3.1, BK4, KK2.2KK2.13, KK2.16).

 DE.5.4.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche  Produkte zu erstellen und aktiv anzuwenden. Im Fokus stehen kurze Aussagen und einfache Dialoge zu  den Themen „Die Schulsachen“, „Das Klassenzimmer“ und „Die Schulräume“. Dabei kommunizieren die  Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen innerhalb und außerhalb der Schule und wenden den  Zielwortschatz, passende grammatische Strukturen und gebräuchliche Redemittel des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W3.2). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze aus und bereiten  sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bild- oder Satzkarten unterstützen sie bei der Planung von  Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren. In den folgenden Phasen führen die Schüler  kurze Dialoge durch, wobei sie auf eine passende Intonation und Körpersprache achten. Zusätzlich werden  sie dazu angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen einzusetzen, z. B. beim  Nachfragen, Erklären oder Beschreiben eines Schulraums. Dabei reflektieren sie bewusst ihren eigenen  Lernfortschritt im Bereich Sprechen. Zur Festigung und Wiederholung werden u. a. Bildgeschichten und  visuelle Elemente eingesetzt (N1.1, N3.2, W3.1, KK2.2). Diese Elemente bieten abwechslungsreiche und  schülernahe Sprechanlässe und helfen den Schülern, ihre Sprachverwendung zu vertiefen. Zum Abschluss  der Einheit reflektieren die Schüler in kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. Sie  äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle dazu (N3.6, SELK1.2, SELK2.3, SELK3.2, W4.2, BK1), tauschen  Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N2.4, N3.5, SELK2.2, W3.1W3.2, W4.2, BK1). Die Lernleistung wird gemäß den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums  überprüft. 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung (für stärkere Schüler)

Ziel: Die Schüler können mit vollständigen Sätzen über den Klassenraum und Schulmaterial sprechen.

Aktivität: Pantomime-Spiel -Wo bin ich? Die Schüler raten, in welchem Raum sich ihr Klassenkamerad  oder ihre Klassenkameradin befindet. Der/die beschreibende Schüler/in stellt den Raum mit Gesten, Mimik  und eventuell mit Hilfsmitteln dar (z. B. in der Bibliothek, in der Turnhalle, im Musikraum). Die Mitschüler  formulieren vollständige Sätze, um ihre Vermutungen zu äußern, z. B.: – Ich glaube, du bist in der Bibliothek.–  Du bist in der Turnhalle. Am Ende werden die Rollen getauscht, sodass jeder Schüler mindestens einmal  beschreiben und raten kann.

Destekleme

Unterstützung (für Schüler mit Förderbedarf)

Ziel: Die Schüler können grundlegende Wörter benennen und einfache Strukturen wiedergeben.

Aktivität: 

-Zeig mir und sag Die Lehrkraft zeigt Bilder von Schulgegenständen.

Die Schüler benennen diese laut oder zeigen auf entsprechende Kärtchen.

Mit Hilfe von Satzanfängen wie 

–Das ist … .

–Ich habe …, 

–Das Buch ist …

Die Sätze werden gemeinsam gesprochen und visuell gestützt (z. B. durch Satzbausteine an der Tafel).

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W6. Ehrlichkeit

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.5.5.H1.1.Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: 

Die Schüler können sich auf das Hör/Sehverstehen vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen zu Schulfächern,  Wochentagen und Tageszeiten aktivieren, wichtige Begriffe identifizieren und gezielte Erwartungen an den  Inhalt entwickeln. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.5.5.H1.2. Informationen zusammenführen durch bedeutende Details  Lernziel:

Die Schüler können zentrale Informationen aus einem Text für Hör- oder Sehverstehen verstehen, indem  sie wichtige Details zu Schulfächern, Tagen und Zeiten gezielt herausfiltern und in Zusammenhang setzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts.

DE.5.5.P3.1.-Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: 

Die Schüler können charakteristische Lautverbindungen, Silbenbetonungen und Intonationsmuster im  Zusammenhang mit Wochentagen, Tageszeiten und Schulfächern erkennen und üben. Sie können damit  ihre Aussprache und Hörwahrnehmung verbessern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

 DE.5.5.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zu Wochentagen, Schulfächern und Tageszeiten aktivieren und bereiten  sich auf das Leseverstehen durch gezielte Beobachtung und Erwartungshaltung vor. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.5.5.L2.3. –Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen aus Texten über Stundenpläne, Schulfächer und Tagesabläufe  erfassen. Sie können Inhalte vergleichen, eigene Meinungen äußern und ihr Textverständnis reflektieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.5.5.W2.1. Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zielgerichtet den thematischen Wortschatz zu Schulfächern, Wochentagen, Tageszeiten  und Stundenplänen im schriftlichen und mündlichen Sprachgebrauch erkennen und verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. 

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein. 

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.5.5.G1.1.Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen im Zusammenhang mit dem Schulalltag  erkennen und sie können diese in einfachen Sätzen korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.5.5.S4.1.Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können einfache schriftliche Texte zu ihrem Stundenplan und zu ihren Schulfächern planen und  verfassen. Sie können dabei gelernte Strukturen und Wortschatz korrekt anwenden und stellen persönliche  Vorlieben dar. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht

DE.5.5.SP3.1. Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich und gedanklich auf die mündliche Kommunikation zum Thema  „Schulalltag“ vorbereiten und können den relevanten Wortschatz aktivieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.5.5.SP3.3.Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können über ihren Stundenplan und Schulalltag sprechen, einfache Dialoge führen und ihre  mündliche Leistung reflektieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

 

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DER SCHULALLTAG
Konu:

DER SCHULALLTAG

Unterthemen: Die Schulfächer; Die Wochentage und die Tageszeiten; Mein Stundenplan

Zielwortschatz im Gebrauch: Schulfächer: Mathe, Deutsch, Englisch, Musik, Kunst, Sport, Sachkunde, Religion, Informatik Wochentage: Montag,  Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag

Tageszeiten und Uhrzeiten: Morgen, Vormittag, Mittag, Nachmittag, Abend, Nacht um acht Uhr, halb neun, zehn nach drei Verben und  Redemittel: haben, beginnen, enden, lernen, mögen, finden

-Ich habe Mathe am Montag.

-Mein Lieblingsfach ist Musik.

-Wann beginnt der Unterricht? 

– Um acht Uhr. 

Weitere Ausdrücke:

Stundenplan, Schulalltag, Lieblingsfach, Pause, Stunde

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

Präsensformen häufiger Verben

Die Schüler verwenden Verben wie haben, sein, lernen, mögen, beginnen und enden im Präsens. Beispiele: 

-Ich habe am Montag Mathe.

-Die Schule beginnt um acht Uhr. 

-Wir lernen Deutsch. 

-Ich mag Musik. Wochentage und Satzstruktur mit Zeitangabe

Die Schüler lernen, einfache Sätze mit Zeitangaben (Wochentag + Uhrzeit) zu bilden. Beispiele: 

-Am Dienstag habe ich Sport.

-Um neun Uhr beginnt der Unterricht.

-Am Vormittag haben wir Mathe. Satzmuster mit Subjekt + Verb + Ergänzung

Die Schüler üben vollständige  Aussagesätze in einfacher Struktur. Beispiele:

Ich habe fünf Stunden.

-Wir machen Hausaufgaben. 

-Der Unterricht endet um drei Uhr. Fragen und Antworten zum Schulalltag

Die Schüler stellen einfache W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen und beantworten diese korrekt. Beispiele:

-Was hast du am Donnerstag?

– Ich habe Deutsch.

-Wann beginnt der Unterricht? 

– Um acht Uhr. -Hast du heute Sport?

– Ja, ich habe Sport. Meinungen äußern mit „finden“ und „mögen“

Die Schüler drücken  Vorlieben und Meinungen aus. Beispiele:

-Ich mag Englisch.

-Ich finde Musik toll.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch 

Die Schüler wenden grundlegende grammatische Strukturen an, um über ihren Schulalltag zu sprechen,  Informationen auszutauschen und persönliche Vorlieben auszudrücken Informationen geben über den Stundenplan Struktur:  Beispiele:

-Ich habe am Montag Mathe. -Wir haben um zehn Uhr Englisch.

Die Schüler lernen, den eigenen Stundenplan zu beschreiben. Fragen zum Schulalltag stellen und  beantworten Struktur:

W-Fragen - Ja-Nein-Fragen im Präsens Beispiele:

-Wann beginnt der Unterricht? 

– Um acht Uhr.

-Was hast du heute? 

– Ich habe Musik.

Die Schüler üben, Informationen zu erfragen und zu geben.Meinungen und Vorlieben äußern Struktur:  Beispiele:

-Ich mag Deutsch.

-Ich finde Kunst langweilig.

Die Schüler drücken ihre Meinung über Fächer aus. Tagesablauf beschreiben Struktur: Temporale Angaben  + Verbformen im Präsens Beispiele:

-Am Morgen habe ich Sport.

-Am Nachmittag lernen wir Englisch.

Die Schüler lernen, ihren typischen Schultag sprachlich darzustellen.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch 

 Typische Redemittel und Wendungen:

-Was hast du am …?“

-Ich habe am … Mathe.“ 

-Am Montag beginnt die Schule um acht Uhr.“

-Mein Lieblingsfach ist …“

-Am Vormittag haben wir …“

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Phonologische Schwerpunkte: Aussprache der Wochentage Beispiele:

-Mon-tag, Diens-tag, Don-ners-tag

-Betonung liegt jeweils auf der ersten Silbe. Silbenstruktur und Betonung bei Schulfächern Beispiele:

-Ma-the-ma-tik - Betonung auf „tik“ -Eng-lisch - Einsilbig, klarer Auslaut Intonation in Fragesätzen Beispiele:

-Was hast du am Dienstag?

-Steigende Intonation am Satzende

-Hast du heute Englisch? 

-Steigende Intonation bei Ja-/Nein-Frage -Wann beginnt der Unterricht? - Betonung auf „wann“, fallend am Ende

Die Schüler sprechen rhythmisch  und mit angemessenen Pausen. Beispiel:

-Am Montag... (kurze Pause) ...habe ich Mathe und Sport. Artikulation häufiger Verben im Präsens Beispiele:

-Ich habe..., du lernst..., wir mögen..., er beginnt...

Unterscheidung kurzer und langer Vokale

 -Sport (kurzer Vokal)

-Musik (langer Vokal auf „i“) 

-Deutsch (Doppellaut [eu]) 

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Gezielte Übungen zur Aussprache:

-Rhythmisches Sprechen von Wochentagen und Tageszeiten

-Chorsprechen einfacher Redemittel: -Ich habe am …

-Betonung und Intonation bei der Präsentation des Stundenplans (-Am Mittwoch habe ich drei Stunden.)

-Partnerübungen zu Frage-Antwort-Mustern:

-Was hast du am Freitag?

 -Ich habe Kunst.

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

WICHTIGER HINWEIS:

Die folgenden Bewertungselemente sind nicht verpflichtend für jede  Unterrichtsstunde, sondern bieten eine Auswahl für Lehrkräfte. Sie können je nach Klassensituation, 

Lernzielen und individuellen Bedürfnissen der Schüler eingesetzt werden.

Leistungsaufgabe (Produktorientiert)

Projektname: „Mein Stundenplan – Mein Schulalltag“

Aufgabe: Die Schüler erstellen eine kreative Darstellung ihres Stundenplans in Kombination mit kurzen  schriftlichen und/oder mündlichen Aussagen über ihren Schulalltag. Dabei sollen sie

-die Wochentage und Tageszeiten benennen -ihre Schulfächer vorstellen

-ihr Lieblingsfach nennen und begründen

-einfache Aussagen zu Beginn- und Endzeiten des Unterrichts machen Formate:

-Stundenplan-Plakat mit Bildern und Sätzen

-Kleines Präsentationsvideo 

-Interview im Partnerformat (Rollenspiel)

 Bewertungskriterien (Beispiele):

-korrekte Verwendung von Wochentagen, Uhrzeiten und Fächern

-verständliche Aussprache und Intonation (bei mündlicher Präsentation)

-angemessene Satzstrukturen und Redemittel

-kreative und strukturierte Darstellung

-Beteiligung an Gruppenarbeit Bewertung: Erfolgt anhand eines Rasters, einer Punkteskala (z. B. 1–5 Sterne) odereines Beurteilungsbogens  mit schriftlichem Feedback.

 

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Die Schüler bringen durch ihre bisherige Schul- und Alltagserfahrung bereits ein grundlegendes Verständnis  für die Themen Wochentage, Tageszeiten, Fächer und Stundenpläne mit.

Auch in ihrer Muttersprache haben sie diese Konzepte verinnerlicht, was den Zugang zum neuen Wortschatz  und zu Strukturen im Deutschen erleichtert. Zudem haben die Schüler in vorangegangenen Lektionen (z. B. -Meine Schule bereits relevante Begriffe wie  Klassenzimmer, Schulsachen oder Lehrer gelernt – diese werden nun erweitert und vertieft.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Bevor mit neuen Inhalten begonnen wird, überprüft die Lehrkraft mithilfe kleiner Übungen, welche Begriffe  und Redemittel aus dem Vorjahr oder den ersten Lektionen noch präsent sind. Beispielaktivität:

-Ein kurzes Spiel mit Uhrzeiten und Wochentagen (z. B. -Wann beginnt Mathe?

– Um acht Uhr

-Memory-Spiel mit Fachbegriffen

Diese Aktivitäten helfen festzustellen, welche Schüler zusätzliche Unterstützung brauchen oder welche  Themen kurz wiederholt werden sollten.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Zur Aktivierung des Vorwissens wird eine Szene aus einem altersgerechten Kurzfilm oder Comic gezeigt, in  der ein Schüler seinen Stundenplan erklärt oder über seinen Lieblingsschultag spricht. Die Schüler hören  und sehen zu und notieren auf Deutsch 1–2 Wörter, die sie verstanden haben.

Im Plenum wird besprochen, was erkannt wurde. Auf diese Weise verknüpfen sie ihre Erfahrungen mit neuen  sprachlichen Strukturen. 

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Der Schulalltag“ begonnen wird, führen die Schüler eine  kurze, thematisch vorbereitende Aktivität durch, um emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf  den Lernprozess eingestimmt zu werden. Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu  schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier auf das Thema entwickeln  (N1.1, N1.5, W3.1, SELK3.2). Die Aktivität soll außerdem das Vorwissen zu den Unterthemen „Die Schulfächer“,  „Die Wochentage und die Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ aktivieren und die Verbindung zu bisherigen  Erfahrungen im Schulkontext herstellen (N3.2, W3.1, W3.2, Bk1, KK2.12). Geeignete Einstiegsaktivitäten  können z. B. ein kurzes Bewegungsspiel mit Wochentagen, ein Lied zu den Fächern, ein Ratespiel mit  Uhrzeiten oder ein kleines Memory mit Bildkarten zu den Schulfächern sein (BK4). Entscheidend ist, dass  die Aktivität leicht verständlich ist, ohne lange Erklärungen auskommt und allen Schülern den direkten  Zugang zum Thema ermöglicht. Durch diese vorbereitende Phase werden Neugier und intrinsische  Motivation gestärkt, wodurch die Schüler offener für die anschließenden Lernphasen sind und die neuen  Inhalte leichter aufnehmen können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, KK2.3).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Der Schulalltag“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören,  Sprechen, Lesen und Schreiben – sowie unterstützende Fertigkeiten wie Aussprache und Wortschatz  gezielt miteinander verknüpft. Die Schüler hören und sehen authentische oder altersgerechte Hör-/ Sehimpulse, in denen Schulfächer, Wochentage, Tageszeiten und Stundenpläne thematisiert werden,  und entnehmen daraus gezielt relevante Informationen (Hör- und Sehverstehen). Durch gezielte Aufgaben  und Fragen zum Material üben sie das Erkennen von Hauptinformationen sowie das Verstehen einzelner  Details. Beim Sprechen wenden die Schüler den neuen Wortschatz aktiv an, indem sie in Partner- oder  Gruppenarbeit über ihren eigenen Stundenplan sprechen, Fragen zum Schulalltag stellen und beantworten  sowie Meinungen und Vorlieben äußern. Rollenspiele, Präsentationen oder Interviews fördern die  kommunikative Sicherheit. Das Lesen erfolgt anhand kurzer, klar strukturierter Texte wie Steckbriefe,  Stundenpläne oder kurze Beschreibungen des Schulalltags. Hierbei werden sowohl globales als auch  selektives Lesen trainiert, um den Schülern den gezielten Umgang mit schriftlichen Informationen zu  erleichtern. Beim Schreiben verfassen die Schüler einfache Sätze oder kurze Texte zu ihrem Schulalltag,  z. B. eine Beschreibung des eigenen Stundenplans oder ihres Lieblingsfachs. Satzmuster, Redemittel und  visuelle Hilfen unterstützen sie dabei, die neuen Strukturen korrekt anzuwenden. Unterstützend dazu wird  im Aussprachetraining die korrekte Artikulation von Wochentagen, Fächern, Uhrzeiten und Redemitteln  geübt. Der Zielwortschatz und die Zielgrammatik (z. B. Präsensformen, Satzbau mit Zeitangaben) werden  in allen Phasen konsequent integriert, sodass die Schüler die sprachlichen Mittel nicht isoliert, sondern  eingebettet in sinnvolle Kommunikationssituationen lernen und anwenden.

DE.5.5.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den  Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“, indem sie sich  an Alltagssituationen erinnern, in denen sie über ihren Schulalltag sprechen. Dabei rufen sie bekannte  Begriffe aus ihrer Muttersprache ab, z. B. „Mathe“, „Montag“, „Morgen“, und verknüpfen diese mit den  deutschen Begriffen. So bereiten sie sich gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor (N1.1, N2.5SELK1.1, W3.2, KK2.2, KK2.11, KK2.16). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise wie Bilder  von Stundenplänen, Symbolen für Schulfächer oder kurze Videosequenzen zum Thema „Schulalltag“  und ordnen diese gezielt den jeweiligen Themenfeldern zu. Dadurch entwickeln sie erste Erwartungen  an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf (N2.4, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK2, KK2.2KK2.12). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der  Hörtexte. Sie überlegen beispielsweise, welche Fächer an bestimmten Tagen vorkommen, zu welcher  Uhrzeit der Unterricht beginnt oder welche Meinungen zu einzelnen Schulfächern geäußert werden  könnten. Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien  wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem Vorwissen. So entsteht eine inhaltliche und  sprachliche Brücke zu den nachfolgenden Phasen des Hör-/Sehverstehens (N1.1, N1.2, N2.4, SELK1.1SELK2.3, SELK3.1, KK2.2, KK2.17).

DE.5.5.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage  und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für das Hör-/Sehverstehen  durchgeführt. Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und  gewinnen einen Überblick über das Thema (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, BK4). Im nächsten Schritt hören  und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach. Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt  Redemittel und typische Aussagen im Kontext der Themenbereiche, z. B. „Am Montag habe ich Mathe“, „Der  Unterricht beginnt um acht Uhr“ oder „Mein Lieblingsfach ist Musik“ (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, SELK3.2W3.2, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen den passenden Kategorien  zu – etwa Wochentagen, Fächern, Uhrzeiten oder Meinungen zu Schulfächern. Dabei lernen sie, wichtige  Details von weniger relevanten Informationen zu unterscheiden und sich auf die für die Aufgabenstellung  notwendigen Inhalte zu konzentrieren (N2.4, N2.5, N3.2, N3.6, W3.2, KK2.2, KK2.). Zum Abschluss der  Phase geben die Schüler die erfassten Details in eigenen Worten wieder – mündlich oder schriftlich – und  verknüpfen diese mit bereits gelernten Strukturen. Auf diese Weise vertiefen sie sowohl ihr thematisches  Wissen als auch ihre Fähigkeit, Informationen aus auditiven und visuellen Quellen präzise zu entnehmen  und zu verwenden (N3.2, SELK2.1, BK1, BK4).

DE.5.5.P1. 

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und  Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst  ausgewählte Hör-/Sehimpulse, z. B. kurze Dialoge oder digitale Einführungsgeschichten, und achten  bewusst auf Aussprache, Intonation und die deutliche Artikulation der themenrelevanten Wörter – etwa  Montag, Mathematik, beginnt, Sport, Lieblingsfach (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK2, BK4, KK2.2KK2.4). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video  an und spricht diese klar und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen sie anschließend rhythmisch  und mehrfach – zunächst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich einzeln (N1.1, N3.2, N3.5SELK1.2, SELK2.1, W3.2, KK2.4). Zur zusätzlichen Veranschaulichung zeigt die Lehrkraft passende  Bilder oder Symbole (z. B. Uhrzeiten, Fächerpiktogramme, Wochentags-Karten) und deutet auf diese,  während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.16). Besonderes  Augenmerk liegt auf der korrekten Aussprache der Wochentage (Mon-tag, Diens-tag, Don-ners-tag  – Betonung auf der ersten Silbe), der Silbenstruktur bei Fächern (Ma-the-ma-tik, Englisch), sowie auf  typischen Lautverbindungen und Doppellauten wie eu in Deutsch, ei in mein, au in Pause (N1.1, N1.2N3.2, SELK1.1, SELK2.1, W3.1, KK2.5). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese Ausspracheelemente  auch in spontanen Gesprächssituationen sicher zu verwenden, z. B. beim Vorstellen des Stundenplans  oder beim Beantworten von Fragen zum Schulalltag. Dabei setzen sie Frageintonation („Wann  beginnt der Unterricht?“) und Redemittelrhythmus („Am Montag habe ich Mathe“) bewusst ein, um ihre  Kommunikation flüssig und verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, N3.8, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1, BK1KK2.4, KK2.16).

DE.5.5.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens  zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ vor. Sie aktivieren zunächst ihr Vorwissen, indem sie visuelle Impulse wie Abbildungen von Unterrichtsfächern,  Wochentags-Karten, Tagesablaufbildern oder Stundenplänen betrachten und benennen (N1.1, N3.2, N1.2N3.5, SELK3.1, W3.1, KK2.2, KK2.12, KK2.16). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen ihrem  eigenen Schulalltag und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Inhalten  aufzubauen. Sie formulieren einfache Vermutungen – z. B. welche Fächer im Text vorkommen könnten, an  welchen Tagen Unterricht stattfindet oder zu welchen Uhrzeiten der Unterricht beginnt und endet – und  entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, N3.2, SELK2.1, SELK3.2, W3.2, 2.2KK). Während des  Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte, wie z. B.  Stundenplanbeschreibungen, einfache Dialoge oder kleine Berichte zum Schulalltag. Dabei wenden sie  Lesestrategien wie globales Lesen und schnelles Erfassen von Überschriften oder Schlüsselwörtern an, um  den Gesamtüberblick zu gewinnen (N1.3, N2.4, SELK2.3, SELK3.2, W3.1, KK2.4, KK2.13). In einem weiteren  Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen Informationen – z. B. Wochentagen,  Uhrzeiten, Fächern oder Aussagen zu Lieblingsfächern – und identifizieren gezielt diese Details. So lernen  sie, relevante Informationen schnell im Text zu finden und für ihre eigene Sprachproduktion nutzbar zu  machen (N2.4, N2.5, N3.5, SELK3.1, SELK3.2, BK4, KK2.2, KK2.12).

DE.5.5.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Nachdem die Schüler erste Informationen aus den Texten zum Thema „Die Schulfächer“, „Die  Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“ entnommen haben, arbeiten sie gezielt daran,  die Bedeutung unbekannter Wörter und Redemittel im Kontext zu erschließen. Dabei nutzen sie visuelle  Hinweise wie Bilder, Piktogramme oder Tabellen, den Textzusammenhang sowie ihnen bekannte  sprachliche Strukturen, um die Inhalte zu verstehen (N1.2, N3.2, SELK2.1, SELK3.2, W3.1, KK2.2). Die  Schüler markieren im Text zentrale Schlüsselwörter, die zur inhaltlichen Erschließung beitragen – z.  B. Fachbezeichnungen, Zeitangaben, Aussagen zu Lieblingsfächern oder Tätigkeiten im Schulalltag.  Anschließend ordnen sie diese Informationen thematisch und vergleichen sie mit ihren eigenen  Erfahrungen im Unterricht (N1.1, N3.5, N3.6, SELK3.2, KK2.13). Im nächsten Schritt besprechen die  Schüler im Partner- oder Gruppenaustausch, wie sie die gelesenen Inhalte verstanden haben, und  formulieren dazu eigene Sätze – etwa zur Beschreibung eines Stundenplans oder zum Ausdruck einer  Meinung über ein Fach. Sie nutzen dafür den Zielwortschatz sowie die gelernten grammatischen  Strukturen (N2.4, N2.5, SELK2.2, SELK3.2, W4.2, BK1). Zum Abschluss reflektieren die Schüler ihren  Leseprozess, indem sie einfache Rückmeldungen geben, welche Lesestrategien ihnen geholfen haben,  welche Wörter sie neu gelernt haben und wie sicher sie die Inhalte verstehen konnten. Diese Reflexion  erfolgt mündlich im Plenum oder schriftlich in Form kurzer Notizen, um das Bewusstsein für effektive  Leseverfahren zu stärken (N3.5, SELK1.2, SELK2.3, SELK3.1, W4.2, KK2.4, KK2.3, KK2.16).

DE.5.5.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Einheit lernen die Schüler den Zielwortschatz zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die  Wochentage und Tageszeiten“ sowie „Mein Stundenplan“ kennen. Mithilfe von Bildkarten, StundenplanVorlagen, Piktogrammen und kurzen Hör- bzw. Sehimpulsen erkennen sie die Bedeutung neuer Wörter  und ordnen diese den entsprechenden Kategorien zu (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK4, KK2.2KK2.11). Die Schüler hören und sprechen die neuen Begriffe rhythmisch nach, achten dabei auf die  richtige Betonung und wiederholen diese in unterschiedlichen Sozialformen – im Chor, in Partnerarbeit  und individuell. Beispielwörter sind unter anderem Mathe, Deutsch, Musik, Montag, Dienstag, Morgen,  Nachmittag, Pause (N2.5, N3.5, SELK1.2, W3.2, BK5, KK2.13). In gelenkten Übungsphasen setzen die  Schüler den Zielwortschatz in einfachen Sätzen ein, z. B. zur Beschreibung ihres Stundenplans oder zur  Beantwortung von Fragen wie „Was hast du am Montag?“ oder „Wann beginnt der Unterricht?“. Dabei  kombinieren sie den neuen Wortschatz mit den gelernten Verben haben, beginnen, enden, mögen,  finden (N2.4, SELK2.2, W4.2, KK2.8). Zur Festigung nutzen die Schüler spielerische Aktivitäten wie  Memory, Zuordnungsspiele, Würfelspiele oder digitale Quiz-Formate. Diese Aktivitäten fördern nicht nur die Wiederholung, sondern auch den Transfer in neue Situationen. Der Wortschatz wird regelmäßig in  kurzen Wiederholungssequenzen aufgegriffen, um langfristige Behaltensleistung zu sichern (N1.1, N3.2SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.4).

DE.5.5.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler erkennen und üben in dieser Einheit die Zielgrammatik zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die  Wochentage und Tageszeiten“ sowie „Mein Stundenplan“. Im Fokus stehen die Präsensformen häufiger  Verben (haben, sein, lernen, mögen, beginnen, enden), die Satzstruktur mit Zeitangaben und Subjekt–Verb– Ergänzung, sowie die Bildung einfacher Fragen und Antworten zum Schulalltag (N1.2, N2.4, N3.2, SELK1.1W3.2, KK2.4). Zu Beginn identifizieren die Schüler in Hör- und Lesebeispielen, wie Verben im Präsens  konjugiert und im Satz verwendet werden. Sie markieren bekannte Strukturen, wie „Ich habe Mathe“ oder  „Der Unterricht beginnt um acht Uhr“ (N1.1, N2.5, SELK1.2, W4.2, KK2.16). Anschließend üben sie, Sätze mit  Zeitangaben (Wochentag + Uhrzeit) zu bilden, z. B. „Am Dienstag habe ich Sport“ oder „Um neun Uhr beginnt  der Unterricht“. Dabei achten sie auf die korrekte Wortstellung und die Position des Verbs im Satz (N2.4SELK2.2, KK2.13). In gelenkten Partner- und Gruppenübungen stellen die Schüler einfache W-Fragen und  Ja-/Nein-Fragen, wie „Was hast du am Donnerstag?“ oder „Hast du heute Sport?“, und beantworten diese mit  vollständigen Sätzen. Sie verwenden dabei auch die Verben mögen und finden, um Meinungen zu äußern,  z. B. „Ich mag Englisch“ oder „Ich finde Kunst toll“ (N3.2, SELK2.3, W3.1, KK2.2, KK2.16). Zur Festigung der  Strukturen werden spielerische Methoden eingesetzt, etwa Satzbaukarten, Würfelspiele oder digitale  Satzbildungsübungen. So wird die Anwendung der Zielgrammatik in authentischen Gesprächssituationen  geübt und gefestigt (N1.1, N2.4, SELK3.1, W4.2, BK1, KK2.4, KK2.13).

DE.5.5.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Zu Beginn der Schreibphase aktivieren die Schüler ihr Vorwissen zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die  Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“. Sie erinnern sich an bereits bekannte Wörter  und Redemittel aus dem Unterricht und verknüpfen diese mit den neuen Inhalten, z. B. „Ich habe Mathe  am Montag“ oder „Mein Lieblingsfach ist Musik“ (N1.1, N2.5, SELK1.1, W3.2, KK2.2, KK2.12). Die Lehrkraft  zeigt den Schülern modellhafte Beispielsätze oder kurze Texte, in denen der Schulalltag beschrieben wird.  Gemeinsam werden diese analysiert, um Satzstrukturen, Zeitangaben und die Position des Verbs im Satz zu  erkennen (N2.4, N3.2, SELK1.2, W4.2, KK2.13). Anschließend planen die Schüler, welche Informationen sie in  ihrem eigenen Text verwenden möchten. Dazu notieren sie Stichpunkte zu ihren Fächern, Lieblingsfächern,  Unterrichtszeiten und Pausen. Bildkarten, Stundenpläne oder Mindmaps dienen dabei als visuelle  Unterstützung (N1.2, SELK2.2, W4.2, BK2, BK4, KK2.16). In einer gelenkten Übungsphase formulieren die  Schüler zunächst einfache Sätze mit den vorgegebenen Strukturen, z. B. „Am Montag habe ich Sport“, „Um  acht Uhr beginnt der Unterricht“ oder „Ich finde Musik toll“. Diese Sätze werden in Kleingruppen besprochen  und gemeinsam korrigiert, um auf richtige Grammatik, Satzstellung und Rechtschreibung zu achten  (N3.2, SELK2.3, W3.2, KK2.4, KK2.5). Vor dem eigentlichen Schreiben erstellen die Schüler einen groben  Entwurf ihres Textes. Die Lehrkraft unterstützt sie mit Satzanfängen und Redemittel-Listen, sodass auch  lernschwächere Schüler einen strukturierten Text zum eigenen Stundenplan verfassen können (N1.1, N2.4SELK3.1, BK1, KK2.3).

DE.5.5.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler  dabei zu unterstützen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu machen. Im Fokus stehen die Themen  „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“ und „Mein Stundenplan“. Die Schüler verwenden  dabei den Zielwortschatz, grammatische Strukturen und typische Redemittel, die zu den jeweiligen  Gesprächssituationen passen (N3.2, SELK3.1, W6.2, BK1). Zunächst erkennen die Schüler durch Hör-/ Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche Strukturen im Kontext verwendet werden – z. B. in kurzen Dialogen wie „Was hast du am Montag?“ – „Ich habe Sport.“ oder „Wann beginnt der Unterricht?“ – „Um acht Uhr.“ (KK2.4).  In einer gelenkten Übungsphase wiederholen sie die gehörten Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten  nach oder formulieren eigene Sätze zu ihrem Stundenplan. Sie üben dabei den Einsatz von Zeitangaben,  Wochentagen und Fächern im Präsens (N1.3, N3.2, SELK3.1, W3.2, KK2.4, KK2.12). Anschließend bereiten  sie sich auf typische Gesprächssituationen vor, indem sie häufige Satzmuster und Redemittel einüben  und planen, welche Informationen sie im Dialog weitergeben möchten. Dabei achten sie auf eine deutliche  Aussprache, passende Intonation und trainieren Frage-Antwort-Muster im Dialog (N2.5, N3.2, SELK2.2SELK3.1, W3.4, BK1). In den späteren Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft neue Sprechanlässe,  z. B. durch Bildkarten mit Stundenplänen, pantomimische Szenen zum Tagesablauf, kurze Videoelemente  oder Rollenspiele. Diese geben den Schülern die Möglichkeit, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ  anzuwenden – etwa durch Erklärungen, Fragen und einfache Begründungen ihrer Vorlieben (N1.3, SELK3.2 W3.1, W3.4, BK4, KK2.2, KK2.13, KK2.16).

DE.5.5.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, verschiedene mündliche  Produkte zu erstellen und aktiv in unterschiedlichen Situationen anzuwenden. Im Fokus stehen kurze  Aussagen und einfache Dialoge zu den Themen „Die Schulfächer“, „Die Wochentage und Tageszeiten“  und „Mein Stundenplan“. Dabei kommunizieren die Schüler mit Mitschülern und/oder anderen Personen  innerhalb und außerhalb der Schule und wenden dabei den Zielwortschatz, grammatische Strukturen  und soziale sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N1.1, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.2, W4.2). Zu  Beginn wählen die Schüler passende Sätze aus, um über ihren Stundenplan oder ihre Lieblingsfächer zu  sprechen, und bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor. Bild- oder Satzkarten unterstützen  sie bei der Planung von Gesprächsverläufen und helfen, Inhalte gezielt zu strukturieren (N3.2, W3.2, KK2.2). In den nächsten Phasen führen die Schüler kurze Dialoge durch, z. B.: „Was hast du am Montag?“ – „Ich  habe Mathe und Sport. „Wann beginnt der Unterricht?“ – „Um acht Uhr.“ Dabei setzen sie eine passende  Intonation und Körpersprache ein und achten auf eine deutliche Aussprache (N1.3, N2.5, KK2.4, KK2.16). Darüber hinaus werden die Schüler angeleitet, die gelernten Redemittel auch spontan in neuen Situationen  einzusetzen, etwa beim spontanen Beschreiben eines gezeigten Stundenplans oder beim Vergleichen von  Unterrichtsfächern mit einem Partner. Sie reflektieren anschließend bewusst ihren eigenen Lernfortschritt  im Bereich Sprechen und geben gegenseitig Feedback (N2.4, SELK2.3, SELK3.2, W4.2, BK1). Zur Festigung  und Wiederholung werden abwechslungsreiche Sprechanlässe wie Bildgeschichten, Mini-Präsentationen  oder Partnerinterviews eingesetzt. Diese Methoden fördern eine aktive Sprachverwendung, erweitern  den themenbezogenen Wortschatz und unterstützen die Schüler dabei, ihre kommunikativen Fähigkeiten  nachhaltig zu vertiefen (N3.6, W4.2, SELK2.1, W4.4, KK2.3, KK2.16).

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung (für fortgeschrittene Schüler)

Ziel: Die Schüler können ihren Schulalltag strukturierter beschreiben und dabei Fächer, Zeiten, Meinungen  und Präferenzen ausdrücken.

Aktivität:

Erstellen einer Mini-Präsentation: „Mein perfekter Schultag“. Die Schüler schreiben einen kleinen Text mit  Aussagen wie:

–Am Montag habe ich Sport.

–Ich mag Musik, weil es Spaß macht. 

–Mein Tag beginnt um 8 Uhr.

Die Präsentation kann vorgetragen oder als Plakat gestaltet werden. 

Destekleme

Unterstützung (für lernschwächere Schüler)

Ziel: Die Schüler verwenden vorgegebene Satzanfänge und visuelle Hilfsmittel, um ihren Stundenplan zu  beschreiben.

Aktivität:

Satzbaustein-Karten mit z. B.: –Am Montag habe ich …

–Mein Lieblingsfach ist … 

–Um … Uhr beginnt …

Die Schüler ordnen die Karten, sprechen die Sätze nach und schreiben sie ab. Am Ende lesen sie ihre eigenen Stundenpläne vor oder zeigen sie der Klasse als Poster.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz 

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W10. Bescheidenheit

W12. Geduld

W14. Respekt

W16. Verantwortung

W19. Vaterlandsliebe

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.5.6.H1.1.Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zu Sportarten aktivieren und die Bild- und Hörimpulse einordnen. Sie  können erste Vermutungen über den Inhalt des Materials für Hör/Sehverstehen erstellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt

DE.5.6.H1.2.Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können gezielt zentrale Informationen zu verschiedenen Sportarten, Spielern, Meinungen oder  sportlichen Aktivitäten hören bzw. sehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts 

DE.5.6.P3.1. - Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können lautliche Merkmale typischer Sportbegriffe erkennen und können die Aussprache sowie  die Satzmelodie in einfachen Mitteilungen zum Thema Sport üben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.5.6.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zu Sportarten und Lieblingssportarten aktivieren und bereiten sich auf  den Leseprozess mit visuellen und sprachlichen Hinweisen vor. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.5.6.L2.3.Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen zu Personen, Sportarten und sportlichen Vorlieben im Text  erkennen, Zusammenhänge verstehen und eigene Gedanken und Bewertungen äußern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.5.6.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können themenspezifischen Wortschatz rund um Sportarten erkennen und beschreiben  sportliche Aktivitäten oder sprechen über Vorlieben im Sport. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein. 

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.5.6.G1.1. Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen im Zusammenhang mit Sportarten, Personen  oder Vorlieben erkennen und wenden diese korrekt in einfachen Aussagen und Fragen an. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.5.6.S4.1.Vorbereitung auf den Schreibprozess  Lernziel: Die Schüler können sich schrittweise auf das Schreiben einfacher, strukturierter Texte über ihre  Sportvorlieben, Sportarten im Alltag oder Teamsportarten vorbereiten und verfassen eigene Texte dazu. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.5.6.SP3.1.Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich und inhaltlich auf Gespräche über Sportarten und sportliche Vorlieben  vorbereiten und stellen einfache Fragen dazu. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.5.6.SP3.3. Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können über sportliche Aktivitäten in Partnerarbeit sprechen, die Ergebnisse präsentieren und  ihre mündlichen Leistungen reflektieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: SPORT
Konu:

SPORT

Unterthemen: Die Sportarten, Die Einzel- und Mannschaftssportarten, Mein Lieblingssport 

Zielwortschatz im Gebrauch

Im Rahmen der Lektion „Sport“ erwerben die Schüler gezielt thematischen Wortschatz zu verschiedenen  Sportarten und deren Eigenschaften. Dabei lernen sie sowohl Einzel- als auch Mannschaftssportarten zu  unterscheiden und ihre persönlichen Vorlieben sprachlich auszudrücken. Zu den häufigsten Sportarten, die eingeführt und geübt werden, gehören: Fußball, Basketball, Volleyball, Handball, Tennis, Tischtennis, Schwimmen, Gymnastik, Karate, Tanzen,  Radfahren, Reiten.

In verschiedenen Übungen ordnen die Schüler diese Begriffe korrekt ein und verwenden sie in einfachen  Aussagen.

Zusätzlich lernen sie wichtige Adjektive, um Meinungen und Bewertungen zum Thema Sport zu äußern:  interessant, lustig, super, gut, langweilig, spannend.

Durch kommunikative Übungen und partnerbezogene Aufgaben wird der Wortschatz nicht nur verstanden,  sondern auch aktiv im Sprechen und Schreiben verwendet.  

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

In dieser Lektion wenden die Schüler grundlegende grammatische Strukturen an, um über Sportarten,  Häufigkeiten und Vorlieben zu sprechen. Der Fokus liegt auf der Verwendung von Verben im Präsens,  einfachen Fragestrukturen und Meinungsäußerungen.

Die Schüler üben häufige Verben wie spielen, schwimmen, tanzen, fahren, reiten im Präsens – insbesondere  in der 1. Person Singular und Plural.

Beispielhafte Aussagen lauten: 

– Ich spiele Fußball.

– Wir tanzen am Donnerstag.

– Er schwimmt sehr gut.

Darüber hinaus lernen die Schüler die Verwendung des Akkusativs bei bestimmten Sportbegriffen:

– Ich spiele Fußball. Auch das Fragenstellen wird trainiert

– mit typischen W-Fragen im Zusammenhang mit Sport: 

-Was ist dein Lieblingssport?

–Wann spielst du Handball?

– Wann gehst du schwimmen?

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausdrucksweise von Meinungen und Vergleichen: 

–Ich finde Reiten toll.

–Fußball ist spannend

. Diese Strukturen werden in kleinen Dialogen, Interviews und Schreibaufgaben kommunikativ gefestigt.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

In dieser Lerneinheit dienen die grammatischen Strukturen dazu, persönliche Vorlieben im Bereich Sport  sprachlich auszudrücken, Sportarten korrekt zu benennen und Aussagen über sportliche Aktivitäten im  Alltag zu treffen. Die Schüler verwenden sprachliche Mittel, um sich mit anderen über Sport auszutauschen, Gemeinsamkeiten zu erkennen oder Unterschiede zu benennen.

Die Funktion von Verben im Präsens besteht darin, sportliche Handlungen in der Gegenwart zu beschreiben: 

–Ich spiele Fußball.

– Wir tanzen am Wochenende. 

Diese Strukturen ermöglichen den Schülern, einfache Sätze über ihre eigene sportliche Aktivität zu bilden. 

Mit W-Fragen können die Schüler Informationen erfragen, z. B. nach Häufigkeit, Zeit oder persönlichen  Vorlieben:

– Wann spielst du Volleyball?

– Was ist dein Lieblingssport? Meinungsäußerungen wie 

 -Ich finde… oder

-Ich mag… ermöglichen es, die eigene Perspektive zu Sportarten deutlich zu machen:

– Ich finde Schwimmen lustig.

Vergleichsstrukturen unterstützen beim Bewerten und Argumentieren:

– Basketball ist interessant.

Diese Strukturen werden funktional eingesetzt, um sportbezogene Inhalte kommunikationsorientiert zu  vermitteln und den Schülern einen Zugang zur Anwendung in authentischen Situationen zu bieten.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

Typische Redemittel im Kontext „Sport“:

–Was ist dein Lieblingssport?

–Ich finde Tanzen super.

– Ich gehe am Wochenende schwimmen.

-Ich spiele zusammen mit Freunden Fußball.

-Ich schwimme allein.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Ausspracheübungen und Fokus: Aussprache von Sportarten mit Konsonantenverbindungen: Schwimmen, Sport, Tischtennis, Basketball,  Handball

-Betonung in längeren Sportartenbezeichnungen: „Lieblingssport“, „Mannschaftssportart“

-Intonation bei Fragen:

-Was spielst du gern? 

– steigende Intonation -Intonation bei Meinungsäußerungen:

-Ich mag Volleyball.

– fallende Intonation Betonung bei  zusammengesetzten Wörtern:

-Lieblingssport, Mannschaftssportart Intonation bei Fragesätzen:

-Was spielst du gern? (steigende  Intonation) Intonation bei Aussagesätzen:

-Ich mag Volleyball. (fallende Intonation) Silbentrennung und Rhythmus:

-Bas-ket-ball, Vol-ley-ball Minimalpaare unterscheiden: -Ball – Paul, Tisch – Fisch Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Beispiele:

 –Spielst du Tennis?– Ja, ich spiele gern Tennis. 

–Magst du Handball? – Nein, ich mag Handball nicht. 

–Was ist dein Lieblingssport? – Mein Lieblingssport ist Schwimmen. 

-Ich finde Volleyball spannend. Aussprachetraining erfolgt in Form von: 

-Nachsprechen von Redemitteln 

-Rollenspielen mit Dialogen

 -Gruppenübungen zur Intonation

-Bewegungsspielen mit begleitender Sprache

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

WICHTIGER HINWEIS: Die folgenden Bewertungsindikatoren sind als Orientierungshilfe gedacht. Sie  müssen nicht in jeder Stunde vollständig verwendet werden, sondern können flexibel und zielgerichtet je  nach Lernziel, Lerngruppe und Situation ausgewählt werden. 

LEISTUNGSAUFGABE

Projekttitel: „Mein Lieblingssport“ Aufgabe:

Die Schüler erstellen ein Mini-Poster, einen Steckbrief oder ein kurzes Video zu ihrer Lieblingssportart oder  einer bekannten Mannschaftssportart. Dabei sollen folgende Inhalte vorkommen:

-Name der Sportart

-Visualisierung durch Bilder, Zeichnungen oder Symbole Sprachliche Anforderungen: 

-Verwendung einfacher Aussagen im Präsens (z. B. „Ich spiele gern …“, „Ich finde … super.“) -korrekte 

Anwendung von Wortschatz und einfacher Grammatik (z. B. Akkusativ, Verben) Präsentation:

Die Schüler stellen ihr Produkt in kleinen Gruppen oder im Plenum vor. In Paar- oder Gruppenrunden geben  sie sich gegenseitig Feedback (z. B. durch Sternchenvergabe oder mündliches Lob).

Beurteilung:

Die Bewertung kann mithilfe eines Beobachtungsrasters, einer Punkteskala oder eines einfachen  Beurteilungsbogens erfolgen. Kriterien sind z. B.:

 -Verständlichkeit und Struktur des Produkts

-korrekte Verwendung des Zielwortschatzes

-sprachliche Richtigkeit -kreative Gestaltung

-aktive Beteiligung in der Präsentation

 

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft/Vorbereitung

Diese Lektion baut auf dem Vorwissen der Schüler zu früheren Themen wie „Freizeit“, „Schule“ oder „Mein  Tagesablauf“ auf. Es wird angenommen, dass die Schüler bereits einfache Verben im Präsens, Adjektive  zur Meinungsäußerung sowie grundlegende Satzmuster beherrschen (z. B. „Ich spiele …“, „Ich finde … gut.“).  Dieses Vorwissen erleichtert den Zugang zu den neuen Inhalten des Themas „Sport“ und ermöglicht eine  gezielte Erweiterung des aktiven Sprachgebrauchs im Kontext von Sportarten, Vorlieben und Aktivitäten.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Die Lehrkraft aktiviert das Vorwissen der Schüler durch:

-ein kurzes Gespräch über Lieblingssportarten („Was macht ihr gern?“)

-ein Bild-Memory mit Sportarten -eine Wortschatzabfrage mit Flashcards

-ein Bewegungsspiel im Klassenraum mit Sportgesten

Dabei wird beobachtet, welche Begriffe bekannt sind und wie sicher die Schüler sie verwenden.Die Lehrkraft  notiert häufige Fehler oder Unsicherheiten und plant gezielte Übungen zur Wiederholung oder Vertiefung.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Um den Einstieg ins Thema zu erleichtern, wird ein kurzer, motivierender Hörtext eingeführt (z. B. „Kinder  treiben Sport“ oder „Sport in der Schule“).

Im Anschluss daran äußern sich die Schüler spontan auf Deutsch oder mithilfe visueller Karten zu den  gehörten Inhalten: -Ich spiele gern …, -Ich finde … lustig.–Ich spiele gern …

Dabei wird Bezug auf bereits bekannte Satzmuster genommen. Diese Verbindung zwischen Bekanntem und  Neuem schafft eine Brücke zu den neuen Lernzielen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Sport“ begonnen wird, führen die Schüler eine kurze,  thematisch vorbereitende Aktivität durch, um emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den  Lernprozess eingestimmt zu werden. Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu  schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier auf das Thema entwickeln  (N1.1, W3.1). Die Aktivität soll außerdem das Vorwissen zu den Unterthemen „Die Sportarten“, „Die Einzel- und  Mannschaftssportarten“ und „Mein Lieblingssport“ aktivieren und die Verbindung zu bisherigen Erfahrungen  im Freizeit- und Schulsport herstellen. Geeignete Einstiegsaktivitäten können z. B. ein kurzes Bewegungsspiel  mit Sportarten, ein Ratespiel zu Lieblingssportarten der Schüler, ein Bild-Memory mit Sportarten oder eine  kleine Pantomime sein, bei der eine Sportart dargestellt und erraten wird (N1.5, N2.5, W4.4, SELK1.1, BK4KK2.11). Entscheidend ist, dass die Aktivität leicht verständlich ist, ohne lange Erklärungen auskommt und allen Schülern den direkten Zugang zum Thema ermöglicht. Durch diese vorbereitende Phase werden Neugier  und intrinsische Motivation gestärkt, wodurch die Schüler offener für die anschließenden Lernphasen sind  und die neuen Inhalte leichter aufnehmen können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, KK2.16).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Rahmen der Lerneinheit „Sport“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören/Sehen, Sprechen, Lesen  und Schreiben – miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt eingesetzt. Beim Hören und Sehen  trainieren die Schüler ihr Verstehen durch den Einsatz authentischer Hör- und Sehimpulse, z. B. kurze  Dialoge, in denen Kinder oder Jugendliche über ihre Lieblingssportarten sprechen. Sie identifizieren  gezielt bekannte Sportarten, Häufigkeitsangaben und Meinungsäußerungen. Beim Sprechen verwenden  die Schüler den neuen Wortschatz aktiv in kurzen Dialogen, Interviews und Rollenspielen, um über ihre  Lieblingssportarten, Trainingshäufigkeit und sportliche Aktivitäten zu sprechen. Sie stellen Fragen („Was ist  dein Lieblingssport?“) und reagieren darauf mit passenden Antworten. Das Lesen wird durch altersgerechte  Texte, Steckbriefe oder kleine Plakate zu Sportarten gefördert. Die Schüler entnehmen gezielt  Informationen, z. B. Name der Sportart, Ort und Häufigkeit der Ausübung. Beim Schreiben formulieren die  Schüler einfache Sätze oder kurze Texte zu ihrer Lieblingssportart, ihrem Training oder einem bekannten  Sportler. Sie erstellen z. B. einen Steckbrief oder ein Mini-Poster, in dem sie den gelernten Wortschatz und  die Zielgrammatik anwenden. Durch diese enge Verzahnung der Sprachkompetenzen wird ein ganzheitlicher  Lernprozess ermöglicht, bei dem die Schüler die sprachlichen Mittel nicht isoliert, sondern funktional und  in sinnvollen Kontexten anwenden.

DE.5.6.H1

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Zu Beginn der Einheit „Sport“ bereiten sich die Schüler gezielt auf das Verstehen von Hör- und Sehimpulsen  vor, indem sie thematisch relevante Wörter und Strukturen aktivieren. Die Lehrkraft nutzt motivierende  und leicht zugängliche Materialien wie Bildkarten mit verschiedenen Sportarten, oder kurze Hörtexte, in  denen Kinder oder Jugendliche Sport treiben (N1.1, BK2, BK4). Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Schüler  auf zentrale Inhalte wie Sportarten, Häufigkeitsangaben und einfache Meinungsäußerungen zu lenken.  Die Schüler äußern erste Vermutungen zu den Hör- oder Sehtexten, indem sie beschreiben, was sie auf  Bildern oder im Vorspann z. B. eines Videos sehen („Ich sehe Fußball.“, „Sie schwimmen im Schwimmbad.“).  So wird Vorwissen aktiviert und ein Erwartungshorizont aufgebaut (N3.2, SELK3.2, BK2, KK2.16, KK2.17) Darüber hinaus werden wichtige Redemittel eingeführt oder wiederholt, die für das Verständnis zentral  sind, z. B. „Ich spiele …“, „Ich gehe …“. Diese Phase stellt sicher, dass die Schüler in den anschließenden Hörund Sehverstehens-Übungen die Inhalte leichter erfassen können, da sie mit den Schlüsselbegriffen und  typischen Strukturen bereits vertraut sind.

DE.5.6.H2

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS 

Im Rahmen der Einheit „Sport“ hören oder sehen die Schüler gezielt kurze Texte, Dialoge oder Videosequenzen,  in denen verschiedene Sportarten, Häufigkeitsangaben und persönliche Vorlieben vorkommen. Zunächst  identifizieren sie den allgemeinen Inhalt, z. B., ob es sich um Einzelsport oder Mannschaftssport handelt,  und ordnen die gehörten oder gesehenen Informationen den entsprechenden Bildern oder Begriffen zu  (N3.6, W3.1, W3.2, W10.1, BK2, BK4, KK2.2, KK2.16). In weiteren Durchgängen konzentrieren sich die Schüler  auf bedeutende Details wie Zeitangaben („am Montag“, „am Wochenende”, Orte („in der Sporthalle“, „im  Schwimmbad“). Diese Informationen werden in einfachen Notizen oder durch Ankreuzen in vorbereiteten  Tabellen festgehalten (N3.2, N3.3, N3.6, SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.3). Die Lehrkraft unterstützt den Prozess  durch gezielte Fragen, z. B. „Spielt Tim Basketball?“ oder „Welcher Sport ist spannend?“. So lernen die  Schüler, wichtige inhaltliche Details aus Hör- und Sehtexten herauszufiltern und diese mit dem bekannten  Wortschatz und den gelernten Satzstrukturen zu verknüpfen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.2, SELK3.2, W3.1KK2.3, KK2.13, KK2.16).

DE.5.6.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Die Sportarten“, „Die Einzel- und Mannschaftssportarten“  und „Mein Lieblingssport“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst die digitalen  Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf Aussprache,  Intonation und die klare Artikulation der themenrelevanten Wörter – z. B. Fußball, Basketball, Schwimmen,  Tischtennis, Handball, Reiten, spannend (N1.2, N2.5, SELK1.1, SELK1.2, W3.2, KK2.2, KK2.11). Während der  Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und spricht diese deutlich  und modellhaft vor. Die Schüler wiederholen diese anschließend rhythmisch und mehrfach – zuerst im  Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, KK2.13). Zur  Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Sportarten, Sportgeräte, Spielszenen)  oder deutet auf diese, während die Schüler die Wörter hören und nachsprechen (W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4KK2.16). Zusätzlich festigen die Schüler zentrale Ausspracheelemente wie sch in Schwimmen, sp in Sport,  st in spielen/Stunde (Anlaut), tsch in Tischtennis, ch in ich/mache, ei in Reiten, au in laufen/Ausdauer und eu in heute gezielt durch rhythmisches Sprechen und wiederholte Übungen (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.1, SELK2.1W3.2, KK2.3). Darüber hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven  Kontexten zu erkennen und anzuwenden. In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen  nutzen die Schüler die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln  nachdenken zu müssen. Dabei setzen sie u. a. Frageintonation und Aussagesatzintonation wirkungsvoll ein,  um ihre Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N2.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1W3.1, KK2.4, KK2.16, KK2.17).

DE.5.6.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des Leseverstehens  zu den Themen „Die Sportarten“, „Die Einzel- und Mannschaftssportarten“ und „Mein Lieblingssport“  vor. Sie aktivieren zunächst ihr Vorwissen, indem sie visuelle Impulse wie Bilder/Plakate zu Sportarten,  einfache Überschriften oder Steckbrief-Layouts betrachten und benennen (N1.1, N3.2, N1.2, N3.5, SELK3.1W3.1, KK2.2, KK2.11). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und den  deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke zu den neuen Texten zu bauen. Sie formulieren  erste Vermutungen zum Textinhalt – z. B. welche Sportarten vorkommen, wo der Sport stattfindet oder  welche Meinungen geäußert werden – und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.2, N3.2SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.2, KK2.5, KK2.8). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt  das Thema und die zentralen Informationen kurzer Texte, wie z. B. Steckbriefe zu Lieblingssportarten,  Mini-Interviews oder kurze Vereinsbeschreibungen. Dabei wenden sie Strategien wie globales Lesen und  schnelles Erfassen von Schlüsselwörtern an, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N1.3, N2.4SELK2.3, SELK3.2, W3.4, KK2.3, KK2.7, KK2.13). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte  bewusst nach spezifischen Informationen – z. B. Zeiten (“am Dienstag ”„am Wochenende“), Orte („in der  Sporthalle“), Mitspieler („mit Freunden/Mannschaft“) oder Meinungen/Begründungen – und identifizieren  gezielt diese Details. Dadurch lernen sie, relevante Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu finden  und für die eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N2.4, N2.5, N3.5, SELK3.1, SELK3.2, W3.1, KK2.3KK2.13).

DE.5.6.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Nachdem die Schüler die Texte zu den Themen „Die Sportarten“, „Die Einzel- und Mannschaftssportarten“  und „Mein Lieblingssport“ gelesen haben, erschließen sie die Bedeutung unbekannter Wörter und Ausdrücke  mithilfe des Kontexts, visueller Hilfen (Bilder, Piktogramme) und bereits bekannter sprachlicher Strukturen.  Sie lernen, den Inhalt nicht nur Wort für Wort zu verstehen, sondern den Sinn aus dem Gesamtzusammenhang  zu erfassen (N1.1, N3.6, SELK2.3, W3.1, W3.2, KK2.3). Die Schüler vergleichen ihre ersten Vermutungen  aus der Vorbereitungsphase mit den tatsächlich im Text enthaltenen Informationen. Dabei benennen sie, welche Annahmen sich bestätigt haben, welche nicht zutrafen und welche neuen Erkenntnisse sie  gewonnen haben (N3.2, N3.6, KK2.7, KK2.16). In Partner- oder Gruppenarbeit formulieren die Schüler kurze  inhaltliche Zusammenfassungen oder geben die Kernaussagen des Textes in eigenen Worten wieder. Sie  äußern persönliche Gedanken, Eindrücke oder Reaktionen zum Text, zum Beispiel: „Ich mache Sport lieber  alleine/in der Mannschaft“ (N1.3, N3.3, W3.2, BK1, KK2.16). Zum Abschluss der Phase tauschen sich die  Schüler im Plenum über die Inhalte aus und stellen Bezüge zu ihren eigenen Erfahrungen her. Dadurch wird  der Leseprozess reflektiert und die Bedeutung der Texte für den persönlichen Sprachgebrauch verdeutlicht  (N3.6, SELK2.1, SELK3.1, KK2.13, KK2.16).

DE.5.6.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Im Rahmen der Lektion „Sport“ lernen die Schüler den thematischen Zielwortschatz zu verschiedenen  Sportarten, zugehörigen Aktivitäten und beschreibenden Adjektiven kennen. Dazu gehören Begriffe wie  Fußball, Basketball, Volleyball, Handball, Tennis, Tischtennis, Schwimmen, Gymnastik, Karate, Tanzen,  Radfahren und Reiten. Zusätzlich werden wichtige Adjektive eingeführt, um Meinungen und Bewertungen  zu äußern, zum Beispiel interessant, lustig, super, gut, langweilig, spannend. Der Wortschatz wird durch  visuelle Impulse wie Bilder, Symbole oder kurze Videos präsentiert und in unterschiedlichen Kontexten  geübt (N1.1, N3.2, N3.6, BK2, BK4, KK2.2, KK2.3, KK2.16). Die Schüler ordnen die Wörter thematisch  (Einzelsportarten / Mannschaftssportarten), sprechen sie nach und verwenden sie in einfachen Sätzen,  wie „Ich spiele Fußball“, „Ich finde Schwimmen lustig“ oder „Basketball ist spannend“ (N1.5, N3.8, SELK1.1SELK3.2, W3.1, W3.2, W4.2, KK2.3, KK2.13). In Partner- und Gruppenübungen wenden die Schüler den  Zielwortschatz aktiv an, indem sie Dialoge führen, kurze Beschreibungen erstellen oder Lieblingssportarten  vorstellen. Spiele wie Memory, Zuordnungsübungen oder Partnerinterviews unterstützen den aktiven und  sicheren Gebrauch der neuen Wörter (BK2, BK4). Durch wiederholte und abwechslungsreiche Anwendung  wird der Wortschatz im Langzeitgedächtnis verankert und steht den Schülern für die mündliche und  schriftliche Kommunikation zu sportbezogenen Themen sicher zur Verfügung (N1.5, N3.3, N3.8, SELK3.1SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.13).

DE.5.6.G1. 

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler erkennen und üben in dieser Einheit die Zielgrammatik zum Thema „Sport“. Im Fokus stehen  die Präsensformen häufiger Verben (spielen, schwimmen, tanzen, fahren, reiten), die Verwendung des  Akkusativs bei Sportbegriffen, die Bildung einfacher Fragen und Antworten zu sportlichen Aktivitäten sowie  der Vergleich von Sportarten (BK2, BK4). Zu Beginn identifizieren die Schüler in Hör- und Lesebeispielen,  wie Verben im Präsens konjugiert und im Satz verwendet werden. Sie markieren bekannte Strukturen wie  „Ich spiele Fußball“, „Er findet schwimmen sehr gut“ oder „Wir tanzen am Wochenende“ (N1.1, N3.2, N3.6SELK2.1, W3.1, W3.2, KK2.11). Anschließend üben sie, Sätze mit Häufigkeitsangaben und Zeitadverbien zu  bilden, z. B. „Am Samstag fahre ich Rad“. Dabei achten sie auf die korrekte Wortstellung und die Position  des Verbs im Satz. In gelenkten Partner- und Gruppenübungen stellen die Schüler einfache W-Fragen  und Ja-/Nein-Fragen wie „Was ist dein Lieblingssport?“, „Magst du Volleyball?“ und beantworten diese  mit vollständigen Sätzen (N1.2, N3.8, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.8, KK2.16). Sie verwenden dabei auch die  Verben mögen und finden, um Meinungen zu äußern, z. B. „Ich mag Tennis“ oder „Ich finde Schwimmen  spannend“. Zur Festigung der Strukturen werden spielerische Methoden eingesetzt, etwa Dialogkarten,  Bewegungsspiele oder digitale Satzbildungsübungen. So wird die Anwendung der Zielgrammatik in  authentischen Gesprächssituationen geübt und gefestigt (N1.5, N3.2, SELK1.2, SELK3.1, W3.1, W3.2W10.1, BK2, KK2.3, KK2.13).

DE.5.6.S1. 

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

In dieser Einheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Sport“ vor.  Zunächst wird der thematische Wortschatz zu Sportarten, Häufigkeitsangaben und Meinungsäußerungen wiederholt und durch kurze Schreibimpulse aktiviert (N1.1, W3.1, W3.2, KK2.12). Die Lehrkraft präsentiert  Beispiele einfacher Sätze im Präsens, wie „Ich spiele gern Fußball“, „Mein Lieblingssport ist Schwimmen“  oder „Ich finde Tanzen super“, und verdeutlicht den Einsatz von Verben, Akkusativobjekten und Adjektiven  im Kontext sportlicher Aktivitäten. Anschließend sammeln die Schüler in Partner- oder Gruppenarbeit  Ideen zu ihrem Lieblingssport oder zu bekannten Sportarten in der Klasse (N2.5, N3.3, SELK2.1, SELK3.2W4.2, KK2.8). Diese Ideen werden in Form einer Gedankenkarte oder einer einfachen Stichwortliste  festgehalten, um eine klare Struktur für den späteren Text zu schaffen. Durch gelenkte Übungen wie das  Ergänzen von Satzanfängen oder das Ordnen von Satzbausteinen werden sprachliche Strukturen gefestigt,  die für das Schreiben eines kurzen Textes notwendig sind. Diese vorbereitende Phase stellt sicher, dass  die Schüler beim eigentlichen Schreibprozess über ausreichend sprachliche Mittel und inhaltliche Ideen  verfügen, um einen einfachen, zusammenhängenden Text zum Thema „Sport“ zu verfassen (N1.3, N3.3SELK2.3, W3.1, W3.2, KK2.3).

DE.5.6.SP1. 

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

In dieser Einheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Sprechprozess zum Thema „Sport“ vor. Zunächst  wird der thematische Wortschatz zu Sportarten, Häufigkeitsangaben und Meinungsäußerungen mithilfe  kurzer, mündlicher Übungen wiederholt und aktiviert. Die Lehrkraft stellt typische Redemittel vor, wie  „Was ist dein Lieblingssport?“ und veranschaulicht passende Antworten, z. B. „Mein Lieblingssport ist  Fußball“ (N1.1, N3.2, N3.6, N3.8, SELK3.1, W3.1, W3.2, W14.1, BK1, KK2.3, KK2.8). In kleinen Gruppen oder  Partnerarbeit üben die Schüler, einfache Fragen zu stellen und zu beantworten, um über eigene sportliche  Aktivitäten, Vorlieben und Gewohnheiten zu sprechen. Unterstützt durch Bildkarten, Bewegungsspiele  oder kurze Dialogvorlagen werden sie ermutigt, die neuen Redemittel aktiv anzuwenden (BK1, BK4).  Dabei wird auf die richtige Intonation bei Fragesätzen (steigend) und Aussagesätzen (fallend) sowie auf  die deutliche Aussprache von Sportarten mit Konsonantenverbindungen geachtet, wie z. B. „Schwimmen“  oder „Tischtennis“. Durch Nachsprechübungen, Rollenspiele und improvisierte Minidialoge wird den  Schülern die Sicherheit vermittelt, die sie benötigen, um in authentischen Gesprächssituationen spontan  und verständlich zu reagieren. Diese Phase dient dazu, Hemmungen abzubauen, Sprechfreude zu fördern  und die aktive Anwendung der Redemittel im anschließenden Unterrichtsgespräch vorzubereiten (N2.5N3.3, W4.2, KK2.2, KK2.5, KK2.16).

DE.5.6.SP2. 

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Phase organisieren und nutzen die Schüler gezielt Inhalte, um zusammenhängend über das  Thema „Sport“ zu sprechen. Sie strukturieren ihre Aussagen, indem sie zunächst die Sportart benennen,  anschließend Angaben zur Häufigkeit und zum Ort machen und zuletzt eine persönliche Meinung  hinzufügen. Beispielhafte Satzmuster sind: „Ich spiele Fußball am Wochenende in der Sporthalle. Ich  finde Fußball spannend.“ (N1.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, W10.1, BK1, KK2.3, KK2.16). Die Schüler üben,  Fragen zu stellen und auf Fragen zu reagieren, indem sie Redemittel wie „Was ist dein Lieblingssport?“  situationsgerecht einsetzen. Sie lernen, Antworten durch zusätzliche Informationen auszubauen, um  das Gespräch lebendig zu gestalten. Zur Unterstützung der Gesprächsorganisation setzen die Schüler  Notizen, Stichwortkarten oder einfache Gedankenkarten ein (N3.3, N3.6, SELK3.2, W3.2, KK2.13, KK2.16). In Partner- und Gruppenaktivitäten bereiten sie kurze Dialoge oder Interviews vor und führen diese  anschließend im Plenum vor. Die Lehrkraft achtet dabei auf die korrekte Wortstellung, den Einsatz der  gelernten Strukturen sowie auf eine deutliche Aussprache. Durch diese systematische Vorbereitung  lernen die Schüler, ihre Gedanken klar zu strukturieren, inhaltlich passende Antworten zu formulieren und  sprachliche Mittel bewusst einzusetzen, um aktiv am Gespräch teilzunehmen und den Dialog zu fördern  (N1.5, N3.5, SELK1.2, W4.4, W12.1, W16.3, KK2.3, KK2.5, KK2.17). 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel: Die Schüler erzählen mit erweiterten Satzstrukturen über ihr Sportverhalten.

Aktivität: „Mein Sporttag“

– Schüler schreiben und präsentieren einen Tagesplan mit Sportaktivitäten:

–Am Montag spiele ich Fußball.

 –Am Dienstag gehe ich schwimmen.

–Ich spiele mit meinen Freunden Basketball.

 In Gruppen tauschen sie sich über Gemeinsamkeiten aus :

 z. B. -Wir mögen Volleyball.) und präsentieren das Ergebnis.

Destekleme

Unterstützung

Ziel: Die Schüler nennen Sportarten und äußern einfache Meinungen dazu.

Aktivität: „Sportarten-Spiel“ – Schüler wählen eine Sportart aus, nennen den Namen und sagen, ob sie sie  mögen oder nicht: „Ich mag Tischtennis.“ ,-Ich finde Tischtennis super. -Ich mag Schwimmen nicht.

Visuelle Hilfsmittel wie Sportkarten oder Satzbausteine helfen beim sprachlichen Ausdruck.

6 Öğretim Programı Unsurları

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz 

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft 

W6. Ehrlichkeit

W10. Bescheidenheit

W12. Geduld

W14. Respekt

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz 

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.6.1.H1.1.Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen über Freizeitaktivitäten und Hobbys aktivieren und ordnen die visuellen  und sprachlichen Impulse ein. Sie können erste Vermutungen zum Material für Hör/Sehverstehen äußern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.6.1.H1.2.Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können gezielt zuhören bzw. zusehen, um wichtige Details aus einem Text für Hör/Sehverstehen  zum Thema Hobbys zu entnehmen, zu verstehen und weiterzuverarbeiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts.

DE.6.1.P3.1. - Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Laute, Lautverbindungen, Betonungsmuster und Intonationsformen im  Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten und Hobbys erkennen und üben. Sie können Wörter und Sätze  deutlich, rhythmisch und altersgerecht aussprechen. Prozesskomponente:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.6.1.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen, erkennen thematische Zusammenhänge aktivieren und stellen erste  Leseerwartungen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.6.1.L2.3.Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen aus Texten zum Thema Hobbys entnehmen und vergleichen  diese mit ihren eigenen Vorlieben und Meinungen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt. 

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.6.1.W2.1. Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Wörter zum Thema Hobbys erkennen und verstehen und können sie aktiv in  einfachen mündlichen und schriftlichen Äußerungen verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. 

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein. 

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.6.1.G1.1. Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen zur Beschreibung von Freizeitaktivitäten  erkennen und können sie bei der Meinungsäußerung verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.6.1.S4.1.Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Schreiben einfacher Texte über ihre Hobbys und Freizeitaktivitäten  vorbereiten und können kurze strukturierte Texte dazu. verfassen Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.6.1.SP3.1. Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich und inhaltlich auf das Sprechen über ihre Hobbys und Freizeitaktivitäten  vorbereiten und können erste gestützte Sprechaufgaben durchführen. Prozesskomponenten:  a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.6.1.SP3.3. Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können über ihre Freizeitaktivitäten sprechen, beteiligen sich an kooperativen und kreativen  Sprechaufgaben und reflektieren ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: MEINE HOBBYS
Konu:

MEINE HOBBYS

Unterthemen: Die Freizeitaktivitäten, Die Hobbys, Mein Lieblingshobby

Zielwortschatz im Gebrauch

Im Themenbereich „Meine Hobbys“ lernen die Schüler grundlegenden Wortschatz rundum Freizeitaktivitäten,  Sportarten und Hobbys.

Sie wenden diesen Wortschatz in alltäglichen Kommunikationssituationen an. Freizeitaktivitäten und  Hobbys:

die Gitarre, das Klavier, das Mangala, das Schach, der Computer, das Fahrrad, die Musik, das Museum, das  Kino, das Theater, das Computerspiel spielen, singen, malen, tanzen, schwimmen, lesen, fotografieren,  gehen, fahren, lieben Beispiele im Gebrauch:

–Ich spiele Gitarre.

–Mein Hobby ist schwimmen.

–Ich gehe gern ins Kino. 

–Wir spielen oft Schach.

 Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

In dieser Lektion verwenden die Schüler grundlegende Strukturen zur Beschreibung ihrer Hobbys, zur  Meinungsäußerung und zum Stellen einfacher Fragen im Präsens.

Verben im Präsens (regelmäßig und unregelmäßig): spielen, lesen, schwimmen, malen, singen, tanzen,  fotografieren gehen, fahren, lieben Beispiele:

-Ich spiele gern Schach. 

-Sie schwimmt am Wochenende.

-Wir fahren Fahrrad.“ Personalpronomen (Singular und Plural): -ich, du, er, sie, wir, ihr, sie Beispiele:

-Ich lese gern.

-Du malst sehr gut. 

-Wir spielen Gitarre. Fragesätze im Präsens mit Verb- oder W-Fragewortstellung: -Was machst du gern? / Spielst du gern Fußball? / Was ist dein Lieblingshobby? 

 Beispiele:-Was machst du in deiner Freizeit?“

-Magst du Musik? Verneinungen mit „nicht“ und „kein“: -nicht bei Verben und Adjektiven

-kein bei Substantiven im unbestimmten Artikelgebrauch Beispiele:

-Ich spiele nicht gern Schach. -Ich habe kein Hobby.

Satzstruktur: 

-Ich gehe ins Kino.

Er liebt Musik.

-Wir fotografieren gern.“

Adjektive zur Meinungsäußerung: spannend, langweilig, interessant, lustig,  entspannend,  Beispiele:

-Ich finde Tanzen spannend.

 -Fußball ist lustig.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

In dieser Lektion erfüllen die eingesetzten grammatischen Strukturen konkrete kommunikative Funktionen. 

Die Schüler verwenden die Grammatik nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit echten Sprech- und  Schreibanlässen.

Verwendung von Verben im Präsens Funktion: Beschreiben von regelmäßigen Aktivitäten, Hobbys und Vorlieben im Alltag.  Beispiele:

-Ich spiele jeden Tag Klavier.

-Wir schwimmen am Wochenende.

Einsatz von Personalpronomen (ich, du, er/sie, wir, …) Funktion: Sprechen über sich selbst, andere Personen und Gruppen.  Beispiele:

-Ich lese Comics.

-Sie malt schöne Bilder. Fragesätze (Ja/Nein-Fragen & W-Fragen) Funktion:

Informationen über Hobbys erfragen, Gespräche initiieren.  Beispiele:

-Was machst du gern?“ -Magst du Fußball?“ Verneinungen mit „nicht“ und „kein“ Funktion:

Ablehnung oder Negation ausdrücken.  Beispiele: 

-Ich tanze nicht gern.

-Ich habe kein Fahrrad.

Adjektive zur Bewertung von Hobbys Funktion:

Meinung ausdrücken, Vorlieben beschreiben.  Beispiele:

-Ich finde Schwimmen spannend.“

-„Musik ist entspannend.“ Einfache Satzstrukturen (SVO – Subjekt + Verb + Objekt) Funktion:

Sinnvolle Aussagen über Freizeitaktivitäten bilden.  Beispiele:

 -„Wir spielen Mangala.“

-„Ich fotografiere gern in der Natur.“

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

Die Schüler lernen Redemittel für den Austausch über Hobbys und Freizeitaktivitäten. 

Fragen: –Was machst du gern?

  –Was ist dein Lieblingshobby?“ 

–Wie oft machst du das?“ Antworten:

–Ich gehe dreimal pro Woche ins Kino.

 –Ich spiele jeden Tag Klavier.

–Mein Lieblingshobby ist schwimmen.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Im Fokus stehen zentrale Ausspracheaspekte und Intonationsmuster: 

Diphthonge:

-ei wie in mein, Freizeit, zeichnen

-Mein Hobby ist zeichnen. 

-au wie in Laufen, schauen

-Wir laufen gern im Park. 

Konsonantenverbindungen:

-ch wie in ich, nicht, sprechen

-Ich lese gern., „Ich mag tanzen nicht. 

-sch wie in schwimmen, Schach 

-Ich spiele nicht gern Schach.

Wortbetonung:

-Lieblingshobby - Betonung auf der ersten Silbe: LIEB-lings-hobby -Freizeit - Betonung auf FREI-zeit  Satzintonation:

-Fragen: Steigende Intonation

-Magst du Fußball? Was ist dein Lieblingshobby?

Aussagen: Fallende Intonation -Ich spiele gern Gitarre.,-Mein Lieblingshobby ist lesen. 

Sprachmelodie und Rhythmus:

–Ich schwimme. /Ich schwimme gern. / Ich schwimme nicht gern. 

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Die Schüler üben, ihre Aussagen deutlich und rhythmisch korrekt zu formulieren:

-Nachsprechen von Satzmustern

-Rhythmische Sprechübungen mit Hobbys (-Ich schwimme gern – du schwimmst gern.)

-Einsatz von Betonung und Mimik bei Aussagen zu Hobbys

-Partner-Rückmeldung: -Du hast das sehr gut gesagt! / -Sprich das Wort noch einmal langsam: fotografieren. 

 

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHİGKEİTEN UND DES INHALTS:

Wichtiger Hinweis:

Die Bewertungselemente sind als flexibel einsetzbare Werkzeuge gedacht. Lehrkräfte  können je nach Zielsetzung, Lerngruppe und Lernstand geeignete Komponenten auswählen und anpassen.  Weitere Anregungen finden sich im Abschnitt 1.2 des DaF-Lehrplans.

Für das Thema „Meine Hobbys“ wird eine leistungsorientierte Bewertung vorgeschlagen, die sowohl die  sprachlichen als auch die kreativen und kommunikativen Fähigkeiten der Schüler berücksichtigt. Die  Bewertung erfolgt differenziert und berücksichtigt individuelle Lernfortschritte, Sprachverwendung,  Ausdrucksfähigkeit und die Einhaltung sprachlicher Strukturen.

Leistungsaufgabe:

Die Schüler erstellen ein kreatives Produkt zum Thema „Mein Lieblingshobby“. Dies kann ein Poster,  ein Steckbrief, ein kurzes Vorstellungsvideo oder ein Mini-Interview sein, in dem sie ihr Lieblingshobby  beschreiben. Dabei verwenden sie einfache Sätze wie:

–Ich spiele gern Gitarre. 

–Mein Lieblingshobby ist schwimmen.

–Ich finde lesen toll. Sie präsentieren ihre Arbeiten der Klasse und beantworten Rückfragen.

Die Bewertung erfolgt anhand eines  Bewertungsrasters mit den Kriterien Verständlichkeit, Wortschatzverwendung, Satzstruktur, Kreativität  und Präsentation.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft/Vorbereitung

Dieses Thema basiert auf dem Vorwissen der Schüler zu Freizeitaktivitäten und Hobbys, die sie in ihrer  Erstsprache gut kennen und zum Teil auch im Deutschunterricht der 5. Klasse kennengelernt haben.

Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler bereits einfache Sätze bilden können, um persönliche  

Leistungsaufgabe: Vorlieben auszudrücken, z. B. -Ich mag Fußball. Oder -Ich lese gern.

Dieses Wissen unterstützt den Zugang zu neuen sprachlichen Strukturen im Deutschen, erleichtert das  Verständnis und motiviert die Schüler, über ihre eigenen Interessen zu sprechen.

Gleichzeitig verfügen sie über grundlegenden Wortschatz zu Verben, Farben, Hobbys und Aktivitäten, die im  Rahmen dieses Themas erneut aktiviert, vertieft und produktiv verwendet werden.

Die Schüler erstellen ein kreatives Produkt zum Thema „Mein Lieblingshobby“. Dies kann ein Poster,  ein Steckbrief, ein kurzes Vorstellungsvideo oder ein Mini-Interview sein, in dem sie ihr Lieblingshobby  beschreiben. Dabei verwenden sie einfache Sätze wie:

–Ich spiele gern Gitarre.

–Mein Lieblingshobby ist schwimmen.

–Ich finde lesen toll. Sie präsentieren ihre Arbeiten der Klasse und beantworten Rückfragen.Die Bewertung erfolgt anhand eines Bewertungsrasters mit den Kriterien Verständlichkeit, Wortschatzverwendung, Satzstruktur, Kreativität  und Präsentation.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn der Unterrichtsreihe werden die Lernstände der Schüler durch informelle Methoden wie  mündliche Fragerunden, Bildimpulse oder Zuordnungsaufgaben ermittelt. Beispiele:

–Die Schüler sehen Bilder von Hobbys und nennen, was sie kennen.

 –Sie beantworten Fragen wie -Was machst du gern in deiner Freizeit? oder Magst du tanzen?

Die Lehrkraft kann mithilfe einfacher Checklisten festhalten, welche sprachlichen Mittel die Schüler bereits  sicher anwenden und in welchen Bereichen noch Wiederholungs- oder Unterstützungsbedarf besteht.

 

Köprü Kurma

Zur Aktivierung des Vorwissens kann ein kurzer Clip gezeigt werden, in dem Kinder über ihre Hobbys  sprechen. Anschließend werden gezielte Fragen gestellt, z. B.:

–Was hast du verstanden?

–Welche Wörter hast du erkannt? 

–Welche Hobbys hast du gesehen?

Die Schüler schreiben ihre Vermutungen auf kleine Zettel oder nennen sie frei im Plenum. Durch diesen  Einstieg werden Neugier und Motivation geweckt.

Auch der Bezug zur Lebenswelt der Schüler (z. B. -Was machst du am Wochenende?) schafft eine  authentische Brücke zum Thema.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Zu Beginn der Unterrichtseinheit sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt  werden, um die Schüler emotional, kognitiv und sozial auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine  positive Lernatmosphäre zu schaffen und die Motivation für das Thema „Meine Hobbys“ zu wecken (N1.1,  N2.5, N3.2, BK4, KK2.16). Mögliche Aktivitäten sind kurze Bewegungsspiele, pantomimische Darstellungen  von Hobbys, ein Ratespiel („Wer macht was gern?“) oder das Anhören eines Liedes über Freizeitaktivitäten.  Wichtig ist, dass die Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch voraussetzt und für alle Schüler zugänglich  ist (N1.1, N2.4, SELK1.1, W3.1). Nach dem Einstieg erfolgt eine gezielte thematische Hinführung durch  Fragen wie „Was machst du gern in deiner Freizeit?“ oder „Was ist dein Lieblingshobby?“. Die Schüler nennen  spontan eigene Beispiele und erkennen erste Gemeinsamkeiten mit ihren Mitschülern. Ziel ist es, Interesse  und emotionale Beteiligung am Thema aufzubauen(N2.4 , SELK2.1, W4.2). Dabei wird die soziale Interaktion  in den Vordergrund gestellt, um sprachliche Beteiligung zu fördern (N1.1, N2.5, W3.2).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA 

Alle Sprachkompetenzen – Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher  Ausdruck, Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Aussprache – werden im Rahmen des  Themas „Meine Hobbys“ integriert und themenzentriert eingesetzt. Durch kontextnahe Aufgaben wie  Hobby-Interviews, Steckbriefe, Freizeitkalender oder Umfragen wird das Thema handlungsorientiert und  kommunikationsfördernd umgesetzt. Zu Beginn der Einheit bauen die Schüler durch rezeptive Fertigkeiten  wie Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen gezielt Vorwissen auf. Sie identifizieren typische Redemittel,  Satzstrukturen und zentrale Vokabeln aus authentischen Materialien (z. B. Dialoge über Freizeitaktivitäten,  kurze Lesetexte oder Videos). So verankern sie bedeutende sprachliche Elemente und entwickeln  thematische Erwartungshaltungen. In den folgenden Phasen wenden die Schüler den Zielwortschatz,  grammatische Strukturen und Aussprachemuster in produktiven Aufgaben an. Sie erstellen kurze schriftliche Texte (z. B. Steckbriefe oder Hobbyposter) und führen einfache Gespräche über ihre Freizeitgestaltung.  Dabei werden kommunikative Kompetenzen gezielt aufgebaut und durch kooperative Aktivitäten vertieft. Alle Kompetenzen sind spiralförmig angelegt: Jede Phase bereitet die nächste vor, sodass Rezeption und  Produktion in sinnvoller Abfolge miteinander verbunden werden. Die gezielte Integration aller Fertigkeiten  fördert die interaktive Sprachverwendung, unterstützt den individuellen Lernfortschritt und stärkt  nachhaltig die kommunikative Handlungsfähigkeit der Schüler.

DE.6.1.H1 

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN 

Bevor die Schüler mit den eigentlichen Hör- und Sehverstehens-Aktivitäten zum Thema „Meine Hobbys“  beginnen, aktivieren sie ihr thematisches Vorwissen durch Bilder, Geräusche, Videosequenzen oder  Wortkarten. Ziel ist es, Freizeitaktivitäten zu identifizieren, erste Erwartungen an die Hör-/Sehtexte zu  entwickeln und zentrale Begriffe im Kontext zu erkennen (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.2KK2.4). In der nächsten Phase beobachten die Schüler gezielt visuelle Elemente (z. B. Videoszenen,  Bildergeschichten, Hobbypiktogramme) und ordnen sie den Freizeitaktivitäten zu. Dadurch bauen sie eine  thematische Grundlage auf und entwickeln ein erstes Verständnis für mögliche Inhalte der Hörimpulse  (N2.4, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.4, KK2.17). Anschließend formulieren die Schüler einfache  Vermutungen: Welche Hobbys könnten vorkommen? Welche Aktivitäten kennt man? Wer macht was gern?  (z. B. „Ich glaube, das Kind spielt Fußball.“). Diese Hypothesen werden mit dem Zielwortschatz verknüpft  und dienen der inhaltlichen Vorbereitung auf den eigentlichen Hör-/Sehverstehensprozess (N1.1, N1.2N2.4, SELK1.2, W10.1, BK1, KK2.5). In der darauffolgenden Phase äußern die Schüler, was sie gesehen oder  gehört haben, und verbinden dies aktiv mit ihrem Vorwissen. Diese Reflexionsschritte helfen, eine Brücke  zwischen rezeptivem Input und späterer sprachlicher Produktion zu schlagen. Auf diese Weise bereiten sich  die Schüler gezielt auf das differenzierte Verstehen von Hör- und Sehinhalten im Thema „Meine Hobbys“ vor (N1.2, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.4, KK2.7).

DE.6.1.H2 

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Im Rahmen der Hör-/Sehverstehens-Aktivitäten zum Thema „Meine Hobbys“ lernen die Schüler, zentrale  Informationen aus auditiven und visuellen Materialien gezielt zu identifizieren. Zu Beginn erfassen sie durch  ein erstes globales Hören/Sehen den allgemeinen Inhalt von kurzen Dialogen, Interviews oder Videoclips  über Freizeitaktivitäten (N3.5, SELK1.1, SELK3.2, W3.1, KK2.16). In einem zweiten Durchgang hören und  sehen die Schüler die Materialien erneut. Sie achten dabei gezielt auf bekannte Redemittel, Satzmuster und  Schlüsselbegriffe wie „Ich spiele…“, „Ich mache gern…“, „Am Wochenende…“ (N1.1, N1.2, N1.3, SELK1.2, W4.2KK2.4, KK2.16). Durch Wiederholungen erkennen sie bedeutende sprachliche Muster und verankern diese  im Gedächtnis. Anschließend ordnen sie gezielt Informationen – z. B. Personen, Aktivitäten, Zeitangaben  – passenden Aussagen oder Bildern zu. Diese Zuordnungsaufgaben helfen, das Hör-/Sehverstehen zu  vertiefen und die Inhalte kognitiv zu strukturieren (N1.3, N3.2, SELK2.3, SELK3.2, W3.2, KK2.7). In weiteren  Aufgabenformaten (z. B. Lückendialoge, Wahr/Falsch-Fragen, Multiple-Choice-Formate) üben die Schüler  das bewusste Erkennen und Herausfiltern bedeutender Details. Ziel ist es, das selektive Hören zu fördern,  um Informationen gezielt für die anschließende Sprachproduktion zu nutzen (N2.4, SELK1.2, SELK2.2W3.1, KK2.4, KK2.16).

DE.6.1.P1 

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Zur Förderung der Aussprachekompetenz im Thema „Meine Hobbys“ achten die Schüler während ausgewählter  Hör- und Seheinheiten bewusst auf die phonologischen Merkmale der Zielsprache – insbesondere auf  Aussprache, Intonation, Silbenrhythmus und Satzmelodie bei typischen Freizeitäußerungen (N1.2, N2.5SELK1.1, SELK1.2, W3.2, KK2.8). Die Lehrkraft stoppt gezielt bei zentralen Phrasen aus authentischen  Audio-/Videomaterialien, z. B. „Ich schwimme gern“, „Mein Lieblingshobby ist…“, und spricht sie modellhaft  vor. Die Schüler wiederholen diese rhythmisch – zunächst im Chor, anschließend in Gruppen und später  individuell – mit Fokus auf Artikulation und Betonung (N3.2, N3.5, SELK1.2, SELK2.1, W4.2, W10.1, KK2.13KK2.16). Anhand von Bildkarten oder Videoausschnitten erkennen die Schüler sprechbegleitende Elemente  (z. B. Mimik, Gestik, Körperhaltung) und lernen, wie Intonation und Aussprache kommunikative Bedeutung  tragen. Diphthonge und betonte Wortteile werden durch gezielte Sprechrhythmen und Wiederholungen  gefestigt (N1.2, N3.2, KK2.16). Darüber hinaus üben die Schüler Frageintonationen (z. B. „Was machst du  gern?“) sowie Aussagerhythmen bei typischen Satzmustern und wenden sie in kleinen Dialogen oder  Bewegungsspielen authentisch an. Ziel ist es, die phonologischen Elemente sicher und spontan in der  Kommunikation einzusetzen, ohne explizit über Regeln nachzudenken (N2.5, N3.5, SELK2.2, SELK3.1, W3.1, KK2.4, KK2.17).

DE.6.1.L1 

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

Zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Leseverstehens-Prozess zum Thema  „Meine Hobbys“ vor. Sie aktivieren zunächst ihr Vorwissen zu Freizeitaktivitäten, Lieblingsbeschäftigungen  und typischen Hobbybegriffen, indem sie visuelle Impulse wie Bilder, Überschriften oder Piktogramme  betrachten und Vermutungen äußern (N1.2, N3.5, SELK3.1, W3.2, KK2.2). Anhand von Titelzeilen,  Illustrationen oder typischen Satzanfängen (z. B. „Ich spiele…“, „Am Wochenende…“) entwickeln die Schüler  erste Erwartungen an die Lesetexte. Sie stellen Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und dem Thema  her und formulieren einfache Hypothesen über mögliche Inhalte (N1.2, N3.2, SELK2.1, SELK2.3, W6.2KK2.2). Während des ersten Lesens erfassen sie gezielt zentrale Informationen aus kurzen Textsorten  wie Steckbriefen, Umfragen oder einfachen Interviews. Dabei wenden sie Lesestrategien wie globales  Lesen oder Überfliegen an, um sich einen inhaltlichen Überblick zu verschaffen (N1.3, N2.4, SELK2.3SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16). In einer darauffolgenden Phase scannen die Schüler die Texte  bewusst nach spezifischen Informationen wie Namen, Hobbys, Zeitangaben oder Vorlieben. Sie markieren  Schlüsselbegriffe oder ordnen sie Kategorien zu und bereiten sich so auf weiterführende Aufgaben im  Bereich Schreiben und Sprechen vor (N2.4, N3.5, SELK3.1, W3.1, W3.2, KK2.3, KK2.8, KK2.13).

DE.6.1.L2 

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN 

Nachdem sich die Schüler einen ersten Überblick über die Texte verschafft haben, arbeiten sie gezielt an  der inhaltlichen Erschließung einfacher alltagsnaher Texte zum Thema „Meine Hobbys“, z. B. Steckbriefe,  kurze Erlebnisberichte oder Umfrageergebnisse (N2.5, SELK2.2, W3.1, KK2.4). In einer arbeitsteiligen  Puzzle-Leseaktivität lesen die Schüler in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte, die unterschiedliche  Hobbys beschreiben. Anschließend tauschen sie sich über ihre Textverständnisse aus, rekonstruieren  gemeinsam den Gesamtinhalt und überprüfen ihre anfänglichen Vermutungen (N2.4, N3.5, SELK2.2, W3.1W3.2, W4.2, KK2.13, KK2.16). Darauf aufbauend vergleichen sie verschiedene Aussagen oder Textarten (z.  B. Lieblingshobby vs. Wochenendaktivitäten) und ordnen gelesene Informationen gezielt nach Kategorien  wie „Was?“, „Wann?“, „Wie oft?“ oder „Mit wem?“. Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen über  Freizeitgewohnheiten und beginnen, diese sprachlich zu reflektieren (N3.8, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.4W3.1). In der folgenden Phase verfassen die Schüler eigene kurze Texte – etwa einen Steckbrief, eine MiniUmfrage oder einen kurzen Erfahrungsbericht über ihr Lieblingshobby. Dabei verwenden sie gezielt den  erarbeiteten Wortschatz und einfache Satzmuster (N3.2, N3.5, SELK3.1, KK2.4, KK2.5). Zum Abschluss  präsentieren sie ihre Texte im Klassenraum – z. B. in einer Galerie, durch Vorlesen in Gruppen oder in Form  eines kurzen Dialogs. Die Präsentationen dienen der Festigung, der Wiederholung und dem Austausch über  persönliche Interessen (SELK2.3, SELK3.2, W3.1, KK2.7).

DE.6.1.W1

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Wortschatzarbeit zum Thema „Meine Hobbys“ erraten die Schüler mit Hilfe von Bildern,  kurzen Videosequenzen, Geräuschen oder Wortkarten typische Freizeitaktivitäten. Dadurch aktivieren sie  ihr Vorwissen und entwickeln erste Erwartungen an die zu erlernende Begriffe (N3.2, N3.5, W3.1, W3.2, BK4, KK2.4, KK2.16). In einem nächsten Schritt scannen sie verschiedene Materialien – z. B. Bild-TextKombinationen, Steckbriefe oder Dialogausschnitte – nach thematisch relevanten Wörtern. Mit Hilfe von  Wortlisten, Bildkarten oder digitalen Tools strukturieren sie die erkannten Begriffe in Kategorien wie Sport,  Musik, kreative Hobbys oder mediale Aktivitäten (N3.2, W3.2, BK4, KK2.4, KK2.12). Daraufhin sprechen  die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch und mehrfach – zunächst im Klassenverband, dann in Partneroder Gruppenarbeit. Die Wiederholungen unterstützen die korrekte Aussprache und fördern das sichere  Verwenden der Wörter im mündlichen Ausdruck (N2.4, SELK1.1, SELK2.1, W3.1, W4.2). Zur Festigung  ordnen die Schüler Wörter gezielt passenden Bildern, Tätigkeiten oder Sätzen zu und nutzen sie in ersten  Anwendungssituationen, z. B. in kleinen Dialogen („Was machst du gern?“ – „Ich tanze gern.“), Umfragen oder  Hobby-Steckbriefen (KK2.2, KK2.4, KK2.5). Zum Abschluss setzen sie den Zielwortschatz kontextbezogen  in kurzen mündlichen und schriftlichen Produktionen ein – z. B. in Interviews, Poster-Projekten oder  Hobbylisten. So wird der Wortschatz aktiv im kommunikativen Handeln gefestigt (N1.3, N3.2, SELK2.3W4.2, W10.1, KK2.4, KK2.16).

DE.6.1.G1 

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik im Thema „Meine Hobbys“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit  der Schüler gezielt auf zentrale Strukturen, die häufig in Freizeitkontexten verwendet werden – z. B. Verben  in der 1. Person Singular, Verbposition im Hauptsatz, sowie einfache Strukturen mit „gern“, „oft“, „immer“  und Zeitangaben (N3.2, W3.1, W3.2, KK2.2, KK2.3). Anhand von authentischen Hör-/Sehimpulsen oder  Dialogausschnitten (z. B. „Ich spiele gern Fußball.“, „Am Wochenende lese ich.“) erkennen die Schüler die  Satzmuster im situativen Kontext. Die Lehrkraft hält gezielt an Stellen im Video an, betont die Zielstrukturen  und lässt sie rhythmisch nachsprechen – zunächst im Chor, dann in Paar- und Einzelarbeit (N2.5, SELK3.1W3.2, KK2.4). Im nächsten Schritt suchen die Schüler in schriftlichen Materialien (z. B. Texten, Steckbriefen  oder Dialogen) nach ähnlichen Strukturen. Durch Vergleichen und Markieren (z. B. farbig, fett oder  unterstrichen) erkennen sie Muster und verinnerlichen die Verwendung der Grammatikbausteine (SELK3.2( SKK2.4). Anschließend formulieren sie eigene Sätze zu ihren Hobbys – zuerst mündlich, dann schriftlich –  und wenden dabei bewusst die Zielgrammatik an. In Partnerarbeit vergleichen sie ihre Ergebnisse, geben  sich gegenseitig Rückmeldung und nutzen Checklisten mit Symbolen oder Farben zur Rückmeldung (N3.2SELK1.1, SELK2.2, W4.2, KK2.5, KK2.13). Zur Festigung werden die Strukturen in spielerischen Aktivitäten (z.  B. Dialogspiele, Satzpuzzles, Grammatik-Bingo) kontextbezogen geübt. Ziel ist es, die korrekte Anwendung  der Strukturen in alltäglichen Sprechanlässen zu automatisieren (N1.1, N2.5, SELK3.2, W3.2, KK2.5, KK2.16).

DE.6.1.S1 

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Im Rahmen der Unterrichtseinheit zum Thema „Meine Hobbys“ werden gezielte Schreibaktivitäten  eingesetzt, um die Schüler systematisch auf eigene schriftliche Produktionen vorzubereiten. Zu Beginn  aktivieren sie ihr Vorwissen, indem sie mündlich über ihre Freizeitaktivitäten sprechen und zentrale  Satzmuster gemeinsam wiederholen (N1.1, N1.2, H3.2, W3.1, W4.2, KK2.2). Anhand von Beispielen – wie  Steckbriefen, kurzen Hobbybeschreibungen oder Hobbypostern – analysieren die Schüler Aufbau, Wortwahl  und Satzstrukturen einfacher Texte. Sie erkennen dabei wiederkehrende sprachliche Muster und erhalten  Orientierung für die eigene Textproduktion (N2.4, SELK1.1, SELK3.2, KK2.4). Darauf aufbauend erstellen  sie eigene kurze Texte, z. B. ein persönliches Freizeitprofil oder eine Mini-Umfrage zu den Hobbys in der  Klasse. Dabei verwenden sie den erarbeiteten Wortschatz und die Zielgrammatik, um über Vorlieben,  Häufigkeit und Aktivitäten zu schreiben („Ich spiele gern…“, „Am Wochenende mache ich…“) (N3.2, SELK2.3W3.1, W3.2, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre Texte aus, lesen gegenseitig die Ergebnisse  und geben sich strukturierte Rückmeldung– z. B. mithilfe von Smiley-Symbolen, Satzstarterkarten oder  einer einfachen Checkliste (SELK3.1, W3.1, W4.4, W14.1, KK2.4, KK2.16). Zum Abschluss reflektieren sie  ihren Schreibprozess in der Gruppe oder im Lerntagebuch: Was fiel leicht? Was war schwierig? Was möchte  ich beim nächsten Mal besser machen? Die Reflexion stärkt das metasprachliche Bewusstsein und den  individuellen Fortschritt im Schreiben (N2.5, N3.5, SELK2.2, SELK3.2, KK2.5). 

DE.6.1.SP1 

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Von Beginn der Unterrichtseinheit an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darin  zu unterstützen, über ihre Freizeitaktivitäten zu sprechen. Im Fokus stehen persönliche Vorlieben, häufige  Tätigkeiten und Aussagen zu Hobbys wie „Ich spiele gern...“, „Ich mag...“, „Mein Lieblingshobby ist...“ (W3.1W3.2, W6.2, KK2.3). Zunächst beobachten die Schüler authentische Hör-/Sehimpulse und kurze Lesetexte,  in denen Kinder über ihre Hobbys sprechen. Dabei erkennen sie typische Satzmuster und Redemittel im  Kontext, die als Grundlage für ihre eigenen Äußerungen dienen (N1.3, SELK3.1, W3.2, KK2.7, KK2.17). In der  gelenkten Übungsphase wiederholen die Schüler zentrale Strukturen, sprechen über eigene Hobbys oder  berichten in einfachen Sätzen über eine andere Person („Er spielt gern Gitarre.“). Die Übungen erfolgen  mit Bildkarten, Dialogmustern oder Sprechanlässen aus Alltagssituationen (N2.5, SELK2.1). Die Lehrkraft  schafft anschließend neue Sprechanlässe durch z. B. Partnerinterviews, pantomimische Darstellungen  oder Hobbykarten-Spiele. Die Schüler planen, welche Informationen sie mitteilen möchten, und setzen  die eingeübten Strukturen in freien, kontextbezogenen Dialogen ein (N1.3, SELK3.2, W3.1, KK2.7). Ziel ist  es, den Schülern Sicherheit im mündlichen Ausdruck zu geben und sie zu ermutigen, die Sprache spontan  und authentisch im Unterricht zu verwenden – ohne Angst vor Fehlern, mit Fokus auf Kommunikation und  Beteiligung (N3.2, SELK2.2, W3.1, KK2.5).

DE.6.1.SP2 

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im weiteren Verlauf der Einheit werden die Schüler gezielt dazu ermutigt, eigene mündliche Beiträge zu  strukturieren und aktiv in unterschiedlichen Sprechsituationen anzuwenden. Im Mittelpunkt stehen kurze  Aussagen, einfache Dialoge und Präsentationen zu den Unterthemen „Die Freizeitaktivitäten“, „Die Hobbys“  und „Mein Lieblingshobby“ (SELK2.2, SELK3.2, W3.1, KK2.2). Zunächst wählen die Schüler geeignete  Redemittel und Satzmuster aus, z. B. „Ich mache gern...“, „Am Wochenende...“, „Ich spiele lieber...“. Sie  planen damit kurze Rollenspiele, Interviews oder Mini-Vorstellungen über sich und ihre Freizeitgestaltung.  Bildkarten, Steckbriefvorlagen oder Satzanfänge dienen als Hilfsmittel zur Strukturierung (N3.2, SELK1.2W3.1, W4.2, W10.1, W12.1, KK2.3). In den folgenden Phasen setzen sie das Gelernte in dialogischen  Situationen um. Dabei achten sie auf klare Intonation, passende Mimik und Körpersprache. Auch spontane  Elemente werden bewusst eingebaut – z. B. durch Rückfragen, Zustimmungen oder kleine Erklärungen („Ich  mache das oft mit meinem Freund.“) (N3.8, SELK3.1, W3.1, KK2.5, KK2.7). Zum Abschluss reflektieren die  Schüler ihren Sprechprozess in Kleingruppen oder im Plenum. Sie tauschen Erfahrungen aus, geben sich  gegenseitig Feedback und halten Verbesserungsmöglichkeiten schriftlich fest – z. B. im Reflexionsbogen  oder Lerntagebuch (N2.4, N3.5, SELK2.2, SELK3.2, W3.1, W3.2, KK2.7).

 

 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

 Ziel: Die Schüler entwickeln kleine Präsentationen oder Interviews über ihre Hobbys, nutzen gezielt  Wortschatz und Redemittel zur Beschreibung und stellen ihre Texte mündlich vor.

Aktivität: Interviewprojekt „Was machst du gern?“

–Die Schüler bereiten in Partnerarbeit Fragen und Antworten vor.

–Sie filmen sich gegenseitig oder führen das Interview vor der Klasse.

–Beispiel: -Was ist dein Hobby?

 -Ich spiele gern Gitarre.

-Wie oft spielst du?

 -Jeden Tag.

 Unterstützung

 Ziel:Die Schüler verwenden visuelle Hilfen und Satzanfänge, um einfache Aussagen über ihre Hobbys zu  machen.
Aktivität: Steckbrief „Mein Hobby“

–Vorgedruckte Formulare mit Lücken: 

–Mein Hobby ist .

–Ich mag .

–Ich mache es . 

–Die Schüler füllen den Steckbrief aus, malen ein Bild dazu und präsentieren ihn in der Kleingruppe.

–Die Lehrkraft unterstützt mit Wortkarten, Bildern und Beispielsätzen.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.6.2.H1.1.Vorbereitung auf das Hör-und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zu Tagesablauf und Uhrzeiten aktivieren, können visuelle und sprachliche  Impulse ordnen und Vermutungen zum Hör-/Sehverstehen stellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.6.2.H1.2. Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen aus Materialien von Hör/Sehverstehen zu Tagesablauf und  Uhrzeiten entnehmen und können zentrale Aussagen verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.6.2.P3.1.Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale phonologische Elemente erkennen und üben, die für die Kommunikation über  den Tagesablauf und die Uhrzeiten wichtig sind. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.6.2.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Lesen von Texten über den Tagesablauf vorbereiten, aktivieren  Vorwissen und entwickeln Erwartungen an den Text. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.6.2.L2.3. Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen die Hauptinformationen, Detailangaben zu Tagesabläufen erfassen und  können persönliche Bezüge zu ihrem eigenen Alltag herstellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. 

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.6.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den thematischen Zielwortschatz rund um Tageszeiten, Uhrzeiten und Alltagsaktivitäten  korrekt in schriftlichen und mündlichen Kontexten erkennen und verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.6.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zielgerichtet die grammatischen Strukturen erkennen und verwenden, um den  Tagesablauf sprachlich korrekt und situationsangemessen zu beschreiben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache  und Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und  bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.6.2.S4.1. Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können einfache schriftliche Texte über ihren eigenen Tagesablauf unter Verwendung des  Zielwortschatzes und der Zielgrammatik planen und verfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.6.2.SP3.1.– Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich auf Gespräche über ihren Tagesablauf vorbereiten und können mit  Unterstützung über vertraute Routinen und Uhrzeiten sprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.6.2.SP3.3.Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können strukturiert über ihren Tagesablauf berichten. Sie können mit Mitschülern ihren  Tagesablauf austauschen und reflektieren ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

 

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: MEIN TAG
Konu:

MEIN TAG

Unterthemen: Die Zahlen; Die Uhrzeiten; Mein Alltag

Zielwortschatz im Gebrauch

Wortschatz zu Tätigkeiten im Alltag: aufstehen, frühstücken, lernen, lesen, spielen, schlafen, in die Schule  gehen, Hausaufgaben machen, fernsehen, nach Hause kommen, essen, machen, putzen, beginnen, gehen 

Tageszeiten: der Morgen, der Vormittag, der Mittag, der Nachmittag, der Abend, die Nacht

Uhrzeiten: die  Uhr, die Minute, spät, halb, der Viertel die Ganzstunden (z. B. acht Uhr), die Halbangaben (z. B. halb acht), die Viertelangaben (z. B. Viertel nach drei, Viertel vor vier), Präpositionen: um … Uhr, vor, nach

Zahlen: die Zahlen von zwanzig (20) bis (ein)hundert (100)

Mahlzeiten und Speisen: das Abendessen, das Mittagessen, die Pizza, die Spaghetti, der Käse, das Brot, die  Kartoffel, der Fisch, das Gemüse

Weitere Nomen: der Zahn / die Zähne 

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

Die Zielgrammatik im Thema „Mein Tag“ unterstützt die Schüler dabei, alltägliche Abläufe, Uhrzeiten und  Routinen sprachlich korrekt auszudrücken.

Sie üben dabei grundlegende Satzstrukturen, Zeitangaben sowie den Gebrauch von Verben im Präsens. 

Verben im Präsens (regelmäßig und unregelmäßig) Funktion: Handlungen und Routinen im Alltag ausdrücken. 

Beispiele im Gebrauch:

–Ich stehe um sieben Uhr auf.

–Ich frühstücke um sieben Uhr.

–Ich lerne Deutsch. 

–Ich lese ein Buch.

–Ich spiele Fußball.

–Ich gehe um 22:00 Uhr ins Bett.

Satzstrukturen mit Zeitangaben (Umstellung im Satz) Funktion: Tätigkeiten zeitlich einordnen.

Beispiele im Gebrauch:

–Um 7:00 Uhr stehe ich auf.

–Um 8:00 Uhr beginnt die Schule.

–Am Abend sehe ich fern.

Fragen und Antworten mit W-Fragen Funktion: Informationen zu Uhrzeiten und Tagesablauf erfragen und  geben.

Beispiele im Gebrauch:

–Wann stehst du auf?

– Ich stehe um sieben Uhr auf.

–Wann gehst du ins Bett?

– Ich gehe um 22:00 Uhr ins Bett.

–Was machst du am Nachmittag?

– Ich mache meine Hausaufgaben. Angaben zu Uhrzeiten mit Präpositionen 

Funktion: Uhrzeiten korrekt verwenden. 

Beispiele im Gebrauch:

–Es ist zehn Uhr.

–Es ist halb neun.

–Es ist Viertel nach acht.

–Es ist Viertel vor neun.

–Um 15:00 Uhr habe ich Pause.

Zahlen im Gebrauch Funktion:

Zahlen von 20 bis 100 korrekt in Sätzen verwenden. 

Beispiele im Gebrauch:

–Ich lese zwanzig Seiten.

Tätigkeiten mit Objekten ausdrücken. 

Beispiele im Gebrauch:

–Ich lese ein Buch.

–Ich mache Hausaufgaben.

–Ich esse eine Pizza.

–Ich putze meine Zähne.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Die in dieser Lektion vermittelten grammatischen Strukturen unterstützen die Schüler dabei, ihren  Tagesablauf sowie alltägliche Aktivitäten sprachlich klar, korrekt und funktional auszudrücken.

Sie lernen dabei, Zeitangaben mit Handlungen sinnvoll zu kombinieren und eigene Aussagen im Kontext des  Themas „Mein Tag“ zu formulieren. Verben im Präsens

Funktion: Handlungen und Routinen im Alltag beschreiben. 

Beispiele:

–Ich stehe um sieben Uhr auf.

–Ich frühstücke um halb acht.

–Ich mache Hausaufgaben. 

Satzstrukturen mit Zeitangaben (vorangestellt oder im Satz integriert) 

Funktion: Handlungen zeitlich präzisieren und den Tagesablauf strukturieren.

Beispiele:

–Um 8:00 Uhr beginnt die Schule.

–Am Abend lese ich ein Buch.

W-Fragen zur Erkundung von Tagesablauf und Uhrzeiten

Funktion: Informationen zu Gewohnheiten und Zeitpunkten erfragen. 

Beispiele:

–Wann stehst du auf?

–Was machst du am Nachmittag? Präpositionen zur Angabe von Uhrzeiten (um, vor, nach)

Funktion: Zeitangaben in Zusammenhang mit Handlungen setzen. 

Beispiele:

–Um sieben Uhr stehe ich auf.

–Es ist Viertel nach acht.

–Ich gehe um 22:00 Uhr ins Bett. Akkusativobjekte verwenden (wen/was?) Funktion: Tätigkeiten mit  Gegenständen sprachlich korrekt verbinden. 

Beispiele:

–Ich lese ein Buch.

–Ich esse eine Pizza.

–Ich putze meine Zähne.

Aussagen zu Vorlieben und Routinen

Funktion: Persönliche Vorlieben und Tagesroutinen ausdrücken. 

 Beispiele:

–Ich spiele Fußball.

–Ich lese jeden Abend.

–Ich gehe früh schlafen.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Alltägliche Gespräche höflich einleiten und beenden. 

Beispiele:

–Guten Morgen!

–Hallo!

–Tschüss!

–Gute Nacht!

Routinen und Tageszeiten sprachlich begleiten. 

Beispiele:

–Guten Appetit! Den eigenen Alltag und Vorlieben formulieren. 

Beispiele:

–Ich mag den Morgen.

–Am Nachmittag spiele ich gern draußen.

–Am Abend lese ich gern. Auf Aussagen anderer höflich und situationsgerecht reagieren. 

Beispiel:

–Ich finde das super!

Phonologische Merkmale im Gebrauch Betonung bei Uhrzeiten und Tagesabläufen

Beispiele:

–Um acht Uhr stehe ich auf.

–Ich gehe um halb zehn ins Bett. Intonation bei W-Fragen und Ja/Nein-Fragen

Beispiele:

–Wann gehst du ins Bett?

-steigende Intonation

–Schläfst du um zehn Uhr?-steigende Intonation Aussprache von Zahlen Schwerpunkte:

–Vermeidung von Verschleifungen bei langen Zahlen: vierundvierzig, sechsundachtzig 

–Klarer Unterschied bei ähnlich klingenden Zahlen: dreißig – dreizehn, vierzig – vierzehn Rhythmus und  Sprechtempo anpassen:

Beispiele:

–Bei Aufzählungen: Ich frühstücke, lese ein Buch und gehe schlafen. - Pausen bewusst setzen. –Bei  Zeitangaben: Um Viertel vor neun habe ich Mathe. - deutlich und rhythmisch sprechen.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Einfache Fragen und Antworten zur Uhrzeit

Ziel: korrekte Intonation und deutliche Aussprache von Zahlen und Uhrzeiten.

Beispiele:

–Wie spät ist es?

–Es ist halb neun.

–Es ist Viertel nach zehn.

Aussagen zum Tagesablauf flüssig formulieren

Ziel: fließende Verknüpfung von Satzteilen und natürliche Satzmelodie. 

Beispiele:

–Ich stehe um sieben Uhr auf.

–Um acht Uhr beginnt die Schule.

–Am Nachmittag mache ich Hausaufgaben. 

Redemittel zum Gesprächseinstieg und -abschluss

Ziel: Gespräche einleiten und beenden mit richtiger Betonung. 

Beispiele:

–Guten Morgen!

–Bis morgen!

–Gute Nacht! Rhythmusübungen mit Alltagsformulierungen Ziel: Sprachrhythmus bewusst erleben und üben.

Beispiele:

–Ich frühstücke um sieben.

–Ich gehe um acht Uhr zur Schule.

–Ich lese jeden Abend zwanzig Seiten.

 

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS:

WICHTIGER HINWEIS:

Eine Bewertungs- und Beurteilungsliste ist auch für dieses Thema vorgesehen (siehe  Abschnitt 1.2: Prinzipien für die Umsetzung des DaF-Lehrplans).

Die unten genannten Elemente müssen nicht in jeder Unterrichtsstunde verwendet werden, sondern dienen  als optionale Auswahl für Lehrkräfte oder Schulbuchautoren.

Für jede Stunde können je nach Bedürfnislage der Schüler, Lernzielen und Präferenzen der Lehrperson  gezielt einzelne Elemente ausgewählt werden. 

LEISTUNGSAUFGABE:

Die Schüler erstellen ein kleines Projekt mit dem Titel „Mein Tag“, in dem sie ihren eigenen Tagesablauf auf  Deutsch vorstellen.

Sie gestalten zum Beispiel: ein Tagesablauf-Poster oder einen kurzen schriftlichen Text oder ein kleines  Video/Audio

Das Projekt enthält:

-Zahlen und Uhrzeiten korrekt verwendet

-Satzmuster zum Tagesablauf (z. B. Ich stehe um 7 Uhr auf. / Am Abend sehe ich fern.)

-Angaben zu  mindestens fünf Aktivitäten aus ihrem eigenen Alltag Ziel:

Die Schüler demonstrieren, dass sie: 

-Uhrzeiten korrekt benennen und verstehen

-ihren Tagesablauf beschreiben können 

-einfache Fragen zu Tagesroutinen verstehen und beantworten können

-grundlegende Redemittel zum Thema Mein Tag korrekt anwenden Bewertung: 

Die Bewertung erfolgt mithilfe eines Bewertungsrasters, einer Punkteskala und/oder eines  Beurteilungsschemas.

Beispielhafte Kriterien: 

-Verständliche Aussprache und Intonation 

-Korrekte Verwendung von Zahlen und Uhrzeiten 

-Verständliche und strukturierte Darstellung des Tagesablaufs 

-Angemessene sprachliche Mittel (Verben, Satzmuster, Wortschatz)

 

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema „Mein Tag“ baut auf dem lebensnahen Vorwissen der Schüler über Tagesabläufe und  Zeitstrukturen auf.

Da die Schüler aus ihrem Alltag bereits die Bedeutung von Tageszeiten, Aktivitäten und Uhrzeiten kennen,  können sie diese Kenntnisse bewusst in den Deutschunterricht einbringen.

Die Schüler besitzen in ihrer Erstsprache ein klares Konzept von Zeitangaben (z. B. morgens stehe ich auf,  um 8 Uhr beginnt die Schule und Alltagsroutinen.

Dieses Vorwissen wird aktiviert und unterstützt den Spracherwerb im Deutschen.

Zudem haben die Schüler im vorherigen Unterricht (z. B. beim Thema „Die Zahlen“) bereits erste sprachliche  Mittel kennengelernt, die im Thema „Mein Tag“ wieder aufgegriffen und erweitert werden.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Es wird davon ausgegangen, dass die physischen, kognitiven, affektiven und sozialen Voraussetzungen der  Schüler geeignet sind, um das Thema erfolgreich zu bearbeiten.

Zu Beginn der Einheit überprüft die Lehrkraft, inwieweit die Schüler:

-die Zahlen bis 20 und ggf. bis 100 kennen und sicher anwenden können

-bereits Uhrzeiten in ihrer Muttersprache benennen können

-über ein Bewusstsein für tägliche Routinen verfügen Zur Aktivierung eignen sich: 

-kleine Bewegungsspiele: “Stell dich zur Zahl” (Zahl hören - zur Zahlkarte gehen)

-kurze Bildimpulse: typische Szenen eines Tagesablaufs (z. B. Frühstück, Schule, Hausaufgaben, Schlafen)

 

Köprü Kurma

Brückenbauen

Die Schüler können ihr Wissen über Tagesabläufe und Zeiten bewusst aktivieren, ohne zunächst direkt ins  Deutsche zu übersetzen.

Als Einstieg bietet sich eine altersgerechte Bildergeschichte oder ein Video an, das einen exemplarischen  Tagesablauf zeigt.

Die Schüler beschreiben in ihrer Muttersprache oder nonverbal (durch Symbole / Mimik / Gestik), was sie  erkennen, und formulieren erste Hypothesen: Was passiert wann?

Anschließend werden die deutschen Begriffe eingeführt, und die Schüler überprüfen, ob ihre Hypothesen  mit den neuen Wörtern und Strukturen übereinstimmen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Mein Tag“ begonnen wird, führen die Schüler eine kurze,  thematisch vorbereitende Aktivität durch, um emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den  Lernprozess eingestimmt zu werden. Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu schaffen,  in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier auf das Thema entwickeln (N1.1, N3.2N3.6, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Die Aktivität soll außerdem das Vorwissen zu den Unterthemen „Die  Zahlen“, „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“ aktivieren und die Verbindung zu bisherigen Erfahrungen im eigenen  Tagesablauf herstellen. Geeignete Einstiegsaktivitäten können z. B. ein Bewegungsspiel zu Uhrzeiten („Stell  dich zur Uhrzeit“), ein Lied zu den Zahlen bis 100, ein Ratespiel zu typischen Tagesaktivitäten oder ein Memory  mit Bildkarten zu Tageszeiten sein (BK2, BK4). Entscheidend ist, dass die Aktivität leicht verständlich ist,  keine langen Erklärungen erfordert und allen Schülern den direkten Zugang zum Thema ermöglicht. Durch diese vorbereitende Phase werden Neugier und intrinsische Motivation gestärkt, wodurch die Schüler  offener für die anschließenden Lernphasen sind und die neuen Inhalte leichter aufnehmen können (N1.1N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Thema „Mein Tag“ werden die Sprachkompetenzen Hör- und Sehverstehen, Sprechen, Lesen und  Schreiben eng miteinander verknüpft, sodass die Schüler die sprachlichen Mittel in authentischen und  alltagsnahen Kontexten anwenden können. Die Schüler hören und sehen zunächst kurze Dialoge oder  Beschreibungen von Tagesabläufen, um zentrale Redemittel, Uhrzeiten und Aktivitäten zu identifizieren.  Dieses Hör- und Sehverstehen dient als Grundlage, um mündliche und schriftliche Äußerungen zum  eigenen Tagesablauf zu formulieren. Im Bereich Sprechen üben die Schüler, Fragen zu Uhrzeiten und  Aktivitäten zu stellen und zu beantworten, persönliche Vorlieben zu äußern sowie auf Aussagen anderer  angemessen zu reagieren. Hierbei wird besonderer Wert auf die korrekte Aussprache von Zahlen, die  Intonation bei W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen sowie auf einen flüssigen Sprachrhythmus gelegt. Beim  Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, Tagesablaufplänen oder Stundenplänen und entnehmen  gezielt Informationen zu Zeitpunkten und Aktivitäten. Dies fördert das Verständnis für Satzstrukturen mit  Zeitangaben und unterstützt den Aufbau des thematischen Wortschatzes. Im Schreibbereich erstellen  die Schüler eigene kurze Texte, Tagesablauf-Poster oder Tabellen, in denen sie Aktivitäten und Uhrzeiten  korrekt darstellen. Dabei wenden sie die Zielgrammatik im Präsens sowie Satzmuster mit Zeitangaben  an. Die Verknüpfung der vier Fertigkeiten ermöglicht es den Schülern, das Thema „Mein Tag“ ganzheitlich  zu erfassen, ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken und die gelernten Strukturen in verschiedenen  Kontexten sicher zu verwenden 

DE.6.2.H1

VORBEREİTUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor die Schüler authentische Hör- oder Seh-Texte zum Thema „Mein Tag“ bearbeiten, werden sie  schrittweise auf den Verstehensprozess vorbereitet. Ziel ist es, den thematischen Wortschatz zu den  Unterthemen „Die Uhrzeiten“, „Die Tageszeiten“ und „Mein Alltag“ zu aktivieren und gleichzeitig ein erstes  inhaltliches Vorverständnis aufzubauen (N1.1, W3.1, KK2.12). Die Lehrkraft stellt in der Einstiegsphase visuelle  Impulse wie Bilder von typischen Tagesaktivitäten, Uhrzeiten oder Mahlzeiten bereit. Die Schüler benennen  bekannte Begriffe, ordnen sie passenden Tageszeiten zu und verbinden sie mit eigenen Erfahrungen (N1.5N3.6, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.3). Darüber hinaus werden gezielte Hörvorübungen eingesetzt, etwa das Hören  einzelner Uhrzeiten, kurzer Aktivitätsbeschreibungen oder einfacher Dialogzeilen, um die Aufmerksamkeit  auf Schlüsselinformationen zu lenken. Die Schüler üben, zentrale Schlüsselwörter herauszufiltern, auch  wenn nicht jedes Detail verstanden wird. Durch kleine Partnerübungen, in denen sie zum Beispiel einander  fragen „Wann stehst du auf?“ oder „Was machst du am Nachmittag?“, wird die Hörmotivation gesteigert und  die Aufmerksamkeit auf die relevanten sprachlichen Strukturen gelenkt (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1W3.1, W3.2). Diese vorbereitende Phase sorgt dafür, dass die Schüler beim anschließenden eigentlichen  Hör- oder Sehverstehen mit einer klaren Erwartungshaltung und einem aktivierten Wortschatz arbeiten.  Gleichzeitig werden ihre Hörstrategien gestärkt, was den Verstehensprozess erleichtert und zu einem  erfolgreichen Kompetenzerwerb führt (N1.1, N2.4, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2).

DE.6.2.H2

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Im Rahmen der Einheit „Mein Tag“ lernen die Schüler, in Hör- und Sehverstehens-Übungen gezielt  bedeutende Details zu identifizieren und zu nutzen, um den Gesamtinhalt zu erschließen. Ausgangspunkt ist  ein authentischer oder didaktisch aufbereiteter Hör- bzw. Seh-Text, der typische Tagesabläufe, Uhrzeiten  und Aktivitäten beschreibt (N1.1, N1.5, N3.2, W3.1, KK2.12).. Die Schüler hören oder sehen den Text zunächst  vollständig, um einen allgemeinen Überblick über den Inhalt zu gewinnen. Dabei konzentrieren sie sich auf  Schlüsselwörter wie Uhrzeiten, Tageszeiten, Aktivitäten oder wiederkehrende Verben im Präsens (BK1). In  weiteren Durchgängen richten die Schüler ihre Aufmerksamkeit gezielt auf Detailinformationen, z. B. die  genaue Uhrzeit einer Aktivität, die Reihenfolge von Ereignissen oder persönliche Vorlieben der sprechenden  Person. Die Lehrkraft unterstützt den Prozess durch gezielte Aufgabenstellungen, wie das Ausfüllen eines  Tagesablaufplans, das Ordnen von Bildkarten nach der gehörten Reihenfolge oder das Ergänzen von  Lückensätzen mit den fehlenden Angaben (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Durch die wiederholte Auseinandersetzung mit dem Material festigen die Schüler ihre Fähigkeit, wichtige  Informationen im sprachlichen Kontext zu erkennen, auch wenn sie nicht jedes Wort verstehen. Gleichzeitig  trainieren sie, irrelevante Informationen auszublenden und sich auf bedeutende Details zu konzentrieren.  So werden Hör- und Sehstrategien gestärkt, die auch auf andere Themenbereiche übertragbar sind, und  die Schüler gewinnen Sicherheit im Umgang mit authentischen Sprachimpulsen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2)

DE.6.2.P1

PHONOLOGİSCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit trainieren die Schüler gezielt die Aussprache, Betonung und Intonation im Zusammenhang  mit dem Thema „Mein Tag“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der deutlichen und korrekten Artikulation von  Uhrzeiten, Zahlen von 20 bis 100 sowie häufig verwendeten Redemitteln zu Tagesabläufen (N1.1, N3.6SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.3). Die Schüler üben, bei Zeitangaben wie „um sieben Uhr“, „halb acht“ oder  „Viertel nach drei“ die Betonung auf den relevanten Informationsträgern zu setzen. Besonderes Augenmerk  wird auf die Unterscheidung ähnlich klingender Zahlen gelegt, z. B. dreißig – dreizehn oder vierzig – vierzehn.  Auch bei längeren Zahlen wie vierundvierzig oder sechsundachtzig wird auf eine klare und vollständige  Aussprache geachtet (N3.2, BK1, W3.2). Im Bereich der Intonation üben die Schüler den Unterschied  zwischen W-Fragen, bei denen die Stimme am Satzende sinkt („Wann stehst du auf?“), und Ja-/Nein-Fragen,  bei denen sie am Ende steigt („Schläfst du um zehn Uhr?“). Durch rhythmische Sprechübungen zu typischen Tagesabläufen, wie „Ich frühstücke, lese ein Buch und gehe schlafen“, lernen die Schüler, Pausen bewusst  zu setzen und ein gleichmäßiges Sprechtempo einzuhalten. Dabei achten die Schüler auf die natürliche  Satzmelodie und die Anpassung des Sprechrhythmus an den Gesprächskontext. Durch wiederholtes,  bewusstes Hören und Nachsprechen authentischer Sprachvorbilder entwickeln sie ein sicheres Gefühl für  die phonetischen Strukturen im Deutschen und können diese im Alltag korrekt anwenden (N1.1, N2.4, N3.2SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.16).

DE.6.2.L1

VORBEREITUNG AUF DEN LESEPROZESS

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Lesen der Texte zum Thema „Mein Tag“ beginnen, werden sie  schrittweise auf den Leseprozess vorbereitet. Ziel ist es, das Vorwissen zu den Unterthemen „Die Zahlen“,  „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“ zu aktivieren und den inhaltlichen Kontext der Lesetexte zu erschließen  (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK2, KK2.11). Dazu setzen die Schüler sich zunächst mit visuellen  Impulsen auseinander, z. B. Bildern von typischen Alltagssituationen, Uhrzeiten oder Tagesablaufplänen.  Gemeinsam werden Hypothesen gebildet, worum es im Text gehen könnte, und zentrale Wörter werden im  Plenum gesammelt und besprochen. Anschließend werden gezielt wichtige Schlüsselwörter und Redemittel  eingeführt, die im Lesetext vorkommen, z. B. „aufstehen“, „frühstücken“, „Mittagessen“, „Hausaufgaben  machen“ oder Zeitangaben wie „um halb acht“ und „Viertel nach drei“ (N1.1, N2.4, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK4KK2.16). Die Schüler markieren diese Wörter in Wortlisten oder ordnen sie passenden Bildern zu, um einen  ersten inhaltlichen Zugang zu schaffen (N3.6, BK1, KK2.3). Darüber hinaus üben die Schüler Lesestrategien  wie das Erfassen von Überschriften, das Erkennen von Uhrzeiten im Text oder das schnelle Finden  bestimmter Informationen. Diese vorbereitenden Aktivitäten fördern sowohl das Textverständnis als auch  die Motivation, da die Schüler vor dem eigentlichen Lesen bereits einen Bezug zum Inhalt herstellen und  Sicherheit im Umgang mit zentralem Wortschatz gewinnen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2W4.2, KK2.13, KK2.16).

DE.6.2.L2

INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Nachdem die Schüler auf den Leseprozess vorbereitet wurden, wenden sie gezielt Lesestrategien an, um die  Texte zum Thema „Mein Tag“ inhaltlich zu erschließen und zu verstehen. Im Mittelpunkt steht das Erkennen  zentraler Informationen, wie Uhrzeiten, Tageszeiten, Aktivitäten und deren Abfolge. Die Schüler lesen  zunächst den Text im Ganzen, um einen Überblick zu gewinnen, und markieren dabei Schlüsselwörter oder  zentrale Aussagen, z. B. „Um sieben Uhr stehe ich auf“ oder „Am Abend lese ich ein Buch“. (N1.1, N3.3, SELK1.1 W3.1, W3.2, BK2, BK4, KK2.11, KK2.16). Im nächsten Schritt werden die gelesenen Informationen strukturiert,  indem die Schüler diese in eine vorgegebene Tabelle, einen Tagesablaufplan oder ein Diagramm eintragen.  So wird der Inhalt nicht nur verstanden, sondern auch geordnet und visuell dargestellt. Anschließend  vergleichen die Schüler ihre Ergebnisse in Partner- oder Gruppenarbeit, um mögliche Missverständnisse  zu klären und ihr Textverständnis zu überprüfen. Darüber hinaus üben sie, gezielt Informationen im Text  zu finden sowie Details und Bedeutungszusammenhänge zu erkennen (N1.1, N3.2, N3.6, SELK1.1, W3.1BK1, BK2, KK2.11, KK2.13, KK2.16). Durch den Einsatz von Leitfragen wie „Wann beginnt die Schule?“, „Was  macht die Person am Nachmittag?“ oder „Welche Mahlzeiten gibt es?“ wird das Verständnis gefestigt. In  einer abschließenden Phase übertragen die Schüler die gewonnenen Informationen in eigene Sätze oder  kurze Beschreibungen ihres eigenen Tagesablaufs, wodurch die Verbindung zwischen Lesetext und eigener  Erfahrungswelt hergestellt wird (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, W4.2, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.2.W1

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit lernen und üben die Schüler den zielgerichteten Wortschatz zu den Unterthemen „Die  Zahlen“, „Die Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“. Dazu gehören Tätigkeiten wie aufstehen, frühstücken, lernen,  lesen, spielen, schlafen, in die Schule gehen, Hausaufgaben machen, fernsehen, nach Hause kommen,  essen, machen, putzen, beginnen und gehen, sowie wichtige Nomen zu Tageszeiten, Uhrzeiten, Mahlzeiten und Speisen. Zu Beginn werden die neuen Wörter kontextualisiert eingeführt, z. B. durch Bilder, kurze  Videosequenzen oder reale Gegenstände (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, N3.6, SELK1.1, KK2.4, W3.1, W4.2, KK2.13KK2.16). Die Schüler ordnen die Begriffe den passenden Bildern oder Situationen zu und sprechen sie mit  korrekter Aussprache nach. Anschließend wenden sie den Wortschatz in einfachen Sätzen an, etwa „Ich  stehe um sieben Uhr auf“ oder „Am Abend sehe ich fern“. Zur Festigung arbeiten die Schüler mit vielfältigen  Übungsformen wie Memory-Spielen, Domino-Karten, Zuordnungsübungen oder digitalen WortschatzApps. In Partner- und Gruppenarbeiten stellen sie sich gegenseitig Fragen, um die neuen Wörter aktiv  in authentischen Gesprächssituationen zu verwenden, z. B. „Wann gehst du ins Bett?“ oder „Was isst du  am Mittag?“ (N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.2, W3.1, W3.2, W4.2, KK2.4, KK2.13, KK2.16). Der Wortschatz wird  regelmäßig wiederholt, indem er in verschiedenen Phasen des Unterrichts aufgegriffen wird – sowohl in  mündlichen Aktivitäten als auch in schriftlichen Aufgaben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Schüler die  neuen Wörter nicht nur erkennen, sondern auch korrekt und spontan im eigenen Sprachgebrauch einsetzen  können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, KK2.4, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.2.G1

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler erkennen und üben in dieser Einheit die Zielgrammatik zu den Themen „Die Zahlen“, „Die Uhrzeiten“  und „Mein Alltag“. Im Mittelpunkt stehen die Präsensformen häufiger Verben (regelmäßig und unregelmäßig,  z. B. aufstehen, frühstücken, lernen, lesen, spielen, schlafen, gehen, essen, putzen, beginnen, machen), die  Satzstruktur mit Zeitangaben, die korrekte Wortstellung im Aussagesatz und Fragesatz sowie der Gebrauch  einfacher Präpositionen (um, vor, nach) in Verbindung mit Uhrzeiten (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1W3.2, KK2.13, KK2.16). Zu Beginn identifizieren die Schüler in Hör- und Lesebeispielen, wie Verben im  Präsens konjugiert und im Satz verwendet werden, z. B. „Ich stehe um sieben Uhr auf.“ oder „Um acht Uhr  beginnt die Schule.“ Sie markieren bekannte Strukturen und achten auf die Position des Verbs im Hauptsatz  und bei vorangestellten Zeitangaben. Anschließend üben sie, Sätze mit Uhrzeiten und Tageszeiten zu  bilden, z. B. „Am Nachmittag mache ich Hausaufgaben.“ (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16)..  Dabei legen sie besonderes Augenmerk auf die Umstellung der Satzglieder und den richtigen Gebrauch  der Präpositionen. In Partner- und Gruppenübungen stellen die Schüler einfache W-Fragen und Ja-/NeinFragen, z. B. „Wann gehst du ins Bett?“, „Machst du am Abend Hausaufgaben?“ oder „Isst du Pizza zum  Mittagessen?“, und beantworten diese mit vollständigen Sätzen. Sie verwenden außerdem Akkusativobjekte  zur genaueren Beschreibung, z. B. „Ich lese ein Buch.“ oder „Ich esse eine Pizza.“ Zur Festigung der Strukturen  werden spielerische Methoden eingesetzt, z. B. Würfelspiele, Dialogkarten, Satzbaupuzzles oder digitale  Übungsformate. Diese Aktivitäten fördern die sichere Anwendung der Zielgrammatik in mündlichen und  schriftlichen Kontexten und bereiten die Schüler darauf vor, ihre Tagesabläufe selbstständig und korrekt  auf Deutsch zu formulieren (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, W3.2, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16, KK2.17).

DE.6.2.S1

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Zu Beginn der Einheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Mein Tag“ vor,  indem sie ihr Vorwissen zu Zahlen, Uhrzeiten und alltäglichen Aktivitäten aktivieren. Die Lehrkraft stellt hierzu  visuelle Impulse bereit, z. B. Bilder oder Piktogramme zu typischen Tagesabläufen, Uhrzeitkarten oder kurze  Bildgeschichten (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, W3.2, BK1, BK4, KK2.3, KK2.8, KK2.16).. Gemeinsam mit der Klasse  werden diese Impulse besprochen, um den themenrelevanten Wortschatz und passende Satzstrukturen  in Erinnerung zu rufen. Anschließend sammeln die Schüler Ideen zu ihrem eigenen Tagesablauf. Sie  überlegen, welche Aktivitäten sie morgens, mittags, nachmittags und abends ausführen, und notieren dazu  Uhrzeiten in einer geordneten Liste oder in Form eines Ablaufplans. Diese Sammlung dient als inhaltliche  Grundlage für den Schreibprozess (N3.2, N3.6, SELK3.2, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Die Lehrkraft  modelliert daraufhin Beispielsätze im Präsens, die Zeitangaben und Tätigkeiten verbinden, z. B. „Ich stehe  um sieben Uhr auf.“ oder „Am Abend sehe ich fern.“ Die Schüler übernehmen diese Strukturen in eigenen  Formulierungen und erweitern sie schrittweise durch zusätzliche Informationen, wie Ort oder Häufigkeit  (z. B. „Jeden Morgen um sieben Uhr frühstücke ich mit meiner Familie.“). In Partnerarbeit vergleichen die Schüler ihre Listen und besprechen Unterschiede und Gemeinsamkeiten, um den Wortschatz zu festigen  und zusätzliche Formulierungen zu übernehmen. Abschließend verfassen sie einen kurzen Probetext in  Entwurfsform, der als Rohfassung für den abschließenden Schreibauftrag dient. Durch diese vorbereitende  Phase wird sichergestellt, dass die Schüler sowohl inhaltlich als auch sprachlich auf den Schreibprozess  eingestellt sind und die Zielstrukturen gezielt anwenden können (N1.1, N3.2, N3.6, N3.8, W3.1, W3.2, BK1BK2, Bk4, KK2.3, KK2.8, KK2.13, KK2.16).

DE.6.2.SP1

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Zu Beginn der Sprechvorbereitung aktivieren die Schüler ihr Vorwissen zu den Themen „Die Zahlen“, „Die  Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“. Die Lehrkraft nutzt dafür visuelle Impulse wie Bildkarten zu täglichen Aktivitäten,  Uhrzeitkarten oder eine einfache Bildergeschichte, die einen Tagesablauf darstellt. Gemeinsam werden die  gezeigten Inhalte benannt und mit bekannten Strukturen verknüpft, z. B. „Um acht Uhr beginnt die Schule.“  oder „Am Nachmittag spiele ich Fußball.“ (N1.1, N1.5, N3.2, N3.6, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.11, KK2.16). Anschließend üben die Schüler in gelenkten Partner- und Gruppenübungen das Bilden und Beantworten  einfacher W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen zu Tagesroutinen, wie „Wann stehst du auf?“, „Was machst du am  Abend?“ oder „Gehst du um acht Uhr ins Bett?“. Die Lehrkraft modelliert dabei passende Antwortstrukturen  und achtet auf korrekte Aussprache, Intonation und flüssige Satzbildung. Zur weiteren Festigung werden  kleine Rollenspiele eingesetzt, bei denen die Schüler ihren Tagesablauf vorstellen oder sich gegenseitig  nach Aktivitäten und Uhrzeiten fragen. (N3.2, N3.6, N3.8, W3.1, W4.2, BK4, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Die  Aufgaben steigern sich von kurzen Satzantworten bis hin zu zusammenhängenden Mini-Dialogen. Zusätzlich  werden Ausspracheübungen integriert, um die korrekte Betonung von Uhrzeiten, Tageszeiten und Zahlen  im Kontext sicherzustellen, z. B. durch rhythmisches Nachsprechen, Zungenbrecher mit Zahlen oder das  bewusste Setzen von Pausen bei Zeitangaben. Diese vorbereitende Phase stärkt die sprachliche Sicherheit  der Schüler, erweitert ihren aktiven Wortschatz und fördert die spontane Anwendung der Zielstrukturen im  mündlichen Ausdruck (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, W3.2, BK1, KK2.3, KK2.8, KK2.16, KK2.17).

DE.6.2.SP2

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Phase strukturieren die Schüler ihre mündlichen Beiträge zu den Themen „Die Zahlen“, „Die  Uhrzeiten“ und „Mein Alltag“ so, dass sie klar, flüssig und situationsgerecht kommunizieren können. Zunächst sammeln sie in Partner- oder Gruppenarbeit Ideen zu ihrem Tagesablauf und ordnen diese  chronologisch. Sie erstellen einfache Ablaufpläne oder Gedankenkarten mit Aktivitäten und Uhrzeiten, z.  B. „Um sieben Uhr aufstehen – Um acht Uhr beginnt die Schule – Am Nachmittag Hausaufgaben machen“  (N1.1, N3.2, N3.6, W3.1, W3.2, BK4, KK2.3, KK2.8, KK2.16). Anschließend üben die Schüler, diese Pläne in  vollständige Sätze und zusammenhängende Mini-Präsentationen zu übertragen. Sie verwenden dabei gezielt  Redemittel wie „Am Morgen …“, „Nach dem Mittagessen …“, „Am Abend …“ sowie Verknüpfungswörter wie  „und“, „dann“, „später“. Die Lehrkraft achtet auf eine logische Reihenfolge, korrekte Satzstrukturen und die  passende Verwendung von Zeitangaben. Zur Festigung werden kommunikative Aktivitäten durchgeführt, z. B.  Interviewübungen („Frage deinen Partner nach seinem Tagesablauf“), Klassenspaziergänge mit Fragekarten  oder kleine Gruppenpräsentationen. Die Schüler lernen, auf Antworten ihres Gesprächspartners spontan zu  reagieren, z. B. mit „Oh, das mache ich auch!“ oder „Interessant!“ (N1.1, N1.3, N3.2, N3.3, N3.6, W3.1, W4.2W4.4,, KK2.3, KK2.8, KK2.16, KK2.17). Außerdem wird gezielt an der Intonation gearbeitet, insbesondere  bei W-Fragen („Wann gehst du ins Bett?“) und Ja-/Nein-Fragen („Gehst du heute ins Kino?“), sowie an der  deutlichen Aussprache von Uhrzeiten und Zahlen. Am Ende der Phase präsentieren einzelne Schüler ihren  Tagesablauf vor der Klasse oder in Kleingruppen. Dabei setzen sie die erarbeiteten sprachlichen Mittel  eigenständig ein, um flüssig, verständlich und adressatengerecht zu sprechen (N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1KK2.4, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17). 

 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel:Die Schüler sprechen detailliert über persönliche und fiktive Tagesabläufe.

Aktivität:

-Erstellung eines Tagesablauf-Posters

-Erzählen eines typischen Schultages + eines Wunsch-Tages (Was würdest du gern machen?)

Unterstützung

Ziel: Die Schüler benennen einfache Aktivitäten und Uhrzeiten in vorgegebenen Satzmustern. 

Aktivität: 

-Satzstreifen sortieren (z. B. Ich stehe um ... auf. / Um ... Uhr spiele ich.) 

-Uhrzeiten zuordnen: passende Zeiten zu Bildern angeben

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.6.3.H1.1.Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen sprachlich aufwecken und können sich visuell auf das Hör/Sehverstehen  zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt. c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.6.3.H1.2. Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen zu Jahreszeiten, Wetterbedingungen und Kleidung aus Materialien  für Hör- oder Sehverstehen entnehmen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.6.3.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale phonologische Merkmale im Zusammenhang mit der Lektion „Die Jahreszeiten  und das Wetter“ erkennen und üben, um ihre Aussprache und ihr Hörverstehen zu verbessern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.6.3.L2.1. Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen zu den Jahreszeiten, Monaten, dem Wetter und typischer Kleidung  aus kurzen Lesetexten oder Schaubildern entnehmen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

d) Die Schüler erstellen strukturierte Übersichten mit den Kategorien zur Lektion. 

DE.6.3.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können Informationen zu Wetter und Jahreszeiten strukturieren und vergleichen. Sie können  eigene Gedanken und Gefühle äußern und reflektieren ihren persönlichen Bezug zum Thema. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen. 

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. 

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.6.3.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den thematischen Wortschatz zu den Jahreszeiten, Monaten, dem Wetter und der  Kleidung erweitern und festigen. Sie können diesen Wortschatz gezielt in mündlichen und schriftlichen  Situationen verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt. 

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.6.3.G1.1.Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen im Zusammenhang mit dem Thema „Die  Jahreszeiten und das Wetter“ erkennen und verwenden. Sie können einfache Sätze zur Beschreibung von  Wetter, Kleidung und Aktivitäten bilden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.6.3.S4.1.Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich systematisch auf das Schreiben einfacher Texte zum Thema „Die Jahreszeiten und  das Wetter“ vorbereiten und können strukturierte, altersgerechte Texte verfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.6.3.SP3.1. Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich sprachlich und inhaltlich auf Gespräche zum Thema „Die Jahreszeiten und das  Wetter“ vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.6.3.SP3.3. Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können mithilfe von Satzmustern, Bildkarten oder Dialogvorlagen über Wetter, Jahreszeiten  und passende Kleidung sprechen. Die Schüler können freie Gespräche und interaktive Sprechaufgaben zu  Wetter und Jahreszeiten durchführen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DIE JAHRESZEITEN UND DAS WETTER
Konu:

DIE JAHRESZEITEN UND DAS WETTER

Unterthemen: Die Monate und die Jahreszeiten; Das Wetter und die Kleidungen

Zielwortschatz im Gebrauch

Wortschatz zu Monaten und Jahreszeiten

die Monate: Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember 

die Jahreszeiten: der Frühling, der Sommer, der Herbst, der Winter 

Wortschatz zu Wettererscheinungen: sonnig, bewölkt, windig, heiß, warm, kalt 

Wortschatz zu Kleidung: die Jacke, die Mütze, der Schal, die Handschuhe, die Regenjacke, die Stiefel, der  Pullover, die Hose, das T-Shirt, die Sandalen, der Mantel Beispiele im Gebrauch: Jahreszeiten und Wetter beschreiben: „Im Sommer ist es heiß.“ „Im Winter schneit es.“ „Im Frühling regnet es.“

Jahreszeiten, Monate, Wetteradjektive, Kleidung

Wichtige Verben: tragen, anziehen, regnen, schneien, scheinen, sein, haben 

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

Die Zielgrammatik im Themenbereich „Die Jahreszeiten und das Wetter“ unterstützt die Schüler dabei, das  Wetter, Kleidung und persönliche Bedürfnisse situationsangemessen zu beschreiben.

Verben mit Akkusativ / Akkusativ-Ergänzung brauchen - „Ich brauche einen Regenschirm.“ haben - „Ich habe  einen Pullover.“ tragen - „Ich trage eine Jacke.“ Unregelmäßige Verben im Präsens tragen (ich trage, du trägst, er/sie/es trägt)

Beispiel: „Du trägst im Sommer ein T-Shirt.“ „Er trägt einen Hut.“

Trennbare Verben

anziehen - „Ich ziehe meine Schuhe an.“ Verben für das Wetter (3. Person Singular) regnen - „Es regnet.“  schneien - „Es schneit.“ scheinen - „Die Sonne scheint.“

Verben „sein“ und „haben“ im Präsens sein - „Es ist kalt.“ / „Es ist sonnig.“ haben - „Ich habe einen Schal.“

W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen Wie ist das Wetter? - „Es ist windig.“ Was brauchst du? - „Ich brauche einen Regenschirm.“ Trägst du eine Mütze? - „Ja, ich trage eine Mütze.“

Präpositionen + Zeitangabe (im + Monat / Jahreszeit) Im Winter trage ich einen Mantel. Im Sommer brauche  ich keine Jacke. Im Herbst regnet es.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Die grammatischen Strukturen im Themenbereich „Die Jahreszeiten und das Wetter“ ermöglichen es  den Schülern, konkrete Aussagen über Wetterbedingungen, Kleidung und persönliche Bedürfnisse zu  formulieren und alltägliche Kommunikationssituationen zu bewältigen.

Verben mit Akkusativ / Akkusativ-Ergänzung

-ermöglichen es, gezielt Gegenstände und Kleidungsstücke im Zusammenhang mit Wetter und Jahreszeiten  zu benennen.

Beispiele: „Ich brauche einen Regenschirm.“ „Ich habe einen Pullover.“ Unregelmäßige

Verben im Präsens  -helfen dabei, Kleidungsgewohnheiten altersgerecht und korrekt auszudrücken. 

Beispiele: „Ich trage eine Jacke.“ „Du trägst im Sommer ein T-Shirt.“

Trennbare Verben -ermöglichen es, Handlungen in Bezug auf Kleidung klar und korrekt zu beschreiben. 

Beispiele: „Ich ziehe meine Stiefel an.“

Verben für das Wetter (3. Person Singular) -dienen der Beschreibung von Wetterphänomenen.

Beispiele: „Es regnet.“ „Es schneit.“ „Die Sonne scheint.“

Verben „sein“ und „haben“ im Präsens

-unterstützen die Schüler beim Formulieren von allgemeinen Aussagen zum Wetter oder eigenen  Bedürfnissen.

Beispiele: „Es ist kalt.“ „Es ist sonnig.“ „Ich habe eine Mütze.“ Fragen (W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen) -fördern  die kommunikative Kompetenz im Alltag, insbesondere beim Austausch über Kleidung und Wetter. 

Beispiele: „Wie ist das Wetter?“ „Was brauchst du?“ „Trägst du einen Schal?“

Präpositionen + Zeitangaben -helfen dabei, Aussagen über zeitliche Zusammenhänge korrekt zu formulieren. 

 Beispiele: „Im Winter trage ich einen Mantel.“ „Im Sommer brauche ich keine Jacke.“ „Im Herbst regnet es.“

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

Im Themenbereich „Die Jahreszeiten und das Wetter“ lernen die Schüler typische Redewendungen und  Höflichkeitsformen, um im Alltag über Wetter, Kleidung und persönliche Vorlieben zu sprechen.

Die Schüler  lernen, das Wetter zu beschreiben und dazu einfache Kommentare zu geben, wie zum Beispiel:

„Heute ist es sehr kalt.“

„Es regnet heute.“

„Die Sonne scheint. Es ist warm.“

Sie lernen, eigene Vorlieben und Meinungen auszudrücken:

„Ich mag den Sommer.“ 

„Im Winter ziehe ich Jacke an.“ 

„Meine Lieblingsjahreszeit ist Herbst.“

 Die Schüler äußern Bedürfnisse oder Wünsche im Zusammenhang mit dem Wetter:

 „Ich brauche heute einen Regenschirm.“

 „Hast du einen Pullover?“

Sie lernen außerdem, einfache Fragen zum Wetter in Alltagssituationen zu stellen:

„Wie ist das Wetter heute?“

 „Braucht man heute eine Mütze?“

 „Regnet es?“

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Im Unterricht zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ werden zentrale phonologische Merkmale  gezielt geübt.

Die Schüler achten auf die richtige Wortbetonung bei zusammengesetzten Nomen und Wetterbegriffen,  zum Beispiel:

„Regenschirm“,

„Wintermantel“,

„Schneestiefel“.

Sie lernen die passende Satzmelodie zu verwenden, sowohl bei Aussagen als auch bei Fragen.

Bei Aussagen,  wie: „Es ist sonnig.“ wird die Intonation fallend gesprochen.

Bei Fragen, wie: „Wie ist das Wetter?“ wird die Intonation steigend gesprochen.

Die Schüler üben gezielt Lautverbindungen, die im Wetter- und Kleidungskontext häufig vorkommen: spwie in „spielt“, „Sport“ sch- wie in „schneit“, „Schnee“ st- wie in „stark“, „Stiefel“ Zusätzlich trainieren sie den Gebrauch typischer Diphthonge:

 ei wie in „Es schneit“,„leicht“ au wie in „Ich brauche“, „Haut“ eu/äu wie in „heute“, „Häuser“ -r in Frühling, warm, tragen -ö und ü in Fröhlich, kühlen

Intonation bei Aussagen über das Wetter: 

-„Es regnet.“ – fallende Intonation. -„Die Sonne scheint.“ – neutrale bis fallende Intonation. Intonation bei Fragen zu Wetter und Kleidung:

-„Was trägst du im Winter?“ – steigende Intonation. -„Wie ist das Wetter heute?“ – steigende Intonation. Satzrhythmus und Betonung:

Betonung von Adjektiven in Wetterbeschreibungen:

-„Es ist sehr kalt.“

Rhythmusübungen mit typischen Sätzen: -„Im Frühling regnet es.“ / „Im Sommer ist es heiß.“

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Die Schüler lernen, im Alltag über das Wetter zu sprechen und dabei ihre Aussprache zu verbessern.

Sie  verwenden Sätze wie: „Wie ist das Wetter heute?“

 „Es ist sehr warm.“

 „Es schneit.“

 Im Klassenzimmer üben sie, über Kleidung zu sprechen:

„Ich habe einen Pullover an.“

„Ich brauche meine Handschuhe.“

 Sie äußern Gefühle im Zusammenhang mit dem Wetter:

Außerdem lernen die Schüler, Wünsche zu formulieren:

Sie stellen Fragen und reagieren sprachlich angemessen darauf:

 „Ich brauche einen Regenschirm?“

 „Ja, es regnet.“

 „Die Sonne scheint.“

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS:

Für dieses Thema wird eine Bewertungs- und Beurteilungsliste eingesetzt, um die Sprachkompetenzen und  die inhaltlichen Lernfortschritte der Schüler festzustellen. Die Lehrkraft wählt aus den Indikatoren je nach Bedarf und Lernzielen geeignete Elemente aus.

 Leistungsaufgabe:

Die Schüler erstellen ein kleines Projekt zum Thema „Meine Lieblingsjahreszeit“. Sie gestalten ein Plakat, eine kurze Präsentation oder einen kleinen Text, in dem sie:

-die Jahreszeit benennen, -typische Wettererscheinungen beschreiben,

-passende Kleidung darstellen und 

-persönliche Aktivitäten oder Vorlieben nennen. 

Die Präsentation erfolgt im Unterricht (Plenum oder Kleingruppen).

Die Bewertung erfolgt anhand eines  klaren Bewertungsrasters (z. B. Verständlichkeit, Verwendung von Redemitteln, korrekte Grammatik und  Wortschatz, sprachliche Kreativität).

 Auch Peer-Feedback wird einbezogen. Beispielindikatoren:

-Ich kann die vier Jahreszeiten benennen.

-Ich kann über das Wetter sprechen. 

-Ich kann sagen, welche Kleidung man bei welchem Wetter trägt.

-Ich kann sagen, was ich in meiner Lieblingsjahreszeit gern mache.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen / Bereitschaft:

Die Schüler bringen in der Regel bereits ein differenziertes Alltagswissen über Jahreszeiten und Wetter mit. Auch aus dem Sachunterricht oder aus Alltagserfahrungen kennen sie die grundlegenden Begriffe und  Konzepte.

Dieses Vorwissen wird im Unterricht aktiviert und sprachlich ausgebaut.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess:

Zu Beginn des Themas erkundet die Lehrkraft durch Fragen oder kleine Spiele, welche Begriffe und Konzepte  die Schüler bereits kennen.

Beispiel: Die Schüler nennen spontan Wörter, die ihnen zum Thema „Winter“ oder „Sommer“ einfallen.

Anschließend wird der vorhandene Wortschatz sichtbar gemacht (z. B. an der Tafel gesammelt) und  systematisch erweitert. 

Köprü Kurma

Brückenbauen:

Durch gezielte Vergleiche mit den eigenen Alltagsroutinen und durch Visualisierung (Bilder, Videos) bauen  die Schüler eine Brücke von ihrem Vorwissen zur neuen Sprachverwendung. Typische Einstiegsfragen:

„Was machst du im Winter?“

 „Was ist dein Lieblingsmonat?“

 Dadurch lernen die Schüler, ihre Erfahrungen mit den neuen sprachlichen Strukturen zu verknüpfen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ begonnen wird, sollte  eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv,  psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N2.5, N3.3, W3.1, Bk1, KK2.2). Ziel ist  es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und  Neugier entwickeln. Eine solche Aktivität dient nicht der direkten inhaltlichen Einführung in das Thema,  sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (BK1, BK4). Geeignete  Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein Wetterlied, ein einfacher Reim, ein Zungenbrecher, ein  pantomimisches Darstellen von Wetterphänomenen oder ein humorvolles Ratespiel sein. Entscheidend ist,  dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Themenbereich „Die Jahreszeiten und das Wetter“ werden die vier Sprachkompetenzen – Hören/Sehen,  Sprechen, Lesen und Schreiben – systematisch und miteinander verknüpft gefördert. Die Schüler hören  und sehen authentische oder didaktisierte Materialien, wie kurze Wetterberichte, Jahreszeitenlieder  oder Dialoge über Kleidung, um gezielt Informationen zu Wettererscheinungen, Kleidungsstücken und  Aktivitäten zu entnehmen. Sie sprechen über persönliche Erfahrungen, äußern Vorlieben und beschreiben  aktuelle Wetterbedingungen, indem sie den themenspezifischen Wortschatz und die Zielgrammatik aktiv  anwenden. Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, wie Wetterkarten, Monatskalendern,  kurzen Beschreibungen oder kindgerechten Artikeln, und identifizieren darin relevante Informationen zu  Wetter, Jahreszeiten und Kleidung. Im Schreiben verfassen sie kurze Sätze, Dialoge oder kleine Texte, z. B.  eine Beschreibung ihrer Lieblingsjahreszeit, eine Wettervorhersage oder eine Packliste für einen Ausflug  in einer bestimmten Jahreszeit. Durch die integrierte Arbeit an allen vier Kompetenzen lernen die Schüler,  Wetter- und Jahreszeitenvokabular nicht isoliert, sondern in alltagsnahen Kommunikationssituationen  sicher und situationsangemessen einzusetzen. Der gezielte Einsatz sozialer sprachlicher Wendungen  und die Berücksichtigung der Aussprachemerkmale unterstützen zusätzlich die Entwicklung einer  authentischen und flüssigen Sprachverwendung.

DE.6.3.H1

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor die Schüler authentische oder didaktisierte Hör- und Seh-Texte zum Thema „Die Jahreszeiten und  das Wetter“ bearbeiten, werden sie gezielt auf den Inhalt und die sprachlichen Strukturen vorbereitet.  Zunächst wird das Vorwissen zu Jahreszeiten, Monaten, Wettererscheinungen und typischer Kleidung  aktiviert, indem die Schüler spontane Assoziationen äußern, Bilder beschreiben oder kleine Ratespiele  durchführen (W3.1, BK1, BK4, KK2.11, KK2.12). Dadurch werden zentrale Begriffe wie „der Frühling“, „der  Sommer“, „die Sonne scheint“, „es regnet“ oder „die Jacke“ in Erinnerung gerufen und in einen thematischen  Zusammenhang gebracht. Anschließend wird der thematische Kontext des Hör- oder Sehtextes eingeführt,  z. B. durch das Betrachten einer Wetterkarte, eines Kalenderblatts oder eines kurzen Videos (N1.1, N2.4N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK2, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Die Lehrkraft gibt gezielte Hörbzw. Sehaufträge, die den Schülern helfen, auf Schlüsselwörter, wiederkehrende Strukturen und relevante  Details zu achten. Vor dem ersten Hören/Sehen werden mögliche unbekannte, aber für das Textverständnis Zentrale Wörter geklärt. Diese Vorentlastungsphase stellt sicher, dass die Schüler dem Hör- oder Seh-Text  mit einer klaren Erwartungshaltung begegnen, ihre Aufmerksamkeit gezielt auf wesentliche Informationen  lenken und die Inhalte leichter verstehen und verarbeiten können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1W3.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.3.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Nachdem die Schüler thematisch auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet wurden, hören oder sehen  sie den Text zunächst im Ganzen, um den allgemeinen Inhalt zu erfassen. Sie erkennen dabei zentrale  Aussagen zu den Jahreszeiten, den Monaten, dem Wetter und der passenden Kleidung, z. B. „Im Sommer ist  es heiß“ oder „Im Winter ziehen wir Jacken an“ (N3.2, W3.1, B4, KK2.11). In weiteren Durchgängen richten die  Schüler ihre Aufmerksamkeit gezielt auf bedeutende Details. Sie identifizieren spezifische Informationen  wie Temperaturangaben, Wetterverben (regnen, schneien, scheinen), Kleidungsstücke oder Zeitangaben  mit Präpositionen (im + Monat/Jahreszeit) (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13KK2.16, KK2.17). Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess mit klaren Arbeitsaufträgen, etwa das Ausfüllen  einer Tabelle, das Zuordnen von Bildern oder das Markieren von Schlüsselwörtern im Transkript (BK1, BK2BK4). Besonderes Augenmerk liegt darauf, sprachliche Signale zu erkennen, die wichtige Informationen  einleiten (z. B. „Heute wird es…“, „Im Herbst…“) und diese mit visuellen Hinweisen zu verknüpfen. Durch die  bewusste Auswertung der gehörten/gesehenen Details lernen die Schüler, relevante Informationen vom  Nebensächlichen zu unterscheiden und für eigene Aussagen zu nutzen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.3.H2

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Nachdem die Schüler thematisch auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet wurden, hören oder sehen  sie den Text zunächst im Ganzen, um den allgemeinen Inhalt zu erfassen. Sie erkennen dabei zentrale  Aussagen zu den Jahreszeiten, den Monaten, dem Wetter und der passenden Kleidung, z. B. „Im Sommer ist  es heiß“ oder „Im Winter ziehen wir Jacken an“ (N3.2, W3.1, B4, KK2.11). In weiteren Durchgängen richten die  Schüler ihre Aufmerksamkeit gezielt auf bedeutende Details. Sie identifizieren spezifische Informationen  wie Temperaturangaben, Wetterverben (regnen, schneien, scheinen), Kleidungsstücke oder Zeitangaben  mit Präpositionen (im + Monat/Jahreszeit) (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13KK2.16, KK2.17). Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess mit klaren Arbeitsaufträgen, etwa das Ausfüllen  einer Tabelle, das Zuordnen von Bildern oder das Markieren von Schlüsselwörtern im Transkript (BK1, BK2BK4). Besonderes Augenmerk liegt darauf, sprachliche Signale zu erkennen, die wichtige Informationen  einleiten (z. B. „Heute wird es…“, „Im Herbst…“) und diese mit visuellen Hinweisen zu verknüpfen. Durch die  bewusste Auswertung der gehörten/gesehenen Details lernen die Schüler, relevante Informationen vom  Nebensächlichen zu unterscheiden und für eigene Aussagen zu nutzen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.3.P1

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Im Rahmen des Themas „Die Jahreszeiten und das Wetter“ üben die Schüler gezielt die Aussprache  und Intonation typischer Wörter und Redemittel. Der Schwerpunkt liegt auf der korrekten Betonung  zusammengesetzter Nomen wie Regenschirm, Stiefel sowie auf der deutlichen Artikulation häufiger  Lautverbindungen (sp- wie in Sport, sch- wie in schneit, st- wie in Stiefel) (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Sie trainieren die Aussprache typischer Diphthonge (ei wie in schneit,  leicht; au wie in brauchen, Haut; eu/äu wie in heute, Häuser) und achten auf den korrekten Einsatz von  Umlauten (ö wie in fröhlich, ü wie in kühlen). Darüber hinaus üben sie die passende Satzmelodie: fallende  Intonation bei Aussagen („Es ist sonnig.“), steigende Intonation bei Fragen („Wie ist das Wetter heute?“).  Rhythmus- und Betonungsübungen unterstützen die flüssige Aussprache, z. B. durch Wiederholung von  Mustersätzen: „Im Frühling regnet es.“ / „Im Sommer ist es heiß.“. Auch soziale Sprachäußerungen werden  in der Aussprachepraxis integriert, etwa „Was für ein schönes Wetter!“ oder „Ich brauche heute einen  Regenschirm.“ (N1.1, N2.4, N2.5, N3.6, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.3.L1

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Bevor die Schüler den Lesetext zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ lesen, aktivieren sie ihr  Vorwissen zu Monaten, Jahreszeiten, Wetterphänomenen und Kleidungsstücken. Die Lehrkraft zeigt  passende Bilder oder kurze Bildkarten, auf denen typische Szenen zu verschiedenen Jahreszeiten  dargestellt sind (z. B. Strand im Sommer, Schnee im Winter, bunte Blätter im Herbst, Blumen im Frühling)  (N1.1, N2.5, N3.6, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Gemeinsam benennen die Schüler  die erkannten Elemente und ordnen sie den passenden Jahreszeiten zu. Anschließend werden wichtige  Schlüsselwörter aus dem Text (z. B. sonnig, kalt, regnen, tragen, Jacke, T-Shirt, Anorak, Mütze) eingeführt  oder wiederholt. Die Schüler formulieren erste Vermutungen zum Inhalt des Lesetextes, indem sie auf  Fragen der Lehrkraft reagieren, wie „Welche Jahreszeit magst du?“, „Was trägst du im Winter?“ oder „Wie  ist das Wetter im Sommer?“. Ziel dieser Phase ist es, die Schüler inhaltlich, sprachlich und mental auf den  Lesetext vorzubereiten und ihr Interesse zu wecken (N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.13KK2.16, KK2.17). 

DE.6.3.L2

INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Phase üben die Schüler, gezielt schriftliche Informationen zum Thema „Die Jahreszeiten und das  Wetter“ zu erfassen, zu strukturieren und für die weitere Verwendung zu organisieren. Sie lesen kurze,  altersgerechte Texte wie Wetterberichte, einfache Dialoge oder Beschreibungen von Jahreszeiten und  Kleidung (BK1, BK2, BK4). Dabei konzentrieren sie sich darauf, zentrale Informationen zu identifizieren, z. B.  Wetterbedingungen, Temperaturangaben, passende Kleidungsstücke oder typische Aktivitäten. Die Schüler  markieren Schlüsselwörter wie „heiß“, „kalt“, „Jacke“, „Regen“ oder „Sonne“ und ordnen diese in thematische  Kategorien ein (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Durch den Einsatz von  Lesestrategien wie Überschriften beachten, Bilder betrachten, Schlüsselwörter erkennen und inhaltliche  Zusammenhänge herstellen, lernen sie, Texte besser zu verstehen und relevante Inhalte zu entnehmen. Im  Anschluss an die Leseaktivitäten strukturieren die Schüler die gesammelten Informationen, z. B. in Form  einfacher Tabellen, Gedankenkarten oder Listen, und wenden diese in eigenen Sätzen oder Dialogen an.  Durch die Kombination aus Verstehen und eigenständiger Organisation der Inhalte wird die Lesekompetenz  nachhaltig gefördert und die Grundlage für weiterführende mündliche und schriftliche Aufgaben geschaffen  (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.3.W1

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit lernen die Schüler den thematischen Zielwortschatz zu „Die Jahreszeiten und das Wetter“  kennen und üben ihn im Kontext anzuwenden. Der Wortschatz umfasst die Monate, die vier Jahreszeiten,  grundlegende Wetteradjektive sowie häufig verwendete Kleidungsstücke. Zu Beginn identifizieren die  Schüler die neuen Wörter in Hör- und Lesetexten und verknüpfen sie mit passenden Bildern oder Situationen  (N3.2, N3.3, SELK1.1, BK4, BK5, KK2.3). Sie sprechen die Wörter mehrmals nach, achten auf die richtige  Aussprache und trainieren die Wortbetonung, z. B. bei zusammengesetzten Begriffen wie „Anorak“ oder  „Jacke“. Durch strukturierte Übungen, wie Zuordnungsaufgaben (Wort–Bild, Wort–Definition), Lückentexte  und kurze Dialoge, festigen die Schüler die Bedeutung und den Gebrauch der neuen Begriffe (N3.3, SELK1.2SELK3.1, BK1,KK2.13). Anschließend wenden sie den Zielwortschatz in kommunikativen Aufgaben an, z. B.  beim Beschreiben des Wetters („Heute ist es sonnig.“), beim Nennen der passenden Kleidung („Ich trage  einen Pullover.“) oder beim Erzählen von persönlichen Vorlieben („Ich mag den Sommer.“). Spielerische  Methoden wie Memory, Bingo oder Wortschatzkarten fördern die Wiederholung und den sicheren Einsatz  des Wortschatzes in Alltagssituationen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16KK2.17).

DE.6.3.G1

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit üben die Schüler die Zielgrammatik zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“, um  alltägliche Aussagen über Wetter, Kleidung und persönliche Bedürfnisse korrekt zu formulieren. Im  Mittelpunkt stehen Verben mit Akkusativ (brauchen, haben, tragen), unregelmäßige Verben im Präsens  (tragen, sein, haben), trennbare Verben (anziehen) sowie Wetterverben in der 3. Person Singular (regnen,  schneien, scheinen) (N3.2, N3.6, SELK3.1, BK4, KK2.2, KK2.16). Außerdem werden Präpositionen mit  Zeitangaben (im + Monat / Jahreszeit) und einfache Frageformen (W-Fragen und Ja-/Nein-Fragen)  behandelt. Zu Beginn erkennen die Schüler in authentischen Hör- und Lesebeispielen die Verwendung  dieser Strukturen, z. B. „Ich trage einen Pullover“ oder „Im Sommer ist es heiß.“. Sie markieren bekannte  Muster und üben diese durch Nachsprechen und schriftliche Satzergänzungen. Anschließend bilden die  Schüler eigene Sätze mit Zeitangaben („Im Winter brauche ich eine Mütze.“), stellen Fragen („Wie ist das  Wetter?“) und beantworten sie in vollständigen Sätzen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, N3.8, SELK1.1, W3.1, W3.2BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17). In gelenkten Partnerübungen beschreiben sie gegenseitig ihre Kleidung oder  das aktuelle Wetter und reagieren mit passenden Redemitteln. Spielerische Methoden wie Würfelspiele,  Satzbaukarten oder digitale Satzbildungsübungen unterstützen das Festigen der Strukturen. Durch diese  vielfältigen Aktivitäten wird sichergestellt, dass die Schüler die Zielgrammatik nicht nur erkennen, sondern auch in realitätsnahen Kommunikationssituationen sicher anwenden können (N2.4, N3.2, SELK1.1, W3.1W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.3.S1

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Bevor die Schüler eigene Texte zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ verfassen, werden sie  durch gezielte Vorübungen schrittweise auf den Schreibprozess vorbereitet. Zunächst aktivieren sie  ihren Wortschatz zu Monaten, Jahreszeiten, Wetter und Kleidung, indem sie Bildkarten zuordnen, kurze  Lückentexte ergänzen oder Wortfelder vervollständigen (N3.2, W3.1, BK4, KK2.2). Anschließend erarbeiten  sie gemeinsam Beispielsätze aus authentischen Kontexten, wie „Im Frühling regnet es oft.“ oder „Ich trage  im Winter eine Mütze und markieren dabei wichtige Satzstrukturen. Durch Partnerübungen formulieren  sie einfache Aussagen und Fragen zum Wetter, um ein Gespür für die themenspezifische Sprache zu  entwickeln (N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Im nächsten Schritt verfassen  die Schüler stichpunktartige Notizen zu ihrer Lieblingsjahreszeit, zu typischen Wetterbedingungen und zur  passenden Kleidung. Sie lernen, diese Notizen mithilfe von Satzanfängen („Im Sommer…“, „Ich brauche…“)  in vollständige Sätze zu überführen. Dabei achten sie auf die richtige Wortstellung und den Gebrauch der  Verben im Präsens. Durch unterstützende Schreibhilfen wie Satzbaukästen oder Redemittellisten wird  die Hemmschwelle gesenkt und die Sicherheit im Schreiben gefördert. So sind die Schüler optimal darauf  vorbereitet, in der Anwendungsphase zusammenhängende Texte zum Thema zu erstellen (N1.1, N1.5, N2.4N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.3.SP1

VORBEREITUNG AUF DAS SPRECHEN

Um die Schüler gezielt auf mündliche Aktivitäten zum Thema „Die Jahreszeiten und das Wetter“ vorzubereiten,  werden zunächst zentrale Redemittel und themenspezifischer Wortschatz eingeführt und gefestigt. Dies  geschieht durch Hörbeispiele, Bildimpulse und kurze Dialogmodelle, in denen typische Aussagen wie „Heute  ist es sonnig.“ oder „Ich trage eine Jacke.“ Vorkommen (N3.2, N3.3, SELK1.1, BK4, BK5, KK2.3).. Anschließend  üben die Schüler, diese Strukturen in einfachen Fragesätzen zu verwenden, etwa „Wie ist das Wetter?“ oder  „Was trägst du im Winter?“. Durch Partnerübungen und Gruppenspiele wie „Wetterbericht spielen“ oder  „Kleidungskoffer packen“ trainieren sie die spontane Anwendung der Sprache. Die Lehrkraft achtet dabei  auf die korrekte Aussprache, Intonation und Satzmelodie, insbesondere bei W-Fragen und Ja/Nein-Fragen.  Zusätzlich werden Satzbausteine wie „Im Sommer…“, „Im Winter…“ oder „Ich brauche…“ geübt, um den  Einstieg in eigene Aussagen zu erleichtern. So entwickeln die Schüler Sicherheit im freien Sprechen und  sind vorbereitet, in der Anwendungsphase eigene Wetterberichte, Beschreibungen und kurze Dialoge zu  präsentieren (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.3.SP2

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Die Schüler wenden den erarbeiteten Wortschatz und die Zielgrammatik zum Thema „Die Jahreszeiten  und das Wetter“ an, um kurze, alltagsnahe Dialoge zu führen. Sie organisieren ihre Aussagen so, dass sie in  Gesprächen über Wetterbedingungen, passende Kleidung und persönliche Vorlieben flüssig und verständlich  kommunizieren können (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.2).. Zunächst üben die Schüler, einfache  Fragen zu stellen und zu beantworten, wie „Wie ist das Wetter heute?“ – „Es ist sonnig und warm.“ oder „Was  trägst du im Winter?“ – „Ich trage eine Mütze und Handschuhe.“ Anschließend erweitern sie ihre Äußerungen,  indem sie Gründe angeben, z. B. „Es regnet. Ich trage heute eine Jacke.” In Partnerübungen übernehmen  sie wechselweise Rollen, z. B. als Wetterreporter oder Interviewpartner, und berichten über das Wetter in  verschiedenen Jahreszeiten oder Regionen. Durch gezielte Sprechanlässe, wie Bilder, Wetterkarten oder  kurze Videos, organisieren die Schüler ihre Aussagen sinnvoll, setzen den themenbezogenen Wortschatz  ein und beachten die passende Satzmelodie und Betonung. Die Lehrkraft gibt Rückmeldung zu Wortwahl,  Satzbau, Aussprache und Intonation, um die kommunikativen Kompetenzen der Schüler weiterzuentwickeln  (N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.3, KK2.11, KK2.16). 

 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung:

Die Schüler, die besonders schnell lernen, schreiben oder erzählen über ein besonderes Wettererlebnis  oder gestalten ein kleines „Wettertagebuch“.

Destekleme

Unterstützung:

Schüler mit Unterstützungsbedarf arbeiten mit Wortkarten und Satzmustern, z. B.:

 -Im Sommer ist es ….

-Ich trage ….

Dabei wird gezielt auf korrekte Satzbildung und verständliche Aussprache geachtet.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft 

W6. Ehrlichkeit

W10. Bescheidenheit

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.6.4.H1.1. Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können ihr Vorwissen zum Thema „Mein Zuhause“ aktivieren, können bekannte Wohnräume,  Möbel und Gegenstände benennen und können sich sprachlich und visuell auf Situationen für Hör- und  Sehverstehen vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.6.4.H1.2.Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können aus Situationen von Hör/Sehverstehen gezielt Informationen zu Wohnräumen,  Möbelstücken und Gegenständen entnehmen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts 

DE.6.4.P3.1. Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können typische Lautverbindungen und Intonationsmuster im Kontext von „Mein Zuhause“  erkennen und üben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen  Kommunikationssituationen korrekt, spontan, authentisch und natürlich an

DE.6.4.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zum Thema „Mein Zuhause“  vorbereiten, um vertraute Redemittel und zentrale Informationen zum eigenen Zuhause zu erkennen und  zu deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.6.4.L2.3. Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen gezielt Informationen zum Thema „Mein Zuhause“ und formulieren eigene  Beschreibungen entnehmen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. 

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt. 

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.6.4.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema „Mein Zuhause“ gezielt erkennen und situationsgerecht,  spontan und angemessen in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.6.4.G1.1. Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grammatischen Zielstrukturen zum Thema „Mein Zuhause“ erkennen und sie  situationsgerecht, spontan und angemessen in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.6.4.S4.1.Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Mein Zuhause“ vorbereiten, eigene  Inhalte planen und strukturierte, themenbezogene Texte verfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.6.4.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema „Mein Zuhause“ vorbereiten, um vertraute  Redemittel, Satzmuster und Wortschatz sicher anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.6.4.SP3.3. Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können selbstständig und spontan über ihr Zuhause sprechen. Sie können dabei die gelernten  Redemittel nutzen und flexibel in Gesprächssituationen reagieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: MEIN ZUHAUSE
Konu:

MEIN ZUHAUSE

Unterthemen: Die Wohnräume; Die Möbel und die Gegenstände

Zielwortschatz im Gebrauch

Die Schüler lernen und verwenden im Unterricht gezielt den Wortschatz zu folgenden Bereichen: Räume: das  Haus, die Wohnung, die Küche, das Wohnzimmer, das Kinderzimmer, das Schlafzimmer, das Badezimmer,  die Toilette, der Flur, der Balkon, der Garten. Gegenstände: der Tisch, der Stuhl, der Schreibtisch, das Sofa, der Teppich, der Schrank, der Kühlschrank,  die Lampe, der Computer, der Ball, das Kissen.

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

Die Schüler wenden folgende grammatische Strukturen sicher an:

W-Fragen: Wo? Wie? Was?

Adjektive in attributiver und prädikativer Stellung: groß, klein, schön, gemütlich, hell, dunkel - Das  Wohnzimmer ist groß. 

Negation mit „nicht“: Das Kinderzimmer ist nicht groß. Der Balkon ist nicht dunkel.

Wechselpräpositionen (mit Dativ / Akkusativ) + Artikel: in, auf, hinter, neben, vor

-Der Ball ist auf dem Tisch.

-Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch. 

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch Informationen erfragen (mit W-Fragen):

-Wo ist der Ball?

-Was ist im Wohnzimmer? Eigenschaften von Räumen und Gegenständen beschreiben (mit Adjektiven):

-Das Wohnzimmer ist hell und schön. Lage von Gegenständen im Raum angeben (mit Wechselpräpositionen):

-Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.

-Der Ball ist auf dem Teppich. Verneinung von Aussagen: 

-Das Kinderzimmer ist nicht groß.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Räume und Gegenstände vorstellen:

-Das ist mein Zimmer. -Im Wohnzimmer ist ein Sofa. Fragen zur Wohnsituation stellen:

-Hat die Wohnung einen Garten?

-Hat das Wohnzimmer einen Teppich? Antworten geben:

-Ja, die Wohnung hat einen Garten.

-Nein, sie hat keinen Garten. Interaktive Sprechsituationen:

Partnerinterviews über die eigene Wohnung / das eigene Zimmer Wie ist  dein Zimmer? Was hast du im Zimmer?

Phonologische Merkmale im Gebrauch Aussprache von zusammengesetztem Nomen:

-Wohnzimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer, Kühlschrank, Schreibtisch. Umlaute korrekt aussprechen: 

-Schränke, Stühle, Bäder. Konsonantenverbindungen und schwierige Wörter üben:

 -Garten, Garage, Sofa, Kühlschrank. Satzmelodie bei Fragesätzen und Aussagen bewusst einsetzen:

-Wo ist der Ball? (steigende Intonation)

-Die Wohnung hat drei Zimmer. (flache Intonation) Rhythmus und Betonung gezielt üben:

 -Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.

-Der Ball ist auf dem Tisch. Intonationsmuster bei Ja-/Nein-Fragen:

 -Hast du ein Sofa?

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Wortakzent hervorheben: 

-Schreib-tisch (nicht Schreib-tisch), Kühl-schrank. Präpositionen bewusst betonen:

 -Der Ball ist auf dem Tisch. Verneinung betonen:

-Das ist kein Stuhl!

-Die Wohnung hat keinen Garten.

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS:

Zu diesem Thema „Mein Zuhause“ werden geeignete Bewertungs- und Beurteilungsinstrumente  eingesetzt, um die Lernfortschritte und Kompetenzen der Schüler zu beobachten und zu dokumentieren. 

Dabei können Beobachtungsbögen, Bewertungsskalen, Checklisten, Selbstbewertungsformulare sowie  Schülerlernportfolios verwendet werden.

Die Auswahl der Instrumente erfolgt flexibel in Abhängigkeit von den Lernzielen, den Bedürfnissen der  Schüler und den methodisch-didaktischen Entscheidungen der Lehrkräfte.

Im Rahmen der Leistungsaufgabe erstellen die Schüler ein Projekt zum Thema „Mein Zuhause“. Sie gestalten  dazu ein Plakat oder ein digitales Poster, auf dem sie ihr eigenes Zuhause (Wohnung oder Haus) in kurzen  Sätzen vorstellen.

Dabei beschreiben sie die verschiedenen Räume und deren Eigenschaften, benennen Möbelstücke und  Gegenstände, und formulieren Aussagen zur Lage von Gegenständen mithilfe von Präpositionen. Auch die  Verwendung von Negation und Adjektiven wird im Projekt integriert.

Beispielhafte Aussagen der Schüler könnten lauten:

-Das Wohnzimmer ist groß und hell.

-Im Schlafzimmer ist ein Schrank neben dem Bett.

-Der Balkon ist nicht dunkel.

-Wo ist der Ball? 

–Der Ball ist unter dem Tisch.

 Die Schüler präsentieren ihre Arbeiten mündlich vor der Klasse.

Die Bewertung der Projekte erfolgt mithilfe geeigneter Bewertungskriterien, die folgende Aspekte umfassen:

-korrekte und angemessene Verwendung des gelernten Wortschatzes und der Redemittel,

-verständliche und angemessene Aussprache und Intonation,

-korrekte Satzbildung und Verwendung der gelernten grammatischen Strukturen (Adjektive, Präpositionen,  Negation),

 -Kreativität und Gestaltung des Posters,

-Flüssigkeit und Verständlichkeit der mündlichen Präsentation.

Auf diese Weise können die Schüler zeigen, wie sie die sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen im  Kontext des Themas „Mein Zuhause“ erworben und angewendet haben.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema „Mein Zuhause“ knüpft unmittelbar an die Lebenswelt der Schüler an, da sie ihr eigenes Zuhause  gut kennen und bereits zahlreiche Erfahrungen damit in ihrer Erstsprache gesammelt haben.

Die Schüler bringen daher ein umfangreiches Vorwissen zu den Bestandteilen einer Wohnung oder eines  Hauses, zu Möbeln, Gegenständen und typischen Eigenschaften von Räumen mit.

Dieses Alltagswissen bildet eine ideale Grundlage, um die entsprechenden Wortschatz- und Strukturelemente  im Deutschen einzuführen und zu festigen.

 Da die Schüler in der Regel bereits die Zahlen bis 20 sowie grundlegende Fragewörter (z.B. wo, wiund einfache Satzstrukturen kennen, können sie nun auf dieser Basis lernen, ihr eigenes Zuhause zu beschreiben, Fragen  zu stellen und zu beantworten. Zudem verfügen die Schüler über erste Kenntnisse zu Adjektiven und zur Negation, die im aktuellen Thema  gezielt weiter ausgebaut werden.

Durch den Einsatz von visuellen Materialien und kontextualisierten Übungen können sie die neuen  sprachlichen Mittel authentisch und handelnd anwenden.

Um die Schüler optimal auf das Thema vorzubereiten, wird zunächst ihr Vorwissen aktiviert, z.B. durch  gezielte Bildimpulse, kurze Videos oder Fragespiele zum eigenen zuhause.

Darauf aufbauend werden neue Redemittel, grammatische Strukturen und soziolinguistische Wendungen  systematisch eingeführt und im Rahmen kommunikativer Aktivitäten geübt.

 

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Es wird davon ausgegangen, dass die physischen, kognitiven, affektiven und sozialen Voraussetzungen  der Schüler geeignet sind, um das Thema „Mein Zuhause“ und seine Bestandteile erfolgreich zu erlernen. 

Die Schüler verfügen bereits über erste Vorerfahrungen aus der Erstsprache und teilweise auch aus dem  bisherigen Deutschunterricht, z.B. Zahlen, grundlegende Adjektive und Fragewörter.

Diese Kenntnisse werden zu Beginn durch gezielte Aktivitäten reaktiviert.

Eine kurze Bildpräsentation von Wohnungen und Zimmern oder ein Ratespiel („Was ist im Zimmer?“) hilft  dabei, die Schüler sprachlich und gedanklich auf das neue Thema einzustimmen.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Das Thema wird über den Bezug zur eigenen Erfahrungswelt erschlossen.

Die Schüler denken zunächst in ihrer Muttersprache über ihr eigenes Zuhause nach (Wie viele Zimmer gibt  es? Was ist im Wohnzimmer? Wo ist der Schreibtisch?)

Anschließend lernen sie die entsprechenden Redemittel und Strukturen auf Deutsch kennen. So gelingt es  ihnen, ihr bestehendes Wissen systematisch auf die neue Sprache zu übertragen.

Visuelle  

Impulse wie Fotos, usw. dienen dabei als Ankerpunkte für den sprachlichen Transfer.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Mein Zuhause“ begonnen wird, wird eine kurze,  themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch  und physisch auf den Lernprozess einzustimmen. Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen,  in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1W3.1, BK4, BK5, KK2.3). Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern  unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen. Geeignete Aktivitäten können  ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher,  ein Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein. Entscheidend ist, dass  diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (N1.1, N2.4, N2.5N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2). Nach dieser Aktivität wird ein sanfter Übergang zum Thema „Mein Zuhause“  geschaffen, zum Beispiel durch das Zeigen eines Bildes von einem Zimmer oder einer Wohnung und durch  kurze Fragen wie „Wo sind die Möbel?“ um das Vorwissen der Schüler zu aktivieren (N3.2, N3.3, SELK1.1W3.2, BK4, BK5, KK2.3, KK2.13, KK2.17).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Themenbereich „Mein Zuhause“ werden die vier Sprachkompetenzen – Hören/Sehen, Sprechen, Lesen und  Schreiben – systematisch und miteinander verknüpft gefördert. Die Schüler hören und sehen authentische  oder didaktisierte Materialien, wie kurze Beschreibungen von Wohnungen und Zimmern, einfache Dialoge  über die Wohnsituation oder kindgerechte Videos zu Möbeln und Gegenständen, um gezielt Informationen  zu Räumen, Möbelstücken, Gegenständen und deren Lage zu entnehmen. Sie sprechen über ihre eigenen Zimmer, benennen Möbel und Gegenstände, beschreiben deren Eigenschaften mit Adjektiven und geben  deren Lage mit Präpositionen an, indem sie den themenspezifischen Wortschatz und die Zielgrammatik  aktiv anwenden. Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, wie Wohnungsanzeigen,  Zimmerbeschreibungen, kurzen Artikeln oder Bild-Text-Kombinationen, und identifizieren darin relevante  Informationen zu Räumen, Möbelstücken und deren Anordnung. Im Schreiben verfassen sie kurze Sätze,  Dialoge oder kleine Texte, z. B. eine Beschreibung ihres Zimmers, eine Liste von Möbelstücken in einem Raum  oder eine kleine Präsentation ihrer Wohnung Durch die integrierte Arbeit an allen vier Kompetenzen lernen  die Schüler, den Wortschatz und die Strukturen zu „Mein Zuhause“ nicht isoliert, sondern in alltagsnahen  Kommunikationssituationen sicher und situationsangemessen einzusetzen. Der gezielte Einsatz sozialer  sprachlicher Wendungen und die Berücksichtigung der Aussprachemerkmale unterstützen zusätzlich die  Entwicklung einer authentischen und flüssigen Sprachverwendung.

DE.6.4.H1

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor die Schüler authentische oder didaktisierte Hör- und Sehtexte zum Thema „Mein Zuhause“ bearbeiten,  werden sie gezielt auf den Inhalt und die sprachlichen Strukturen vorbereitet. Zunächst wird das Vorwissen  zu Räumen, Möbeln, Gegenständen und deren Lage im Raum aktiviert, indem die Schüler spontane  Assoziationen äußern, Bilder beschreiben oder kleine Ratespiele durchführen (N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.1BK4, BK5, KK2.3).. Dadurch werden zentrale Begriffe wie „das Wohnzimmer“, „der Tisch“, „die Lampe“, „neben  dem Schrank“ oder „auf dem Teppich“ in Erinnerung gerufen und in einen thematischen Zusammenhang  gebracht. Anschließend wird der thematische Kontext des Hör- oder Sehtextes eingeführt, z. B. durch das  Betrachten von Fotos einer Wohnung, eines Raumplans oder einer kurzen Videoszene (BK4). Die Lehrkraft  gibt gezielte Hör- bzw. Sehaufträge, die den Schülern helfen, auf Schlüsselwörter, wiederkehrende  Strukturen und relevante Details zu achten. Vor dem ersten Hören/Sehen werden mögliche unbekannte,  aber für das Textverständnis zentrale Wörter geklärt. Diese Vorentlastungsphase stellt sicher, dass die  Schüler dem Hör- oder Sehtext mit einer klaren Erwartungshaltung begegnen, ihre Aufmerksamkeit gezielt  auf wesentliche Informationen lenken und die Inhalte leichter verstehen und verarbeiten können (N1.1, N2.4N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.4.H2

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Nachdem die Schüler thematisch auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet wurden, hören oder sehen  sie den Text zunächst im Ganzen, um den allgemeinen Inhalt zu erfassen. Sie erkennen dabei zentrale  Aussagen zu Räumen, Möbeln, Gegenständen und deren Lage im Raum, z. B. „Das Wohnzimmer ist groß.“  oder „Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.“ (N3.2, N3.5, W3.1, W3.2, BK1, KK2.3). In weiteren Durchgängen  richten die Schüler ihre Aufmerksamkeit gezielt auf bedeutende Details. Sie identifizieren spezifische  Informationen wie die genaue Lage eines Gegenstandes (auf dem Tisch, unter dem Bett) oder die  Eigenschaften von Räumen (hell, dunkel, gemütlich) (BK4, KK2.7). Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess  mit klaren Arbeitsaufträgen, etwa das Ausfüllen einer Tabelle, das Zuordnen von Bildern oder das Markieren  von Schlüsselwörtern im Transkript. Besonderes Augenmerk liegt darauf, sprachliche Signale zu erkennen,  die wichtige Informationen einleiten (z. B. „Im Wohnzimmer…“, „Neben dem Schrank…“) und diese mit  visuellen Hinweisen zu verknüpfen. Durch die bewusste Auswertung der gehörten/gesehenen Details lernen  die Schüler, relevante Informationen vom Nebensächlichen zu unterscheiden und für eigene Aussagen zu  nutzen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.4.P1

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Im Rahmen des Themas „Mein Zuhause“ üben die Schüler gezielt die Aussprache und Intonation typischer  Wörter und Redemittel. Der Schwerpunkt liegt auf der korrekten Betonung zusammengesetzter Nomen  wie Wohnzimmer, Kinderzimmer, Kühlschrank, Schreibtisch sowie auf der deutlichen Artikulation häufiger  Lautverbindungen (sch- wie in Schrank, st- wie in Stuhl, sp- wie in Spiegel). Die Schüler trainieren außerdem die Aussprache von Umlauten (ö wie in Flur schön, ü wie in Küche, ä wie in Bäder) und achten auf die richtige  Lautbildung (N3.2, N3.6, SELK2.3, W10.1, BK4, KK2.3). Typische Endungen wie -e in Lampe oder -er in  Zimmer werden deutlich artikuliert. Darüber hinaus üben sie die passende Satzmelodie: fallende Intonation  bei Aussagen („Das Wohnzimmer ist groß.“), steigende Intonation bei Entscheidungsfragen („Hast du einen  Balkon?“) und passende Betonung bei W-Fragen („Wo sind die Möbel?“) (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1W3.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Rhythmus- und Betonungsübungen unterstützen die flüssige  Aussprache, z. B. durch Wiederholung von Mustersätzen: „Der Stuhl ist neben dem Tisch.“ / „Die Lampe ist  auf dem Schreibtisch.“ Auch soziale Sprachäußerungen werden in die Aussprachepraxis integriert (N1.1N2.4, SELK1.1, W3.2, KK2.2, KK2.13, KK2.17).

DE.6.4.L1

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Bevor die Schüler den Lesetext zum Thema „Mein Zuhause“ lesen, wird ihr Vorwissen zu Wohnräumen, Möbeln  und Gegenständen gezielt aktiviert. Die Lehrkraft zeigt passende Bilder oder kurze Videos von Zimmern  und Wohnungen, auf denen typische Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände zu sehen sind. Gemeinsam  benennen die Schüler die erkannten Elemente, wie das Sofa, der Tisch, der Schrank, und ordnen sie den  entsprechenden Räumen zu (N3.6, SELK2.3, W10.1, BK1, KK2.11, KK2.12, KK2.13). Im nächsten Schritt werden  wichtige Schlüsselwörter aus dem Text eingeführt oder wiederholt, z. B. Wohnzimmer, Bett, Küche, Lampe,  Balkon, Teppich. Die Schüler üben die Aussprache und sprechen die Wörter gemeinsam nach. Anschließend  formulieren sie erste Vermutungen zum Inhalt des Lesetextes, indem sie auf Fragen der Lehrkraft reagieren,  wie „Wie ist dein Zimmer?“, „Was ist im Wohnzimmer?“ oder „Wo ist der Schreibtisch?“(N1.3, N3.8, W3.2, BK4KK2.3). Ziel dieser Phase ist es, die Schüler inhaltlich, sprachlich und mental auf den Lesetext vorzubereiten,  ihre Neugier zu wecken und ihnen einen klaren Erwartungshorizont für das Lesen zu geben (N1.1, N1.2, N3.5SELK1.1, W3.1, W3.2, KK2.16, KK2.17).

DE.6.4.L2

INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Phase üben die Schüler, gezielt schriftliche Informationen zum Thema „Mein Zuhause“ zu erfassen,  zu strukturieren und für die weitere Verwendung zu organisieren (N1.5, N3.2, W3.1, W3.2, KK2.3). Sie lesen  kurze, altersgerechte Texte wie Zimmerbeschreibungen, einfache Dialoge über Möbel und Gegenstände  oder Beschreibungen von Wohnsituationen. Dabei konzentrieren sie sich darauf, zentrale Informationen  zu identifizieren, z. B. die Bezeichnung der Räume, die Lage von Gegenständen, Eigenschaften der  Zimmer oder besondere Merkmale einer Wohnung (N1.1, N3.2, W3.1, SELK3.2, BK4, KK2.12). Die Schüler  markieren Schlüsselwörter wie Wohnzimmer, Schreibtisch, hell, neben, Bett und ordnen diese in  thematische Kategorien (Räume – Möbel – Lage – Eigenschaften). Durch den Einsatz von Lesestrategien  wie Überschriften beachten, Bilder betrachten, Schlüsselwörter erkennen und inhaltliche Zusammenhänge  herstellen, lernen sie, Texte besser zu verstehen und relevante Inhalte zu entnehmen (N3.6, SELK1.1, W3.2BK4, KK2.2, KK2.16). Im Anschluss strukturieren sie die gesammelten Informationen, z. B. in Form einfacher  Tabellen, Gedankenkarten oder Listen, und wenden diese in eigenen Sätzen oder Dialogen an. So wird  die Lesekompetenz gezielt gefördert und eine Grundlage für weiterführende mündliche und schriftliche  Aufgaben geschaffen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.4.W1

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit lernen die Schüler den thematischen Zielwortschatz zu „Mein Zuhause“ kennen und üben ihn  im Kontext anzuwenden. Der Wortschatz umfasst die Bezeichnungen für Räume, Möbel und Gegenstände  sowie grundlegende Adjektive zur Beschreibung der Wohnsituation (N1.3, N1.5, SELK2.3, W3.1, W3.2KK2.13). Zu Beginn identifizieren die Schüler die neuen Wörter in Hör- und Lesetexten und verknüpfen sie  mit passenden Bildern oder Situationen. Sie sprechen die Wörter mehrmals nach, achten auf die richtige  Aussprache und trainieren die Wortbetonung, z. B. bei zusammengesetzten Begriffen wie Schreibtisch,  Kühlschrank oder Kinderzimmer (N1.1, N3.3, SELK2.1, W3.2, BK4, KK2.8, KK2.13). Durch strukturierte Übungen, wie Zuordnungsaufgaben (Wort–Bild, Wort–Definition), Lückentexte und kurze Dialoge, festigen die  Schüler die Bedeutung und den Gebrauch der neuen Begriffe. Anschließend wenden sie den Zielwortschatz  in kommunikativen Aufgaben an, z. B. beim Beschreiben eines Zimmers („Das Wohnzimmer ist groß und  hell.“), beim Nennen der Lage von Gegenständen („Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.“) oder beim Stellen  und Beantworten einfacher Fragen („Wo sind die Möbel?“ – „Der Schrank ist neben dem Bett“) (N3.8, W4.2 BK4, KK2.3). Spielerische Methoden wie Memory, Bingo oder Wortschatzkarten fördern die Wiederholung  und den sicheren Einsatz des Wortschatzes in Alltagssituationen (N1.1, N2.5, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1W3.2, W4.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.4.G1 

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN 

In dieser Einheit üben die Schüler die Zielgrammatik zum Thema „Mein Zuhause“, um alltägliche  Aussagen über Räume, Möbel, Gegenstände und deren Lage korrekt zu formulieren. Im Mittelpunkt  stehen Wechselpräpositionen mit Dativ und Akkusativ (in, auf, neben, vor, hinter, unter) in Verbindung mit  Artikeln, die Negation mit „nicht“ und „kein“, Adjektive in attributiver und prädikativer Stellung (groß, klein,  schön, hell, dunkel) sowie W-Fragen (Wo? Was? Wie?) (KK2.11, KK2.12). Zu Beginn erkennen die Schüler  in authentischen Hör- und Lesebeispielen die Verwendung dieser Strukturen, z. B. „Der Ball ist auf dem  Tisch.“ oder „Das Wohnzimmer ist nicht groß.“ Sie markieren bekannte Muster und üben diese durch  Nachsprechen, Lückensätze und Satzergänzungen (N1.1, N1.3, N3.6, SELK2.3, SELK3.2, W3.1, W3.2, BK1KK2.12). Anschließend bilden die Schüler eigene Sätze mit Ortsangaben und Adjektiven („Der Stuhl steht  neben dem Schreibtisch.“, „Das Kinderzimmer ist hell.“), stellen Fragen („Hat die Wohnung einen Balkon?“)  und beantworten sie in vollständigen Sätzen. In gelenkten Partnerübungen beschreiben sie gegenseitig  ihre Zimmer, die Lage von Gegenständen oder die Eigenschaften von Räumen und reagieren mit passenden  Redemitteln. Spielerische Methoden wie Würfelspiele, Satzbaukarten oder digitale Satzbildungsübungen  unterstützen das Festigen der Strukturen. Durch diese vielfältigen Aktivitäten wird sichergestellt, dass die  Schüler die Zielgrammatik nicht nur erkennen, sondern auch in realitätsnahen Kommunikationssituationen  sicher anwenden können (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.4.S1 

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Bevor die Schüler eigene Texte zum Thema „Mein Zuhause“ verfassen, werden sie durch gezielte Vorübungen  schrittweise auf den Schreibprozess vorbereitet. Zunächst aktivieren sie ihren Wortschatz zu Räumen,  Möbeln, Gegenständen und deren Lage, indem sie Bilder zuordnen, kurze Lückentexte ergänzen oder  Wortfelder vervollständigen (W3.1, W3.2, KK2.3). Anschließend erarbeiten sie gemeinsam Beispielsätze  aus authentischen Kontexten, wie „Das Wohnzimmer ist groß und hell.“, „Der Ball ist unter dem Tisch.“ oder  „Der Schrank ist neben dem Bett.“ und markieren dabei wichtige Satzstrukturen. Durch Partnerübungen  formulieren sie einfache Aussagen und Fragen zur Wohnsituation, wie z. B. („Wie ist dein Zimmer?“) um ein  Gespür für die themenspezifische Sprache zu entwickeln (N3.2, N3.6, W4.2, BK1, KK2.7, KK2.13, KK2.16). Im  nächsten Schritt verfassen die Schüler stichpunktartige Notizen zu ihrem eigenen Zuhause, zu Eigenschaften  der Räume und zur Lage von Gegenständen. Sie lernen, diese Notizen mithilfe von Satzanfängen („Im  Wohnzimmer…“, „Der Stuhl ist…“ in vollständige Sätze zu überführen (N1.5, N3.2, SELK3.1, W3.2, KK2.2KK2.5, KK2.16). Dabei achten sie auf die richtige Wortstellung, die Verwendung der Wechselpräpositionen  und die korrekte Adjektivform. Unterstützende Schreibhilfen wie Satzbaukästen, Redemittellisten oder  visuelle Impulse (Bilder, Raumpläne) helfen, die Hemmschwelle zu senken und Sicherheit im Schreiben zu  gewinnen. So sind die Schüler optimal darauf vorbereitet, in der Anwendungsphase zusammenhängende  Texte zum Thema zu erstellen (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, BK4, BK5, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.4.SP1

VORBEREITUNG AUF DAS SPRECHEN

Um die Schüler gezielt auf mündliche Aktivitäten zum Thema „Mein Zuhause“ vorzubereiten, werden zunächst  zentrale Redemittel und themenspezifischer Wortschatz eingeführt und gefestigt. Dies geschieht durch Hörbeispiele, Bildimpulse und kurze Dialogmodelle, in denen typische Aussagen wie „Das ist mein Zimmer.“,  „Im Wohnzimmer ist ein Sofa.“ oder „Der Stuhl ist neben dem Schreibtisch.“ vorkommen. Anschließend üben  die Schüler, diese Strukturen in einfachen Fragesätzen zu verwenden, z. B. „Wie ist dein Zimmer?“ oder „Was  ist im Schlafzimmer?“ (N1.1, N2.5, N3.2, N3.8, W3.1, KK2.3). Durch Partnerübungen und Gruppenspiele wie  „Gegenstand suchen“ oder „Zimmer beschreiben“ trainieren sie die spontane Anwendung der Sprache. Die  Lehrkraft achtet dabei auf die korrekte Aussprache, Intonation und Satzmelodie, insbesondere bei W-Fragen  und Ja-/Nein-Fragen. Zusätzlich werden Satzbausteine wie „Im Zimmer…“, „Auf dem Tisch…“ oder „Neben dem  Bett…“ geübt, um den Einstieg in eigene Aussagen zu erleichtern (N3.3, N3.6, SELK3.2, W6.2, BK4, KK2.16). So entwickeln die Schüler Sicherheit im freien Sprechen und sind vorbereitet, in der Anwendungsphase ihre  Wohnung oder ihr Zimmer zu präsentieren und einfache Dialoge über Wohnsituationen zu führen (N1.1, N2.4N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

DE.6.4.SP2 

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Die Schüler wenden den erarbeiteten Wortschatz und die Zielgrammatik zum Thema „Mein Zuhause“ an,  um kurze, alltagsnahe Dialoge zu führen. Sie organisieren ihre Aussagen so, dass sie in Gesprächen über  Räume, Möbel, Gegenstände und deren Lage flüssig und verständlich kommunizieren können (N3.2, W3.1KK2.2, KK2.7). Zunächst üben die Schüler, einfache Fragen zu stellen und zu beantworten, wie „Wie ist dein  Zimmer?“, „Was ist im Wohnzimmer?“ oder „Wo ist der Schreibtisch?“ (N3.8, SELK3.2, W3.2, BK4, KK2.2KK2.3). Anschließend erweitern sie ihre Äußerungen, indem sie Eigenschaften und Lagebeschreibungen  kombinieren, z. B. „Das Wohnzimmer ist groß und hell. Der Teppich ist vor dem Sofa.“ In Partnerübungen  übernehmen sie wechselweise Rollen, z. B. als Bewohner, Besucher oder Möbelverkäufer, und beschreiben  Räume und Gegenstände in ihrer Wohnung oder in Bildern (W4.2, KK2.3). Durch gezielte Sprechanlässe wie  Raumpläne, Fotos oder kurze Videosequenzen organisieren die Schüler ihre Aussagen sinnvoll, setzen den  themenbezogenen Wortschatz ein und beachten die passende Satzmelodie und Betonung. Die Lehrkraft gibt  Rückmeldung zu Wortwahl, Satzbau, Aussprache und Intonation, um die kommunikativen Kompetenzen der  Schüler weiterzuentwickeln (N1.1, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.1, W3.2, W4.2, BK1, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung:

Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire, indem sie ein Modell ihrer idealen Wohnung oder  ihres Traumzimmers gestalten.

Aktivität: In Gruppen oder Partnerarbeit entwickeln die Schüler Skizzen oder Collagen und beschreiben  diese mit passenden Adjektiven, Präpositionen und Fragesätzen.

Beispiel: „Mein Zimmer ist groß und hell. Auf dem Teppich ist ein Ball. Neben dem Bett ist ein Schrank.“ Am Ende präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse im Plenum. 

 

Destekleme

Unterstützung:

Ziel: Schüler mit geringem sprachlichem Niveau erhalten Hilfskarten oder Satzbausteine, um ihre Sätze zu  formulieren.

Beispielkarten:-Im Wohnzimmer ist…, 

-Der Schreibtisch ist….

Die Lehrkraft bietet zusätzliche Phasen an und visualisiert typische Satzmuster an der Tafel oder am  Smartboard.

In Kleingruppen oder im Tandem üben die Schüler anhand von Bildkarten die Positionsangaben und die  Adjektivverwendung.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W1. Gerechtigkeit

W2.Familienzusammenhalt

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W5. Einfühlungsvermögen

W6. Ehrlichkeit

W9. Barmherzigkeit

W10. Bescheidenheit

W12. Geduld

W13. Gesundes Leben

W14. Respekt

W16. Verantwortung

W19. Vaterlandsliebe

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.6.5.H1.1. Vorbereitung auf das Hör-und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen „Die Geschäfte in  der Stadt“, „Die Orientierung in der Stadt“ und „Die Wegbeschreibung“ vorbereiten, um vertraute Redemittel,  Richtungsangaben, Ortsangaben und einfache Wegbeschreibungen zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.6.5.H1.2.Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen „Die  Geschäfte in der Stadt“, „Die Orientierung in der Stadt“ und „Die Wegbeschreibung“ erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts 

DE.6.5.P3.1. Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale phonologische Zielstrukturen zum Thema „Meine Umgebung“ erkennen und  gezielt, spontan und angemessen im mündlichen Sprachgebrauch anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.6.5.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen  Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zu Texten über Geschäfte und Orte  in der Stadt sowie zu einfachen Wegbeschreibungen vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.6.5.L2.3. Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können gezielt Informationen aus kurzen Texten, Stadtplänen und Schildern erfassen und deren  Bedeutung im Kontext von „Meine Umgebung“ erschließen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. 

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.6.5.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den thematischen Zielwortschatz zu „Meine Umgebung“ gezielt erkennen und in  verschiedenen kommunikativen Kontexten mündlich und schriftlich korrekt und angemessen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.6.5.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen zur Orientierung in der Stadt und zur  Wegbeschreibung erkennen und gezielt in mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen  anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.6.5.S4.1. Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können kurze schriftliche Texte zu ihrer Umgebung in der Stadt verfassen und einfache  Wegbeschreibungen klar und verständlich schriftlich darstellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.6.5.SP3.1. Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den mündlichen Ausdruck zum Thema Meine Umgebung vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.6.5.SP3.3 Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können klar und verständlich über Wegbeschreibungen, Orte und Geschäfte in ihrer Umgebung  sprechen und können passende Redemittel anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen. 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: MEINE UMGEBUNG
Konu:

MEINE UMGEBUNG

Unterthemen: Die Geschäfte in der Stadt; Die Orientierung in der Stadt; Die Wegbeschreibung

Zielwortschatz im Gebrauch

Die Schüler lernen und verwenden Wegbeschreibungen und Ortsangaben im Alltag: die Moschee, die Kirche, der Supermarkt, der Marktplatz, die Bäckerei, die Metzgerei, das Krankenhaus,  die Buchhandlung, die Hundehütte die Apotheke, das Restaurant, das Hotel, die Bibliothek, der Bahnhof,  der Zoo, die Ampel, die Brücke, die Straße, die Bank, die Post, das Café, das Kino, die Schule, die Stadt, der  Stadtplan.

Nomen: die Medikamente, der Kaffee, das Fleisch, das Brot, der Kuchen, das Gemüse Sie wenden Verben wie gehen, sehen, abbiegen, helfen, suchen, kaufen, bekommen, trinken, einkaufen,  kosten, möchten, können, müssen gezielt an. 

Außerdem üben sie Ordinalzahlen (erste, zweite, dritte), um Wege genau zu beschreiben.

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

Verben: fahren, laufen, sehen, gehen, abbiegen, suchen 

-Ich gehe zur Post., -Wir suchen das Café. Geschäfte finden (Präpositionen + (plus) Dativ)

-Wo ist die Bank? – Sie ist gegenüber der Bank neben/vor/hinter/zwischen/auf + (plus) Dativ (dem/der) 

Präpositionen: dort, geradeaus, links, rechts Präpositionen mit Akkusativ (Wechselpräpositionen): in („Ich gehe zur Bank.“, „Ich bin in der Bank.“) Imperativ (Höflichkeitsformen „Sie”) Gehen Sie bitte geradeaus! Subjekt + (plus) Verb + (plus) Objekt (Ich suche den Bahnhof) Fragesätze + (plus) W-Fragen „Wo ist...?“, „Wie  komme ich...?“

Verneinung: nicht-kein („Das ist nicht hier.“, „Hier ist kein Café.“) Nach dem Weg fragen: (Antwort +(plus)  Modalverb)

-Wie komme ich zum Museum? –Sie müssen geradeaus gehen. müssen + (plus) Infinitiv

Wegbeschreibungen (Imperativ + (plus) Adverbien) 

-Gehen Sie links! Dann biegen Sie rechts ab! 

Grammatik: Trennbare Verben (ab-biegen)

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Fragen stellen, um nach dem Weg zu fragen. Anweisungen geben, um den Weg zu erklären. Ortsangaben  verstehen und produzieren.

Höfliche Sprachhandlungen im Gespräch (z.B. „Entschuldigung...“ „Vielen Dank!“ „Kein Problem!“).

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

-Entschuldigen Sie, wo ist ...?

-Vielen Dank für Ihre Hilfe!

-Kein Problem!

-Biegen Sie links ab! 

-Gehen Sie bis zur Ampel.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Deutliche Aussprache von Richtungsangaben und Ortsbezeichnungen.

Rhythmus bei Wegbeschreibungen (z.B. Gehen Sie geradeaus und dann links.) Intonation bei 

Höflichkeitsfragen (Entschuldigung, wo ist...?) und bei Antworten.

Betonung bei Ordnungszahlen (erste,  zweite, dritte Straße).

Diphthonge

„au“, wie in „geradeaus“

„au“, wie in „laufen“ Konsonanten

„sch“ wie in „Schule“

„st“ wie in „Straße“ (Anlaut: scht) Betonungen

Wortbetonung: „abbiegen“ (1. Silbe „abbiegen“ (letzte Silbe) Satzbetonung: „Biegen Sie links ab!“ (Verbstamm  + Richtung) 

Intonation:

Frage: -Wie komme ich zum Bahnhof? (steigend auf „Bahnhof”) Aussage: -Gehen Sie geradeaus. (fallend) 

Phonetik-Übungen für Wegbeschreibungen:

Konsonanten-Training

-Schule – Straße – links (sch-s-st)

-Ich suche die Buchhandlung (ch-Laute) Intonationsübungen

Frage/Aussage-Kontrast:

-Wo ist die Apotheke? (steigend)

-Sie ist hinter der Bank. (fallend)

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Bewusste Übung von häufig gebrauchten Redemitteln: Gehen Sie geradeaus, Biegen Sie die dritte Straße  links ab.

Korrekte Betonung bei Straßen- und Ortsnamen.

Praktische Anwendung in Dialogen und Rollenspielen zur Wegbeschreibung. 

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

Im Rahmen dieses Themas werden die Schüler dabei unterstützt, ihre kommunikativen Fähigkeiten im  Kontext der Wegbeschreibung und der Orientierung in der Stadt zu entwickeln. Die Lernindikatoren beziehen  sich auf die folgenden Bereiche:

Im Bereich Hörverstehen sollen die Schüler in der Lage sein, einfache Hörtexte und Wegbeschreibungen  zu verstehen und zentrale Informationen wie Richtungen, Ortsangaben und Verkehrsmittel zu entnehmen. 

Beim Leseverstehen sollen sie kurze schriftliche Wegbeschreibungen sowie Stadtpläne lesen und die darin  enthaltenen Informationen korrekt interpretieren können.

In der mündlichen Produktion wird erwartet, dass die Schüler einfache Fragen nach dem Weg stellen und  beantworten sowie eine klare und verständliche Wegbeschreibung geben können. Dabei sollen sie auch  höfliche Redemittel und typische sprachliche Wendungen verwenden. In der schriftlichen Produktion sollen  sie in der Lage sein, kurze Wegbeschreibungen zu vertrauten Orten (z.B. zur Schule, zum Supermarkt oder  zur Post) eigenständig zu formulieren.

Darüber hinaus sollen die Schüler ein erstes soziokulturelles Bewusstsein entwickeln und erkennen, dass  die Struktur von Städten sowie die Art und Weise, wie man um Hilfe bittet oder nach dem Weg fragt, in  verschiedenen Ländern und Kulturen unterschiedlich sein kann. Sie reflektieren über diese Unterschiede  und wenden höfliche Formen im Deutschen angemessen an.

Die Überprüfung der Lernziele erfolgt durch Beobachtungen im Unterricht, Rollenspiele, Zuordnungsübungen  mit Stadtplänen, kurze schriftliche Aufgaben sowie mündliche Präsentationen. Bei der Bewertung stehen  Kriterien wie Verständlichkeit, korrekte Sprachverwendung, Angemessenheit der Höflichkeitsform und  Interaktionsfähigkeit im Vordergrund.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen:

Bereitschaft / Vorbereitung Im Rahmen des Themas „Meine Umgebung“ bringen die Schüler in der Regel bereits erste Erfahrungen  aus ihrer eigenen Lebenswelt mit. Sie kennen ihre eigene Stadt oder ihr Wohnviertel, wissen, wie man  von einem Ort zum anderen gelangt, und haben bereits in ihrer Erstsprache Ausdrücke zur Orientierung und Wegbeschreibung verwendet. Dieses Vorwissen bildet eine wichtige Grundlage für den Erwerb  entsprechender sprachlicher Mittel im Deutschen.

Die Schüler sind grundsätzlich motiviert, über ihre Umgebung zu sprechen und Wege zu erklären, da dies für  ihren Alltag eine hohe Relevanz hat. Sie verfügen über grundlegende Kompetenzen im Bereich der Zahlen,  Richtungen und Ortsangaben, die im vorherigen Unterricht erworben wurden. Im Bereich der phonologischen  Kompetenz haben sie bereits die Intonation und Aussprache von Fragen und Aussagen kennengelernt, was  für das Verstehen und Produzieren von Wegbeschreibungen entscheidend ist. Zudem sind die Schüler in der  Lage, einfache Dialoge zu führen und Fragen zu stellen bzw. zu beantworten. Diese Fähigkeiten werden nun  gezielt ausgebaut, indem sie lernen, konkrete Redemittel für die Orientierung in der Stadt situationsgerecht  einzusetzen. Voraussetzung für den Lernerfolg ist, dass die Schüler aktiv am Unterricht teilnehmen, bereit  sind, neue Ausdrücke auszuprobieren und sich auf Rollenspiele und kooperative Lernformen einlassen.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Im Vorbewertungsprozess wird überprüft, inwieweit die Schüler bereits über Vorkenntnisse zum Thema „Meine Umgebung“ verfügen. Dazu gehören Kenntnisse über die Namen von Geschäften und öffentlichen  Orten in ihrer eigenen Umgebung sowie die Fähigkeit, grundlegende Richtungsangaben und Ortsangaben in  der Erstsprache zu verstehen und zu verwenden.

Zu Beginn des Themas werden die Schüler gebeten, auf einer Stadtkarte Orte zu benennen, die sie kennen,  und zu beschreiben, wie man dorthin gelangt. Dies erfolgt zunächst in der Erstsprache oder in einfacher  deutscher Sprache. Durch gezielte Fragen der Lehrkraft wird ermittelt, in welchem Maße die Schüler bereits  in der Lage sind, die neuen Zielwörter und Satzstrukturen mit ihrem vorhandenen Wissen zu verknüpfen.  Die Lehrkraft beobachtet, ob die Schüler bereits Konzepte wie geradeaus, links, rechts oder an der Ampel  kennen und ob sie in der Lage sind, einfache Wege mündlich oder gestisch darzustellen. Diese Einschätzung  dient als Grundlage für die weitere Planung der Unterrichtssequenz.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Beim Brückenbauen wird gezielt an das Vorwissen der Schüler angeknüpft. Die Lehrkraft stellt Verbindungen  zwischen der vertrauten Umgebung der Schüler (z. B. ihr Schulweg, bekannte Geschäfte in der Stadt) und  dem neuen sprachlichen Lernstoff her.

Zu Beginn der Einheit wird gemeinsam eine Karte der Stadt oder des Stadtteils betrachtet. Die Schüler  markieren Orte, die sie kennen, und berichten in einfachen Sätzen, wie sie dorthin gelangen. Anschließend  werden die entsprechenden deutschen Redemittel eingeführt und mit den bekannten Konzepten verknüpft. 

Durch das Vergleichen von typischen Geschäften und Straßensituationen in verschiedenen Ländern  (interkulturelle Handlungsfähigkeit) reflektieren die Schüler außerdem kulturelle Unterschiede und  Gemeinsamkeiten im Bereich der Stadtstruktur und Orientierung.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor die Schüler in das Thema „Meine Umgebung“ einsteigen, wird eine kurze,  themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, um sie emotional, kognitiv, psychologisch und  physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.5, W3.1, KK2.2). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre  zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.1, W3.1W3.2, KK2.3, KK2.7). Geeignete Aktivitäten können z. B. ein kurzes Bewegungsspiel mit Richtungsangaben  („Gehe drei Schritte nach rechts“), ein Stadtplan-Puzzle, ein pantomimisches Darstellen von „links“, „rechts“,  „geradeaus“ oder ein humorvolles kurzes Hörbeispiel oder auch ein einfacher Hörtext sein. Entscheidend  ist, dass diese Aktivität keine umfangreichen Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und allen Schülern den  Zugang erleichtert (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, W3.1, BK4, BK5, KK2.3).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA 

Im Thema „Meine Umgebung“ werden alle vier Grundfertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben  integriert und in authentischen Kommunikationssituationen angewendet. Im Bereich Hören verstehen  die Schüler einfache Hörtexte wie kurze Dialoge oder Wegbeschreibungen und entnehmen daraus  gezielt Informationen zu Richtungsangaben, Ortsbezeichnungen und Bewegungsverben. Beim Sprechen  üben sie, in Rollenspielen nach dem Weg zu fragen und Wegbeschreibungen zu geben, wobei sie den  gelernten Wortschatz, die Präpositionen und die passenden Höflichkeitsformen verwenden. Im Bereich  Lesen arbeiten die Schüler mit kurzen schriftlichen Wegbeschreibungen und Stadtplänen, identifizieren  darin Ortsangaben und Anweisungen und ordnen Textabschnitte in die richtige Reihenfolge. Beim  Schreiben verfassen sie kurze Wegbeschreibungen zu vertrauten Orten und formulieren Dialoge für  Rollenspiele, wobei sie vollständige Sätze im Imperativ und mit korrekter Anwendung von Präpositionen  bilden. Die Ausspracheübungen konzentrieren sich auf die deutliche Betonung von Ordnungszahlen und  Richtungsangaben, die richtige Intonation bei Fragen und Anweisungen sowie die korrekte Aussprache  schwieriger Konsonantenverbindungen wie „Str-“ in „Straße“.

DE.6.5.H1 

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör- und Sehverstehen beginnen, werden sie gezielt auf das  Thema „Meine Umgebung“ vorbereitet (N3.2, KK2.2). Ziel ist es, ihre Aufmerksamkeit auf zentrale  Inhalte und sprachliche Elemente zu lenken, damit sie beim anschließenden Hören und Sehen relevante  Informationen leichter erkennen und verstehen können (N3.2, KK2.4, KK2.5). Zu Beginn aktiviert  die Lehrkraft das Vorwissen der Schüler, indem sie bekannte Orte aus der Stadt oder dem eigenen  Wohnviertel anspricht und kurze Fragen stellt (N1.1, SELK1.1, W3.1). Die Schüler nennen in diesem  Zusammenhang Geschäfte, öffentliche Orte oder Straßen, die sie aus ihrer eigenen Umgebung kennen,  und tauschen sich in der Zielsprache oder, falls nötig, in der Erstsprache aus (SELK2.1, SELK2.2, W4.2). Durch visuelle Impulse wie Bilder von Stadtplänen, Straßenschildern oder Geschäften werden die  Lernenden kognitiv und sprachlich auf die Hör- bzw. Sehaufgabe eingestimmt (N1.2, N2.4, KK2.13). Im nächsten Schritt stellt die Lehrkraft gezielte Leitfragen, die den Schülern helfen, ihre Aufmerksamkeit  auf wichtige Informationen zu fokussieren, z. B.: „Wohin möchte die Person gehen?“ oder „Welche Straße  wird genannt?“ (N1.3, BK4, KK2.16). Diese Fragen dienen als Orientierungshilfe und geben den Schülern ein  klares Ziel für das Zuhören oder Zuschauen (KK2.13, N3.7, SELK1.2). Bei Bedarf werden zentrale Redemittel  für Wegfragen und -beschreibungen vorentlastet, sodass die Schüler beim Hören oder Sehen nicht an  unbekannten Ausdrücken scheitern (BK1, KK2.4). Um auch die Aussprache und Intonation zu unterstützen,  können die Schüler wichtige Wörter oder Wendungen vorab nachsprechen und rhythmisch üben (H3.2SELK3.2, N1.5). Durch diese vorbereitenden Schritte werden die Schüler emotional, kognitiv und sprachlich  auf die Hör- und Sehaufgabe eingestimmt (N1.1, N3.2, SELK3.1). Sie entwickeln eine Erwartungshaltung  bezüglich der Inhalte, trainieren gezielt ihr Hör- bzw. Sehverständnis und sind in der Lage, Schlüsselwörter  sowie wesentliche inhaltliche Details zu identifizieren (KK2.11, KK2.2, KK2.4, KK2.5). Diese systematische  Vorbereitung trägt dazu bei, dass die Schüler im anschließenden Arbeitsschritt selbstständig und sicherer  mit authentischem oder didaktisiertem Hör- und Sehmaterial umgehen können (N3.7, SELK3.2, BK2, BK5).

 DE.6.5.H2 

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Nachdem die Schüler in DE.H1 auf das Thema „Meine Umgebung“ vorbereitet wurden, konzentrieren sie  sich nun darauf, beim Hören oder Sehen gezielt wichtige Details zu erkennen und zu verstehen (N3.2, N3.5SELK1.2, KK2.2, KK2.4). Ziel ist es, nicht nur den allgemeinen Sinn einer Äußerung zu erfassen, sondern  auch bedeutende Einzelinformationen wie Richtungsangaben, Ortsbezeichnungen oder Verkehrshinweise  herauszufiltern (N3.6, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Die Lehrkraft spielt zunächst kurze Hör- oder Videosequenzen  ab, in denen einfache Wegbeschreibungen oder Orientierungsgespräche vorkommen (W3.1, BK2, BK4KK2.13). Die Schüler hören bzw. sehen diese zunächst, um den Gesamteindruck zu verstehen, ohne sofort  auf jedes Wort zu achten (N3.2, N1.5, SELK1.2, KK2.16). Danach werden gezielt Aufgaben gestellt, bei denen  die Schüler bestimmte Schlüsselinformationen identifizieren müssen – z. B. „Welche Straße wird genannt?“  oder „Welche Orte liegen auf dem Weg?“, „Welche Geschäftsnamen und Orde wird benutzt?“ (KK2.2, KK2.3KK2.4, KK2.11, KK2.12). Zur Unterstützung erhalten die Schüler Materialien wie Stadtpläne, Bilder von  Gebäuden oder Symbolkarten, auf denen sie die gehörten oder gesehenen Informationen markieren können  (N3.7, W16.3, BK1, BK4, KK2.5, KK2.13). Die Lehrkraft kann auch Zwischenstopps im Material einlegen, um wichtige Ausdrücke hervorzuheben und gemeinsam zu wiederholen (SELK1.2, BK1, KK2.4, KK2.5). Durch  Partner- oder Gruppenarbeit vergleichen die Schüler ihre Antworten, begründen ihre Entscheidungen und  üben so zugleich kooperative Kommunikationsformen (SELK2.2, SELK2.1, SELK3.1, W4.2, W14.1, KK2.7). Abschließend werden die gehörten bzw. gesehenen Inhalte gemeinsam reflektiert (N3.6, W10.1, KK2.17). Die  Lehrkraft fragt gezielt nach, welche Details entscheidend waren, um die Aufgabe zu lösen, und wie diese  im Material erkennbar waren (N1.3, BK1, KK2.4, KK2.2). So lernen die Schüler, den Fokus auf bedeutende  Informationen zu legen und ihr Hör- und Sehverständnis auch bei komplexeren Aufgaben systematisch zu  verbessern (N1.3, N3.7, W3.2, KK2.4, KK2.16).

DE.6.5.P1 

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit zum Thema „Meine Umgebung“ üben die Schüler gezielt die Aussprache, Intonation und  Betonung von Wörtern und Sätzen, die für Wegbeschreibungen und Ortsangaben typisch sind (N1.1, N3.2SELK1.2, W3.1, KK2.2). Der Schwerpunkt liegt darauf, die korrekte Artikulation von Lauten, Silbenbetonung  und Satzmelodie im Deutschen zu trainieren, um sowohl beim Sprechen klar verstanden zu werden als auch  Hörverstehen zu erleichtern (N1.5, SELK2.1, KK2.16, KK2.17). Die Schüler hören zunächst Modellbeispiele  für schwierige Lautverbindungen im Zusammenhang mit dem Thema, wie „sch“ in Schule, „st“ im Anlaut wie  in Straße (ausgesprochen „scht“) oder Diphthonge wie „au“ in laufen und geradeaus (SELK1.1BK2, KK2.2KK2.4). Danach wiederholen sie diese Laute in isolierter Form, in Wörtern und schließlich in vollständigen  Sätzen, um die Artikulation zu festigen (N3.7, SELK1.2, W12.1, KK2.5, KK2.13). Ein weiterer Fokus liegt auf  der Wortbetonung, z. B. bei zusammengesetzten Ortsnamen (Bahnhof, Marktplatz, Buchhandlung) und  trennbaren Verben (abbiegen, aufstehen) (N3.6, KK2.4, KK2.5). Die Schüler markieren die betonte Silbe  visuell oder klatschen den Rhythmus, um ein Bewusstsein für die korrekte Aussprache zu entwickeln  (N2.5, N3.2, SELK1.1, BK4). Auch die Satzintonation wird gezielt trainiert: steigend bei Entscheidungs- und  W-Fragen („Wo ist der Bahnhof?“) und fallend bei Aussagen („Die Bank ist neben der Post.“) (N3.2, SELK3.1KK2.2). Rollenspiele und Dialogübungen zur Wegbeschreibung helfen den Schülern, diese Intonationsmuster  in authentischen Gesprächssituationen zu festigen (SELK2.2, SELK2.1, W3.4, W4.2, N1.3). Zum Abschluss  werden Hör- und Nachsprechübungen mit Stadtplänen durchgeführt, bei denen die Schüler Anweisungen  und Ortsangaben nachsprechen und dabei bewusst auf Lautbildung, Betonung und Rhythmus achten (N3.7BK4, KK2.13, KK2.4). Durch kontinuierliches Feedback der Lehrkraft entwickeln sie ein sicheres Gefühl für  die phonologischen Merkmale der Zielsprache in diesem Themenbereich (N1.5, SELK1.2, W3.1KK2.17).

DE.6.5.L1 

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf das Leseverstehen zum Thema „Meine Umgebung“ vorbereitet  (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, KK2.2, KK2.13). Ziel ist es, den themenspezifischen Wortschatz, die typischen  Satzstrukturen und den inhaltlichen Kontext der Texte vor dem eigentlichen Lesen zu aktivieren, damit  das Verständnis erleichtert wird (N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5). Zu Beginn erarbeiten  die Schüler gemeinsam mit der Lehrkraft zentrale Begriffe, die im Lesetext vorkommen, wie Namen von  Geschäften (Bäckerei, Apotheke, Bank), Richtungsangaben (links, rechts, geradeaus) sowie wichtige Verben  (gehen, fahren, abbiegen) (N1.3, N3.3, SELK2.1, W3.1, BK4, KK2.5). Diese werden mithilfe von Bildkarten,  Stadtplänen oder kurzen Dialogbeispielen eingeführt und im Plenum wiederholt (N2.5, SELK2.2, SELK3.1W4.2, BK4, KK2.3). Anschließend identifizieren die Schüler anhand von Überschriften, Bildern oder kurzen  Einleitungssätzen den thematischen Rahmen des Lesetextes (N3.2, SELK1.2, BK4, KK2.2). Sie äußern  erste Vermutungen über den Inhalt, z. B. welche Orte beschrieben werden oder welche Weganweisungen  vorkommen könnten (N1.1, N3.6, SELK3.2, BK1, KK2.11, KK2.12). Dabei werden auch Vorerfahrungen aus  ihrer eigenen Umgebung einbezogen, um eine Brücke zwischen bekanntem Wissen und neuem Lernstoff  zu schlagen (N1.5, N3.5, SELK1.1, W10.1, KK2.13). Darüber hinaus trainieren die Schüler Lesestrategien  wie das Erkennen von Schlüsselwörtern, das Nutzen von Kontextinformationen und das Vorhersagen  möglicher Textinhalte (N3.7, SELK1.2, BK1, KK2.4, KK2.11, KK2.12). Diese Vorbereitung erfolgt in partneroder gruppenbasierten Aktivitäten, damit die Schüler aktiv über das Thema sprechen und sich gemeinsam  auf den Lesetext einstimmen können (N2.5, N3.3, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.1, W4.2, W14.1, BK2, KK2.7). 

DE.6.5.L2

INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Nachdem die Schüler in der Vorbereitungsphase mit dem relevanten Wortschatz und den Strukturen  vertraut gemacht wurden, arbeiten sie nun gezielt mit Lesetexten zum Thema „Meine Umgebung“ (N1.1, N1.2 N1.3, N1.5, N2.4). Ziel ist es, Informationen aus schriftlichen Wegbeschreibungen, Stadtplänen oder kurzen  Dialogen zwischen Passanten und Auskunft gebenden Personen zu entnehmen und diese sinnvoll zu nutzen  (N2.5, N3.2, N3.3, N3.5, N3.6). Die Schüler lesen zunächst einfache Texte mit klarer Struktur, in denen typische  Weganweisungen und Ortsangaben vorkommen (N3.7, N3.8, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1). Sie markieren  Schlüsselwörter wie Ortsnamen, Richtungsangaben oder Verkehrsmittel und ordnen diese den entsprechenden  Symbolen oder Orten auf einem Stadtplan zu (SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2, W1). Dabei wenden sie  Lesestrategien wie selektives Lesen und Scannen an, um gezielt Informationen zu finden (W1.1, W1.2, W2.1). Im nächsten Schritt fassen die Schüler in eigenen Worten zusammen, wie man von einem Startpunkt  zu einem Ziel gelangt (W2.2, W2.3, W2.4). Hierbei üben sie, vollständige Sätze mit Imperativformen und  Präpositionen korrekt zu bilden, z. B. „Gehen Sie bis zur Ampel und biegen Sie rechts ab“ (W3.1, W3.2, W3.4W4.4). Auch das Erkennen von trennbaren Verben wie abbiegen oder weitergehen wird gezielt gefördert  (W4.2, W4.4, W5.1, W5.2). Um das Verständnis zu sichern, bearbeiten die Schüler Zuordnungsübungen,  bei denen sie schriftliche Wegbeschreibungen passenden Stadtplänen zuordnen, oder Lückentexte, in  denen sie fehlende Richtungsangaben ergänzen (W6.2, W9.3). Partner- und Gruppenarbeiten fördern  die kommunikative Anwendung des Gelesenen, indem die Schüler sich gegenseitig Wegbeschreibungen  vorlesen oder diese in Rollenspielen nachstellen (W10.1, W10.3, W12.1, W13.1, W13.2, W14.1, W14.3, W16.1W16.2, W16.3, W19.2, BK1, BK2, BK4, BK5, KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5, KK2.7, KK2.8, KK2.12, KK2.13, KK2.16KK2.17).

DE.6.5.W1 

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit erweitern die Schüler ihren aktiven und passiven Wortschatz gezielt um  Begriffe und Redemittel zum Thema „Meine Umgebung“ (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3, BK1, KK2.13). Im Fokus stehen die Namen von Geschäften, öffentlichen Orten und wichtigen Orientierungspunkten in der  Stadt, z. B. die Bank, die Post, das Café, der Supermarkt, die Apotheke, die Schule, der Bahnhof, der Marktplatz,  die Brücke, die Ampel. (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.5). Zusätzlich werden Verben wie gehen, fahren, laufen,  abbiegen, suchen, sehen, müssen eingeführt und im Kontext geübt (N1.3, N3.6, SELK2.1, W3.4, BK1, KK2.4) Zu Beginn erkennen und verstehen die Schüler den neuen Wortschatz durch Bildkarten, Stadtpläne und kurze  Hör- oder Lesetexte (N2.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.2). Die Lehrkraft stellt gezielt Fragen, um den aktiven  Gebrauch zu fördern, z. B. „Wo ist die Post?“ – „Die Post ist neben der Bank.“ (N1.5, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.16). Dabei werden auch Präpositionen mit Dativ oder Akkusativ bewusst eingeübt (in, auf, neben, vor,  hinter, zwischen) (N3.7, SELK3.1, W14.1, BK1, KK2.4). In weiteren Übungen wenden die Schüler den  Wortschatz produktiv an, indem sie ihre eigene Umgebung beschreiben, bekannte Orte auf einer  Karte benennen oder Wege zu bestimmten Zielen erklären (N3.3, SELK2.1, W3.4, BK4, KK2.7). Partner- und Gruppenübungen, wie das Beschreiben eines Weges mit Hilfe eines Stadtplans oder das Spielen  eines Orientierungsspiels, unterstützen den Transfer in realitätsnahe Situationen (SELK2.2, SELK2.3, W1.4BK1, KK2.8). Zur Festigung setzen die Schüler digitale Lern- und Wiederholungsformate wie Wort-BildZuordnungsspiele, Memory oder Online-Quiz ein (N2.5, SELK3.2, W3, BK2, KK2.11). Durch diese wiederholte  und vielfältige Anwendung des Zielwortschatzes wird ein sicherer und kontextbezogener Gebrauch im  mündlichen und schriftlichen Ausdruck gewährleistet (N3.5, SELK1.2, W16.3, BK1, KK2.17).

DE.6.5.G1

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit erkennen und üben die Schüler gezielt die Zielgrammatik zu den Themen „Die Geschäfte  in der Stadt“, „Die Orientierung in der Stadt“ und „Die Wegbeschreibung“ (N1.1, N3.2, N3.6, SELK1.2, W3KK2.4). Im Mittelpunkt stehen die Präsensformen häufiger Verben wie gehen, fahren, laufen, sehen,  abbiegen, suchen und müssen, die Verwendung von Präpositionen mit Dativ und Akkusativ (z. B. in,  auf, neben, vor, hinter, zwischen), Richtungsangaben (z. B. links, rechts, geradeaus) sowie die Bildung  von Imperativformen in der Höflichkeitsform (Sie) für Wegbeschreibungen (N3.2, N3.7, SELK1.1, W14.1 KK2.5, KK2.13). Außerdem wird die Satzstruktur bei Wegfragen (Wie komme ich …? Wo ist …?) und die  Verneinung mit nicht und kein thematisiert (N3.6, N3.7, KK2.4). Zu Beginn identifizieren die Schüler in  Hör- und Lesebeispielen typische Satzmuster, wie „Ich gehe zur Bank“, „Gehen Sie bitte geradeaus“, „Die  Post ist neben der Kirche“ oder „Hier ist kein Café“ (N3.2, SELK2.1, BK1, KK2.2). Sie markieren bekannte  Strukturen und achten auf die Stellung des Verbs im Hauptsatz sowie bei Fragesätzen (N3.7, KK2.5KK2.13). Anschließend üben sie, Wegbeschreibungen mit Hilfe von Imperativformen und passenden  Adverbien zu formulieren, etwa „Biegen Sie links ab!“ oder „Gehen Sie bis zur Ampel und dann rechts“ (N1.3SELK2.1, W14.1, KK2.4). Dabei wird auch der Gebrauch von Ordinalzahlen zur Angabe von Straßennamen  oder Abzweigungen trainiert, z. B. „die erste Straße links“ oder „die dritte Straße rechts“ (N3.6, BK1KK2.13). In gelenkten Partner- und Gruppenübungen stellen die Schüler einfache und höfliche W-Fragen  und Ja-/Nein-Fragen, wie „Wo ist die Apotheke?“, „Wie komme ich zum Bahnhof?“ oder „Muss ich links  abbiegen?“ (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, KK2.7). Sie geben entsprechende Antworten in vollständigen  Sätzen und verwenden dabei sowohl Richtungsangaben als auch Ortspräpositionen, z. B. „Die Apotheke  ist gegenüber dem Park“ oder „Sie müssen die zweite Straße rechts abbiegen“ (N3.2, SELK2.1, KK2.4). Zur Festigung der Strukturen werden kommunikative und spielerische Methoden eingesetzt, wie  Stadtplan-Rallyes, Dialogkarten oder Würfelspiele mit Richtungsangaben (N2.5, SELK3.2, W3). Dadurch wird die Anwendung der Zielgrammatik in authentischen Gesprächssituationen geübt und gefestigt  (N3.5, SELK3.1, KK2.17).

DE.6.5.S1 

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Um die Schüler optimal auf den Schreibprozess vorzubereiten, wird zunächst der themenbezogene  Zielwortschatz zu „Meine Umgebung“ (z. B. Geschäfte, öffentliche Orte, Richtungsangaben,  Wegbeschreibungen) gemeinsam wiederholt und gefestigt (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2).  Dies geschieht durch visuelle Impulse wie Stadtpläne, Bilder oder kurze Videos, die als Gesprächsanlass  dienen (N2.5, N3.2, SELK2.1, SELK3.1, W3.2, BK2, BK4, KK2.13, KK2.2). Anschließend erarbeiten die Schüler  in Partner- oder Gruppenarbeit zentrale Redemittel für Wegbeschreibungen (z. B. „Gehen Sie geradeaus…“,  „Biegen Sie rechts ab…“, „Es ist neben der Bank.“) und strukturieren diese in einer logischen Reihenfolge  (N1.3, N3.7, SELK2.2, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Die Lehrkraft unterstützt, indem sie  Beispielsätze, Satzanfänge und geeignete Verbindungswörter (z. B. danach, dann, zum Schluss) bereitstellt  (N1.5, N3.7, SELK1.2, SELK2.3, W3.1, BK1, BK2, KK2.13, KK2.4). In vorbereitenden Übungen ordnen die Schüler  vorgegebene Satzbausteine, ergänzen Lückentexte oder formulieren mündlich kurze Wegbeschreibungen,  bevor sie diese schriftlich umsetzen (N3.2, N3.6, SELK1.2, SELK3.2, W3.2, BK4, KK2.5, KK2.7, KK2.4). Dabei wird auf die korrekte Verwendung von Präpositionen (mit Dativ/Akkusativ), den Imperativformen  zur Wegbeschreibung sowie die richtige Satzstellung geachtet (N3.7, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.16).  Ziel dieser Phase ist es, den Schülern ein sicheres sprachliches Fundament zu geben, sodass sie in der  Lage sind, eine vollständige, klar strukturierte und sprachlich korrekte Wegbeschreibung zu verfassen, die  inhaltlich verständlich und situationsangemessen ist (N1.5, N3.5, N3.7, SELK3.1, SELK1.2, W6.2, W16.3, BK1KK2.13, KK2.17).

DE.6.5.SP1 

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf mündliche Kommunikationssituationen zum  Thema „Meine Umgebung“ vorbereitet (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Zunächst wird der relevante Zielwortschatz (z. B. Geschäfte, öffentliche Orte, Richtungsangaben,  Wegbeschreibungen) mit visuellen Impulsen wie Stadtplänen, Bildern und kurzen Videosequenzen aktiviert  (N2.5, N3.2, SELK2.1, W3.2, BK2, BK4, KK2.13). Die Schüler wiederholen wichtige Redemittel für Fragen  nach dem Weg („Entschuldigung, wo ist…?“ / „Wie komme ich…?“) und für Wegbeschreibungen („Gehen Sie  geradeaus…“, „Biegen Sie links ab…“, „Es ist gegenüber dem Park.“) (N1.3, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.4). In  Partner- und Gruppenübungen werden einfache Dialogmuster vorgegeben, die als Gerüst für eigene  Gespräche dienen (N3.3, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Die Lehrkraft modelliert Aussprache, Satzmelodie und  Betonung, insbesondere bei Höflichkeitsformen und Richtungsangaben, und bietet gezielte Korrekturhilfen  (N3.5, SELK3.1, W14.1, BK4, KK2.4, KK2.5). Anschließend üben die Schüler kurze Rollenspiele, in denen sie  abwechselnd die Rolle des Fragenden und Antwortenden einnehmen, um authentische Gesprächssituationen  zu simulieren (N2.5, N3.8, SELK3.2, W4.4, KK2.2). Dabei wird auf flüssige Ausdrucksweise, korrekte  Grammatik (Präpositionen, Imperativformen, Satzstellung) und verständliche Aussprache geachtet (N3.6SELK1.2, W3.2, W16.3, BK1, KK2.16, KK2.17). Ziel dieser Phase ist es, die Schüler sprachlich, inhaltlich  und phonetisch so vorzubereiten, dass sie im weiteren Unterrichtsverlauf in der Lage sind, einfache,  zusammenhängende und situationsgerechte Wegfragen und -beschreibungen mündlich zu formulieren und  sicher anzuwenden (N1.5, N3.7, SELK3.1, SELK2.1, BK1, KK2.13).

DE.6.5.SP2

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu angeleitet, mündliche Inhalte zum  Thema „Meine Umgebung“ selbstständig zu produzieren und in realistischen Gesprächssituationen  anzuwenden (N1.1, N1.5, N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK3.1, W3.1, W16.3, BK1, KK2.13). Der Schwerpunkt liegt auf einfachen Dialogen und kurzen Monologen, in denen die Schüler  Wegbeschreibungen geben, nach dem Weg fragen oder Geschäfte und öffentliche Orte  in ihrer Stadt benennen (N3.3, N3.6, N3.7, SELK2.1, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.4, KK2.7). Dabei nutzen sie den im Unterricht erarbeiteten Zielwortschatz (z. B. „die Bäckerei“, „der Bahnhof“,  „geradeaus gehen“, „links abbiegen“) und die passenden grammatischen Strukturen, wie Präpositionen mit  Dativ/Akkusativ, Imperativformen in der Höflichkeitsform sowie W-Fragen (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4KK2.5). Zu Beginn werden die Schüler in Partnerübungen dazu angehalten, kurze Fragen nach dem Weg  zu formulieren, etwa „Entschuldigung, wo ist die Bank?“ oder „Wie komme ich zum Bahnhof?“, und diese  in Rollenspielen zu üben (N2.5, N3.8, SELK2.2, SELK2.1, W4.2, BK4, KK2.2, KK2.7). Im nächsten Schritt  erweitern sie ihre Antworten, indem sie mehrere aufeinanderfolgende Anweisungen geben, wie „Gehen Sie  geradeaus, dann biegen Sie links ab, und das Museum ist auf der rechten Seite.“ (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1KK2.13). Dabei achten sie auf korrekte Satzstellung, deutliche Aussprache und angemessene Intonation  in Frage- und Aussagesätzen (N3.2, SELK3.1, W14.1, BK1, KK2.16, KK2.17). Um die Ausdrucksfähigkeit zu  fördern, werden verschiedene kommunikative Szenarien simuliert, z. B. als Tourist in einer fremden Stadt  nach dem Weg fragen, einem Mitschüler den Weg zur Schule beschreiben oder eine Stadtkarte gemeinsam  lesen (N1.1, N3.5, SELK3.2, W5, BK5, KK2.8). Die Schüler lernen, dabei auch Höflichkeitsformeln und soziale  Wendungen wie „Vielen Dank!“ oder „Kein Problem!“ gezielt einzusetzen (N1.5, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.4). Zur Unterstützung der Sprechproduktion werden visuelle Hilfsmittel wie Stadtpläne, Bilder von Geschäften  und Videos mit authentischen Dialogen eingesetzt (N2.5, SELK3.1, W3.2, BK4, BK2, KK2.13). Spielerische  Methoden wie „Wegbeschreibung-Memory“ oder „Stadtplan-Rallye“ dienen der Festigung und motivieren  die Schüler, die erlernten Redemittel mehrfach in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden (N2.5, N3.3SELK2.3, W3, BK2, KK2.11). Am Ende der Einheit präsentieren die Schüler in Kleingruppen kurze Dialoge vor  der Klasse, bei denen sie eine Wegbeschreibung realitätsnah umsetzen (N1.5, SELK2.2, W16, BK1, KK2.17).  So wird die Fähigkeit gestärkt, spontan und verständlich mündliche Inhalte zu produzieren, die im Alltag  unmittelbar nutzbar sind (N3.7, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16).

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Für leistungsstarke Schüler werden weiterführende Aufgaben bereitgestellt, z. B.: Komplexe Wegbeschreibungen erstellen (unter Einbeziehung von mehr als drei Richtungsangaben und  mehreren Orten). Eigene Stadtpläne zeichnen und die Wege zu verschiedenen Orten mündlich präsentieren. Dialoge erweitern, indem zusätzlich Höflichkeitsformen, alternative Redemittel und Umschreibungen  eingebaut werden. 

Destekleme

Unterstützung

Für Schüler mit Unterstützungsbedarf werden folgende Maßnahmen angeboten: Einsatz von visuellen  Hilfsmitteln (Piktogramme, Bildkarten).

Satzmuster und Redemittellisten an die Hand geben, damit sie sich an den Strukturen orientieren  können. Geführte Partnerarbeit mit klaren Vorgaben zur Rollengestaltung (z. B. der eine fragt, der  andere antwortet). Kurze, strukturierte Übungen, um Sicherheit im Gebrauch der Richtungsangaben und  Ortsbezeichnungen zu gewinnen.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W1. Gerechtigkeit

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W5. Einfühlungsvermögen

W9. Barmherzigkeit

W12. Geduld

W13. Gesundes Leben

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.6.6.H1.1. Vorbereitung auf das Hör-und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen „Die Tiere und  ihre Eigenschaften“, „Die Haustiere“, „Die Bauernhoftiere“ und „Die Wildtiere“ vorbereiten, um vertraute  Tiernamen, Eigenschaften, Geräusche und grundlegende Aussagen zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.6.6.H1.2.Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen erkennen  und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.6.6.P3.1.Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale phonetische Merkmale und Aussprachemuster zu den Themen bewusst  erkennen und korrekt anwenden. Sie können Tiernamen und beschreibende Adjektive deutlich und  altersgerecht aussprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.6.6.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zu den Themen vorbereiten und  können erste inhaltliche Vorhersagen treffen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt. 

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.6.6.L2.3.Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen gezielt Informationen und zentrale Aussagen zu Tieren und deren  Eigenschaften erfassen. Sie können Bedeutungen aus dem Textzusammenhang erschließen und ihr  Textverständnis reflektieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.6.6.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema Tiere erkennen, verstehen und in einfachen  mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.6.6.G1.1.Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen im Kontext der Themen erkennen und  korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.6.6.S4.1. Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können im Kontext der Themen eigene schriftliche Inhalte vorbereiten und verfassen. Die  Schüler können die Tiere benennen, beschreiben und kurze inhaltlich sinnvolle Texte dazu schreiben.  Sie gewinnen Sicherheit im schriftlichen Ausdruck und lernen, Wortschatz und Strukturen sinnvoll im  Kontext einzusetzen. Prozesskomponenten: Vorbereitung auf den Schreibprozess:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.6.6.SP3.1.Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema „Die Tiere“ vorbereiten und können  Redemittel sowie Satzstrukturen für Gespräche und kurze Präsentationen aktivieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.6.6.SP3.3.Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können eigene Aussagen und Gesprächsbeiträge zum Thema Tiere vorbereiten und wenden  zentrale Redemittel, Satzstrukturen und Wortschatz im freien und gelenkten Sprechen situationsgerecht  an. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DIE TIERE
Konu:

DIE TIERE

Unterthemen: Die Tiere und ihre Eigenschaften; Die Haustiere; Die Bauernhoftiere; und Die Wildtiere 

Zielwortschatz im Gebrauch

Die Schüler erweitern ihren aktiven Wortschatz zu den Themen Haustiere, Bauernhoftiere und Wildtiere.  Sie verwenden gezielt Begriffe wie das Tier, das Lieblingstier, die Katze, der Hund, der Löwe, die Giraffe,  das Krokodil, die Kuh, das Pferd, der Affe, die Schlange sowie Lebensorte wie der Wald, das Haus, der Dschungel, das Meer, der Bauernhof. Ebenso werden zentrale Verben wie machen, fliegen, schwimmen,  laufen, leben und wichtige Adjektive wie schnell, langsam, gefährlich, süß, klug, stark, klein, groß  angewendet. Zielgrammatik im Gebrauch Die Schüler lernen, haben mit Akkusativ zu nutzen (Ich habe einen Hund.) und Personalpronomen korrekt  einzusetzen (ich, du, er, sie, es, Sie). Sie formulieren einfache Satzmuster nach dem Schema Subjekt +  Verb + Objekt (Ich habe eine Katze.). Ebenso werden W-Fragen im Präsens behandelt (Wo? Wie? Was?  Wer?) sowie die Verneinung mit nicht und kein eingeführt (Ich habe kein Haustier.). Adjektive dienen zur  Beschreibung von Tieren (klein, süß, gefährlich, stark).

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Die Schüler verwenden die Strukturen, um:

-persönliche Vorlieben auszudrücken (Mein Lieblingstier ist die Katze.), 

-Tiere zu beschreiben (Der Löwe ist stark und gefährlich.), -über Lebensräume zu sprechen (Die Giraffe lebt im Dschungel.),

-Fragen und Antworten zu formulieren (Hast du ein Haustier? – Ja, ich habe ein Haustier.).

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

Die Schüler üben höfliche und alltagsnahe Redemittel:

Was ist dein Lieblingstier?

 „Die Katze ist süß.“

 „Der Hund ist klug.“

 „Wo lebt der Löwe?“

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Im Fokus stehen folgende Ausspracheregeln:

Diphthonge: ei wie in klein, ie wie in Tier

Konsonanten: ch wie in schwach, sch wie in schlafen, pf wie in Pferd Wortbetonung: z.B. Tiere - erste Silbe 

Satzbetonung: z.B. Ich habe einen Hund. - Verb habe betont Frageintonation: Was ist dein Lieblingstier? -  steigende Intonation Aussageintonation: Mein Lieblingstier ist die Giraffe. - fallende Intonation

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Die Schüler wenden die gelernten Lautmuster und Satzmelodien an, um klar und verständlich zu sprechen. 

Sie trainieren:

Frageintonation bei Was ist dein Lieblingstier?

Aussageintonation bei Mein Lieblingstier ist der Hund. Wortakzent z.B. klein, Tier, Pferd Praktische  Formulierungen für den schulischen und außerschulischen Alltag.

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER KOMPETENZEN UND DER INHALTE:

Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Die Tiere“ erfolgt auf der Basis von Beobachtungen,  Lernziele und gezielten Aufgaben im Unterricht.

Für jede Unterrichtsstunde können je nach Zielsetzung und Bedarf der Schüler geeignete  Bewertungskriterien ausgewählt werden. Dabei stehen folgende Kompetenzen im Vordergrund: 

Hörverstehen: Die Schüler können gezielt Tierlaute, einfache Beschreibungen von Tieren und  Informationen zu deren Lebensräumen verstehen.

Leseverstehen:Die Schüler können kurze Texte oder einfache Steckbriefe zu Tieren lesen und die  wichtigsten Informationen entnehmen. Sprechen: Die Schüler können ihr Lieblingstier vorstellen und einfache Sätze zur Beschreibung von Tieren  und deren Eigenschaften bilden. Sie können Fragen zu Tieren stellen und beantworten (z.B. „Wie ist dein  Hund?“, „Wo lebt die Giraffe?“).

Schreiben: Die Schüler können einfache Sätze über Tiere schreiben, z.B. kurze Tiersteckbriefe mit  Angaben zu Namen, Eigenschaften, Lebensort und Verhalten.

Aussprache: Die Schüler wenden die gelernten phonetischen Elemente (z.B. ei, ie, ch) korrekt und  verständlich an.

Leistungsnachweis:

Im Rahmen eines Projektes erstellen die Schüler einen kurzen Tiersteckbrief zu ihrem Lieblingstier oder  einem selbst gewählten Wild- oder Bauernhoftier.

Dabei sollen sie das Tier benennen, Eigenschaften beschreiben und angeben, wo es lebt. Ergänzend  können Zeichnungen oder passende Bilder verwendet werden.  Beurteilung: Die Beurteilung erfolgt mithilfe von Beobachtungsbögen, Checklisten, wobei insbesondere folgende  Kriterien berücksichtigt werden:

-Verständlichkeit und Richtigkeit der mündlichen und schriftlichen Aussagen 

-Verwendung des gelernten Wortschatzes und der Redemittel

-korrekte Anwendung einfacher Satzstrukturen 

-Aussprache und Intonation

-aktive Beteiligung an Dialogen und an der Präsentation

 

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema „Die Tiere“ greift auf die vielfältigen Vorerfahrungen der Schüler zurück, da Tiere in der  Lebenswelt der Kinder eine zentrale Rolle spielen. Schon in ihrer Erstsprache verfügen die Schüler über ein breites Alltagswissen über Haustiere,  Bauernhoftiere und Wildtiere sowie deren Eigenschaften und Lebensräume.

Diese Vorerfahrungen bieten eine hervorragende Grundlage für den Erwerb und die Anwendung von  neuen sprachlichen Strukturen im Deutschen.

Zu Beginn der Unterrichtseinheit aktivieren die Schüler ihr Wissen zu den Tieren, indem sie Bilder oder  kurze Videos von bekannten Tieren betrachten und in der Klasse darüber berichten, welche Tiere sie  kennen und mögen. 

Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu schaffen und Neugier für die neue Thematik  im Deutschen zu wecken.

Darüber hinaus bringen viele Schüler bereits spielerische Erfahrungen aus Kinderliedern, Geschichten  oder Fernsehsendungen über Tiere mit, die im Unterricht bewusst aufgegriffen werden, um den Zugang  zur Zielsprache zu erleichtern. Sprachliche Vorbereitung:

Die Schüler sollten bereits erste Grundlagen im Umgang mit W-Fragen, einfachen Adjektiven sowie der  Verwendung von „haben“ und von Satzmustern im Präsens aus vorherigen Themen erworben haben.  Dieses Wissen wird gezielt reaktiviert und als Grundlage für den neuen Wortschatz und die neuen  Strukturen im Thema „Die Tiere“ verwendet.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Es wird davon ausgegangen, dass die physischen, kognitiven, affektiven und sozialen Voraussetzungen  der Schüler geeignet sind, um das Thema „Die Tiere“ und dessen Bestandteile zu erlernen. Die Schüler bringen bereits emotionale Bezüge und Wissen über Tiere aus ihrem Alltag mit (z.B. eigenes  Haustier, Zoobesuche, Bücher, Filme).

Zu Beginn der Einheit wird ein kurzer Vorbewertungsprozess durchgeführt:

Die Schüler erzählen in einer freien Runde auf Deutsch (so weit möglich) oder in ihrer Erstsprache, welche  Tiere sie kennen, ob sie ein Lieblingstier haben, welche Tiere sie schon einmal gesehen haben und wo  diese Tiere leben.

Diese Aktivierung hilft der Lehrkraft, den sprachlichen und inhaltlichen Ausgangsstand der Lerngruppe  zu erfassen und gezielt passende Differenzierungsmaßnahmen im weiteren Unterricht einzuplanen.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Das Thema „Die Tiere“ wird durch die Aktivierung des bereits vorhandenen Wissens eingeführt. Dies geschieht durch den Einsatz von ansprechenden Bildern, kurzen Videoclips, realistischen Tierlauten  oder Ratespielen:

-Was hörst du? Welches Tier könnte das sein?

-Welches Tier lebt im Dschungel / auf dem Bauernhof / im Meer? 

Die Schüler entdecken so gemeinsam vertraute und neue Tiere im Deutschen und bauen eine Brücke  zwischen ihrem bisherigen Wissen und dem neuen sprachlichen Kontext.

Das Ziel ist es, das Interesse zu wecken und die Lernenden darauf vorzubereiten, die neuen sprachlichen  Strukturen und den Wortschatz aktiv aufzunehmen und anzuwenden.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor mit dem eigentlichen Thema „Die Tiere“ begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige  Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch  und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N1.5, N3.2, N3.5, SELK1.1, W3.1). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit  gewinnen und Neugier entwickeln (N2.4, N1.5, N1.1, SELK3.1, W5). Eine solche Aktivität dient  nicht der direkten inhaltlichen Einführung in das Thema „Die Tiere“, sondern unterstützt das  allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N3.5, N2.5, SELK1.2, W12.1, W3.2).  Geeignete Aktivitäten können zum Beispiel ein kurzes Bewegungsspiel mit Tiergesten, das Hören  oder Singen eines bekannten Kinderliedes (z. B. über Tiere), ein einfacher Zungenbrecher, ein  Rätsel oder ein pantomimisches Tiererkennungsspiel sein (N2.5, N3.3, N3.2, SELK2.1, W12.1, BK4). Dabei sollen die Schüler lachen, sich bewegen und aktiv beteiligt sein, ohne dass bereits thematisches  Vorwissen notwendig ist (N2.5, N1.2, N3.2, SELK3.2, W13.2). Entscheidend ist, dass diese Aktivität für alle  Schüler zugänglich ist und keine spezifischen Deutschkenntnisse voraussetzt (N3.5, SELK2.3, W14.1). Der  Einstieg soll die Lernmotivation fördern, die Klassengemeinschaft stärken und den Übergang in die neue  Lerneinheit erleichtern (N1.5, N2.4, SELK2.2).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Thema „Die Tiere“ werden die vier grundlegenden Sprachkompetenzen – Hörverstehen, Leseverstehen,  Sprechen und Schreiben – sowie die unterstützenden Fertigkeiten Aussprache und Wortschatzarbeit  kontinuierlich und miteinander verknüpft gefördert. Die Schüler erweitern ihren Wortschatz zu  Haustieren, Bauernhoftieren und Wildtieren und wenden diesen in verschiedenen kommunikativen  Kontexten an. Beim Hörverstehen üben sie, einfache Tierbeschreibungen und Tiergeräusche zu erkennen  und zentrale Informationen wie Namen, Eigenschaften und Lebensräume zu entnehmen. Im Bereich  Leseverstehen arbeiten die Schüler mit bebilderten Texten, Steckbriefen und kurzen Beschreibungen,  um gezielt Informationen zu entnehmen und zu verstehen. In der mündlichen Produktion beschreiben sie  Tiere, stellen Fragen und beantworten diese in einfachen Satzstrukturen, führen Partnergespräche und  kurze Präsentationen durch. Im schriftlichen Ausdruck verfassen sie kurze Tiersteckbriefe und einfache  Beschreibungen unter Verwendung der gelernten Satzmuster und Adjektive. Die Aussprache wird gezielt  durch Übungen zu relevanten Lauten (z. B. ei, ie, ch, sch, pf) sowie zu Betonung und Intonation in Fragen  und Aussagen trainiert. Durch die kontinuierliche Verbindung aller Fertigkeiten lernen die Schüler,  den Wortschatz und die Strukturen nicht isoliert, sondern im kommunikativen Zusammenhang sicher  anzuwenden und ihre sprachliche Handlungsfähigkeit zum Thema „Die Tiere“ zu erweitern.

DE.6.6.H1 

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Im Rahmen des Themas „Die Tiere“ werden die Schüler gezielt auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet,  um den neuen Wortschatz und die Strukturen effektiv aufnehmen zu können (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK1KK2.2). In dieser Vorbereitungsphase wird zunächst das Vorwissen der Schüler aktiviert, indem bekannte  Tiere aus ihrer Lebenswelt (z. B. Haustiere, Tiere aus Geschichten, Filmen oder Zoobesuchen) thematisiert  werden (N1.2, N3.5, SELK2.3, W3.1, BK4, KK2.13). Die Lehrkraft setzt anschauliches Bild- und Videomaterial  sowie authentische Tiergeräusche ein, um Interesse zu wecken und die Aufmerksamkeit auf zentrale  sprachliche Elemente zu lenken (N2.5, N3.2, SELK3.1, W3.1, BK4, KK2.4). Durch kurze Hör- und Sehimpulse  werden die Schüler an die Aussprache und Intonation der neuen Wörter herangeführt (N3.2, N3.6, SELK1.2W3.1, BK2, KK2.4). Vorentlastung findet statt, indem Schlüsselwörter eingeführt und mit Bildern verknüpft  werden, sodass die Lernenden die Inhalte leichter verstehen können (N3.2, N3.7, SELK1.1, W3.2, BK4KK2.5). Kurze, spielerische Aktivitäten wie Ratespiele („Welches Tier hörst du?“) oder Bewegungsspiele  fördern sowohl die Motivation als auch die Aufmerksamkeit (N2.5, N3.2, SELK3.2, W12.1, BK1, KK2.7). Ziel  dieser Phase ist es, die Schüler emotional, kognitiv und sprachlich auf das folgende Hör- und Sehverstehen  einzustimmen, ihnen Sicherheit im Erkennen der neuen Begriffe zu geben und eine positive Grundlage für  die aktive Arbeit mit dem Thema „Die Tiere“ zu schaffen (N1.5, N3.5, SELK3.1, W5.2, BK1, KK2.16).

DE.6.6.H2

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die zentralen Inhalte des Themas „Die Tiere“ zu lenken,  werden Hör- und Sehimpulse so ausgewählt, dass sie charakteristische Eigenschaften, Lebensräume und  Verhaltensweisen von Tieren deutlich machen (N1.1, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.2, KK2.4). Die Schüler  identifizieren zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör- oder Sehtextes, z. B., ob es um Haustiere,  Bauernhoftiere oder Wildtiere geht (N3.2, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.2, KK2.4). Im nächsten Schritt hören  oder sehen die Schüler das Material erneut und achten dabei auf spezifische Details, wie z. B. den Namen  des Tieres, seine Farbe, Größe, besondere Merkmale oder den Lebensraum (N3.6, N3.2, SELK1.2, W3.2, BK1KK2.4, KK2.5, KK2.7). Anschließend ordnen sie die erfassten Informationen passenden Kategorien zu, z. B.  „Lebensraum: Meer“, „Eigenschaft: schnell“ (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.5, KK2.13). Diese Arbeit kann in  Form von Tabellen, Gedankenkarten oder Bild-Text-Zuordnungen erfolgen (N3.3, N3.7, SELK3.1, W3, BK4KK2.13). Zum Abschluss fassen die Schüler die wichtigsten Informationen in eigenen Worten zusammen und  tauschen sich mit einem Partner oder in der Gruppe über die Ergebnisse aus (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2,  W4.2, BK1, KK2.3, KK2.7, KK2.17). So wird sowohl das genaue Hinhören als auch das gezielte Erfassen  relevanter Details im thematischen Kontext gefördert (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.2, KK2.4).

DE.6.6.P1

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Im Rahmen des Themas „Die Tiere“ üben die Schüler gezielt die Aussprache charakteristischer  Lautverbindungen und trainieren die richtige Intonation bei Fragen und Aussagen (N1.1, N3.2SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2, KK2.4). Der Schwerpunkt liegt auf den im Zielwortschatz häufig  vorkommenden Lauten und Silbenstrukturen (N3.6, SELK1.1, W3.2, BK4, KK2.5). Die Schüler hören  zunächst Wörter wie klein, Tier, Pferd, schlafen, schwach und achten auf die Aussprache der  Diphthonge ei und ie sowie der Konsonanten ch, sch und pf (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.2). Anschließend wiederholen sie diese Wörter im Chor und einzeln, um den korrekten Wortakzent  zu festigen (z. B. Tiere – erste Silbe betont) (N2.5, N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.5, KK2.13).  Darüber hinaus üben sie die Satzbetonung in typischen Aussagen (Ich habe einen Hund.) und die  steigende Intonation in Fragen (Was ist dein Lieblingstier?) (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.16). Spielerische Ausspracheübungen, wie das Nachsprechen von Tiernamen mit passenden Bewegungen oder  Lautmalereien, unterstützen die Automatisierung der korrekten Aussprache (N2.5, N3.3, SELK2.3, W12.1BK4, KK2.7). Zur Festigung wenden die Schüler die gelernten phonologischen Elemente in kurzen Dialogen  und Rollenspielen an, z. B. im Tiersteckbrief oder beim Nachfragen zu Eigenschaften und Lebensräumen  von Tieren (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, W16.3, BK1, KK2.13, KK2.17).

DE.6.6.L1

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Die Schüler werden gezielt auf das Lesen von kurzen Texten und Steckbriefen zu Tieren vorbereitet (N3.2SELK1.1, W3.1, W5.2, BK1, KK2.2). Zu Beginn aktivieren sie ihr Vorwissen, indem sie Bilder von bekannten  Haus-, Bauernhof- und Wildtieren betrachten und deren Namen im Chor wiederholen (N1.1, N2.5, SELK1.1W3.1, BK4, KK2.2). Dabei wird auch der neue Zielwortschatz eingeführt und an die bereits gelernten  Strukturen angeknüpft (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.5). Anschließend arbeiten die Schüler mit kurzen,  stark bebilderten Texten oder Infokarten, um erste inhaltliche Vermutungen zu den Tieren zu äußern (z. B.  „Das Tier ist groß.“, „Es lebt im Wald.“) gezielte Lehrerfragen (Wo lebt es?) lernen sie, wichtige Schlüsselwörter  zu identifizieren, bevor sie den eigentlichen Lesetext vollständig bearbeiten (N1.3, N3.6, SELK2.1, W3.1BK1, KK2.11, KK2.12, KK2.4). Zur weiteren Vorbereitung ordnen die Schüler Bild-Text-Karten, um einfache  Zusammenhänge zwischen Wort, Bild und Bedeutung herzustellen (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.13). Diese Aktivitäten fördern sowohl das globale als auch das selektive Lesen und bereiten die Schüler darauf  vor, zentrale Informationen in Tiertexten sicher zu erfassen (N3.2, SELK1.2, W3.1, W5.2, BK1, KK2.4, KK2.5).

DE.6.6.L2

INHALT FÜR DAS LESEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Die Schüler lesen gezielt kurze Texte, Steckbriefe und einfache Informationskarten  zu Haus-, Bauernhof- und Wildtieren (N1.1, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Anschließend fassen sie die gelesenen Informationen in eigenen Worten zusammen und ordnen sie thematisch,  z. B. „Tier – Lebensraum – Eigenschaft“ (N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.3, KK2.5, KK2.13). Durch diese  strukturierte Darstellung erkennen die Schüler Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Tieren und  erweitern so ihr Verständnis (N3.6, N3.5, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.7, KK2.4). Die Schüler fassen die wichtigsten  Informationen aus den Texten in eigenen kurzen Sätzen zusammen (N3.2, N1.5, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.3) Dabei  wenden sie den Zielwortschatz und die gelernten Satzstrukturen aktiv an (N3.2, SELK1.1, W3.4, BK1, KK2.4). In Partner- oder Gruppenarbeit vergleichen sie ihre Ergebnisse und ergänzen fehlende Informationen  (N2.5, N3.3, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Zur Vertiefung ordnen die Schüler passende  Bilder zu den gelesenen Texten oder Steckbriefen zu (N3.7, SELK2.3, W3.2, BK4, KK2.5, KK2.13). So werden Leseverständnis, Wortschatz und mündliche Ausdrucksfähigkeit miteinander verknüpft (N3.5SELK3.2, W3.1, BK1, KK2.16). 

DE.6.6.W1

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler wiederholen zunächst den bereits bekannten Wortschatz zu Tieren und erweitern ihn um neue  Begriffe zu Haustieren, Bauernhoftieren und Wildtieren (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, W3.2, BK1, KK2.2KK2.5). Sie hören und sehen die Zielwörter in authentischen Kontexten, z. B. in kurzen Videos, Bildern oder  Hörtexten, und sprechen diese deutlich nach. (N2.5, N3.2, SELK2.1, W3.1, W12.1, BK4, BK2, KK2.13). Durch  Zuordnungsübungen verbinden die Schüler Tiernamen mit passenden Bildern oder Geräuschen. In Spielen  wie „Memory“, „Bingo“ oder „Wer bin ich?“ wenden sie den Wortschatz aktiv und spielerisch an. (N3.3, N2.5SELK2.2, W3.2, W13.2, BK4, KK2.7, KK2.11). Die Schüler bilden einfache Sätze mit dem neuen Wortschatz, z.  B. „Der Hund ist klug.“ oder „Die Giraffe lebt im Dschungel“. Sie verwenden dabei gezielt Adjektive, um Tiere  zu beschreiben, und ordnen die Tiere nach bestimmten Kriterien, wie Lebensraum oder Eigenschaften.  (N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.1, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5, KK2.7). In Partnerarbeit stellen sie sich gegenseitig  Fragen zu den Tieren, z. B. „Was ist dein Lieblingstier?“ oder „Wo lebt der Löwe?“ und beantworten diese in  vollständigen Sätzen. (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.3, KK2.16). Die Lehrkraft gibt gezieltes  Feedback zu Aussprache, Wortwahl und Satzbau. (N3.2, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).

DE.6.6.G1

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler wiederholen bekannte Satzmuster im Präsens und wenden diese auf das Thema „Die Tiere“ an  (G1.1, W1.4) (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Sie üben die Struktur Subjekt + Verb + Objekt (z. B. „Ich habe  einen Hund.“) und erweitern diese mit Adjektiven zur Beschreibung (z. B. „Der Löwe ist stark und gefährlich.“)  (N3.6, SELK1.1, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5). Die Verwendung von haben mit Akkusativ wird eingeführt oder  vertieft (z. B. „Ich habe eine Katze.“) sowie der korrekte Einsatz von Personalpronomen (ich, du, er, sie, es,  Sie) (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.5). Außerdem üben die Schüler W-Fragen im Präsens (Wer? Was? Wo?  Wie?) und bilden passende Antworten (z. B. „Wo lebt der Tiger? – Er lebt im Dschungel.“) (N1.3, SELK2.1W14.1, BK1, KK2.16, KK2.4). Die Verneinung mit nicht und kein wird gezielt eingesetzt, um Besitz oder  Eigenschaften zu verneinen (z. B. „Ich habe kein Haustier.“, „Der Hund ist nicht klein.“) (N3.6, SELK1.2, W3.1BK1, KK2.4). In Rollenspielen und Partnerübungen wenden die Schüler die Strukturen in authentischen  Gesprächssituationen an (N2.5, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Die Lehrkraft unterstützt durch Modellieren  korrekter Satzstrukturen, gezieltes Nachsprechen und individuelles Feedback, um grammatische  Richtigkeit und kommunikative Angemessenheit zu fördern (N1.5, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.17).

DE.6.6.S1

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Die Schüler aktivieren vor dem Schreiben ihr themenbezogenes Vorwissen zum Thema „Die Tiere“. (N1.1N3.2, SELK1.1, W3.1, BK1, KK2.2). In einer gemeinsamen Ideenfindung (Brainstorming) sammeln sie Wörter,  Satzmuster und Redemittel, die sie für Tierbeschreibungen benötigen. (N3.3, SELK2.1, W3.2, BK4, KK2.13). Die Lehrkraft stellt einfache Schreibvorlagen und Beispiele (z. B. Tiersteckbriefe) vor, um den Aufbau und  die sprachlichen Elemente zu verdeutlichen (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.5). Anschließend werden  Satzanfänge (z. B. „Mein Lieblingstier ist…“, „Es lebt…“, „Es kann…“) geübt, damit die Schüler beim Schreiben  flüssig formulieren können (N1.3, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.4). Die Schüler ordnen Informationen zu einem Tier  (Name, Eigenschaften, Lebensraum, besondere Merkmale) in einer Tabelle oder eine Gedankenkarte (N3.7SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.13). Dabei achten sie auf die Verwendung von Adjektiven, Verben und vollständigen  Sätzen (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4). Durch Partner- oder Gruppenarbeit wird das sprachliche Material  besprochen und korrigiert, bevor die Schüler mit dem eigentlichen Schreibprozess beginnen (N2.5, SELK2.2W4.2, BK1, KK2.7). Die Lehrkraft gibt gezieltes Feedback zur Satzstruktur, zur korrekten Anwendung von  haben und zu W-Fragen, um die Qualität der Texte zu sichern (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17). 

DE.6.6.SP1

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Die Schüler werden gezielt dazu angeleitet, einfache mündliche Aussagen und Dialoge zum Thema „Die Tiere“  zu formulieren (N1.1, N3.2, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.13). Sie beschreiben ihre Lieblingstiere, Haustiere oder  bekannte Wildtiere unter Verwendung der gelernten Adjektive und Verben. (N3.3, SELK1.2, W3.2, BK4, KK2.4). In Partnerübungen stellen sie sich gegenseitig Fragen wie „Was ist dein Lieblingstier?“, „Wo lebt es?“, „Was kann  es?“ und beantworten diese in vollständigen Sätzen. (N2.5, N1.5, SELK2.2, W4.2, W9.3, BK1, KK2.7). Dabei achten  sie auf eine deutliche Aussprache, passende Intonation und den korrekten Satzbau (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1KK2.16). Die Lehrkraft integriert Rollenspiele, in denen die Schüler z. B. ein Interview mit einem „Tierexperten“  führen oder eine kurze Tierpräsentation halten. (N2.5, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.2). Unterstützend werden  Redemittel an der Tafel oder auf Arbeitsblättern bereitgestellt, um die mündliche Produktion zu erleichtern.  (N1.1, SELK2.3, W3.1, BK1, KK2.13). Durch Gruppenaktivitäten wie „Tier raten“ (ein Schüler beschreibt ein Tier, die  anderen erraten es) wird die spontane Sprachproduktion gefördert (N3.3, N2.5, SELK2.2, W12.1, BK2, KK2.11). Die Lehrkraft gibt individuelle Rückmeldung zu Aussprache, Wortwahl und Satzstruktur, um die mündliche  Kompetenz gezielt zu verbessern (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).

DE.6.6.SP2

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Die Schüler lernen, ihre Aussagen zum Thema „Die Tiere“ inhaltlich sinnvoll zu strukturieren und thematisch  zu organisieren. (N3.7, N3.2, SELK1.2, W3.2, W16.3, BK1, KK2.13). Sie ordnen Informationen zu einem Tier –  Name, Aussehen, Lebensraum, Eigenschaften und Fähigkeiten – in logischer Reihenfolge an (N3.7, SELK1.2W3.2, BK4, KK2.13). In gelenkten Sprechübungen planen sie kurze Tierbeschreibungen, bevor sie diese  mündlich präsentieren (N1.5, N3.7, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.16). Durch Partner- und Gruppenarbeit  werden Dialoge entwickelt, in denen die Schüler sich gegenseitig über Tiere informieren oder ein kurzes  Tierportrait vorstellen (N2.5, N3.3, SELK2.2, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.7). Die Lehrkraft gibt gezielte Hinweise,  wie Inhalte klar gegliedert und sprachlich korrekt präsentiert werden können (N1.5, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.4KK2.17). Abschließend wenden die Schüler ihre Planungskompetenz in einer Mini-Präsentation an, z. B. bei der  Vorstellung eines selbst gewählten Tieres vor der Klasse (N1.5, N3.5, SELK3.2, SELK2.1, W16.3, BK1, KK2.16).

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel: Die Schüler erweitern ihr Wissen über die Tierwelt und lernen, Tiere in verschiedenen Kontexten  sprachlich korrekt zu beschreiben.

Aktivität:

Die Schüler erstellen in Gruppen Plakate zu verschiedenen Tiergruppen (Haustiere, Bauernhoftiere,  Wildtiere).

Sie sammeln passende Adjektive, beschreiben das Aussehen, den Lebensraum und das Verhalten der Tiere.  Anschließend präsentieren sie ihre Ergebnisse der Klasse.

 

Destekleme

Unterstützung

Ziel: Die Schüler mit weniger sprachlicher Sicherheit werden gezielt unterstützt, einfache Satzmuster zur  Tierbeschreibung anzuwenden.

Aktivität:

Die Lehrkraft stellt Satzbausteine und Redemittelkarten zur Verfügung (z.B. „Mein Lieblingstier ist …“, „Es ist  …“, „Es lebt im …“).

In Partnerarbeit üben die Schüler dialogisch, diese Satzmuster korrekt anzuwenden. Zur Unterstützung  können Bildkarten eingesetzt werden.

7 Öğretim Programı Unsurları

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W1. Gerechtigkeit

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W5. Einfühlungsvermögen

W12. Geduld

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.7.1.H1.1. Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen  Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen „Mein bester  Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ vorbereiten, um vertraute Redemittel,  Adjektive und Beschreibungen zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

 DE.7.1.H1.2.Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen „Freizeitaktivitäten mit der Familie und mit den Freunden“ erkennen, Bedeutungen und Zusammenhänge  ableiten und diese in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.7.1.P3.1. Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen bewusst wahrnehmen, gezielt  üben und zunehmend korrekt, spontan und situationsangemessen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten. 

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein. e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.7.1.L2.1. Vorbereitung auf das Leseverstehen  Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zu den Themen vorbereiten, indem  sie ihr Vorwissen aktivieren und Vermutungen über den Inhalt anstellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.7.1.L2.3.Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können durch schnelles Überfliegen, gezieltes Lesen und genaues Lesen wesentliche  Informationen, Hauptaussagen und Bedeutungen von Details aus den Texten zum Thema  „Freizeitaktivitäten mit der Familie und mit den Freunden“ erfassen, den Inhalt differenziert verstehen  und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen. 

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. 

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt. 

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.7.1.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den themenspezifischen Zielwortschatz zu den Themen gezielt erkennen,  kontextbezogen verstehen und in mündlicher sowie schriftlicher Kommunikation anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt. 

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.7.1.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grammatischen Zielstrukturen im Zusammenhang mit dem Thema Freundschaft  gezielt erkennen, verstehen und diese sicher und angemessen in der mündlichen und schriftlichen  Kommunikation anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden. 

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.7.1.S4.1.Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Freundschaft vorbereiten und Inhalte  zum besten Freund/zur besten Freundin planen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.7.1.S4.4. Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text über ihren besten Freund/ihre beste Freundin  schreiben und dabei die im Unterricht eingeführten sprachlichen Mittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.7.1.SP3.1. Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema Freundschaft vorbereiten und  passende Redemittel anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.7.1.SP3.3. Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf eine freie mündliche Äußerung über ihren besten Freund/ihre beste  Freundin vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen. b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

DE.7.1.SP3.4. Mündliche Inhalte produzieren  Lernziel: Die Schüler können frei und zusammenhängend über ihren besten Freund/ihre beste Freundin sprechen  und dabei geeignete sprachliche Mittel anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DIE FREUNDSCHAFT
Konu:

DIE FREUNDSCHAFT

Unterthemen: Mein bester Freund; Das Aussehen; Die Charaktereigenschaften Zielwortschatz im  Gebrauch Die Schüler erweitern ihren Wortschatz zu folgenden Bereichen:

Freundschaft (der Freund, die Freundin), Haare (blond, brünett, lockig, lang, kurz, glatt), Augen  (grün, blau, braun, schwarz), Körperbeschreibung (groß, klein, schlank, dick, dünn, vollschlank),  Charaktereigenschaften (nett, lustig, hilfsbereit, sportlich, sympathisch, aktiv, schüchtern, freundlich,  geduldig, respektvoll, ehrlich).

Zielgrammatik im Gebrauch

Die Schüler lernen und üben folgende grammatische Strukturen:

-Verben im Präsens (haben, sein, wohnen, kommen) 

-Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie, Sie)

-Possessivpronomen (mein, dein, sein, ihr)

-Fragesätze mit W-Fragen (Wer?, Wie?, Wo?, Was?, Woher?)

-Negationen (nicht, kein)

-Satzstrukturen: Subjekt + Verb + Ergänzung (z. B. „Mein bester Freund heißt Max.“)

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

-Personen beschreiben (Aussehen, Alter, Wohnort, Name)

-Fragen nach persönlichen Informationen stellen

-Freunde charakterisieren (Charaktereigenschaften verwenden)

-Gespräche über Freundschaft führen

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch 

-Wer ist dein bester Freund/deine beste Freundin?

-Mein bester Freund/meine beste Freundin heißt …

-Er/sie ist … Jahre alt.

-Er/sie wohnt in … 

-Er/sie ist … (nett, sportlich, freundlich, usw.).

-Seine/ihre Augen sind …

-Seine/ihre Haare sind …

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Diphthonge: ei (Freund, mein), eu (Freundlich), au (braun) Umlaute: ä, ö, ü (größer, schön, grün)

Konsonanten: ch (freundlich), sch (schön, schüchtern) Betonung: Betonung auf Adjektiven und wichtigen

  Satzteilen Satzintonation:

Aussagesätze: fallende Intonation („Mein bester Freund heißt Max.“) Fragesätze: steigende Intonation  („Wer ist dein bester Freund?“)

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

-Mein bester Freund heißt …

-Er/sie wohnt in …

-Er/sie ist … Jahre alt.

-Er/sie ist … (nett, freundlich, sportlich).

-Seine/ihre Augen/Haare sind …

 

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS WICHTIGER HINWEIS:

Eine Bewertungs- und Beurteilungsliste wird für dieses Thema bereitgestellt. Die inhaltlichen Elemente der Bewertung sind als optionale Auswahl für Lehrkräfte und Lehrwerksautoren  gedacht und müssen nicht in jeder Unterrichtsstunde verwendet werden. Für jede Unterrichtsstunde können geeignete Elemente je nach Lernziel, Lernstand und individuellen  Bedürfnissen der Schüler gezielt ausgewählt und angewendet werden.  Leistungsaufgabe: Die Schüler erstellen ein Projekt zum Thema „Mein bester Freund“. Sie fertigen ein kreatives Poster oder ein kleines Heft an, in dem sie folgende Inhalte auf einfache Weise  darstellen: 

-Name, Alter und Wohnort ihres besten Freundes/ihrer besten Freundin -Das Aussehen ihres Freundes/ihrer Freundin (Haare, Augen, Größe etc.) -Charaktereigenschaften (z.B. nett, sportlich, lustig etc.) -Ein persönlicher Satz: „Warum mag ich meinen besten Freund/meine beste Freundin?“  Präsentation: Die Schüler stellen ihr Produkt in einer kurzen mündlichen Präsentation (1–2 Minuten) vor der Klasse vor. Bewertung: Die Leistung wird anhand einer klaren Bewertungsmatrix / eines Rasters beurteilt, das folgende Aspekte  einbezieht: -Inhaltliche Richtigkeit -Angemessener Einsatz der Redemittel und Wortschatz -Sprachliche Verständlichkeit -Gestalterische Umsetzung (bei Poster/Heft) -Mündlicher Vortrag (bei Präsentation) -Kreativität und persönliche Note Die Bewertung erfolgt differenziert, um individuelle Fortschritte und die Bemühungen jedes Schülers  sichtbar zu machen.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Dieses Thema „Freundschaft“ basiert auf einem universellen Konzept, das den Schülern bereits in der  Erstsprache und in ihrer Alltagswelt sehr vertraut ist. Freundschaft ist ein Thema, das emotional nah und motivierend ist und starke persönliche Bezüge  ermöglicht. Schüler der 7. Klasse verfügen in der Regel über grundlegende Wortschatzkenntnisse und einfache  grammatische Strukturen aus den vorangegangenen Jahren. Sie können einfache Sätze über sich selbst und andere Personen formulieren. Dieses Vorwissen bildet eine solide Grundlage für den Aufbau neuer sprachlicher Kompetenzen im  Kontext von „Freundschaft“. Zudem haben die Schüler häufig bereits erste schriftliche und mündliche Erfahrungen in der Beschreibung  von Personen gesammelt. Darauf wird im aktuellen Thema gezielt aufgebaut.

Vorbewertungsprozess 

Zu Beginn der Unterrichtseinheit werden die Schüler darin unterstützt, ihr Vorwissen zum Thema  „Freundschaft“ zu aktivieren:

-Wer ist deine beste Freundin/dein bester Freund?

 -Welche Eigenschaften hat ein guter Freund / eine gute Freundin?

-Wie beschreibt man eine Person?

Die Schüler werden angeregt, emotional und kognitiv in das Thema einzutauchen. Hierzu dienen:

-Brainstorming im Klassenverband

-Sammeln von bekannten Wörtern und Sätzen -Kurze audiovisuelle Impulse (z.B. Bilder oder Videos zum Thema Freundschaft)

Anschließend wird geklärt, welche sprachlichen Mittel die Schüler bereits kennen und welche neu  eingeführt bzw. geübt werden sollen. 

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn der Unterrichtseinheit werden die Schüler darin unterstützt, ihr Vorwissen zum Thema  „Freundschaft“ zu aktivieren:

-Wer ist deine beste Freundin/dein bester Freund? 

-Welche Eigenschaften hat ein guter Freund / eine gute Freundin? 

-Wie beschreibt man eine Person?

Die Schüler werden angeregt, emotional und kognitiv in das Thema einzutauchen. Hierzu dienen:

-Brainstorming im Klassenverband

-Sammeln von bekannten Wörtern und Sätzen

-Kurze audiovisuelle Impulse (z.B. Bilder oder Videos zum Thema Freundschaft) Anschließend wird geklärt, welche sprachlichen Mittel die Schüler bereits kennen und welche neu  eingeführt bzw. geübt werden sollen. 

Köprü Kurma

Brückenbauen

Das neue Thema wird explizit mit dem bestehenden Wissen der Schüler verknüpft:

-Vergleich zwischen der eigenen Vorstellung von Freundschaft und der Darstellung im Deutschen 

-Reflexion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in verschiedenen Kulturen

-Aktivierung der bekannten Redemittel zur Personenbeschreibung → Erweiterung um neue Adjektive  und Satzstrukturen Beispiel-Aktivität:

Die Schüler schauen sich Bilder von Kindern / Jugendlichen aus verschiedenen Ländern an und diskutieren:

-Wie könnte dieser Junge / dieses Mädchen als Freund sein? 

-Wie würde ich ihn/sie beschreiben?

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, sollte eine kurze, themenunabhängige  Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch  auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, W12.1, BK4, KK2.2). Ziel ist  es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen  und Neugier entwickeln (N2.4, N1.5, N1.1, N3.5, SELK3.1, W5.1, BK1, KK2.16). Eine solche Aktivität dient  nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die  Bereitschaft zum Lernen (N3.5, N2.5, SELK1.2, W12.1, BK1, KK2.16). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes  Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher, ein Rätsel,  eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein (N2.5, N3.3, N3.2, SELK2.1, BK4, KK2.2). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler  zugänglich ist (N3.5, SELK2.3, W1.2, BK1, KK2.16). Nach diesem Einstieg erfolgt eine sanfte Hinführung zum  Thema (N1.5, N2.4, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.13). Im Beispielthema „Meine beste Freundin/ mein bester Freund“  beginnt der Unterricht mit einer persönlichen Ansprache, die zur Lektion passt (N1.1, N3.2, SELK2.1, W4.2BK1, KK2.2). Die Schüler werden eingeladen, spontan den Namen ihrer besten Freundin oder ihres besten  Freundes zu nennen oder über eine enge Freundschaft zu sprechen (N1.5, N3.5, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.3). Auf diese Weise wird das Thema „Freundschaft“ eingeführt (N1.1, SELK2.1, BK1, KK2.13). Ziel ist es, die Schüler  emotional zu aktivieren und sie auf das Thema einzustimmen (N1.5, N2.4, N3.2, SELK3.1, W5.1, BK1, KK2.16). Im weiteren Verlauf erkennen die Schüler, dass sie eigene Erfahrungen und Identität in den Unterricht  einbringen dürfen (N3.5, SELK1.1, W5.1, BK1, KK2.16). Sie werden dazu ermutigt, erste sprachliche  Äußerungen auf Deutsch zu machen, indem sie z. B. den Namen ihrer Freundin / ihres Freundes sagen und  einfache Aussagen zu Aussehen oder Charaktereigenschaften formulieren (N1.5, N3.2, SELK2.1, W3.1, BK1KK2.4).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher Ausdruck,  Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung sowie Ausspracheverwendung) werden integriert und  themengestützt eingesetzt. Durch ein zentrales Thema und passende Unterthemen bauen die Schüler  zunächst über rezeptive Fertigkeiten Hintergrundwissen auf, bevor sie zu produktiven Aufgaben übergehen. Diese Kompetenzen werden sinnvoll und zielgerichtet miteinander kombiniert, um die Lernziele des Themas  zu unterstützen. Obwohl sie in den Lehr- und Lernpraktiken von rezeptiv zu produktiv aufgebaut sind, werden  sie immer in enger Verbindung zueinander genutzt. Jede Aktivität baut dabei auf der vorhergehenden auf,  um die Sprachentwicklung zu fördern und die kommunikative Kompetenz zu stärken. Das Thema zeichnet  sich durch eine ausgewogene Integration aller Fertigkeiten aus, wobei die Schüler sich zunächst mit  Input (Hör-/Sehverstehen und Leseverstehen) beschäftigen und anschließend durch Output (mündlicher  und schriftlicher Ausdruck) antworten – unterstützt durch ihren Wortschatz, ihre Grammatik und ihre  phonologischen Fähigkeiten. 

DE.7.1.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den  Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“,  indem sie sich an Alltagssituationen rund um Freundschaften erinnern (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1W4.2, BK1, KK2.2). Dabei rufen sie bekannte Begrüßungen, Namen, Aussagen über Aussehen und  Charaktereigenschaften ab und bereiten sich so gezielt auf die bevorstehenden Hör-/Sehimpulse vor.  (N3.2, SELK1.2, W3.1, W5.1, W14.1, BK1, KK2.4). Anschließend beobachten die Schüler visuelle Hinweise  wie Bilder von Freunden, Porträts, Filmszenen oder kurze Videosequenzen und ordnen diese gezielt den  jeweiligen Themenfeldern zu. (N2.5, N3.2, SELK3.1, W4.2, W3.2, BK4, KK2.5). Dadurch entwickeln sie erste  Erwartungen an die Hörtexte und bauen thematisches Vorwissen auf. (N1.3, N3.6, SELK1.2, W3.1, W4.2BK1, KK2.11). In einem weiteren Schritt formulieren die Schüler einfache Vermutungen zu den Inhalten der  Hörtexte. (N1.3, N3.6, SELK2.1, W3.1, W14.1, BK1, KK2.11). Sie überlegen beispielsweise, wer im Hörtext  vorkommen könnte, wie eine Person beschrieben wird oder wie Charaktereigenschaften und Aussehen zur  Thematik passen. (N3.6, SELK1.2, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4). Daraufhin beschreiben die Schüler, was sie in den  vorbereitenden Audio- bzw. Videomaterialien wahrgenommen haben, und verknüpfen dies aktiv mit ihrem  Vorwissen. (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.13). So entsteht eine inhaltliche und sprachliche Brücke zu  den nachfolgenden Phasen des Hör-und Sehverstehens. (N1.5, N3.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16).

DE.7.1.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS 

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte der Themen „Meine beste Freundin / mein bester  Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ zu lenken, werden gezielte Aktivitäten für das  Hör-/Sehverstehen durchgeführt. (N1.1, N3.2, SELK1.2, W4.2, W14.1, BK4, KK2.2). Dabei identifizieren die  Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes und gewinnen einen Überblick über das Thema  Freundschaft und die thematischen Unterbereiche (N3.2, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.2). Im nächsten Schritt  hören und sehen die Schüler die Hör-/Sehimpulse mehrfach (N1.5, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4). Durch  diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel und typische Aussagen im Kontext von Freundschaft,  Beschreibung von Personen (Aussehen) und Charaktereigenschaften (N3.6, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.4). Anschließend ordnen die Schüler die erhaltenen Informationen, z. B. Namen von Personen, Aussagen  zum Aussehen (z. B. „Sie hat lange Haare“) oder Charaktereigenschaften (z. B. „freundlich“, „hilfsbereit“,  „lustig“), den entsprechenden Personen, Bildern oder Aussagen im Material zu (N3.7, SELK1.2, W4.2W5.1, BK1, KK2.5, KK2.13). Dadurch vertiefen sie ihr inhaltliches Verständnis und verankern die relevanten  sprachlichen Elemente gezielt (N3.5, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.4). Die Aktivitäten unterstützen die Schüler  dabei, bedeutende Details aus Hör-/Sehtexten bewusst zu erkennen und zu verstehen sowie diese für ihre  eigene Sprachproduktion nutzbar zu machen — z. B. beim Vorstellen einer Freundin / eines Freundes, beim  Beschreiben von Aussehen und beim Sprechen über Charaktereigenschaften (N3.2, N3.6, SELK1.2, W4.2W14.1, BK1, KK2.2, KK2.4).

DE.7.1.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das  Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ gezielt zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst  die digitalen Einführungsgeschichten bzw. ausgewählte Hör-/Sehimpulse und achten dabei bewusst auf  Aussprache, Intonation und die klare Artikulation von Wörtern und Phrasen, die für die Personenbeschreibung  und das Sprechen über Charaktereigenschaften typisch sind (N1.1, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK2, BK4, KK2.2KK2.4). Während der Vorführung hält die Lehrkraft bei bestimmten Wörtern oder Phrasen das Video an und  spricht diese deutlich und modellhaft vor (z. B. „meine beste Freundin“, „freundlich“, „lange Haare“, „braune  Augen“) (N1.5, N3.2, SELK1.1, W3.2, BK2, KK2.5, KK2.13). Die Schüler wiederholen diese rhythmisch und  mehrfach — zuerst im Chor, dann in kleineren Gruppen und schließlich individuell (N2.5, N3.7, SELK2.1W12.1, BK1, KK2.5). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende Bilder zu den Zielwörtern (z. B. Bilder von  Personen mit unterschiedlichem Aussehen und passenden Adjektiven) oder deutet auf diese, während die  Schüler die Wörter hören und nachsprechen (N3.2, N3.3, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.2, KK2.13). Zusätzlich  festigen die Schüler Diphthonge, Betonungsmuster und weitere zentrale Ausspracheelemente gezielt  durch rhythmisches Sprechen und gezielte Übungen (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.16). Darüber  hinaus lernen die Schüler, diese phonologischen Elemente auch in neuen auditiven Kontexten (z. B. bei  kurzen Dialogen über das Aussehen oder den Charakter von Freunden) zu erkennen und anzuwenden (N3.5N3.8, SELK3.2, W4.2, BK1, KK2.7, KK2.13). In spontanen Dialogen und authentischen Gesprächssituationen  nutzen die Schüler die gelernten Aussprachemuster sicher und flüssig, ohne dabei bewusst über Regeln  nachdenken zu müssen (N1.5, N2.5, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.16). Dabei setzen sie u. a. Frageintonation  („Wie sieht dein Freund aus?“), Ausrufebetonung („Das ist meine beste Freundin!“) wirkungsvoll ein, um ihre  Kommunikation lebendig und verständlich zu gestalten (N3.2, SELK1.2, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2, KK2.17).

DE.7.1.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

Bereits zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Prozess des  Leseverstehens zu den Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und  „Die Charaktereigenschaften“ vor (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). Sie aktivieren zunächst ihr  Vorwissen zu Freundschaften, äußerlichen Merkmalen und typischen Charaktereigenschaften, indem  sie visuelle Impulse wie Bilder, Schlüsselwörter oder Überschriften betrachten (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1W4.2, BK4, KK2.13). Anschließend stellen die Schüler Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen (z. B. eigene  Freunde, Eigenschaften von Freunden) und den deutschen Texten her, um eine erste inhaltliche Brücke  zu den neuen Texten zu bauen (N3.5, SELK2.3, W5.1, BK1, KK2.13). Sie formulieren erste Vermutungen  zum Textinhalt und entwickeln Erwartungen an den Leseprozess (N1.3, N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.11). Während des Lesens erfassen die Schüler gezielt das Thema und die zentralen Informationen kurzer  Texte, z. B. wer ist die beste Freundin / der beste Freund, wie sieht die Person aus, welche Eigenschaften  hat sie/er (N3.2, SELK1.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.4). Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an,  wie globales Lesen und schnelles Lesen, um den Überblick über den Inhalt zu gewinnen (N3.7, SELK3.1W3.2, BK1, KK2.5). In einem weiteren Schritt scannen die Schüler die Texte bewusst nach spezifischen  Informationen, z. B. Namen, Aussehen (Haarfarbe, Augenfarbe, Größe) oder Charaktereigenschaften  (z. B. freundlich, hilfsbereit, sportlich) (N3.6, SELK1.2, W3.1, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4, KK2.5). Dadurch lernen sie, zentrale Informationen rasch und zielgerichtet im Text zu identifizieren und für die  eigene Sprachverwendung nutzbar zu machen (N1.5, N3.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16). . 

DE.7.1.L2. 

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Nach der ersten Orientierung im Leseprozess arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung  einfacher alltagsnaher Texte zu den Themen „Meine beste Freundin / mein bester Freund“, „Das Aussehen“  und „Die Charaktereigenschaften“ (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). In einer Puzzle-Leseaktivität  lesen sie arbeitsteilig in Partnerarbeit verschiedene Textabschnitte, z. B. Steckbriefe, kurze Dialoge  oder Beschreibungen von Personen (N2.5, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7). Anschließend tauschen sie ihr  Textverständnis aus, rekonstruieren gemeinsam die Inhalte, beschreiben Aussehen und Eigenschaften von  Personen und reflektieren dabei, ob ihre ursprünglichen Vermutungen zum Text zutreffend waren (N1.5N3.5, SELK2.1, W5.1, W14.1, BK1, KK2.3, KK2.16). Darauf aufbauend vergleichen die Schüler verschiedene  Texte miteinander und ordnen gelesene Informationen gezielt nach Kategorien wie Name, Aussehen (z. B.  Haarfarbe, Augenfarbe, Größe) oder Charaktereigenschaften (z. B. freundlich, hilfsbereit, sportlich) (N3.6SELK1.2, W3.2, W4.2, BK1, KK2.5, KK2.7). Dabei ziehen sie einfache Schlussfolgerungen und üben, das  Gelesene strukturiert zu erfassen (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.13). Unterstützt durch gezielte  Fragetypen (geschlossene, offene, kommunikative) vertiefen sie ihr Textverständni (N1.3, SELK2.1, W14.1BK1, KK2.16). Im weiteren Verlauf schreiben die Schüler eigene Texte, z. B. kurze Steckbriefe zu einer  besten Freundin / einem besten Freund oder Beschreibungen von fiktiven Personen. (N3.3, SELK3.1,  W4.2, BK1, KK2.2). Sie bringen ihre Gedanken, Eindrücke und sprachlichen Kenntnisse ein und äußern sich schriftlich zu Inhalten, die sie zuvor gelesen haben (N1.5, N3.5, SELK2.1, W5.1, BK1, KK2.17). Ihre eigenen  Texte präsentieren sie anschließend in Partnerarbeit, Kleingruppen oder z. B. an einer Galerie-Wand im  Klassenraum, um den kommunikativen Austausch zu förder (N2.5, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.7).

DE.7.1.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Bevor die Schüler aktiv mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“,  „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ arbeiten, erraten sie zunächst anhand von Bildern, Szenen  oder Schlüsselwörtern die thematischen Schwerpunkte (N1.1, N3.2, N3.3, SELK1.1, SELK2.3, W3.1, W4.2BK4, BK1, KK2.2, KK2.13). Dadurch bauen sie gezielt erste Erwartungen zum Wortschatz der Lektion auf  (N1.3, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.11, KK2.12). Anschließend scannen die Schüler Bilder und kurze Texte und  erkennen dabei zentrale Wortfelder wie Aussehen (z. B. Haare, Augen) und Charaktereigenschaften (z. B.  freundlich, hilfsbereit, sportlich), die sie thematisch sortieren und strukturieren (N3.2, N3.6, SELK1.2, W3.1BK1, BK4, KK2.4, KK2.5, KK2.13) Im nächsten Schritt sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch  und mehrfach nach — zunächst im Chor, dann in Kleingruppen und schließlich individuell (N2.5, N3.7SELK2.1, SELK3.2, W3.1, BK1, KK2.5). Dabei üben sie gezielt Aussprache, Intonation und Wortverwendung  (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.16). Daraufhin ordnen die Schüler die gelernten Wörter durch visuelle  und kontextuelle Zuordnungen und entwickeln dadurch ein differenziertes Verständnis der Bedeutungen  (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.5, KK2.13). In ersten Anwendungssituationen (z. B. in Partnerinterviews  oder kleinen Dialogen) wählen die Schüler den passenden Wortschatz situationsgerecht aus, um ihre beste  Freundin / besten Freund zu beschreiben und kurze Aussagen über Aussehen und Charakter zu formulieren  (N1.5, N2.4, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.4, KK2.7). Dabei wenden sie die Zielwörter  spontan und altersgerecht in mündlichen und schriftlichen Aufgaben an (N1.5, N3.2, SELK3.1, W16.3, BK1KK2.16). Die Lernleistung wird gemäß den Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft (N1.5SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).

DE.7.1.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu Beginn der Arbeit an der Zielgrammatik zu den Themen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“,  „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ lenkt die Lehrkraft die Aufmerksamkeit der Schüler  gezielt auf zentrale sprachliche Baustein (N3.2, SELK1.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.2). Dazu zeigt sie die  digitale Einführungsgeschichte oder passende Ausschnitte daraus und stoppt an den Stellen, an denen  typische Satzmuster für Beschreibungen und Charakterisierungen verwendet werden (z. B. Das ist meine  beste Freundin. Sie hat lange Haare. Er ist sehr sportlich.) (N2.5, SELK3.1, W4.2, W3.2, BK4, KK2.4). Die  Schüler wiederholen diese Satzmuster rhythmisch und mehrfach, ohne explizite Regelvermittlung (N2.5N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.5). Unterstützend zeigt die Lehrkraft Bilder von Personen oder verweist  auf Satzteile im Film sowie auf die parallel dargestellten Sätze an der Tafel oder am Smartboard (N3.3SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.13). Dadurch erkennen die Schüler die Strukturen für Personenbeschreibung und  Charakterisierung situativ und automatisch im Kontext (N3.2, SELK1.2, W4.2, BK1, KK2.4). Anschließend  suchen die Schüler in der schriftlichen Version der Geschichte oder in begleitenden Texten gleiche oder  ähnliche Sätze und vergleichen diese (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.7). Unterstützend arbeiten sie mit  farblich oder fett hervorgehobenen Satzbeispielen, um die Aufmerksamkeit gezielt auf die Strukturen (z.  B. haben / sein + Adjektiv, Aussehen beschreiben, Charaktereigenschaften benennen) zu lenken (N3.7SELK3.1, W3.2, BK4, KK2.13). Danach übertragen sie die Sätze in ihr Heft und formulieren eigene Sätze mit  den Zielstrukturen (z. B. Meine Freundin hat blonde Haare. Mein Freund ist freundlich.) (N1.5, SELK2.1, W4.2BK1, KK2.3, KK2.4). Zunächst erfolgt ein Austausch in Partnerarbeit, danach im Plenum (N2.5, SELK2.2W4.2, BK1, KK2.7). Lehrkraft und Mitschüler geben Feedback; eine Checkliste mit Symbolen unterstützt  die Rückmeldung (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17). Zur Vertiefung stellt die Lehrkraft die Strukturen  in weiteren kurzen Geschichten, Dialogen oder Texten vo (N3.2, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.2). Die Schüler  erkennen diese Strukturen erneut und wenden sie gezielt in Übungen und Dialogspielen an (N3.2, SELK1.2,  W4.2, BK1, KK2.4). Zur Festigung der Strukturen organisiert die Lehrkraft abwechslungsreiche Spiele und  Aktivitäten (z. B. Personen-Memory, Wer-bin-ich? Charaktereigenschaftenspiele), in denen die Schüler die  Satzmuster für Personenbeschreibung und Charakterisierung situativ und authentisch anwenden (N2.5N3.3, SELK2.3, W4.2, W12.1, BK2, KK2.11). Die Überprüfung erfolgt gemäß den Kriterien unter Punkt 10 der  Prinzipien zur Umsetzung des Curriculum.

DE.7.1.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS 

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ werden gezielt Schreibaktivitäten eingesetzt,  um die Schüler darauf vorzubereiten, einfache schriftliche Inhalte zu den Unterthemen „Meine  beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ zu  verfassen (N1.1, N3.2, N1.5, SELK3.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). Zunächst aktivieren die Schüler  ihr Vorwissen und sammeln Ideen dazu, was sie über ihre Freundin / ihren Freund schreiben  möchten (z. B. Name, Aussehen, Charaktereigenschaften) (N1.1, N3.2, SELK1.1, W4.2, BK1, KK2.13). Anhand von Beispielsätzen und Modellen für Steckbriefe oder Freundschaftstexte verstehen die Schüler, worum  es in der Schreibaufgabe geht und welche sprachlichen Mittel sie dafür einsetzen können (N3.7, SELK1.2, W3.2BK4, KK2.5). Sie erstellen daraufhin eigene kurze Texte über ihre Freundin / ihren Freund und strukturieren  die persönlichen Informationen klar und korrekt (N1.5, N3.2, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.13). Beim  Verfassen ihrer Texte verwenden die Schüler gezielt einfache Satzmuster und den im Unterricht erarbeiteten  Zielwortschatz zu den Themen Aussehen und Charaktereigenschaften (z. B. „Sie hat lange Haare.“ / „Er ist sehr  freundlich.“) (N3.2, SELK1.2, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre geschriebenen  Texte mit Mitschülern aus, lesen sich die Texte gegenseitig vor und geben Feedback (N1.5, N2.5, SELK2.1SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.7, KK2.17). Dieser Austausch fördert die schriftliche Kommunikationsfähigkeit  und stärkt das Bewusstsein für den eigenen Schreibprozess (N1.5, N3.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.16). In einer abschließenden Phase reflektieren die Schüler über ihren Schreibprozess, äußern ihre Gedanken  und erhalten Rückmeldungen von der Lehrkraft und von den Mitschülern (N1.5, N3.6, SELK2.1, W5.1, W16.3BK1, KK2.17). Die Bewertung der Schreibprodukte und des Schreibprozesses erfolgt gemäß den Punkten der  Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums (N1.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).

DE.7.1.S2.

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ bereiten sich die Schüler gezielt darauf  vor, eigene Texte zu verfassen und persönliche Gedanken über ihre beste Freundin / ihren besten Freund  schriftlich auszudrücken (N1.1, N3.2, SELK3.1, W4.2, BK1, KK2.16). Zunächst sammeln und ordnen die  Schüler passende Informationen (z. B. Name, Aussehen, Charaktereigenschaften, besondere Merkmale,  gemeinsame Erlebnisse) und erstellen dazu einfache Schreibpläne oder Stichwortlisten (N3.7, SELK1.2W3.2, BK1, KK2.13). Anhand dieser Vorüberlegungen schreiben sie erste Textentwürfe, wie kurze Steckbriefe,  Freundschaftsbeschreibungen oder persönliche Briefe (z. B. „Das ist meine beste Freundin Anna. Sie hat lange  braune Haare und ist sehr freundlich.“) (N1.5, SELK2.1, W4.2, BK1, KK2.3). Während des Schreibprozesses  achten die Schüler bewusst auf die Verwendung von Zielwortschatz, grammatischen Strukturen und  eine klare Satzbildung (N3.2, SELK1.2, W16.3, BK1, KK2.4). Sie gestalten ihre Texte altersgerecht und  situationsangemessen (N3.5, SELK3.2, W5.1, BK1, KK2.17). Nach dem Verfassen überarbeiten die Schüler ihre  Texte in Partnerarbeit, lesen diese gegenseitig vor und geben sich Feedback (N2.4, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.7). Dabei lernen sie, eigene Texte zu reflektieren und gezielt zu verbessern (N3.6, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17). Zum Abschluss präsentieren die Schüler ihre fertigen Texte im Klassenverband oder in einer kreativen  Präsentationsform (z. B. Klassenplakat, Galeriewand, digitale Präsentation), um den kommunikativen  Austausch im Unterricht zu fördern (N1.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK2, BK4, KK2.16). Die Bewertung der  Texte erfolgt gemäß den Kriterien der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums. 

DE.7.1.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Von Beginn der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ an werden gezielte Sprechaktivitäten eingesetzt,  um die Schüler dazu zu befähigen, bedeutungsvolle mündliche Äußerungen zu mache (N1.1, N1.5, N2.5N3.2, SELK2.1, SELK3.1, W4.2, W14.1, BK1, KK2.16). Im Fokus stehen dabei die Unterthemen „Meine beste  Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die Charaktereigenschaften“ (N3.2, SELK1.1, W3.1W4.2, BK1 KK2.2). Die Schüler verwenden hierfür gezielt den Zielwortschatz, grammatische Strukturen  und soziale sprachliche Wendungen, die sie im Unterricht erarbeitet haben und die zu typischen  Gesprächssituationen rund um das Thema Freundschaft passen (N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.2, W4.2, BK1KK2.4, KK2.13). Zu Beginn erkennen die Schüler durch Hör-/Sehverstehen und Lesen, wie sprachliche  Strukturen im Kontext eingesetzt werden (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK4, KK2.2). In einer gelenkten  Übungsphase wiederholen sie gehörte Inhalte, erzählen sie mit eigenen Worten nach oder erklären  sie in einfachen Sätzen (z. B. „Meine beste Freundin heißt Anna. Sie ist freundlich und sportlich“) (N1.5N2.5, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.4). Anschließend bereiten sich die Schüler gezielt auf typische  Gesprächssituationen vor. Sie üben häufige Satzmuster und Redemittel ein, z. B., um jemanden zu  beschreiben, ein Kompliment zu machen oder Eigenschaften zu nennen (N3.2, N3.7, SELK3.1, W4.2W14.1, BK1, KK2.13). Dabei planen sie auch, welche Informationen sie im Dialog weitergeben möchten, und  achten bewusst auf Aussprache und Intonation (N3.7, N3.6, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.16). In den späteren  Phasen des Unterrichts schafft die Lehrkraft gezielt neue Sprechanlässe, z. B. durch Bildgeschichten,  pantomimische Szenen, Videoelemente oder Dialogkarte (N1.1, N2.5, SELK3.2, W4.2, BK4, KK2.2). Dadurch haben die Schüler die Möglichkeit, das Gelernte frei, kontextbezogen und situativ anzuwenden –  etwa beim Beschreiben einer Person, beim Vergleichen von Charaktereigenschaften oder beim Berichten  über die eigene beste Freundin / den eigenen besten Freund (N1.5, N3.5, SELK2.1, W4.2, W5.1, BK1, KK2.4KK2.7).

DE.7.1.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ werden die Schüler gezielt dazu ermutigt,  verschiedene mündliche Produkte zu erstellen und diese aktiv in passenden Situationen anzuwenden (N1.5, N3.3, N3.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.16). Im Fokus stehen dabei kurze Aussagen und  einfache Dialoge zu den Unterthemen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und  „Die Charaktereigenschaften“ (N3.2, SELK1.1, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2). Die Schüler kommunizieren dabei  mit Mitschülern und/oder anderen Personen im schulischen Umfeld und wenden dabei Zielwortschatz,  grammatische Strukturen und sprachliche Wendungen des Themas aktiv an (N3.6, N3.7, SELK2.1, SELK2.2W14.1, BK1, KK2.4, KK2.7). Zu Beginn wählen die Schüler passende Sätze und Formulierungen aus und  bereiten sich auf kurze Rollenspiele oder Interviews vor (N3.7, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.13). Dabei nutzen  sie Bild- oder Satzkarten, um den Gesprächsverlauf zu planen und die Inhalte gezielt zu strukturieren. (N3.7SELK1.2, W3.2, BK4, KK2.13). Sie üben u. a., Personen zu beschreiben Eigenschaften zu benennen und über  die eigene beste Freundin / den eigenen besten Freund zu sprechen. (N1.5, N3.2, SELK2.1, W4.2, W5.1, BK1KK2.4). In den folgenden Phasen führen die Schüler Dialoge durch, bei denen sie bewusst auf Intonation und  Körpersprache achten (N3.6, SELK1.2, W14.1, BK1, KK2.16). Zusätzlich werden sie ermutigt, die gelernten  Redemittel auch spontan in neuen, offenen Gesprächssituationen anzuwenden und dabei ihren eigenen  Sprechfortschritt bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren (N1.5, N3.5, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17). Zur Festigung und Vertiefung des Gelernten setzt die Lehrkraft Bildgeschichten und visuelle Elemente ein  (N2.5, SELK3.2, W3.2, BK4, KK2.2). Diese bieten abwechslungsreiche und schülernahe Sprechanlässe,  um den Sprachgebrauch weiter auszubauen (N3.3, SELK2.3, W12.1, BK2, KK2.11). Am Ende der Einheit  reflektieren die Schüler in kollaborativen Reflexionsphasen über ihren Sprechprozess. (N3.6, SELK2.1W16.3, BK1, KK2.17). Sie äußern ihre Gedanken, Ideen und Gefühle dazu, tauschen Feedback in Partnerarbeit  aus und halten dieses schriftlich fest (N1.5, N2.5, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.7). Die Lernleistung wird gemäß  den Punkten der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums überprüft. 

DE.7.1.SP3.

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Freundschaft“ unterstützt die Lehrkraft die Schüler dabei, eigene  mündliche Beiträge zu gestalten und diese aktiv in passenden Kommunikationssituationen einzusetzen (N1.1N1.5, N3.2, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.16). Zu Beginn stellt die Lehrkraft typische Redemittel  und Satzmuster zu den Unterthemen „Meine beste Freundin / Mein bester Freund“, „Das Aussehen“ und „Die  Charaktereigenschaften“ vor (N3.2, SELK1.2, W3.1, W4.2, BK1, KK2.2, KK2.4). Gemeinsam mit den Schülern  werden passende Adjektive, Verben und Satzstrukturen gesammelt und geübt (N3.3, , SELK2.2W12.1, BK1, KK2.5, KK2.13). Anschließend erhalten die Schüler visuelle Impulse (z. B. Bilder von Personen,  Steckbriefe, Wortkarten) und bereiten damit kurze mündliche Beiträge vor (N2.5, N3.2, SELK3.1, W3.2BK4, KK2.2, KK2.13). Die Lehrkraft organisiert Partner- oder Gruppenaktivitäten, in denen die Schüler:  Personen beschreiben, Eigenschaften benennen, eigene Meinungen äußern, kurze Dialoge oder Interviews  führen (N2.4, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, W14.1, BK1, KK2.7, KK2.4). Dabei achtet die Lehrkraft auf eine  angemessene Aussprache, Intonation und Sprechflüssigkeit und gibt individuelles Feedback (N1.5, N3.6SELK1.2, W5.1, W14.1, BK1, KK2.17). In einer erweiterten Phase präsentieren die Schüler ihre Ergebnisse  im Plenum oder in einer Galerie-Runde (N1.5, N3.5, SELK2.1, W16.3, BK1, BK4, KK2.16). Hierbei werden  die sprachlichen Mittel gezielt eingesetzt und gefestigt (N3.2, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.4). Abschließend  moderiert die Lehrkraft eine kurze Reflexion, in der die Schüler ihre eigenen Fortschritte beim mündlichen  Ausdruck einschätzen (N1.5, N3.6, SELK1.1, SELK3.1, W16.3, BK1, KK2.17).

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Für leistungsstärkere Schüler bieten sich folgende Erweiterungen an:

-Verfassen eines kleinen Porträts ihres besten Freundes / ihrer besten Freundin

-Erstellen eines interviewbasierten Dialogs in Paararbeit

-Rollenspiele: Freundschaftsinterview

-Freies Sprechen: Was macht eine gute Freundschaft aus?

Destekleme

Unterstützung

Für Schüler, die mehr Unterstützung benötigen:

-Arbeiten mit Satzmustern und Sprachbausteinen

-Visualisierte Wortschatzhilfen (z.B. Wortkarten zu Eigenschaften)

-Dialogkarten für geführte Gespräche 

-Einsatz von kooperativen Lernformen (z.B. Tandemarbeit)

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W12. Geduld

W13 Gesundes Leben

W14. Respekt

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.7.2.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen „Lebensmittel“, „Getränke“, „Mein Lieblingsessen“, „Mein Lieblingsgetränk“ vorbereiten, um bekannte Redemittel,  Lebensmittel- und Getränkenamen sowie einfache Aussagen über Vorlieben zu erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.7.2.H1.2.Informationen zusammenführen durch bedeutende Details  Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen, bedeutende Details sowie inhaltliche  Beziehungen zu den Themen erkennen, verstehen und diese sinnvoll verknüpfen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente  rund um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des  Gesamtinhalts

DE.7.2.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die phonologischen Zielstrukturen zum aktuellen Inhalt gezielt, authentisch und  natürlich auswählen und anwenden. Sie können diese spontan und in der Kommunikation mit anderen  angemessen und wirksam nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten  spontan, richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.7.2.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zum Thema vorbereiten und  ihr Vorwissen aktivieren. Die Schüler können sich sprachlich und inhaltlich auf das Leseverstehen  vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.7.2.L2.3.Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zum Thema wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge  und Bedeutungen erfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen. 

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. 

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt. Die Schüler verinnerlichen den  gegebenen Inhalt individuell.

DE.7.2.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema „Essen und Trinken“ gezielt erkennen und anwenden. Sie können einfache  Sätze bilden, Fragen stellen, beantworten und über ihre Vorlieben sprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. 

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

DE.7.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grundlegenden grammatischen Strukturen zum Thema gezielt erkennen und anwenden. Sie können  über Vorlieben zum Essen und zum Trinken sprechen, höfliche Bestellungen formulieren und Negationen korrekt benutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. Die Schüler festigen  ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen erkennen und den Inhalt hörend oder  sehend wahrnehmen.

b) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und Wiederholung  (mündlich/visuell) dargestellt werden.

c) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und Wiederholung  und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung. 

d) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch  Zeigen, ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und  bedeutungsvoll. Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch  und körperlich dar, ohne die Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch  und körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

g) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.7.2.S4.1.Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema vorbereiten. Sie können ihr Vorwissen  über Lebensmittel und Getränke aktivieren, um einfache Sätze und kurze Texte zu ihrem Lieblingsessen und  Lieblingsgetränk zu formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen. Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.7.2.S4.4.Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema schreiben und dabei die gelernten  Strukturen und Redemittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.7.2.SP3.1. Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema vorbereiten. Sie können bekannte  Redemittel und Satzmuster aktivieren, um sich mündlich über Essens- und Trinkgewohnheiten zu äußern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem  aktuellen Inhalt in Verbindung.

DE.7.2.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema sinnvoll strukturieren und relevante Inhalte  auswählen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen. 

DE.7.2.SP3.4.Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema „Essen und Trinken“  produzieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch  Nachahmung eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und  Sprachbausteine. 

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare  Botschaften für den Zuhörer.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: ESSEN UND TRINKEN
Konu:

ESSEN UND TRINKEN

Unterthemen: Die Lebensmittel; Die Getränke; Mein Lieblingsessen; Mein Lieblingsgetränk 

Zielwortschatz im Gebrauch Wortschatz: „Essen und Trinken“

Obst: der Apfel, die Banane, die Ananas, die Orange, die Erdbeere, die Gurke 

 Gemüse: die Tomate, der Brokkoli, die Paprika

Getränke: die Milch, das Wasser, das Mineralwasser, der Kaffee, der Tee, der Saft Süßes: die Schokolade,  die Marmelade

Milchprodukte & Ei: der Käse, das Ei, die Butter

Speisen: das Steak, die Suppe, der Salat, die Pommes, das Eis Verben: trinken, essen Adjektive: heiß,  gesund, ungesund

Zielgrammatik im Gebrauch 

Modalverb: mögen / möchten Ich mag Pizza. / Magst du Äpfel? ---Ich möchte einen Saft. / Was möchten Sie? 

Konjunktion: aber --Ich mag keinen Kaffee, aber ich trinke gern Tee.  

Verben: essen, trinken Was isst/trinkst du?

-Ich esse Pizza und trinke Wasser. Negation: kein/e/en Ich habe keinen Hunger. Das ist kein Apfel.

-Ich mag  keine Bananen.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Modalverben:Vorlieben und Wünsche äußern Verben: Nahrungsmittel und Getränke benennen und beschreiben Negation: Ablehnende Aussagen  formulieren

Konjunktionen: Aussagen verbinden und differenzieren

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

-Was isst du gern?

-Was möchtest du trinken?

-Guten Appetit!

-Mein Lieblingsessen ist Pizza.

-Ich habe Hunger. 

-Ich habe Durst.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Diphthonge: ei → Eis, klein ie - Lieblingsessen Konsonanten: ch -  schwach (härteres ch) sch - Schokolade Betonungen:

Wortbetonung - Eis essen (erste Silbe betont) Satzbetonung - Ich habe Hunger (Verb habe betont)  Intonationen:

Frageintonation - Was ist dein Lieblingsessen? (steigende Intonation) Aussageintonation

-Mein  Lieblingsessen ist Pizza. (fallende Intonation)

-Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

-Mein Lieblingsessen ist Pizza. Ich trinke gern Orangensaft.

-Was möchtest du essen? -Ich möchte einen Tee, bitte.

-Guten Appetit!

Diese Ausspracheregeln und Sprachbausteine werden als praktische und authentische Elemente  vorgestellt, die Schüler sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Leben im Deutschen sicher  anwenden können.

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ erfolgt anhand der Entwicklung  der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sowie ihrer Fähigkeit, neue Redemittel und Strukturen im  Kontext korrekt und sinnvoll anzuwenden.

Die Schüler sollen in der Lage sein:

-Lebensmittel und Getränke mündlich und schriftlich korrekt zu benennen.

-Fragen zu Vorlieben und Wünschen zu formulieren und darauf angemessen zu reagieren.

-Einfache Aussagen über das eigene Lieblingsessen und Lieblingsgetränk zu machen.

-Die Modalverben mögen und möchten im Zusammenhang von Essen und Trinken richtig zu verwenden.

-Höfliche Fragen und Antworten im Restaurant- oder Einkaufskontext zu formulieren. Beispielhafte  Kriterien für die Bewertung:

-Kann der Schüler typische Redemittel (z.B. „Ich esse gern…“, „Was möchten Sie?“) situationsgerecht  verwenden?

-Kann der Schüler passende Adjektive und Verben (z.B. „gesund“, „essen“, „trinken“) korrekt einsetzen?

-Kann der Schüler eigene Vorlieben und Wünsche verständlich formulieren?

-Kann der Schüler einen kurzen Text oder eine kleine Präsentation zum Thema „Mein Lieblingsessen und  -getränk“ erstellen? Leistungsnachweis / Produkterwartung:

Die Schüler gestalten z.B. ein Plakat oder eine kleine Präsentation zum Thema „Mein Lieblingsessen und  -getränk“. Dabei nennen sie Lebensmittel und Getränke, äußern ihre Vorlieben und benutzen die gelernten Strukturen  und Redemittel. 

Die Ergebnisse werden mit einem einfachen Bewertungsraster (z.B. Rubrik hinsichtlich Verständlichkeit,  sprachlicher Korrektheit und Kreativität beurteilt.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema „Essen und Trinken“ greift auf ein universelles und lebensnahes Konzept zurück, das den Schülern  bereits aus ihrer Muttersprache und Alltagserfahrung bekannt ist. In der 7. Klasse (A1.2 Niveau) verfügen die  Schüler in der Regel schon über erste grundlegende Strukturen im Deutschen und haben in vorangegangenen  Themen bereits gelernt, Vorlieben, einfache Aussagen und Fragen zu formulieren. Durch die Aktivierung  ihres Vorwissens können die Schüler neue Redemittel, Wortschatz und grammatische Strukturen leichter  aufnehmen und in authentischen Kommunikationssituationen einsetzen. Die Auseinandersetzung mit  typischen Essgewohnheiten fördert zudem interkulturelle Kompetenz und ermöglicht Vergleiche zwischen  Esskulturen.

Zu Beginn des Themas werden die bereits bekannten Strukturen (z.B. „Ich esse gern…“, „Ich mag…“) und  relevanter Wortschatz (Lebensmittel, Getränk spielerisch aktiviert. Dies dient der Vorbereitung auf die  neuen Lerninhalte und der Schaffung eines motivierenden, kommunikativen Lernklimas. Ziel der  Vorbereitung:

-Vorwissen zu „Essen und Trinken“ aktivieren.

-Redemittel aus dem Alltag der Schüler in den Unterricht integrieren.

-Interesse an landestypischen Essgewohnheiten wecken. 

-Authentische Sprechsituationen vorbereiten (Restaurantbesuch, Einkauf, Gespräch über Vorlieben).

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn des Themas „Essen und Trinken“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler über grundlegende  alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen in ihrer Erstsprache verfügen. Sie kennen typische 

Lebensmittel und Getränke aus ihrem eigenen Umfeld und haben möglicherweise bereits erste Ausdrücke  dazu in vorangegangenen Unterrichtseinheiten kennengelernt.

Im Vorbewertungsprozess wird geprüft, inwieweit die Schüler bereits fähig sind:

-einfache Wörter zu Lebensmitteln und Getränken im Deutschen zu benennen;

-eigene Vorlieben (gern, nicht gern) sprachlich auszudrücken;

-einfache Fragen zu Ess- und Trinkgewohnheiten zu verstehen und zu beantworten.

Dazu werden  vorbereitende Aktivitäten eingesetzt, z.B.:

-eine gemeinsame Ideensammlung am Smartboard („Welche Lebensmittel kennt ihr auf Deutsch?“);

-visuelle  Impulse (Bilderkarten, Fotos von typischen Speisen und Getränken);

-einfache Umfragen im Klassenraum  („Was trinkst du morgens?“).

-Die Ergebnisse dieser Aktivitäten dienen der Lehrkraft dazu, den individuellen Lernstand der Schüler  einzuschätzen und die weitere Unterrichtsplanung gezielt darauf abzustimmen.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Beim Einstieg in das Thema „Essen und Trinken“ wird gezielt an das vorhandene Wissen und die  Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft. Durch diese Aktivierung von Vorwissen wird der Übergang zum  neuen sprachlichen Lerninhalt erleichtert. Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden: Visuelle Impulse: Bilder, Flashcards oder reale Objekte (z.B. Obstkorb, Getränkeflaschen) regen die Schüler  dazu an, bekannte Lebensmittel und Getränke zu benennen und darüber zu sprechen.

Persönlicher Bezug: Die Schüler erzählen, was sie zu Hause oft essen oder trinken („Was frühstückst du?“,  „Was ist dein Lieblingsessen?“).

Kultureller Vergleich: Gemeinsam wird darüber gesprochen, welche typischen Ess- und Trinkgewohnheiten  es in Türkiye und im deutschsprachigen Raum gibt. So erkennen die Schüler kulturelle Gemeinsamkeiten  und Unterschiede.

Begriffsnetze: In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema (z.B. „Was  kann man trinken?“ – „Was kann man essen?“) und präsentieren diese im Plenum.

Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die  neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen  Strukturen herzustellen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema begonnen wird, wird eine kurze, themenunabhängige  Einstiegsaktivität durchgeführt, die die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf  den Lernprozess einstimmt (N1.1, N2.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W12.1, BK1, KK2.2). Ziel ist eine positive,  motivierende Lernatmosphäre, in der sich die Lernenden sicher fühlen und neugierig werden (N1.5, N1.1N2.4, SELK3.1, SELK3.2, W12.1, KK2.16). Die Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung, sondern  stärkt Wohlbefinden und Lernbereitschaft (N2.5, N3.5, SELK2.3, W3.1, W12.1). Geeignet sind ein kurzes  Bewegungsspiel, ein Reim oder Zungenbrecher, ein Mini-Rätsel, eine pantomimische Szene oder ein  humorvoller Clip (N2.5, N3.3, N3.2, SELK2.2, W13.2, W12.1, BK4, KK2.2). Entscheidend ist, dass keine  Deutsch-Vorkenntnisse nötig sind und alle sofort mitmachen können (N2.4, N3.5, SELK3.2, SELK2.1, W14.1). Im Anschluss erfolgt eine sanfte Hinführung zum Thema „Essen und Trinken“, z. B. durch eine persönliche  Frage wie „Was isst du morgens gern?“ oder „Was trinkst du in der Pause?“ (N1.1, N3.2, SELK2.1, W13, W13.1BK1, KK2.2). Die Schüler nennen spontan einzelne Lebensmittel oder Getränke und merken, dass ihr  Alltagswissen willkommen ist (N1.5, N3.5, SELK2.1, W13.1, KK2.5). So wird das Thema eröffnet und die Klasse  emotional aktiviert (N1.5, N3.2, SELK3.1, W12.1, KK2.16). Die Lernenden erkennen im Verlauf, dass sie eigene  Erfahrungen und Vorlieben in den Unterricht einbringen dürfen (N1.5, N3.5, SELK1.1, SELK2.3, W14.1, W13). Sie werden ermutigt, erste einfache Äußerungen auf Deutsch zu machen, etwa „Ich esse gern Pizza“, „Ich  trinke Wasser“ oder „Mein Lieblingsessen ist…“ (N1.1, N1.5, N2.4, SELK2.1, SELK1.2, W14.1, KK2.4). Dadurch  entsteht eine Brücke zum späteren Arbeiten mit Modalverben mögen/möchten und mit Negation kein(e)  (N3.6, N3.7, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.13).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher und schriftlicher Ausdruck,  Wortschatz-, Grammatik- und Ausspracheverwendung) werden thematisch verzahnt. Die Schüler bauen  zunächst über rezeptive Impulse Vorwissen auf und übertragen dieses schrittweise in produktive Aufgaben,  in denen sie Vorlieben und Wünsche äußern, Bestellungen formulieren und kurze Texte erstellen. Die  Sequenzen sind von rezeptiv zu produktiv angelegt, bleiben aber eng miteinander verbunden: Hör-/ Sehimpulse führen in Wortschatz und Strukturen ein, Lesephasen sichern Bedeutungen, Sprech- und  Schreibphasen setzen sie in kommunikativen Szenarien um. Das Thema sorgt für ein ausgewogenes  Verhältnis zwischen Eingabe und Ausgabe: Lernende hören/lesen Bestellsituationen, Speisekarten oder  kurze Dialoge und reagieren anschließend mündlich und schriftlich – gestützt durch Zielwortschatz,  Zielgrammatik und phonetische Fokusse.

DE.7.2.H1

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor im Unterricht mit den eigentlichen Hör- und Sehaufgaben zum Thema „Essen und Trinken“ begonnen  wird, führt die Lehrkraft eine kurze, themenbezogene Vorbereitungsphase durch, um die Schüler  emotional, kognitiv und sprachlich auf die bevorstehenden Inhalte einzustimmen (N1.1, N1.5, N2.5, N3.2SELK1.1, SELK1.2, W12.1, KK2.2). In dieser Phase wird vorhandenes Wissen zu Lebensmitteln und Getränken  aktiviert, indem die Schüler beispielsweise Bilder, reale Objekte wie einen Obstkorb oder Getränkeflaschen  betrachten oder kurze Audio- und Videoimpulse hören und sehen (N3.2, N3.3, SELK2.1, SELK2.3, SELK3.2W13, W13.1, BK4, BK1, KK2.2, KK2.13). Sie benennen bekannte Lebensmittel und Getränke, äußern einfache  Vorlieben wie „Ich esse gern Pizza“ oder „Ich trinke nicht gern Kaffee“ und wiederholen bereits gelernte  Satzstrukturen (N1.5, N2.4, SELK2.1, W13, BK1, KK2.4). Durch diese Aktivitäten werden zentrale Redemittel  und Strukturen des Themas vorbereitet, Hör- und Sehstrategien wie das Erkennen wichtiger Informationen  gefördert und eine motivierende Lernatmosphäre geschaffen, in der die Schüler Interesse und Neugier für  die neue Thematik entwickeln (N1.1, N3.2, N3.6, SELK3.1, W12.1, BK1, KK2.4, KK2.16).

DE.7.2.H2 

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Nachdem die Schüler in das Thema „Essen und Trinken“ eingeführt wurden, konzentriert sich diese Phase  darauf, gezielt wichtige Details aus Hör- und Sehtexten zu entnehmen (N3.2, SELK1.1, W13, BK1, KK2.2).  Die Schüler hören oder sehen themenbezogene Impulse wie Dialoge im Restaurant, Einkaufs- oder  Alltagssituationen und identifizieren dabei zentrale Informationen, zum Beispiel bestellte Speisen und  Getränke, Vorlieben, Wünsche oder Preise (N1.1, N3.2, SELK2.1, W14.1, W13, BK4, KK2.4). Die Lehrkraft  wiederholt die Eingabe mehrmals, um den Schülern zu ermöglichen, gezielt Schlüsselwörter wie „Ich  möchte…“, „Ich mag…“ oder „kein…“ herauszufiltern (N2.5, N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.5). Diese Details werden  anschließend gemeinsam besprochen, notiert oder durch einfache Aufgaben wie Zuordnungen, Tabellen  oder kurze mündliche Antworten gesichert (N2.4, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.13). Dadurch entwickeln die  Schüler ihre Fähigkeit, aus authentischen Hör- und Sehtexten wesentliche Informationen zu erfassen, und  lernen, diese im weiteren Unterricht gezielt anzuwenden (N1.5, N3.5, SELK3.1, W13, BK1, KK2.16).

DE.7.2.P1

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ erkennen und üben die Schüler gezielt die für den  Wortschatz relevanten phonetischen Elemente (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.2). Dazu gehören insbesondere die Diphthonge ei (wie in „Eis“) und ie (wie in „Lieblingsessen“), die Konsonanten  ch (wie in „Milch“ – hartes ch) und sch (wie in „Schokolade“) (N3.6, SELK1.2, BK4, BK1, KK2.4, KK2.5, KK2.7). Die Schüler trainieren die korrekte Wortbetonung, zum Beispiel bei „Eis essen“ (erste Silbe betont), und die  Satzbetonung, etwa bei „Ich habe Hunger“ (Verb habe betont) (N2.5, N3.2, SELK1.2, SELK2.1, W12.1, KK2.5).  Ebenso wird die Frageintonation bei „Was ist dein Lieblingsessen?“ und die Aussageintonation bei „Mein  Lieblingsessen ist Pizza.“ gezielt geübt (N3.6, SELK1.2, SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.16). Die Ausspracheübungen  werden in authentische Kommunikationssituationen integriert, z. B. in Dialoge im Restaurant oder beim  Einkauf, sodass die Schüler die gelernten phonetischen Strukturen sicher im Alltag anwenden können (N1.5N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.16).

DE.7.2.L1

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Im Thema „Essen und Trinken“ werden die Schüler gezielt auf das Leseverstehen vorbereitet, indem zunächst  ihr Vorwissen zu Lebensmitteln, Getränken und Essgewohnheiten aktiviert wird (N1.1, N3.2, SELK1.1, W13BK1, KK2.2). Dazu setzt die Lehrkraft visuelle Impulse wie Bilder von Obst, Gemüse, Getränken oder typischen Gerichten  ein (N3.2, N3.3, BK4, W13.1). Die Schüler benennen bekannte Lebensmittel und Getränke, tauschen sich über ihre Lieblingsspeisen und  -getränke aus und erstellen erste Wortlisten (SELK2.1, SELK2.2, W13, KK2.5, KK2.13). Anschließend werden zentrale Redemittel und Strukturen, die im Lesetext vorkommen, eingeführt und  gemeinsam geübt (N3.7, SELK2.2, W3.2, BK1). Die Lehrkraft macht die Schüler auf wichtige sprachliche Merkmale aufmerksam, wie z. B. die Verwendung  der Modalverben mögen und möchten, die Negation mit kein sowie typische Frageformen im Kontext Essen  und Trinken (N3.6, N3.7, BK1, KK2.4, KK2.13). Ziel ist es, die Schüler sprachlich und inhaltlich so vorzubereiten, dass sie den Text leichter verstehen,  Schlüsselwörter schneller erkennen und die wesentlichen Informationen gezielt entnehmen können (N3.2SELK3.1, BK1, KK2.2, KK2.4, KK2.7). 

DE.7.2.L2

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ lernen die Schüler, Informationen aus kurzen Texten,  Speisekarten, einfachen Rezepten oder Plakaten gezielt zu entnehmen und sinnvoll zu nutzen (N3.2SELK1.1, BK1, KK2.2, KK2.4). Zunächst werden im Unterricht Lesetexte thematisch gegliedert und wichtige  Inhalte markiert (N3.7, N3.6, BK4, KK2.13). Die Schüler identifizieren Überschriften, Schlüsselwörter und  Bildinformationen, um den Textinhalt schneller zu erfassen (N3.2, BK4, KK2.2, KK2.4). Sie üben, den  gelesenen Text in logische Abschnitte zu gliedern und die darin enthaltenen Informationen für ihre eigenen  Sprech- oder Schreibaufgaben zu verwenden (SELK2.1, W3.2, BK1, KK2.3, KK2.13). Beispielsweise lesen  sie eine Speisekarte und ordnen die Speisen und Getränke den Kategorien zu oder entnehmen einem  kurzen Rezept die Zutaten und Zubereitungsschritte (BK1, KK2.5, KK2.7). Dabei werden Techniken wie  Unterstreichen, farbliches Markieren und das Erstellen einer Wortfeldkarte gezielt eingesetzt, um das  Verständnis zu sichern und die Übertragung in eigene Aussagen zu erleichtern (N3.6, BK4, KK2.4, KK2.13). Ziel ist es, dass die Schüler nicht nur die Hauptaussagen eines Textes erkennen, sondern auch Details  gezielt herausfiltern und diese in kommunikativen Situationen aktiv anwenden können (N1.5, N3.5, SELK2.1BK1, KK2.2, KK2.4).

DE.7.2.W1

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN 

Im Thema „Essen und Trinken“ erweitern die Schüler ihren aktiven Wortschatz zu Lebensmitteln, Getränken,  Vorlieben und Essgewohnheiten und wenden diesen in verschiedenen Kontexten sicher an (N3.2, SELK1.1W13, BK1, KK2.2). Zu Beginn wird der Zielwortschatz eingeführt, bestehend aus Oberbegriffen (z. B. Obst,  Gemüse, Getränke) und konkreten Beispielen wie der Apfel, die Banane, die Tomate, der Saft, die Milch oder  das Eis (N3.2, SELK2.1, W13, BK4, KK2.2). Die Schüler lernen außerdem passende Verben wie essen und  trinken sowie wichtige Adjektive wie gesund, ungesund, heiß, kalt (N3.2, SELK2.1, W13, BK1, KK2.4). Die  Einführung erfolgt über visuelle Impulse wie Bilderkarten, reale Objekte (z. B. Obstkorb, Getränkeflaschen)  oder kurze Videoclips, wodurch die Schüler die Wörter mit authentischen Situationen verknüpfen (N2.5, N3.3SELK2.3, W13.1, BK4, KK2.5). Im weiteren Verlauf üben sie den Wortschatz in sprech- und schreiborientierten  Aktivitäten, etwa beim Beschreiben von Bildern, beim Spielen von Zuordnungsspielen (Bild–Wort– Satz) oder beim Erstellen eigener Einkaufslisten (N3.2, SELK2.1, SELK2.2, W3.2, BK1, KK2.4, KK2.5). Dabei achten sie auf die korrekte Verwendung von Artikeln und Pluralformen sowie auf die passende  Aussprache (N3.6, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4). Die Lehrkraft bietet regelmäßig Wiederholungsphasen an,  um den Wortschatz zu festigen, z. B. durch kurze Reaktionsspiele („Zeig mir…“, „Finde…“) oder Mini-Dialoge in  Alltagssituationen („Was möchtest du essen?“ – „Ich möchte einen Salat.“) (N2.5, SELK3.2, W12.1, BK1, KK2.2). Ziel ist es, dass die Schüler den Zielwortschatz nicht nur passiv erkennen, sondern aktiv und kontextgerecht  in mündlichen und schriftlichen Äußerungen einsetzen können (N1.5, N3.5, SELK2.1, W13, BK1, KK2.16).

DE.7.2.G1 

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN 

Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ liegt der Schwerpunkt der Zielgrammatik auf der sicheren  Verwendung der Modalverben mögen und möchten, der Verben essen und trinken, der Negation  mit kein/keine/keinen sowie der Konjunktion aber (N3.2, N3.6, N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.13). Die Schüler lernen, mithilfe dieser Strukturen Vorlieben und Wünsche zu äußern, ablehnende Aussagen  zu formulieren und einfache Sätze zu verbinden (N1.1, N1.5, SELK2.1, W12.1, W13.1, BK1, KK2.16). Zu  Beginn wird die Bedeutung und Funktion der Modalverben in authentischen Beispielsätzen eingeführt,  z. B. „Ich mag Pizza. / Magst du Äpfel?“ oder „Ich möchte einen Saft. / Was möchten Sie?“ (N3.2, SELK2.1W3.2, BK1, KK2.2). Anschließend wird die Negationsform in realitätsnahen Kontexten geübt, z. B. „Ich  mag keinen Kaffee.“ oder „Das ist kein Apfel.“ (N3.6, SELK1.2, BK1, KK2.4). Die Konjunktion aber dient  zur Verbindung kontrastierender Aussagen, z. B. „Ich mag keinen Kaffee, aber ich trinke gern Tee.“ (N3.7SELK3.2, BK1, KK2.7, KK2.13). Die Schüler wenden die Zielgrammatik zunächst in gelenkten Dialogen an (z.  B. Restaurantbestellung, Einkaufsgespräch), um die Strukturen in typischen Kommunikationssituationen zu festigen (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, BK1, KK2.16). In Partner- und Gruppenarbeiten erstellen  sie kurze Dialoge oder Rollenspiele, bei denen sie die Modalverben, Negationen und Konjunktionen  kontextgerecht einsetzen (N2.4, N2.5, SELK2.2, SELK3.2, BK1, KK2.4). Besonderes Augenmerk liegt  auf der Verbindung von Grammatik und Wortschatz (N3.6, BK1, KK2.2, KK2.13). Die Schüler üben  die Strukturen parallel mit dem Zielwortschatz zu Lebensmitteln und Getränken, um einen direkten  Transfer in die mündliche und schriftliche Kommunikation zu ermöglichen (N3.2, SELK2.1, BK1, KK2.4). Ziel ist es, dass sie die gelernten Formen nicht isoliert, sondern flüssig und spontan in authentischen  Sprech- und Schreibsituationen verwenden können (N1.5, N3.5, SELK3.1, SELK2.1, W12.1, W13.1, BK1, KK2.16)

DE.7.2.S1

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

  Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ zielt die Vorbereitung auf den Schreibprozess darauf  ab, die Schüler schrittweise an das schriftliche Formulieren von Aussagen zu Lebensmitteln,  Getränken, Vorlieben und Wünschen heranzuführen (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.2, BK1, KK2.13, KK2.16). Zu Beginn werden wichtige Redemittel und Satzmuster wiederholt, die bereits im mündlichen  Unterricht eingeführt wurden, z. B. „Ich esse gern…“, „Mein Lieblingsessen ist…“, „Ich möchte…“ (N3.2N3.6, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.4). Die Schüler aktivieren zunächst ihr Vorwissen, indem sie im Plenum  oder in Kleingruppen brainstormen, welche Lebensmittel und Getränke sie kennen und mögen (N3.3N3.2, SELK2.2, W12.1, BK1, KK2.2). Anschließend werden visuelle Impulse (Bilder, Flashcards, reale  Gegenstände) eingesetzt, um Wortschatz und passende Strukturen zu festigen (N2.5, N3.2, SELK2.3W13.1, BK4, BK1, KK2.5). In diesem Schritt werden auch die Zielgrammatik-Elemente (Modalverben,  Negation, Konjunktionen) wiederholt und schriftlich geübt (N3.6, N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.13). Daraufhin verfassen die Schüler erste einfache Sätze, wie z. B. „Ich trinke gern Wasser.“  oder „Ich mag keinen Kaffee, aber ich trinke gern Tee.“ (SELK2.1, N1.5, W12.1, BK1, KK2.4). Diese Sätze werden gemeinsam im Unterricht besprochen und verbessert, sodass die Lernenden ein  Gefühl für korrekte Satzstruktur, Wortstellung und Rechtschreibung entwickeln (SELK2.2, SELK1.2BK1, KK2.13, KK2.17). Zur weiteren Vorbereitung auf komplexere Schreibaufgaben (z. B. einen kurzen  Text zu „Mein Lieblingsessen und -getränk“) lernen die Schüler, ihre Aussagen zu ordnen und zu  erweitern (N3.7, N3.6, W3.2, BK1, KK2.3, KK2.13). Dafür nutzen sie Satzanfänge, Verbindungswörter  (und, aber) sowie beschreibende Adjektive (z. B. gesund, ungesund) (BK1, KK2.4, KK2.5). Ziel dieser Phase ist es, dass die Schüler Sicherheit im schriftlichen Ausdruck gewinnen, um im  anschließenden Schreibprozess zusammenhängende, thematisch passende Texte verfassen zu können  (N1.5, N3.5, SELK3.1, W12.1, BK1, KK2.16, KK2.2).

DE.7.2.S2 

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ bereiten die Schüler ihre schriftlichen Inhalte sorgfältig vor  und setzen sie anschließend in klar strukturierte Texte um (N3.2, N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.13, KK2.16).  Ausgehend von den zuvor erarbeiteten Redemitteln, dem thematischen Wortschatz (Lebensmittel,  Getränke, Adjektive) und den gelernten Strukturen (Modalverben mögen, möchten, Negation mit kein/e,  Konjunktionen wie aber) planen die Schüler zunächst, welche Informationen sie aufnehmen möchten (N3.7SELK1.2, SELK1.1, BK1, KK2.13). In der Vorbereitungsphase erstellen sie eine kleine Ideensammlung oder  ein Stichwortblatt, das folgende Punkte enthalten kann: Lieblingsessen, Lieblingsgetränk, Lebensmittel  und Getränke, die sie gern oder nicht gern mögen, sowie passende Begründungen (N3.3, N3.2, BK1KK2.3, KK2.13). Diese Ideen werden mithilfe einfacher Satzmuster in einen zusammenhängenden Text  übertragen (SELK2.1, N1.5, BK1, KK2.13, KK2.16). Während des Schreibprozesses achten die Schüler auf  eine logische Abfolge ihrer Sätze, vom allgemeinen Thema „Essen und Trinken“ über die Nennung einzelner  Speisen und Getränke bis hin zu persönlichen Vorlieben und kleinen Vergleichen (N3.7, N3.6, KK2.7KK2.13). Sie verbinden ihre Aussagen mithilfe passender Konjunktionen (und, aber) und setzen Adjektive  ein, um Speisen und Getränke genauer zu beschreiben (gesund, ungesund) (BK1, W13, KK2.4, KK2.5). Abschließend überarbeiten die Schüler ihre Texte auf Verständlichkeit, Vollständigkeit und sprachliche Richtigkeit (SELK1.2, N3.6, KK2.17). Je nach Leistungsstand ergänzen sie Zeichnungen oder Bilder zur  Veranschaulichung (N3.3, BK4). Durch diesen Prozess lernen die Schüler, schriftliche Inhalte strukturiert  vorzubereiten und in einem fertigen, sinnvollen Text darzustellen, der sowohl im schulischen als auch im  alltäglichen Kontext angewendet werden kann (KK2.13, KK2.16, SELK3.1, N1.5).

DE.7.2.SP1

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Im Rahmen des Themas „Essen und Trinken“ werden die Schüler zunächst schrittweise an den Sprechprozess  herangeführt (N1.1, N3.2, SELK3.1, SELK1.1). Diese Phase dient dazu, Hemmungen abzubauen, Sicherheit im  Umgang mit den neuen Redemitteln zu gewinnen und den Wortschatz gezielt zu aktivieren (N1.5, SELK1.2SELK2.1, W12.1). Zunächst wiederholen die Schüler bekannte Strukturen wie „Ich esse gern…“, „Ich trinke gern…“,  „Was möchtest du…?“ und erweitern diese um neue Redemittel und Satzmuster (N3.2, N3.6, SELK2.1, BK1, KK2.4).  Durch kurze, gelenkte Partnerübungen, Bilder und Rollenspiele üben die Schüler, einfache Aussagen zu ihren  Ess- und Trinkgewohnheiten zu formulieren und Fragen an andere zu stellen (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1). Der Schwerpunkt liegt darauf, den Schülern ausreichend sprachliche Unterstützung zu geben, damit sie  flüssig und verständlich sprechen können (N1.5, SELK2.1, SELK3.1, KK2.16). Dazu werden Satzbausteine  visuell präsentiert, gemeinsam im Plenum wiederholt und in Mini-Dialogen angewendet (BK4, SELK2.2KK2.5). Auch die korrekte Aussprache und Intonation werden in dieser Phase gezielt trainiert (N3.2, SELK1.2KK2.4). Die Aktivitäten sind so konzipiert, dass sie authentische Gesprächssituationen vorbereiten, die im  weiteren Unterrichtsverlauf vertieft werden, z. B. ein Gespräch im Restaurant, beim Einkauf oder beim  Austausch über Vorlieben (SELK3.2, SELK2.1, W14.1, BK1).Ziel dieser Phase ist es, die Schüler inhaltlich  und sprachlich optimal auf die anschließende freie Sprechproduktion vorzubereiten (N1.5, N3.5, SELK3.1SELK2.1, KK2.16).

DE.7.2.SP2 

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Phase lernen die Schüler, ihre sprachlichen Inhalte zum Thema „Essen und Trinken“ gezielt  zu strukturieren und in kommunikativen Situationen anzuwenden (N3.7, N3.2, SELK2.1, SELK3.1, BK1KK2.13, KK2.16). Aufbauend auf der Vorbereitungsphase (SP1) ordnen die Schüler ihren Wortschatz  und ihre Redemittel nach thematischen Schwerpunkten wie „Lebensmittel“, „Getränke“, „Vorlieben  und Wünsche“ oder „Bestellungen im Restaurant“ (N3.2, N3.7, BK1, KK2.5, KK2.13). Mithilfe von  Planungs- und Strukturierungshilfen, wie z. B. Gesprächsleitfäden oder Gedankenkarten, erarbeiten  sie in Partner- oder Gruppenarbeit die Abfolge von Aussagen und Fragen, die sie in Rollenspielen  oder Präsentationen verwenden wollen (SELK2.2, SELK2.1, N3.7, BK1, KK2.3, KK2.13, W4.2). Die Schüler üben, relevante Informationen auszuwählen, diese in eine logische Reihenfolge zu bringen und  sprachlich korrekt zu verknüpfen, z. B. durch Konjunktionen („aber“) oder Modalverben („möchten“, „mögen“)  (N3.6, BK1, KK2.4, KK2.7, KK2.13). Gleichzeitig wird Wert auf eine situationsangemessene Ausdrucksweise  gelegt, sodass die Schüler lernen, in unterschiedlichen Kontexten höflich und klar zu sprechen (SELK3.2SELK2.1, W14.1). Durch diese gezielte Organisation der Inhalte gewinnen sie Sicherheit im mündlichen  Ausdruck, was ihnen ermöglicht, in authentischen Gesprächssituationen flüssiger und selbstständiger zu  agieren (N1.5, N3.5, SELK3.1, SELK2.1, KK2.16).

DE.7.2.SP3

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN 

In dieser Phase setzen die Schüler die erarbeiteten Redemittel, Strukturen und Wortschatzlisten  zum Thema „Essen und Trinken“ aktiv in Sprechsituationen um (N1.5, N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK3.1BK1, KK2.16). Sie führen authentische Dialoge, kurze Monologe oder Gruppenpräsentationen durch,  in denen sie Lebensmittel und Getränke benennen, Vorlieben und Wünsche äußern sowie einfache  Bestell- und Einkaufsgespräche simulieren (N2.5, N3.3, SELK2.2, SELK2.1, KK2.7). Die Lehrkraft  schafft realistische Kommunikationsanlässe, z. B. durch Rollenspiele wie „Im Restaurant bestellen“,  „Auf dem Markt einkaufen“ oder „Mein Lieblingsessen vorstellen“ (N2.4, SELK2.2, SELK3.2, BK4). Die Schüler formulieren vollständige Sätze, verwenden passende Frage- und Antwortmuster  („Was möchten Sie essen?“ – „Ich möchte eine Suppe, bitte“) und achten auf die richtige  Aussprache, Satzmelodie und Betonung (N3.2, SELK1.2, W14.1, KK2.4). Ziel ist es, die mündliche  Ausdrucksfähigkeit zu festigen, spontane Sprachproduktion zu fördern und die Sicherheit  im Umgang mit den erlernten Strukturen zu steigern (N1.5, N3.5, SELK3.1, KK2.16, KK2.17). Durch das wiederholte Einüben dieser Sprechsituationen entwickeln die Schüler flüssigere und  selbstbewusstere Kommunikationsfähigkeiten, die sie sowohl im schulischen als auch im alltäglichen  Kontext anwenden können (W12.1, SELK1.1, SELK1.2, N3.7, KK2.13).

 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie persönliche  Vorlieben beim Essen und Trinken formulieren und präsentieren.

Aktivität: Mein eigenes Menü -Die Schüler erstellen ein eigenes Menü für ein Frühstück, Mittag- oder Abendessen.

-Sie wählen passende Speisen und Getränke aus und formulieren Sätze dazu:

-Zum Frühstück esse ich… und trinke…

-Mein Lieblingsgetränk ist…

-Ich mag keinen/keine/kein…

-Anschließend stellen sie ihr Menü der Klasse vor und begründen ihre Auswahl.

Ziel: Die Schüler verwenden bekannte Redemittel, Modalverben (möchten, mögen), Verneinungen und  Wortschatz zu Essen und Trinken in personalisierten Kontexten und stärken dabei ihre Sprech- und  Präsentationskompetenz.

Destekleme

Unterstützung

Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Essen und  Trinken auf elementarer Ebene.

Aktivität: Speise

-Memory und Satzbau-Übungen

-In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memoryspiel mit Bild- und Wortkarten zu Speisen und Getränken.

-Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze:

-Das ist eine Banane.“

-Ich trinke gern Wasser.“ 

-Danach führen sie Satzbau-Übungen durch (z.B. Lückentexte, Zuordnung von Subjekt, Verb und Objekt).

-In geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen:

-Was möchten Sie essen?“ 

– „Ich möchte eine Suppe.“

Ziel: Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und  beim mündlichen Austausch.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W12. Geduld

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.7.3.H1.1. Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Hör/Sehverstehen zu den Themen Freizeitaktivitäten  mit der Familie und Freizeitaktivitäten mit Freunden vorbereiten. Sie können dabei vertraute Redemittel und Bezeichnungen für Freizeitaktivitäten erkennen und deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.7.3.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen und Details zu den Themen erkennen,  vergleichen und zusammenfassend darstellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.7.3.P3.1. - Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Satzintonationsmuster im Kontext des Themas  Freizeitaktivitäten am Wochenende erkennen und gezielt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten. 

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.7.3.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen  Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf das Leseverstehen zum Thema Freizeitaktivitäten am Wochenende  vorbereiten, indem sie ihr Vorwissen aktivieren und Strategien zur Texterwartung anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.7.3.L2.3.Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können zentrale und detaillierte Informationen aus Lesetexten über Freizeitaktivitäten am  Wochenende erfassen, verstehen und für die eigene Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen. 

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. 

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt. 

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.7.3.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den thematischen Wortschatz zu Freizeitaktivitäten am Wochenende gezielt erkennen,  verstehen und in eigenen mündlichen und schriftlichen Äußerungen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.7.3.G1.1. Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grundlegenden grammatischen Strukturen im Kontext des Themas Freizeitaktivitäten  am Wochenende erkennen und korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.7.3.S4.1.Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können einfache Informationen zu ihren Freizeitaktivitäten am Wochenende sammeln und diese  für einen eigenen kurzen Text vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.7.3.S4.4. Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einfache, zusammenhängende Texte über ihre eigenen Freizeitaktivitäten am  Wochenende schreiben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.7.3.SP3.1.Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können über ihre eigenen Freizeitaktivitäten am Wochenende in einfachen Sätzen sprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.7.3.SP3.3. Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können sich in der Gruppe über ihre Wochenendpläne austauschen und einfache Dialoge führen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

DE.7.3.SP3.4. Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können ihre eigenen Freizeitaktivitäten am Wochenende in einer kurzen mündlichen  Präsentation zusammenhängend darstellen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine. 

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien. 

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise. 

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DIE FREIZEITAKTIVITÄTEN AM WOCHENENDE
Konu:

FREIZEITAKTIVITÄTEN AM WOCHENENDE

Die Unterthemen: Die Freizeitaktivitäten mit der Familie; Die Freizeitaktivitäten mit den Freunden

Zielwortschatz im Gebrauch

Die Schüler erweitern ihren Wortschatz zu den typischen Freizeitaktivitäten am Wochenende. Dabei lernen  sie, Aktivitäten, Orte und Spiele zu benennen:

Aktivitäten & Verben: grillen, besuchen, treffen, fernsehen, einkaufen, spazieren gehen, schwimmen,  zusammen

Orte: der Garten, das Theater, das Picknick, der Spielplatz, der Fußballplatz, das Schwimmbad, das Kaufhaus,  der Supermarkt, die Pizzeria, die Eisdiele, das Kino

Spiele & Gegenstände: das Spiel, das Brettspiel 

Die Schüler können passende Fragen und Antworten zu den eigenen und fremden Freizeitaktivitäten  formulieren:

-Was machen wir am Wochenende? 

-Wohin gehen wir?

-Gehen wir ins Kino?

-Unsere Freizeitaktivitäten sind …

Zielgrammatik im Gebrauch

Die Schüler verwenden Verben im Präsens, um über Wochenendaktivitäten zu berichten:

-Ich spiele Fußball. -Wir gehen ins Kino.

-Ich mache ein Picknick.

Personalpronomen in Subjektposition werden korrekt genutzt: ich, du,er/sie/es, wir, ihr, sie. 

Sie bilden  einfache Satzstrukturen (Subjekt + Verb + Objekt/Adverbiale):

-Ich sehe fern.

-Er geht am Sonntag ins Schwimmbad. Fragesätze im Präsens (Inversion):

-Spielst du Fußball?  -Gehst du ins Kino?

-Machst du ein Picknick? 

Verneinungen: 

-Ich spiele nicht.

 -Wir gehen nicht ins Museum.

 W-Fragen:

-Was machst du am Wochenende?

-Wann gehen wir ins Kino? 

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch 

Die Schüler nutzen die gelernten Strukturen, um: 

-eigene Wochenendpläne vorzustellen

-Treffen zu organisieren (z.B. Treffpunkt und Zeit)-eigene Vorlieben und Abneigungen auszudrücken:

-Ich spiele gern Fußball. 

-Wir gehen nicht ins Museum.

 -Er mag Eis.

 -Sie mag keine Brettspiele.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

Die Schüler verwenden höfliche und alltagstaugliche Redemittel:

-Wohin gehen wir? -Wir haben keinen Plan.

-Gehen wir ins Kino?“

-Wo treffen wir uns?“

-Gehen wir in die Eisdiele?“

 -Vielen Dank, das war schön!“

 -Das ist super.

 -Bis morgen!“

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Die Schüler achten auf die korrekte Aussprache von:

Diphthongen: ei (Freizeit), au (ausgehen), ie (spielen)

Konsonanten: -ch wie in ich -s als [z] in sehen, Sonntag -sch wie in Schwimmbad -sp in spielen -st in Sonntag Betonung:

Wortbetonung: spielen, Wochenende, ausgehen Satzbetonung: Ich gehe ins Kino.

Frageintonation:Ja/Nein-Fragen: Gehst du ins Kino? (steigende Intonation)

 W-Fragen: Was machst du am Wochenende? (fallende Intonation)

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Die Schüler üben typische Aussprachemuster in authentischen Gesprächssituationen: 

-Unsere Freizeitaktivitäten sind ...

 -Ich mache Picknick.

-Wir gehen am Samstag ins Kino.

-Ich spiele nicht gern Brettspiele.  

Dabei legen sie Wert auf eine natürliche und angemessene Intonation, um in typischen Wochenendgesprächen  flüssig und klar zu kommunizieren.

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS WICHTIGER HINWEIS:

Zu jedem Thema wird eine Bewertungsliste bereitgestellt. (Siehe Kap. 1.2 Prinzipien zur Umsetzung des  Lehrplans.) Die hier aufgeführten Elemente sind nicht verpflichtend in jeder einzelnen Unterrichtsstunde  einzusetzen. Sie dienen als optionale Auswahlmöglichkeiten für Lehrkräfte oder Lehrbuchautoren. Für jede  Unterrichtsstunde kann je nach Lernziel, Schülerbedürfnissen, Inhalten und Lehrervorlieben eine passende  Auswahl getroffen werden.

LEISTUNGSAUFGABE: 

Die Schüler gestalten ein kleines Projekt oder eine Präsentation zum Thema „Meine Freizeitaktivitäten am  Wochenende“.

Mögliche Aufgabenstellung: Die Schüler erstellen ein Plakat, ein Lernheft oder einen kleinen digitalen Beitrag, in dem sie beschreiben: 

-Was sie am Wochenende machen.

-Mit wem sie ihre Freizeit verbringen.

-Wohin sie gehen. -Was sie gern und was sie nicht gern tun. Dabei sollen sie folgende sprachliche Mittel anwenden:

-Zielwortschatz zu Freizeitaktivitäten (z.B. ins Kino gehen, Picknick machen, Fußball spielen, schwimmen  gehen, zu Hause bleiben),

 -Redemittel für Vorlieben und Abneigungen (Ich mag... / Ich mag nicht... / Ich gehe gern...),

-einfache  Satzmuster im Präsens. Leistungsnachweis:

Die Schüler präsentieren ihre Ergebnisse in Form von:

-einem kurzen mündlichen Vortrag (1–2 Minuten), oder -einem Plakat / Steckbrief / Lernheftseite, das sie der Klasse vorstellen.

Bewertungskriterien: 

-Verständlichkeit und Korrektheit der Aussagen (Wortschatz, Satzbau), 

-Anwendung der Redemittel und Zielgrammatik,  

-korrekte Aussprache und Intonation, 

-klare und strukturierte Präsentation der Inhalte,

-kommunikative Angemessenheit (z.B. Reaktion auf Fragen oder Vorschläge).

 

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen:Bereitschaft / Vorbereitung

Dieses Thema baut auf dem Vorwissen und den persönlichen Erfahrungen der Schüler zu Freizeitaktivitäten  auf.

Da die Schüler im Alltag regelmäßig eigene Freizeitgestaltung erleben und darüber berichten können,  verfügen sie bereits über eine Vielzahl von Begriffen und Vorstellungen in ihrer Erstsprache.

Dieses vorhandene Wissen bietet eine ideale Grundlage, um den neuen Wortschatz, die Redemittel und die  grammatischen Strukturen im Deutschen zu erlernen.

Zu Beginn des Unterrichts aktivieren die Schüler ihr Wissen zu folgenden Fragen:

 -Was mache ich gern am Wochenende?

-Mit wem verbringe ich meine Freizeit? 

-Wohin gehe ich gern am Wochenende?

-Welche Aktivitäten mag ich nicht so gern?

Dabei werden erste Assoziationen und Erfahrungen gesammelt, ohne diese zunächst ins Deutsche zu  übersetzen.

Visuelle Impulse (z.B. Bilderkarten, kurze Videos) unterstützen diesen Prozess.

Vorbemerkung zum Niveau:

Die Schüler der 7. Klasse verfügen über grundlegende Fertigkeiten im Bereich Hören, Lesen, Schreiben und  Sprechen (A1.2) und haben im vorherigen Unterricht bereits einfache Satzmuster sowie Personalpronomen  und Verben im Präsens geübt.

Sie können auf diese Strukturen zurückgreifen, um im aktuellen Thema kommunikativ aktiv zu werden. 

Unterrichtseinstieg: Als Einstieg in das Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ bietet sich z.B. folgendes Vorgehen an:

Die  Lehrkraft zeigt eine Bildercollage zu typischen Wochenendaktivitäten (Kino, Schwimmbad, Park, Picknick, Einkaufen, Fernsehen, Freunde treffen, Brettspiele spielen etc.).

Die Schüler überlegen, welche dieser Aktivitäten sie selbst machen, und tauschen sich dazu zunächst auf  Deutsch in kurzen Phrasen aus.

In Partnerarbeit notieren sie auf kleinen Karten ihre liebsten und unbeliebtesten Freizeitaktivitäten (z.B.:  Ich gehe gern ins Kino. Ich spiele nicht gern Brettspiele.).

Ziel dieser Phase:

-Aktivierung von Vorwissen, 

-Förderung der Sprechbereitschaft,

-Aufbau von Motivation und thematischer Neugier.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn der Einheit wird überprüft, inwieweit die Schüler in ihrer physischen, kognitiven, affektiven  und sozialen Entwicklung bereit sind, sich mit dem Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“  auseinanderzusetzen.

Dieses Thema knüpft unmittelbar an die Erfahrungswelt der Schüler an und bietet  zahlreiche Anlässe zur authentischen Kommunikation.

Im Vorbewertungsprozess werden die Vorkenntnisse der Schüler in Bezug auf Freizeitaktivitäten erfasst. 

Dabei wird festgestellt, in welchem Maße sie bereits über entsprechenden Wortschatz und sprachliche  Strukturen verfügen, um einfache Aussagen über eigene und fremde Aktivitäten treffen zu können.

Die Schüler werden durch verschiedene vorbereitende Aktivitäten, wie Brainstorming, Umfragen im  Klassenverband oder das Sammeln von typischen Freizeitaktivitäten an der Tafel, dazu angeregt, ihr  Vorwissen zu aktivieren.

In spielerischen Übungen äußern sie ihre eigenen Vorlieben und Gewohnheiten im  Zusammenhang mit dem Wochenende.

Darüber hinaus wird erfasst, inwiefern die Schüler bereits in der Lage sind, Fragen zu stellen und zu  beantworten sowie kurze Aussagen zu strukturieren.

Diese Beobachtungen ermöglichen der Lehrkraft,  die Unterrichtsplanung gezielt an den aktuellen Lernstand der Gruppe anzupassen und individuelle  Unterstützungsbedarfe zu berücksichtigen.

Ziel dieses Prozesses ist es, eine geeignete Ausgangsbasis für das weitere Lernen zu schaffen, die Schüler  für das Thema zu sensibilisieren und sie zur aktiven Beteiligung am Lernprozess zu motivieren. 

Köprü Kurma

Brückenbauen

Im Rahmen dieser Einheit wird bewusst eine Brücke zwischen dem bereits vorhandenen Wissen der Schüler  und den neuen Inhalten zum Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ geschlagen.

Die Schüler bringen vielfältige persönliche Erfahrungen und Vorstellungen über ihre Wochenendgestaltung  mit.

Diese Vorerfahrungen werden gezielt genutzt, um neue sprachliche Strukturen, Redemittel und  Wortschatz sinnvoll daran anzuknüpfen.

Zu Beginn der Einheit reflektieren die Schüler gemeinsam, wie sie gewöhnlich ihr Wochenende verbringen,  welche Aktivitäten sie allein, mit der Familie oder mit Freunden unternehmen.

In diesem Zusammenhang  werden erste Begriffe gesammelt und visuell unterstützt (z. B. durch Bilder, Piktogramme, Gedankenkarten). 

Darauf aufbauend lernen die Schüler, diese vertrauten Inhalte zunehmend differenzierter sprachlich  auszudrücken.

Sie erweitern ihr Repertoire an Redemitteln und üben, einfache Aussagen, Fragen und  Antworten zu formulieren, um über ihre Wochenenderlebnisse berichten oder Pläne machen zu können. 

Durch den gezielten Einsatz von Dialogübungen, Rollenspielen und authentischen Sprechanlässen wird  die Brücke zwischen Alltagserfahrungen und neu erlerntem sprachlichen Handeln systematisch gefestigt. 

So wird gewährleistet, dass die Schüler das neue Wissen nicht isoliert, sondern eingebettet in ihren  persönlichen Erfahrungshorizont erwerben und anwenden.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ begonnen  wird, soll eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler  emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N1.5, N3.2,  SELK1.1, SELK1.2). Ziel ist es, eine positive und motivierende Lernatmosphäre zu schaffen, in der die  Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.5, N3.5, SELK3.1, W12.1). Eine solche Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern unterstützt  das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (SELK1.1, N2.4, W12.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein Rhythmusklatschen, ein  Lied, ein Zungenbrecher oder eine humorvolle kurze Geschichte sein (N2.5, N3.3, BK4). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und allen Schülern zugänglich  ist (SELK3.2, W14.1). Durch den Einsatz von nonverbalen Elementen, Mimik und Gestik können die Schüler  aktiv einbezogen und auf den gemeinsamen Lernprozess eingestimmt werden (SELK2.3, SELK2.2, N3.2).

INTEGRATION DES SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Rahmen des Themas „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören,  Lesen, Sprechen und Schreiben – gezielt und integriert gefördert. Beim Hörverstehen hören die Schüler  authentische und einfache Dialoge zu typischen Wochenendaktivitäten, erkennen zentrale Informationen  und reagieren darauf mit kurzen mündlichen oder schriftlichen Antworten. Das Leseverstehen wird durch  kurze Texte, Anzeigen oder Einladungen zu Freizeitaktivitäten geschult, wobei die Schüler sowohl die  Hauptaussagen als auch wichtige Details erfassen. Im Bereich Sprechen formulieren die Schüler eigene  Aussagen zu ihren Wochenendplänen, stellen Fragen an ihre Mitschüler und führen einfache Dialoge, um  Treffen zu organisieren oder Vorlieben und Abneigungen zu äußern. Durch Rollenspiele und Partnerübungen  wird die kommunikative Kompetenz gefestigt. Das Schreiben wird gefördert, indem die Schüler kurze Notizen,  Einladungen, Plakate oder kleine Präsentationen zu ihren Freizeitaktivitäten erstellen. Dabei wenden sie  den thematischen Wortschatz, die Zielgrammatik (Präsens, Personalpronomen, einfache Satzstrukturen,  Verneinung, W-Fragen) und die erlernten Redemittel an. Alle Aktivitäten werden so gestaltet, dass die  Schüler die neuen sprachlichen Strukturen in realitätsnahen, authentischen Situationen anwenden und  dadurch Sicherheit im Gebrauch der deutschen Sprache gewinnen.

DE.7.3.H1 

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Zu Beginn der Unterrichtseinheit zum Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ werden die Schüler  schrittweise auf das Hör- und Sehverstehen vorbereitet, Ziel ist es, sie inhaltlich, sprachlich und kognitiv  auf die bevorstehenden Hör- und Sehimpulse einzustimmen (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2). Die  Lehrkraft aktiviert zunächst das Vorwissen der Schüler durch kurze Fragen wie „Was machst du gern am  Wochenende?“ oder „Mit wem verbringst du deine Freizeit?“, anhand von Bildkarten, kurzen Videos oder  Collagen zu typischen Wochenendaktivitäten (Kino, Schwimmbad, Picknick, Fußballplatz, Brettspiele usw.)  werden erste Assoziationen geweckt und der thematische Wortschatz eingeführt bzw. wiederholt (N1.1N2.5, N3.3, SELK2.3, BK4, KK2.2). Im nächsten Schritt hören oder sehen die Schüler ein kurzes Beispiel  (z. B. einen Mini-Dialog oder eine kleine Szene), ohne dass eine inhaltliche Aufgabe gestellt wird, sie sollen  lediglich den allgemeinen Kontext erkennen und zentrale Wörter oder Bilder identifizieren (N3.2, SELK1.2BK1, KK2.4). Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Aufmerksamkeit auf die Aussprache und Intonation  der neuen Wörter zu lenken, insbesondere auf Diphthonge (ei, au, ie), typische Konsonantenverbindungen  (-ch, -sch, -sp, -st) und die Betonung in Fragen und Aussagen (N3.2, N3.6, N3.7, SELK1.1, KK2.4, KK2.7).  Durch diese vorbereitenden Schritte werden mögliche Verständnisschwierigkeiten reduziert und die  Schüler können den eigentlichen Hör- und Sehverstehensaufgaben im weiteren Unterricht gezielt und  motiviert begegnen (N1.5, N2.4, N3.5, SELK3.1, W12.1, BK1, KK2.16).

DE.7.3.H2 

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Die Schüler hören bzw. sehen kurze Dialoge oder Alltagsszenen, in denen Personen ihre Wochenendpläne  besprechen oder vergangene Freizeitaktivitäten schildern, nach dem ersten globalen Verständnis  konzentrieren sie sich gezielt auf wichtige Detailinformationen, wie z. B. konkrete Aktivitäten, Orte und  Zeitangaben (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.3, BK1, BK4, KK2.2, KK2.4). Durch wiederholtes  Abspielen und gezielte Aufgabenstellungen – wie das Ergänzen von Tabellen, das Ordnen von Bildkarten  oder das Ausfüllen von Lückentexten – verknüpfen die Schüler die einzelnen Detailinformationen zu einem  vollständigen Gesamtbild (N1.3, N1.5, N2.4, N3.7, N3.8, SELK2.2, KK2.4, KK2.5, KK2.7, KK2.13). Die Lehrkraft lenkt die Aufmerksamkeit auf zentrale sprachliche Strukturen, wie Fragesätze im Präsens  und Redemittel zur Absprache von Treffpunkten (N3.6, SELK1.1, BK1, KK2.4). Besonderes Augenmerk wird  auf die Unterscheidung von bejahenden und verneinenden Aussagen gelegt, um Missverständnisse zu  vermeiden (N3.2, SELK1.2, KK2.7, KK2.16). Am Ende dieser Phase präsentieren die Schüler die gesammelten  Detailinformationen in Partner- oder Gruppenarbeit, indem sie kurze Zusammenfassungen formulieren oder  kleine Rollenspiele zu den gehörten bzw. gesehenen Szenen nachspielen (N1.5, N2.5, SELK2.1, SELK2.2SELK3.1, SELK3.2, W4.2, BK1).

DE.7.3.P1 

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler üben gezielt die Aussprache und Betonung von Wörtern und Redemitteln, die im Zusammenhang  mit Freizeitaktivitäten am Wochenende stehen (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2). Dabei liegt der  Schwerpunkt auf den im Thema vorkommenden Diphthongen (ei wie in Freizeit, au wie in ausgehen, ie wie  in spielen), Konsonantenverbindungen (-ch wie in ich, -sch wie in Schwimmbad, -sp wie in spielen, -st wie  in Sonntag) sowie der korrekten Artikulation des stimmlosen und stimmhaften s (sehen, Sonntag) (N3.6N3.7, SELK1.2, KK2.4, KK2.5). Die Schüler trainieren die Wortbetonung bei thematischen Begriffen wie  Wochenende, ausgehen und Spielplatz sowie die Satzbetonung, um zentrale Informationen hervorzuheben  (Ich gehe ins KINO.) (N3.2, SELK1.1, KK2.7, KK2.16). Ebenso wird die Frageintonation in Ja/Nein-Fragen (Gehst  du ins Kino? – steigende Intonation) und W-Fragen (Was machst du am Wochenende? – fallende Intonation)  geübt (N2.5, SELK2.1, SELK2.2, KK2.4). Zur Festigung werden kurze, authentische Dialoge, Liedzeilen  oder Zungenbrecher genutzt, in denen die Zielphoneme mehrfach vorkommen (N3.3, N3.5, SELK2.2, BK4). Die Schüler wiederholen und variieren diese in Partner- oder Gruppenarbeit, um eine sichere und flüssige  Aussprache zu entwickeln (N1.5, N2.4, SELK2.2, SELK3.2, KK2.13). Die Lehrkraft gibt individuelles Feedback  zur Lautbildung, Intonation und zum Sprechrhythmus (SELK1.2, W16.3, KK2.17).

DE.7.3.L1 

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Vor dem eigentlichen Leseprozess zu Texten über Freizeitaktivitäten am Wochenende werden die Schüler  sprachlich und inhaltlich auf das Thema vorbereitet (N1.1, N3.2, SELK1.1, W12.1). Die Lehrkraft aktiviert  zunächst den themenbezogenen Wortschatz, indem Bilder, Symbole oder kurze Videosequenzen zu  Aktivitäten wie ins Kino gehen, Picknick machen, Fußball spielen oder Schwimmen gehen gezeigt werden  (BK4, KK2.2, SELK2.1, N3.2). Die Schüler benennen bekannte Aktivitäten, ergänzen neue Begriffe und  wiederholen passende Redemittel (N1.5, SELK2.1, KK2.5, W3.1). Im nächsten Schritt werden Leseziele  festgelegt, z. B. „Finde heraus, welche Aktivitäten die Personen am Wochenende planen“ oder „Welche Orte  werden im Text erwähnt“ (W3.2, KK2.13, N1.2, KK2.16). Durch gezielte Vorentlastung werden zentrale Begriffe,  grammatische Strukturen und Redemittel geklärt, damit die Schüler beim Lesen nicht an unbekannten  Elementen scheitern (BK1, SELK1.2, KK2.4, KK2.5, W3.1). Anschließend formulieren die Schüler Hypothesen  zum Textinhalt auf Grundlage der visuellen Impulse und Überschriften (KK2.11, KK2.12, N3.6, N3.8, BK4). Sie  äußern Vermutungen wie „Ich glaube, sie gehen ins Schwimmbad“ oder „Vielleicht machen sie ein Picknick“,  dadurch werden Neugier und Leseerwartung gefördert (N1.1, N3.5, SELK2.1, KK2.16). Diese vorbereitenden  Aktivitäten erleichtern den Schülern den Einstieg ins Leseverstehen, steigern ihre Motivation und schaffen  eine inhaltliche wie sprachliche Basis für den anschließenden Leseprozess (N1.5, N2.4, SELK3.2, SELK1.2W12.1).

DE.7.3.L2 

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Während des Leseprozesses zu Texten über Freizeitaktivitäten am Wochenende lernen die Schüler,  unbekannte Wörter und Wendungen mithilfe des Kontextes, von Bildern oder bekannten Strukturen zu  erschließen (N1.1, N3.6, N3.8, KK2.4, KK2.11, KK2.12, BK1, SELK1.2). Die Lehrkraft leitet sie an, Bedeutungen  durch logische Schlussfolgerungen, Wortbausteine oder verwandte Begriffe zu erraten, anstatt sofort ein  Wörterbuch zu benutzen (KK2.16, KK2.4, KK2.11, BK1, N1.2). Die Schüler markieren wichtige Textstellen, die  zentrale Informationen zu Aktivitäten, Orten oder Zeitangaben enthalten (N3.2, KK2.2, KK2.13, BK4). Sie  notieren sich Schlüsselbegriffe und ordnen diese den entsprechenden Personen oder Situationen im Text  zu (KK2.5, KK2.13, KK2.7). Dabei reflektieren sie, welche Lesestrategien ihnen geholfen haben – etwa das  Suchen nach Signalwörtern wie am Samstag, im Schwimmbad oder mit Freunden (SELK1.1, KK2.17, W3.2).  Im Anschluss tauschen sich die Schüler in Partner- oder Gruppenarbeit über ihre Verständnissicherung aus  (SELK2.2, SELK2.1). Sie formulieren ihre Gedanken zum Text, z. B. „Ich habe verstanden, dass die Familie am  Sonntag ein Picknick macht“ oder „Ich war mir unsicher bei ‚Brettspiel‘, aber die Abbildung hat mir geholfen“  (KK2.3, N1.5, W14.1, W4.2). Diese Arbeit unterstützt nicht nur das Erschließen neuer Bedeutungen, sondern  fördert auch die Fähigkeit, den eigenen Leseprozess bewusst zu reflektieren und erfolgreiche Strategien  für zukünftige Leseaufgaben zu entwickeln (SELK1.1, SELK3.2, W12.1, KK2.17).

DE.7.3.W1 

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler erkennen und verwenden den Zielwortschatz zu Freizeitaktivitäten am Wochenende in  verschiedenen Kontexten (N1.1, N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK2.3, BK1, BK4, KK2.4, KK2.5). Sie lernen,  Aktivitäten wie grillen, besuchen, treffen, fernsehen, einkaufen, spazieren gehen, schwimmen, zusammen  spielen mit passenden Orten wie das Kino, das Schwimmbad, der Spielplatz, die Eisdiele zu verbinden (N3.6SELK2.3, W3.2, BK4, KK2.4, KK2.5, KK2.13). Durch gezielte Übungen ordnen die Schüler Wörter thematisch,  bilden Beispielsätze und wenden sie in authentischen Gesprächssituationen an, z. B. „Am Sonntag gehen  wir ins Kino“ oder „Ich spiele nicht gern Brettspiele“ (N2.5, N3.3, N1.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.2, BK1, KK2.5KK2.7, KK2.4). Die Lehrkraft setzt Bilder, kurze Dialoge und Rollenspiele ein, um den Wortschatz zu festigen  (N2.5, N3.2, SELK3.2, SELK2.2, W12.1, BK4, KK2.2, KK2.7). Die Schüler üben außerdem, passende Fragen  und Antworten zu formulieren, wie etwa „Was machen wir am Wochenende?“ oder „Wohin gehen wir?“  (N1.5, N2.4, SELK2.1, W14.1, BK1, KK2.16, KK2.13). Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Schüler  den Wortschatz sowohl mündlich als auch schriftlich korrekt anwenden und in eigenen Aussagen flexibel  einsetzen können (N1.2, SELK1.2, SELK3.1, W3.1, W16.3, BK1, KK2.13, KK2.17).

DE.7.3.G1 

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler erkennen und wenden die Zielgrammatik zur Beschreibung von Freizeitaktivitäten am  Wochenende an, sie nutzen Verben im Präsens, um über eigene und fremde Pläne zu berichten, z. B. „Ich  spiele Fußball“, „Wir gehen ins Kino“, „Er macht ein Picknick“ (N1.1, N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK3.1, KK2.4KK2.5). Personalpronomen in Subjektposition (ich, du, er/sie/es, wir, ihr, sie) werden korrekt eingesetzt,  die Schüler bilden einfache Satzstrukturen im Muster Subjekt + Verb + Objekt/Adverbiale wie „Wir spielen  zusammen“ oder „Er geht am Sonntag ins Schwimmbad“ (N1.2, N3.7, SELK1.1, SELK1.2, KK2.13, KK2.17). Fragesätze im Präsens (Inversion) wie „Spielst du Fußball?“ oder „Geht ihr ins Kino?“ werden geübt, ebenso  die Verneinung mit nicht und kein: „Ich spiele nicht“, „Wir gehen nicht ins Museum“, „Er hat kein Hobby“  (N1.3, N3.6, SELK1.2, SELK3.2, KK2.4, KK2.16). Die Schüler formulieren W-Fragen wie „Was machst du am  Wochenende?“, „Wann gehen wir ins Kino?“ oder „Wo spielen wir Fußball?“ (N1.1, N2.4, SELK2.1, KK2.16, KK2.7).  Die Lehrkraft bietet strukturierte Übungen, Partnerdialoge und Rollenspiele an, um die Zielgrammatik im  Kontext zu festigen, der Schwerpunkt liegt darauf, dass die Schüler grammatische Strukturen flüssig und  korrekt in mündlicher und schriftlicher Kommunikation einsetzen (N2.5, N1.5, SELK2.2, W4.2, BK1, BK4KK2.5, KK2.13).

DE.7.3.S1 

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Die Schüler bereiten sich auf den Schreibprozess vor, indem sie zunächst Ideen zu ihren Freizeitaktivitäten  am Wochenende sammeln (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5). Mithilfe von Wortschatzlisten, Bildkarten und Beispielsätzen  aktivieren sie den Zielwortschatz zu Aktivitäten, Orten und Spielen (N2.4, N2.5, N3.2, N3.3, N3.5, N3.6, N3.7, N3.8). In Partner- oder Gruppenarbeit tauschen sie kurze Sätze aus, z. B.: „Ich gehe am Sonntag ins Kino“,  „Wir machen ein Picknick im Park“, „Er spielt nicht gern Brettspiele“, anschließend ordnen sie ihre Ideen  nach Themenbereichen (Aktivitäten mit der Familie / Aktivitäten mit Freunden) (SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2). Die Lehrkraft gibt strukturierte Hilfsmittel wie Satzstarter („Am  Wochenende…“, „Ich mag…“, „Wir gehen…“) oder Schreibpläne vor, um den Aufbau der Texte zu erleichtern  (W3.1, W4.2, W12.1, W14.1, W16.3). In dieser Phase steht nicht die sprachliche Korrektheit im Vordergrund,  sondern das Sammeln relevanter Inhalte, die später im Schreibprozess ausgearbeitet werden (BK1, BK2BK4, BK5). Die Schüler formulieren erste Stichpunkte oder einfache Sätze, die sie in der nächsten Phase zu  zusammenhängenden Texten ausbauen (KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5, KK2.7, KK2.8, KK2.11, KK2.12, KK2.13KK2.16, KK2.17).

DE.7.3.S2 

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

Die Schüler entwickeln aus ihren vorbereiteten Ideen und Stichpunkten zusammenhängende Texte  über ihre Freizeitaktivitäten am Wochenende, sie planen, formulieren und überarbeiten erste Entwürfe  selbstständig und mit Ausdauer (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5, W3.1). Sie strukturieren ihre Inhalte klar, beginnend  mit einer Einleitung gefolgt von Aktivitäten mit Familie und Freunden bis zur kurzen Zusammenfassung  oder Bewertung, und ordnen Informationen logisch und zielgerichtet (BK1, KK2.3, KK2.4, KK2.5, KK2.13KK2.16). Dabei verwenden sie den Zielwortschatz wie „ins Kino gehen“, „Picknick machen“, „Fußball  spielen“ sowie Zielgrammatik im Präsens mit Personalpronomen, einfachen Satzstrukturen, Fragesätzen  und Verneinungen, achten auf angemessene Wortwahl und Kohärenz (W16.3, BK2, KK2.2, KK2.4, KK2.5).  Die Lehrkraft unterstützt den Schreibprozess durch Modelltexte, Satzbausteine und Redemittel wie „Am  Samstag…“, „Ich spiele gern…“, „Wir treffen uns…“, „Ich mag nicht…“, und fördert Selbststeuerung und  Zusammenarbeit in den Schreibphasen (SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2). Die Schüler achten beim Schreiben auf logische Abfolge, inhaltliche Vollständigkeit und den Einsatz der  gelernten sprachlichen Mittel, überprüfen ihre Texte anschließend auf Verständlichkeit und Korrektheit  und geben sich konstruktives Paar-Rückmeldung (W10.3, W14.1, W16.1, W16.3, KK2.17). Abschließend  präsentieren oder lesen sie ihre Texte in Kleingruppen vor, erhalten Rückmeldungen und stärken ihre  mündliche Ausdrucksfähigkeit und ihr Selbstvertrauen (N1.5, SELK2.1, SELK2.2, BK4).

DE.7.3.SP1

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Um die Schüler gezielt auf den Sprechprozess im Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ vorzubereiten,  wird zunächst der relevante Zielwortschatz aktiviert und durch visuelle Impulse wie Bilderkarten, kurze  Videosequenzen oder eine Collage zu typischen Wochenendaktivitäten kontextualisiert (N1.1, N2.5, N3.2N3.3, SELK1.1, SELK2.3, SELK3.1, BK1, BK4, KK2.2, KK2.4, KK2.5). Die Schüler werden angeregt, einfache  Aussagen, Fragen und Antworten zu formulieren, um über eigene und fremde Wochenendpläne zu sprechen  (N1.5, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W14.1, W4.2, BK1, KK2.16, KK2.17). Dabei wird der Fokus auf die korrekte  Aussprache der relevanten Diphthonge (ei, au, ie), Konsonantenkombinationen (-ch, -sch, sp-, st-) sowie die  angemessene Satzintonation bei Ja/Nein-Fragen und W-Fragen gelegt (N3.2, N3.6, SELK1.2, BK4, KK2.2KK2.4). Durch kurze Dialogübungen und Rollenspiele gewinnen die Schüler Sicherheit im mündlichen  Ausdruck, sodass sie in der anschließenden Anwendungsphase flüssig, verständlich und themenbezogen  kommunizieren können (N1.3, N1.5, N2.4, N2.5, SELK2.1, SELK3.2, W10.3, W14.1, BK2, BK4, KK2.5, KK2.17).

DE.7.3.SP2

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im Rahmen des Themas „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ strukturieren die Schüler ihre mündlichen  Beiträge, indem sie den gelernten Zielwortschatz, passende Redemittel und die Zielgrammatik bewusst  anwenden (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5, N2.4, N2.5, N3.2, N3.3, N3.5, N3.6, N3.7, N3.8, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2, W4.2, W14.1, BK1, BK2, BK4, KK2.13, KK2.4). Sie formulieren  zusammenhängende Aussagen zu eigenen und fremden Wochenendplänen, stellen passende Fragen und  reagieren angemessen auf Antworten (N3.2, N3.6, N3.7, SELK2.1, KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5, KK2.17). Durch gelenkte Partner- und Gruppenübungen, wie Dialoggestaltungen oder kurze Interviews, üben sie,  Informationen in logischer Reihenfolge zu präsentieren und auf Gesprächsimpulse flexibel zu reagieren (N2.5SELK2.1, SELK2.2, BK1, BK4, KK2.13, KK2.16). Dabei achten sie auf eine klare Aussprache, angemessene  Intonation und den situationsgerechten Einsatz von Höflichkeitsformen, um in typischen Alltagssituationen  verständlich und flüssig zu kommunizieren (N1.5, SELK2.3, W14.1, W16.3, KK2.4).

DE.7.3.SP3

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ werden die Schüler dazu angeregt,  selbstständig kurze mündliche Beiträge zu gestalten und diese in authentischen Gesprächssituationen  anzuwenden (N1.1, N1.2, N1.3, N1.5, N2.4, N2.5, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1, SELK2.2, SELK3.1, SELK3.2W4.2, W14.1, BK1, BK4, KK2.16). Sie berichten über ihre eigenen Wochenendpläne, stellen Fragen zu den  Aktivitäten anderer und reagieren mit passenden Antworten (N3.3, N3.5, N3.6, N3.7, N3.8, SELK2.1, SELK2.2W14.1, KK2.4, KK2.17). Dabei setzen sie den gelernten Zielwortschatz, die Redemittel zu Vorlieben und  Abneigungen sowie die Zielgrammatik im Präsens aktiv ein, strukturieren Informationen adressatengerecht  und begründen ihre Entscheidungen kurz und präzise (SELK1.2, SELK2.3, BK1, BK2, KK2.13, KK2.4). Durch  Rollenspiele, spontane Dialoge und kurze Präsentationen üben sie, flüssig zu sprechen, Informationen  klar zu ordnen und eine angemessene Intonation zu verwenden, um im Gespräch sicher und respektvoll  aufzutreten (N2.5, N3.5, SELK2.2, SELK2.1, W14.1, KK2.3).

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Im Unterricht zum Thema „Freizeitaktivitäten am Wochenende“ wird Differenzierung gezielt eingesetzt,  um den unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen, Lernbedürfnissen und Interessen der Schüler  gerecht zu werden.

Erweiterung:

Für fortgeschrittene Lernende oder schnell lernende Schüler werden komplexere sprachliche Strukturen  und Ausdrucksformen angeboten.

Diese Schüler können: -detaillierte Wochenendpläne erstellen und präsentieren, kurze Berichte oder Tagebuchtexte über vergangene oder geplante Freizeitaktivitäten verfassen (z.B. Am  Samstag habe ich… gemacht. Danach sind wir… gegangen.),

 -eigene Meinungen und Vorlieben begründen (z.B. Ich gehe gern ins Kino, weil…),-in 

 Partnerarbeit kurze Rollenspiele zu Freizeitabsprachen entwickeln und vortragen.

Destekleme

Unterstützung:

Für Schüler, die mehr sprachliche Unterstützung benötigen, werden folgende Maßnahmen angeboten:

-Arbeit mit visuellen Hilfsmitteln (Bildkarten, Piktogrammen),

-strukturierte Satzanfänge und Sprechmuster (z.B. Am Wochenende… Ich gehe… Ich treffe…),

-Hör-/Lesetexte mit klarer Gliederung und gezielten Verstehens-Hilfen,

-Partner- oder Gruppenarbeit, in der stärkere Lernende schwächere unterstützen können, -spielerische 

Übungen (z.B. Brettspiele, Memory), um den Wortschatz zu festigen.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle Schüler — unabhängig von ihrem Lernstand — aktiv und  erfolgreich am Unterricht teilnehmen und die sprachlichen Lernziele im Rahmen ihrer Möglichkeiten  erreichen können.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W5. Einfühlungsvermögen

W9. Barmherzigkeit

W12. Geduld

W13. Gesundes Leben

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.7.4.H1.1. Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen zentrale Informationen und Kernaussagen zu den Themen  Körperteile, Krankheiten sowie Gesundheitstipps und Ratschläge erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.7.4.H1.2. Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Details erkennen und einfache Schlussfolgerungen zu  den Themen Körperteile, Krankheiten und Gesundheitstipps und Ratschläge ziehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.7.4.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen Körperteile,  Krankheiten sowie Gesundheitstipps und Ratschläge erkennen und gezielt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.7.4.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in kurzen Lesetexten zum Thema Körperteile,  Krankheiten und Gesundheitstipps erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.7.4.L2.3. Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu den Themen Körperteile, Krankheiten und  Gesundheitstipps verstehen und für ihre eigene Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. 

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.7.4.W2.1. Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu den Themen Körperteile, Krankheiten und Gesundheitstipps  gezielt erkennen, in unterschiedlichen Kontexten verstehen und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. 

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.7.4.G1.1. Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können, die für das Thema Körper und Gesundheit relevanten Zielgrammatikelemente erkennen,  in verschiedenen kommunikativen Kontexten verstehen und angemessen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.7.4.S4.1. Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Körper, Krankheiten, Gesundheitstipps  und Ratschläge vorbereiten können, um relevante Redemittel und Strukturen sicher anzuwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.7.4.S4.4.Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können selbstständig einfache schriftliche Texte zum Thema Körper und Gesundheit verfassen,  um Beschwerden zu beschreiben und Gesundheitstipps zu geben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.7.4.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zum Thema Körper und Gesundheit  vorbereiten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.7.4.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zum Thema Körper und Gesundheit sinnvoll organisieren und in einfachen  Sprechsituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

DE.7.4.SP3.4. Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können selbstständig und situationsangemessen mündliche Aussagen zum Thema Körper und  Gesundheit formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DER KÖRPER
Konu:

 

DER KÖRPER

Die Unterthemen: Die Körperteile; Die Krankheiten; Gesundheitstipps und Ratschläge

Zielwortschatz im  Gebrauch

Körperteile: der Kopf, das Auge/die Augen, das Ohr/die Ohren, der Hals, der Bauch, die Hand/die  Hände, der Arm/die Arme, der Fuß/die Füße, das Bein/die Beine Krankheiten und Symptome: die Krankheit,  der Schmerz, der Bauchschmerz, der Kopfschmerz, der Zahnschmerz, der Fußschmerz, der Halsschmerz Gesundheitstipps und Hilfsmittel: das Medikament/die Medikamente, der Hustensaft, die Tablette/die  Tabletten Wichtige Verben: sollen, trinken, einnehmen, machen

Zielgrammatik im Gebrauch

Verben im Präsens (z.B. sein, haben) -Ich bin krank. / Ich habe Kopfschmerzen. 

-Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, sie, Sie)

-Einfache Satzstrukturen: Subjekt + Verb + Objekt → Ich bin krank.

-Fragesätze im Präsens:

-Was hast du?  -Wie fühlst du dich? 

-Was soll ich machen?

-Verneinungen (nicht, kein):

-Ich habe keinen Schnupfen.

-Modalverb sollen:

-Du sollst viel Wasser trinken.

-Adjektive zur Beschreibung des Befindens: sehr gut, nicht gut, krank

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Gesundheitsfragen stellen:

Was hast du? Befinden beschreiben:

Ich habe Bauchschmerzen.

Ratschläge geben: Du sollst viel Wasser trinken. 

Empfehlungen formulieren:

Bleib im Bett!

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Fragen stellen:

-Was fehlt dir? 

-Was hast du? 

-Bist du krank? 

-Geht es dir gut? 

Antworten geben: -Ich bin krank. 

-Ich habe Kopfschmerzen. 

-Mir geht es nicht gut. 

Dialoge führen:

-Wie geht es dir? 

 –Nicht so gut.

–Was hast du?

–Ich habe Husten und Fieber. 

–Gute Besserung!

Ratschläge geben:

-Du sollst zum Arzt gehen.

  –Bleib im Bett und trink viel Wasser.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Diphthonge: ei wie in Krankheit, au wie in Bauchschmerz

Konsonanten: 

ch wie in Bauchschmerz, sch wie in Schmerz, st  wie in Kopfschmerz, z wie in Zahnschmerz

Wortbetonung:

-Bauchschmerzen (erste Silbe), Kopfschmerzen  (erste Silbe) Satzbetonung:

-Ich habe Kopfschmerzen. (Verb betont)

-Trink viel Wasser! (Imperativ betont)

Intonation: 

-Frageintonation: steigend

-Bist du krank? -Aussageintonation: fallend

-Ich habe Halsschmerzen.

Soziale Sprachäußerungen:

-Empathische  Intonation

Gute Besserung! Du sollst zum Arzt gehen.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

 Praktische Anwendung in Dialogen:

 -Was hast du?

– Ich habe Bauchschmerzen. Trink Kräutertee!

Ausspracheübungen:

 -Ich habe Zahnschmerzen. Schmerz - sch, Bauch - ch

 Intonationstraining:

 -Soll ich zum Arzt gehen? (steigend)

 -Ich soll zum Arzt gehen. (fallend

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

DER KÖRPER

Die Unterthemen: Die Körperteile; Die Krankheiten; Gesundheitstipps und Ratschläge

Zielwortschatz im  Gebrauch

Körperteile: der Kopf, das Auge/die Augen, das Ohr/die Ohren, der Hals, der Bauch, die Hand/die  Hände, der Arm/die Arme, der Fuß/die Füße, das Bein/die Beine Krankheiten und Symptome: die Krankheit,  der Schmerz, der Bauchschmerz, der Kopfschmerz, der Zahnschmerz, der Fußschmerz, der Halsschmerz

Gesundheitstipps und Hilfsmittel:

das Medikament/die Medikamente, der Hustensaft, die Tablette/die  Tabletten

Wichtige Verben: sollen, trinken, einnehmen, machen

Zielgrammatik im Gebrauch

Verben im Präsens (z.B. sein, haben)

-Ich bin krank. / Ich habe Kopfschmerzen.

-Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, sie, Sie)

-Einfache Satzstrukturen: Subjekt + Verb + Objekt → Ich bin krank. 

-Fragesätze im Präsens: -Was hast du?  -Wie fühlst du dich?  -Was soll ich machen?

-Verneinungen (nicht, kein):

-Ich habe keinen Schnupfen. 

-Modalverb sollen: 

-Du sollst viel Wasser trinken. 

-Adjektive zur Beschreibung des Befindens: sehr gut, nicht gut, krank 

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Gesundheitsfragen stellen:

Was hast du? Befinden beschreiben: Ich habe Bauchschmerzen. Ratschläge geben: Du sollst viel Wasser trinken.  Empfehlungen formulieren: Bleib im Bett! Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Fragen stellen: -Was fehlt dir?  -Was hast du?  -Bist du krank?  -Geht es dir gut? 

Antworten geben:

-Ich bin krank. 

-Ich habe Kopfschmerzen.

-Mir geht es nicht gut. 

Dialoge führen:

-Wie geht es dir? 

–Nicht so gut. 

–Was hast du? 

–Ich habe Husten und Fieber. 

–Gute Besserung! Ratschläge geben:

-Du sollst zum Arzt gehen. 

 –Bleib im Bett und trink viel Wasser

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Diphthonge: ei wie in Krankheit, au wie in Bauchschmerz Konsonanten:

-ch wie in Bauchschmerz, sch wie in Schmerz, st  wie in Kopfschmerz, z wie in Zahnschmerz Wortbetonung:

-Bauchschmerzen (erste Silbe), Kopfschmerzen  (erste Silbe) Satzbetonung:

 -Ich habe Kopfschmerzen. (Verb betont)

 -Trink viel Wasser! (Imperativ betont) Intonation:

-Frageintonation: steigend

- Bist du krank? -Aussageintonation: fallend

- Ich habe Halsschmerzen.

Soziale Sprachäußerungen:

-Empathische  Intonation - Gute Besserung! Du sollst zum Arzt gehen. Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Praktische Anwendung in Dialogen: -Was hast du? – Ich habe Bauchschmerzen. Trink Kräutertee!

Ausspracheübungen: -Ich habe Zahnschmerzen. Schmerz - sch, Bauch - ch Intonationstraining:

 -Soll ich zum Arzt gehen? (steigend)

 -Ich soll zum Arzt gehen. (fallend)

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft 

Das Thema „Der Körper“ knüpft an das Alltagswissen der Schüler an, da die Begriffe für Körperteile sowie  grundlegende Aussagen über Krankheiten und Gesundheit in nahezu allen Sprachen und Kulturen bekannt  sind. Daher bringen die Schüler bereits Erfahrungen und Vorwissen mit, das im Unterricht aktiviert und  gezielt ausgebaut wird. Zu Beginn der Unterrichtseinheit werden die Schüler angeregt, sich bewusst  zu machen, welche Körperteile sie bereits auf Deutsch benennen können und wie sie über ihr eigenes  Befinden sprechen können. Ebenso werden ihnen typische Alltagssituationen (z. B. Arztbesuch, Gespräch  mit Freunden, in der Familivor Augen geführt, in denen sie die sprachlichen Mittel benötigen.

Es wird erwartet, dass die Schüler aus den vorausgegangenen Unterrichtseinheiten grundlegende  Fragestrukturen, die Verwendung des Verbs haben, die Bildung einfacher Aussagesätze und W-Fragen  kennen und anwenden können.

Diese Kenntnisse werden gezielt aufgefrischt und erweitert. Die Einführung des Modalverbs „sollen“ und von Possessivpronomen (sein/ihr) erfolgt behutsam und wird  durch zahlreiche authentische Beispiele und Dialogübungen unterstützt.

Emotionale und soziale Vorbereitung:

Das Thema bietet auch Raum für empathisches Handeln und kulturelle Sensibilisierung. Bereits in der  Vorbereitung wird den Schülern vermittelt, dass achtsames und einfühlsames Sprechen über Krankheiten  und Beschwerden in verschiedenen Kulturen unterschiedlich wahrgenommen wird.

Durch Beispiele und  Gesprächsanlässe werden sie angeregt, diese Aspekte bewusst wahrzunehmen.

Didaktische Vorbereitung: Die Lehrkraft sorgt dafür, dass: 

-der Zielwortschatz visuell und auditiv klar eingeführt wird (z. B. Bildkarten, Hörmaterialien),

-Ausspracheübungen gezielt integriert werden,

-authentische Kontexte geschaffen werden, in denen die Schüler echte Kommunikationssituationen  erproben (z. B. Rollenspiel „beim Arzt“).

Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Schüler gut vorbereitet in die Lernprozesse der Unterrichtseinheit starten und die neuen sprachlichen Mittel selbstbewusst und situationsgerecht  anwenden können.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn der Unterrichtseinheit wird im Rahmen eines Vorbewertungsprozesses der aktuelle Wissensstand  und Sprachstand der Schüler im Themenbereich „Körperteile, Krankheiten, Gesundheitstipps“ ermittelt. 

Die Schüler verfügen in der Regel bereits über Vorkenntnisse aus dem Alltag und dem Erstspracherwerb zu Körperteilen und typischen Beschwerden, die sie in unterschiedlichen Sprachen oder auch nonverbal  kommunizieren können.

In der Vorbereitungsphase wird dieses Vorwissen systematisch aktiviert.

 Die Lehrkraft führt dazu vorbereitende

 Aktivitäten durch, um zu erfassen:

-welche Körperteile die Schüler bereits auf Deutsch benennen können, -inwieweit sie in der Lage sind, einfache Beschwerden zu formulieren, -ob sie Redemittel für Ratschläge und Gesundheitstipps kennen oder verstehen. 

Methodisch kommen  hierfür zum Einsatz:

-Bildkarten und Flashcards, die die Schüler benennen oder zuordnen, 

-kurze Hörbeispiele (z. B. Arztgespräch), zu denen erste Verständnisfragen gestellt werden,

-ein aktivierendes Brainstorming im Klassengespräch: „Welche Wörter zum Körper kennt ihr schon?“

– „Was sagt ihr, wenn ihr krank seid?“,

-Mini-Rollenspiele, bei denen die Schüler in Paaren simulieren, wie sie über ihr Befinden sprechen.

Durch  diese Maßnahmen erhält die Lehrkraft wertvolle Informationen darüber, welche sprachlichen Grundlagen  bereits vorhanden sind und wo gezielt fördernder Unterrichtsansatz erforderlich ist.

Darüber hinaus ermöglicht der Vorbewertungsprozess, interkulturelle Unterschiede im Umgang  mit dem Thema Krankheit und Gesundheit bewusst zu machen und von Anfang an eine respektvolle  Kommunikationshaltung im Klassenzimmer zu fördern.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Um den Schülern den Einstieg in das neue Thema „Der Körper“ zu erleichtern, wird gezielt eine Verknüpfung  zwischen ihrem Vorwissen und dem neuen Lernstoff hergestellt.

Die Schüler bringen meist bereits alltagsbezogene Erfahrungen und Begriffe zum Thema Körper und  Gesundheit mit, sowohl aus der Muttersprache als auch aus früherem Unterricht.

Diese vorhandenen  Konzepte werden zunächst gedanklich aktiviert und sprachlich bewusst gemacht, um die Übertragung auf  die Zielsprache Deutsch zu erleichtern.

 Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden:

-Visualisierung: 

Die Schüler betrachten ein Plakat oder ein digitales Bild eines Körpers und benennen  spontan bekannte Körperteile auf Deutsch oder in der Muttersprache.

-Vergleichende Reflexion:

Im Gespräch überlegen die Schüler, welche typischen Sätze sie in ihrer eigenen  Sprache bei Krankheit verwenden (z. B. „Ich habe Bauchschmerzen.“) und wie dies auf Deutsch formuliert  wird.

-Hörimpuls: Die Klasse hört einen kurzen Dialog beim Arzt und sammelt gemeinsam wichtige Redemittel  und Schlüsselwörter.

-Bezug zur Lebensrealität: Die Schüler erzählen in Partnerarbeit, wann sie zuletzt krank waren und was sie  dagegen unternommen haben.

Durch diese bewusst gesteuerten Brücken zwischen Vorkenntnissen und neuem Lernstoff wird die  Aufnahme der neuen sprachlichen Strukturen erleichtert. Gleichzeitig wird ein emotionales Interesse für  das Thema geweckt, da die Schüler die Relevanz für ihr eigenes Leben erkennen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Der Körper“ begonnen wird, wird eine kurze,  themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch  und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.2, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, KK2.2). Ziel ist es,  eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und  Neugier entwickeln (N1.5, N2.4, SELK2.3, W14.1). Diese Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung  in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N2.5SELK3.1, W12.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein bekanntes Lied oder  Reim, ein einfacher Zungenbrecher, ein humorvolles Rätsel oder eine pantomimische Szene sein (N2.5W13.2, BK2, KK2.2). Wichtig ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle  Schüler leicht zugänglich ist (N1.2, SELK2.1, SELK2.2). Dadurch wird ein entspannter und motivierender  Einstieg geschaffen, der die Aufmerksamkeit der Schüler fokussiert und sie auf die kommende Lerneinheit  vorbereitet (N3.2, N1.3, SELK1.2, KK2.17).

 INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Der Körper“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören, Sprechen,  Lesen und Schreiben – sowie die unterstützenden Kompetenzen gezielt miteinander verknüpft. Beim Hörverstehen üben die Schüler, zentrale Informationen aus authentischen Hörtexten (z. B.  Arztgesprächen, Dialogen zwischen Freunden) zu erkennen, wichtige Details zu identifizieren und daraus  Rückschlüsse auf Symptome, Beschwerden und Gesundheitstipps zu ziehen. Im Sprechen formulieren die  Schüler kurze Aussagen und Dialoge, um ihr Befinden zu beschreiben, Fragen zu stellen und Ratschläge  zu geben. Dabei achten sie auf die richtige Aussprache, Intonation und den situationsgerechten Einsatz  von Redemitteln. Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, Plakaten, Merkblättern oder  kurzen Online-Artikeln zum Thema Gesundheit. Sie entnehmen diesen Texten gezielt Informationen, um  sie im Unterricht weiterzuverwenden. Beim Schreiben verfassen die Schüler kurze Texte, z. B. Dialoge,  Gesundheitstipps oder kleine Informationszettel, in denen sie den gelernten Zielwortschatz und die  Zielgrammatik anwenden. Die unterstützenden Kompetenzen – insbesondere Aussprache, Wortschatzarbeit  und Grammatik – werden in allen Phasen des Unterrichts integriert, sodass die Schüler die sprachlichen  Mittel aktiv und selbstständig in authentischen Situationen nutzen können.

DE.7.4.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Zu Beginn der Unterrichtseinheit „Der Körper“ werden die Schüler gezielt auf das Hör- und Sehverstehen  vorbereitet, um zentrale Inhalte und wichtige Details zu Körperteilen, Krankheiten und Gesundheitstipps  erfassen zu können (N1.1, N3.2, SELK1.1, W16.1, BK1, KK2.2). Dazu führt die Lehrkraft aktivierende  Einstiegsübungen durch, z. B. das Betrachten von Bildkarten zu Körperteilen oder kurzen Videoclips, in denen  Alltagssituationen wie Arztbesuche oder Gespräche zwischen Freunden gezeigt werden (N2.5, SELK2.3W13.2, BK4, KK2.7). Die Schüler äußern erste Vermutungen zum Inhalt, aktivieren vorhandenes Vorwissen  und notieren bekannte Wörter (N3.6, SELK3.1, W3.1, BK1, KK2.11). Anschließend erhalten sie gezielte Hörund Sehaufträge, wie z. B. das Erkennen bestimmter Wörter (Kopfschmerzen, Bauchschmerzen) oder das  Identifizieren von Ratschlägen („Du sollst viel Wasser trinken“) (N3.2, SELK1.2, W16.3, BK2, KK2.4). So wird  sichergestellt, dass die Schüler beim späteren Hören/Sehen gezielt auf Schlüsselbegriffe und Redemittel  achten und die Inhalte im Kontext verstehen (N1.5, SELK3.2, W13.1, BK1, KK2.16).

DE.7.4.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Der Körper“ lernen die Schüler, zentrale Informationen aus Hör- und  Sehtexten gezielt zu entnehmen und miteinander zu verknüpfen (N1.2, N3.5, SELK2.1, W16.3, BK1, KK2.4). Dazu hören oder sehen sie z. B. kurze Dialoge zwischen Arzt und Patient oder Gespräche zwischen  Freunden über Krankheiten und Gesundheitstipps (N1.1, SELK2.3, W14.1, BK4, KK2.2). Die Schüler  identifizieren zunächst die Hauptaussagen (z. B. „Ich habe Halsschmerzen“) und ergänzen diese mit  relevanten Details wie betroffene Körperteile, Symptome oder empfohlene Maßnahmen (N3.6, SELK1.1W13.1, BK1, KK2.5). Durch wiederholtes Hören/Sehen und strukturierende Aufgaben (z. B. Tabellen  ausfüllen, Zuordnungen vornehmen) fassen sie die wichtigsten Informationen zusammen und stellen  Bezüge zwischen Symptomen, Ursachen und Ratschlägen her (N3.7, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.13). Diese Kompetenz fördert nicht nur das genaue Zuhören und Beobachten, sondern auch das aktive  Verknüpfen von Inhalten im Kontext (N3.2, SELK3.1, W16.1, BK5, KK2.17).

DE.7.4.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Im Thema „Der Körper“ üben die Schüler gezielt die Aussprache der im Zielwortschatz vorkommenden  Laute, Diphthonge und Konsonantenverbindungen (N1.1, N3.2, SELK1.1, W3.1, BK1, KK2.2). Schwerpunkt  liegt auf Lauten wie ei (Krankheit), au (Bauchschmerz), ch (Bauch), sch (Schmerz), st (Kopfschmerz)  und z (Zahnschmerz) (N3.6, SELK1.2, KK2.4, KK2.5,). Die Schüler hören diese Laute in authentischen  Kontexten, sprechen sie nach und üben sie in Wörtern, Sätzen und kurzen Dialogen (N2.5, SELK2.1SELK3.1, W12.1, KK2.4). Besonderes Augenmerk wird auf die Wortbetonung bei zusammengesetzten  Wörtern (z. B. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen) sowie auf die Satzintonation bei Fragen (Bist du krank?  – steigend) und Aussagen (Ich habe Halsschmerzen. – fallend) gelegt (N3.5, SELK1.1, BK4, KK2.2, KK2.7,). Durch gezielte Hör- und Sprechübungen, Zungenbrecher und rhythmische Wiederholungen entwickeln die  Schüler eine sichere Aussprache und können die Laute korrekt in Kommunikationssituationen anwenden  (N1.3, SELK2.2, W3.4, BK1,KK2.16).

DE.7.4.L1. 

ORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Im Thema „Der Körper“ werden die Schüler schrittweise auf das Leseverstehen vorbereitet, indem sie  zunächst den Zielwortschatz zu Körperteilen, Krankheiten und Gesundheitstipps aktivieren (N1.1, N3.2SELK1.1, W13.1, BK4, KK2.2). Dazu betrachten sie Bilder (z. B. Körperabbildungen, Arztpraxis, Medikamente)  und benennen bekannte Begriffe. Die Lehrkraft stellt gezielte Fragen zum Vorwissen der Schüler, wie:  Welche Wörter zum Körper kennt ihr schon? oder Was sagt ihr, wenn ihr krank seid? (SELK2.1, BK4, KK2.4N3.3). Vor dem Lesen werden Schlüsselbegriffe (z. B. Kopfschmerzen, Hustensaft, Tabletten) eingeführt  und in einfachen Kontexten geübt (N1.2, BK1, KK2.5, KK2.13). Kurze Vorentlastungs-Übungen wie Wort-BildZuordnungen, Lückentexte mit Zielwörtern oder Hör-Seh-Impulse aus einem Arztgespräch bereiten die  Schüler darauf vor, zentrale Informationen im Lesetext leichter zu erkennen (N3.2, SELK3.2, W3.2, KK2.4). Die Einstimmung erfolgt auch über kleine Dialoge oder Reim-Übungen mit den neuen Begriffen, um sowohl  Wortschatz als auch Motivation zu fördern (SELK2.2, N2.5, W12.1, BK1).

DE.7.4.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Nach der ersten Lektüre eines Textes zum Thema „Der Körper“ (z. B. kurzer Dialog beim Arzt, Gesundheitstipps  in einfacher Sprache) formulieren die Schüler ihre ersten Eindrücke und identifizieren zentrale Inhalte (N1.1N1.2, N1.3, N3.2). Sie erschließen unbekannte Wörter aus dem Kontext, indem sie auf Bilder, Überschriften,  bekannte Wortbestandteile oder Beispielsätze achten (z. B. Halsschmerzen = Hals + Schmerzen) (N3.3, N3.5N3.6, N3.7, N3.8, BK1, KK2.4). Die Lehrkraft unterstützt sie dabei, Hypothesen über die Bedeutung neuer  Begriffe zu formulieren und diese im Text zu überprüfen (SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1). Im Klassengespräch  äußern die Schüler, welche Informationen für sie besonders wichtig oder interessant waren, und begründen  ihre Auswahl (z. B. Ich finde den Tipp gut, weil er einfach ist) (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3). Sie vergleichen  zudem, ob die im Text beschriebenen Gesundheitstipps mit ihren eigenen Erfahrungen oder kulturellen  Gepflogenheiten übereinstimmen (SELK3.1, SELK3.2, BK5). Zur Vertiefung markieren sie Schlüsselwörter  im Text und erstellen kleine Stichwortlisten oder Gedankenkarten zu den gelesenen Inhalten (BK1, KK2.2KK2.3, KK2.13, KK2.16).

DE.7.4.W1. 

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler lernen den Zielwortschatz zum Thema „Der Körper“ kennen, der Körperteile, häufige  Krankheiten, Symptome sowie grundlegende Gesundheitstipps umfasst (N1.1, N1.2, N3.2, W13.1). Zu Beginn werden die Begriffe visuell (z. B. Bildkarten, Tafelillustrationen, digitale Präsentationen) und  auditiv (z. B. Hörbeispiele, Lehrkraftaussprache) eingeführt (SELK2.3, BK4, BK2). Die Schüler sprechen die  neuen Wörter nach, achten auf die richtige Betonung und verknüpfen die Begriffe mit passenden Bildern  (N2.5, SELK1.2, KK2.2). In Partner- oder Gruppenarbeit ordnen sie Bilder und Wörter einander zu, spielen  Zuordnungsspiele (z. B. Memory, Domino) und üben den Einsatz in einfachen Sätzen (Das ist mein Arm. /  Ich habe Kopfschmerzen) (SELK2.1, SELK2.2, KK2.5, KK2.3). Zur Festigung des Wortschatzes werden  kurze Dialoge und Rollenspiele durchgeführt, in denen die Schüler den Zielwortschatz aktiv verwenden  (z. B. Arztbesuch, Gespräch mit einem Freund) (N3.5, SELK2.1, BK1). Am Ende der Einheit überprüfen die  Schüler ihren Lernfortschritt, indem sie in einem kleinen Test oder Spiel alle gelernten Wörter selbstständig  benennen und korrekt einsetzen (SELK1.1, SELK1.2, KK2.16, KK2.17).

DE.7.4.G1. 

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN 

Die Schüler wiederholen und festigen grundlegende grammatische Strukturen im Präsens, wie  die Verwendung der Verben sein und haben (Ich bin krank. / Ich habe Bauchschmerzen) sowie die  Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, sie, Sie) (N3.2, N3.6, SELK1.2, KK2.5). Sie lernen die Bildung  einfacher Aussagesätze (Subjekt + Verb + Objekt) und üben Fragesätze im Präsens (Was hast du? /  Wie fühlst du dich? / Was soll ich machen?) (N1.3, N3.7, KK2.13). Das Modalverb sollen wird eingeführt,  um Ratschläge zu formulieren (Du sollst viel Wasser trinken) (N3.6, SELK2.1, W13.1, W16.3). Zusätzlich  werden Verneinungen mit nicht und kein wiederholt (Ich habe keinen Schnupfen) (N3.2, N3.7, KK2.5). Die Schüler setzen diese Strukturen in kurzen Dialogen, Partnerübungen und Rollenspielen (z. B.  Arztgespräch) ein (SELK2.1, SELK2.2, N2.5). Dabei achten sie auf die richtige Satzstellung und eine  situationsgerechte Verwendung (N3.2, SELK1.2, KK2.16). Am Ende formulieren die Schüler selbstständig  Sätze und Fragen zum Thema Gesundheit, indem sie die Zielgrammatik korrekt anwenden (N1.2, N1.5, N3.3).

DE.7.4.S1. 

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Die Schüler sammeln zunächst den relevanten Zielwortschatz zu Körperteilen, Krankheiten, Symptomen  und Gesundheitstipps und ordnen ihn thematisch (z. B. Körperteile – Beschwerden – Hilfsmittel) (BK1KK2.5, KK2.13). Anschließend analysieren sie kurze Modelltexte wie Arzt-Patient-Dialoge, Merkblätter oder  Gesundheitstipps, um typische Satzstrukturen, Redemittel und den Einsatz der Zielgrammatik (sein, haben,  sollen, Verneinungen) zu erkennen (KK2.4, SELK2.3, BK2). Sie besprechen gemeinsam, wie man Befinden  beschreibt (Mir geht es nicht gut), Ratschläge gibt (Du sollst zum Arzt gehen) und einfache Empfehlungen  formuliert (Trink viel Wasser) (SELK2.1, SELK2.2, W13.1). In Partnerarbeit erstellen sie ein Gedankenkarte oder  eine Liste mit möglichen Satzanfängen und Redewendungen, die sie im Schreibprozess verwenden können  (SELK2.2, N3.3, KK2.13). . Die Schüler üben außerdem, Inhalte in logischer Reihenfolge zu strukturieren (z. B.  Problem – Symptom – Ratschlag – Abschluss) (N3.7, KK2.13, KK2.16). Diese Vorbereitung ermöglicht es den  Schülern, im anschließenden Schreibprozess zielgerichtet und sprachlich korrekt zu arbeiten (N1.2, N1.3SELK1.2).

DE.7.4.S2.

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

Die Schüler wählen ein konkretes Schreibthema aus dem Bereich „Körper, Krankheiten und  Gesundheitstipps“ (z. B. „Ich bin krank – Was soll ich machen?“ oder „Gesund bleiben im Winter“)  (N1.1, SELK1.1, W13.1). Anhand von vorbereiteten Stichwortlisten, Gedankenkarten oder Bildkarten  strukturieren sie ihre Inhalte und entscheiden, welche Informationen in den Text aufgenommen werden  sollen (z. B. Symptome, Ursache, Ratschläge, Abschlussformel) (N3.7, KK2.13, KK2.5, SELK1.2). Sie  formulieren einfache Sätze im Präsens unter Verwendung des Zielwortschatzes und der Zielgrammatik  (Personalpronomen, Modalverb sollen, Verneinungen) (N3.2, N3.6, KK2.16). Die Schüler achten darauf,  Redemittel für Gesundheitsgespräche einzubauen (Was hast du? / Ich habe Bauchschmerzen. / Du sollst  Kamillentee trinken) (SELK2.1, N3.3). Die Texte werden in Partnerarbeit verfasst, wobei gegenseitiges  Feedback zu Satzbau, Wortschatz und inhaltlicher Vollständigkeit gegeben wird (SELK2.2, N3.5, N2.4). Am Ende überarbeiten die Schüler ihre Texte gemeinsam mit der Lehrkraft, um sprachliche Korrektheit und  eine klare Struktur zu sichern (KK2.17, SELK1.2, W16.3).

DE.7.4.SP1. 

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

Die Schüler bereiten sich auf mündliche Aktivitäten zum Thema „Körper, Krankheiten und Gesundheitstipps“  vor (N2.5, N1.5, SELK2.1). Sie wiederholen und üben den Zielwortschatz (Körperteile, Krankheiten, Symptome,  Gesundheitstipps) mit Hilfe von Bildkarten, Hörbeispielen und kurzen Dialogen (N3.2, KK2.13, N3.6). Durch geführte Frage-Antwort-Übungen aktivieren sie Redemittel für Arztbesuche und Alltagssituationen  (Was fehlt dir? / Mir geht es nicht gut. / Du sollst im Bett bleiben) (SELK2.2, KK2.3). Die Schüler trainieren  Aussprache, Wort- und Satzbetonung sowie Frage- und Aussageintonation im Gesundheitskontext (N3.7SELK1.2, BK4). Zur Unterstützung werden Satzmuster und Dialogbausteine an der Tafel oder als Handout  bereitgestellt (SELK2.1, KK2.13). Vor den eigentlichen Sprechaktivitäten (Rollenspiele, Partnergespräche)  formulieren die Schüler in Partnerarbeit kurze, themenbezogene Sätze und Fragen, um Sicherheit im  Ausdruck zu gewinnen (SELK2.2, N1.5, SELK3.1).

DE.7.4.SP2. 

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Die Schüler strukturieren ihre mündlichen Beiträge zum Thema „Körper, Krankheiten und  Gesundheitstipps“ (N3.7, KK2.13). Sie ordnen Redemittel und Satzmuster thematisch (Körperteile →  Beschwerden → Ratschläge) und nutzen diese zur Planung eigener Dialoge (KK2.13, KK2.4, N3.6). In Partner- oder Gruppenarbeit legen sie Reihenfolge und Inhalte ihrer Gespräche fest, z. B. Begrüßung,  Befinden erfragen, Symptome nennen, Ratschläge geben, Verabschiedung (SELK2.2, SELK2.1, KK2.3). Visuelle Hilfsmittel wie Bildkarten oder Dialogkarten unterstützen die inhaltliche Planung (BK4, BK2). Die Schüler formulieren ihre Aussagen im Präsens, setzen Personalpronomen korrekt ein und wenden  das Modalverb sollen in passenden Kontexten an (N3.2, N3.7). Sie achten bewusst auf Höflichkeitsformen  und empathischen Ausdruck, um in Gesundheitsgesprächen sozial angemessen zu handeln (W14.1, W5.1SELK2.3).

DE.7.4.SP3. 

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

Die Schüler führen einfache, themenbezogene Dialoge und kurze Monologe zum Thema „Körper, Krankheiten  und Gesundheitstipps“ (N1.5, SELK2.1, N3.3). Sie beschreiben ihr Befinden, nennen Körperteile und  Symptome, geben Ratschläge und reagieren angemessen auf Fragen (N3.6, W16.3, W13.1). In Rollenspielen  (z. B. „beim Arzt“, „unter Freunden“) setzen sie den Zielwortschatz, die Zielgrammatik und passende  Redemittel ein (SELK2.2, N2.5, KK2.16). Sie achten auf deutliche Aussprache, richtige Satzbetonung  und angemessene Intonation, um Empathie und Verständnis zu zeigen (W9.3, SELK1.1). Die Schüler  nutzen spontane Sprechgelegenheiten, um kurze Gespräche zu initiieren, Informationen zu erfragen und  Vorschläge zu machen (N1.1, N1.2). Sie reagieren flexibel auf Gesprächsimpulse der Partner und halten den  Dialog flüssig aufrecht (SELK3.2, SELK3.1, N3.2).

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

DIFFERENZIERUNG

Um der heterogenen Lernvoraussetzung und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schüler im Umgang  mit dem Thema „Der Körper“ gerecht zu werden, werden im Unterricht differenzierende Maßnahmen auf  mehreren Ebenen eingesetzt:

Erweiterung: Schüler mit fortgeschritteneren sprachlichen Kompetenzen und schnellem Auffassungsvermögen sollen  angeregt werden, den gelernten Wortschatz und die Strukturen kreativ und erweitert anzuwenden.

Umsetzung:

-Die Schüler schreiben komplexere Dialoge zum Arztbesuch (z. B. „Ich habe Fieber. Wie hoch ist es? 39  Grad.“). -Sie ergänzen eigene Gesundheitstipps und begründen diese (z. B. „Wenn man Husten hat, soll man heißen  Tee mit Honig trinken, weil das den Hals beruhigt.“). -In Kleingruppen präsentieren sie Mini-Ratgeber: „Fünf Tipps für einen gesunden Alltag“. Unterstützung: Schüler, die mehr Unterstützung benötigen, sollen gezielt gefördert werden, um zentrale Begriffe und  Satzmuster sicher anwenden zu können. 

Destekleme

Umsetzung:

-Es werden visuelle Hilfsmittel (Bildkarten, Plakateingesetzt, um Körperteile und Symptome zu verdeutlichen.

-Die Schüler nutzen Satzbausteine als sprachliche Stützen (z. B. „Ich habe …“, „Du sollst …“, „Trink …“).

-In gelenkten Partnerübungen werden typische Arztgespräche in einfacher Form eingeübt.

-Hörtexte werden mehrfach wiederholt und durch visuelle Unterstützung begleitet.

Auf diese Weise wird gewährleistet, dass alle Schüler

— unabhängig von ihrem aktuellen Sprachniveau 

— die  Möglichkeit haben, sich aktiv und erfolgreich mit dem Thema „Der Körper“ auseinanderzusetzen und ihre  kommunikativen Kompetenzen zu erweitern

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W2.Familienzusammenhalt

W3. Fleiß

W5. Einfühlungsvermögen

W12. Geduld

W13. Gesundes Leben

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.7.5.H1.1. Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen zentrale Informationen und Kernaussagen zu den Themen  Regeln zu Hause, Hausarbeiten in der Familie, Tagesablauf zu Hause und Gutes Benehmen in der Familie  erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.7.5.H1.2. Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Details erkennen und einfache Schlussfolgerungen zu  den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten in der Familie, Tagesablauf zu Hause und Gutes Benehmen in  der Familie ziehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.7.5.P3.1. Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen erkennen  und Redemittel sowie Satzelodien klar und verständlich aussprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.7.5.L2.1.Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in kurzen Lesetexten zu den Themen erfassen  und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.7.5.L2.3. Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu den Themen verstehen und für ihre eigene  Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. 

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. 

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt. 

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.7.5.W2.1. Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Wortschatz zu den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten, Tagesablauf und Gutes  Benehmen gezielt und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

a) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

b) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. 

c) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

d) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt. 

e) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

f) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.7.5.G1.1. Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die für das Thema Regeln zu Hause relevanten Zielgrammatikelemente erkennen, in  verschiedenen kommunikativen Kontexten verstehen und angemessen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.7.5.S4.1. Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema vorbereiten. Sie können dabei geeignete  Redemittel und Strukturen anwenden und eigene kurze zusammenhängende Texte zu diesen Themen  planen und schreiben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.7.5.S4.4. Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einfache schriftliche Texte zu den Themen Regeln, Hausarbeiten und Tagesablauf zu  Hause sowie zu gutem Benehmen in der Familie planen und verfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.7.5.SP3.1. Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zu den Themen Regeln, Hausarbeiten  und gutes Benehmen in der Familie vorbereiten und geeignete Redemittel sicher anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.7.5.SP3.3. Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zu den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten, Tagesablauf und Gutes  Benehmen einfach formulieren und in Sprechsituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen. 

DE.7.5.SP3.4. Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können mündliche Aussagen zu den Themen Regeln zu Hause, Hausarbeiten, Tagesablauf und  Gutes Benehmen formulieren und präsentieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DIE REGELN ZU HAUSE
Konu:

DIE REGELN ZU HAUSE

Unterthemen: Die Hausarbeiten in der Familie; Mein Tagesablauf zu Hause; Gutes Benehmen in der Familie

Zielwortschatz im Gebrauch:

Vokabular: das Zimmer, die Wäsche, der Besen, der Staubsauger, der Lappen, der Müll, der Mülleimer, der  Tisch, das Geschirr Verben: kochen, waschen, putzen, wischen, aufräumen, decken, spülen, abwaschen, staubsaugen,  rausbringen, müssen Nomen und Tätigkeiten werden kontextbezogen geübt, um Hausarbeiten und Alltagsroutinen sprachlich  ausdrücken zu können.

Zielgrammatik im Gebrauch

Verben im Präsens zur Beschreibung von Routinen, z.B.  -Ich räume mein Zimmer auf. 

-Ich bringe den Müll raus. 

Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, Sie) Satzstrukturen im Muster: (Ich putze mein Zimmer.) 

Fragesätze im Präsens und W-Fragen zur Person oder Tätigkeit 

-Was machst du?, 

-Wer bringt den Müll raus?

Verneinungen (nicht / kein): 

-Ich mag nicht den Tisch decken.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Hausarbeiten beschreiben und Meinungen äußern:

Was machst du gern / nicht gern? Anweisungen verstehen und geben:

Machst du deine Hausaufgaben? / Zuerst machst du deine Hausaufgaben.

Regeln und Routinen im Familienkontext erläutern.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

Begrüßung und Gesprächseinstieg:

Hallo! Wie geht es dir? / Hallo Mama! Fragen nach Tätigkeiten:

Was machst du jetzt? / Machst du deine Hausaufgaben? Zustimmung und Bitten: Okay Mama. Ich mache jetzt meine Hausaufgaben. / Darf ich danach spielen? Lob  und Rückmeldung: Bravo. Jetzt lernst du.

Phonologische Merkmale im Gebrauch Diphthonge und Lautverbindungen üben: -ei wie in klein, mein, bereit 

-au wie in aufräumen, sauber

-ie wie in Familie, lieber

Aussprache von schwierigen Konsonanten und Konsonantenkombinationen: 

-ch wie in ich, möchte

-sch wie in schön, schlafen

-sp wie in spielen, spülen

-st wie in Stuhl, Staubsauger Wort- und Satzbetonung:

-Betonung der wichtigsten Information im Satz (z.B. „Ich decke den Tisch.“, „Du musst dein Zimmer  aufräumen.“)

 -Bei W-Fragen: Fallende Intonation („Was machst du am Nachmittag?“)

-Bei Regeln und Bitten: Betonung der modalen Ausdrücke („Du sollst bitte helfen.“, „Man darf nicht laut  sprechen.“)

Rhythmus und Sprachfluss üben:

-Häufige Redemittel im Rhythmus sprechen („Ich räume mein Zimmer auf.“,

„Wir essen zusammen um sechs  Uhr.“)

-Kleine Dialoge rhythmisch nachsprechen (*„Was musst du zu Hause machen?“

— „Ich helfe meiner Mutter  beim Kochen.“)

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Alltagstaugliche Dialoge:

 -Was machst du gern?– Ich räume mein Zimmer auf. 

-Ich bringe gern den Müll raus, aber ich mag nicht den Tisch decken.

-Darf ich danach spielen? – Ja, danach darfst du spielen. Bravo!

Diese Ausspracheregeln werden als praktische und authentische Sprachbausteine vorgestellt, die die  Schüler sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Leben im Deutschen verwenden können.

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

Die Schüler werden daran gemessen, wie sicher und situationsgerecht sie Redemittel, Wortschatz und  Strukturen rund um das Thema „Die Regeln zu Hause“ anwenden können. 

Kommunikative Fähigkeiten:

-Die Schüler können alltägliche Hausarbeiten korrekt benennen und einfache Sätze dazu bilden (z.B. „Ich  räume mein Zimmer auf.“, „Ich bringe den Müll raus.“).

-Die Schüler können sagen, was sie gerne / nicht gerne machen und ihre Meinung dazu äußern.

-Die Schüler können kurze Dialoge zu Alltagssituationen im Haushalt führen (z.B. „Machst du deine  Hausaufgaben?“ – „Ja, ich mache sie jetzt.“).

Die Schüler verstehen einfache Anweisungen zu Hausarbeiten und können sie umsetzen.

Linguistische  Fähigkeiten:

-Die Schüler wenden die Zielgrammatik (Verben im Präsens, Modalverben, Verneinungen, einfache  Fragesätze korrekt an.

-Die Schüler sprechen häufige Wörter und Ausdrücke klar und verständlich aus (Phonologie-Kriterien).

-Die Schüler können einfache Sätze zu eigenen Routinen und Regeln im Haushalt formulieren und schreiben. 

Interkulturelle und soziale Kompetenzen:

-Die Schüler zeigen Verständnis dafür, dass Familienregeln und Hausarbeiten in verschiedenen Kulturen  unterschiedlich sein können.

-Sie können Beispiele aus ihrem eigenen familiären Umfeld benennen und respektvoll mit anderen  vergleichen.

-Sie reflektieren die Bedeutung von gemeinsamen Regeln und Kooperation im Alltag.

-Sie erkennen den Wert von gegenseitiger Unterstützung im Familienleben.

WICHTIGER HINWEIS:

Die Schüler können einfache Kommunikationssituationen rund um Hausarbeiten  und Familienregeln sprachlich bewältigen, grundlegende Unterschiede reflektieren und dabei elementare  kommunikative und soziale Kompetenzen zeigen.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Die Schüler bringen unterschiedliche Vorerfahrungen und Vorstellungen zum Thema „Hausarbeiten und  Regeln im Familienleben“ mit. Viele Schüler haben bereits im Alltag Aufgaben im Haushalt übernommen  oder kennen bestimmte Regeln in ihrer Familie.

Andere lernen diese Strukturen erst im Unterricht bewusst  kennen.

 Didaktische Grundannahmen:

-Es wird davon ausgegangen, dass Schüler ein hohes Interesse an Alltagsthemen wie Familie und Haushalt  haben und gern über eigene Erfahrungen sprechen.

-Der Unterricht knüpft an das Vorwissen der Schüler an und nutzt authentische Situationen, um  Sprachhandlungen rund um „Hausarbeiten und Familienregeln“ gezielt zu fördern.

-Die Schüler werden ermutigt, über eigene Routinen und Regeln nachzudenken und diese mit denen anderer  Kulturen zu vergleichen.

Vorbereitung:

-Zu Beginn des Themas aktivieren die Schüler ihren Wortschatz zu Tätigkeiten im Haushalt und reflektieren  eigene Erfahrungen.

-In Partner- oder Gruppenarbeit sammeln sie typische Ausdrücke, Fragen und Antworten zum Thema.  

-Durch kurze authentische Hör- oder Lesetexte (z.B. Dialoge im Familienalltag werden Sprachmuster und  Redemittel eingeführt.

-Es wird besonderer Wert auf das Verständnis von sozialen Regeln, Kooperation und gegenseitiger  Unterstützung im Haushalt gelegt.

Ziel: Die Schüler sollen sowohl sprachlich als auch inhaltlich darauf vorbereitet werden, über ihre eigenen  Hausarbeiten und familiären Regeln sprechen zu können, dabei Unterschiede wertschätzend wahrzunehmen  und angemessen zu kommunizieren.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn des Themas „Die Regeln zu Hause“ wird überprüft, welche Vorkenntnisse und Einstellungen die  Schüler bereits mitbringen.

-In einem kurzen Klassengespräch oder durch eine Umfrage wird ermittelt, welche Hausarbeiten sie kennen  und welche sie selbst erledigen.

-Die Schüler berichten, ob es bei ihnen zu Hause feste Regeln oder Routinen gibt.

-Vorwissen zum Wortschatz und zu typischen Satzstrukturen (Präsens, Modalverb müssen, Negation nicht/  kein) wird durch kleine Wiederholungsübungen aktiviert.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Das Thema „Die Regeln zu Hause“ bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Erfahrungen und der  Alltagswelt der Schüler:

 -Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Haushalten der Schüler werden thematisiert.

-Durch Vergleiche zu anderen Kulturen und Familienformen wird interkulturelle Sensibilität gefördert.

-Es  wird gezielt eine Brücke zwischen bereits bekannten sprachlichen Mitteln und neuen Ausdrucksformen  gebaut.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Die Regeln zu Hause“ begonnen wird, soll eine kurze,  themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional, kognitiv,  psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N2.5, SELK1.1). Ziel ist es, eine positive  und motivierende Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler wohlfühlen, Sicherheit gewinnen  und Neugier entwickeln (N1.5, N2.4, SELK3.1). Die Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das  Thema, sondern fördert das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (N2.5, SELK1.2W5.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein gemeinsames Lied oder Reim, ein  einfaches Rätsel, eine pantomimische Szene oder eine humorvolle Kurzgeschichte sein (N2.5, SELK3.2BK4). Entscheidend ist, dass die Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch erfordert und für alle Schüler  zugänglich ist (SELK2.3, W14.1). Auf diese Weise wird eine positive Ausgangsstimmung geschaffen, die den  Übergang zum eigentlichen Thema erleichtert (N2.4, SELK3.1). Entscheidend ist, dass keine Vorkenntnisse  in Deutsch erforderlich sind und die Aktivität allen Schülern zugänglich ist (SELK2.3, W14.1).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Regeln zu Hause“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören,  Sprechen, Lesen und Schreiben – sowie die unterstützenden Kompetenzen gezielt miteinander verknüpft.  Beim Hör- und Sehverstehen üben die Schüler, zentrale Informationen aus kurzen, authentischen Dialogen  und Szenen aus dem Familienalltag zu erkennen, wichtige Details zu Hausarbeiten und familiären Regeln  zu identifizieren und Anweisungen oder Bitten richtig zu verstehen. Im Sprechen formulieren die Schüler  kurze Aussagen und Dialoge, um ihre eigenen Hausarbeiten und Tagesroutinen zu beschreiben, Vorlieben  und Abneigungen zu äußern sowie auf Fragen und Anweisungen angemessen zu reagieren. Dabei achten  sie auf die richtige Aussprache, Intonation und den situationsgerechten Einsatz von Redemitteln.  Beim Lesen arbeiten die Schüler mit einfachen Texten, Checklisten oder kurzen Regelplakaten aus dem  häuslichen Umfeld. Sie entnehmen diesen Texten gezielt Informationen zu Regeln und Tätigkeiten, um sie in kommunikativen Aufgaben weiterzuverwenden. Beim Schreiben verfassen die Schüler kurze Texte,  z. B. Tagespläne, Aufgabenlisten oder kleine Dialoge, in denen sie den gelernten Zielwortschatz und die  Zielgrammatik im Kontext des Themas anwenden. Die unterstützenden Kompetenzen – insbesondere  Aussprache (Diphthonge, Konsonantenkombinationen), Wortschatzarbeit und Grammatik (Präsens,  Modalverb müssen, Verneinung mit nicht/kein) – werden in allen Phasen des Unterrichts integriert, sodass  die Schüler die sprachlichen Mittel aktiv und selbstständig in authentischen Alltagssituationen nutzen  können.

DE.7.5.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Die Schüler werden auf Hör- und Sehverstehen-Aufgaben zum Thema „Die Regeln zu Hause“ vorbereitet,  indem zunächst der relevante Zielwortschatz und die Zielgrammatik eingeführt und geübt werden (N1.1N3.2, N3.7, SELK1.2, W3.1, BK4, KK2.13). Dabei werden zentrale Begriffe zu Hausarbeiten, Tagesablauf und  Familienregeln (z. B. der Müll, der Staubsauger, aufräumen, decken, müssen) mit Bildern, Gesten oder kurzen  Beispielsätzen veranschaulicht (N2.5, N3.3, SELK2.3, BK4, KK2.5). Vor dem Hören bzw. Sehen werden die  Schüler aktiviert, indem sie Vermutungen zum Inhalt anstellen und eigene Erfahrungen austauschen (N1.5N3.8, SELK2.1, SELK2.2, KK2.11). Sie erhalten klare Hör- bzw. Sehaufträge (z. B. „Welche Hausarbeiten  hörst du?“ / „Wer bringt den Müll raus?“) und konzentrieren sich auf das Erfassen der Hauptaussagen sowie  relevanter Details (N3.2, N3.6, N3.7, SELK1.2, KK2.4). Unterstützende Strategien wie das Erkennen von  Schlüsselwörtern, der Einsatz von Mimik und Gestik sowie das Beachten von Kontextinformationen werden  gezielt geübt, um das Verständnis zu sichern (N2.4, N3.2, SELK3.1, BK4, KK2.13).

DE.7.5.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS 

Die Schüler hören bzw. sehen kurze authentische Dialoge, Anweisungen oder Beschreibungen zu  Hausarbeiten und Familienregeln (z. B. „Ich räume mein Zimmer auf.“, „Du musst den Tisch decken.“) (N1.1SELK2.3, BK4, KK2.16). Sie identifizieren dabei gezielt bedeutende Details wie die genannten Tätigkeiten,  die handelnden Personen, Zeitangaben oder Abfolgen (N3.2, N3.6, N3.7, KK2.4, KK2.7). Diese Informationen  werden anschließend zusammengeführt, indem sie in Tabellen, Gedankenkarten oder kurzen mündlichen  Zusammenfassungen dargestellt werden (N3.5, SELK2.1, SELK2.2, BK1, KK2.13). Die Schüler vergleichen  ihre Ergebnisse in Partnerarbeit und überprüfen, ob alle wesentlichen Details erfasst wurden (N1.5, N2.4SELK2.2, KK2.7). So entwickeln sie die Fähigkeit, aus einzelnen Informationen ein vollständiges Bild der  beschriebenen Situation zu gewinnen und dieses sprachlich korrekt wiederzugeben (N3.6, N3.7, SELK1.2KK2.16).

DE.7.5.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler üben gezielt die Aussprache von Diphthongen (-ei wie in mein, -au wie in sauber, -ie wie in  Familie) und von schwierigen Konsonantenkombinationen (-ch wie in ich, -sch wie in schön, -sp wie in  spülen, -st wie in Staubsauger) (N1.1, N3.2, N3.7, SELK1.2, SELK2.1, W3.1, W12.1, W14.1, BK2, KK2.4). Sie  erkennen diese Laute in gehörten Dialogen und authentischen Hörtexten und wiederholen sie in Wörtern,  Sätzen und kurzen Dialogen (N2.5, N3.5, SELK2.2, SELK2.3, W2.3, W16.3, BK4, KK2.2, KK2.5). Die Schüler  achten auf Wort- und Satzbetonung, besonders bei wichtigen Informationen sowie auf die Intonation in  W-Fragen und bei Bitten oder Anweisungen (N3.6, N3.8, SELK1.1, SELK3.1, W14.1, W10.3, KK2.16). Rhythmusund Sprachflussübungen unterstützen den natürlichen Sprechrhythmus (N1.5, N2.4, N3.3, SELK3.2, W3.2W5.1, BK1, KK2.13). Ziel ist, die Aussprache so zu festigen, dass klar und verständlich kommuniziert werden  kann (N1.3, N3.7, SELK2.1, W14.1, W16.1, KK2.17). 

DE.7.5.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

Die Schüler aktivieren vor dem Lesen ihr Vorwissen zu Hausarbeiten, Tagesabläufen und Regeln im  Familienleben (N1.1, N3.2, N3.5, SELK1.1, W2.1, W16.3, BK4, KK2.13). Sie betrachten Bilder, Überschriften oder  kurze Einleitungssätze, um erste Vermutungen über den Textinhalt anzustellen (N1.3, N3.8, SELK2.1, W3.4KK2.11). Bekannte Wörter und Redemittel werden wiederholt, um den Zielwortschatz zu festigen (N1.2, N2.5N3.7, SELK1.2, W3.2, W16.1, BK1, KK2.5). Durch gezielte Fragen werden eigene Erfahrungen einbezogen und  eine persönliche Verbindung zum Thema hergestellt (N1.5, N2.4, SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3, W2.2). Die  Lehrkraft erklärt, auf welche Informationen beim Lesen geachtet werden soll und führt in Strategien zum  globalen und selektiven Lesen ein (N3.6, N3.7, SELK3.1, W16.3, W14.1, BK1, KK2.4, KK2.7).

DE.7.5.L2. 

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Die Schüler lesen kurze, kontextbezogene Texte zum Thema „Die Regeln zu Hause“ und erschließen  unbekannte Wörter und Wendungen mithilfe von Kontext, Bildern oder Wortteilen, während sie zentrale  Aussagen und Details mit ihrem Vorwissen verknüpfen (N1.1, N3.2, N3.6, N3.8, BK1, KK2.4, KK2.13). Dabei  reflektieren sie ihren Leseprozess, beschreiben genutzte Strategien und begründen ihre Interpretationen  in einfachen Sätzen (SELK1.1, SELK2.1, KK2.16, KK2.17). Im Unterricht werden Lesestrategien wie  Vorhersagen über Überschriften/Bilder, gezieltes Lesen nach Schlüsselwörtern und das Zusammenfassen  der Kernaussage systematisch eingeführt und geübt (N3.7, KK2.11, KK2.3, KK2.5). Die Schüler äußern  Gedanken und Meinungen zu den Texten, vergleichen Situationen mit dem eigenen Alltag und stellen Bezüge  zu anderen Kulturen her (SELK2.2, W14.3, W5.1, BK5, KK2.7). So entwickeln sie Textverständnis und die  Fähigkeit, gelesene Informationen kritisch einzuordnen und darüber zu kommunizieren (N3.6, SELK3.1W16.3, KK2.17).

DE.7.5.W1. 

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler lernen den Zielwortschatz zu „Die Regeln zu Hause“ in vielfältigen, kontextbezogenen Aktivitäten  kennen und ordnen Wörter zu Gegenständen, Tätigkeiten und Regeln des Alltags (N1.1, N3.5, KK2.13, BK4).  Der Wortschatz wird mit Bild-Wort-Zuordnungen, kurzen Dialogen, Hör-/Leseaufgaben und Partnerübungen  eingeführt, geübt und wiederholt, um einen sicheren Abruf zu ermöglichen (N2.5, SELK2.2, W3.1, W16.3BK1). Die Schüler wenden die Wörter aktiv in mündlichen und schriftlichen Situationen an, benennen  Hausarbeiten, beschreiben Tätigkeiten und äußern Vorlieben oder Abneigungen in vollständigen Sätzen  (SELK2.1, W14.1, W16.1, KK2.5). Besonderer Wert liegt auf korrekter Aussprache, Artikeln und der Einbettung  in einfache Satzmuster; spielerische Festigungen wie Memory, Rollenspiele und kleine Wettbewerbe  unterstützen das Behalten (N3.3, SELK3.2, W3.2, W2.3, KK2.2). So erkennen die Schüler den Zielwortschatz  nicht nur, sondern setzen ihn flexibel und situationsgerecht ein (N1.3, SELK3.1, W16.2, KK2.17).

DE.7.5.G1. 

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler erkennen und wenden die Zielgrammatik zum Thema „Die Regeln zu Hause“ sicher an (N3.2, N3.7KK2.13, BK1, SELK1.2). Dazu gehören Verben im Präsens zur Beschreibung von Routinen (z. B. Ich räume mein  Zimmer auf, Ich bringe den Müll raus), Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, Sie), Satzstrukturen im  Muster Subjekt + Verb + Objekt sowie Fragesätze im Präsens und W-Fragen (Was machst du, Wer bringt den  Müll raus) (KK2.5, KK2.16, N3.6, BK1). Auch die Verneinungen nicht und kein werden gezielt geübt (Ich mag  nicht den Tisch decken) (KK2.4, N3.8). Die Schüler lernen, wie grammatische Strukturen im kommunikativen  Kontext eingesetzt werden – z. B. um Hausarbeiten zu beschreiben, Anweisungen zu verstehen und zu  geben sowie Regeln und Routinen im Familienkontext zu erläutern (SELK2.1, SELK2.2, W16.2, W14.1).  Durch abwechslungsreiche Übungsformen wie Lückentexte, Satzbau- und Umstellübungen, Partnerdialoge  und Rollenspiele wird die Zielgrammatik im aktiven Sprachgebrauch gefestigt (N2.5, SELK3.1, KK2.13).  Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Schüler grammatische Strukturen korrekt in vollständigen  Sätzen verwenden und diese sicher mit dem gelernten Wortschatz kombinieren können (W3.1, SELK1.2).  Die Anwendung erfolgt sowohl mündlich als auch schriftlich, um eine ganzheitliche Kompetenzentwicklung  zu gewährleisten (SELK3.2, KK2.17).

DE.7.5.S1. 

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Die Schüler werden gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Die Regeln zu Hause“ vorbereitet (N1.3W16.3, SELK3.1). Zu Beginn aktivieren sie den relevanten Zielwortschatz (z. B. der Staubsauger, der Müll,  kochen, wischen) sowie die Zielgrammatik (Präsensformen, Modalverben, Verneinungen) (BK1, KK2.13).  Sie wiederholen und üben grundlegende Satzstrukturen, um einfache und korrekte Aussagen über  Hausarbeiten, Routinen und Regeln im Familienalltag formulieren zu können (N3.7, SELK1.2). Durch gelenkte  Vorübungen, wie das gemeinsame Erstellen von Beispielsätzen, Lückentexten und kurzen Dialogen, wird  die Schreibkompetenz systematisch aufgebaut (KK2.13, KK2.4). Die Schüler lernen, ihre Gedanken zu  Hausarbeiten zu strukturieren, passende Verben zu wählen und vollständige Sätze zu bilden (KK2.5, KK2.3). Zusätzlich üben sie Redemittel zur Beschreibung von Vorlieben und Pflichten (Ich decke gern den Tisch, Ich  muss mein Zimmer aufräumen) sowie zur höflichen Bitte oder Zustimmung (Darf ich danach spielen, Okay,  ich mache es) (W14.1, W16.1, SELK2.1). Das Ziel ist, dass die Schüler vor dem eigentlichen Schreiben sowohl  sprachlich als auch inhaltlich vorbereitet sind und die notwendigen sprachlichen Mittel sicher anwenden  können (N3.2, W3.2, SELK3.2).

DE.7.5.S2. 

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

In dieser Phase verfassen die Schüler kurze schriftliche Texte zum Thema „Die Regeln zu Hause“, wobei sie den  gelernten Zielwortschatz und die Zielgrammatik anwenden (W3.1, N3.5, SELK1.2). Zunächst entwickeln sie in  Partner- oder Gruppenarbeit Ideen zu typischen Hausarbeiten, familiären Regeln und persönlichen Vorlieben  (N1.1, SELK2.2, KK2.13). Anschließend strukturieren sie ihre Inhalte mit einfachen Satzmustern im Präsens  und unter Einbeziehung von Modalverben, Verneinungen und W-Fragen (N3.7, N3.6, KK2.13). Die Schüler  beschreiben ihre täglichen Routinen zu Hause, formulieren kurze Dialoge zwischen Familienmitgliedern  und berichten über eigene Erfahrungen mit Regeln und Pflichten im Familienalltag (SELK2.1, W16.2, KK2.3).  Dabei achten sie auf die korrekte Verwendung der Zielgrammatik, eine angemessene Wortwahl sowie eine  verständliche und klare Ausdrucksweise (KK2.17, SELK1.2). Der Schreibprozess wird durch sprachliche  Hilfsmittel wie Beispielsätze, Wortlisten und Satzanfänge unterstützt (BK1, N2.4). Die Schüler überarbeiten  ihre Texte eigenständig oder im Austausch mit einem Partner, um Grammatik, Rechtschreibung und  Ausdruck zu verbessern (SELK2.2, KK2.17). Ziel ist es, schriftliche Äußerungen zu alltäglichen Situationen  im Haushalt selbstständig, korrekt und adressatengerecht zu formulieren und diese in einer für andere  verständlichen Form zu präsentieren (SELK3.1, W14.1, W16.3).

DE.7.5.SP1. 

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

In dieser Phase bereiten sich die Schüler gezielt auf mündliche Äußerungen zum Thema „Die Regeln zu  Hause“ vor (N1.3, N3.2, N3.7, SELK3.1, W16.3). Sie aktivieren zunächst ihren Wortschatz zu Hausarbeiten,  familiären Regeln und Tagesabläufen durch kurze Wiederholungsübungen, Bildimpulse und Hörbeispiele  (N1.1, N2.5, SELK2.3, W3.1, BK1, KK2.13). Anschließend formulieren sie erste einfache Sätze und Fragen im  Präsens, um Tätigkeiten zu beschreiben, Anweisungen zu geben oder nach Regeln zu fragen (N3.6, N3.7SELK2.1, W14.1, W16.2, KK2.5). Die Schüler üben, ihre Aussagen klar und verständlich auszusprechen, und  achten dabei auf eine korrekte Betonung, Intonation und den rhythmischen Sprachfluss (N3.2, SELK1.2KK2.16). Rollenspiele, Partnerübungen und kleine Dialoge dienen als Vorbereitung, um im späteren  Sprechprozess sicher und situationsgerecht reagieren zu können (N2.5, SELK2.2, SELK3.2, W14.1, W16.2KK2.17). Sprachliche Hilfsmittel wie Beispielsätze, Satzanfänge und Fragewörter werden eingesetzt, um  den Ausdruck zu erleichtern und den Wortschatz gezielt einzubinden (W3.2, BK1, BK2, KK2.13). Ziel ist es,  die Schüler sprachlich und inhaltlich so vorzubereiten, dass sie im Gespräch selbstständig und flüssig über  Hausarbeiten, familiäre Regeln und persönliche Vorlieben sprechen können (N1.5, SELK3.1, W16.3, KK2.17). 

DE.7.5.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Phase bereiten die Schüler gezielt sprachliche Inhalte vor, um diese in kommunikativen Situationen  rund um das Thema „Die Regeln zu Hause“ anzuwenden (N3.7, SELK3.1, KK2.13). Sie formulieren einfache  Aussagen zu Hausarbeiten, Tagesabläufen und familiären Regeln und üben, diese in Dialogen und kurzen  Gesprächen einzusetzen (N3.2, SELK2.1, W16.2, KK2.5). Die Schüler nutzen Redemittel, um Tätigkeiten zu  beschreiben, Vorlieben oder Abneigungen zu äußern, um Erlaubnis zu bitten oder Anweisungen zu geben  (SELK2.1, W14.1, W16.1, W16.3, KK2.3). Dabei achten sie auf die richtige Satzstruktur, die Verwendung der  Personalpronomen sowie der Verben im Präsens und auf die passende Intonation (N3.6, SELK1.2, KK2.16). Durch Partner- und Gruppenübungen werden authentische Gesprächssituationen simuliert, in denen die  Schüler ihre Aussagen an den Gesprächspartner anpassen und spontan auf Fragen oder Anmerkungen  reagieren (N3.5, SELK2.2, SELK3.2, W2.3, KK2.17). Ziel ist es, die Fähigkeit zu fördern, einfache Gespräche  über Regeln, Routinen und Verantwortlichkeiten im familiären Kontext flüssig und situationsgerecht zu  führen (N1.5, SELK3.1, W16.2, W16.3).

DE.7.5.SP3. 

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

In dieser Phase setzen die Schüler die erarbeiteten sprachlichen Strukturen und den Zielwortschatz aktiv ein,  um zusammenhängende mündliche Äußerungen zu produzieren (N3.2, N3.7, SELK2.1, KK2.13). Sie führen  kurze Dialoge, präsentieren ihre Hausregeln oder erzählen von alltäglichen Routinen in der Familie (N1.5SELK3.1, W16.2, W16.3). Dabei nutzen sie Redemittel, um ihre Aussagen klar zu strukturieren, Begründungen  zu geben und einfache Meinungen zu äußern (N3.6, SELK1.2, W14.1, KK2.5). Durch Rollenspiele, Interviews  und spontane Gesprächsanlässe üben sie, frei zu sprechen und sich an unterschiedliche Gesprächspartner  anzupassen (N2.5, SELK2.2, SELK3.2, W2.3). Besonderer Wert wird auf die flüssige Aussprache, die  korrekte Intonation sowie die sichere Verwendung der gelernten Grammatikstrukturen gelegt (N3.2SELK1.2, KK2.16). Ziel ist es, die kommunikative Kompetenz zu stärken, sodass die Schüler auch in neuen  Situationen selbstbewusst und verständlich sprechen können (N1.5, SELK3.1, W14.1, KK2.17).

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

DIFFERENZIERUNG

Da die Schüler unterschiedliche Sprachstände und Erfahrungen mitbringen, werden differenzierende  Methoden eingesetzt:

-Schwächere Schüler arbeiten mit Bildkarten, Satzmustern und Lückentexten.

-Fortgeschrittene Schüler formulieren eigene Regeln und Empfehlungen.

-Im offenen Unterrichtsgespräch werden alle Beiträge wertgeschätzt und in den Unterricht integriert.

Erweiterung

Um die kommunikativen Kompetenzen zu erweitern, werden folgende Maßnahmen eingesetzt: 

-Rollenspiele (z.B. Kind erklärt Regeln zu Hause, Diskussion über gerechte Aufgabenteilung)

-Interviews im  Klassenverband: Schüler befragen sich gegenseitig zu ihren Hausarbeiten.

-Erstellung eines Hausarbeitsplans für die Familie in Partnerarbeit.

Destekleme

Unterstützung

Die Schüler werden durch folgende unterstützende Maßnahmen begleitet: -Visualisierung zentraler Redemittel und Satzmuster an der Tafel oder auf Plakaten. 

-Bereitstellung von Satzbausteinen und Redemittelkarten für mündliche und schriftliche Übungen.

-Individuelles Feedback beim Schreiben eigener Texte und beim freien Sprechen.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft 

W5. Einfühlungsvermögen

W14. Respekt

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.7.6.H1.1.Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen zentrale Informationen und Kernaussagen zu den Themen  Reisevorbereitungen, Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel auf einer Reise erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.7.6.H1.2. Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Details erkennen, deren Bedeutung im Kontext  erfassen und einfache Schlussfolgerungen zu den Themen Reisevorbereitungen, Sehenswürdigkeiten und  Verkehrsmittel ziehen und formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.7.6.P3.1. Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen  Reisevorbereitungen, Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel erkennen und anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.7.6.L2.1. Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in kurzen Lesetexten zu den Themen  Reiseziele, Reisevorbereitungen und Verkehrsmittel erkennen, erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.7.6.L2.3.Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu den Themen Reisevorbereitungen,  Sehenswürdigkeiten und Verkehrsmittel verstehen und für ihre eigene Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.7.6.W2.1.Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu den Themen Reiseziele, Reisevorbereitungen, Verkehrsmittel  und Sehenswürdigkeiten erkennen, verstehen und in eigenen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.7.6.G1.1. Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die für die Themen Reiseziele und Reisen relevanten Zielgrammatikelemente erkennen,  verstehen und in mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.7.6.S4.1. Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Reiseziele, Reisevorbereitungen,  Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten vorbereiten können, um relevante Redemittel und Satzstrukturen  sicher anwenden zu können. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.7.6.S4.4.Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können selbstständig einfache schriftliche Texte zum Thema Reiseziele, Reisevorbereitungen,  Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten verfassen können. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.7.6.SP3.1.Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zu den Themen Reiseziele und  Reisevorbereitungen vorbereiten und diese in unterschiedlichen Kommunikationssituationen sicher  anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.7.6.SP3.3.Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zu den Themen Reiseziele und Reisevorbereitungen sinnvoll organisieren und in  einfachen Sprechsituationen klar und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen. 

DE.7.6.SP3.4. Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können selbstständig und situationsangemessen mündliche Aussagen zu den Themen  Reiseziele und Reisevorbereitungen formulieren und in verschiedenen Gesprächssituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DIE REISEZIELE
Konu:

DIE REISEZIELE

Unterthemen: Die Vorbereitungen auf eine Reise; Sehenswürdigkeiten entdecken; Die Verkehrsmittel auf  einer Reise

Zielwortschatz im Gebrauch:

Reiseziele und Orte: die Stadt, das Land, die Sehenswürdigkeit, der Strand, das Meer, der Berg, das Hotel,  das Museum, der Park, das Schloss

Transportmittel: das Flugzeug, der Zug, der Bus, das Schiff, das Fahrrad, das Auto

Reisevorbereitungen: der Koffer, der Reisepass, die Fahrkarte, das Ticket, die Kleidung, die Kamera, das  Handy, das Ladegerät

Verben: reisen, fahren, fliegen, packen, buchen, besuchen, mitnehmen, fotografieren, entdecken

Zielgrammatik im Gebrauch

Verben im Präsens (fahren, packen, fliegen, besuchen)

Perfekt-Formen mit sein oder haben (Ich bin nach Deutschland gereist. Ich habe viele Fotos gemacht.)

Modalverben (möchten, müssen): Ich möchte reisen. Ich muss früh aufstehen.,

W-Fragen: Wohin? Womit? Was? Wann? Satzstrukturen mit nehmen + mit: Ich nehme meinen Reisepass mit.

 Satzstrukturen mit Zeitangaben:

Wann  fährt dein Zug? Funktionen der grammatischen

Strukturen im Gebrauch

Reisen und Reiseziele beschreiben Über Transportmittel sprechen und Wünsche äußern Persönliche Erfahrungen im Perfekt berichten

-Ich bin geflogen. 

-Ich habe das Meer gesehen.

Fragen stellen und beantworten im Reisealltag 

-Wann fährt dein Zug? 

Gegenstände im Koffer benennen und listen

 Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

-Gute Reise! -Viel Spaß!

-Ich wünsche dir eine schöne Reise!

-Hallo Max! Was machst du?

-Hallo! Ich packe meinen Koffer. Ich fahre morgen nach München. 

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Diphthonge:

-ei wie in reisen

-au wie in bauen Konsonanten:

-ch wie in ich

-sch wie in Schiff

-sp am Wortanfang wie in sprechen

-st am Wortanfang wie in Stadt Wortbetonung:

-reisen (erste Silbe betont)

 -Sehenswürdigkeit (dritte Silbe betont) Satzbetonung:

-Ich möchte nach Italien reisen.

-Ich packe meinen Koffer. Intonation: 

-Entscheidungsfragen

-steigend

-Möchtest du reisen?

-Aussagen

-fallend

-Ich nehme meinen Reisepass  mit.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis Übung von Redemitteln im Rhythmus:

„Ich nehme T-Shirts, eine Hose und Schuhe mit.“

„Gute Reise, Max!“ Rollenspiele:

Dialog beim Packen des Koffers Nach dem Weg fragen / Fahrpläne erfragen (Wann fährt dein Zug?)

Aussprachetraining der typischen Wörter mit Diphthongen und Konsonantenkombinationen (reisen,  sprechen, Sehenswürdigkeit, fahren)

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

Hören: Die Schüler können zentrale Informationen und Details aus Hör- und Sehtexten zum Thema  Reiseziele, Reisevorbereitungen und Verkehrsmittel erfassen.

Sie können typische Redemittel wie „Ich packe meinen Koffer.“, „Ich reise nach...“, „Ich nehme ... mit.“  verstehen und zuordnen.

Sie können Fragen und Aussagen rund um die Reisepläne und Verkehrsmittel verstehen und darauf  reagieren.

Lesen: Die Schüler können einfache Lesetexte (z.B. Packlisten, Reiseberichte, Dialoge über Reisen)  verstehen.

Sie erfassen zentrale Inhalte und beantworten gezielt Fragen zu Reisezielen, Verkehrsmitteln und Aktivitäten. 

Sie können bedeutende Details wie Zeitangaben, Ortsangaben, Verkehrsmittel, Reisevorbereitungen  korrekt zuordnen.

Sprechen: Die Schüler können in einfachen Sätzen über ihre Reisepläne sprechen.

Sie können sagen, wohin sie reisen möchten, was sie mitnehmen und welches Verkehrsmittel sie nutzen. 

Sie führen einfache Dialoge, um Reiseabsichten und Erfahrungen auszudrücken (z.B. „Ich möchte nach  Berlin reisen.“, „Ich nehme einen Rucksack und eine Jacke mit.“). Schreiben:

Die Schüler können kurze Sätze und kleine Texte zu eigenen Reiseplänen verfassen.

Sie schreiben, wohin sie reisen möchten, wann sie reisen, was sie mitnehmen und welches Verkehrsmittel  sie nutzen.

Sie formulieren einfache Packlisten und kleine Dialoge. Bewertungshinweise:

Die Bewertung erfolgt durch Beobachtung der aktiven Teilnahme an Hör-, Lese-, Sprech- und  Schreibaktivitäten sowie durch gezielte Lernprodukte wie:

-Hör- und Leseverständnisübungen

-Rollenspiele und Dialogübungen

-kurze schriftliche Produktionen (Packliste, Reisezielbeschreibung)

-aktive Anwendung von Redemitteln in authentischen Situationen

Die Schüler werden dabei ermutigt, möglichst kreativ und individuell ihre Reiseideen in der Fremdsprache  auszudrücken.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Dieses Thema baut auf der Alltagserfahrung und dem Vorwissen der Schüler im Bereich Reisen,  Verkehrsmittel und Freizeitaktivitäten auf.

Da Reisen ein universelles Thema ist, verfügen die Schüler in ihrer Muttersprache meist bereits über  entsprechende Konzepte und Erfahrungen, die sie nun in die Fremdsprache Deutsch übertragen. Zu Beginn  der Unterrichtsreihe werden die Schüler angeregt, über eigene Reiseerfahrungen oder Wunschreiseziele  zu sprechen.

Sie erinnern sich an vorherige Vokabeln (z.B. Länder, Städte, Verkehrsmitteund Redemittel, die in den  letzten Lernjahren eingeführt wurden (z.B. Wo warst du? / Wie reist du?).

Dieses Vorwissen wird durch kleine Sprachspiele und Wortschatzaktivierungen (z.B. Ich packe meinen  Koffer) aktiviert.

Die Schüler werden auf die neuen sprachlichen Strukturen vorbereitet, indem sie typische 

Gesprächssituationen rund um das Thema Reisen kennenlernen:

-Wie bereite ich mich auf eine Reise vor?

-Welche Verkehrsmittel gibt es?

-Wie beschreibe ich Sehenswürdigkeiten?

-Was nehme ich auf eine Reise mit?  

Dabei wird bewusst an persönliche Interessen der Schüler angeknüpft, um eine hohe Lernmotivation und  Identifikation mit dem Thema zu fördern.

Vorkenntnisse und Voraussetzungen:

Die Schüler sollten grundlegende Vokabeln zu Ländern, Städten und Verkehrsmitteln bereits kennen oder  schnell aktivieren können.

Sie sollten bereits Erfahrung im Formulieren einfacher Fragen und Antworten im Präsens haben.

Ziel der Vorbereitung: Die Schüler sollen motiviert und inhaltlich vorbereitet in das Thema Reiseziele einsteigen und dabei ihre  kommunikativen Fähigkeiten systematisch ausbauen.

Sie entwickeln dabei die Fähigkeit, eigene Reisepläne sprachlich auszudrücken und sich zu typischen  Reisesituationen im Alltag zu äußern. 

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn der Unterrichtseinheit zum Thema Reiseziele wird eine kurze Diagnose des Vorwissens der  Schüler durchgeführt.

Dabei geht es darum festzustellen:

-über welchen Wortschatz (z.B. Länder, Verkehrsmittel, Ortdie Schüler bereits verfügen,

-inwieweit sie in der Lage sind, einfache Aussagen über Reisen zu formulieren,-ob sie in Frage-Antwort-Situationen zum Thema sicher agieren können.

Dies kann durch folgende  Aktivitäten geschehen: -Brainstorming an der Tafel:

„Wohin wollt ihr reisen?

Welche Verkehrsmittel kennt ihr?“ 

-Ich packe meinen  Koffer-Spiel in Gruppen.

-Kurze Dialoge: „Wo warst du in den Ferien?“

– „Ich war in ...“ Die Ergebnisse dieser kurzen Vorbewertung helfen der Lehrkraft, gezielt Schwerpunkte für die folgende  Arbeit an Wortschatz, Grammatik und Redemitteln zu setzen.

Außerdem wird deutlich, bei welchen Schülern ggf. gezielt Unterstützung erforderlich ist.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Das Thema Reiseziele eignet sich sehr gut, um eine Verknüpfung zwischen dem persönlichen  Erfahrungsbereich der Schüler und der Fremdsprache Deutsch herzustellen.

Im Unterricht werden folgende Brücken gebaut:

-Die Schüler berichten von eigenen Reisen oder geplanten Ausflügen und lernen dabei, diese Erfahrungen  in der Fremdsprache auszudrücken.

-Es wird Bezug genommen auf interkulturelle Aspekte, z.B. welche typischen Sehenswürdigkeiten es  in verschiedenen Ländern gibt oder wie Reisegewohnheiten sich zwischen Kulturen unterscheiden.

-In  Rollenspielen (im Reisebüro, am Bahnhof, im Flugzeug werden Alltagssituationen simuliert, die den Schülern  reale Handlungsfähigkeit vermitteln.

-Durch die Arbeit mit authentischen Materialien (z.B. Fahrpläne, Prospekte, Stadtpläne wird der  Brückenschlag zwischen schulischem Lernen und Lebenswelt hergestellt.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Die Reiseziele“ begonnen wird, soll eine kurze,  themenunabhängige oder themenbezogene Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler  emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.2, N2.5, SELK1.2SELK3.1). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit  gewinnen und Neugier entwickeln (N1.5, N1.1, SELK1.1, SELK3.2, W5). Gleichzeitig soll das Vorwissen zu  Reisen, Verkehrsmitteln und typischen Urlaubssituationen aktiviert werden (N3.2, N3.7, BK1, KK2.13). Eine  solche Aktivität kann ein kurzes Bewegungsspiel, ein interaktives Ratespiel („Ich packe meinen Koffer…“),  das Hören oder Singen eines Liedes zum Thema Reisen, ein Bilderrätsel zu bekannten Sehenswürdigkeiten  oder ein kurzer Dialogaustausch über Wunschreiseziele sein (N2.5, SELK2.2, SELK2.1, W4.2). Entscheidend  ist, dass die Aktivität den Wortschatz anbahnt, keine umfangreichen Vorkenntnisse voraussetzt und für alle  Schüler zugänglich ist (BK1, SELK2.3, W14.1, SELK3.1).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

In der Unterrichtseinheit „Die Reiseziele“ werden die vier Sprachkompetenzen Hören, Lesen, Sprechen  und Schreiben in sinnvollen und authentischen Lernsituationen miteinander verbunden. Beim Hörund Sehverständnis hören die Schüler kurze Dialoge, Durchsagen, Interviews oder Reiseberichte und  entnehmen daraus zentrale Informationen zu Reisezielen, Verkehrsmitteln und Reisevorbereitungen. Beim  Leseverständnis arbeiten sie mit einfachen Lesetexten wie Packlisten, Reisebroschüren oder Dialogen im  Reisebüro und erfassen die wesentlichen Inhalte sowie wichtige Details. Im Bereich Sprechen führen die  Schüler in Partner- und Gruppenarbeiten Dialoge, stellen eigene Reisepläne vor, reagieren auf Fragen und nehmen an Rollenspielen teil, um die mündliche Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Im Schreiben verfassen  die Schüler einfache Packlisten, kurze Reisebeschreibungen und Dialoge, wobei sie den thematischen  Wortschatz und die Zielgrammatik gezielt anwenden. Alle Kompetenzen werden integriert geübt, sodass  sowohl rezeptive als auch produktive Fertigkeiten systematisch ausgebaut werden. Authentische Materialien  wie Fahrpläne, Stadtpläne und Broschüren sorgen dabei für einen realistischen Anwendungsbezug und  unterstützen die Übertragung des Gelernten in alltägliche Kommunikationssituationen.

DE.7.6.H1. 

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Bevor die Schüler mit authentischen Hör- oder Sehtexten zum Thema „Die Reiseziele“ arbeiten, werden sie  inhaltlich und sprachlich darauf vorbereitet (N1.1, N1.2, N1.3). Ziel dieser Phase ist es, Vorwissen zu aktivieren,  den thematischen Wortschatz einzuführen oder aufzufrischen und das Hör- bzw. Sehverständnis gezielt zu  unterstützen (N1.5, N2.4, N2.5, N3.2). Die Schüler werden durch einleitende Gesprächsfragen, Bilder, kurze  Videos oder landeskundliche Impulse auf das Thema eingestimmt (N3.3, N3.5, N3.6, SELK1.1). Typische  Redemittel, die im Hör- oder Sehtext vorkommen, werden vorab eingeführt, beispielsweise „Ich packe  meinen Koffer.“, „Ich reise nach…“, „Wann fährt der Zug?“ (SELK1.2, SELK2.1). Die Vorbereitung umfasst  außerdem das Klären wichtiger Begriffe, das Erkennen zentraler Hör- und Sehanlässe (z. B. Durchsagen am  Bahnhof, Gespräche im Reisebüro) und das Formulieren von Hypothesen zum Inhalt anhand von Bildmaterial  oder Titeln (SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1). Die Schüler werden ermutigt, Vermutungen anzustellen, welche  Informationen im Text vorkommen könnten, und sich gezielt Fragen dazu zu überlegen (SELK3.2, N3.7, BK1).  Auf diese Weise entwickeln sie eine klare Erwartungshaltung, die ihnen das Erfassen der relevanten Details  im anschließenden Hör- und Sehverstehens-Prozess erleichtert (BK4, BK5, KK2.13, N3.8).

DE.7.6.H2

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

In dieser Phase lernen die Schüler, aus verschiedenen Hör- oder Sehtexten zentrale und bedeutende Details  herauszufiltern und diese gezielt zusammenzuführen (N1.1, N1.2, N3.2). Dabei geht es nicht nur um das  reine Erkennen einzelner Wörter, sondern um das Erfassen von Schlüsselinformationen wie Zeitangaben,  Ortsnamen, Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten oder Reisevorbereitungen (N3.3, N3.5, N3.6). Die Schüler  üben, relevante Details aus unterschiedlichen Quellen (z. B. Gespräche im Reisebüro, Durchsagen am  Bahnhof, Interviews mit Reisenden) zu entnehmen und miteinander zu verknüpfen (N3.7, N3.8, SELK1.1). Dazu  können sie Hilfsmittel wie Tabellen, Gedankenkarten oder Listen nutzen, um die Informationen strukturiert  festzuhalten (SELK1.2, SELK2.1, KK2.13). Typische Aufgaben sind das Notieren von Abfahrtszeiten, das  Zuordnen von Sehenswürdigkeiten zu Reisezielen oder das Erstellen einer Checkliste auf Basis der  gehörten oder gesehenen Inhalte (BK1, BK4, KK2.2, KK2.5, KK2.7). Der Fokus liegt darauf, das Wesentliche  zu erkennen, zu ordnen und in einen Gesamtzusammenhang zu bringen, um sprachlich angemessen darüber  sprechen oder schreiben zu können (SELK3.1, SELK3.2, KK2.3, KK2.4, KK2.16, KK2.17).

DE.7.6.P1

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Unterrichtsphase werden die Schüler gezielt auf die Aussprache und die phonologischen  Merkmale des Themas „Reiseziele“ vorbereitet, mit Fokus auf bewusste Wahrnehmung und korrekte  Artikulation zur sicheren Sprachproduktion (N1.1, N1.2, N3.2, SELK1.2, SELK2.1). Die Arbeit richtet sich  auf Laute, Betonungsmuster und Intonationsverläufe, die für Verstehen und Sprechen zentral sind, und  wird schrittweise systematisiert (N3.6, N3.7, SELK1.1, W3.1, BK1, KK2.16). Die Schüler hören authentische  Hörbeispiele, erkennen Diphthonge -ei in „reisen“ und -au in „bauen“ sowie Konsonantenverbindungen -ch  „ich“, -sch „Schiff“, -sp „sprechen“, -st „Stadt“, und vergleichen gezielt Minimalpaare (N1.5, N3.2, SELK1.2BK2, BK4, KK2.2, KK2.7). Sie üben die Wortbetonung in „reisen“, „Sehenswürdigkeit“ und die Satzbetonung in  Redemitteln wie „Ich möchte nach Italien reisen“ oder „Ich packe meinen Koffer“ (N3.2, SELK1.2, W3.2, BK1KK2.13). Auch die Intonation wird trainiert: Entscheidungsfragen mit steigender, Aussagesätze mit fallender  Tonführung (N3.5, SELK3.1, BK4). Die Aussprachemuster werden in kurzen Dialogen, Rollenspielen und rhythmischen Übungen angewendet, mit kooperativem Feedback und klarer Kommunikationsausrichtung  (N3.5, SELK2.2, SELK2.1, W3.1, BK1, KK2.3, KK2.17).

DE.7.6.L1 

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN

In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf das Verständnis schriftlicher Texte zum Thema  „Reiseziele“ vorbereitet (N1.1, N3.2, SELK1.1). Zunächst wird der thematische Wortschatz zu Reisezielen,  Sehenswürdigkeiten, Transportmitteln und Reisevorbereitungen aktiviert und in kurzen Gesprächsoder Bildimpulsen gefestigt (N1.5, SELK2.1, W3.2, BK4, BK1, KK2.13). Die Schüler lernen, anhand von  Überschriften, Bildern oder Einleitungen Vermutungen zu äußern und Vorkenntnisse zu aktivieren (N3.6N3.7, SELK1.2, BK4, KK2.2, KK2.7). Es werden Lesestrategien eingeführt bzw. wiederholt, etwa globales  Erfassen, selektives Lesen nach Zeit-, Orts- und Personenangaben und das Markieren von Schlüsselwörtern  (N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.4, KK2.5). Vorübungen wie Wortkarten sortieren oder Bilder zuordnen  stimmen inhaltlich und sprachlich auf die Leseaufgabe ein (SELK2.2, SELK2.1, BK4, KK2.13). Ziel ist ein  klarer Erwartungshorizont, damit relevante Informationen schneller erkannt und sicher wiedergegeben  werden (SELK3.2, SELK3.1, W3.1, KK2.16).

DE.7.6.L2 

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Die Schüler erschließen Bedeutungen nicht nur über Einzelwörter, sondern mithilfe von Strategien und  Kontextinformationen wie Bilder, Überschriften und Vorwissen (N3.6, N3.8, SELK1.2, KK2.16). Ziel ist es,  Werkzeuge für den Umgang mit unbekannten Wörtern aufzubauen und diese planvoll einzusetzen (N1.5W3.1, W3.2, BK1, KK2.13). Die Lehrkraft leitet zu Hypothesenbildung, Überprüfung während des Lesens  und zum Identifizieren zentraler Aussagen an (N3.2, SELK1.1, BK1, KK2.11, KK2.12, KK2.4). Während des  Leseprozesses äußern die Schüler Gedanken und Eindrücke und tauschen sie in Partner- oder Gruppenarbeit  aus (SELK2.1, SELK2.2, KK2.3). So wird das Textverständnis vertieft und die bewusste Wahrnehmung des  eigenen Lesewegs gefördert (SELK1.1, SELK3.2, KK2.17). Durch Leitfragen wie „Was könnte als Nächstes  passieren?“ oder „Welche Wörter helfen dir beim Verstehen?“ wird aktives, analysierendes Lesen unterstützt  (N1.3, N3.2, SELK1.2, KK2.4, KK2.5). Auf diese Weise entwickeln die Schüler ein strategisches Leseverhalten,  das auf komplexere Texte übertragbar ist (N1.5, SELK3.1, W3.1, KK2.16). Die kontinuierliche Übung stärkt  Selbstvertrauen und Eigenständigkeit im Lesen und fördert verlässliche Routinen im Umgang mit Texten  (N2.4, N3.2, SELK1.2, W3.4, BK1).

DE.7.6.W1 

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Phase liegt der Schwerpunkt darauf, dass die Schüler den themenspezifischen Wortschatz  systematisch kennenlernen, sicher erkennen und in vielfältigen Kontexten anwenden, eingebettet in  authentische und kommunikative Situationen mit Bildmaterial, realen Gegenständen, kurzen Dialogen  sowie Hör- und Lesetexten (N1.1, N1.5, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK1). Bedeutung, Aussprache und Schreibweise  werden schrittweise aufgebaut, semantische Netze knüpfen neues an bekanntes Wissen an, Übungen wie  Zuordnungen, Memory, Wort Bild Karten, Rollenspiele und kurze Schreibaufträge sichern rezeptive und  produktive Nutzung (N3.6, N3.7, SELK2.1, W3.2, BK4, KK2.13). Der aktive Einsatz in eigenen Sätzen, Dialogen  und Mini-Texten steht im Vordergrund, Wiederholungs- und Festigungsphasen führen die Wörter in neuen  Kontexten zurück, die Lehrkraft beobachtet die Anwendung und gibt gezieltes Feedback zur Erweiterung  der Ausdrucksfähigkeit (SELK3.1, SELK3.2, W3.4, BK1, KK2.16, KK2.17).

DE.7.6.G1 

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler nehmen die eingeführten Strukturen bewusst wahr, verstehen Form, Funktion und Gebrauch im  Kontext und wenden sie korrekt an, zunächst geführt, dann zunehmend selbstständig (N1.3, N3.2, SELK1.1BK1). Die Zielgrammatik wird in thematischen Beispielen sichtbar gemacht, durch Markieren, Vergleiche  mit Bekanntem und das Herausarbeiten typischer Satzmuster, anschließend in Aufgaben geübt und in freies Sprechen und Schreibanlässen transferiert (N3.6, N3.7, SELK2.1, W3.1, KK2.4, KK2.5). Fehler dienen  als Lernanlass mit konstruktiver Rückmeldung, wiederholte Anwendung in variierenden Kontexten festigt  Sicherheit und Flexibilität, sodass die Strukturen in neuen Situationen adressatengerecht eingesetzt  werden (SELK3.1, SELK3.2, W3.2, BK4, KK2.16, KK2.17).

DE.7.6.S1

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

In dieser Phase werden die Schüler schrittweise auf das Verfassen eigener Texte vorbereitet (N1.3W3.1, SELK1.1). Ziel ist es, sowohl inhaltliche als auch sprachliche Grundlagen zu schaffen, die ihnen das  Schreiben erleichtern (W3.2, BK1, KK2.3). Zunächst erfolgt eine thematische Einstimmung, bei der die  Schüler relevante Ideen, Begriffe und Strukturen sammeln (N3.2, W3.1). Dies kann durch Bilder, Dialoge,  Hörtexte oder kurze Leseimpulse unterstützt werden (BK4, KK2.4). Die Lehrkraft führt dabei gezielte  Wortschatzaktivierungen, Satzmusterübungen und kurze Gesprächsphasen durch, um den Schülern  die sprachlichen Mittel bereitzustellen, die sie später im Schreibprozess benötigen (N3.6, W3.1, KK2.5).  Außerdem wird auf die Textart und deren typische Merkmale eingegangen, sodass die Schüler ein klares  Verständnis davon entwickeln, wie ihr Text aufgebaut sein sollte (BK1, KK2.16). Durch strukturierte  Vorübungen wie Stichwortlisten, Gedankenkarten oder Satzbausteine üben die Schüler, ihre Gedanken zu  ordnen und erste Formulierungen zu entwickeln (N3.7, W3.2). Dieser vorbereitende Schritt stellt sicher,  dass die Schüler mit einem klaren Plan und ausreichendem sprachlichen Rüstzeug in den eigentlichen  Schreibprozess starten (SELK2.1, SELK3.1, SELK3.2, KK2.17).

DE.7.6.S2 

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

In dieser Phase setzen die Schüler ihre vorbereiteten Ideen in zusammenhängende Texte um. Ausgehend  von den in der Vorbereitungsphase gesammelten Stichworten, Satzmustern und Strukturhilfen formulieren  sie vollständige Sätze und ordnen diese zu einem klar gegliederten Text. Dabei achten sie auf die logische  Abfolge der Inhalte, einen passenden Einstieg, einen Hauptteil und einen abschließenden Schlusssatz  (N3.2, N3.6, N3.7, SELK1.2, W3.2, KK2.13). Die Lehrkraft begleitet den Prozess, indem sie gezielt sprachliche  Unterstützung gibt, z. B. durch Redemittelkarten, Beispielsätze oder Strukturpläne (N3.3, SELK2.1, BK1).  Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung werden nicht isoliert, sondern in den Schreibprozess  integriert geübt. Die Schüler werden ermutigt, ihre Texte eigenständig zu gestalten und persönliche  Erfahrungen oder Ideen einzubringen, um Authentizität und Kreativität zu fördern (KK2.4). Im Anschluss  können die Texte in Partner- oder Gruppenarbeit überarbeitet werden, wobei die Schüler Rückmeldungen  zu Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Ausdruck erhalten. Dadurch wird der Schreibprozess als ein  dynamischer, mehrstufiger Vorgang verstanden, der Planung, Formulierung und Überarbeitung einschließt  (N2.4, SELK2.2, SELK3.1, KK2.17).

DE.7.6.SP1 

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf mündliche Kommunikationssituationen vorbereitet. Sie  aktivieren zunächst ihren themenbezogenen Wortschatz sowie wichtige Redemittel und üben deren  Aussprache. Kurze Hör- oder Leseimpulse, Bilder oder Rollenspielkarten dienen als Anregung, um Ideen  zu sammeln und Gesprächsanlässe zu schaffen (N3.2, SELK2.1, W3.1). Die Schüler planen, was sie sagen  möchten, und ordnen ihre Gedanken in einer sinnvollen Reihenfolge. Dazu können einfache Notizen,  Gedankenkarten oder Satzbausteine verwendet werden (N1.1, BK4, KK2.2). Die Lehrkraft unterstützt,  indem sie Sprachmodelle anbietet, Fragen stellt und kommunikative Strategien erklärt, etwa wie man  nachfragt, Zustimmung äußert oder eigene Aussagen erweitert (N3.7, W3.2, KK2.13). Besonderer Wert  wird darauf gelegt, Sprechhemmungen abzubauen und eine sichere, motivierende Atmosphäre zu schaffen  (N3.8, SELK2.1, KK2.4). Durch kurze Partnerübungen oder kleine Gruppenaktivitäten gewinnen die Schüler  Sicherheit, bevor sie ihre Aussagen in der ganzen Klasse präsentieren (SELK1.2, SELK3.1, W14.1). So wird  eine Grundlage geschaffen, um im nächsten Schritt flüssig, verständlich und themenbezogen zu sprechen  (SELK2.2, SELK2.1, N1.5, SELK1.1). 

DE.7.6.SP2

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Phase strukturieren die Schüler ihre vorbereiteten Ideen zu einem klaren, logischen Redeablauf  (KK2.13, N3.7). Sie ordnen die Informationen nach thematischen Schwerpunkten oder zeitlicher Reihenfolge  und wählen passende Redemittel, um ihre Aussagen flüssig zu verbinden (KK2.5, SELK2.1). Dazu gehören  Einleitungen, Überleitungen und abschließende Formulierungen, die den Gesprächsfluss unterstützen  (BK4). Die Schüler üben, ihre Inhalte situations- und adressatengerecht zu präsentieren (SELK2.2, W14.1).  Sie berücksichtigen dabei Tonfall, Betonung, Tempo und Blickkontakt, um verständlich und ansprechend  zu sprechen (SELK1.1). In Partner- oder Gruppenübungen wenden sie ihre vorbereiteten Aussagen an,  reagieren auf Fragen und bauen spontane Beiträge in ihre Ausführungen ein (SELK3.2). Die Lehrkraft  begleitet den Prozess, indem sie sprachliche Unterstützung bietet, gezielte Rückmeldungen gibt und  alternative Ausdrucksweisen vorschlägt (KK2.4). Ziel ist es, dass die Schüler ihre Aussagen sicher und  kohärent vortragen, flexibel auf Gesprächsverläufe reagieren und ihre Kommunikationsfähigkeit im  Deutschen erweitern (N1.5, SELK3.1).

DE.7.6.SP3 

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN 

In dieser Phase setzen die Schüler ihre vorbereiteten und geübten Inhalte aktiv in gesprochene Sprache  um (SELK2.1, W3.1, W14.1). Sie formulieren vollständige Sätze, führen kurze Monologe oder Dialoge und  reagieren spontan auf Beiträge ihrer Gesprächspartner (N3.2, N3.3). Dabei wenden sie den gelernten  Zielwortschatz, die Zielgrammatik und passende Redemittel selbstständig an (KK2.3, KK2.16). Der  Fokus liegt auf flüssiger und klarer Aussprache, angemessener Betonung und natürlicher Intonation  (SELK1.1, SELK1.2). Die Schüler üben, ihre Gedanken ohne lange Pausen auszudrücken, Füllwörter sinnvoll  einzusetzen und gegebenenfalls Umschreibungen zu verwenden, wenn ihnen ein bestimmtes Wort nicht  einfällt (N3.5, N3.8). Die Lehrkraft schafft kommunikative Situationen, in denen authentische Gespräche  stattfinden – z. B. Rollenspiele, Interviews, Gruppendiskussionen oder Präsentationen (BK2, BK4). Sie gibt  gezieltes Feedback zu Aussprache, Satzbau, Wortwahl und Kohärenz und unterstützt bei der Verbesserung  individueller Schwächen (KK2.2, KK2.17). Ziel ist es, dass die Schüler selbstbewusst, verständlich und  zusammenhängend mündlich kommunizieren können und ihre Sprachproduktion zunehmend flüssiger und  sicherer wird (N1.5, SELK3.1, SELK3.2).

 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Schüler mit fortgeschrittenen sprachlichen Fähigkeiten oder besonderem Interesse am Thema können:

 -eigene Reiseplakate oder Präsentationen zu Reisezielen gestalten,

-komplexere Dialoge üben (z.B. Hotelreservierung, Beschwerde im Reisebüro),

-Reisetagebücher schreiben,

-interkulturelle Vergleiche anstellen (z.B. Urlaub in Türkiye oder Deutschland).

Destekleme

Unterstützung

Für Schüler, die sprachlich noch unsicher sind, werden folgende Unterstützungsmaßnahmen angeboten:

-Arbeit mit Satzbausteinen und Dialogmustern, 

-klar strukturierte Übungen zu typischen Redemitteln,

-visuelle Unterstützung (z.B. Bildkarten zu Verkehrsmitteln, Sehenswürdigkeiten), -kooperative Lernformen  (z.B. Partnerarbeit mit sprachlich stärkeren Schülern).

8 Öğretim Programı Unsurları

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W1. Gerechtigkeit

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.8.1.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Hör/Sehverstehen zum Thema „Die Regeln in der  Schule“ vorbereiten, um bekannte Redemittel, Regelbegriffe und einfache Aussagen über schulische  Verhaltensregeln zu erkennen, zu deuten und in einfachen Kommunikationssituationen anzuwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.8.1.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Informationen und bedeutende Details zu  schulischen Regeln erkennen, verstehen, sinnvoll verknüpfen und in einfachen Kommunikationssituationen  anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen.

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts 

DE.8.1.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen  Regeln in der Klasse, Regeln im Unterricht und Schulregeln erkennen, verstehen und in mündlichen  Kommunikationssituationen korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf. Die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.8.1.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in Lesetexten zu Regeln in der Klasse, Regeln  im Unterricht und Schulregeln erfassen, verstehen und in einfachen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt. 

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.8.1.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu Regeln in der Klasse, Regeln im Unterricht  und Schulregeln verstehen und in ihrer eigenen Kommunikation situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. 

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.8.1.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu Regeln in der Klasse, Regeln im Unterricht und Schulregeln gezielt  erkennen, verstehen und in unterschiedlichen Kommunikationssituationen situativ anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.8.1.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die relevanten Zielgrammatikelemente für das Thema Regeln in der Schule erkennen,  verstehen und in verschiedenen kommunikativen Situationen korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertraut sein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.8.1.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Regeln in der Schule vorbereiten und  wichtige Redemittel und Strukturen sicher anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.8.1.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können selbstständig einfache schriftliche Texte zum Thema Regeln in der Schule verfassen  und Regeln sowie gewünschtes Verhalten im Schulalltag beschreiben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.8.1.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zum Thema Regeln in der Schule  vorbereiten und diese in unterschiedlichen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.8.1.SP3.3. – Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zum Thema Regeln in der Schule sinnvoll organisieren und in einfachen  Sprechsituationen klar und angemessen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen. 

DE.8.1.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können selbstständig und situationsangemessen mündliche Aussagen zum Thema Regeln in  der Schule formulieren und in unterschiedlichen Gesprächssituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels. Die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: DIE REGELN IN DER SCHULE
Konu:

DIE REGELN IN DER SCHULE

Unterthemen: Die Regeln in der Klasse;

Die Regeln im Unterricht; Die Schulregeln

Zielwortschatz im Gebrauch

Verben: dürfen, müssen, sollen, nicht dürfen, hören, helfen, respektieren, sprechen, fragen, antworten,  lernen, vergessen, bringen, aufpassen, sitzen, stehen, benutzen, essen, trinken Substantive: die Regel, die Schulregel, die Klassenregel, der Lehrer, der Schüler, die Tafel, das Buch, die  Hausaufgabe, die Pause, das Handy, das Heft, der Stuhl, der Tisch, der Abfall, der Mülleimer

Adjektive: leise, laut, pünktlich, ordentlich, höflich, respektvoll, freundlich, hilfsbereit, sauber, vorbereitet 

Redemittel:

Du musst deine Hausaufgaben machen. 

Du darfst im Unterricht nicht essen.

Man soll leise sein. Handys sind verboten. Wir müssen pünktlich kommen.

Du darfst im Unterricht Fragen stellen.

 Zielgrammatik im Gebrauch

Modalverben im Präsens: dürfen, müssen, sollen z.B.: 

-Ich muss die Hausaufgaben machen. 

 -Wir dürfen nicht laut sprechen.

-Negation mit nicht, kein z.B.:

-Du darfst das Handy nicht benutzen. 

-Wir haben heute keine Hausaufgaben.) Satzmuster:

-Ich muss meine Bücher mitbringen.)

W-Fragen im Kontext der Regeln

-Was darf man im Unterricht nicht machen? 

-Welche Regeln gibt es?)

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch 

Modalverben: um Regeln, Verpflichtungen und Erlaubnisse auszudrücken (z.B.: Man muss im Unterricht  leise sein.) W-Fragen: um Informationen über Regeln zu erfragen  -Was soll man in der Klasse beachten?)

Negation: um Verbote und Nicht-Erlaubtes auszudrücken 

-Du darfst im Unterricht nicht telefonieren. 

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

-Darf ich das Fenster öffnen? 

-Darf ich bitte zur Toilette gehen?

-Entschuldigung, ich habe meine Hausaufgaben vergessen.

-Tut mir leid, ich komme zu spät. 

-Wir müssen im Klassenzimmer leise sein.

-Bitte räumt eure Sachen auf.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Diphthonge und Lautverbindungen üben: -ei wie in leise -au wie in Hausordnung

Aussprache von Konsonanten und Konsonantenkombinationen:

-ch wie in ich (weiches ch), machen

-sch wie in Schule, Schüler

-sp wie in spielen

-st wie in stehen

Wort- und Satzbetonung:

-Wortbetonung: Hausordnung, Schulregeln → Betonung auf der ersten Silbe -Satzbetonung:

Wichtige Satzteile betonen (z.B. Du darfst nicht stören. → nicht betonen) Frageintonation: 

Ja/Nein-Fragen:

Darf ich mein Handy benutzen? → steigende Intonation

W-Fragen: Wann beginnt der  Unterricht? → fallende Intonation Aussageintonation:

Fallende Intonation:

Wir sollen pünktlich sein.

Soziale Sprachäußerungen:

-Guten Morgen, Herr Lehrer!

-Ich habe meine Hausaufgaben vergessen.

-Darf ich bitte auf die Toilette gehen?

Praktische Anwendung:

Häufige Redemittel im Rhythmus sprechen (z.B. Wir sollen leise sein.)

Dialoge mit typischen Schulregeln  rhythmisch nachsprechen

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

-Darf ich zur Toilette gehen?

-[mit höflicher Intonation]

-Du musst deine Bücher mitbringen.

-[klar und bestimmt]

-Handys sind verboten.

- [betont] -Bitte sei leise.

-[freundlich und ruhig]

-Was darf man machen?

[fragend, mit klarer Artikulation der Modalverben]

 

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHİGKEİTEN UND DES INHALTS

Im Rahmen dieses Themas werden die sprachlichen Kompetenzen sowie die interkulturelle und soziale  Handlungsfähigkeit der Schüler im Zusammenhang mit Schulregeln und Regeln im Unterricht entwickelt  und gezielt gefördert.

Die Bewertung orientiert sich prozessorientiert an den individuellen Lernfortschritten und wird auf  der Grundlage von Beobachtung, mündlicher und schriftlicher Leistung sowie Reflexionskompetenz  vorgenommen. Im Bereich des Sprachgebrauchs sollen die Schüler in der Lage sein, zentrale Regeln und  Handlungsanweisungen sprachlich korrekt und situationsangemessen auszudrücken.

Sie sollen einfache  Sätze bilden können, um Schul- und Klassenregeln zu erklären, sowie kurze mündliche und schriftliche  Äußerungen dazu verfassen.

Dabei sollen sie auch Modalverben wie müssen, dürfen und sollen korrekt  einsetzen.

Darüber hinaus wird erwartet, dass die Schüler den Zielwortschatz zum Thema Die Regeln in der Schule  situationsgerecht und flüssig verwenden können.

Dazu gehören Wörter und Redemittel, die für das  Verständnis und die Anwendung von Schul- und Klassenregeln relevant sind.

Im Bereich Grammatikgebrauch sollen die Schüler Modalverben sowie Negationen sicher verwenden und  einfache Fragesätze zu Schulregeln formulieren können.

Ein weiterer Aspekt der Bewertung ist die Förderung der interkulturellen Handlungsfähigkeit:

Die Schüler  sollen in der Lage sein, kulturelle Unterschiede im Umgang mit Regeln zu erkennen und reflektiert darüber  zu sprechen.

Sie entwickeln dadurch mehr Sensibilität und Toleranz gegenüber anderen Sichtweisen und  Regelkonzepten.

Die kommunikative Kompetenz wird durch gezielte Hör- und Leseverstehens-Aufgaben, durch das Üben  einfacher Dialoge sowie durch Rollenspiele und simulierte Unterrichtssituationen gefördert und bewertet. 

Die Schüler sollen dabei zeigen, dass sie mündliche und schriftliche Informationen über Schulregeln  verstehen und selbst einfache Anweisungen und Hinweise formulieren können.

Zur Beurteilung werden neben der beobachtenden Einschätzung der Lehrkraft auch schriftliche Aufgaben,  kreative Produkte (z.B. Plakate, Regelhefte), mündliche Präsentationen sowie Selbst- und Peer-Reflexionen  herangezogen.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema Die Regeln in der Schule knüpft an die Alltagserfahrungen der Schüler an. Als Lernende der  8. Klasse verfügen sie über vielfältige eigene Erfahrungen mit Klassen- und Schulregeln, sowohl aus dem  eigenen Schulalltag als auch aus Beobachtungen in anderen Kontexten. Dieses Vorwissen wird als Ressource genutzt, um den Einstieg ins Thema aktivierend und motivierend zu  gestalten.

Die Schüler bringen in der Regel eine grundlegende sprachliche Basis mit, um einfache Anweisungen,  Verbote und Handlungsaufforderungen zu verstehen und auszudrücken.

Dieses Vorwissen wird zu Beginn  der Einheit reaktiviert und durch gezielte Übungen erweitert.

Bereits in vorangegangenen Klassenstufen haben die Schüler Modalverben, Fragesätze und einfacheNegationen kennengelernt, die sie nun im thematischen Kontext Schulregeln anwenden und vertiefen sollen.

Dabei lernen sie, sprachlich differenzierter über Regeln zu sprechen, eigene Wünsche und Meinungen dazu  auszudrücken und sich angemessen im Klassenzimmer zu verhalten.

In interkultureller Hinsicht verfügen die Schüler ebenfalls über eigene Erfahrungen und Vorstellungen von  Regeln, die je nach kulturellem Hintergrund unterschiedlich geprägt sein können.

Im Unterricht wird dieses  Wissen aufgegriffen, um einen bewussteren und respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Regelkulturen  zu fördern.

Vor der Einführung der neuen Inhalte sollten die Schüler Gelegenheit haben, ihr Vorwissen zu reflektieren  und sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:

-Welche Regeln gelten in unserer Klasse? 

-Welche Regeln gibt es in anderen Klassen oder Schulen?

-Warum sind Regeln wichtig?

-Wie gehe ich mit Regeln um, die ich vielleicht nicht verstehe oder nicht akzeptiere?

Diese Reflexion bildet eine wichtige Grundlage für den weiteren Lernprozess.

Durch den Vergleich von  bekannten und neuen Regelkonzepten entwickeln die Schüler ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen  gleichermaßen weiter.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Bevor die eigentliche Arbeit mit dem neuen Thema Die Regeln in der Schule beginnt, wird ein gezielter  Vorbewertungsprozess durchgeführt, um die Lernvoraussetzungen der Schüler zu erfassen und das  Unterrichtsniveau entsprechend anzupassen.

Dabei wird überprüft, inwieweit die Schüler bereits über sprachliche und inhaltliche Kenntnisse zu Klassenund Schulregeln verfügen.

Dieser Prozess dient nicht nur der Diagnose von Vorwissen, sondern auch der  Aktivierung vorhandener Kompetenzen und der Förderung von Lernmotivation.

Zu Beginn werden die Schüler angeregt, eigene Erfahrungen und Beispiele zu den geltenden Regeln in  ihrer Schule und Klasse zu schildern.

In Form von Brainstorming oder kurzen Gruppengesprächen werden  bekannte Regeln gesammelt und gemeinsam reflektiert.

Dabei kommen folgende Aspekte zum Tragen: -Regeln im Klassenzimmer (z. B. Melden vor dem Sprechen, pünktlich sein)

-Regeln für das soziale Miteinander (z. B. respektvoller Umgang, niemanden ausgrenzen)

-Allgemeine Schulregeln (z. B. Handynutzung, Verhalten in der Pause) Im sprachlichen Bereich wird erfasst, ob und in welchem Umfang die Schüler bereits über die nötigen  sprachlichen Mittel verfügen, um:

 -Regeln formulieren (z. B. Man darf nicht..., Man muss...)

-Modalverben anwenden (z. B. sollen, dürfen, müssen) 

-Fragen und Antworten zu Regeln bilden (z. B. Was darf man in der Pause machen?)

Darüber hinaus wird geprüft, ob die Schüler mit der kommunikativen Funktion von Regeln vertraut sind und  diese in angemessenen Gesprächssituationen nutzen können.

Eine vorbereitende Aktivität könnte darin bestehen, dass die Schüler Regelplakate in der Schule analysieren  oder typische Dialoge zur Regelklärung im Unterricht spielen.

Die Beobachtungen aus dem Vorbewertungsprozess ermöglichen es dem Lehrer, gezielt Schwerpunkte für  die Förderung zu setzen und Differenzierungsangebote zu planen.

Gleichzeitig wird den Schülern bewusst,  dass sie bereits über vielfältige Kompetenzen im Themenbereich verfügen, die sie nun ausbauen und  vertiefen können.

Köprü Kurma

Brückenbauen Beim Einstieg in das Thema Die Regeln in der Schule wird bewusst an das bereits vorhandene Wissen  und die Erfahrungen der Schüler angeknüpft. Ziel ist es, kognitive und emotionale Brücken zwischen dem  Vorwissen und den neuen Lerninhalten zu schlagen. Dadurch wird das Lernen verankert und die Relevanz  des Themas für den eigenen Schulalltag sichtbar gemacht.

Zu Beginn werden die Schüler eingeladen, sich an konkrete Situationen aus ihrem Schulalltag zu erinnern,  in denen Regeln eine Rolle gespielt haben — positive wie auch herausfordernde Erlebnisse.

Dies fördert die emotionale Beteiligung und macht das Thema lebensnah. 

In einem nächsten Schritt werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Regeln zu Hause und  Regeln in der Schule thematisiert.

Auf diese Weise können die Schüler ihr vorhandenes Sprachrepertoire  aus dem Thema Die Regeln zu Hause (bereits in der 7. Klasse behandelt) aktivieren und auf den neuen  Kontext übertragen.

Dadurch wird die Transferfähigkeit gestärkt. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Brückenbauens ist das Einbinden von interkulturellem Lernen:

Im  Austausch erfahren die Schüler, dass Regeln und Normen in verschiedenen Ländern und Schulsystemen  unterschiedlich gestaltet sein können.

Dies eröffnet einen Perspektivwechsel und fördert die Offenheit im  Umgang mit kultureller Vielfalt.

Sprachlich werden gezielt Brücken zu bereits bekannten Strukturen gebaut, indem bekannte Redemittel  (z. B. Man darf nicht..., Man muss...) sowie Modalverben und Fragestrukturen erneut aufgegriffen und  systematisch in den neuen Kontext Schule übertragen werden.

Das Brückenbauen schafft so eine sichere Ausgangsbasis, auf der die Schüler das Thema

Die Regeln in der  Schule sprachlich und inhaltlich vertiefen können.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor die inhaltliche Arbeit zum Thema „Die Regeln in der Schule“ beginnt, wird eine kurze,  themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt, um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch  und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.5, SELK1.2). Ziel ist es, eine sichere, motivierende  und aufgeschlossene Lernatmosphäre zu schaffen (N1.5, SELK3.1, W14.1). Geeignete Aktivitäten zu Beginn  können kurze Bewegungsspiele, einfache Reim- oder Liedtexte, Rätsel, pantomimische Szenen oder kurze  Rollenspiele sein (N2.5, N3.3). Entscheidend ist, dass die Aktivität keine umfangreichen Vorkenntnisse  verlangt und allen Schülern einen niederschwelligen Zugang zum Deutschunterricht ermöglicht (SELK3.2).  Im Anschluss folgt eine gezielte thematische Hinführung: Die Lehrkraft schreibt z. B. die Frage „Welche  Regeln kennst du aus der Schule?“ an die Tafel. Die Schüler äußern spontan ihre Gedanken dazu (SELK2.1KK2.2). Erste Begriffe wie „pünktlich sein“, „nicht schreien“, „Handyverbot“ oder „Respekt zeigen“ können  gesammelt und visualisiert werden (W14.1, BK4, KK2.5). Ziel ist es, Interesse zu wecken, Vorerfahrungen zu  aktivieren und erste sprachliche Äußerungen im Kontext des neuen Themas zu ermöglichen (N1.1, SELK2.1KK2.3).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Alle Sprachfertigkeiten (Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, mündlicher Ausdruck, schriftlicher  Ausdruck, Wortschatzverwendung, Grammatikverwendung und Ausspracheverwendung) werden in  dieser Unterrichtseinheit themenzentriert und ineinandergreifend eingesetzt. Die Schüler bauen mithilfe  rezeptiver Fertigkeiten (Hören, Lesen, Sehen) zunächst ihr inhaltliches Vorwissen zum Thema „Schulregeln“  auf. Darauf aufbauend formulieren sie produktiv eigene Aussagen und Beiträge in mündlicher und  schriftlicher Form. Dabei werden die Kompetenzen stets sinnvoll miteinander kombiniert. So stärkt z. B.  das gezielte Hören einer Regel-Durchsage nicht nur das Hörverstehen, sondern liefert auch sprachliche  Strukturen für eigene Aussagen zu Regeln. Das Thema fördert die ganzheitliche Sprachentwicklung, indem  die Schüler durch authentische Sprachimpulse – z. B. Interviews, Schulordnungstexte, Schülerratgeber  – ihre rezeptiven Kompetenzen stärken und anschließend im Rahmen von Rollenspielen, Diskussionen  oder Schreibaufträgen produktiv anwenden. Wortschatz, Grammatik und Aussprache bilden dabei ein  unterstützendes Fundament.

DE.8.1.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN 

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen Hör-/Sehverstehen beginnen, aktivieren sie ihr Vorwissen zu den  Themen „Regeln im Klassenraum“, „Verhalten im Unterricht“ und „Schulordnung“ (N1.1, N3.5, SELK1.1, W14.1).  Dazu erinnern sie sich an alltägliche Situationen im Schulalltag und bringen eigene Erfahrungen ein – z. B.  was in ihrer Klasse erlaubt oder verboten ist (SELK1.2, SELK2.3, W16.3). Auf diese Weise rufen sie bekannte  Strukturen und Redemittel zum Thema „Regeln“ ab (KK2.3, N3.2). Anschließend betrachten sie visuelle  Impulse wie z. B. Piktogramme, Klassenzimmerszenen, Schulschilder oder kurze Videos zu Verhaltensregeln  und ordnen diese gezielt den passenden Bedeutungen zu (BK4, KK2.5, KK2.2). Dabei entwickeln sie  erste Erwartungen an die Hör- und Sehtexte (KK2.11, N3.6). Im nächsten Schritt formulieren sie einfache  Vermutungen zu den Inhalten, z. B.: „Welche Regel wird erklärt?“ „Was darf man nicht machen?“ „Wie spricht  der Lehrer mit den Schülern?“ (N3.8, KK2.12, SELK2.1). Die Schüler verbinden ihr Vorwissen mit den neuen  Impulsen (N3.7, KK2.13). Danach äußern die Schüler, was sie visuell oder auditiv wahrgenommen haben (z.  B. in kurzen Videosequenzen oder Audioaufnahmen), und verknüpfen dies mit ihren eigenen Erfahrungen  (SELK2.1, SELK2.3, BK4). Dadurch entsteht eine sprachlich-inhaltliche Brücke zur eigentlichen Hör-/ Sehverstehens-Phase (KK2.3, N3.2).

DE.8.1.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

Um die Aufmerksamkeit der Schüler gezielt auf die Inhalte des Themas „Regeln in der Schule“ zu lenken,  werden strukturierte Aktivitäten zum Hör- und Sehverstehen durchgeführt (N3.2, SELK1.1, KK2.2). Dabei identifizieren die Schüler zunächst den allgemeinen Inhalt eines Hör-/Sehtextes, z. B. Schulregeln,  Verhaltensregeln oder typische Klassensituationen, und gewinnen so einen Überblick über das  Thema (KK2.3, N3.6). Im nächsten Schritt hören und sehen sie die Hör-/Sehimpulse mehrfach (N1.3N3.2). Durch diese Wiederholungen erkennen sie gezielt Redemittel, Modalverben (z. B. „müssen“,  „dürfen“, „nicht dürfen“) und typische Aussagen im Kontext schulischer Regeln (KK2.4, KK2.5, W16.3). Anschließend ordnen sie die erhaltenen Informationen – z. B. bestimmte Regeln, Personen, Orte oder  Handlungen – den passenden Szenen, Bildern oder Aussagen im Material zu (KK2.5, KK2.13). Dabei  vertiefen sie ihr inhaltliches Verständnis und verankern relevante sprachliche Strukturen (KK2.3, N3.7). Diese Aktivitäten unterstützen die Schüler dabei, bedeutende Details in Hör-/Sehtexten gezielt zu erkennen,  zu interpretieren und für die eigene mündliche und schriftliche Sprachproduktion anzuwenden – z. B. beim  Nennen oder Beschreiben von Regeln (SELK2.1, KK2.4).

DE.8.1.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Um die phonologischen Zielstrukturen zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und  „Schulregeln“ zu trainieren, hören und sehen die Schüler zunächst kurze Dialoge, Videos oder Szenen aus  dem Schulalltag (N3.2, SELK1.1). Dabei achten sie bewusst auf Aussprache, Intonation und Artikulation  typischer Redemittel wie „Man darf nicht…“, „Man muss…“, „Im Unterricht ist es wichtig, dass…“ (KK2.2KK2.4). Die Lehrkraft pausiert an Stellen mit Modalverben, Verneinungen und typischen Regelstrukturen,  spricht diese deutlich vor, und die Schüler wiederholen sie rhythmisch und mehrfach – zuerst im Chor,  dann in Gruppen und schließlich individuell (SELK3.1, N3.5). Zur Variation zeigt die Lehrkraft passende  Bildkarten oder Piktogramme zu Regeln (z. B. „nicht essen“, „pünktlich kommen“) und lässt die Schüler die  entsprechenden Redemittel nachsprechen (BK4, KK2.7). Zudem festigen die Schüler Betonungsmuster,  Ausrufeintonationen (z. B. „Sei ruhig!“, „Pass auf!“) und Satzmelodien durch wiederholte Übungen in sprechund hörnahen Kontexten (N3.3, KK2.5). Schließlich wenden die Schüler diese phonologischen Elemente in  neuen Kommunikationssituationen spontan und sicher an, etwa bei eigenen Äußerungen über Regeln oder  in Rollenspielen, und achten dabei auf lebendige und deutliche Ausdrucksweise (SELK2.1, W14.1, KK2.4).

DE.8.1.L1

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

Zu Beginn der Unterrichtseinheit bereiten sich die Schüler gezielt auf den Leseprozess zu den  Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ vor, sie aktivieren ihr  Vorwissen zu typischen Schulregeln, indem sie Piktogramme, Schlagwörter oder Überschriften  betrachten und in Gruppen deren Bedeutung diskutieren (N3.2, SELK1.1, W14.1, BK4, KK2.2). Die Schüler stellen Bezüge zu ihrem eigenen Schulalltag her und äußern Vermutungen zum Inhalt  der zu lesenden Texte, z. B. „Was darf man in der Schule nicht machen?“, „Welche Regeln gelten  in der Klasse?“ oder „Was passiert, wenn man zu spät kommt?“ (N1.1, SELK2.1, W16.3, BK4, KK2.7). Während des Lesens erfassen die Schüler zentrale Informationen aus kurzen Regeltexten,  Aushängen, Schulaushängen oder Schulverordnungen und wenden globale sowie selektive  Lesestrategien an, um relevante Informationen herauszufiltern (N3.6, SELK3.2, W1.2, BK1, KK2.4). In einem weiteren Schritt suchen die Schüler gezielt nach spezifischen Informationen wie Verboten,  Geboten oder Konsequenzen, sie strukturieren die gelesenen Inhalte und machen sie für ihre mündliche  und schriftliche Produktion nutzbar (N3.7, SELK3.1, W16.2, BK1, KK2.13, KK2.3).

DE.8.1.L2

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN 

Nach der ersten Orientierung arbeiten die Schüler gezielt an der Bedeutungserkennung  einfacher schulbezogener Texte wie Schulregeln, Klassenvereinbarungen oder Aushänge,  in einer Puzzle-Leseaktivität lesen sie arbeitsteilig verschiedene Textabschnitte zu  Regelverstößen, Verhaltensregeln oder Rechten und Pflichten (N3.5, SELK2.2, W4.2, BK2, KK2.4). Anschließend tauschen die Schüler ihre Inhalte aus, rekonstruieren gemeinsam den Gesamttext und  reflektieren, ob ihre Vermutungen zutreffend waren, sie formulieren einfache Zusammenfassungen  und vergleichen die Regeln mit ihrer eigenen Schulpraxis (N3.8, SELK2.1, W14.1, BK4, KK2.3, KK2.7). Sie kategorisieren gelesene Informationen nach Themen wie „Verhalten im Unterricht“, „Klassendienste“  oder „Pausenregeln“ und ziehen einfache Schlussfolgerungen, vertieft durch gezielte Fragen wie  „Was passiert, wenn man die Regel bricht?“ (N3.2, SELK2.3, W16.3, BK1, KK2.5, KK2.16, KK2.11). Am Ende übertragen die Schüler wichtige Inhalte der gelesenen Regeltexte in eigene Produkte wie ein  Plakat „Unsere Klassenregeln“ oder kurze Regeltexte für neue Mitschüler, diese werden im Klassenzimmer  präsentiert und besprochen (N1.5, SELK3.1, W10.3, BK4, KK2.5).

DE.8.1.W1

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN 

Bevor die Schüler aktiv mit dem Zielwortschatz zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“  und „Schulregeln“ arbeiten, entdecken sie erste thematische Wörter anhand von Bildern, Symbolen (z.  B. Verbotsschildern) oder kurzen Lesetexten, dabei entwickeln sie Erwartungen an die Themeninhalte  (N3.2, SELK1.1, BK4, KK2.2). Sie identifizieren gezielt wichtige Wortfelder wie „Erlaubt/Verboten“,  „Verhalten“, „Pflichten“, „Respekt“ und strukturieren diese mit Bild- und Wortkarten oder mithilfe einfacher  Textausschnitte (KK2.5, KK2.13, BK1). Anschließend sprechen die Schüler den Zielwortschatz rhythmisch  nach – zuerst im Chor, dann in Gruppen und schließlich einzeln, sie achten dabei bewusst auf Aussprache,  Betonung und Sprachrhythmus (SELK1.2, N3.2). Durch Zuordnungsübungen mit Bildimpulsen und kurzen  Beispielsätzen entwickeln sie ein differenziertes Verständnis der Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten  des Wortschatzes (KK2.4, KK2.7). In ersten mündlichen und schriftlichen Anwendungen verwenden sie den  gelernten Wortschatz zielgerichtet, z. B. beim Beschreiben eigener Klassenregeln oder bei kurzen Dialogen  zu Regelverstößen (SELK2.1, W16.3, N1.5). Der Wortschatz wird abschließend in Spielen, Plakaten oder  Rollenspielen weiter gefestigt (N2.5, W3.4, SELK3.1).

DE.8.1.G1

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ wird die Aufmerksamkeit  der Schüler gezielt auf grundlegende grammatische Strukturen wie Imperativformen, Modalverben  und Verneinungssätze gelenkt (N3.6, KK2.4, W16.3). Die Lehrkraft nutzt hierfür digitale oder analoge  Einführungsgeschichten, Plakate oder Szenen, in denen die Zielstrukturen kontextbezogen vorkommen,  diese werden deutlich gesprochen und visualisiert, die Schüler wiederholen die Strukturen rhythmisch  und mehrfach (BK2, BK4, SELK2.3). In einem nächsten Schritt erkennen die Schüler ähnliche Satzmuster  in weiteren Texten oder Hörimpulsen und vergleichen diese miteinander, visuelle Hervorhebungen  unterstützen den Fokus auf die Strukturen (KK2.7, KK2.13, BK1). Daraufhin formulieren die Schüler eigene  Sätze mit den Zielstrukturen, z. B. Regelplakate für die Klasse oder Mini-Dialoge zur Schulordnung, sie  arbeiten zunächst in Partnerarbeit, anschließend im Plenum, Feedback erfolgt mithilfe einer Checkliste  mit Symbolen (SELK2.1, N1.5, W10.3). Zur Festigung folgen Rollenspiele, Übungskarten, Brettspiele oder  interaktive Tafelspiele, bei denen die Zielgrammatik situativ und handlungsorientiert eingesetzt wird (N3.5SELK3.2, W4.2).

DE.8.1.S1

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS 

Zu den Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ werden gezielt  Schreibaktivitäten eingesetzt, um die Schüler darauf vorzubereiten, kurze schriftliche Aussagen zu  formulieren, sie erinnern typische Situationen aus dem Schulalltag und aktivieren ihr Vorwissen (N1.1N3.2, SELK1.1, KK2.2). Anhand von Beispielen wie Regelplakaten oder Schulordnungen erkennen sie nötige  sprachliche Mittel und verfassen eigene kurze Texte, z. B. persönliche Regelvorschläge für den Klassenraum  oder das Verhalten im Unterricht (BK4, KK2.13, SELK3.2). Sie nutzen gezielt Zielwortschatz und einfache  Satzmuster wie „Ich soll…“, „Wir dürfen nicht…“, und strukturieren ihre Aussagen klar und situationsgerecht  (KK2.5, N3.7, W16.3). Anschließend lesen sie gegenseitig ihre Texte, geben Feedback und verbessern  Formulierungen, so stärken sie schriftliche Ausdrucksfähigkeit und reflektieren ihren Schreibprozess  (SELK2.1, W10.3, KK2.7). Zum Abschluss äußern sie Gedanken und Erfahrungen, erhalten Rückmeldungen  und dokumentieren den Prozess auf einem Reflexionsbogen, die Bewertung erfolgt nach den Prinzipien des  Curriculums (SELK1.2, SELK3.1, BK1).

DE.8.1.S2 

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

Im Rahmen der Einheit „Die Regeln in der Schule“ erstellen die Schüler einfache schriftliche Texte wie  Klassenregeln, Regelpläne oder Informationsplakate und setzen Zielwortschatz sowie Zielgrammatik  sinnvoll ein (BK1, KK2.4, SELK3.2). Zu Beginn planen sie mit Stichwortlisten, Satzanfängen oder Modellen,  schreiben in einfachen Sätzen über wichtige Regeln und überarbeiten in Partnerarbeit auf Verständlichkeit,  Vollständigkeit und sprachliche Richtigkeit (N3.7, KK2.13, SELK2.2). Die fertigen Texte werden im  Klassenraum ausgestellt oder im digitalen Portfolio gesammelt und präsentieren individuelle Perspektiven,  bewertet wird nach Kriterien wie Textstruktur, Relevanz, Sprachverwendung und Kreativität (BK2, BK4KK2.5).

DE.8.1.SP1

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS 

Die Schüler werden durch gezielte Sprechanlässe darin unterstützt, sinnvolle mündliche Aussagen zu den  Themen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“ zu machen, Ziel ist es, typische  Formulierungen für Regeln und Verhalten im Schulalltag kennenzulernen und aktiv anzuwenden (N1.1, SELK2.1W14.1). Zu Beginn hören oder lesen die Schüler authentische Beispiele für Schulregeln, sie erkennen dabei,  wie sprachliche Strukturen wie „Man soll…“, „Wir dürfen nicht…“ oder „Alle müssen…“ in typischen Situationen  verwendet werden (N3.2, SELK2.3, KK2.2). In gelenkten Übungen wiederholen sie diese Formulierungen,  beschreiben mit eigenen Worten Regeln oder geben Erklärungen zu Verhaltensweisen, dabei üben sie,  klare Aussagen zu treffen und einfache Argumente zu formulieren (N3.6, KK2.13). Anschließend bereiten  die Schüler kleine Rollenspiele oder Gruppengespräche vor, in denen sie Regelverstöße diskutieren oder  Regeln für ihre Klasse aufstellen, sie achten dabei auf die richtige Aussprache, passende Intonation und  angemessene Körpersprache (SELK1.1, W10.3). In späteren Phasen setzen die Schüler den Zielwortschatz  und die gelernten Strukturen spontan ein, z. B. bei einem Klassendiskurs über Fairness oder in Rollenspielen  zu Schulkonflikten, dabei reflektieren sie auch ihre eigene Kommunikationsfähigkeit und den Verlauf ihrer  Gespräche (N1.5, SELK3.1, W16.3, KK2.17). Die Bewertung erfolgt anhand der Kriterien des Curriculums, wobei  der Fokus auf der Verständlichkeit, dem situationsgerechten Einsatz der Sprache und dem Engagement im  Gespräch liegt (KK2.17). 

DE.8.1.SP2

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN 

Im Rahmen der Unterrichtseinheit werden die Schüler gezielt dazu angeleitet, einfache mündliche  Produkte zu erstellen und anzuwenden, im Fokus stehen kurze Aussagen, Regelbeispiele und  einfache Dialoge zu den Unterthemen „Regeln in der Klasse“, „Regeln im Unterricht“ und „Schulregeln“  (N3.5, SELK2.1, W1.2). Die Schüler kommunizieren mit Mitschülern und/oder anderen Personen in  schulischen Situationen und wenden dabei den Zielwortschatz sowie die grammatischen Strukturen  und typischen Wendungen für Regeln an (N3.2, SELK2.2, W14.1). Zu Beginn wählen die Schüler passende  Satzmuster aus und bereiten sich auf einfache Gesprächssituationen vor, z. B. durch kurze Interviews,  Rollenspiele oder Gruppengespräche über Klassenregeln, Satz- oder Bildkarten helfen ihnen dabei,  den Gesprächsverlauf zu strukturieren und sich sprachlich vorzubereiten (N3.7, SELK3.2, BK4, KK2.13). In den anschließenden Phasen führen die Schüler Gespräche durch, bei denen sie gezielt auf Intonation,  Körpersprache und sprachliche Höflichkeit achten, sie trainieren, Regeln zu erklären, zu hinterfragen oder  eigene Vorschläge zu äußern (N3.8, W14.1, KK2.4). Zur Vertiefung tauschen sie sich über eigene Erfahrungen  im Schulalltag aus, präsentieren ihre Ergebnisse in der Gruppe oder hängen ihre formulierten Klassenregeln  im Klassenraum auf (SELK2.1, BK5). Abschließend reflektieren die Schüler in kurzen Reflexionsphasen  über ihren Sprechprozess, sie äußern Gedanken, Ideen oder Gefühle zur mündlichen Aufgabe, tauschen  Feedback in Partnerarbeit aus und halten die Rückmeldungen schriftlich fest (N1.2, SELK1.2, KK2.17). Die  Überprüfung der Lernleistung erfolgt anhand der Prinzipien zur Umsetzung des Curriculums.

DE.8.1.SP3 

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Die Regeln in der Schule“ werden die Schüler gezielt dazu angeleitet,  verschiedene mündliche Produkte zu erarbeiten und diese in passenden Situationen anzuwenden, sie  formulieren einfache Aussagen, Meinungen oder Vorschläge zu Regeln in der Schule, im Unterricht oder  in der Klasse (N1.3, SELK2.1, W14.3). Zunächst üben die Schüler Redemittel und Satzstrukturen zum  Thema Regeln, z. B. „Man darf nicht …“, „Es ist wichtig, dass …“ oder „Wir sollen …“, mithilfe von Bildkarten,  Rollenkarten oder kleinen Dialogszenen werden sie dazu angeregt, kurze Rollenspiele, Interviews oder  Diskussionen durchzuführen (N3.3, SELK2.2, BK4). In Gruppen oder in Partnerarbeit diskutieren sie z. B.,  welche Regeln sie sinnvoll finden oder wie man Regelverstöße vermeiden kann, dabei achten sie auf eine  klare Aussprache, angemessene Körpersprache und einfache Argumentationen, ihre Beiträge werden  durch die Lehrkraft beobachtet und in Form von Feedback oder Checklisten gewürdigt (N2.4, SELK3.1W16.2, KK2.4).

 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

In dieser Phase erhalten leistungsstärkere oder schneller lernende Schüler zusätzliche Anregungen, um  ihre sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten im Themenbereich Schulregeln weiter auszubauen.

Die Schüler sollen: -komplexere Satzstrukturen bilden, um Regeln differenziert zu beschreiben (z. B. „Man darf im Unterricht  nicht mit dem Handy spielen, weil es stört.“ oder „Wir müssen im Klassenzimmer leise sein, damit alle gut  lernen können.“)

-eigene Klassenregeln entwickeln und diese in Gruppenarbeit präsentieren (z. B. „Unsere Klasse möchte,  dass wir uns gegenseitig helfen.“)

-Meinungen zu Regeln begründen (z. B. „Ich finde es wichtig, dass wir pünktlich sind, weil...“)

-einfache Diskussionen führen:

Die Schüler tauschen sich in kleinen Gruppen über Sinn und Nutzen  bestimmter Regeln aus. -zusätzlichen Wortschatz integrieren, z. B.: respektvoll, gemeinsam, Rücksicht nehmen, Verantwortung  übernehmen, Konflikte lösen.

Durch diese Erweiterung werden die Schüler angeregt, über die Bedeutung von Regeln im Schulalltag tiefer

Destekleme

Verantwortung übernehmen, Konflikte lösen. Durch diese Erweiterung werden die Schüler angeregt, über die Bedeutung von Regeln im Schulalltag tiefer

nachzudenken und ihre sprachlichen Mittel zur Meinungsäußerung und Argumentation zu erweitern.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
KAVRAMSAL BECERİLER

 

 

PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz 

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz 

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit 

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W5. Einfühlungsvermögen

W6. Ehrlichkeit

W12. Geduld

W14. Respekt

W16. Verantwortung

W19. Vaterlandsliebe

Okuryazarlık Becerileri

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.8.2.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können gezielt auf das Hören und Verstehen von Hör/Sehtexten zu besonderen Tagen,  Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye vorbereitet werden und typische Redemittel sowie  Informationen sicher erfassen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.8.2.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen, Bedeutungen und typische Redemittel in Hör- und Sehtexten zu  besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts 

DE.8.2.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und typische Intonationsmuster im Kontext von besonderen  Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye erkennen, verstehen und in mündlichen  Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten. 

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.8.2.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können zentrale Informationen und Kernaussagen in kurzen Lesetexten zu besonderen Tagen,  Geburtstagen, Festen und Traditionen in Türkiye erfassen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.8.2.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen  und Traditionen in Türkiye verstehen und für die eigene mündliche und schriftliche Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. 

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.8.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen  in Türkiye gezielt erkennen, verstehen und in verschiedenen mündlichen und schriftlichen Kontexten  anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. 

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.8.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die für das Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye relevanten grammatischen  Strukturen erkennen, in verschiedenen Kontexten verstehen und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

DE.8.2.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können detaillierte Informationen in Lesetexten zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen  und Traditionen in Türkiye verstehen und für die eigene mündliche und schriftliche Kommunikation nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen. 

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. 

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.8.2.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zu besonderen Tagen, Geburtstagen, Festen und Traditionen  in Türkiye gezielt erkennen, verstehen und in verschiedenen mündlichen und schriftlichen Kontexten  anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. 

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.8.2.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die für das Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye relevanten grammatischen  Strukturen erkennen, in verschiedenen Kontexten verstehen und situationsgerecht anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen. 

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.8.2.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema besondere Tage und Traditionen in  Türkiye vorbereiten und passende Redemittel sowie Strukturen sicher anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen. b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.8.2.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können selbstständig einfache schriftliche Texte zum Thema besondere Tage und Traditionen  in Türkiye verfassen und in geeigneten Kontexten präsentieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.8.2.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf mündliche Aussagen und Dialoge zum Thema besondere Tage und  Traditionen in Türkiye vorbereiten und passende Redemittel aktivieren und anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.8.2.SP3.3. – Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können Inhalte zum Thema besondere Tage und Traditionen in Türkiye sinnvoll organisieren und  in kurzen Sprechsituationen korrekt und zusammenhängend ausdrücken. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

DE.8.2.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können selbstständig und frei mündliche Aussagen und kleine Präsentationen zum Thema  besondere Tage und Traditionen in Türkiye gestalten und in unterschiedlichen Gesprächssituationen  anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: BESONDERE TAGE UND TRADITIONEN IN TÜRKİYE
Konu:

BESONDERE TAGE UND TRADITIONEN IN TÜRKİYE

Unterthemen: Besondere Tage und Geburtstage; Feste in Türkiye; Traditionen in Türkiye

Zielwortschatz im Gebrauch

Im Rahmen dieses Themas erwerben die Schüler einen zielgerichteten Wortschatz, um über besondere  Tage, Geburtstage, Feste und Traditionen in Türkiye zu sprechen. Dazu gehören unter anderem: der  Geburtstag, das Fest, das Kinderfest, der Tag des Sieges, der Ramadan, der Volkstanz, Halay, Horon, das  Zuckerfest, der Nationalfeiertag, Feierlichkeiten, die Tradition, die Familie, die Freunde, der Brauch, der  Kalender, der Monat, das Datum.

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

Die Schüler wenden grundlegende grammatische Strukturen an, um Feste und besondere Tage sprachlich  auszudrücken. Dazu gehören:

-Fragen mit wann (Wann hast du Geburtstag? / Wann feiert man das Kinderfest?)

-Temporale Präpositionen mit Dativ und Akkusativ (am 23. April, im Ramadan, am 19. Mai)

-Präsensformen von Verben (feiern, haben, kennen, machen)

-Fragesätze mit was (Was feiert man am 19. Mai? / Was macht man im Ramadan?) 

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Die Schüler nutzen die erlernten  Strukturen, um:

-über eigene und fremde Feste zu sprechen,

-andere nach Festen und Geburtstagen zu fragen,

-Traditionen und Bräuche in Türkiye zu beschreiben,

-den Zeitpunkt und Ablauf von Feierlichkeiten zu  erklären.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch Die Schüler erwerben und verwenden sprachliche Wendungen, die in sozialen und interkulturellen  Situationen verwendet werden können, wie z.B.:

-Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

-Frohes Fest! 

-Gesegnetes Fest! 

-Alles Gute zum neuen Jahr! 

-Viel Spaß beim Feiern! 

Phonologische Merkmale im Gebrauch Im Bereich der Aussprache liegt der Schwerpunkt auf:

-der korrekten Aussprache der Monatsnamen und Zahlen,

-der Intonation bei Fragesätzen (Wann feiert man...?) 

-der rhythmischen und melodischen Gestaltung von Grußformeln (Frohes Fest!, Alles Gute!). Diphthonge  und Lautverbindungen üben:

-ei wie in feiert, Mai, mein 

-au wie in August, Haus, Brauchtum

Aussprache von Konsonanten und Konsonantenverbindungen:

-ch wie in ich, nicht, möchte

-s als [z] in: sehen, singen

-st wie in steht, Stadt

-sp wie in spielen, Sport Wort- und Satzbetonung:

-Betonung auf wichtigen Informationen im Satz, z.B.:

„Wann hast du Geburtstag?“, „Am 23. April.“,

„Was feiert man?“,

„Man tanzt Halay.“ Frage- und Aussageintonation:

-Frageintonation: Steigende Intonation bei Fragen (z.B. „Wann hast du Geburtstag?“)

-Aussageintonation: Fallende Intonation bei Aussagen (z.B. „Ich habe am 12. März Geburtstag.“)

Soziale  Höfliche Glückwünsche und Traditionen in angemessener Intonation und Rhythmus einüben:

-Alles Gute zum Geburtstag!

-Frohes Ramadanfest!

-Ich tanze Halay.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Die Schüler trainieren die Aussprache und Intonation typischer Redemittel und Wendungen für den sozialen  Gebrauch im Zusammenhang mit besonderen Tagen und Traditionen.

Dabei sprechen sie: -einfache Dialoge zu Festvorbereitungen und -abläufen, -Fragen und Antworten zum Kalender und zu  Feierterminen, -Grußformeln und Festwünsche im kommunikativen Austausch.

 

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

Am Ende dieser Lerneinheit sollen die Schüler in der Lage sein, über besondere Tage und Feste in Türkiye  sowie über eigene Erfahrungen und Traditionen sprachlich angemessen zu kommunizieren. Sie können die  wichtigsten besonderen Tage und Feste benennen und deren Bedeutung erklären. Darüber hinaus sind sie in der Lage, persönliche Ereignisse wie ihren eigenen Geburtstag in einfachen Sätzen zu beschreiben und  andere gezielt danach zu fragen.

Die Schüler beherrschen den Gebrauch typischer Redemittel und sozialer Wendungen, um Gratulationen  und Festwünsche situationsgerecht auszusprechen. Sie können Fragen nach dem Zeitpunkt von Festen  stellen und beantworten und nutzen dabei geeignete temporale Ausdrücke und Präpositionen. Darüber hinaus sind die Schüler fähig, einen kurzen mündlichen oder schriftlichen Beitrag zu einem  besonderen Tag oder einer Tradition zu verfassen und diesen in angemessener sprachlicher Form zu  präsentieren. Im interkulturellen Austausch können sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen  verschiedenen Festen und Bräuchen erkennen und darüber sprechen. Sie zeigen dabei Offenheit und  Wertschätzung gegenüber der kulturellen Vielfalt. Die Schüler wenden, die im Unterricht erarbeiteten, sprachlichen Mittel sicher an und zeigen durch ihre  Beiträge und im kommunikativen Austausch, dass sie die grundlegenden kommunikativen Ziele dieser  Einheit erreicht haben.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen:

Bereitschaft / Vorbereitung Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler über grundlegende sprachliche und kognitive Voraussetzungen  verfügen, um sich aktiv mit dem Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ auseinanderzusetzen.  Die Schüler bringen persönliche Vorerfahrungen und Hintergrundwissen zu Festen, Geburtstagen und  Traditionen mit, die im Unterricht gezielt aktiviert werden.

Im Unterricht haben die Schüler die Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und neue sprachliche Mittel zu  erwerben, um Feste und besondere Tage zu beschreiben, Fragen zu stellen und soziale Interaktionen in  diesen Kontexten sprachlich zu gestalten. Sie lernen, in persönlichen Gesprächen von eigenen Erlebnissen  zu berichten und kulturelle Besonderheiten zu reflektieren.

Die Schüler sind kognitiv und emotional bereit, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Fest- und  Feiertraditionen wahrzunehmen und respektvoll darüber zu sprechen. Durch vielfältige, differenzierte  Lernangebote werden sie gezielt dabei unterstützt, neue kommunikative Kompetenzen zu entwickeln und  ihr interkulturelles Verständnis zu erweitern.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Es wird erwartet, dass die Schüler in ihrer körperlichen, kognitiven, affektiven und sozialen Entwicklung  so weit fortgeschritten sind, dass sie aktiv am Unterricht zum Thema „Besondere Tage und Traditionen  in Türkiye“ teilnehmen können. Sie sollen über ausreichende Vorerfahrungen und Hintergrundwissen zu  Festen und besonderen Tagen verfügen, die im familiären, schulischen oder gesellschaftlichen Umfeld eine  Rolle spielen.

Im Rahmen des Vorbewertungsprozesses wird geprüft, inwieweit die Schüler in der Lage sind, bekannte Feste  zu benennen, über eigene Erlebnisse und Rituale zu berichten und kulturelle Unterschiede wahrzunehmen.  Dazu werden gezielte Impulse eingesetzt (z.B. Gespräche, Gedankenkarten, Bildimpulse), um vorhandenes  Wissen sichtbar zu machen.

Außerdem wird ermittelt, in welchem Maße die Schüler bereits über die notwendigen sprachlichen Mittel  verfügen, um einfache Aussagen über Feste und Traditionen zu treffen und in sozialen Interaktionen  angemessen zu agieren. Der Vorbewertungsprozess dient dazu, die Lernvoraussetzungen der Schüler zu  klären und individuelle Unterstützungsbedarfe zu identifizieren, damit alle Lernenden erfolgreich an der  Einheit teilnehmen können.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Im Rahmen dieser Einheit wird gezielt darauf geachtet, Brücken zwischen dem Vorwissen der Schüler und  neuen Inhalten zu schlagen. Die Schüler erinnern sich zunächst an ihre eigenen Erfahrungen mit besonderen  Tagen, Festen und Traditionen aus dem familiären und schulischen Umfeld. Dieses bereits vorhandene  Wissen wird im Unterricht aktiviert und mit neuen Informationen über regionale und nationale Bräuche in  Türkiye verknüpft. Durch den vergleichenden Austausch erfahren die Schüler, wie vielfältig die Feierformen sein können und  welche gemeinsamen Werte (z.B. Gemeinschaft, Freude, Dankbarkeit) vielen Traditionen zugrunde liegen.  Zudem werden Bezüge zu anderen bekannten kulturellen und persönlichen Erfahrungen hergestellt, um das  interkulturelle Verständnis der Schüler zu fördern und eine positive Haltung gegenüber kultureller Vielfalt  zu stärken.

Der Unterricht baut sprachlich darauf auf, bekannte Redemittel und Strukturen zu festigen und diese gezielt  in neuen Kontexten (z.B. Gratulationen, Fragen zu Festen, Beschreibungen von Feierabläufen) einzusetzen.  Auf diese Weise wird ein kontinuierlicher Lernprozess ermöglicht, der auf bereits erworbenen Kompetenzen  aufbaut und die Schüler zum selbstbewussten Umgang mit dem neuen Wortschatz und den neuen Inhalten  befähigt.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ begonnen wird,  sollte eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional,  kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N3.2, SELK1.1, SELK3.1). Ziel ist  es, eine positive und offene Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit  gewinnen und Interesse entwickeln (N1.5, N1.1, W12.1). Diese Aktivität dient nicht der direkten inhaltlichen  Einführung in das Thema, sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum  Lernen (SELK1.2, W5.1). Geeignete Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen  eines bekannten Liedes, ein einfacher Zungenbrecher, ein humorvolles Rätsel oder eine pantomimische  Szene sein (N2.5, SELK2.1, BK5). Entscheidend ist, dass diese Aktivität keine Vorkenntnisse in Deutsch  erfordert und für alle Schüler zugänglich ist (SELK3.2, W14.1). Durch eine lockere, motivierende Atmosphäre  werden Neugier und Aufmerksamkeit gefördert, sodass die Schüler anschließend bereit sind, sich mit dem  neuen Thema auseinanderzusetzen (N3.5, W14.3).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Rahmen des Themas „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ werden die vier grundlegenden  Sprachkompetenzen – Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben – miteinander  verknüpft und in authentischen Kommunikationssituationen angewendet. Der Unterricht ist so  gestaltet, dass die Schüler neue sprachliche Mittel im Zusammenhang mit besonderen Tagen, Festen  und Traditionen erwerben und diese in verschiedenen Kontexten produktiv und rezeptiv einsetzen. Das  Hör- und Sehverstehen wird durch den Einsatz von Hörtexten, Liedern, kurzen Videos oder Interviews zu  Festen und Bräuchen gefördert. Dabei hören die Schüler beispielsweise Berichte über Geburtstagsfeiern,  nationale Feiertage oder religiöse Feste und entnehmen gezielt Informationen. Das Leseverstehen wird  durch die Arbeit mit kurzen Texten, Kalenderausschnitten, Einladungskarten, Festprogrammen und  einfachen Beschreibungen gefördert. Die Schüler üben, relevante Informationen zu entnehmen, Fragen  dazu zu beantworten und Inhalte zusammenzufassen. Im Sprechen liegt der Schwerpunkt auf Dialogen,  Rollenspielen und Präsentationen. Die Schüler üben, nach Festen zu fragen, Geburtstage zu gratulieren,  Bräuche zu beschreiben und persönliche Erlebnisse zu schildern. Sie verwenden dabei gezielt erlernte  Redemittel, temporale Ausdrücke und passende Intonation. Im Schreiben verfassen die Schüler kurze  Texte wie Einladungen, Geburtstagskarten, Festwünsche oder einfache Beschreibungen von Feierabläufen.  Dabei achten sie auf die richtige Anwendung der Zielgrammatik und des thematischen Wortschatzes. Die  Integration der Sprachkompetenzen erfolgt in allen Phasen der Einheit, sodass die Schüler kontinuierlich  zwischen rezeptiven (Hören/Lesen) und produktiven (Sprechen/Schreiben) Fertigkeiten wechseln und so  ein ganzheitliches Sprachhandeln entwickeln. 

DE.8.2.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN 

Bevor die Schüler Texte für das Hören oder Sehen zum Thema „Besondere Tage und Traditionen in  Türkiye“ bearbeiten, werden sie sprachlich, inhaltlich und strategisch auf die Rezeption vorbereitet. Ziel  ist es, Vorwissen zu aktivieren, den thematischen Wortschatz zu sichern und Erwartungen an den Text zu  formulieren (N3.2, SELK1.2, KK2.4). Zu Beginn werden die Schüler mit Bildimpulsen, Kalenderausschnitten,  kurzen Videos ohne Ton oder Schlagwortlisten konfrontiert, um Assoziationen zu wecken (N1.1, BK4KK2.2). Durch gezielte Fragen wie „Welche Feste kennt ihr?“, „Wann feiert man diese?“, „Welche Traditionen  gibt es in eurer Familie?“ sammeln sie Ideen und aktivieren vorhandenes Wissen (N3.8, SELK2.1, KK2.3). Anschließend wird der relevante Zielwortschatz (z. B. Geburtstag, Ramadan, Zuckerfest, Nationalfeiertag,  Horon, Halay, Brauch) eingeführt oder wiederholt (N3.7, BK1, KK2.5). Dabei werden auch wichtige Redemittel  zur Zeitangabe (am 23. April, im Mai, im Ramadan) sowie grundlegende Frageformen (Wann…?, Was…?)  geübt (N3.2, SELK1.2, W3.2). Die Schüler formulieren Hypothesen zum Inhalt des bevorstehenden Höroder Sehtextes und achten auf Schlüsselinformationen wie Datum, Anlass, beteiligte Personen, typische  Aktivitäten und Grußformeln (N3.6, SELK3.1, KK2.11). Dadurch entwickeln sie eine gezielte Hör- und  Seherwartung, die das Verständnis erleichtert und die aktive Teilnahme an nachfolgenden Aufgaben fördert  (N3.6, BK5, KK2.13).

DE.8.2.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS 

Nach dem Hören oder Sehen von Texten zum Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ sammeln  und verknüpfen die Schüler gezielt bedeutende Details, um den Gesamtsinn zu erfassen (N3.6, KK2.4, KK2.13).  Dabei achten sie auf zentrale Informationen wie Datum, Anlass, beteiligte Personen, typische Aktivitäten,  Bräuche und Grußformeln, bei nationalen Feiertagen auch auf Bezüge zur Identität (N3.2, BK1, BK5, W19.2).  In Partner- oder Gruppenarbeit vergleichen sie ihre Notizen, ergänzen fehlende Details und einigen sich auf  die wichtigsten Punkte (SELK2.1, KK2.7, N3.7). Sie lernen, Schlüsselinformationen aus unterschiedlichen  Textteilen oder Quellen zu kombinieren, um ein vollständiges Bild zu erhalten (KK2.13, W3.2, BK1). Durch  gezielte Leitfragen wie „Wann findet das Fest statt?“, „Was macht man an diesem Tag?“, „Welche Traditionen  werden gepflegt?“ werden die Schüler angeleitet, die wesentlichen Aspekte zu identifizieren (KK2.5, N3.6KK2.3). Bei Bedarf werden visuelle Hilfsmittel wie Kalenderblätter, Ablaufpläne oder Bildkarten eingesetzt,  um die Inhalte zu strukturieren und zu sichern (BK4, KK2.13, N3.2). Die Fähigkeit, bedeutende Details zu  erkennen und miteinander zu verknüpfen, unterstützt nicht nur das Textverständnis, sondern fördert  auch die Vorbereitung auf anschließende mündliche oder schriftliche Aufgaben, in denen die Schüler ihre  Erkenntnisse weiterverwenden (KK2.16, KK2.17, SELK3.1).

DE.8.2.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Die Schüler erkennen und üben gezielt die für das Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“  relevanten phonologischen Elemente. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der korrekten Aussprache  von Monatsnamen, Festbezeichnungen und Zahlen im Zusammenhang mit Daten und Terminen  (N3.2, SELK2.1). Sie trainieren Diphthonge wie ei (feiern, Mai, mein) und au (August, Brauchtum) sowie  Konsonantenverbindungen wie -ch (ich, möchte), sp- (spielen, Sport) und st- (steht, Stadt). Zusätzlich  achten sie auf die Intonation in Fragesätzen („Wann feiert man das Kinderfest?“) und die rhythmische  Gestaltung von Grußformeln („Alles Gute zum Geburtstag!“, „Frohes Fest!“) (N3.7, SELK2.1, KK2.5). Durch Nachsprechen, rhythmische Übungen und Dialogtraining wird die Aussprache im Kontext von  authentischen Kommunikationssituationen gefestigt. Die Schüler wenden die geübten Lautmuster in  Rollenspielen, Liedern oder Reimen an und integrieren sie in kurze Gespräche über Feste und Traditionen  (N3.3, SELK3.1, BK5). 

DE.8.2.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

Die Schüler bereiten sich auf das Leseverstehen vor, indem sie vor dem eigentlichen Lesen gezielt  Vorkenntnisse zum Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ aktivieren. Sie betrachten  Bilder von Festen, Geburtstagen und traditionellen Bräuchen, sprechen über eigene Erfahrungen  und tauschen sich über bekannte Feierlichkeiten aus (N1.1, N3.5, SELK2.1). Anschließend lernen sie  wichtige Schlüsselwörter und Redemittel kennen, die im Text vorkommen, wie z. B. „Geburtstag“,  „Feier“, „Ramadan“, „Zuckerfest“, „Volkstanz“, „Kalender“. Sie üben, diese Wörter im Kontext  zu verstehen und mit passenden Bildern oder Beispielen zu verbinden (N3.2, SELK2.1, BK1). Die Schüler entwickeln erste Vermutungen zum Inhalt der Texte, indem sie Überschriften, Bilder und  markante Wörter analysieren. Diese Vorentlastung hilft ihnen, sich auf die relevanten Informationen zu  konzentrieren und den Text leichter zu verstehen (N3.6, KK2.11, KK2.12).

DE.8.2.L2. 

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Die Schüler lesen Texte zu besonderen Tagen, Festen und Traditionen in Türkiye und wenden gezielte  Strategien an, um unbekannte Wörter und Wendungen aus dem Kontext zu erschließen (N3.2, BK1KK2.4, KK2.13). Sie achten dabei auf bildliche Darstellungen, Textaufbau, Überschriften, Untertitel  und hervorgehobene Wörter, um die Kernaussagen zu identifizieren (BK4, KK2.5, KK2.7, N3.6).  Während des Leseprozesses vergleichen sie ihre Erwartungen aus der Vorbereitungsphase (DE. L1) mit den tatsächlich im Text gefundenen Informationen (KK2.11, KK2.12, N3.8). Unklare Textstellen  werden durch Rückgriff auf vorher erworbene Kenntnisse, grammatische Hinweise (z. B. temporale  Präpositionen) und Wortbildungselemente geklärt (N3.6, N3.7, BK1). Die Schüler lernen, Bedeutungen  aus Beispielen, Erklärungen oder Gegenüberstellungen im Text abzuleiten und nutzen Strategien wie  das Erkennen von Synonymen („Fest“ – „Feier“), Antonymen oder bekannten Wortstämmen (KK2.4KK2.5, KK2.16). Im Anschluss formulieren sie ihre eigenen Gedanken, Reaktionen und Assoziationen  zum Textinhalt und tauschen diese in Partner- oder Gruppengesprächen aus (SELK2.1, W4.2, N1.5). Sie reflektieren, welche Informationen für sie neu waren, welche kulturellen Gemeinsamkeiten und  Unterschiede sie erkannt haben und wie die beschriebenen Bräuche mit ihren eigenen Erfahrungen in  Verbindung stehen (W14.3, W5.1, W19.2, KK2.7). Diese bewusste Auseinandersetzung mit dem Text stärkt  nicht nur das Leseverstehen, sondern fördert auch das interkulturelle Verständnis und die Fähigkeit, über  Gelesenes klar und strukturiert zu sprechen (BK5, KK2.13, SELK2.1).

DE.8.2.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit lernen die Schüler den für das Thema „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“  relevanten Wortschatz kennen, verstehen und in verschiedenen Kontexten sicher anwenden (N3.2SELK2.1, W14.3, BK5, KK2.5). Dazu gehören Wörter und Wendungen zu Festen, Geburtstagen, religiösen und  nationalen Feiertagen, traditionellen Tänzen und Bräuchen, zu Kalender- und Zeitangaben sowie zu sozialen  Glückwunschformeln (SELK2.1, W5.1, BK1, KK2.4). Der Wortschatz wird im Unterricht thematisch eingeführt,  im kommunikativen Austausch gefestigt und in realistischen Gesprächssituationen erprobt (N3.3, SELK2.2BK5, KK2.7). Die Schüler üben dabei die richtige Aussprache, Betonung und Intonation der neuen Wörter  und Redemittel und achten auf Besonderheiten wie Diphthonge und Konsonantenverbindungen (N3.2BK1). Sie setzen den erlernten Wortschatz sowohl in mündlichen als auch in schriftlichen Aktivitäten ein,  beispielsweise beim Beschreiben von Festen, beim Formulieren von Einladungen oder beim Aussprechen  von Glückwünschen (SELK2.1, W14.1, KK2.13). Ziel ist es, dass die Schüler den thematischen Wortschatz  aktiv in ihrem Sprachgebrauch verankern, ihn in verschiedenen Kommunikationssituationen sicher nutzen  und dadurch ihre Ausdrucksfähigkeit im Bereich „Feste und Traditionen“ erweitern (N1.5, SELK3.2, W19.2BK5).

DE.8.2.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Einheit wenden die Schüler grundlegende grammatische Strukturen an, um über besondere Tage,  Geburtstage, Feste und Traditionen in Türkiye zu sprechen (N3.2, SELK2.1, BK5). Sie lernen, Fragen mit  „wann“ und „was“ zu formulieren, um nach Zeitpunkten und Anlässen zu fragen, und üben die Verwendung  temporaler Präpositionen mit Dativ und Akkusativ, wie „am 23. April“, „im Ramadan“ oder „am 19. Mai“ (KK2.13SELK2.1, W14.1). Die Schüler wiederholen und festigen Präsensformen wichtiger Verben wie „feiern“, „haben“,  „kennen“ und „machen“ und setzen diese in sinnvollen Sätzen ein (N3.6, KK2.4). Durch gezielte Übungen im  Unterricht entwickeln sie Sicherheit im Bilden und Beantworten einfacher Fragen, im Beschreiben von  Abläufen und im Erklären von Bedeutungen und Hintergründen zu Festen und Bräuchen (N1.5, SELK3.2). Die  grammatischen Strukturen werden in realistischen Kommunikationssituationen angewendet, zum Beispiel  beim Vorstellen eigener Traditionen, beim Erfragen von Feierterminen oder beim Beschreiben kultureller  Bräuche (BK5, W5.1, KK2.7). Ziel ist es, dass die Schüler die Zielgrammatik nicht nur verstehen, sondern  auch aktiv, spontan und kontextgerecht einsetzen können (N3.3, SELK2.1, W19.2).

DE.8.2.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

In dieser Phase bereiten sich die Schüler gezielt auf das Verfassen eigener schriftlicher Texte zum Thema  „Besondere Tage und Traditionen in Türkiye“ vor, sie aktivieren zunächst ihren thematischen Wortschatz,  indem sie passende Begriffe zu Festen, Geburtstagen und Traditionen wiederholen und erweitern (BK5N3.2). Anhand von kurzen Gesprächs- oder Leseimpulsen entwickeln sie Ideen für eigene Schreibprodukte  und sammeln relevante Informationen, die sie später verwenden können (BK1, KK2.2). Sie lernen, einfache  Satzmuster und Redemittel anzuwenden, um über persönliche Erfahrungen, Feierabläufe oder traditionelle  Bräuche zu schreiben (SELK2.1, KK2.13). Durch gemeinsame Übungen, wie das Erstellen von Satzanfängen  oder das Ordnen von Satzbausteinen, gewinnen sie Sicherheit in der Formulierung und Strukturierung ihrer  Texte (N3.6, KK2.5). Gleichzeitig werden sie ermutigt, eigene Erlebnisse und Beobachtungen einzubringen,  um ihre Texte lebendig und persönlich zu gestalten (N1.5, W14). Ziel dieser Vorbereitungsphase ist es,  den Schülern klare sprachliche und inhaltliche Grundlagen zu geben, sodass sie den anschließenden  Schreibprozess selbstständig und erfolgreich umsetzen können (SELK3.2, N1.3).

DE.8.2.S2.

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN 

In dieser Phase setzen die Schüler ihre Vorbereitungen in die konkrete Textproduktion um (N1.3, N3.2). Sie  planen zunächst den Inhalt ihres Textes und legen fest, über welches Fest, welchen besonderen Tag oder  welche Tradition in Türkiye sie schreiben möchten (N3.6, N3.7). Dabei strukturieren sie ihre Ideen in eine klare  Abfolge, beispielsweise Einleitung, Hauptteil und Schluss (SELK1.1). Sie achten darauf, geeignete Redemittel,  Satzstrukturen und den gelernten Wortschatz einzusetzen, um den gewählten Anlass anschaulich zu  beschreiben (SELK2.1). Im Schreibprozess formulieren die Schüler vollständige Sätze, geben zeitliche Angaben  und erläutern typische Aktivitäten oder Bräuche (SELK2.2, SELK3.1). Sie verbinden persönliche Erfahrungen  mit allgemeinen Beschreibungen, um ihre Texte informativ und individuell zu gestalten (W3.2). Während  des Schreibens überprüfen sie ihre Formulierungen auf sprachliche Korrektheit und Verständlichkeit (BK1). Am Ende lesen sie ihre Texte erneut, überarbeiten einzelne Stellen und bereiten sie auf eine Präsentation  oder Lesung in der Klasse vor (KK2.17).

DE.8.2.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS 

In dieser Phase bereiten sich die Schüler darauf vor, mündlich über besondere Tage und Traditionen in Türkiye  zu sprechen (N1.1, N3.5, SELK1.1, W12.1, BK5, KK2.2). Sie sammeln zunächst Ideen und überlegen, welche  Feste, Geburtstage oder kulturellen Bräuche sie vorstellen möchten (N3.3, N1.3, SELK1.2, W3.2, BK1, KK2.13).  Dabei aktivieren sie den gelernten Wortschatz sowie typische Redemittel, um relevante Informationen wie  Datum, Anlass, Ablauf und beteiligte Personen zu beschreiben (N3.2, SELK2.1, W3.1, BK4, KK2.4, KK2.5). Durch kurze Partnerübungen oder Gruppenaktivitäten trainieren sie einfache Frage-Antwort-Muster,  um im Gespräch sicher reagieren zu können (N2.5, N2.4, SELK2.2, W4.2, W14.1, BK5, KK2.7). Die Schüler  achten darauf, die passende Intonation für Fragen und Aussagen zu verwenden und wichtige Informationen  deutlich zu betonen (N3.8, SELK2.3, W12.1, BK1, KK2.16). Zudem üben sie, Grußformeln und Glückwünsche  situationsgerecht auszusprechen und mit passenden Gesten oder Mimik zu unterstützen (N1.5, SELK3.2W14.1, W5.1, BK5, KK2.2). Ziel dieser Phase ist es, die Schüler sprachlich und inhaltlich so vorzubereiten,  dass sie im anschließenden Sprechprozess flüssig, verständlich und selbstbewusst über besondere Tage  und Traditionen berichten können (N1.5, N3.2, SELK2.1, W3.2, BK1, KK2.16).

DE.8.2.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN 

In dieser Phase strukturieren die Schüler ihre Gedanken, um zusammenhängend und klar über besondere  Tage und Traditionen in Türkiye zu sprechen (N1.1, N1.2, N1.3). Sie entscheiden, welche Inhalte sie in  welcher Reihenfolge präsentieren möchten, und wählen dazu passende Redemittel und Satzstrukturen  aus (N1.5, N2.4, N2.5). Dabei planen sie eine logische Gliederung ihrer Beiträge, die zum Beispiel mit einer  kurzen Einleitung beginnt, in der der Anlass genannt wird, gefolgt von einer Beschreibung des Ablaufs, der  Beteiligten und möglicher Besonderheiten (N3.2, N3.3, N3.5). Die Schüler achten darauf, Zeitangaben,  Ortsangaben und typische Aktivitäten korrekt einzubinden und die gelernten temporalen Präpositionen  sicher zu verwenden (N3.6, N3.7, N3.8). In Partner- oder Gruppenübungen probieren sie ihre Sprechbeiträge  aus, erhalten Rückmeldungen und verbessern ihre Ausdrucksweise (SELK1.1, SELK1.2, SELK2.1, SELK2.2SELK2.3). Zusätzlich wird geübt, wie man auf Nachfragen reagiert oder spontan weitere Informationen  hinzufügt, um ein lebendiges Gespräch zu gestalten (SELK3.1, SELK3.2, W3.2, W4.2). Ziel ist es, die Inhalte  so zu organisieren, dass die Schüler beim freien Sprechen über besondere Tage und Traditionen flüssig,  strukturiert und selbstbewusst kommunizieren können (W12.1, W14.1, W16.3, BK1, BK4, BK5, KK2.2, KK2.3KK2.4, KK2.5).

DE.8.2.SP3

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN 

In dieser Phase setzen die Schüler ihre vorbereiteten Inhalte um und präsentieren sie mündlich in  zusammenhängender Form (N1.1, N1.2, N1.3). Sie sprechen frei oder anhand kurzer Notizen über  besondere Tage und Traditionen in Türkiye und nutzen dabei den zuvor erarbeiteten Wortschatz sowie  die passenden grammatischen Strukturen (N1.5, N2.4, N2.5). Die Schüler achten auf eine deutliche  Aussprache, angemessene Intonation und den Einsatz der gelernten Redemittel, um Glückwünsche,  Beschreibungen oder persönliche Erlebnisse klar und authentisch auszudrücken (N3.2, N3.3, N3.5). In  simulierten Gesprächssituationen wie Interviews, Festankündigungen oder kurzen Dialogen wenden sie  ihre sprachlichen Kenntnisse spontan an und reagieren flexibel auf Rückfragen oder Kommentare ihrer  Gesprächspartner (N3.6, N3.7, N3.8, SELK1.1, SELK1.2). Durch Partner- und Gruppenarbeit, Rollenspiele  und kleine Präsentationen trainieren sie, ihre Beiträge flüssig, strukturiert und mit sicherem Auftreten  vorzutragen (SELK2.1, SELK2.2, SELK2.3, SELK3.1, SELK3.2). Ziel dieser Phase ist es, mündliche Aussagen  so zu gestalten, dass sie verständlich, situationsgerecht und kommunikativ wirksam sind, wobei die Schüler  Selbstvertrauen im freien Sprechen entwickeln und ihre Ausdrucksfähigkeit nachhaltig verbessern (W3.1W3.2, W12.1, W14.1, W16.3, BK1, BK4, BK5, KK2.7, KK2.13, KK2.16, KK2.17).

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Für leistungsstärkere Schüler werden im Rahmen dieser Lerneinheit gezielt erweiterte Lernmöglichkeiten  angeboten, um ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Diese Schüler  erhalten die Gelegenheit, detailliertere Informationen über besondere Tage und Traditionen zu recherchieren  und im Unterricht zu präsentieren.

Darüber hinaus formulieren sie komplexere Satzstrukturen, um z.B. den Ablauf eines Festes ausführlich  zu beschreiben oder Vergleiche zwischen Festtraditionen in verschiedenen Regionen Türkiye oder im  internationalen Kontext zu ziehen. Leistungsstärkere Schüler verfassen zusätzlich kreative Texte (z.B. Einladungen, Grußkarten, kleine Berichte  oder Präsentationen) und setzen sich reflektierend mit der Bedeutung von Traditionen im persönlichen und  gesellschaftlichen Leben auseinander. In der mündlichen Kommunikation werden sie ermutigt, differenzierte Meinungen zu äußern und im  interkulturellen Dialog aktiv Beiträge zu leisten. Dadurch entwickeln sie ihre Fähigkeit situationsangemessen  und stilistisch variabel zu kommunizieren und ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu erweitern.

Destekleme

Unterstützung

Für Schüler, die im Lernprozess mehr Zeit und Wiederholung benötigen, werden im Rahmen dieser Einheit  gezielt angepasste Lehr- und Lernerfahrungen bereitgestellt. Diese Schüler erhalten zusätzliche visuelle  Hilfsmittel (z.B. Wort-Bild-Karten, strukturierte Übersichten zu Festen und Traditionen) und werden durch  vereinfachte Aufgabenformate unterstützt, um die sprachlichen Inhalte schrittweise zu erarbeiten. Darüber hinaus wird ihnen ermöglicht, den Zielwortschatz und die zentralen sprachlichen Strukturen  durch häufige Wiederholungen und mehrfache Übungssequenzen zu festigen. In Kleingruppen oder durch  individuelle Lernbegleitung werden sie dabei unterstützt, die Frage- und Antwortmuster zum Thema  besondere Tage und Traditionen sicher anzuwenden.

Beim mündlichen und schriftlichen Ausdruck wird ihnen die Möglichkeit gegeben, auf ihrem individuellen  Lernniveau Erfolgserlebnisse zu erzielen, indem sie zunächst kurze, einfache Sätze formulieren und  schrittweise erweitert sprechen und schreiben lernen.

Ziel dieser differenzierten Unterstützung ist es, allen Schülern eine aktive und erfolgreiche Teilhabe an der  Lerneinheit zu ermöglichen und ihr Vertrauen in die eigene sprachliche Handlungsfähigkeit zu stärken.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz 

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W5. Einfühlungsvermögen

W12. Geduld

W13. Gesundes Leben

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.8.3.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen zentrale Informationen und Kernaussagen zu den Themen  Kochen, Küchenutensilien, Zubereitungsschritte und Einkaufen im Supermarkt erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt. Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.8.3.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Details erkennen und einfache Schlussfolgerungen  zu den Themen Kochen, Zubereitung von Rezepten und Einkaufen im Supermarkt ziehen und in eigenen  Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts 

DE.8.3.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen In der Küche,  Vorbereitung eines Rezepts, Einkaufen im Supermarkt und Ein Rezept kochen erkennen, verstehen und in  mündlichen Kommunikationssituationen anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten.

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.8.3.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Leseverstehen-Prozess zum Thema Rund ums Kochen vorbereiten. Prozesskomponenten: 

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.8.3.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zum Thema Rund ums Kochen wesentliche Informationen,  bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen erfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. 

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt.

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.8.3.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema Rund ums Kochen gezielt erkennen und anwenden.  Sie können einfache Sätze bilden, Fragen stellen und beantworten sowie über typische Kochsituationen  sprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.8.3.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grundlegenden grammatischen Strukturen zum Thema Rund ums Kochen gezielt  erkennen und anwenden. Sie können über Kochschritte sprechen, Anweisungen formulieren und Mengenangaben korrekt verwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.8.3.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Rund ums Kochen vorbereiten. Sie  aktivieren ihr Vorwissen über Kochvokabular, Rezeptstrukturen und alltägliche Küchensituationen, um  einfache Sätze und kurze Texte zu schreiben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.8.3.S4.4. – Inhalte vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema Rund ums Kochen schreiben und  dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.8.3.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema Rund ums Kochen vorbereiten. Sie  können bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren und sich mündlich über das Kochen und Einkaufen  äußern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.8.3.SP3.3. – Inhalte für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema Rund ums Kochen sinnvoll strukturieren und  relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

DE.8.3.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema Rund ums Kochen  produzieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: RUND UMS KOCHEN UND EINKAUFEN
Konu:

RUND UMS KOCHEN UND EINKAUFEN

Unterthemen: In der Küche; Die Vorbereitung eines Rezepts; Einkaufen im Supermarkt;

Ein Rezept kochen Zielwortschatz im Gebrauch Der Zielwortschatz im Gebrauch umfasst grundlegende Substantive wie die Küche, das Rezept, die Zutaten,  der Supermarkt, der Wochenmarkt, das Schneidebrett, der Topf, die Pfanne, der Ofen, sowie Verben wie  einkaufen, kochen, schneiden, schälen, waschen, rühren, mischen, backen und braten. Auch Adjektive wie  frisch, lecker und gesund werden in den typischen Gesprächssituationen verwendet.

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen) Die Zielgrammatik im Gebrauch konzentriert sich auf den Gebrauch von Verben im Präsens im kulinarischen  Kontext 

-Ich koche Nudeln. 

-Wir kaufen im Supermarkt ein sowie auf die Verwendung von Personalpronomen (ich, du, Sie Verbindung mit alltäglichen Handlungen  -Du schneidest das Gemüse.

Die Schüler lernen einfache Satzstrukturen zu bilden um ihre Lieblingsrezepte zu beschreiben  -Mein Lieblingsgericht ist Omelett und ihre Einkaufserfahrungen zu schildern

-Wir kaufen frisches Obst auf dem Wochenmarkt.

Fragesätze im Präsens:

helfen ihnen dabei, Informationen zu erfragen 

-Was kochst du gern?

-Wo kaufst du Schokolade? 

Auch Verneinungen 

-Ich kaufe kein Salz.

-Das ist nicht gesund und W-Fragen 

-Wer kocht heute?

-Wie backt man Kekse?

Werden in typischen Küchensituationen aktiv verwendet. 

Adjektive wie „Das Gemüse ist frisch.“ und „Die Schokolade schmeckt lecker.“

Unterstützen die sprachliche  Beschreibung von Speisen.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Die Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch ermöglichen es den Schülern, 

Handlungen im  Kochprozess zu beschreiben (Verben im Präsens),

Anweisungen zu formulieren (Imperativ: „Schneide das  Gemüse!“, „Backt die Kekse!“), persönliche Vorlieben auszudrücken (Modalverb „mögen“: „Ich mag Gemüse.“),  Reihenfolgen darzustellen (Temporaladverbien: „Zuerst wasche ich das Obst. Dann schneide ich es.“),  Gründe anzugeben (Nebensätze mit „weil“:

„Ich gehe auf den Wochenmarkt, weil das Obst frisch ist.“) sowie  Empfindungen auszudrücken (Dativ-Ausdrücke: „Das schmeckt dir gut.“, „Kochen macht mir Spaß.“).

Durch  den Einsatz von Fragesätzen und Verneinungen üben sie zudem eine präzisere sprachliche Gestaltung von  Küchendialogen.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch:

Die sozialen sprachlichen Wendungen im Gebrauch umfassen  höfliche Redemittel und alltägliche Ausdrücke wie „Was ist dein Lieblingsgericht?“,

„Mein Lieblingsgericht  ist Lahmacun.“, „Macht dir Kochen Spaß?“,

„Wie schmeckt das?“, „Hm, das ist lecker!“, 

„Ich brauche Salz,  bitte.“,

„Guten Appetit!“ und „Danke für das Essen!“.

Diese Wendungen tragen dazu bei, eine freundliche und  authentische Gesprächsatmosphäre in Küchensituationen und beim gemeinsamen Essen zu fördern.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Die phonologischen Merkmale im Gebrauch umfassen die gezielte Schulung der Aussprache von Diphthongen  (ei in Einkaufen: „Ich kaufe ein.“), von sch in Schokolade („Ich kaufe Schokolade.“) sowie von ch in Kochen („Ich  koche Suppe.“).

Darüber hinaus wird auf die Wortbetonung („Schneidebrett“) und die Satzbetonung („Ich brauche Zucker.“)  geachtet.

Die Schüler lernen, zwischen Frageintonation („Wo ist der Löffel?“) und Aussageintonation („Zuerst wasche  ich das Obst.“) klar zu unterscheiden und diese im Unterricht und im Alltag korrekt anzuwenden.

Diphthonge: -ei → Einkaufen (z.B.: „Ich kaufe ein.“) -au → brauchen (z.B.: „Ich brauche Zucker.“) Konsonanten: -sch → Schokolade (z.B.: „Ich kaufe Schokolade.“) -ch → Kochen (weiches „ch“, z.B.: „Ich koche Suppe.“) -sp → Spargel (z.B.: „Ich kaufe Spargel.“) -st → Besteck (z.B.: „Wo ist das Besteck?“)

 Betonungen:

-Wortbetonung: „Schneidebrett“ 

-Satzbetonung: 

-Ich brauche Zucker. 

 Intonationen: -Frageintonation: 

-Wo ist der Löffel?

-Aussageintonation:

  -Zuerst wasche ich das Obst.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis:

-Guten Appetit! -Danke für das Essen!

-Möchten Sie noch etwas?

-Das schmeckt sehr gut.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis wie „Guten Appetit!“, „Danke für das Essen!“, „Das schmeckt  dir gut.“, „Kochen macht mir Spaß.“ und „Ich brauche Salz, bitte.“ werden in praxisnahen und authentischen  Sprechsituationen gezielt geübt.

Die Schüler erweitern so ihre kommunikativen Kompetenzen und können im kulinarischen Alltag sicher und  flüssig auf Deutsch agieren.

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Rund ums Kochen und Einkaufen“ erfolgt anhand  der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sowie ihrer Fähigkeit, neue Redemittel,  grammatische Strukturen und Wortschatz im Kontext korrekt und sinnvoll anzuwenden.

Die Schüler sollen in der Lage sein, über Einkaufserlebnisse und Kochprozesse zu sprechen, einfache  Rezepte schriftlich und mündlich zu erklären und an alltäglichen Küchendialogen aktiv teilzunehmen.

Beispielhafte Kriterien für die Bewertung: Kann der Schüler typische Redemittel situationsgerecht verwenden? Kann der Schüler Lebensmittel, Zutaten und Küchengeräte korrekt benennen?

Kann der Schüler Fragen  und Antworten zu Einkauf und Zubereitung formulieren?

Kann der Schüler Reihenfolgen von Kochschritten  sprachlich darstellen?

Kann der Schüler Vorlieben und Geschmack ausdrücken?

Kann der Schüler einfache Anweisungen im Imperativ korrekt formulieren?

Kann der Schüler einen kurzen zusammenhängenden Text (z.B. Rezept oder Einkaufserlebnis) schreiben? Leistungsnachweis / Produkterwartung:

Die Schüler gestalten z.B. ein einfaches Rezept in schriftlicher Form oder führen einen kurzen Dialog zum  Einkaufen oder Kochen.

Dabei verwenden sie die gelernten Redemittel, grammatischen Strukturen und Wortschatz korrekt und  situationsangemessen.

Die Ergebnisse werden mit einem einfachen Bewertungsraster hinsichtlich Verständlichkeit, sprachlicher  Korrektheit und Kommunikationsfähigkeit beurteilt

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen / Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema „Rund ums Kochen und Einkaufen“ greift auf ein universelles und lebensnahes Konzept zurück,  das den Schülern aus ihrem Alltag und ihrer Muttersprache gut bekannt ist.

Die Schüler verfügen in der Regel bereits über alltagsnahe Erfahrungen mit dem Kochen zu Hause und dem  Lebensmitteleinkauf im Supermarkt oder auf dem Markt.

Viele Schüler haben bereits grundlegenden Wortschatz zu Lebensmitteln und Küchengeräten kennengelernt  und können einfache Aussagen über eigene Essgewohnheiten und Vorlieben formulieren.

Durch die Aktivierung ihres Vorwissens und gezielte Einführung neuer Redemittel und grammatischer  Strukturen werden die Schüler dazu befähigt, sich sprachlich sicherer in typischen Küchensituationen und  Einkaufsdialogen zu bewegen.

Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Verbindung von sprachlichem Lernen mit praktischen Handlungen  gelegt (z.B. Rezepte beschreiben, Zubereitungsschritte erklären).

Ziel der Vorbereitung: -Vorwissen zu Kochen und Einkaufen aktivieren.

-Typische Redemittel und grammatische Strukturen gezielt einführen.

-Interesse an Esskultur und Rezepten im deutschsprachigen Raum wecken.

-Authentische Sprechsituationen vorbereiten (z.B. Dialog im Supermarkt, Kochanweisungen geben).

 

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn des Themas „Rund ums Kochen und Einkaufen“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler über  grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen in ihrer Erstsprache verfügen.

Sie  kennen typische Lebensmittel, Küchengeräte und Zubereitungsschritte aus dem eigenen Umfeld und haben  bereits erste Ausdrücke dazu in vorangegangenen Unterrichtseinheiten kennengelernt.

Im Vorbewertungsprozess wird geprüft, inwieweit die Schüler bereits fähig sind: 

-einfache Wörter zu Lebensmitteln und Küchengeräten im Deutschen zu benennen.

-eigene Vorlieben (gern / nicht gern) sprachlich auszudrücken.

-einfache Fragen zu Einkauf und Kochen zu verstehen und zu beantworten.

-einfache Kochschritte zu beschreiben.

Dazu werden vorbereitende Aktivitäten eingesetzt, z.B.:

-gemeinsames Brainstorming am Smartboard („Welche Lebensmittel kennt ihr auf Deutsch?“).

-visuelle Impulse (Bilderkarten, Fotos von typischen Zutaten und Küchengeräten).

-einfache Umfragen im  Klassenraum („Was kochst du gern?“ / „Wo kaufst du ein?“).

Die Ergebnisse dieser Aktivitäten dienen der Lehrkraft dazu, den individuellen Lernstand der Schüler  einzuschätzen und die weitere Unterrichtsplanung gezielt darauf abzustimmen

Köprü Kurma

Brückenbauen

Beim Einstieg in das Thema „Rund ums Kochen und Einkaufen“ wird gezielt an das Vorwissen und die  Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft.

Durch diese Aktivierung von Vorwissen wird der Übergang zum neuen sprachlichen Lerninhalt erleichtert. 

 Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden:

-Visuelle Impulse: Bilder, Flashcards oder reale Objekte (z.B. Obstkorb, Gemüseteller, Küchengerätregen  die Schüler dazu an, bekannte Begriffe zu benennen und darüber zu sprechen.

-Persönlicher Bezug: Die Schüler erzählen, was sie zu Hause oft kochen oder wo sie gerne einkaufen („Wo  kauft ihr Lebensmittel?“, „Was kocht ihr zu Hause?“).

-Kultureller Vergleich: 

Gemeinsam wird darüber gesprochen, welche typischen Ess- und Einkaufskulturen  es in Türkiye und im deutschsprachigen Raum gibt.

-Begriffsnetze: In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema (z.B. „Was  kann man einkaufen?“,

 „Was braucht man zum Kochen?“) und präsentieren diese im Plenum.

Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen  Strukturen herzustellen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Rund ums Kochen und Einkaufen“ begonnen wird, soll  eine kurze, themenunabhängige oder leicht themenbezogene Einstiegsaktivität durchgeführt werden,  um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1N3.5, SELK3.1). Ziel ist es, eine motivierende und positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler  Neugier entwickeln, sich wohlfühlen und bereit sind, aktiv mitzuwirken (N1.5, N2.5, SELK1.1). Eine solche  Aktivität dient nicht der detaillierten inhaltlichen Einführung in das Thema, sondern öffnet den Zugang zu  sprachlicher Interaktion und aktiviert das Vorwissen auf spielerische Weise (SELK2.1, SELK2.2, KK2.2KK2.5). Geeignet sind beispielsweise kurze Gesprächsimpulse, kleine Bewegungsspiele, Hörbeispiele  oder Bildkarten, die einzelne Lebensmittel, Küchengeräte oder einfache Kochsituationen zeigen und  zum spontanen Sprechen anregen (N3.3, BK4, BK1). Dabei ist es wichtig, dass die Aktivität allen Schülern  zugänglich ist, keine umfangreichen Vorkenntnisse erfordert und Raum für erste sprachliche Äußerungen  in entspannter Atmosphäre bietet (SELK3.2, W14.1). Durch diesen Einstieg werden die Schüler nicht nur  sprachlich, sondern auch emotional auf die bevorstehenden Lerninhalte vorbereitet, wodurch ein natürlicher  Übergang zu den ersten themenbezogenen Aufgaben ermöglicht wird (N3.2, KK2.3, W13.1).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA Im Rahmen des Themas „Rund ums Kochen und Einkaufen“ werden die vier grundlegenden  Sprachkompetenzen – Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben – sowie die unterstützenden Fertigkeiten  Wortschatz, Grammatik und Aussprache in einem zusammenhängenden Lernprozess miteinander  verknüpft. Die Schüler hören authentische oder didaktisierte Dialoge aus typischen Küchensituationen  oder Einkaufsgesprächen, um gezielt Hörverstehen zu trainieren und wichtige Redemittel sowie  Betonungsmuster zu erkennen. Beim Lesen arbeiten sie mit einfachen Rezepten, Einkaufslisten oder  kurzen Texten zu Esskultur und Einkaufsgewohnheiten, um den Zielwortschatz im Kontext zu verstehen  und zentrale Informationen zu entnehmen. Im Sprechen üben die Schüler sowohl dialogische als auch  monologische Formen: Sie führen Rollenspiele zu Einkaufs- und Kochsituationen durch, beschreiben  Kochprozesse, geben Anweisungen und äußern persönliche Vorlieben. Dabei werden sie angeleitet,  vollständige Sätze zu bilden, Fragen zu stellen und passende Höflichkeitsformen zu verwenden. Das  Schreiben umfasst kurze Texte wie Einkaufslisten, einfache Rezepte oder kleine Erfahrungsberichte zu  Koch- oder Einkaufssituationen. Durch diese Schreibanlässe festigen die Schüler die Zielgrammatik und den  thematischen Wortschatz in authentischen Kontexten. Der Wortschatzaufbau erfolgt kontinuierlich durch  gezielte Übungen, Wiederholungen und den aktiven Einsatz in allen Sprachfertigkeiten. Die Grammatik wird  funktional vermittelt, indem Strukturen direkt mit typischen kommunikativen Bedürfnissen im kulinarischen  Kontext verknüpft werden. Die Aussprachearbeit begleitet alle Phasen und legt besonderen Wert auf  schwierige Laute wie sch, ch, st oder sp sowie auf die korrekte Betonung in zentralen Vokabeln und Sätzen. Durch diese integrative Herangehensweise entwickeln die Schüler nicht nur einzelne sprachliche  Teilfertigkeiten, sondern auch die Fähigkeit, in realitätsnahen Situationen flüssig und angemessen auf  Deutsch zu agieren.

DE.8.3.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN 

Die Vorbereitung auf das Leseverstehen im Thema „Rund ums Kochen und Einkaufen“ dient dazu, die Schüler  schrittweise an den Inhalt und die sprachlichen Anforderungen der zu lesenden Texte heranzuführen (N1.1N1.2). Bevor sie ein Rezept, eine Einkaufsliste oder einen kurzen Text zu Ess- und Einkaufskulturen lesen,  werden gezielt Vorkenntnisse aktiviert (N1.5, N2.4). Dies geschieht durch visuelle Impulse wie Bilder von  Lebensmitteln, Küchengeräten oder Marktständen sowie durch kurze Gesprächsanlässe, in denen dieSchüler bekannte Begriffe nennen und eigene Erfahrungen schildern (N2.5, N3.2). Die Lehrkraft stellt  zentrale Wörter, Redemittel und Strukturen vor, die im Text vorkommen, und erklärt sie im Kontext (N3.3N3.5). Auf diese Weise werden mögliche Verständnisbarrieren reduziert und das Textverständnis erleichtert  (N3.6). Darüber hinaus werden die Schüler dazu angeregt, Vorhersagen zum Textinhalt zu machen („Worum  könnte es in diesem Rezept gehen?“, „Was steht wahrscheinlich auf dieser Einkaufsliste?“) (SELK1.1SELK2.1). Diese Phase schafft nicht nur sprachliche, sondern auch kognitive Voraussetzungen für ein  erfolgreiches Leseverstehen (W13.1). Indem die Schüler gezielt auf den Inhalt vorbereitet werden, entwickeln  sie Strategien, um Schlüsselwörter zu erkennen, den Textaufbau zu erfassen und relevante Informationen  effektiv zu entnehmen (BK4, KK2.2, KK2.4). Die Vorbereitung stärkt zudem die Motivation, da die Schüler  mit einem klaren Ziel und gesteigerter Neugier an das Lesen herangehen (KK2.11). 

DE.8.3.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS 

Im Rahmen des Themas „Rund ums Kochen und Einkaufen“ bedeutet das Zusammenführen von  Informationen, dass die Schüler gezielt wichtige Details aus verschiedenen Quellen erkennen,  miteinander verknüpfen und zu einem vollständigen Gesamtbild kombinieren. Dazu lesen sie  beispielsweise ein Rezept, betrachten passende Bilder von Zutaten oder Küchengeräten und hören  ergänzende Informationen, etwa aus einem kurzen Einkaufsdialog. Die Fähigkeit, bedeutende Details  zu identifizieren – wie Mengenangaben, Zubereitungsschritte oder die richtige Reihenfolge – ist  entscheidend, um die Inhalte korrekt zu verstehen und im praktischen Kontext anwenden zu können. In dieser Phase lernen die Schüler, irrelevante Informationen auszublenden und sich auf Schlüsselbegriffe  zu konzentrieren, die für den Handlungsablauf wichtig sind. So erkennen sie beispielsweise, dass beim  Kochen nicht nur die Zutaten wichtig sind, sondern auch die Reihenfolge der Arbeitsschritte, die im Text  oder Dialog genannt werden. Diese Kompetenz wird durch strukturierende Aufgaben gefördert, wie das  Erstellen von Ablaufplänen, Checklisten oder Gedankenkarten. Indem die Schüler bedeutende Details aus  unterschiedlichen Quellen zusammenführen, entwickeln sie eine höhere Sprach- und Handlungssicherheit,  die es ihnen ermöglicht, Rezepte korrekt nachzukochen, Einkaufslisten präzise zu nutzen und Küchendialoge  sinnvoll zu gestalten.

DE.8.3.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

In diesem Themenbereich üben die Schüler gezielt die Aussprache und Betonung von Lauten, die  im Zusammenhang mit dem Wortschatz zu „Rund ums Kochen und Einkaufen“ häufig vorkommen.  (N1.3, N1.5) Sie lernen, charakteristische Lautverbindungen wie sch in „Schokolade“, das weiche  ch in „Kochen“ oder die Diphthonge ei in „Einkaufen“ und au in „brauchen“ korrekt zu artikulieren.  (N2.5, N3.2, N3.6) Besonderer Wert wird auf die Unterscheidung von Frage- und Aussageintonation  gelegt, um die sprachliche Wirkung in Küchendialogen und Einkaufssituationen zu verbessern. (N3.7) Die Schüler trainieren außerdem die richtige Wortbetonung, beispielsweise bei zusammengesetzten  Begriffen wie „Schneidebrett“, sowie die Satzbetonung in typischen Redemitteln wie „Ich brauche  Zucker.“ (SELK1.1, SELK2.1) Durch wiederholtes Hören, Nachsprechen, rhythmische Übungen und den  Einsatz authentischer Dialoge verinnerlichen die Schüler die korrekte Lautbildung. (SELK3.1, W3.2) Dieses gezielte Aussprachetraining unterstützt nicht nur das klare und verständliche Sprechen, sondern  auch das Hörverstehen, da die Schüler sensibler für die Laut- und Betonungsmuster der Zielsprache  werden. (BK1) So können sie sowohl im Unterricht als auch im realen Alltagsszenario – etwa beim Bestellen  im Restaurant oder beim Einkaufen – sicherer und natürlicher kommunizieren. (KK2.2, KK2.7)

DE.8.3.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

In der Vorbereitungsphase auf das Leseverstehen werden die Schüler schrittweise an Texte aus dem  Themenbereich „Rund ums Kochen und Einkaufen“ herangeführt. Ziel ist es, ihnen das notwendige  Vorwissen, den thematischen Wortschatz und geeignete Lesestrategien zu vermitteln, damit sie den Inhalt authentischer Texte – wie Rezepte, Einkaufslisten, Speisekarten oder Marktangebote – besser  verstehen können (N1.1, N3.2, SELK2.3, SELK3.1, W3.2, BK1, KK2.4). Dazu wird zunächst das thematische  Vorwissen aktiviert, indem bekannte Begriffe gesammelt, Bildimpulse eingesetzt und kurze Gespräche  über persönliche Erfahrungen mit Kochen und Einkaufen geführt wurden (N2.5, N3.3, SELK2.1, W4.2, BK4KK2.2). Schlüsselwörter und häufig vorkommende Redemittel werden vorab eingeführt und in einfachen  Kontexten geübt, sodass die Schüler beim Lesen nicht durch unbekannten Wortschatz blockiert wurden  (N3.6, N3.7, SELK1.1, SELK1.2, W3.1, BK1, KK2.5). Darüber hinaus erlernen sie Strategien wie das Erkennen  von Überschriften, das Nutzen von Bildern und Layout-Elementen als Orientierungshilfe oder das gezielte  Suchen nach bestimmten Informationen (N3.8, SELK3.2, W12.1, BK4, KK2.11). Auch das Vorhersagen des  Textinhalts anhand von Schlüsselwörtern und visuellen Hinweisen wird trainiert (N1.5, W3.2, KK2.12). Diese  gezielte Vorbereitung schafft eine sichere Grundlage, um im anschließenden Leseprozess den Inhalt, die  Struktur und die sprachlichen Feinheiten der Texte effektiv zu erfassen und selbstständig zu verarbeiten  (N1.3, SELK2.2, W16.3, BK1, KK2.16).

DE.8.3.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

In dieser Phase lernen die Schüler, die Bedeutung eines Textes nicht nur durch das reine Erkennen  einzelner Wörter, sondern durch das Verstehen von Zusammenhängen, Kontexten und sprachlichen  Hinweisen zu erschließen (N3.2, N3.6, N3.7, N3.8, SELK2.3, BK1, KK2.4, KK2.16). Anhand von Texten  wie Rezepten, Einkaufsangeboten, Marktpreistabellen oder kurzen Küchengeschichten trainieren  sie, bekannte und neue Informationen miteinander zu verknüpfen und daraus sinnvolle Schlüsse  zu ziehen (N3.3, N3.5, SELK2.1, BK4, KK2.7, KK2.13). Die Schüler üben, Unbekanntes mithilfe von  Kontext, Bildmaterial und thematischem Vorwissen zu erschließen (N1.1, N3.2, SELK3.2, BK4, KK2.11). Dabei nutzen sie Strategien wie das Erkennen von Synonymen, Antonymen, Beispielen oder Definitionen  im Text. (N3.6, N3.7, BK1, KK2.4, KK2.5). Sie lernen, wichtige Informationen von weniger relevanten zu  unterscheiden und die Hauptaussage klar zu benennen (N3.2, N3.6, SELK1.2, BK1, KK2.3, KK2.16). Ein weiterer  Schwerpunkt liegt auf der Fähigkeit, den eigenen Leseprozess zu reflektieren: Die Schüler beschreiben,  wie sie zu einer bestimmten Interpretation gekommen sind, welche Textstellen ihnen geholfen haben und  welche Stellen eventuell unklar geblieben sind (N1.5, N2.4, SELK1.1, SELK1.2, SELK2.3, W12, BK1, KK2.2)  Durch diese Arbeit entwickeln sie ein tieferes Textverständnis, steigern ihre Lesekompetenz und lernen,  ihre Gedanken und Strategien zum Leseprozess klar und strukturiert in der Zielsprache zu formulieren  (N3.7, N3.8, SELK2.1, W16, BK1, KK2.17).

DE.8.3.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Phase erweitern und festigen die Schüler ihren themenbezogenen Wortschatz rund um „Kochen  und Einkaufen“ (N1.1, N3.2, N3.3). Sie lernen, zentrale Substantive, Verben und Adjektive im Zusammenhang  mit Rezepten, Küchengeräten, Zutaten, Einkaufsorten und Zubereitungsschritten sicher zu erkennen und  korrekt zu verwenden (N3.6, N3.7, SELK2.1, KK2.5). Der Wortschatz wird nicht isoliert, sondern im Kontext  eingeführt – beispielsweise durch Dialoge im Supermarkt, das Lesen und Besprechen von Rezepten oder  das Beschreiben von Kochschritten (SELK2.1, BK1, BK4, KK2.7). Die Schüler üben, neue Wörter in eigenen  Sätzen anzuwenden, um sowohl mündlich als auch schriftlich angemessen zu kommunizieren (N1.5SELK2.1, W3.1). Besonderer Wert wird auf die Verbindung von Wortschatz und realen Handlungssituationen  gelegt, sodass die Schüler den Zielwortschatz in authentischen Kontexten wie Einkaufslisten schreiben,  Kochanweisungen geben oder über Essgewohnheiten sprechen aktiv einsetzen können (SELK3.1, W13.1BK5, KK2.4). Durch wiederholte Anwendung und Variation wird der Wortschatz nachhaltig gefestigt und in  das aktive Sprachrepertoire integriert (N1.2, N3.7, SELK3.2, KK2.17). 

DE.8.3.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Phase setzen sich die Schüler gezielt mit der im Thema „Kochen und Einkaufen“ relevanten  Grammatik auseinander und wenden sie aktiv in kommunikativen Kontexten an (N3.2, SELK2.1). Dazu  gehören insbesondere der Gebrauch von Verben im Präsens zur Beschreibung von Handlungen im Kochund Einkaufsprozess („Ich koche Nudeln“, „Wir kaufen im Supermarkt ein“), die korrekte Verwendung von  Personalpronomen (ich, du, er, sie, wir, ihr, sie) sowie der Aufbau einfacher Satzstrukturen nach dem  Muster Subjekt–Verb–Objekt/Zeitangabe („Zuerst wasche ich das Obst, dann schneide ich es“) (N3.6, KK2.13SELK2.1). Darüber hinaus lernen die Schüler, Fragesätze im Präsens zu bilden („Was kochst du gern?“, „Wo  kaufst du Brot?“), Verneinungen zu formulieren („Ich kaufe kein Salz“, „Das ist nicht gesund“) und den Imperativ  für Anweisungen zu verwenden („Schneide die Tomaten!“, „Backt den Kuchen!“) (N3.7, N3.8, KK2.4). Die  erarbeitete Grammatik wird nicht isoliert vermittelt, sondern stets in authentische Handlungssituationen  eingebettet – zum Beispiel beim Erklären von Rezeptschritten, Führen von Einkaufsdialogen oder  Beschreiben von Lieblingsgerichten (SELK3.1, SELK2.1). Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die  Schüler die Zielgrammatik nicht nur verstehen, sondern sie auch sicher und flexibel im Alltag einsetzen  können (N1.5, SELK3.2).

DE.8.3.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf das schriftliche Formulieren im Kontext des Themas  „Kochen und Einkaufen“ vorbereitet. Zunächst wird der relevante Wortschatz (Lebensmittel, Küchengeräte,  Zubereitungsschritte) sowie die dazugehörige Zielgrammatik wiederholt und gefestigt, um eine sichere  sprachliche Grundlage zu schaffen (N3.2, N3.3, SELK2.1). Die Schüler lernen, Ideen zu sammeln und zu  strukturieren, bevor sie mit dem eigentlichen Schreiben beginnen. Dies kann durch Gedankenkarten  Stichwortlisten oder Ablaufpläne geschehen, zum Beispiel zur Beschreibung eines Rezepts oder eines  Einkaufserlebnisses (N3.6, N3.7, KK2.13, KK2.5, BK4). Anhand von Vorlagen und Beispielen werden  Textsorten wie Einkaufslisten, kurze Rezeptbeschreibungen oder einfache Kochanweisungen eingeführt.  Die Lehrkraft lenkt dabei die Aufmerksamkeit auf den logischen Aufbau (Einleitung, Hauptteil, Schluss)  und auf den Einsatz von zeitlichen Verknüpfungen wie „zuerst“, „dann“ und „zum Schluss“ (BK1, KK2.4N3.2, W3.1). Darüber hinaus werden die Schüler dazu angeregt, passende Redemittel für den jeweiligen  Kontext auszuwählen und auf eine verständliche und korrekte Formulierung zu achten. So können sie im  anschließenden Schreibprozess gezielt und strukturiert vorgehen (SELK2.1, N1.5, KK2.17, N3.8, W16).

DE.8.3.S2.

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

In dieser Phase setzen die Schüler ihre zuvor gesammelten Ideen in einen vollständigen schriftlichen  Text um. Aufbauend auf den Vorbereitungsarbeiten (Wortschatz, Grammatik, Strukturierung) erstellen sie  Texte, die thematisch zu „Kochen und Einkaufen“ passen, wie zum Beispiel ein einfaches Rezept, einen  Einkaufsdialog in schriftlicher Form oder einen kurzen Bericht über ein Kocherlebnis (N3.2, N3.3, SELK2.1BK1, KK2.4). Die Schüler achten darauf, den Text logisch zu gliedern und passende zeitliche Verknüpfungen  („zuerst“, „dann“, „danach“, „zum Schluss“) sowie relevante Redemittel zu verwenden. Sie setzen die  Zielgrammatik (Präsens, Imperativ, Modalverben wie „mögen“, Verneinungen) gezielt ein, um ihre Aussagen  korrekt und verständlich zu formulieren (N3.6, N3.7, SELK2.2, W16, BK4, KK2.5). Die Lehrkraft unterstützt  den Schreibprozess durch Hilfestellungen wie Satzanfänge, Redemittellisten oder thematische Checklisten.  Dabei wird darauf geachtet, dass die Texte nicht nur sprachlich korrekt, sondern auch inhaltlich vollständig  und situationsgerecht sind (N3.8, SELK3.1, W14.1, BK2, KK2.17). Am Ende dieser Phase verfügen die Schüler  über einen klar strukturierten, themenbezogenen Text, den sie in der nächsten Phase weiter überarbeiten  und verfeinern können (SELK3.2, W13.2, BK5). 

DE.8.3.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS 

In dieser Phase bereiten sich die Schüler gezielt darauf vor, mündlich zu typischen Gesprächssituationen  rund um das Thema „Kochen und Einkaufen“ zu agieren. Dabei werden zunächst relevante Redemittel,  Schlüsselwörter und Satzstrukturen wiederholt und in einfachen Übungssequenzen gefestigt (N3.2N3.3, SELK2.1, W14, BK1, KK2.5). Die Lehrkraft stellt authentische Sprechanlässe vor, wie z.B. einen  Dialog im Supermarkt, das Erklären eines Rezepts oder das Bestellen von Zutaten. Durch Rollenspiele,  Partnerübungen und kurze Nachsprechaufgaben üben die Schüler, passende Formulierungen flüssig und  situationsgerecht zu verwenden (N3.5, N3.6, N3.7, SELK2.2, SELK2.3, W16, BK4, KK2.7). Zusätzlich wird  auf Aussprache, Intonation und Betonung geachtet, um die Verständlichkeit zu sichern. Unterstützende  Materialien wie Bildkarten, Dialogbeispiele und Hörmodelle helfen, Hemmungen abzubauen und Sicherheit  im Sprechen zu gewinnen (N1.3, N1.5, SELK3.1, W5, BK5, KK2.2). Das Ziel dieser Vorbereitungsphase ist,  den Schülern sprachliche Werkzeuge und kommunikative Strategien an die Hand zu geben, damit sie in der  anschließenden Sprechphase selbstbewusst, korrekt und flüssig agieren können (N1.1, N2.5, N3.8, SELK1.1SELK1.2, W16, BK2, KK2.17).

DE.8.3.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN 

In dieser Phase planen und strukturieren die Schüler die Inhalte, die sie im Sprechprozess verwenden  werden. Dabei überlegen sie, welche Informationen, Redemittel und Satzstrukturen für die jeweilige  Gesprächssituation passend sind – zum Beispiel beim Beschreiben eines Kochrezepts, beim Einkaufen  im Supermarkt oder beim Bestellen im Restaurant (N3.2, N3.6, N3.7, N3.3, SELK2.1, W16, BK1, KK2.4). Die  Schüler lernen, ihre Aussagen logisch zu gliedern, indem sie eine klare Reihenfolge festlegen (zuerst – dann –  danach – zum Schluss) und passende Verbindungswörter einsetzen. Sie üben, vollständige und verständliche  Sätze zu formulieren, um ihre Gedanken präzise auszudrücken (N3.7, N3.6, N3.2, SELK1.2, W3.1, BK4KK2.13). Durch geführte Partnerübungen, Gruppenarbeit und Rollenspiele setzen sie die vorbereiteten  Inhalte in realitätsnahen Dialogen um. Dabei wird besonderer Wert auf die korrekte Anwendung der  Zielgrammatik, den zielgerichteten Einsatz des Wortschatzes sowie eine angemessene Intonation gelegt  (N3.5, N3.8, SELK2.2, SELK2.3, BK4, KK2.2, KK2.5). Das Ziel dieser Phase ist es, die Schüler zu befähigen,  ihre sprachlichen Mittel selbstständig zu strukturieren und in authentischen Sprechsituationen flüssig,  korrekt und situationsangemessen einzusetzen (N1.3, N1.5, N3.2, SELK3.1, SELK3.2, W16, BK1, KK2.16).

DE.8.3.SP3.

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

In dieser Phase setzen die Schüler ihre sprachlichen Fähigkeiten aktiv ein, um selbstständig mündliche  Inhalte zu produzieren. Sie verwenden den zuvor erarbeiteten Wortschatz, die Zielgrammatik sowie  passende Redemittel, um zusammenhängende und klar strukturierte Aussagen zu formulieren (N1.3, N1.5N3.2, N3.3, N3.6, N3.7, SELK2.1, SELK3.1, W13, W16, BK1, KK2.4). Die Schüler üben, ihre Gedanken flüssig  und verständlich auszudrücken, indem sie Dialoge führen, Präsentationen halten, Rezepte erklären oder  Einkaufssituationen nachspielen. Dabei achten sie auf eine natürliche Intonation, deutliche Aussprache  und die korrekte Verwendung der erlernten Strukturen (N3.2, N3.5, SELK2.1, SELK2.2, W14, BK4, KK2.2KK2.5). Authentische Sprechanlässe, wie Rollenspiele, Interviews oder Gruppendiskussionen, fördern die  Fähigkeit, flexibel auf Gesprächspartner zu reagieren und spontan zu sprechen. Die Lehrkraft unterstützt  durch gezieltes Feedback, um die Ausdrucksfähigkeit, Grammatik und Wortwahl weiter zu verbessern (N3.8SELK3.2, W5, W14, KK2.16, KK2.17). Ziel ist es, dass die Schüler in realen Kommunikationssituationen sicher,  situationsangemessen und sprachlich korrekt agieren können (N1.5, SELK1.2, SELK3.1, W16). 

 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie eigene Rezepte  formulieren und präsentieren.

Aktivität: Mein Lieblingsrezept

-Die Schüler schreiben ein einfaches Rezept für ein Gericht ihrer Wahl.

-Sie wählen passende Zutaten und Zubereitungsschritte aus und formulieren Sätze dazu:

-Zuerst wasche ich das Gemüse. 

-Dann schneide ich die Tomaten.

-Am Ende serviere ich das Gericht. 

-Anschließend stellen sie ihr Rezept der Klasse vor und erklären, warum sie dieses Gericht mögen.

Destekleme

Unterstützung

Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Kochen und  Einkaufen auf elementarer Ebene.

Aktivität: Koch-Memory und Satzbau-Übungen

-In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memoryspiel mit Bild- und Wortkarten zu Lebensmitteln,  Küchengeräten und Zubereitungsschritten.

-Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze: „Das ist eine Zitrone.“, „Ich brauche einen Topf.“, „Ich schneide das Gemüse.“

-Danach führen sie Satzbau-Übungen durch (z.B. Lückentexte, Zuordnung von Subjekt, Verb und Objekt).

-In geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen:

-Was brauchst du? —Ich brauche Salz und Pfeffer. 

-Was kochst du gern?—Ich koche gern Suppe. 

Ziel:

Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen  und beim mündlichen Austausch.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
KAVRAMSAL BECERİLER

FK1. Hör-/Sehverstehen und Bedeutungserschließung

FK2. Leseverstehen und Bedeutungserschließung

FK3. Schreib- und Ausdruckskompetenz 

FK4. Sprech- und Erzählkompetenz

UFK1. Grammatikvermittlung

UFK2. Wortschatzauswahl und Anwendung

UFK3. Auswahl und Anwendung der Aussprache

PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft 

W5. Einfühlungsvermögen

W6. Ehrlichkeit

W12. Geduld

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

BK5. Kulturelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.12. Datenbasierte Vorhersagefähigkeit KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.8.4.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Hör/Sehverstehen zu den Themen Medien im Alltag und  Freundschaft und Kommunikation vorbereiten und bekannte Redemittel, Medienbegriffe sowie einfache  Aussagen über Kommunikationsformen erkennen und deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.8.4.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Informationen, bedeutende Details sowie inhaltliche  Beziehungen zu den Themen Medien im Alltag und Freundschaft und Kommunikation erkennen, verstehen  und sinnvoll verknüpfen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts

DE.8.4.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen Medien im  Alltag und Freundschaft und Kommunikation erkennen und anwenden. Sie können phonologische Strukturen gezielt, authentisch und natürlich in der alltäglichen Kommunikation  nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten. 

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.8.4.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Leseverstehen-Prozess zu den Themen Medien im Alltag und  Freundschaft und Kommunikation vorbereiten. Sie können bekannte Redemittel, Medienbegriffe sowie Aussagen über Kommunikationsverhalten erkennen  und deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts. 

DE.8.4.L2.3. – Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zu den Themen „Medien im Alltag“ und „Freundschaft und  Kommunikation“ wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen  erfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.8.4.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema „Medien und Kommunikation“ gezielt erkennen und  anwenden. Sie sollen in der Lage sein, einfache Sätze zu bilden, Fragen zu stellen und zu beantworten und  über ihre eigene Mediennutzung und Kommunikationsverhalten zu sprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt.

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach. 

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.8.4.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die grundlegenden grammatischen Strukturen zum Thema „Medien und Kommunikation“  gezielt erkennen und anwenden. Sie sollen in der Lage sein, über ihre eigene Mediennutzung,  Kommunikationserfahrungen und Meinungen zu sprechen, Fragen zu formulieren und Texte zu schreiben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden. 

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll.

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.8.4.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema „Medien und Kommunikation“  vorbereiten. Sie aktivieren ihr Vorwissen über Mediennutzung, Kommunikationsformen und Freundschaft,  um einfache Sätze und kurze Texte zu diesen Themen zu formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.8.4.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können in der Lage sein, einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema „Medien und  Kommunikation“ zu schreiben und dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anzuwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.8.4.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema „Medien und Kommunikation“ vorbereiten.  Sie sollen bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren, um sich mündlich über ihre Mediennutzung und  ihr Kommunikationsverhalten äußern zu können. Prozesskomponenten: 

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.8.4.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema Medien und Kommunikation sinnvoll strukturieren  und relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

DE.8.4.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema Medien und  Kommunikation produzieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

 

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: MEDIEN UND KOMMUNIKATION
Konu:

MEDIEN UND KOMMUNIKATION

Die Unterthemen sind: „Medien im Alltag“ und „Freundschaft und Kommunikation“. 

Zielwortschatz im Gebrauch

Die Schüler erwerben und verwenden aktiv Wortschatz rund um das Thema „Medien und Kommunikation“. 

Sie benennen Geräte wie das Handy, der Computer, das Tablet, der Fernseher, das Radio, der Laptop, der  Kopfhörer.

Sie erweitern ihren Wortschatz um Kommunikationsmittel wie soziale Medien, die E-Mail, der Brief, die  Nachricht, das Kommunikationsmittel und verwenden Verben wie telefonieren, chatten, schreiben, anrufen,  reden, sagen, verstehen, sich treffen.

Weitere wichtige Verben im Kontext sind herunterladen, hochladen, surfen, online sein, offline sein. 

Die Schüler können alltägliche Handlungen und Präferenzen ausdrücken („Ich sehe jeden Tag fern.“, „Ich  telefoniere mit meinem Freund.“, „Ich schreibe lieber E-Mails.“), ihre Kommunikationsgewohnheiten  beschreiben („Wir treffen uns manchmal im Café.“) und Fragen zu Mediennutzung stellen und beantworten  („Wie oft benutzt du dein Handy?“, „Was machst du mit dem Tablet?“).

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen) 

Die Schüler verwenden die grammatischen Strukturen gezielt im Kontext von Medien und Kommunikation.  Präsens: 

-Ich sehe jeden Tag fern.

-Wir schreiben uns Nachrichten. Trennbare Verben: 

-Ich schalte den Computer ein.

-Ich mache den Fernseher an. Negation mit nicht/kein: 

-Ich habe kein Handy.

-Ich sehe nicht oft fern. Temporale Adverbien: 

-Ich benutze mein Handy jeden Tag. 

-Am Wochenende chatte ich viel.

Modalverben (können/müssen): 

-Ich kann im Internet surfen.

-Man muss vorsichtig im Internet sein. Konjunktion aber: 

-Ich sehe lieber fern, aber ich chatte auch.

-Fragen: -Wie oft benutzt du dein Handy?

-Was machst du mit dem Tablet? Dativ mit telefonieren mit: 

-Ich telefoniere mit meinem Freund.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Die Schüler nutzen die gelernten grammatischen Strukturen, um:

-eigene Mediennutzung und Präferenzen auszudrücken

-Fragen und Antworten im Gespräch zu formulieren

-Meinungen und Bewertungen zu äußern

-Handlungsabläufe und Kommunikationsgewohnheiten zu beschreiben -Höflichkeitsformen und soziale Ausdrücke in Gesprächen korrekt einzusetzen.

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

Die Schüler verwenden im Gespräch soziale sprachliche Wendungen wie:

-Wir sprechen über unseren Tag.

-Man muss vorsichtig im Internet sein.

-Wie kommunizierst du mit Freunden?

-Das Internet ist wichtig für mich.

-Ich schalte den Computer ein.

-Meine Freundin ruft mich an. Phonologische Merkmale im Gebrauch Im Kontext von „Medien und Kommunikation“ achten die Schüler auf folgende phonologische Merkmale: 

Trennbare Verben: korrekte Betonung der Trennung

-Ich schalte den Computer ein. Aussprache von ch: 

-Ich mache den Fernseher an.

-Ich chatte viel.

-sch: schreiben, schalten 

Wort- und Satzbetonung:

-Ich sehe jeden Tag fern. (Betonung auf jeden Tag oder fern)

-Ich schreibe lieber E-Mails (Betonung auf lieber oder E-Mails)

Schwerpunkte der Phonologie:

Diphthonge:

-ei - Freizeit, teilen („Ich teile Fotos im Internet.“) -au - austauschen („Wir tauschen Nachrichten aus.“)

Konsonanten:

-ch - Nachricht, sprechen -sch - schreiben, schnell 

Wortbetonung: -soziale Medien, moderne Kommunikation 

Satzbetonung: -Ich telefoniere selten. -Wir schreiben jeden Tag. Intonationen:

Frageintonation:

-Wie oft nutzt du dein Handy? Aussageintonation: 

-Ich finde soziale Medien sehr praktisch.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

Im Unterricht werden typische soziale Sprachäußerungen und Redemittel gezielt geübt, um eine sichere  und natürliche Aussprache zu fördern. Beispiele:

-Wie kommunizierst du mit Freunden?

-Ich telefoniere mit meinem Freund. 

-Das Internet ist wichtig für mich. 

-Wir sprechen über unseren Tag.

-Man muss vorsichtig im Internet sein.

Diese Ausspracheregeln und Sprachbausteine werden als praktische und authentische Elemente vorgestellt,  die die Schüler sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Leben im Deutschen anwenden können.

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ erfolgt anhand  der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sowie ihrer Fähigkeit, neue Redemittel,  grammatische Strukturen und Wortschatz im Kontext korrekt und sinnvoll anzuwenden.

Die Schüler sollen in der Lage sein, über ihre eigene Mediennutzung und ihr Kommunikationsverhalten zu  sprechen, Fragen und Antworten im Gespräch zu formulieren, Präferenzen und Meinungen auszudrücken  und kleine schriftliche Texte zum Thema zu verfassen.

Beispielhafte Kriterien für die Bewertung:

-Kann der Schüler typische Redemittel situationsgerecht verwenden? 

-Kann der Schüler passende Medienarten und Kommunikationsformen korrekt benennen? 

-Kann der Schüler Fragen und Antworten zu Mediennutzung und Kommunikation formulieren? 

-Kann der Schüler eigene Präferenzen und Meinungen ausdrücken?

-Kann der Schüler Trennbare Verben, Negationen und Modalverben korrekt verwenden?

-Kann der Schüler einen kurzen zusammenhängenden Text (z.B. Mein Medienalltaschreiben?

-Kann der Schüler an einem Dialog oder Rollenspiel zum Thema Medien und Kommunikation aktiv  teilnehmen?

Leistungsnachweis / Produkterwartung:

Die Schüler gestalten z.B. eine kurze schriftliche Beschreibung ihrer Mediennutzung oder führen einen  kleinen Dialog über Kommunikation im Alltag.

Dabei verwenden sie die gelernten Redemittel, grammatischen Strukturen und Wortschatz korrekt und  situationsangemessen.

Die Ergebnisse werden mit einem einfachen Bewertungsraster hinsichtlich Verständlichkeit, sprachlicher  Korrektheit und Kommunikationsfähigkeit beurteilt.

 

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen / Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema „Medien und Kommunikation“ greift auf ein universelles und aktuelles Konzept zurück, das den  Schülern aus ihrem Alltag sehr vertraut ist.

Sie bringen vielfältige Erfahrungen mit digitalen Medien, sozialen Netzwerken und verschiedenen  Kommunikationsformen mit.

Im Alltag nutzen die Schüler bereits intensiv Handys, Tablets, Computer und unterschiedliche Apps. 

Sie  wissen, wie sie mit Freunden kommunizieren und können eigene Mediengewohnheiten reflektieren und  vergleichen.

Durch die Aktivierung dieses Vorwissens und die gezielte Einführung neuer sprachlicher Strukturen werden  die Schüler dazu befähigt, sich sicher und differenziert im Themenfeld Medien und Kommunikation in  deutscher Sprache auszudrücken.

 Ziel der Vorbereitung:

-Vorwissen zu Mediennutzung und Kommunikationsverhalten aktivieren. 

-Typische Redemittel und grammatische Strukturen gezielt einführen.

-Interesse an Mediengewohnheiten in anderen Ländern wecken.

-Authentische Sprechsituationen vorbereiten (z.B. Dialog über soziale Medien, Interview über  Kommunikationsgewohnheiten).

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn des Themas „Medien und Kommunikation“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler über  grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen im Bereich Mediennutzung und  Kommunikation verfügen.

Sie kennen typische digitale Geräte und Kommunikationsformen und haben bereits eigene  Nutzungsgewohnheiten entwickelt.

Außerdem bringen sie bereits Redemittel aus vorherigen Themen (z.B. Präferenzen äußern, Fragen stellen)  mit, die im neuen Kontext aktiviert und erweitert werden können.

Im Vorbewertungsprozess wird geprüft, inwieweit die Schüler bereits fähig sind:

-einfache Wörter und Begriffe zum Thema Medien und Kommunikation zu benennen.

-eigene Kommunikationsgewohnheiten und Präferenzen sprachlich auszudrücken.

-einfache Fragen zu Mediennutzung und Kommunikation zu verstehen und zu beantworten. 

-eigene Erfahrungen mit Medien und Kommunikation im Unterricht zu reflektieren.

Dazu werden  vorbereitende Aktivitäten eingesetzt, z.B.:

-ein gemeinsames Brainstorming am Smartboard („Welche Medien nutzt ihr?“). 

-visuelle Impulse (z.B. Gerätebilder, Screenshots von Apps).

 -eine klassische Umfrage im Klassenraum

-Wie oft nutzt ihr soziale Medien? 

-Wie kommuniziert ihr mit Freunden?

Die Ergebnisse dieser Aktivitäten dienen der Lehrkraft dazu, den individuellen Lernstand der Schüler  einzuschätzen und die weitere Unterrichtsplanung gezielt darauf abzustimmen.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Beim Einstieg in das Thema „Medien und Kommunikation“ wird gezielt an das Vorwissen und die  Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft.

Durch die Aktivierung von eigenen Erfahrungen wird der Übergang zu neuen sprachlichen Inhalten erleichtert  und die Lernmotivation gestärkt.

Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden: Visuelle Impulse:

Bilder von Geräten (z.B. Handy, Laptop, Tablet) oder Screenshots von sozialen Netzwerken  regen die Schüler dazu an, bekannte Begriffe zu benennen und darüber zu sprechen.

Persönlicher Bezug: 

Die Schüler erzählen, welche Medien sie im Alltag nutzen und wie sie mit Freunden  kommunizieren („Wie oft benutzt du dein Handy?“, „Was machst du mit deinem Tablet?“).

Kultureller Vergleich:

Gemeinsam wird darüber gesprochen, wie Jugendliche in Türkiye und in Deutschland  Medien nutzen und kommunizieren („Wie nutzen Jugendliche soziale Medien in Deutschland?“, „Schreibt  man in Deutschland noch Briefe?“).

Begriffsnetze: In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema (z.B. „Welche Medien kennt ihr?“, „Wie kann man kommunizieren?“) und präsentieren diese im Plenum.

Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die  neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen  Strukturen herzustellen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Medien und Kommunikation“ begonnen wird, sollte  eine kurze, themenunabhängige Einstiegsaktivität durchgeführt werden, um die Schüler emotional,  kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.2). Ziel ist es, eine  positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen, Sicherheit gewinnen und Neugier  entwickeln (SELK1.1, SELK1.2). Diese Aktivität dient nicht der inhaltlichen Einführung in das Thema,  sondern unterstützt das allgemeine Wohlbefinden und die Bereitschaft zum Lernen (W5, W14). Geeignete  Aktivitäten können ein kurzes Bewegungsspiel, ein Gespräch über Alltagsmedien, das Hören oder Singen  eines Liedes, ein einfacher Zungenbrecher mit Medienwortschatz, ein Rätsel, eine pantomimische Szene,  eine humorvolle Kurzgeschichte oder eine kurze, einfache Höraktivität sein (BK2, BK4). Entscheidend  ist, dass diese Aktivität keine umfangreichen Vorkenntnisse im Deutschen erfordert und für alle Schüler  zugänglich ist (KK2.2).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ werden alle vier Sprachkompetenzen – Hören,  Lesen, Sprechen und Schreiben – miteinander vernetzt und in authentischen Kommunikationssituationen  angewendet. Die Schüler hören kurze, alltagsnahe Dialoge oder Monologe zu Mediennutzung und  Kommunikation, wie beispielsweise Telefongespräche, Chat-Nachrichten oder Radiobeiträge, und  entnehmen gezielt relevante Informationen. Sie lesen einfache Texte wie kurze E-Mails, Chatverläufe,  Anzeigen oder Infotexte zu Medien und Kommunikationsformen und verstehen zentrale Aussagen und  Details. In Dialogen, Rollenspielen und Gruppengesprächen üben die Schüler, über ihre Mediennutzung  zu sprechen, Fragen zu stellen, Antworten zu geben, Meinungen zu äußern und Vorschläge zu machen.  Außerdem verfassen sie kurze schriftliche Mitteilungen, wie E-Mails, Chatnachrichten oder kleine Berichte  über ihre Mediengewohnheiten, und wenden dabei den gelernten Wortschatz und die Zielgrammatik an.  Die Integration der Kompetenzen erfolgt themenorientiert, indem Hör- und Leseimpulse als Grundlage für  anschließende Sprech- oder Schreibaktivitäten dienen. Auf diese Weise entsteht ein natürlicher Übergang  zwischen den Fertigkeiten, der den kommunikativen Sprachgebrauch fördert und die Lernenden motiviert,  das Gelernte in realistischen Kontexten anzuwenden. 

DE.8.4.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

Für die Vorbereitung auf das Hör- und Sehverständnis im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“  werden die Schüler schrittweise an audiovisuelle Inhalte herangeführt, die sich mit Mediennutzung und  Kommunikationsgewohnheiten befassen (N1.1, N3.2, N3.3, SELK2.1, SELK2.3, W14.1, W16.3, BK2, BK4KK2.2). Ziel ist es, ihr Vorwissen zu aktivieren, sie mit dem thematischen Wortschatz vertraut zu machen  und die Aufmerksamkeit gezielt auf zentrale Inhalte zu lenken (N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.3). Dazu werden  zunächst Bilder, Symbole oder kurze Schlagworte zu Mediengeräten und Kommunikationsformen gezeigt,  um die Schüler zum Benennen und Assoziieren anzuregen (N3.5, BK4, KK2.5). Anschließend werden Höroder Sehimpulse eingesetzt, wie beispielsweise kurze Dialoge zwischen Freunden über soziale Medien, ein  Werbespot für ein technisches Gerät oder ein kurzer Nachrichtenausschnitt (BK2, BK5, KK2.4). Vor dem  eigentlichen Hören oder Sehen formulieren die Schüler auf Basis der visuellen Impulse Vermutungen zum  Inhalt (N3.6, KK2.11, KK2.12). Während der Rezeption konzentrieren sie sich auf klar definierte Aufgaben,  wie das Erkennen bestimmter Geräte, das Herausfiltern von Schlüsselwörtern oder das Beantworten  einfacher Verständnisfragen (N3.2, KK2.2, KK2.3, KK2.4, KK2.5). Durch diese gezielte Vorbereitung wird  das Hör- und Sehverständnis gefördert, die Motivation gesteigert und der Übergang zu weiterführenden  Sprachhandlungen wie Sprechen oder Schreiben erleichtert (N1.5, N3.7, SELK3.1, SELK3.2, W4.2, BK1KK2.16, KK2.17).

DE.8.4.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS 

Im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ werden die Schüler dazu angeleitet, bedeutende  Details aus verschiedenen Quellen – wie Hörtexten, Videoclips oder kurzen Lesetexten – zu entnehmen und  zu verknüpfen (N1.1, N3.2, N3.7, SELK2.1, W6.2, W14.1, BK1, KK2.4). Ziel ist es, aus einzelnen Informationen  ein vollständiges Bild zu gewinnen und Zusammenhänge herzustellen (N3.6, N3.8, SELK3.1, W3.2, W16.3KK2.13, KK2.5). Dabei hören oder sehen die Schüler zunächst gezielt kurze Dialoge, Interviews oder  Beschreibungen, die sich auf Mediennutzung, Kommunikationsgewohnheiten oder technische Geräte  beziehen (N3.2, BK2, BK4, KK2.2). Währenddessen markieren oder notieren sie relevante Schlüsselwörter  und Aussagen, wie etwa „Ich telefoniere jeden Abend mit meiner Freundin“ oder „Ich lade oft Fotos hoch“ (N3.2KK2.2, KK2.3). Im Anschluss vergleichen sie ihre Ergebnisse in Partner- oder Gruppenarbeit und ergänzen  fehlende Informationen (SELK2.1, SELK2.2, W4.2, W14.1). Durch diese gemeinsame Auswertung werden die  wichtigsten Details zusammengeführt, wodurch die Schüler nicht nur ihr inhaltliches Verständnis vertiefen,  sondern auch lernen, Informationen strukturiert und themenbezogen zu ordnen (N3.7, SELK3.2, W3.1, BK1KK2.4, KK2.5, KK2.13, KK2.16). Dieses Vorgehen unterstützt die Entwicklung von Kompetenzen im Bereich  des Hör-, Seh- und Leseverstehens sowie die gezielte Vorbereitung auf produktive Sprachhandlungen (N1.5SELK1.1, W16.1, BK2, KK2.17).

DE.8.4.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

Im Themenbereich „Medien und Kommunikation“ liegt der Schwerpunkt der phonologischen Arbeit darauf,  zentrale Laut- und Betonungsmuster korrekt zu erkennen und anzuwenden (N3.2, N3.6, SELK1.1, SELK2.1W3.2, BK1, KK2.4). Die Schüler üben gezielt die Aussprache trennbarer Verben wie „einschalten“, „hochladen“  oder „austauschen“, wobei auf die korrekte Betonung des Präfixes und die Abtrennung im Satz geachtet  wird („Ich schalte den Computer ein.“) (N3.2, SELK2.1, W3.2, BK2, KK2.5). Besondere Aufmerksamkeit gilt  der Aussprache von ch-Lauten („ich chatte“, „die Nachricht“) und sch-Lauten („schreiben“, „schalten“) (N3.2SELK1.2, BK1, KK2.2). Ebenso werden häufig vorkommende Diphthonge wie -ei in „teilen“ oder „Freizeit“ sowie  -au in „austauschen“ thematisiert (N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.7). Durch Hör- und Nachsprechübungen,  Minimalpaar-Training sowie das rhythmische Wiederholen von Beispielsätzen wird die Aussprache  gefestigt (N3.2, SELK1.2, W3.2, BK2, KK2.4). Auch die Satz- und Wortbetonung wird geübt, um inhaltliche  Schwerpunkte klar herauszustellen, z. B. „Ich schreibe lieber E-Mails.“ oder „Am Wochenende chatte ich  viel.“ (N3.7, SELK2.1, W12.1, BK1, KK2.3). Ziel ist es, den Schülern eine sichere, verständliche und natürliche  Aussprache zu vermitteln, die sie sowohl in schulischen als auch in alltäglichen Kommunikationssituationen  anwenden können (N1.5, SELK3.1, W16.1, BK1, KK2.17).

DE.8.4.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

Im Themenbereich „Medien und Kommunikation“ umfasst die Vorbereitung auf das Leseverstehen gezielte  Aktivitäten, die den Schülern helfen, sich sprachlich und inhaltlich auf den Text vorzubereiten (N3.2, N3.6N3.7, SELK2.1, BK1, KK2.4). Dabei wird zunächst das Vorwissen der Schüler zum Thema aktiviert, indem  Begriffe, Bilder oder Symbole zu Medien und Kommunikationsformen präsentiert werden, die sie benennen  oder beschreiben (N3.5, SELK2.3, BK4, KK2.2). Anschließend werden zentrale Schlüsselwörter und  Redemittel aus dem bevorstehenden Lesetext eingeführt und gemeinsam geklärt, um das Verständnis zu  erleichtern (N3.7, SELK2.1, BK1, KK2.13). Die Schüler erhalten zudem Leitfragen, die beim Lesen beachtet  werden sollen, z. B. „Welche Geräte werden genannt?“ oder „Wie kommunizieren die Personen im Text?“ (N3.6W3.2, KK2.4). Durch kurze, thematisch passende Hör- oder Bildimpulse werden sie zusätzlich auf den Inhalt  eingestimmt (BK2, BK4, SELK3.1). Ziel ist es, das Interesse zu wecken, das Textverständnis vorzubereiten  und die Aufmerksamkeit auf relevante Informationen zu lenken, sodass die Schüler den Lesetext leichter  und gezielter erschließen können (N1.1, N3.2, BK1, KK2.5).

DE.8.4.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

Im Themenfeld „Medien und Kommunikation“ bedeutet das Erschließen von Bedeutung und das  Ausdrücken von Gedanken zum Leseprozess, dass die Schüler während und nach dem Lesen gezielt  über den Inhalt nachdenken, Bedeutungen ableiten und ihre eigenen Überlegungen formulieren (N3.2N3.6, KK2.4, BK1). Während des Lesens markieren sie wichtige Informationen, wie z. B. genannte Medien,  Kommunikationsformen oder beschriebene Gewohnheiten (KK2.2, KK2.3, SELK2.3). Unbekannte  Wörter werden im Kontext erschlossen, indem auf Bilder, Überschriften, bekannte Wortteile oder den  Sinnzusammenhang zurückgegriffen wird (N3.7, BK4, KK2.5). Nach dem Lesen tauschen sich die Schüler  in Partner- oder Gruppenarbeit darüber aus, welche Informationen sie verstanden haben, welche Stellen  schwierig waren und wie sie diese dennoch erschließen konnten (SELK2.1, SELK2.2, SELK3.1, KK2.4). Sie  formulieren eigene Meinungen zu den dargestellten Mediennutzungsgewohnheiten und vergleichen diese  mit ihrer eigenen Situation (W4.2, KK2.7, SELK2.1). Diese Reflexion fördert nicht nur das Textverständnis,  sondern auch das Bewusstsein für den eigenen Leseprozess und den Einsatz von Strategien zur  Bedeutungserschließung (SELK1.1, N3.8, KK2.16).

DE.8.4.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Im Themenfeld „Medien und Kommunikation“ erkennen und verwenden die Schüler gezielt den Zielwortschatz,  der sich auf Geräte, Kommunikationsmittel, Handlungen und Präferenzen bezieht (BK1, BK2, N3.5). Sie  lernen und üben Vokabeln wie Handy, Computer, Fernseher, Radio, Laptop, Kopfhörer sowie Begriffe wie  soziale Medien, E-Mail, Brief, Nachricht, Kommunikationsmittel (BK4, KK2.13). Zudem setzen sie passende  Verben ein, beispielsweise telefonieren, chatten, schreiben, anrufen, reden, sagen, verstehen, sich treffen,  herunterladen, hochladen, surfen, online sein und offline sein (N3.2, KK2.4). Der Zielwortschatz wird in  authentischen Kontexten geübt, indem die Schüler Mediennutzung im Alltag beschreiben („Ich sehe jeden  Tag fern.“), Vorlieben äußern („Ich schreibe lieber E-Mails.“) und Fragen zu Kommunikationsgewohnheiten  stellen oder beantworten („Wie oft benutzt du dein Handy?“) (SELK2.1, W3.2, KK2.5). Durch verschiedene  Übungsformen – wie Dialoge, Rollenspiele, Partnerinterviews oder kurze schriftliche Aufgaben – wenden die  Schüler die neuen Wörter aktiv an, festigen ihre Bedeutung und üben die korrekte Aussprache (SELK2.2SELK3.2, KK2.4). 

DE.8.4.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN 

Im Themenbereich „Medien und Kommunikation“ erkennen und verwenden die Schüler die Zielgrammatik  gezielt im Kontext (N3.2, N3.6, SELK2.1, , BK2, KK2.4). Sie üben die Anwendung des Präsens, um Handlungen  im Alltag zu beschreiben („Ich sehe jeden Tag fern.“) (BK1, KK2.13), und setzen trennbare Verben korrekt  ein („Ich schalte den Computer ein.“) (N3.7, KK2.5). Die Negation mit nicht und kein wird gefestigt („Ich  habe kein Handy.“, „Ich sehe nicht oft fern.“), ebenso der Gebrauch temporaler Adverbien wie jeden Tag,  am Wochenende (N3.2, KK2.5). Modalverben wie können und müssen werden in authentischen Beispielen  angewendet („Ich kann im Internet surfen.“, „Man muss vorsichtig im Internet sein.“) (SELK3.1, W16.3, KK2.4).  Die Konjunktion aber dient dazu, Gegensätze zu verbinden („Ich sehe lieber fern, aber ich chatte auch.“)  (N3.6, KK2.13). Die Schüler formulieren W-Fragen passend zur Thematik („Wie oft benutzt du dein Handy?“)  und verwenden den Dativ mit telefonieren mit („Ich telefoniere mit meinem Freund.“) (SELK2.1, KK2.2KK2.7). Die erlernten Strukturen werden in mündlichen und schriftlichen Aufgaben eingesetzt, um eigene  Mediengewohnheiten zu beschreiben, Vorlieben zu äußern, Fragen zu stellen und Antworten zu geben sowie  Dialoge oder Rollenspiele durchzuführen (SELK2.2, W4.2, BK2, W14.1).

DE.8.4.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Im Rahmen des Themas „Medien und Kommunikation“ bereiten sich die Schüler gezielt auf den  Schreibprozess vor, indem sie zunächst relevante Redemittel, Wortschatz und grammatische Strukturen  zum Thema aktivieren (N3.2, SELK1.1, BK2, KK2.13). Sie sammeln Ideen zu ihrer eigenen Mediennutzung  und Kommunikationsgewohnheiten, beispielsweise durch Brainstorming, Gedankenkarten oder kurze  Partnergespräche (N3.3, SELK2.1, KK2.13). Die Vorbereitung umfasst auch das Ordnen und Strukturieren  von Inhalten, z. B. durch die Erstellung einfacher Gliederungen oder Stichpunktlisten zu vorgegebenen  Fragen wie „Welche Medien nutze ich täglich?“ oder „Wie kommuniziere ich mit meinen Freunden?“ (N3.7KK2.13, KK2.5). Visuelle Impulse (Bilder von Geräten, Screenshots sozialer Medien) und Beispieltexte helfen  den Schülern, sprachliche Mittel zu identifizieren, die sie in ihrem eigenen Text verwenden können (N3.5BK1, BK4). Ziel ist es, die Schüler inhaltlich, sprachlich und organisatorisch so vorzubereiten, dass sie ihren  Text flüssig und zusammenhängend verfassen können (N1.5, SELK3.1, W3.2).

DE.8.4.S2.

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

In dieser Phase bereiten die Schüler schriftliche Inhalte zum Thema „Medien und Kommunikation“ vor und  verfassen diese unter Anwendung der gelernten Redemittel, der Zielgrammatik und des Zielwortschatzes  (N3.2, N3.7, SELK1.2, W3.2, BK2, KK2.13). Ausgangspunkt ist eine klare Aufgabenstellung, die den  Schreibzweck definiert (z. B. persönliche Mediengewohnheiten beschreiben, einen kurzen Dialog in  Nachrichtenform verfassen, eine E-Mail an einen Freund schreiben) (SELK2.1, KK2.4, KK2.5). Die Schüler  sammeln zunächst Ideen, strukturieren diese in einer logischen Reihenfolge und legen fest, welche  sprachlichen Mittel sie verwenden (N3.3, N3.6, W3.2, KK2.13). Dabei greifen sie gezielt auf trennbare  Verben, Modalverben, Negationen und temporale Adverbien zurück (N3.2, KK2.4). Anschließend formulieren  sie den Text, achten auf Satzbau, Rechtschreibung und angemessene Ausdrucksweise (SELK1.2, KK2.13).  Der Schreibprozess umfasst die Planung (Brainstorming, Stichwortlisten, Gedankenkarten), das Erstellen  eines ersten Entwurfs und die Überarbeitung anhand von Feedback (SELK1.2, W3.2, KK2.13). Ziel ist es,  einen klar verständlichen, inhaltlich vollständigen und sprachlich korrekten Text zu verfassen, der die  Kommunikationsgewohnheiten und Mediennutzung der Schüler im Alltag authentisch darstellt (SELK2.1KK2.17). 

DE.8.4.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS

In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf mündliche Kommunikationssituationen zum Thema „Medien  und Kommunikation“ vorbereitet. Sie aktivieren zunächst den relevanten Wortschatz (z. B. Handy, Tablet,  soziale Medien, E-Mail, Nachricht) und wiederholen wichtige Verben wie telefonieren, chatten, schreiben,  anrufen, hochladen, herunterladen (N3.2, N3.6). Anschließend üben sie die Zielgrammatik im mündlichen  Kontext, insbesondere trennbare Verben, Modalverben, Negationen und W-Fragen (N3.7). Zur Vorbereitung  werden kurze Sprechübungen durchgeführt, z. B. Partnerdialoge, Rollenspiele, Frage-Antwort-Übungen  oder Informationsaustausch über Mediennutzung im Alltag. Die Schüler formulieren dabei einfache  Aussagen, stellen Fragen und reagieren auf Antworten (SELK2.1, SELK1.2). Zusätzlich werden Aussprache  und Betonung gezielt geübt, um flüssige und verständliche mündliche Beiträge zu fördern (SELK3.1). Ziel  dieser Phase ist es, den Schülern Sicherheit im mündlichen Ausdruck zu geben, sodass sie in authentischen  Gesprächssituationen über ihre eigenen Mediengewohnheiten berichten, Fragen stellen und beantworten  sowie kurze Dialoge führen können (W14.1, W16.2, BK2, KK2.4).

DE.8.4.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

In dieser Phase strukturieren die Schüler ihre inhaltlichen Ideen und wenden sie in mündlichen  Kommunikationssituationen an. Ausgehend vom Thema „Medien und Kommunikation“ wählen sie passende  Informationen aus, um über ihre Mediennutzung, Kommunikationsgewohnheiten und Vorlieben zu sprechen.  Sie ordnen ihre Aussagen logisch, z. B. von allgemeinen Angaben („Ich benutze mein Handy jeden Tag“) zu  genaueren Details („Am Wochenende telefoniere ich mit meiner Familie“) (N3.2, N3.6, N3.7, KK2.13). Die  Schüler üben, kurze monologische Beiträge sowie dialogische Interaktionen zu gestalten und wenden  dabei gezielt den gelernten Wortschatz, die grammatischen Strukturen und Redemittel an (N3.3, SELK2.1SELK2.2). Zur Unterstützung werden Gesprächsrahmen, Leitfragen oder Stichwortlisten eingesetzt;  außerdem achten die Schüler auf Aussprache, Satzmelodie und Betonung, um ihre Kommunikation klar und  verständlich zu gestalten (SELK3.1, BK1, KK2.4, KK2.5). Ziel ist es, die Inhalte selbstständig zu organisieren  und flüssig in authentischen Gesprächssituationen anzuwenden, sowohl in vorbereiteten als auch in  spontanen Sprechaufgaben (N1.5, W14, W16, BK2, KK2.16).

DE.8.4.SP3

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

In dieser Phase setzen die Schüler ihre vorbereiteten Inhalte in vollständige mündliche Beiträge um und  präsentieren selbstständig ihre Meinungen, Erfahrungen oder Beobachtungen in klar strukturierten  Sätzen (N1.5, N3.2, N3.3, SELK2.1). Sie berichten über ihre täglichen Mediengewohnheiten, erklären  Vor- und Nachteile bestimmter Kommunikationsmittel oder erzählen von persönlichen Erlebnissen mit  digitalen Medien (N3.6, N3.7, SELK2.2, SELK3.1). Die Schüler gestalten sowohl kurze als auch längere  Sprechbeiträge, etwa monologische Präsentationen wie „Meine Lieblings-App und warum ich sie benutze“  sowie dialogische Interaktionen wie Diskussionen über Medienkonsum oder Rollenspiele zwischen  Journalist und Interviewpartner (BK2, W14, W16, KK2.4, KK2.5). Bei der Produktion achten sie auf flüssiges  Sprechen, den Einsatz des gelernten Wortschatzes und die Anwendung der Zielgrammatik, einschließlich  Präsens, Modalverben, trennbarer Verben, Satzfragen und einfacher Nebensätze mit „weil“, und nutzen  Redemittel für Einleitungen, Übergänge und Schlussformulierungen (BK1, KK2.13). Ziel ist es, die mündliche  Ausdrucksfähigkeit in authentischen Kommunikationssituationen zu stärken und die Fähigkeit zu fördern,  spontan und selbstsicher zu sprechen (KK2.16, KK2.17). 

 

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie persönliche  Mediengewohnheiten und Kommunikationsverhalten formulieren und präsentieren.

Aktivität: Mein persönlicher Medienalltag

Die Schüler erstellen eine kleine Präsentation über ihre Mediennutzung 

-Welche Geräte nutze ich?

-Wie kommuniziere ich mit meinen Freunden?

-Welche Apps nutze ich am meisten?

Sie formulieren einfache Sätze dazu:

-Ich sehe jeden Tag fern.

-Ich telefoniere mit meinen Freunden.

-Ich schreibe Nachrichten auf dem Handy.

-Ich nutze soziale Medien selten.  Anschließend stellen sie ihren Medienalltag der Klasse vor und vergleichen ihn mit den Gewohnheiten der  Mitschüler

Destekleme

Unterstützung

Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Medien und  Kommunikation auf elementarer Ebene.

Aktivität: Memory-Spiel und Satzbau-Übungen In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memory-Spiel mit Bild- und Wortkarten zu Mediengeräten,  Kommunikationsmitteln und Verben.

Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze:

-Das ist ein Handy.

-Ich telefoniere mit meiner Freundin. 

-Ich sehe jeden Tag fern.

Danach führen sie Satzbau-Übungen durch (z.B. Lückentexte, Zuordnung von Subjekt, Verb und Objekt).

In  geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen: 

-Wie oft benutzt du dein Handy? 

-Ich benutze es jeden Tag.

-Was machst du mit dem Computer? 

-Ich schreibe E-Mails. Ziel:

Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und  beim mündlichen Austausch.

 

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß

W4. Freundschaft

W10. Bescheidenheit

W14. Respekt

W16. Verantwortung

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK2. Digitale Kompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.8.5.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Hör-/Sehverstehen zu den Themen Leben in der  Stadt und auf dem Land, Meine Stadt vorstellen und unsere Umwelt schützen vorbereiten. Sie können  bekannte Redemittel, Ortsbegriffe sowie einfache Aussagen zu Umweltproblemen erkennen und deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt.

DE.8.5.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören und Zusehen wichtige Informationen, bedeutende Details sowie inhaltliche  Zusammenhänge zu den Themen Leben in der Stadt und auf dem Land, Meine Stadt vorstellen und Unsere  Umwelt schützen erkennen, verstehen und sinnvoll verknüpfen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts 

DE.8.5.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können die phonologischen Zielstrukturen zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und  Umwelt gezielt, authentisch und natürlich erkennen und anwenden. Sie können diese spontan und in der  Kommunikation mit anderen angemessen und wirksam nutzen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten. b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen.

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten. 

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.8.5.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für Leseverstehen zum Thema Unsere Lebensräume:  Stadt, Land und Umwelt vorbereiten. Sie aktivieren ihr Vorwissen zu Stadt- und Landleben, zur eigenen Stadt oder zum eigenen Dorf und zu  Umweltthemen, um einfache Lesetexte besser zu verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.8.5.L2.3. –Bedeutungen erschließen  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt  wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen erfassen und in  eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein.

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise. 

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell.

DE.8.5.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt gezielt  erkennen und anwenden. Sie können einfache Sätze bilden, Fragen stellen und beantworten sowie über ihre  eigene Stadt, das Leben auf dem Land und über Umweltschutz sprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter.

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.8.5.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land  und Umwelt gezielt erkennen und anwenden. Sie können über ihre eigene Stadt, das Leben auf dem Land,  Umweltprobleme und Umweltschutzmaßnahmen sprechen und einfache Fragen formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt. 

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen. 

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung.

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. 

g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.8.5.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und  Umwelt vorbereiten. Sie aktivieren ihr Vorwissen über ihre eigene Stadt bzw. ihr Dorf, den Vergleich Stadt–Land und  Umweltthemen, um einfache Sätze und kurze Texte zu formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht.

DE.8.5.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land  und Umwelt schreiben und dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.8.5.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und  Umwelt vorbereiten und bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung. 

DE.8.5.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt  sinnvoll strukturieren und relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen.

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

DE.8.5.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema Unsere Lebensräume:  Stadt, Land und Umwelt frei formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

 

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: STADT, LAND UND UMWELT
Konu:

UNSERE LEBENSRÄUME: STADT, LAND UND UMWELT

Die Unterthemen: Leben in der Stadt und auf dem Land; Meine Stadt vorstellen; Unsere Umwelt schützen

Zielwortschatz im Gebrauch

Die Schüler erwerben und verwenden gezielt den Zielwortschatz im Kontext „Unsere Lebensräume: Stadt,  Land und Umwelt“:

Orte und Natur: die Sonne, das Dorf, der Baum, die Blume, die Luft, die Natur, der Bauer, der Berg, der  Himmel, das Tier, das Wasser, die Pflanze Stadt und Verkehr: der Verkehr, die Verkehrsmittel, der Nachbar, der Laden, die Miete, die Arbeit, die  Möglichkeit, das Geschäft, der Einkaufsplatz, das Kino, das Theater

Umweltprobleme und Schutz: der Müll, die Verschmutzung, das Problem, die Energie, der Wind, die  Plastiktüte, das Papier, recyceln, trennen, sparen

Verben: leben, schützen, vorstellen, helfen, recyceln, trennen, sparen

Adjektive: frisch, stressig, friedlich, langsam, einfach, leicht, schwer, laut, ruhig, sauber, schmutzig 

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen)

Die Schüler verwenden gezielt folgende grammatische Strukturen:

Fragesätze im Präsens: -Wie ist das Leben auf dem Land/in der Stadt?

-Was machst du gern auf dem Land? 

-Was sind Probleme für unsere Umwelt?“ Aussagesätze im Präsens:

-Ich bin auf dem Land.

-Die Stadt ist lauter als das Land. -In der Stadt gibt es viele Möglichkeiten.

-Es gibt viel Müll in der Natur. Vergleichssätze (Komparativ): 

-Das Land ist ruhiger als die Stadt.

-Die Luft ist frischer.  

Modalverben (müssen, sollen):

-Wir müssen unsere Umwelt schützen.

-Wir sollen unseren Müll trennen. Negation: 

-Es gibt kein Verkehr und auch kein Stress.

-Es gibt keinen Müll im Park.  

Temporale Angaben: 

-Welcher Monat ist es?

-Es ist Juni.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Fragesätze: zur Erkundigung von Meinungen, Lebenssituationen und Umweltproblemen Vergleichssätze: 

zum Vergleichen von Stadt- und Landleben

Modalverben: zur Formulierung von Empfehlungen und Pflichten im Bereich

Umweltschutz Negation: zur  Beschreibung von Zuständen (z.B. kein Verkehr, kein Müll)

Temporale Angaben: zur zeitlichen Einordnung von Aktivitäten

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

-Ich spiele gern im Garten.

-Ich entdecke die Natur. 

-Wir müssen unsere Umwelt schützen.  

-Wir sollen unseren Müll trennen. -Es ist wichtig für unsere Umwelt.

-Ich fahre manchmal in die Stadt. 

Phonologische Merkmale im Gebrauch Diphthonge:

-„ei“ wie in „Recycling“, „mein“, „kein“

-„au“ wie in „Bauer“, „laut“, „Bauernhof“ Konsonanten:

-„sch“ wie in „schmutzig“, „schützen“

-„sp“ wie in „sparen“, „spielen“ -„st“ wie in „Straße“, „Stress“, „Stadt“ Wort- und Satzbetonung:

-„In der Stadt gibt es viele Möglichkeiten.“

-„Das Land ist viel ruhiger.“

-„Wir müssen die Umwelt schützen.“ Intonationsmuster:

Frageintonation: „Was machst du gern auf dem Land?“

Aussageintonation: „Ich wohne in einem Dorf.“, „Wir müssen alle unsere Umwelt schützen.“

Schwerpunkte  der Phonologie: Diphthonge:

-„ei“ wie in „Recycling“, „mein“, „kein“

-„au“ wie in „Bauernhof“, „Auto“

 Konsonanten:

-„sch“ wie in „schmutzig“, „Schule“, „schützen“

-„sp“ wie in „sparen“, „Sportplatz“

-„st“ wie in „Straße“, „Stadt“

Betonungen:

-Wortbetonung: „Umweltschutz“, „Verschmutzung“, „Recycling“

-Satzbetonung: „In der Stadt gibt es viele Autos.“; „Auf dem Land ist es ruhig.“ Intonationen:

-Frageintonation: „Wo wohnst du?“; „Was ist ein Umweltproblem in deiner Stadt?“

-Aussageintonation: „In meiner Stadt gibt es viele Parks.“; „Wir sollen Müll sammeln.“

Soziale  Sprachäußerungen:

-Wir schützen unsere Umwelt. 

-Wir sollen Bäume pflanzen.

-Das ist schmutzig.

-In der Stadt ist es laut.

Diese Ausspracheregeln und Sprachbausteine werden als praktische und authentische Elemente vorgestellt,  die die Schüler sowohl im schulischen als auch im alltäglichen Leben im Deutschen anwenden können.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

-Ich spiele gern im Garten.

 -Ich entdecke die Natur.

-Es gibt viel Müll in der Natur.

-Wir müssen alle unsere Umwelt schützen.

-Wir sollen unseren Müll trennen.

Leben auf Deutsch verwenden  können.

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

Das Zielkonzept dieses Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ und seine Bestandteile —  Stadt- und Landleben, eigene Stadt vorstellen, Umweltschutz — sind in den meisten Sprachen und Kulturen  universell vorhanden.

Die Schüler bringen ihr Vorwissen aus der Erstsprache und aus Alltagssituationen mit und übertragen es  auf das Lernen der Fremdsprache.

Dadurch erhalten sie leichter Zugang zu neuen Strukturen auf Deutsch.  Sie kennen bereits aus ihrer Erfahrung die Unterschiede zwischen Stadt und Land, wissen, was sie in  ihrer Umgebung schätzen oder verbessern möchten, und können diese Eindrücke im Deutschunterricht  sprachlich ausdrücken. Darüber hinaus fördert dieses Thema wichtige kommunikative Fähigkeiten:

Die Schüler lernen,

 -Beschreibungen von Lebensräumen zu formulieren, -eigene Meinungen zu äußern,

-Vergleiche zu ziehen -konkrete Handlungsmöglichkeiten im Bereich Umweltschutz zu besprechen.

So werden neben sprachlichen Kompetenzen auch Bewusstsein für Umweltfragen und interkulturelle  Perspektiven entwickelt.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn des Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ wird davon ausgegangen, dass die  Schüler über grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen in ihrer Erstsprache  verfügen.

Sie kennen typische Merkmale von Stadt und Land, können eigene Umgebung beschreiben und haben in  vorangegangenen Unterrichtseinheiten bereits gelernt, einfache Beschreibungen und Meinungssätze zu  formulieren.

Außerdem bringen sie erste Erfahrungen und Wissen zu Umweltthemen mit (z.B. Müll, Recycling, Natur). 

Im Vorbewertungsprozess wird geprüft, inwieweit die Schüler bereits fähig sind:

-einfache Orte (z.B. Stadt,  Dorf, Park, Natur) im Deutschen zu benennen, -eigene Meinungen und Präferenzen zum Leben in der Stadt oder auf dem Land auszudrücken, 

-einfache Fragen zu Umweltproblemen zu verstehen und zu beantworten,

-eigene Erfahrungen zum Thema Umwelt sprachlich mitzuteilen.

Dazu werden vorbereitende Aktivitäten  eingesetzt, z.B.:

-ein gemeinsames Brainstorming: „Was gibt es in der Stadt? Was gibt es auf dem Land?“ -visuelle Impulse:

 Bilderkarten zu Stadt/Land/Umwelt

-eine einfache Umfrage im Klassenraum: „Wie findest du das Leben in der Stadt / auf dem Land?“ -ein

Einstiegsgespräch: „Was können wir für unsere Umwelt tun?“ 

Die Ergebnisse dieser Aktivitäten dienen der Lehrkraft dazu, den individuellen Lernstand der Schüler  einzuschätzen und die weitere Unterrichtsplanung gezielt darauf abzustimmen.

Köprü Kurma

Brückenbauen

Beim Einstieg in das Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ wird gezielt an das vorhandene  Wissen und die Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft.

Durch diese Aktivierung von Vorwissen wird der Übergang zum neuen sprachlichen Lerninhalt erleichtert.  Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden: Visuelle Impulse: Bilder von Stadtansichten, Dorfleben, Natur und Umweltproblemen regen die Schüler  dazu an, bekannte Orte und Umweltaspekte zu benennen und darüber zu sprechen. Persönlicher Bezug:

Die Schüler erzählen, wo sie wohnen, was sie dort mögen oder nicht mögen (z.B. „Ich  wohne in der Stadt. Es gibt viele Autos.“, „In meinem Dorf ist es ruhig.“). Kultureller Vergleich: Gemeinsam wird darüber gesprochen, wie das Leben in Stadt und Land in Deutschland  und im Heimatland der Schüler aussieht (z.B. „In Türkiye gibt es viele Teehäuser im Dorf.“, „In Deutschland  haben Dörfer oft einen Marktplatz.“). Begriffsnetze: In Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema:

„Was gibt  es in der Stadt?“

-Was gibt es auf dem Land? 

-Was ist gut für unsere Umwelt? -Was ist schlecht für die Umwelt?

Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die  neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen  Strukturen herzustellen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ begonnen  wird, sollte eine kurze, themenunabhängige oder themenbezogene Einstiegsaktivität durchgeführt werden,  um die Schüler emotional, kognitiv, psychologisch und physisch auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1N3.5, SELK1.1). Ziel ist es, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler sich wohlfühlen,  Sicherheit gewinnen und Neugier entwickeln (N1.5, N2.5, SELK3.1). Geeignete Aktivitäten können ein  kurzes Bewegungsspiel, das Hören oder Singen eines Liedes oder Reims, ein einfacher Zungenbrecher,  ein Rätsel, eine pantomimische Szene, eine humorvolle Kurzgeschichte oder eine kurze Höraktivität (z. B.  eine Geräuschaufnahme von Stadt- oder Naturklängen) sein (BK2, BK4, KK2.2). Diese Aktivität sollte keine  umfangreichen Vorkenntnisse im Deutschen erfordern und für alle Schüler zugänglich sein (W5.1, W5.2W14.1,).

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA

Im Rahmen des Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ werden die vier Sprachkompetenzen  – Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – gezielt und integriert eingesetzt. Beim Hörverstehen hören  die Schüler authentische und halbauthentische Materialien, wie z.B. kurze Gespräche über das Leben in  der Stadt und auf dem Land, Interviews zu Umweltschutz oder Geräuschaufnahmen aus verschiedenen  Lebensräumen. Das Sprechen wird sowohl in gelenkten Dialogen (z.B. Fragen und Antworten zu Stadt,  Land und Umwelt) als auch in freien Gesprächsformen (z.B. eigene Stadt vorstellen) gefördert. Beim  Leseverstehen bearbeiten die Schüler kurze Texte, Beschreibungen oder Plakate zu Stadt- und Landleben  sowie Umweltthemen. Sie entnehmen gezielt Informationen, vergleichen Inhalte und äußern ihre Meinung.  Das Schreiben wird schrittweise aufgebaut: von einfachen Sätzen (z.B. „In meiner Stadt gibt es einen  Park.“) über Vergleichssätze bis hin zu kurzen Texten, in denen die Schüler ihre Umgebung beschreiben  oder Vorschläge zum Umweltschutz formulieren. Die Integration erfolgt über Aufgaben, die mehrere  Kompetenzen miteinander verbinden, z.B. erst Hören und Notieren, dann Sprechen und Präsentieren,  oder Lesen und anschließend schriftlich zusammenfassen. So werden Sprachstrukturen, Wortschatz und  kommunikative Fähigkeiten in authentischen Kontexten geübt und gefestigt.

DE.8.5.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN

In dieser Phase werden die Schüler gezielt auf Hör- und Sehtexte zum Thema „Unsere Lebensräume: Stadt,  Land und Umwelt“ vorbereitet; Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf zentrale Inhalte, Schlüsselwörter und  relevante Strukturen zu lenken (N1.1, N3.2, N3.6, SELK2.1). Die Lehrkraft aktiviert das Vorwissen, zeigt Bilder  zu Stadt-, Land- und Umweltsituationen und stellt Leitfragen wie „Was seht ihr?“, „Was ist typisch?“ oder  „Welche Umweltprobleme gibt es?“ (SELK2.1, W5.2, BK4, BK2, KK2.2). Anschließend werden Zielwörter und  Redemittel eingeführt bzw. wiederholt, etwa „Verkehr“, „Natur“, „recyceln“, „Es gibt …/… ist ruhiger als …“, und  der Kontext des Materials wird kurz erläutert (N3.7, SELK2.3, BK1). Vor dem Hören/Sehen werden mögliche  Verständnisfragen vorbereitet und die Aufmerksamkeit auf Hör-/Sehaufträge gelenkt (KK2.4, KK2.5).  Optional folgen Vorhersagegespräche oder Wort-Bild-Zuordnungen, um Erwartungen zu aktivieren und den  Prozess effizienter zu gestalten (N3.8, KK2.11, KK2.12).

DE.8.5.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS

In dieser Phase konzentrieren sich die Schüler darauf, aus Hör- oder Sehtexten gezielt bedeutende  Informationen zu entnehmen und miteinander zu verknüpfen (N3.2, N3.6, N3.7, N3.8, SELK2.1, BK1, KK2.4KK2.5). Das Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ bietet dafür authentische Inhalte,  wie z.B. Berichte, Interviews oder Dialoge über das Leben in der Stadt oder auf dem Land sowie über  Umweltprobleme und deren Lösungen (W5.2, W16.2, BK4). Während des Hörens oder Sehens achten die  Schüler auf Schlüsselbegriffe und zentrale Aussagen, z.B.: Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben,  Vorteile und Nachteile bestimmter Lebensräume, konkrete Beispiele für Umweltschutzmaßnahmen (N3.2SELK2.3, BK1, KK2.2, KK2.3). Die Lehrkraft gibt dazu gezielte Arbeitsaufträge, etwa: „Markiert im Text, was  typisch für das Leben in der Stadt ist.“ oder „Notiert, welche Umweltprobleme genannt werden.“ (KK2.4KK2.5, KK2.13). Im Anschluss werden die entnommenen Informationen strukturiert zusammengeführt –  z.B. in Form von Tabellen (Stadt – Land), Gedankenkarten oder kurzen Stichpunkten zu Umweltproblemen  und Lösungen (BK4, KK2.7, KK2.13, KK2.16, KK2.17). Diese Arbeitsergebnisse dienen als Grundlage für  anschließende Gesprächs- oder Schreibaufgaben und fördern die Fähigkeit, wesentliche Inhalte zu  identifizieren, zu vergleichen und in Zusammenhang zu setzen (KK2.4, KK2.7, KK2.13).

DE.8.5.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Phase konzentrieren sich die Schüler auf die für das Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land  und Umwelt“ relevanten Laut- und Betonungsmuster (N3.2, SELK1.1, SELK2.1, KK2.2). Der Unterricht legt  besonderen Wert auf die Diphthonge „ei“ wie in Recycling, mein, kein und „au“ wie in Bauer, laut, Bauernhof  sowie auf die Konsonantenverbindungen „sch“ wie in schmutzig, schützen, „sp“ wie in „sparen“, „spielen“ und  „st“ wie in Straße, Stress, Stadt (N3.6, KK2.4, KK2.5). Die Schüler üben, diese Laute deutlich und korrekt zu  artikulieren und in vollständigen Sätzen flüssig zu verwenden (N1.3, N1.5, N3.2, SELK1.2). Dabei wird die Wortund Satzbetonung gezielt trainiert, zum Beispiel in Sätzen wie „In der Stadt gibt es viele Möglichkeiten.“ mit  Betonung auf viele Möglichkeiten, „Das Land ist viel ruhiger.“ mit Betonung auf ruhiger oder „Wir müssen die  Umwelt schützen.“ mit Betonung auf müssen und schützen (N3.2, SELK1.1, KK2.2). Auch die Intonation spielt  eine zentrale Rolle (N3.2). Die Schüler lernen, zwischen Frage- und Aussageintonation zu unterscheiden,  etwa bei Fragen wie „Was machst du gern auf dem Land?“ und Aussagen wie „Ich wohne in einem Dorf.“ oder  „Wir müssen unsere Umwelt schützen.“ (N3.6, SELK1.1, KK2.2). Durch gezieltes Hören, Nachsprechen und  wiederholtes Üben authentischer Beispielsätze im thematischen Kontext wird die Aussprache gefestigt  (N1.3, SELK1.2, SELK3.2, KK2.13). Diese Phonologie-Arbeit wird so in den kommunikativen Unterricht  integriert, dass die Schüler ihre Aussprache sowohl im schulischen Rahmen als auch im alltäglichen  Sprachgebrauch sicher anwenden können (N3.7, SELK2.1, KK2.16).

DE.8.5.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

In der Vorbereitungsphase auf das Leseverstehen im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und  Umwelt“ werden die Schüler zunächst schrittweise an den Inhalt und die sprachlichen Strukturen der  Texte herangeführt (N3.2, N3.7, SELK2.3, BK4, KK2.13). Durch gezielte Vorentlastung klären sie zentrale  Begriffe und Redemittel, die für das Verständnis der Lesetexte notwendig sind, wie etwa die Stadt, das  Dorf, die Natur, der Verkehr, der Müll, recyceln oder schützen (N1.1, SELK2.3, BK1, KK2.4). Visuelle Impulse  wie Bilder von Stadtansichten, Landschaften, Natur- und Umweltsituationen regen die Schüler dazu an,  ihr Vorwissen zu aktivieren und erste Assoziationen zum Textinhalt zu entwickeln (N1.1, SELK2.3, BK4KK2.7). Darüber hinaus werden die Schüler auf wichtige inhaltliche Schwerpunkte vorbereitet, indem sie  Vermutungen zum Textthema äußern, Fragen formulieren und Hypothesen zum Inhalt aufstellen, zum  Beispiel „Was könnte im Text über das Leben in der Stadt stehen?“ oder „Welche Umweltprobleme könnten  erwähnt werden?“ (N1.1, N3.6, N3.8, SELK2.1, KK2.11). Auf diese Weise wird ihre Neugier geweckt und ein  inhaltlicher Erwartungshorizont aufgebaut (N1.1, N3.7). Die Lehrkraft achtet darauf, auch grammatische  Strukturen, die im Lesetext eine Rolle spielen, bewusst vorzubereiten, wie den Komparativ, Modalverben  oder Negationsformen (N3.7, SELK3.1, BK1, KK2.13). So können die Schüler beim eigentlichen Lesen ihre  Aufmerksamkeit stärker auf das Verständnis richten (N3.2, SELK1.2). Durch diese gezielte sprachliche  und inhaltliche Vorbereitung wird sichergestellt, dass die Schüler den Lesetext mit größerer Sicherheit,  Motivation und einem klaren thematischen Rahmen angehen (N1.5, SELK3.2).

DE.8.5.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

In der Phase des Bedeutungserschließens und des Ausdrückens von Gedanken zum Leseprozess arbeiten  die Schüler intensiv mit dem Text zum Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“. Sie lesen  den Text zunächst im Zusammenhang und konzentrieren sich darauf, die Hauptaussagen zu erfassen.  Dabei wenden sie verschiedene Lesestrategien an, um unbekannte Wörter oder Ausdrücke im Kontext zu  erschließen, beispielsweise durch das Erkennen von Wortfamilien, Synonymen oder Gegensätzen sowie  durch das Nutzen von Bildern, Überschriften und Satzstrukturen als Orientierungshilfen (N3.2, N3.7, N3.8SELK2.3, BK1, BK4, KK2.4, KK2.5, KK2.13). Während des Lesens halten die Schüler wichtige Informationen  fest, markieren Schlüsselbegriffe und notieren kurze Stichpunkte zu zentralen Inhalten. Anschließend  geben sie in eigenen Worten wieder, was sie verstanden haben, und tauschen sich mit Partnern oder in der  Gruppe darüber aus. So reflektieren sie nicht nur den Textinhalt, sondern auch ihre individuellen Strategien  beim Verstehen und Klären gemeinsam mögliche Unklarheiten (N1.5, SELK2.1, SELK3.2, BK1, KK2.3KK2.7, KK2.16). Besonderes Augenmerk liegt darauf, dass die Schüler ihre Gedanken zum Text sprachlich  ausdrücken, Fragen stellen, Hypothesen überprüfen und Bezüge zu eigenen Erfahrungen herstellen.  Dadurch vertiefen sie ihr Textverständnis und entwickeln ein besseres Bewusstsein für den Leseprozess.  Die Arbeit an Inhalten wie dem Vergleich von Stadt- und Landleben oder Maßnahmen zum Umweltschutz  bietet den Schülern Gelegenheit, den neu gelernten Wortschatz und die Strukturen im authentischen  Kontext anzuwenden (N1.1, N3.6, N3.8, SELK1.1, SELK2.1, SELK2.2, W5.2, W16.3, KK2.11, KK2.17).

DE.8.5.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN

Der Zielwortschatz zum Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ wird schrittweise  eingeführt und stets im thematischen Zusammenhang präsentiert (N1.1, N3.2, BK1, BK4). Die Schüler 

begegnen neuen Wörtern zunächst in authentischen Kontexten wie Bildern, Hörtexten oder kurzen  Dialogen und verknüpfen diese mit bereits bekannten Begriffen und Strukturen (N3.7, KK2.5, KK2.13). Dabei  lernen sie zentrale Ausdrücke zu Stadt, Land, Natur und Umweltschutz kennen und üben deren richtige  Aussprache, Schreibweise und Verwendung in einfachen Sätzen (N3.3, BK1, KK2.4). Der aktive Einsatz  des Wortschatzes erfolgt in unterschiedlichen kommunikativen Situationen (N1.5, SELK2.1, SELK2.2). Die  Schüler beschreiben ihre eigene Wohnumgebung, vergleichen das Leben in der Stadt und auf dem Land  oder äußern Ideen zum Schutz der Umwelt (W5.2, W16.3, KK2.7). Spielerische Aktivitäten wie Wortfelder  ergänzen, Partnerinterviews führen oder kurze Rollenspiele unterstützen den sicheren Gebrauch der neuen  Wörter (N3.3, SELK2.2, BK4). Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass der Wortschatz nicht isoliert  gelernt, sondern in sinnvolle Sprachhandlungen eingebettet wird (N1.3, SELK2.1, KK2.13). Durch das Bilden  eigener Sätze, das Stellen von Fragen und das Reagieren auf Gesprächspartner erweitern die Schüler  ihren sprachlichen Ausdruck und festigen den aktiven Gebrauch der neuen Begriffe (N1.5, N2.5, SELK2.1SELK3.2, BK1, KK2.16).

DE.8.5.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN

Die im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ eingeführten grammatischen Strukturen  werden kontextbezogen vermittelt und systematisch geübt (N3.7, KK2.13). Die Schüler lernen, Fragesätze  und Aussagesätze im Präsens zu formulieren, um Lebenssituationen in Stadt und Land zu beschreiben  oder Umweltprobleme zu benennen (N3.2, SELK2.1). Dabei wenden sie Vergleichsformen im Komparativ  an, um Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben sprachlich auszudrücken, und nutzen Modalverben  wie „müssen“ und „sollen“, um Pflichten und Empfehlungen im Bereich Umweltschutz zu formulieren (W16.3KK2.7). Die Negation mit „nicht“ und „kein“ wird gezielt eingesetzt, um Zustände zu beschreiben oder das  Vorhandensein bestimmter Elemente zu verneinen, beispielsweise „Es gibt keinen Verkehr.“ oder „In meiner  Stadt gibt es nicht viele Parks.“ (N3.6, KK2.4). Temporale Angaben werden genutzt, um Handlungen zeitlich  einzuordnen und Jahreszeiten oder Monate zu benennen (KK2.5). Alle Strukturen werden in mündlichen  und schriftlichen Aufgaben verankert, sodass die Schüler sie in authentischen Kommunikationssituationen  anwenden (SELK2.1). Sie beschreiben ihren Wohnort, vergleichen Vor- und Nachteile von Stadt und Land,  äußern Meinungen zu Umweltproblemen und schlagen konkrete Handlungsmaßnahmen vor (W5.2, KK2.7).  Durch dialogische Übungen, gemeinsame Textproduktionen und Rollenspiele wird die sichere Verwendung  der Zielgrammatik gefestigt (N1.5, SELK2.2).

DE.8.5.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ bereiten sich die Schüler gezielt auf den  Schreibprozess vor, indem sie zunächst Ideen sammeln und relevante sprachliche Mittel aktivieren (N1.1N3.2). Sie erinnern sich an bereits bekannte Strukturen aus vorherigen Lektionen und erweitern diese um  neuen Wortschatz zu Orten, Natur, Verkehr und Umweltschutz. Mithilfe von visuellen Impulsen wie Bildern  von Stadtansichten, Landschaften oder Umweltproblemen entwickeln die Schüler eigene Sätze und  beschreiben Situationen aus ihrem Alltag (SELK1.1, SELK2.2, SELK3.1). In dieser Phase steht die Planung des  Textinhalts im Vordergrund (W3.2, W16.3). Die Schüler überlegen, wie sie Informationen ordnen, passende  Satzstrukturen auswählen und wichtige Schlüsselwörter einbauen können. Durch kurze Partnergespräche  oder Gruppenarbeit tauschen sie Ideen aus, vergleichen Formulierungen und üben, einfache Meinungen  und Beschreibungen schriftlich zu formulieren (BK1, BK4). Auf diese Weise schaffen sie eine inhaltliche und  sprachliche Grundlage, die ihnen beim eigentlichen Schreiben hilft (KK2.13). Gleichzeitig lernen sie, ihre  Gedanken zu strukturieren und sich auf den Schreibzweck zu konzentrieren – sei es eine Beschreibung ihres  Wohnorts, ein Vergleich zwischen Stadt und Land oder ein kurzer Text zu Maßnahmen für den Umweltschutz  (KK2.5). 

DE.8.5.S2.

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN

Im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ setzen die Schüler ihre in der Vorbereitungsphase  gesammelten Ideen in einen strukturierten Text um (N3.2, SELK3.1, KK2.13). Sie ordnen die Inhalte nach  einer sinnvollen Reihenfolge, beginnen mit einer kurzen Einführung und entwickeln dann den Hauptteil, in  dem sie ihre Gedanken ausführlicher darstellen (KK2.3, KK2.5). Je nach Schreibaufgabe beschreiben sie  zum Beispiel ihren Wohnort, vergleichen Stadt- und Landleben oder formulieren Vorschläge zum Schutz der  Umwelt (W3, BK1). Beim Schreiben wenden die Schüler den gelernten Zielwortschatz und die passenden  grammatischen Strukturen bewusst an (N1.3, N3.6, KK2.4). Sie nutzen Fragesätze und Aussagesätze im  Präsens, Vergleichsformen (Komparativ), Modalverben für Pflichten und Empfehlungen sowie Negationen,  um ihre Aussagen klar zu gestalten (SELK2.1, W16). Außerdem achten sie auf eine korrekte Verwendung  von temporalen Angaben, um ihre Texte zeitlich einzuordnen (BK4, KK2.2). Während des Schreibprozesses  überprüfen die Schüler ihre Formulierungen, passen sie bei Bedarf an und achten auf sprachliche  Korrektheit (SELK3.2, BK4). Durch Rückmeldungen der Lehrkraft oder von Mitschülern verbessern sie ihren  Text schrittweise (KK2.17). Ziel ist es, einen klar verständlichen, zusammenhängenden und thematisch  passenden Text zu verfassen, der die eigenen Gedanken und Meinungen gut zum Ausdruck bringt (KK2.16).

DE.8.5.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS 

Im Thema „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ bereiten sich die Schüler gezielt auf Sprechaufgaben  vor, indem sie relevante Redemittel, Wortschatz und grammatische Strukturen aktivieren (N3.2, SELK2.1KK2.13). Sie erinnern sich an Begriffe zu Stadt, Land und Umwelt, sammeln passende Ausdrücke für  Vergleiche, Beschreibungen und Empfehlungen und überlegen, wie sie ihre eigenen Erfahrungen einbringen  können (N3.3, N3.5, SELK1.1, W14, KK2.7). Die Schüler üben, einfache Fragen zu stellen und zu beantworten,  Meinungen zu äußern und Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben zu beschreiben (N1.5, SELK2.1KK2.7). Dabei wiederholen sie nützliche Satzanfänge und Gesprächswendungen, um im Dialog flüssiger zu  sprechen (N3.2, SELK3.1). Auch wichtige Strukturen wie Vergleichssätze, Modalverben oder Negationen  werden in diesem Zusammenhang kurz aufgefrischt, damit sie in den anschließenden Gesprächsaufgaben  sicher angewendet werden können (N3.6, N3.7, SELK1.2, KK2.4). Zur Vorbereitung setzen die Schüler kurze  Partner- und Gruppenübungen ein, in denen sie vorgegebene Gesprächssituationen üben, z. B. ein Interview  über den Wohnort oder eine Diskussion zu Umweltproblemen (N2.4, N2.5, SELK2.2, W16, KK2.2). Durch  diese gezielte Vorbereitung fällt es ihnen leichter, ihre Gedanken im Gespräch klar zu strukturieren und  spontan zu reagieren (N1.5, SELK3.2, KK2.13).

DE.8.5.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Im Kontext des Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ organisieren die Schüler ihre  Gesprächsinhalte so, dass sie diese im Dialog oder in kurzen Präsentationen klar und strukturiert wiedergeben  können (N3.2, N3.7, SELK2.1, W3.1, BK1,KK2.13). Sie überlegen zunächst, welche Informationen sie zu Stadt,  Land und Umwelt einbringen möchten, und ordnen diese in einer sinnvollen Reihenfolge, zum Beispiel von  allgemeinen Beschreibungen hin zu persönlichen Meinungen und Empfehlungen (N3.5, N3.6, SELK1.2W16.1, KK2.7). Dabei nutzen sie gezielt den thematischen Wortschatz, um Orte, Lebensbedingungen und  Umweltaspekte zu benennen, Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben darzustellen und konkrete  Maßnahmen zum Umweltschutz zu formulieren (N3.2, N3.3, SELK2.1, W14.1, KK2.4). Auch die passenden  grammatischen Strukturen wie Vergleichssätze, Modalverben oder Negationen werden eingebunden,  um Aussagen präzise zu gestalten (N3.7, SELK1.2, W3.2, KK2.5). Die Schüler arbeiten in Partner- oder  Gruppenübungen, um ihre Gesprächsinhalte mündlich zu erproben, und achten darauf, dass Fragen,  Antworten, Beschreibungen und Begründungen im Gespräch sinnvoll miteinander verknüpft werden  (N2.4, N2.5, SELK2.1, SELK2.2, W4.4, KK2.3). So entwickeln sie eine klare Gesprächsführung, die es ihnen  erleichtert, im mündlichen Austausch sicher und zusammenhängend zu sprechen (N1.5, SELK3.1, W16.2KK2.16). 

DE.8.5.SP3

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

Im Rahmen des Themas „Unsere Lebensräume: Stadt, Land und Umwelt“ setzen die Schüler ihre  vorbereiteten Gesprächsinhalte in authentische mündliche Sprachhandlungen um (N3.2, N3.7, SELK2.1SELK2.3, W16.3, BK1, KK2.13). Sie führen Dialoge, präsentieren kurze Beschreibungen oder berichten  frei über ihre Erfahrungen und Meinungen zu Stadt- und Landleben sowie zu Umweltthemen (N2.4, N2.5SELK2.1, SELK2.2, W14.1, KK2.4). Dabei verwenden sie den thematischen Wortschatz und die gelernten  grammatischen Strukturen, um ihre Aussagen klar, korrekt und situationsgerecht zu formulieren (N3.2N3.7, SELK1.2, W16.1, BK1, KK2.5). Die Schüler achten auf eine deutliche Aussprache, angemessene Satzund Wortbetonung sowie passende Intonation, um ihre Aussagen verständlich und ausdrucksstark zu  gestalten (N3.2, SELK1.1, SELK3.1, KK2.2). Sie reagieren spontan auf Fragen ihrer Gesprächspartner, gehen  auf deren Beiträge ein und erweitern so den Gesprächsverlauf (N1.5, SELK2.1, SELK3.2, W4.2, KK2.3). Durch  Rollenspiele, Interviews oder Gruppendiskussionen erproben sie verschiedene Kommunikationssituationen  und entwickeln dabei zunehmend Sicherheit im freien Sprechen (N2.5, SELK2.2, SELK3.1, W4.4, KK2.7). Ziel  ist es, zusammenhängende, themenbezogene mündliche Beiträge zu produzieren, die sowohl informativ als  auch sprachlich korrekt sind (N3.7, SELK3.2, W16.3, KK2.17).

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie persönliche  Erfahrungen zu Stadt- und Landleben sowie eigene Ideen zum Umweltschutz formulieren und präsentieren. 

Aktivität: Mein idealer Lebensraum Die Schüler erstellen eine kleine Präsentation oder ein Plakat über ihren idealen Lebensraum (z.B. Stadt,  Land, Natur) und überlegen, was sie für die Umwelt dort tun würden. Sie formulieren einfache Sätze dazu:

-In meiner Stadt gibt es viele Parks. 

-Ich möchte auf dem Land leben, weil es ruhig ist.

-Wir sollen in der Schule Recycling machen.

Anschließend stellen sie ihre Ergebnisse der Klasse vor und vergleichen die Ideen.

Destekleme

Unterstützung Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Stadt, Land  und Umwelt auf elementarer Ebene.

Aktivität: Memory-Spiel und Satzbau

-Übungen In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memory-Spiel mit Bild- und Wortkarten zu Stadt, Land, Natur und  Umwelt.

Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze: 

-Das ist ein Park. -Ich wohne in der Stadt.

 -Wir müssen die Umwelt schützen.

Danach führen sie Satzbau-Übungen durch).

In geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen:

-Wie ist das Leben in der Stadt?

-Es ist laut und modern.

 -Was machst du für die Umwelt?

-Ich spare Wasser. Ziel: Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und  beim mündlichen Austausch.

DERS SAATİ / SÜRE
Saat: 12  
PROGRAMLAR ARASI BİLEŞENLER
Sosyal-Duygusal Öğrenme Becerileri

SELK1.1. Selbstwahrnehmungskompetenz

SELK1.2. Selbstregulationskompetenz

SELK2.1. Kommunikationskompetenz

SELK2.2. Kooperationskompetenz

SELK2.3. Wahrnehmungskompetenz

SELK3.1. Anpassungsfähigkeit

SELK3.2. Flexibilität

Değerler

W3. Fleiß W4. Freundschaft

W10. Bescheidenheit

W12. Geduld

W14. Respekt

W16. Verantwortung

W19. Vaterlandsliebe

Okuryazarlık Becerileri

BK1. Informationskompetenz

BK4. Visuelle Kompetenz

DİSİPLİNLER ARASI İLİŞKİLER
Englisch, Türkisch, Sozialkunde, Informationstechnologie, Bildende Kunst, Musik
BECERİLER ARASI İLİŞKİLER
KK2.2.Beobachtungsfähigkeit KK2.3. Fähigkeit zum Zusammenfassen KK2.4. Analysefähigkeit KK2.5. Klassifizierungsfähigkeit KK2.7.Vergleichsfähigkeit KK2.8.Forschungsfähigkeit KK2.11. Vorhersagefähigkeit auf Beobachtungsbasis KK2.13. Strukturierungsfähigkeit KK2.16. Denkvermögen KK2.17. Bewertungsfähigkeit
ÖĞRENME ÇIKTILARI VE SÜREÇ BİLEŞENLERİ
Öğrenme Çıktıları:

DE.8.6.H1.1. – Vorbereitung auf das Hör- und Sehverstehen Lernziel: Die Schüler können bekannte Redemittel, Berufsbezeichnungen und einfache Aussagen über Zukunftspläne  in Aufgaben für Hör- und Sehverstehen zu den Themen „Wünsche äußern“ und „Mein Traumberuf“ gezielt  erkennen und verstehen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen.

b) Die Schüler erkennen einfache und konkrete Zusammenhänge zwischen ihrem Vorwissen und den  Hinweisen im aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen auf Grundlage ihres Vorwissens Vermutungen über den aktuellen Inhalt. 

DE.8.6.H1.2. – Informationen zusammenführen durch bedeutende Details Lernziel: Die Schüler können beim Zuhören/Zusehen wichtige Informationen, bedeutende Details sowie inhaltliche  Beziehungen zu den Themen Wünsche äußern und Mein Traumberuf erkennen, verstehen und in eigenen  Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler machen Vermutungen über den Inhalt, indem sie sich auf visuelle/akustische Elemente rund  um den Zielinhalt stützen.

b) Die Schüler erfassen das Thema des aktuellen Inhalts im Allgemeinen durch Zuhören oder Zusehen. 

c) Die Schüler erkennen konkrete, einfache und grundlegende Details und Bestandteile des Gesamtinhalts 

DE.8.6.P3.1. – Phonologische Elemente erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können zentrale Ausspracheregeln und Intonationsmuster im Kontext der Themen Wünsche  äußern und Mein Traumberuf gezielt, authentisch und natürlich anwenden, um eigene Wünsche und  Zukunftspläne mündlich auszudrücken. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören den Inhalt aufmerksam, wobei sie auf die zielsprachlichen Ausspracheelemente  achten.

b) Die Schüler festigen die zielsprachlichen Ausspracheelemente durch wiederholtes Nachsprechen. 

c) Die Schüler erkennen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in verschiedenen Kontexten. 

d) Die Schüler setzen die zielsprachlichen Ausspracheelemente in unterschiedlichen Kontexten spontan,  richtig, authentisch und natürlich ein.

e) Die Schüler wenden die zielsprachlichen Ausspracheelemente auch in anderen Kommunikationssituationen  korrekt, spontan, authentisch und natürlich an.

DE.8.6.L2.1. – Vorbereitung auf das Leseverstehen Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Prozess für das Leseverstehen zur Lektion „Meine Zukunftspläne  und Berufswünsche“ vorbereiten, um relevante Informationen und einfache Aussagen in Lesetexten zu  erkennen und zu deuten. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen. 

b) Die Schüler erkennen grundlegende Zusammenhänge zwischen dem Vorwissen und den Hinweisen im  aktuellen Inhalt.

c) Die Schüler machen einfache Vermutungen über das Thema des aktuellen Inhalts.

DE.8.6.L2.3. –Bedeutung erschließen und Gedanken zum Leseprozess ausdrücken  Lernziel: Die Schüler können beim Lesen von Texten zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“  wesentliche Informationen, bedeutende Details sowie Zusammenhänge und Bedeutungen erfassen und in  eigenen Worten wiedergeben. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler überprüfen die Richtigkeit ihrer vorherigen Vermutungen.

b) Die Schüler ordnen die grundlegenden Elemente des Inhalts in einfache Kategorien ein. 

c) Die Schüler vergleichen die grundlegenden Elemente des Inhalts auf einfache Weise.

d) Die Schüler erkennen horizontale und vertikale Beziehungen im Inhalt. 

e) Die Schüler ziehen einfache und grundlegende Schlussfolgerungen aus dem Inhalt.

f) Die Schüler verinnerlichen den gegebenen Inhalt individuell. 

DE.8.6.W2.1. – Zielwortschatz erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können den Zielwortschatz zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ gezielt  erkennen und anwenden. Sie sollen in der Lage sein, einfache Sätze zu bilden, Fragen zu stellen und zu  beantworten und über ihre eigenen Zukunftswünsche und Traumberufe zu sprechen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler hören oder sehen zielsprachliche Wörter ganzheitlich im aktuellen Inhalt. 

b) Die Schüler sprechen die wiederholten Zielwörter laut nach.

c) Die Schüler erfassen die Verwendung der Zielwörter. 

d) Die Schüler verknüpfen die wahrgenommenen Zielwörter gedanklich mit vorhandenen konzeptuellen  Bedeutungen.

e) Die Schüler erfassen die Bedeutungen der wiederholten und verwendeten Zielwörter im Inhalt.

f) Die Schüler setzen die kontextuell verknüpften Zielwörter in verschiedenen Aktivitäten spontan,  authentisch und natürlich ein.

g) Die Schüler verwenden Zielwörter in unterschiedlichen Kommunikationssituationen effektiv, spontan,  authentisch und natürlich.

DE.8.6.G1.1. – Zielgrammatik erkennen und anwenden Lernziel: Die Schüler können grundlegende grammatische Strukturen zum Thema „Meine Zukunftspläne und  Berufswünsche“ erkennen und anwenden. Sie sollen in der Lage sein, eigene Wünsche, Zukunftspläne und  Begründungen sprachlich korrekt auszudrücken. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler gewinnen durch Zuhören oder Zusehen ein allgemeines Vertrautsein mit dem Inhalt.

b) Die Schüler festigen ihre Vertrautheit mit dem Zielinhalt, indem sie darin enthaltene Handlungen  erkennen und den Inhalt hörend oder sehend wahrnehmen.

c) Die Schüler hören/sehen sich Präsentationen an, in denen sprachliche Elemente mit Körpersprache und  Wiederholung (mündlich/visuell) dargestellt werden.

d) Die Schüler erkennen durch Zuhören/Zusehen ähnliche sprachliche Strukturen mit Körpersprache und  Wiederholung und entwickeln so eine auditive/visuelle Wahrnehmung. 

e) Die Schüler wiederholen sprachliche Zielstrukturen im Inhalt mehrmals automatisch und durch Zeigen,  ohne die grammatischen Regeln zu kennen.

f) Die Schüler wiederholen sprachliche Strukturen automatisch, natürlich, kurz, einfach und bedeutungsvoll. g) Die Schüler stellen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen automatisch und körperlich dar,  ohne die Regeln zu kennen.

h) Die Schüler wiederholen die gehörten/gesehenen sprachlichen Strukturen gleichzeitig automatisch und  körperlich, ohne die Regeln zu kennen.

i) Die Schüler wenden ähnliche gehörte/gesehene/gelesene sprachliche Strukturen spontan, ohne  bewusste Regelkenntnis, mündlich oder schriftlich in der Kommunikation an.

DE.8.6.S4.1. – Vorbereitung auf den Schreibprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Schreibprozess zum Thema Meine Zukunftspläne und Berufswünsche  vorbereiten, um einfache Sätze und kurze Texte zu formulieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen, um sie einfach mit dem aktuellen Inhalt zu  verknüpfen.

b) Die Schüler erfassen im Allgemeinen, worin die Schreibaufgabe besteht. 

DE.8.6.S4.4. – Inhalt vorbereiten und schreiben Lernziel: Die Schüler können einen kurzen zusammenhängenden Text zum Thema Meine Zukunftspläne und  Berufswünsche schreiben und dabei die gelernten Strukturen und Redemittel korrekt anwenden. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler verwenden geeignete Materialien, strukturelle Merkmale, Diskursformen und Satzzeichen  entsprechend der vorgegebenen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

b) Die Schüler wählen und verwenden geeignete Wörter und sprachliche Einheiten entsprechend der  einfachen Schreibaufgabe für geplantes oder spontanes Schreiben.

c) Die Schüler äußern einfache Botschaften entsprechend der Schreibaufgabe für geplantes oder  spontanes Schreiben.

DE.8.6.SP3.1. – Vorbereitung auf den Sprechprozess Lernziel: Die Schüler können sich gezielt auf den Sprechprozess zum Thema Meine Zukunftspläne und Berufswünsche  vorbereiten. Sie können bekannte Redemittel und Satzmuster aktivieren und sich mündlich über ihre  eigenen Zukunftspläne und Wünsche äußern. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler aktivieren ihr Vorwissen und ihre bisherigen Erfahrungen und bringen sie mit dem aktuellen  Inhalt in Verbindung.

DE.8.6.SP3.3. – Inhalt für das Sprechen organisieren und anwenden Lernziel: Die Schüler können ihren mündlichen Beitrag zum Thema Meine Zukunftspläne und Berufswünsche sinnvoll  strukturieren und relevante Inhalte auswählen. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler entwerfen neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder spontane  Sprechsituationen nachahmen. 

b) Die Schüler überarbeiten neue Inhalte, indem sie den Modell-/Beispielinhalt für vorbereitete oder  spontane Sprechsituationen nachahmen.

DE.8.6.SP3.4. – Mündliche Inhalte produzieren Lernziel: Die Schüler können einfache zusammenhängende mündliche Beiträge zum Thema Meine Zukunftspläne  und Berufswünsche produzieren. Prozesskomponenten:

a) Die Schüler wählen und verwenden in geplanten oder spontanen Sprechsituationen durch Nachahmung  eines Modells/eines Beispiels die richtige Aussprache, Diskursformen, Zielwörter und Sprachbausteine.

b) Die Schüler präsentieren in spontanen Sprechsituationen passende Inhalte/Informationen schnell,  sachgemäß und realitätsnah anhand geeigneter Materialien.

c) Die Schüler strukturieren in geplanten Sprechsituationen inhaltlich passende Aussagen mithilfe  geeigneter und korrekter Materialien und präsentieren sie auf natürliche und realistische Weise.

d) Die Schüler formulieren in geplanten oder spontanen Sprechsituationen einfache und klare Botschaften  für den Zuhörer.

 

İÇERİK ÇERÇEVESİ
Tema/Ünite: MEINE ZUKUNFTSPLÄNE UND BERUFSWÜNSCHE
Konu:

MEINE ZUKUNFTSPLÄNE UND BERUFSWÜNSCHE

Die Unterthemen: Wünsche äußern; Mein Traumberuf

Zielwortschatz im Gebrauch Nomen:

der Traum, die Zukunft, die Pläne, das Geld, die Welt, die Terrasse, der Feuerwehrmann / die  Feuerwehrfrau, der Künstler / die Künstlerin, der Programmierer / die Programmiererin, der Rettungsdienst,  der Rettungswagen, der Vorteil, der Nachteil

Verben: retten, helfen, unterrichten, bauen, organisieren, hoffen, wünschen, träumen, werden, wählen 

Adjektive: wichtig, kreativ, mutig, technisch, modern, erfolgreich, sicher, vielleicht, fleißig, bequem 

Redemittel: 

-Ich möchte Pilot werden.

-In der Zukunft will ich ... -Ich möchte in einem großen Haus wohnen.

-Mein Traumberuf ist ... -Ich will viel reisen. -Ich möchte glücklich sein.

 -Ich habe Zeit für meine Hobbys.

Zielgrammatik im Gebrauch (mit Beispielen) 

 Modalverben: möchten:

- Ich möchte Lehrer werden. wollen: 

-Ich will Pilot werden. müssen:

- In diesem Beruf muss man kreativ sein.  Zukunft: werden:

- Ich werde Programmiererin. 

-Präpositionen:  -mit, bei, in, auf 

-Ich arbeite gern mit Menschen.  

-Akkusativ für direkte Objekte:

- Ich möchte ein Haus bauen. weil-Sätze:

-Ich möchte Ärztin werden, weil ich Menschen helfen will. 

Berufsbezeichnungen (maskulin/feminin): der Lehrer / die Lehrerin der Polizist / die Polizistin 

Adjektivendungen (Nominativ):

-Das ist ein interessanter Beruf. 

-Das ist eine kreative Arbeit.

Funktionen der grammatischen Strukturen im Gebrauch

Modalverben: möchten, wollen, müssen 

-Wünsche und Notwendigkeiten äußern Zukunft mit  werden: 

-Zukunftspläne beschreiben weil-Sätze: 

-Begründungen geben Präpositionen:  

-Orte und Zusammenhänge angeben  

Adjektivendungen: 

Berufe und Eigenschaften beschreiben  

Akkusativ: - konkrete Wünsche und Ziele ausdrücken

Soziale sprachliche Wendungen im Gebrauch

-Ich möchte Pilot werden.

-In der Zukunft will ich ... 

-Mein Traumberuf ist ...

-Ich habe Zeit für meine Hobbys.

-Ich wünsche mir, dass ...

-Ich will viel reisen.

-Ich möchte glücklich sein.

Phonologische Merkmale im Gebrauch

Schwerpunkte der Phonologie: Diphthonge:

-ei: - mein Traumberuf, mein Wunsch 

-eu:  -heute, neue Chancen Konsonanten:

-sch: -schreiben, schön, Wünsche

-sp: -sprechen, spannend“

-st: stellen, Student  Betonungen: Wortbetonung: 

-Traumberuf, Zukunftspläne Satzbetonung: 

-Ich möchte später Lehrer werden.

Das ist mein großer Wunsch.

Intonationen: Frageintonation:  -Was möchtest du später machen?  Aussageintonation: 

-Ich möchte in Ankara arbeiten.  Schlüssel-Laute und Aussprachemuster

 Umlaute (ä, ö, ü): möchte, glücklich, Küche Kontrast: möchte (ö) vs. mochte (o) Fokus auf Konsonanten:

Programmierer (pr-) Schwimmbecken (schw-) Zukunft (ts-) Vokallänge: Kurze 

Vokale: Haus, Geld, muss Lange Vokale: Traum, Beruf, Wohnung „ch“

-Laute: Weiches „ch“: ich, glücklich, Küche Hartes „ch“: Buch, doch Wortbetonung und Rhythmus: Komposita: Traumhaus,

Berufswunsch Betonung auf erstem Wortteil Berufsbezeichnungen: Lehrer, Polizist, Programmierer Satzintonation und Sprechmelodie: 

Wunschsätze:  -Ich möchte Lehrerin werden.

Fragen: 

-Was möchtest du werden?  Aufzählungen: 

-In meinem Traumhaus gibt es einen Garten, ein Schwimmbecken und eine große Küche.

Soziale Sprachäußerungen zur Aussprachepraxis

-Ich möchte Pilot werden.

-Ich möchte glücklich sein.

-Mein Traumberuf ist ...

-In der Zukunft will ich ...

-Ich will viel reisen.

-Ich habe Zeit für meine Hobbys.

Typische Übungen: Nachsprechübungen mit Wunschsätzen Minimalpaare:

möchte – mochte Berufsbezeichnungen richtig  betonen Rhythmische Übungen bei Aufzählungen

ÖĞRENME KANITLARI (Ölçme ve Değerlendirme)

BEWERTUNG DER FÄHIGKEITEN UND DES INHALTS

Die Bewertung und Beurteilung im Rahmen des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ erfolgt  anhand der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler sowie ihrer Fähigkeit, neue Redemittel  und grammatische Strukturen im Kontext korrekt und sinnvoll anzuwenden. Die Schüler sollen in der Lage sein:

-Berufe und Zukunftswünsche mündlich und schriftlich korrekt zu benennen.

 -Fragen zu eigenen und fremden Berufswünschen zu formulieren und darauf angemessen zu reagieren.

-Einfache Aussagen über eigene Zukunftspläne und Traumberufe zu machen.

-Modalverben (möchten, wollen, müssen) im Zusammenhang von Beruf und Zukunft richtig zu  verwenden.

-Höfliche Wünsche und Begründungen korrekt zu formulieren. Beispielhafte Kriterien für die  Bewertung:

-Kann der Schüler typische Redemittel (z.B. „Ich möchte... werden.“, „In der Zukunft will ich...“)  situationsgerecht verwenden?

-Kann der Schüler passende Adjektive und Verben (z.B. wünschen, träumen, planen, bauen, helfen) korrekt  einsetzen?

-Kann der Schüler eigene Zukunftswünsche und Berufsvorstellungen verständlich formulieren?

-Kann der Schüler einen kurzen Text oder eine kleine Präsentation zum Thema „Mein Traumberuf“ erstellen?  Leistungsnachweis / Produkterwartung:

Die Schüler gestalten z.B. ein Plakat oder eine kleine Präsentation zum Thema „Mein Traumberuf“.

Dabei  benennen sie Berufe, äußern ihre Wünsche und Zukunftspläne und benutzen die gelernten Redemittel und  grammatischen Strukturen.

Die Ergebnisse werden anhand eines einfachen Bewertungsrasters (z. B. einer Rubrik) in Bezug auf  Verständlichkeit, sprachliche Richtigkeit und Kreativität beurteilt.

ÖĞRENME-ÖĞRETME YAŞANTILARI
Temel Kabuller

Grundannahmen: Bereitschaft / Vorbereitung

Das Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ greift auf ein universelles und lebensnahes Konzept  zurück, das den Schülern bereits aus ihrer Muttersprache und Alltagserfahrung bekannt ist.

In der 8. Klasse (A1.2 Niveau) verfügen die Schüler in der Regel schon über erste sprachliche Mittel, um  einfache Wünsche, Vorlieben und Interessen zu formulieren.

Darüber hinaus haben sie in vorangegangenen  Themen bereits gelernt, über Personen, Tätigkeiten und Meinungen zu sprechen.

Durch die Aktivierung ihres Vorwissens können die Schüler neue Redemittel, Wortschatz und grammatische  Strukturen leichter aufnehmen und in authentischen Kommunikationssituationen einsetzen.

Das Thema fördert zudem interkulturelle Kompetenz, da Schüler sich mit unterschiedlichen  Berufsvorstellungen und Lebenszielen in Deutschland und in anderen Kulturen auseinandersetzen.

Zu  Beginn des Themas werden die bereits bekannten sprachlichen Strukturen (z.B. „Ich möchte...“, „Ich will...“)  und relevanter Wortschatz (Berufe, Wünsche, Pläne spielerisch aktiviert.

Dies dient der Vorbereitung auf die neuen Lerninhalte und der Schaffung eines motivierenden,  kommunikativen Lernklimas.

Ön Değerlendirme Süreci

Vorbewertungsprozess

Zu Beginn des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ wird davon ausgegangen, dass die Schüler  über grundlegende alltagsnahe Erfahrungen und entsprechendes Vorwissen in ihrer Erstsprache verfügen. Sie haben bereits eigene Ideen, Träume und Berufswünsche entwickelt und können einfache Wünsche und  Ziele in ihrer Muttersprache äußern. Außerdem haben sie in vorangegangenen Unterrichtseinheiten bereits gelernt, über Personen, Interessen  und Hobbys zu sprechen. 

Köprü Kurma

Brückenbauen

Beim Einstieg in das Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ wird gezielt an das vorhandene  Wissen und die Alltagserfahrungen der Schüler angeknüpft. Durch diese Aktivierung von Vorwissen wird der Übergang zum neuen sprachlichen Lerninhalt erleichtert. 

Zu diesem Zweck nutzt die Lehrkraft folgende Methoden:

Visuelle Impulse: Bilder von Berufen, Arbeitsplätzen, Traumhäusern und Reisebildern regen die Schüler  dazu an, bekannte Wünsche und Zukunftsvorstellungen zu benennen und darüber zu sprechen. Persönlicher Bezug: Die Schüler erzählen, was sie in der Zukunft machen möchten, welchen Beruf sie  erlernen möchten, was für sie wichtig ist (z.B.: „Ich möchte mit Tieren arbeiten.“, „Ich will reisen.“). Kultureller 

Vergleich: Gemeinsam wird darüber gesprochen, welche Berufswünsche und Zukunftsziele Jugendliche in  Deutschland und in Türkiye oder in anderen Herkunftsländern haben.

-Welche Berufe sind in Deutschland beliebt? Welche Berufe sind in Türkiye beliebt?“ Begriffsnetze:

In  Partnerarbeit oder Kleingruppen erstellen die Schüler Wortnetze zum Thema:

-Berufe -Zukunftswünsche

-Traumhaus

-Was ist mir in der Zukunft wichtig? 

Ziel dieser Phase ist es, die Schüler emotional und kognitiv für das Thema zu öffnen, ihr Vorwissen in die  neue Lernsituation einzubringen und erste Verbindungen zwischen bekannten und neuen sprachlichen  Strukturen herzustellen.

Öğrenme-Öğretme Uygulamaları

Zielsetzung des Einstiegs:

Bevor im Unterricht mit dem eigentlichen Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ begonnen  wird, wird eine kurze, thematisch vorbereitende Einstiegsaktivität durchgeführt, um die Schüler emotional,  kognitiv, psychologisch und sprachlich auf den Lernprozess einzustimmen (N1.1, N3.2, SELK1.1, BK4). Ziel  ist es, eine motivierende Lernatmosphäre zu schaffen, in der die Schüler ihre eigenen Vorstellungen und  Wünsche frei äußern können und Offenheit für neue sprachliche Strukturen entwickeln (N3.5, SELK2.1SELK3.1, W12.1). Die Aktivität soll Neugier wecken, persönliche Bezüge herstellen und den Austausch  untereinander fördern (N1.1, N2.4, SELK2.2). Geeignet sind beispielsweise visuelle Impulse in Form von  Bildern zu Berufen, Traumhäusern oder Reisezielen, die spontane Assoziationen hervorrufen und zu kurzen  Äußerungen anregen (N3.3, BK4, KK2.2). Ebenso können kleine Gesprächsrunden in Partnerarbeit, ein  Brainstorming an der Tafel oder ein kurzes Hörbeispiel eingesetzt werden, um die Schüler in das Thema  einzuführen (N3.2, SELK2.1, KK2.13). Entscheidend ist, dass die Einstiegsphase eine Brücke zwischen den  bereits vorhandenen Erfahrungen und der neuen Lernsituation schlägt und den Schülern ermöglicht, erste  Gedanken zu ihren Zukunftsplänen und Berufswünschen in einfacher deutscher Sprache auszudrücken  (N3.7, SELK2.1, W14.1). 

INTEGRATION DER SPRACHKOMPETENZEN IN DAS THEMA Im Rahmen des Themas „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ werden alle sprachlichen Kompetenzen –  Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben – in sinnvollen, authentischen Lernsituationen miteinander verknüpft.  Die Schüler hören beispielsweise kurze Dialoge oder Interviews, in denen Personen ihre Zukunftspläne und  Berufswünsche äußern, und entnehmen daraus gezielt Informationen. Durch gezielte Sprechübungen,  Partnerinterviews und Rollenspiele trainieren sie, eigene Wünsche zu formulieren, Fragen zu stellen und  auf Antworten zu reagieren. Lesetexte wie kurze Beschreibungen von Berufen, Erfahrungsberichte oder  Zukunftsvisionen dienen dazu, Wortschatz und Redemittel im Kontext zu verstehen und zu festigen. Im  Schreibtraining verfassen die Schüler einfache Sätze, Listen oder kurze Texte zu ihren persönlichen  Zukunftsplänen und Traumberufen, wobei sie die gelernten Strukturen gezielt anwenden. Die Phonologie  wird in allen Phasen integriert, indem schwierige Lautkombinationen, Betonungen und Intonationsmuster  anhand der themenbezogenen Beispiele geübt werden. Die Verknüpfung aller Kompetenzen stellt sicher,  dass die Schüler das Thema nicht nur isoliert in einzelnen Fertigkeiten, sondern ganzheitlich und praxisnah  erlernen und anwenden können.

DE.8.6.H1.

VORBEREITUNG AUF DAS HÖR- UND SEHVERSTEHEN 

Zu Beginn der Einheit „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ werden die Schüler gezielt auf das Hörund Sehverstehen vorbereitet, indem ihr Vorwissen zum Thema aktiviert und die für die folgenden Aufgaben  relevanten sprachlichen Mittel wiederholt werden (N1.1, N3.2, SELK1.1, KK2.2). Die Lehrkraft stellt den  Schülern zunächst visuelle Impulse wie Bilder von Berufen, Arbeitsplätzen oder Zukunftsszenarien zur  Verfügung, um Assoziationen zu wecken und den thematischen Wortschatz zu reaktivieren (N3.3, BK4). Durch  kurze Gespräche im Plenum oder in Partnerarbeit äußern die Schüler erste Ideen zu ihrem Traumberuf oder  zu Plänen für ihre Zukunft (N1.5, N3.5, SELK2.1). Anschließend werden zentrale Redemittel und Strukturen  wie „Ich möchte … werden“ oder „In der Zukunft will ich …“ sowie wichtige Modalverben und „weil“-Sätze kurz  wiederholt und in einfachen Beispielsätzen geübt (N3.7, W16.3, KK2.13). Die Vorbereitungsphase beinhaltet  außerdem gezielte Hörstrategien, wie das Erkennen von Schlüsselwörtern, das Achten auf Betonung oder  Intonation bei Wunschsätzen und das Unterscheiden ähnlicher Wörter (z. B. möchte – mochte) (N3.6KK2.4, KK2.11). Diese Phase schafft eine klare inhaltliche und sprachliche Grundlage, sodass die Schüler  die folgenden Hör- und Sehtexte motiviert, aufmerksam und mit einem klaren Verständnisziel bearbeiten  können (N1.3, N3.2, SELK3.1, W16.1).

DE.8.6.H2.

INFORMATIONEN ZUSAMMENFÜHREN DURCH BEDEUTENDE DETAILS 

Nachdem die Schüler einen ersten Überblick über die Hör- oder Sehtexte erhalten haben, liegt der  Schwerpunkt in dieser Phase darauf, wichtige Details gezielt zu identifizieren und zusammenzuführen  (N3.2, N3.6, KK2.4). Dazu hören oder sehen die Schüler den Text erneut, diesmal mit der klaren Aufgabe, auf  relevante Informationen zu achten, die ihre eigenen Zukunftspläne oder Berufswünsche betreffen (N3.7W3.2, BK1, KK2.13). Sie notieren beispielsweise Berufe, genannte Eigenschaften, erforderliche Fähigkeiten  oder persönliche Begründungen der Sprecher (N3.2, KK2.5). Die Lehrkraft unterstützt diesen Prozess,  indem sie Leitfragen vorgibt, wie „Welchen Beruf möchte die Person ausüben?“, „Warum hat sie sich dafür  entschieden?“ oder „Welche Vorteile und Nachteile werden genannt?“ (SELK2.1, KK2.4). Durch den Vergleich  und die Diskussion dieser Details in Partner- oder Gruppenarbeit lernen die Schüler, Informationen aus  verschiedenen Textstellen miteinander zu verknüpfen und ein vollständigeres Bild zu entwickeln (N3.8SELK2.2, KK2.7, KK2.13). Diese Phase fördert nicht nur das genaue Zuhören und Zuschauen, sondern auch  die Fähigkeit, wesentliche Inhalte zu selektieren und im Kontext des Themas „Meine Zukunftspläne und  Berufswünsche“ sinnvoll zu nutzen (N3.2, SELK3.1, KK2.4). 

DE.8.6.P1.

PHONOLOGISCHE ELEMENTE ERKENNEN UND ANWENDEN

In dieser Phase liegt der Schwerpunkt darauf, die im Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“  vorkommenden charakteristischen Lautmuster bewusst wahrzunehmen und gezielt zu üben (N3.2SELK1.1, KK2.2). Die Schüler hören authentische Sprachbeispiele, in denen zentrale phonetische  Merkmale wie die Diphthonge -ei in „mein Traumberuf“ oder -eu in „heute“ deutlich vorkommen, sowie die  Konsonantenverbindungen sch in „schreiben“, sp in „sprechen“ und st in „stellen“ (BK1, KK2.4). Auch die  richtige Betonung von zusammengesetzten Wörtern wie „Traumberuf“ oder „Berufswunsch“ wird trainiert,  ebenso die Satzmelodie in Wunschsätzen und Fragen (SELK2.1, SELK2.3). Durch Nachsprechübungen,  Minimalpaar-Training (z. B. „möchte“ – „mochte“) und rhythmische Wiederholungen bei Aufzählungen  festigen die Schüler ihre Aussprachekompetenz (N3.7, KK2.5, KK2.16). Dabei wird besonderes Augenmerk  auf die Unterscheidung der ch-Laute gelegt, um Missverständnisse zu vermeiden, sowie auf die korrekte  Vokallänge in Wörtern wie „Traum“ oder „Haus“ (N3.6, KK2.4, KK2.7). Ziel ist es, die Aussprache nicht nur  technisch korrekt, sondern auch flüssig und im natürlichen Sprechfluss anwendbar zu machen, sodass die  Schüler ihre Zukunftswünsche und Berufsvorstellungen klar, verständlich und authentisch auf Deutsch  ausdrücken können (SELK3.1, W3.1, W10.3).

DE.8.6.L1.

VORBEREITUNG AUF DAS LESEVERSTEHEN 

In dieser Phase werden die Schüler schrittweise auf das Leseverstehen im Kontext des Themas „Meine  Zukunftspläne und Berufswünsche“ vorbereitet (N1.1, N3.2, SELK2.1). Zunächst wird der thematische  Wortschatz aktiviert, indem die Schüler anhand von Bildern, kurzen Überschriften oder Schlagwortlisten  zentrale Begriffe wie Berufe, Zukunftswünsche und Eigenschaften wiederholen und in einfachen Sätzen  anwenden (N3.3, N3.5, SELK2.3, W12.1, BK4). Durch gezielte Vorentlastung lernen sie unbekannte  Schlüsselwörter im Kontext zu erschließen und Hypothesen über den Inhalt des kommenden Textes zu  formulieren (N3.6, N3.8, KK2.4, KK2.5). Die Lehrkraft gibt zudem kleine Leseaufträge, bei denen die Schüler  gezielt auf Überschriften, Zwischenüberschriften oder markante Textstellen achten, um einen ersten  Eindruck zu gewinnen (BK1, KK2.2, KK2.3,KK2.7). Auf diese Weise entwickeln sie Erwartungshaltungen und  ein inhaltliches Vorwissen, das ihnen hilft, den eigentlichen Lesetext besser zu verstehen (N1.5, W12.1). Ziel  dieser Vorbereitungsphase ist es, die Lesestrategien der Schüler zu schulen, ihnen Sicherheit im Umgang  mit neuen Texten zu geben und eine positive Einstellung zum Lesen in der Fremdsprache zu fördern (N3.7SELK1.2, BK1, KK2.13).

DE.8.6.L2.

BEDEUTUNG ERSCHLIEßEN UND GEDANKEN ZUM LESEPROZESS AUSDRÜCKEN

In dieser Phase des Unterrichts wird den Schülern die Möglichkeit gegeben, beim Lesen von Texten zum  Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ gezielt Bedeutungen zu erschließen und ihre eigenen  Gedanken zum Leseprozess zu formulieren (N3.6, N3.8, SELK1.2, KK2.4, KK2.13). Dabei stehen Texte im  Mittelpunkt, die Berufe, Zukunftswünsche und persönliche Ziele thematisieren (N1.1, BK1). Die Schüler lernen,  unbekannte Wörter im Kontext zu verstehen, Synonyme und Antonyme zu erkennen und Schlussfolgerungen  aus dem Gelesenen zu ziehen (N3.2, N3.6, KK2.4, KK2.7). Gleichzeitig werden sie angeleitet, den Inhalt der  Texte mit ihrem eigenen Wissen und ihren Erfahrungen zu verbinden, um so einen persönlichen Bezug  herzustellen (N3.7, SELK2.1, KK2.13). Durch gezielte Fragen wie „Was möchte die Person werden? Warum?“  oder „Welche Vorteile und Nachteile hat dieser Beruf?“ reflektieren die Schüler sowohl die Inhalte als auch  ihre eigene Meinung (N3.8, KK2.16, KK2.17). Während des Lesens werden wichtige Schlüsselwörter markiert  und in eigenen Worten zusammengefasst (N3.2, KK2.2, KK2.3). Anschließend berichten die Schüler in  Partner- oder Gruppenarbeit über ihre Leseerfahrungen und tauschen sich darüber aus, welche Textstellen  sie besonders interessant oder überraschend fanden (SELK2.1, SELK2.2, W4.2). Auf diese Weise entwickeln  sie nicht nur ein tieferes Textverständnis, sondern auch die Fähigkeit, ihre Gedanken strukturiert und  zusammenhängend in der Zielsprache zu äußern (N3.7, W3.2, BK1, SELK3.2). 

DE.8.6.W1.

ZIELWORTSCHATZ ERKENNEN UND ANWENDEN 

Für das Erlernen und Anwenden des Zielwortschatzes zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“  werden die Schüler schrittweise an neue Begriffe herangeführt und üben deren Verwendung in sinnvollen  Kontexten (N1.1, N3.2, SELK2.1, BK1, KK2.5). Zunächst werden zentrale Nomen, Verben und Adjektive wie  „Traum“, „Zukunft“, „retten“, „wichtig“ oder „kreativ“ durch visuelle Impulse, Hörbeispiele und kurze Dialoge  eingeführt (N3.3, SELK2.3, BK4, KK2.2). Anschließend wenden die Schüler den Wortschatz in einfachen  Sätzen und Gesprächssituationen an, um persönliche Wünsche, Zukunftspläne und Berufe zu beschreiben  (N3.5, SELK1.1, W12.1, KK2.13). Spielerische Methoden wie Wortschatzspiele, Zuordnungsübungen,  Partnerinterviews oder kleine Rollenspiele fördern die aktive Nutzung der neuen Begriffe (N2.5, SELK2.2KK2.2). Durch gezieltes Wiederholen, Variieren und inhaltliches Einbetten des Wortschatzes in Lese-, Hörund Sprechaufgaben wird das Gelernte gefestigt (N3.7, SELK3.2, BK1, KK2.4). So können die Schüler den  Zielwortschatz nicht nur passiv erkennen, sondern auch aktiv in eigenen Äußerungen sicher anwenden  (N1.5, SELK3.1, W3.2).

DE.8.6.G1.

ZIELGRAMMATIK ERKENNEN UND ANWENDEN 

Für das Erkennen und Anwenden der Zielgrammatik im Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“  werden die Schüler gezielt an die relevanten Strukturen herangeführt und üben deren Einsatz in  authentischen Kommunikationssituationen (N3.2, N3.7, SELK2.1, KK2.4). Wichtige grammatische Elemente  sind hier die Modalverben „möchten“, „wollen“ und „müssen“, die Zukunftsform mit „werden“, der Gebrauch  von „weil“-Sätzen zur Begründung, Präpositionen wie „mit“, „bei“, „in“, „auf“, der Akkusativ zur Beschreibung  konkreter Wünsche sowie die Adjektivendungen im Nominativ (N3.6, N3.7, W3.2, KK2.13). Die Schüler lernen  diese Strukturen zunächst durch anschauliche Beispiele im Kontext kennen, zum Beispiel: „Ich möchte  Lehrer werden.“ oder „Ich werde Programmierer“ (N3.2, SELK2.1). Anschließend werden sie durch gelenkte  Übungen, Partnerdialoge, Rollenspiele und Schreibaufgaben zur aktiven Anwendung angeleitet (N3.7SELK2.2, KK2.5, KK2.17). Die Integration der Grammatik in themenbezogene Aufgaben wie das Vorstellen  des eigenen Traumberufs oder das Begründen von Zukunftsplänen ermöglicht den Schülern, die neuen  Strukturen nicht isoliert, sondern in sinnvollen sprachlichen Handlungen zu festigen (SELK3.1, SELK3.2W3.1, KK2.16).

DE.8.6.S1.

VORBEREITUNG AUF DEN SCHREIBPROZESS

Für die Vorbereitung auf den Schreibprozess im Rahmen des Themas „Meine Zukunftspläne und  Berufswünsche“ werden die Schüler zunächst dazu angeregt, eigene Ideen, Wünsche und Berufsvorstellungen  zu sammeln (N1.1, N3.3, SELK2.1). Dies geschieht durch kurze Gesprächsanlässe, Brainstorming-Runden,  das Betrachten von Bildimpulsen zu Berufen und Zukunftsszenarien oder durch das Hören kurzer Texte, die  als Inspiration dienen (BK4, BK1, KK2.2). Im nächsten Schritt strukturieren die Schüler ihre Gedanken, indem  sie Schlüsselwörter, Redemittel und Satzanfänge aus dem Zielwortschatz und der Zielgrammatik auswählen  und notieren (N3.6, N3.7, W3.2, KK2.13). Dabei werden auch Beispielsätze besprochen, die als Modell für  die spätere Textproduktion dienen (BK1, KK2.5). Die Vorbereitung zielt darauf ab, den Schülern sprachliche  Sicherheit zu geben, ihre Ideen klar zu ordnen und passende sprachliche Mittel bereitzuhalten, um im  anschließenden Schreibprozess flüssig und themenbezogen arbeiten zu können (SELK1.2, SELK3.1, W16.3).  Beim Schreiben zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ beginnen die Schüler damit, ihre  vorbereiteten Ideen in vollständige Sätze zu übertragen und einen zusammenhängenden Text zu gestalten  (N3.2, W3.1, KK2.3). Sie nutzen den Zielwortschatz, die erarbeiteten Redemittel und die Zielgrammatik,  um ihre Wünsche, Berufsvorstellungen und Begründungen klar auszudrücken (N3.7, W3.2, KK2.4). Dabei  werden sie ermutigt, abwechslungsreiche Satzstrukturen zu verwenden, etwa durch den Einsatz von  Modalverben, „weil“-Sätzen und Präpositionen (SELK2.2, BK1). Im Verlauf des Schreibens reflektieren die  Schüler, ob ihre Aussagen verständlich und logisch aufgebaut sind, und nehmen bei Bedarf Korrekturen vor  (SELK1.1, KK2.17). Ziel ist es, einen klar strukturierten, inhaltlich vollständigen und sprachlich korrekten Text  zu verfassen, der die persönlichen Zukunftspläne authentisch wiedergibt (N3.5, SELK3.2, W3.4, KK2.13).

DE.8.6.S2.

INHALT VORBEREITEN UND SCHREIBEN 

Beim Schreiben zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ beginnen die Schüler damit,  ihre vorbereiteten Ideen in vollständige Sätze zu übertragen und einen zusammenhängenden Text zu  gestalten (N3.2, N3.7, W3.2, KK2.13). Sie nutzen den Zielwortschatz, die erarbeiteten Redemittel und  die Zielgrammatik, um ihre Wünsche, Berufsvorstellungen und Begründungen klar auszudrücken (N3.3SELK2.1, W16.3, BK1, KK2.4). Dabei werden sie ermutigt, abwechslungsreiche Satzstrukturen zu verwenden,  etwa durch den Einsatz von Modalverben, „weil“-Sätzen und Präpositionen (N3.5, W3.1, KK2.5). Die Lehrkraft  unterstützt durch Beispiele und bietet gegebenenfalls sprachliche Hilfen an (BK1, BK4). Im Verlauf des  Schreibens reflektieren die Schüler, ob ihre Aussagen verständlich und logisch aufgebaut sind, und nehmen  bei Bedarf Korrekturen vor (N3.6, SELK1.1, SELK3.2, KK2.17). Ziel ist es, einen klar strukturierten, inhaltlich  vollständigen und sprachlich korrekten Text zu verfassen, der die persönlichen Zukunftspläne authentisch  wiedergibt (N1.5, W3.4, KK2.16).

DE.8.6.SP1.

VORBEREITUNG AUF DEN SPRECHPROZESS 

Zur Vorbereitung auf den Sprechprozess zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ sammeln  die Schüler zunächst Ideen zu ihren persönlichen Berufswünschen, Zielen und Zukunftsvorstellungen  (N1.1, N3.5, SELK1.1, W3.1). Dabei greifen sie auf den zuvor erarbeiteten Wortschatz, die Redemittel und die  grammatischen Strukturen zurück (N3.2, SELK2.1, BK1, KK2.13). Um Sicherheit zu gewinnen, üben sie die  mündliche Formulierung dieser Inhalte zunächst in Partner- oder Kleingruppengesprächen (N2.5, SELK2.2W14.1). Die Lehrkraft unterstützt, indem sie sprachliche Hilfen anbietet, auf korrekte Aussprache achtet  und gezielte Rückmeldungen gibt (N3.6, SELK1.2, W10.3, KK2.17). Rollenspiele, Interviewübungen und kurze  Präsentationsübungen helfen den Schülern, flüssiger zu sprechen, auf Fragen spontan zu reagieren und  ihre Aussagen klar zu strukturieren (N1.5, SELK3.1, KK2.4). Ziel ist es, die Schüler so vorzubereiten, dass sie  ihre Zukunftspläne und Berufswünsche selbstbewusst und verständlich vor der Klasse präsentieren können  (N1.5, W3.4, KK2.16).

DE.8.6.SP2.

INHALT FÜR DAS SPRECHEN ORGANISIEREN UND ANWENDEN

Beim Organisieren und Anwenden von Inhalten für das Sprechen zum Thema „Meine Zukunftspläne und  Berufswünsche“ strukturieren die Schüler ihre Aussagen so, dass sie klar und nachvollziehbar präsentiert  werden können (N3.2, N3.7, SELK2.1, W3.2, KK2.13). Sie beginnen mit einer kurzen Einleitung, in der sie  ihren Traumberuf oder ihre Zukunftsvorstellung nennen, gefolgt von einer Beschreibung der Gründe und  persönlichen Interessen, die zu dieser Wahl führen (N3.3, SELK1.1, W10.1, KK2.4). Dabei verwenden sie gezielt  die erlernten Redemittel, passenden Adjektive und Verben sowie die korrekten grammatischen Strukturen,  wie Modalverben, „weil“-Sätze und die Zukunftsform mit „werden“ (N3.6, SELK2.1, KK2.4). Unterstützt durch  visuelle Hilfsmittel wie Stichwortkarten oder Gedankenkarten ordnen die Schüler ihre Gedanken, um flüssig  und sicher sprechen zu können (N1.5, N3.7, SELK2.1, BK4, KK2.13). Ziel ist es, eine zusammenhängende,  logisch aufgebaute und sprachlich korrekte Darstellung ihrer Zukunftspläne zu geben, die sowohl informativ  als auch persönlich ist (N3.7, SELK2.1, W3.1, KK2.16).

DE.8.6.SP3

MÜNDLICHE INHALTE PRODUZIEREN

Beim Produzieren mündlicher Inhalte zum Thema „Meine Zukunftspläne und Berufswünsche“ präsentieren  die Schüler ihre vorbereiteten Aussagen frei und zusammenhängend vor der Klasse oder in Partner- bzw.  Gruppenarbeit (N1.5, N3.2, N3.7, SELK2.1, SELK3.1, W3.1). Sie verwenden dabei den zuvor erarbeiteten  Zielwortschatz, die passenden Redemittel und die themenrelevanten grammatischen Strukturen wie  Modalverben, „weil“-Sätze, die Zukunftsform mit „werden“ und passende Präpositionen (N3.6, SELK2.1, W3.2,  

KK2.4, KK2.13). Während des Sprechens achten sie auf eine deutliche Aussprache, korrekte Satzintonation  und flüssige Formulierungen (N3.2, SELK2.3, KK2.2). Die Schüler geben persönliche Einblicke in ihre  Zukunftsvorstellungen, erläutern ihre Beweggründe und verbinden ihre Aussagen mit Beispielen (N3.3N3.8, SELK1.1, W10.1, KK2.16). Durch den Einsatz interaktiver Methoden wie Rollenspiele, Interviews oder  kurzen Präsentationen wird das freie Sprechen gefördert und die kommunikative Kompetenz gestärkt,  sodass sie ihre Ideen selbstbewusst und adressatengerecht ausdrücken können (N3.7, SELK2.1, SELK2.2SELK3.2, W4.2)

FARKLILAŞTIRMA
Zenginleştirme

Erweiterung

Ziel: Die Schüler erweitern ihr sprachliches Repertoire und wenden es kreativ an, indem sie persönliche  Zukunftspläne und Berufswünsche formulieren und präsentieren.

Aktivität: Mein Traumberuf

– Mein Lebensplan Die Schüler erstellen eine kleine Präsentation oder ein Plakat zu ihrem Traumberuf und ihren Zukunftsplänen.  Sie formulieren einfache Sätze dazu, z.B.:

-Ich möchte später Architekt werden.

-Ich will in einer großen Stadt wohnen.

-Ich wünsche mir, viel zu reisen. Sie erklären, warum sie diesen Beruf wählen, z.B.: 

-Weil ich kreativ bin. Anschließend stellen sie ihre Ergebnisse der Klasse vor. Ziel:

Die Schüler verwenden bekannte Redemittel, Modalverben, weil-Sätze und Wortschatz zum  Thema Zukunftspläne und Berufe in personalisierter Form und stärken dabei ihre Sprech- und  Präsentationskompetenz.

Destekleme

Unterstützung

Ziel: Die Schüler festigen den Grundwortschatz und die wichtigsten Satzmuster zum Thema Zukunftspläne  und Berufswünsche auf elementarer Ebene.

Aktivität: Berufswünsche-Memory und Satzbau-Übungen In Kleingruppen spielen die Schüler ein Memoryspiel mit Bild- und Wortkarten zu Berufen und Traumhäusern. 

Zu jedem gefundenen Paar formulieren sie einfache Sätze:

-Ich möchte Feuerwehrmann werden.

 -Mein Traumberuf ist Arzt.

Danach führen sie Satzbau-Übungen durch (z.B. Lückentexte, Zuordnung von Subjekt, Verb, Objekt).

In  geführten Dialogen üben sie typische Gesprächsstrukturen: 

-Was möchtest du später machen?

-Ich möchte Tierärztin werden.

-Warum möchtest du Lehrer werden?

-Weil ich gern mit Kindern arbeite. 

Ziel: Die Schüler gewinnen Sicherheit beim Erkennen und Verwenden zentraler sprachlicher Strukturen und  beim mündlichen Austausch.

Ders Bilgileri
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